Tausche 10 Löwen gegen einen Leoparden

Reisebericht 92 Antworten · 27,6k Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2014 von Montango
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201127. Jan. 2014 · #41
Danke nochmal für Eure netten Worte.
Das Bushcamp kann ich wirklich nur empfehlen, zumindest wenn man das Glück hat alleine dort zu stehen.

25.12.
Fish River Lodge
Zuerst wird mal gut gefrühstückt: gekochte Eier, Joghurt mit Fruchtsalat, frisch gebackene Semmeln usw. Da soll noch mal einer sagen, dass es im Hotel schöner ist 🙂 .

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Am Morgen machen wir mit Gils Steenkamp die Farmrundfahrt und bestaunen die Fossilien vom Mesosaurus. Diese sind 280 Millionen Jahre alt. Es gibt ausserdem ein paar schöne alte Köcherbäume zu bewundern .

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Danach fahren wir weiter zur Fish River Lodge. Erst kurz vor dem Abzweig zur Lodge auf die D463 beginnt die Fahrt wieder interessanter zu werden.
Vor der Ankunft an der Lodge mache ich noch Witze: Gleich gibt es bunte Drinks zum Empfang und dann singen und tanzen sie.
Die Lodge liegt traumhaft schön am Rand des Canyons.

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Es gibt natürlich den erwarteten Drink, der Tanz bleibt uns erspart.
Leider erklärt man uns mit fadenscheinigen Begründungen, dass man statt des gebuchten Double nur einen Twinbungalow für uns hat. Dieser ist ausserdem die Nr. 19 , weit weg von Pool und Restaurant. Nur Nr. 20 ist noch weiter entfernt. Dort checken gerade 2 Südafrikaner ein , wir nennen sie Paris Hilton und Freund.
Nach dem Auspacken gehen wir erst einmal an den Pool, baden und setzen uns in den Schatten. Es ist Mittag und 38 Grad heiss. Paris und ihr Freund liegen in der prallen Sonne.

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Irgendwann gehen wir dann zurück zu unserem Bungalow und machen später einen Spaziergang an der Canyonkante. Von hier hat man wirklich eine wunderschöne Aussicht.

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Als wir zum Abendessen wieder zum Restaurant gehen, kommt uns Paris entgegen. Sie hat inzwischen die Farbe von blassrosa in dunkelrot gewechselt.
Zum Essen gibt es Butternutsuppe, ungarisches Gulasch , Reis und rote Beete. Das Essen ist wenig und schmeckt miserabel.
Der dazu bestellte Pinot noir ist so warm, dass wir einen Weinkühler ordern.
Wir haben den Wein noch nicht ausgetrunken, da wird doch noch die Tanzvorführung des Küchenpersonals gestartet. Schnell haben die meisten Gäste ihre Videokamera gezückt. Hummeldumm läßt grüssen.
Wir fliehen und sitzen noch ein wenig auf der Terrasse und schauen die Sterne an. Es ist wieder sehr windig.

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zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2014
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201127. Jan. 2014 · #42
26.12.
Fish River Lodge

Für heute früh haben wir den Canyon Drive gebucht. Dies war der Hauptgrund für uns, diese Lodge zu wählen. Eigentlich mögen wir Lodgebetrieb nicht so gerne. Wir frühstücken schon kurz nach Sonnenaufgang.


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Wir sind zu zehnt in dem Auto: 6 Deutsche und 4 Spanier.
Die Anfahrt zum Anstieg in den Canyon gestaltet sich langwierig, da wir an jedem noch so weit entfernten Tier anhalten. Sogar an der „Losung des Rammlers“ , in diesem Fall Klippspringer wird halt gemacht und fotografiert.
Unser Guide Wilhelm muss die englischsprachige Ausführung von Bahee sein, endet doch jeder Satz mit „ne“ „Another Canyon Massage, ne“
In der Ferne sehen wir Bergzebras (leider habe ich nur mein kleines Tele dabei).


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Irgendwann geht es dann aber sehr steil hinab in den Canyon.

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Die Aussicht nach dem ersten Abstieg auf den Fluss ist gigantisch.

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Wir fahren dann noch ganz hinab bis ans Ufer des Fish River. Baden kann man zur Zeit nicht, da der Fluss schon viel Wasser führt und sehr braun und schlammig ist.

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Auf dem Rückweg sehen wir dann noch viele Klippspringer.

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Ungefähr um 14.00 Uhr sind wir zurück in der Lodge, alles in allem doch ein schöner Ausflug.
Wir springen nochmal in den Pool, der heute nur noch 19 Grad warm ist. (und das bei Lufttemperaturen von bis zu 38 Grad) Paris Hilton ist nicht zu sehen , sie kuriert vermutlich die Verbrennungen aus.
Zum Abendessen gibt es griechischen Salat und Kotelett mit Kartoffel und Blumenkohl. Das Essen ist kein Highlight, aber viel besser als gestern. Zum bestellten Pinotage ordern wir gleich einen Kühler mit Eiswürfeln, um den Wein auf Trinktemperatur zu bringen.

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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2014
1'242 Beiträge · seit 200927. Jan. 2014 · #43
Hallo Montango,

als stiller Mitleser möchte ich mich aber jetzt auch mal zu Wort melden und dir DANKE für den schönen Reisebericht und die tollen Bilder sagen 🤩 🤪 🤩 .

Freue mich auf die Fortsetzung 🙂 .

Liebe Grüsse
Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201128. Jan. 2014 · #44
27.12.
Gunsbewys Campsite

Nach dem Frühstück starten wir zu unserer nächsten Etappe. Leider kommen wir nicht weit. Bereits nach wenigen km auf der D463 erwischt uns der erste Platten des Urlaubs.
Zum Glück ist es noch nicht so heiss und der platte Reifen auf der Schattenseite 🙂 .

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Während wir am Strassenrand das Rad wechseln, rast der BMW X3 von Paris fröhlich grüssend an uns vorbei.
Ich hoffe, dass sie durch die Staubwolke noch meinen Gruss (mit nur einem Finger) sehen konnten.
Nachdem der Reifen getauscht ist, fahren wir weiter zur Gunsbewys Farm.

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Wir werden sehr freundlich von Frau Gräbner empfangen und stellen uns auf der Campsite auf.
Leider gibt es zur Zeit viele Fliegen, so dass wir einen Platz mit wenig Schatten und viel Wind wählen. Hier lassen uns zumindest die Fliegen in Ruhe.

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Weil es schon wieder sehr heiss ist, erfrischen wir uns erstmal im kleinen Wasserbecken der Farm.

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Am Nachmittag machen wir dann noch eine Fahrt über das Farmgelände, welche uns Frau Gräbner beschrieben hat. Hier hat man tolle Aussichten mit den Dünen auf der einen und den Tirasbergen auf der anderen Seite.

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Auf der Rückfahrt sehen wir noch einen Löffelhund, der es est mit Verstecken

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und dann mit Weglaufen versucht.

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Abends wird es stürmisch und es kühlt auf 15 Grad ab, nachts ist es nur noch 10 Grad warm bzw. kalt. Im Windschatten des Autos und mit dicker Jacke machen wir uns einen Bohnen-Schafskäsesalat und dazu Spaghetti mit Steinpilzsausse.

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Es ist die erste Nacht, in der wir den dicken Schlafsack nutzen und sogar komplett schliessen.

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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2014
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201129. Jan. 2014 · #45
28.12.
Klein Aus Vista Eagles View

Wir stehen um 4.30 Uhr auf, da wir um 5.00 Uhr mit Frau Gräbner zur Dünenwanderung verabredet sind.
Nach einem Marsch über die Dünen, bei dem wir viel über die Flora und Fauna erfahren, sitzen wir pünktlich zum Sonnenaufgang mit Kaffee und Keksen auf einer der höchsten Dünen. Was für ein Ausblick.

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Am Auto angekommen, verzichten wir wegen der Fliegen auf ein ausgiebiges Frühstück und fahren sofort nach Aus, um den Reifen flicken zu lassen. Für eine Eigenreparatur ist das Loch zu gross, der Reifen muss zum Flicken von der Felge.
Dies wird in Aus zügig erledigt, wir essen in der Zwischenzeit einen riesigen Burger im Bahnhof von Aus. Lustig, dass sogar hier die allgemeine Crema di Balsamico Verzierungsmanie Einzug gehalten hat.
In Klein Aus Vista sind wir etwas zu früh zum Einchecken und schauen uns deshalb zuerst mal die Campsite an und besuchen die Geisterschlucht. Die Campsite ist schön, aber die Stellplätze sind recht dicht beieinander. Wir sind froh, das Eagles View gebucht zu haben.

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Beim Einchecken bestellen wir dann gleich ein Braaipaket und ein Frühstückspaket.
Das Eagles View übertrifft all unsere Erwartungen. Allein der liebevoll gedeckte Esstisch ist schon ein Highlight des Urlaubs.

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Auf der Terrasse besuchen uns einige Vögel und eine Agame, die ihre Liegestützen vorführt.

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Das Grillpaket mit Oryx ist sehr reichhaltig und lecker. Leider grillen wir als erstes das Dessert. Im Dunkeln haben wir den Teller mit Schokokuchen versehentlich für eingelegtes Fleisch gehalten. Zum Glück bemerkt Frank den Fehler sofort und kann den leckeren Kuchen noch retten. Die Weinauswahl in der Hütte ist sehr gut, so dass es heute mal keinen Kanisterwein gibt.

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zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2014
1'127 Beiträge · seit 201129. Jan. 2014 · #46
Hallo Montango,

Du steigerst gerade meine Vorfreude 😁 😁 . Wir sind im September für drei Nächte in Klein Aus Vista und wenn alles klappt auch im Eagles View....Bin schon sehr gespannt was Ihr von dort noch so berichtet 🙂 .

Auch Eure Fotos vom Mesosaurus Camp sind wunderschön. Wir sind noch ein wenig unsicher, ob wir im September eine Nacht im Quiver Tree Forrest Camp oder im Mesosaurus Fossil Camp verbringen sollen 🤨 .

Liebe Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201129. Jan. 2014 · #47
Hallo Suzi,

am Quiver Tree Forest Camp sind wir vorbei gefahren. Es ist ziemlich nah an der Straße und es viel mehr Betrieb.

Wenn Ihr Glück habt und wie wir im Mesosaurus Bushcamp alleine seid, würde ich das vorziehen. Ich gehe mal davon aus, dass Ihr dort campen wollt und ein Allradauto habt ?

Im Eagles View hätten wir auch durchaus noch eine Nacht mehr bleiben können.

LG

Montango
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201129. Jan. 2014 · #48
29.12.
Klein Aus Vista Eagles View

Am Morgen sind wir froh, dass wir ein Frühstückspaket bestellt haben und mit herrlichem Ausblick auf der Terrasse essen können.

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Das Paket ist nett gepackt mit Joghurt, gekochtem Ei, Brot, Wurst und Käse sowie Saft und Obst. Kaffeepulver, Nescafe oder Teebeutel gibt es im Eagles View.
Früh fahren wir los Richtung Lüderitz. Schon nach wenigen km sehen wir die Wildpferde von Garub an der Straße stehen. Sie sehen mager aus und freuen sich bestimmt auf die nächste Zeit mit Regen.

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An der neuen Tränke stehen keine Pferde, sondern einige Strausse und ein Oryx.

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Bei der Weiterfahrt wundern wir uns, wie man hier eine Bahnlinie bauen kann. Die Gleise sind noch nicht fertig und schon wieder von Sanddünen verdeckt.

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Um 8.30 Uhr treffen wir in Kolmanskop ein. Es sind noch fast keine Touristen da, dafür wird der Sturm immer stärker, wir werden sandgestrahlt. Kein Wunder, dass die Häuser so nobel sind, sonst wäre wohl kaum einer hier geblieben.

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Nachdem wir einmal durch den Ort gelaufen sind, fahren wir nach Lüderitz und schauen uns auch den Campingplatz auf Shark Island an. Es ist stürmisch und kalt, obwohl die Sonne scheint. Wie muss es hier bei Nebel sein.

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Da es noch früh ist, beschliessen wir noch zum Diaz Point zu fahren, bevor es nach Aus zurück geht.

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Wir sehen weit entfernt die Pinguien auf Halifax Island und auf der Rückfahrt Flamingos. Es stürmt so stark, dass ich kaum die Kamera festhalten kann.

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Auf der Rückfahrt nach Aus ist die Straße von Sand bedeckt, die Sicht ist so schlecht, dass man meint, es sei neblig.

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Zurück im Eagles View sind wir froh, dass es so warm ist.
Aber auch heute wird es abends zu kühl zum Essen auf der Terrasse, wir setzen uns wieder an den schön deckten Tisch.

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Heute haben wir das Braiipaket mit Lamm bestellt. Dazu gibt es wieder Salat, Folienkartoffeln, Boerewurst, Sandwich und Dessert (das wir heute nicht auf den Grill legen)
Die zweite Flasche Pinotage muss dran glauben.

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zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2014
1'674 Beiträge · seit 201229. Jan. 2014 · #49
Hallo Montango,

ein schöner Bericht mit tollen Bildern 🙂

Auch wir werden auf der Farm Gunsbewys campen. Ich hatte vorher lange überlegt und mich letztendlich für Gunsbewys entschieden, da wir Kooimasis schon kennen.
Dank deiner Bilder freue ich mich jetzt richtig darauf.

Liebe Grüße und danke für deine Mühe
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201130. Jan. 2014 · #50
30.12.
Richtersveld De Hoop Campsite

Wieder frühstücken wir auf der Terrasse. Bei der Abfahrt werfen wir noch einen wehmütigen Blick zurück, winzig wirkt das Haus vor den grossen Felsen. Ein Oryx hat sich zum Abschied eingefunden. Das hier war wirklich ein schöner Ort.

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In Rosh Pinah haben wir endlich Gelegenheit wieder die Vorräte aufzufrischen. Der Supermarkt ist gut sortiert, so dass wir Fleisch und Gemüse für die nächsten Tage kaufen können. Auch ein Bottlestore ist gleich nebenan.
Schon um 10.30 Uhr sind wir an der Fähre über den Oranje.

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Wir checken ein für die Nächte im Park und holen uns ein Exitpermit, mit dem dürfen wir auch in Helskloofgate den Park verlassen.
Wir fragen die Ranger noch nach dem besten Weg von de Hoop nach Tatasberg, es wird uns empfohlen unten am Fluss entlang zu fahren und nicht durch die Berge.
Das erste Stück der Strecke zum Akkedispass ist übles Wellblech. Dafür blüht es überall am Wegesrand.

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Nach kurzer Zeit geht es uns so auf die Nerven, dass wir etwas Luft ablassen. Dann beginnt der Pass. In manchen Berichten haben wir gelesen, dass der Pass schwierig sei. Nun ja, man muss etwas langsam fahren, da es manchmal eng ist zwischen den Felsen, besonders schwierig fanden wir es nicht.

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Die Landschaft unterwegs ist toll. Ein Teil der Strecke ist sogar sehr grün, da es durch ein Flussbett geht.

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Der Campingplatz ist mit 3 Fahrzeugen belegt, die natürlich an den schönsten Stellen am Fluss stehen.

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Aber ganz am Ende des Platzes finden wir noch einen großen Baum direkt am Fluss unter dem wir uns aufstellen.

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Am Abend kommen noch 3 weitere Fahrzeuge , es ist Hauptsaison.
Ein paar Meter weiter gibt es eine sandige Stelle, wo man im Fluss baden kann. Bei knapp 40 Grad machen das ca. alle halbe Stunde.

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Im Fluss können wir verschiedene Kormorane beim Tauchen und Fische fangen beobachten.

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Am Abend wird wieder gegrillt: Rumpsteak und Kotelett, dazu Butternut und Tomatensalat.
In der Dämmerung besucht uns noch ein großer schwarzer Skorpion (thick-tailed scorpion).

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Da er in den Steinen direkt hinter Franks Stuhl unterwegs ist, verscheuchen wir ihn irgendwann. Mit unseren Sandalen war uns das dann doch zu heikel. Am Morgen lesen wir dann, dass dies einer der giftigsten Scorpione ist.

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zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2014
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201130. Jan. 2014 · #51
31.12.
Richtersveld Tatasberg

Am Morgen machen wir noch einen Spaziergang über den Platz und fahren dann nach einem ausgedehntem Frühstück nach Tatasberg.

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Dem Rat der Ranger folgend nehmen wir die Strecke am Fluss entlang. Für die 15 km brauchen wir fast 1,5 h. Zweimal steigen wir aus, um die verschiedenen Umfahrungen anzuschauen. Es gibt immer die Auswahl zwischen metertief ausgefahrenen Spuren, sehr tiefem Sand und sehr spitzen Steinen. Wir wählen abwechselnd tiefen Sand und spitze Steine.

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Ohne Steckenbleiben und Reifenpanne kommen wir in Tatasberg an. Da die Hütten etwas entfernt vom Fluss zwischen den Granitfelsen liegen, ist es hier noch heisser: 42,5 Grad und jemand hat den Heißluftfön angestellt.

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Einmal gehen wir runter zum Baden an den Fluss, aber der Rückweg durch die pralle Sonne hoch zu den Hütten reicht uns einmal.

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Später plaudern wir noch mit unseren Nachbarn, denen die Ranger gesagt haben, dass die Strecke am Fluss gesperrt sei. Aha.
Am Abend gibt es das zweite Rumpsteak und Kotelett, dazu Knoblauchbrot, Broccoli und Nudelsalat.
Dann läuft eine Kleinfleckginsterkatze ( small spotted genet ) direkt über unsere Terrasse.

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Den Sylvestersekt (begleitet uns schon seit Windhoek und ist gut geschüttelt) trinken wir um 20.00 Uhr.

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Irgendwo ist es ja schließlich schon Mitternacht. Um 23.00 Uhr liegen wir in der Falle. Nach ein paar Wochen Aufstehen bei Sonnenaufgang geht unsere innere Uhr etwas anders.
Die Sterne funkeln schöner als jedes Feuerwerk.

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zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2014
2'460 Beiträge · seit 200630. Jan. 2014 · #52
Hallo Montango,
ich bin erst bis Heiligabend „nachgereist“, aber die Sonnenuntergangsbilder sind absolut „wow“.
Musste das mal loswerden 🙂
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2014
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201130. Jan. 2014 · #53
Hallo Chrissie,

danke für das Kompliment. Ich kann aber nichts dafür, die sind größtenteils mit meiner Ixus 990 entstanden. Die hat im Gegensatz zur EOS ein SUNSET-Idiotenprogramm. Und die Kulisse dort mit den Bäumen und den Wolken war einfach schön. Ich habe fast vergessen meinen Sundowner (Mangosaft mit Bacardi, Savanna war gerade aus) zu trinken 🙂

LG

Montango
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201131. Jan. 2014 · #54
1.1.
Port Nolloth Scotia Inn
Wir fahren um 6.30 Uhr ab und brauchen mit vielen Fotostopps 3 h bis zum Helsklofgate. Man mag es garnicht glauben, wir unterschiedlich auch hier die Landschaften sind. Teilweise könnte es wirklich auf dem Mond sein, dann wieder grünt und blüht es nach dem wenigen Regen.

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Oben am Pass ist es kalt, in der Ferne sieht man bereits den Küstennebel.

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Um 12,00 Uhr treffen wir in Port Nolloth ein, es ist neblig.

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Der Nebel begann ca. 10 km vor der Küstenlinie.
Da Neujahr ist, sind fast alle Geschäfte und Restaurants geschlossen, selbst der Pool im Scotia Inn.
Wir ergattern einen Platz im Nemos und bestellen gebackene Calamari und Scampi. Endlich mal kein Fleisch , sondern Fisch.

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Anschließend besuchen wir das kleine Museum eines ehemaligen Diamantentauchers.

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Den Rest des Nachmittages verbringen wir auf unserer Terrasse und beobachten das Dorfgeschehen. Es ist etwas sonniger geworden.

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Hier scheint es zwei Sorten Bewohner zu geben: die einen verbringen den freien Tag mit Familie und Freunden am Strand und picknicken, die anderen fahren mit ihren aufgemotzten Autos die Straße rauf und runter. Nach einer Stunde können wir die Fahrzeuge am Klang erkennen.
Am Abend gehen wir in das einzige geöffnete Restaurant Mar e Sol. Es gibt eine ganz ordentliche Fischauswahl.
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zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2014
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201102. Feb. 2014 · #55
2.1.
Lamberts Bay Malkopan Camping

Bei der Abfahrt in Port Nolloth ist es wieder neblig. Kaum sind wir ein paar km landeinwärts gefahren, scheint die Sonne.
Schon Mittags erreichen wir Lamberts Bay, auch hier ist es neblig. Wir schlagen unser Lager am Malkopan Camping auf.
Zum Glück ist die größte Weihnachtsreisewelle wohl gerade vorbei, einge Plätze sind schon leer, auf vielen wird gepackt.
Wir bekommen einen schönen Stellplatz am Rand, viel besser als wir es hier erwartet hätten.

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Kurz nach unserer Ankunft wird es dann auch sonnig.
Am Muisbosskerm Restaurant reservieren wir noch schnell einen Tisch für den Abend und fahren nach Lamberts Bay zu den Tölpeln.
Hier verbringen wir eine ganze Zeit in der Beobachtungsstation. Es ist spannend zu sehen, wie die Tölpel immer aus der Menge auf die Startbahn (an den Rand) gehen und dann mit Anlauf starten. Es sieht so ähnlich aus, wie in München am Flughafen, nur den Tower haben wir nicht gefunden.
Landen geht ohne Landebahn: die Tölpel kreisen ein paar Mal über die Kolonie, um sich dann zielgenau senkrecht hinab zu stürzen.

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Ausser Tölpeln sind noch einige andere Vögel hier zu sehen.

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Wir kaufen noch ein paar Vorräte ein und müssen dann auch schon zurück, da das Essen im Muisbosskerm um 18.00 Uhr beginnt.
Das ist wirklich klasse, man zahlt pro Person 210 Rand und kann sich dann von den verschiedenen Gerichten nehmen was man möchte.

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Dazu gibt es wieder einen schönen Sonnenuntergang. Ein toller Abend.

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zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2014
2'097 Beiträge · seit 200602. Feb. 2014 · #56
Hallo Montango,

es macht Spaß, mit euch durch den Süden zu fahren. Besonders haben uns die Bilder von Gunsbewys gefreut. Wir waren 2007 dort und haben mit Frau Gräbner auch die eindrucksvolle Wanderung in die Dünen gemacht.
Der Richtersveld-Park sieht toll aus. Der ideale Ort, um Silvester zu feiern!
Übrigens: Eure Reiher dort sind Kormorane. 😉

Liebe Grüße,
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
2'060 Beiträge · seit 201302. Feb. 2014 · #57
Hallo, auch ich verfolge weiterhin deinen Bericht mit Freude und Interesse und liebe deine tollen Fotos!

Besonders fasziniert haben mich diesmal die Tölpel! 😉
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201102. Feb. 2014 · #58
Hallo Uwe,

Du hast natürlich recht, sogar ich hätte Kormorane von Reihern unterscheiden können 🙂 Da war ich wohl schneller beim Schreiben als beim Denken 😉
Gunbewys hat sich auf alle Fälle gelohnt, allein die Energie von Frau Gräbner ist schon ansteckend.

LG
Montango
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 201102. Feb. 2014 · #59
Hallo Gabriele,

die Tölpel haben uns auch begeistert. Leider war es (zumindest für mich) extrem schwer mit dem langen Objektiv einen Tölpel bei Start und Landung "zu erwischen" .

Aber es ist schon spannend, zu beobachten, wie sie im Getümmel zielgenau wieder in ihrem Nest landen. Die Fahrt nach Lamberts Bay kann ich wirklich nur empfehlen.

LG
Montango
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zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2014
1'127 Beiträge · seit 201102. Feb. 2014 · #60
Hallo Montango,

da sind Euch ja noch einmal ein paar schöne, stimmungsvolle Fotos gelungen.

Die Bilder von den Tölpen gefallen mir auch sehr gut. Wir haben vor Jahren mal eine Kolonie in Neuseeland gesehen. Das waren aber erstens nicht so viele, zweitens war man nicht so dicht dran und drittens war auch das Licht nicht so schön. Das sind also drei gute Argumente um Lamberts Bay einen Besuch abzustatten 😁 .

Liebe Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014