Reisebericht

Tausche 10 Löwen gegen einen Leoparden

von Montango · begonnen 15. Jan. 2014 · 32 Teile

Teil 115. Jan. 2014
Hallo zusammen,

seit Sonntag sind wir nun zurück von unserer Reise durch das südliche Namibia und Südafrika.

Obwohl es ja geradezu wimmelt von Reiseberichten über diese Gegend, möchte ich Euch trotzdem ein wenig von unserer Reise erzählen.
Für alle, die nur gezielt über das ein oder andere Ziel lesen wollen, werde ich die einzelnen Tage jeweils verlinken.

Unsere Route :

12.12. Abflug
13.12. Windhoek Pension Uhland
14.12. Red Dune Camp
15.12. Kieliekrankie
16.12. Rooiputs Nr.4
17.12. Rooiputs Nr.4
18.12. Nossob
19.12. Mabuasehube Nr.4
20.12. Mabuasehube Nr.4
21.12.. Bosobogolo Nr.1
22.12. Nossob
23.12. Urikaruus
24.12. Mesosaurus Busch Camp
25.12. Fish River Lodge
26.12. Fish River Lodge
27.12. Gunsbewys
28.12. Klein Aus Vista Eagles View
29.12 Klein Aus Vista Eagles View
30.12. Richtersveld De Hoop
31.12. Richtersveld Tatasberg
01.01. Port Nolloth Scotia Inn
02.01. Lamberts Bay Malkopan Campsite
03.01. Cederberge Jamaka Campsite
04.01. Paternoster Oystercatcher Lodge
05.01 bis 11.01. Kapstadt Bird`s Nest

Nachher geht es los.

LG
Montango
Teil 215. Jan. 2014
12.12.
Dieses Mal ist alles anders, sogar der Weg zum Flughafen. Wir haben in den letzten 2 Monaten ein Haus umgebaut und sind vor 4 Wochen umgezogen. Zum Glück habe ich meine Packlisten, so dass ich hoffe , alles Wichtige ist dabei. Kurz vor dem Abflug haben wir dann noch versucht, die Reise zu verhindern. Ich habe mir 3 Tage zuvor beim Aufwachen mit dem Finger die Hornhaut vom rechten Auge verletzt und Frank ist am Abflugtag gegen die tags zuvor eingebaute Vollglastür gerannt und hat sich die Nase innen und aussen blutig geschlagen.
Irgendwann sitzen wir trotzdem im Flieger. Alles wird gut (hoffen wir zumindest)
Der Flug ist ruhig, bis auf das Neugeborene 4 Reihen vor uns, dass mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks alle 2 Stunden für 10 Minuten schreit. Die junge Mutter schüttelt es dann immer solange, bis es beschließt lieber wieder ruhig zu sein.
Nach dem Stress der letzten Woche schlafen wir sofort ein, als das Licht ausgeht.

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Teil 315. Jan. 2014
13.12.
Der Flieger landet in Johannesburg 15 Minuten zu früh. Die Hoffnung mit Gepäck den Anschlussflug nach Windhoek zu erreichen steigt. Wir eilen zum nächsten Gate. Unterwegs fragt uns ein deutsches Paar , warum alle so rennen. Wir rufen ihnen im Vorbeilaufen zu, dass wir nur 1 Stunde Umsteigezeit haben. „Wir haben 2 Stunden Zeit“ ist die Antwort. Kurz bevor die Türen geschlossen werden, sehen wir das Paar in unseren Flieger einsteigen. Da hat wohl jemand nicht an den Zeitunterschied gedacht.
In Windhoek gelandet, kommt das Gepäck früh aus dem Flieger. Super, erste Hürde geschafft.
Wir werden von Buschlore abgeholt und übernehmen unseren Mietwagen (Hilux DoubleCab mit Dachzelt). Das dauert länger als erwartet, da einiges nachzubessern ist. Dazu aber später mehr.
Noch schnell für 1,5 h in die Maruea Mall und der Einkauf für die nächsten Wochen ist erledigt.
Wir übernachten in der Pension Uhland. Diese ist einfach aber für den Preis durchaus ok.
Im Garten ist viel Platz, um unser Auto zu beladen. Essen und Getränke für 2 Wochen werden verstaut.


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Nachdem wir den Wagen eingeräumt haben, nehmen wir ein Taxi zu Joes Beerhouse, wo wir per Mail einen Tisch reserviert haben. Uns gefällt es dort immer wieder gut, auch wenn das Essen nur mittlerer Qualität ist. Aber es ist Freitag abend und die Stimmung dort ist klasse.


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Teil 415. Jan. 2014
14.12.
Red Dune Campsite

In der Früh tanken wir noch den Wagen und kaufen im Bottle Store noch ein paar Getränke. Dann geht es auf den langen Weg nach Süden. Kurz nachdem wir die Stadt verlassen haben, geht es für 200 km nur geradeaus mit Zäunen rechts und links. Unser Ziel ist die Farm Tranendaal und deren Red Dune Campsite. Auf der Farm läßt man uns den Luftdruck ab und meint es sei in der Mittagshitze etwas schwierig auf die Düne zu kommen. Voller Erwartung nähern wir uns dem Anstieg. Die Auffahrt ist total einfach, wir hätten wahrscheinlich mittendrin anhalten und wieder anfahren können.

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Die Campsite selber ist wunderschön gelegen und wir geniessen die Aussicht auf die Kalahari.


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Am Abend gibt es Tomaten-Avocado-Salat , Chickensosaties, Boerewust und Grillpäckchen mit Zucchini , Tomate und Schafskäse. Lecker, dazu ein paar Gläser aus dem ersten Weinkanister.

Jetzt sind wir wieder angekommen in Afrika.

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Teil 515. Jan. 2014
Löwen werden total überbewertet: 1. liegen sie meistens faul rum und 2. sehen sie doch irgendwie alle gleich aus 😉

15.12.
Kieliekrankie

Am Morgen räumen wir die Lebensmittel so um, dass sie einer einfachen Grenzkontrolle standhalten. Gemüse ganz nach hinten in die letzten Boxen, Bier verteilen und Fleisch in Plastiktüten, die man schnell aus dem Kühlschrank in die Rucksäcke räumen kann.
An der Grenze müssen wir nur aus Namibia ausreisen, eine Einreise entfällt, da wir ja hierher zurück kommen wollen.
Man fragt uns nur nach Feuerholz, als der Grenzer unsere Holzkohle sieht ist er auch schon zufrieden. In Mata Mata kaufe ich noch schnell ein paar Sack Holz und dann geht es Richtung KielieKrankie.
Bald sehen wir schon Giraffen und verschiedene andere Tiere.


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Am Wasserloch Veertiende Boorgat liegt ein Löwenpascha im Gebüsch mit einem Riss, hinter den Büschen drei Löwinnen. Leider können wir nicht allzu gut fotografieren, da in der besten Position ein Auto steht, aus dem aus allen Fenstern Kameras mit langen Objektiven und Aufhellblitzen schauen. Das wird noch dauern, zudem stehen bereits drei Autos Schlange um nachzurücken. Wir machen ein paar Fotos aus der zweiten Reihe und fahren weiter , unser Privatlöwe kommt schon noch.

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Kieliekrankie ist wirklich schön, hier wären zwei Nächte auch gut gewesen.

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Der Abenddrive ist ziemlich ereignislos bis auf einen Snake Eagle.

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Auf der Terrasse mit Blick auf das Wasserloch machen wir Tomatensalat, Lammkoteletts mit Kräuterbutter und Katoffelsalat.
Spät am Abend erscheint am Wasserloch zuerst ein Leopard und später eine braune Hyäne. Leider ist das Wasserloch soweit entfernt, das man die Tiere im Dunkeln nur schlecht erkennen kann. Ich bin noch nicht geübt und finde in der Aufregung weder das Fernglas noch habe ich die Kamera mit Stativ parat. Frank hat nur die Hyäne gesehen, nicht aber den Leopard. So glaubt er mir bis heute nicht, dass er da war. Diese Sichtung zählt also nicht 
Trotzdem gehen wir sehr zufrieden früh schlafen. Für den ersten Tag war das schon nicht schlecht.

Löwen: 4

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Teil 616. Jan. 2014
Danke für Eure Kommentare, ich werde mich anstrengen, dass der Bericht bald fertig wird.
@Bele: den Leoparden nehme ich gerne, wir sind scheinbar auf Löwen abonniert.

16.12.
Rooiputs Nr. 4

Früh fahren wir das Auobtal hinunter, Tiere sehen wir dabei keine und damit meine ich nicht nur Löwen, auch alle Antilopen scheinen Urlaub zu machen.
In Twee Revieren checken wir für 2 Nächte Rooiputs ein. Auf dem Weg durchs Nossobtal sehen wir dann Gnus mit Jungen, Kuhantilopen und einen Löffelhund mit Jungen, den wir lange beobachten und dann natürlich noch 2 Löwenpaschas, die es sich im Schatten gemütlich gemacht haben.

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In Rooiputs haben wir Platz Nr. 4 gebucht, dieser ist am schönsten gelegen.

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Nr. 1 ist direkt an der Einfahrt, 2 und 3 sind dicht beieinander und von 5 und 6 sieht man direkt auf die neue Lodge.

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Wir stellen vorsichtshalber mal unsere Stühle auf der Site ab, es soll ja schon mal zu Fehlern  bei der Belegung der Plätze kommen . Auf unserem weiteren Gamedrive sehen wir 3 Löwinnen, die im Schatten schlafen.

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Im Nossobtal hat es bereits geregnet, so dass es noch einige Schlammlöcher gibt.
Da bald Mittag ist, fahren wir auf die Campsite zurück, richten uns ein und lesen ein wenig. Es ist sehr windig und heiss.
Am Abend fahren wir wieder zu den drei Löwinnen , wir finden sie ein paar Meter weiter unter einem anderen Baum. Hier liegen sie zufrieden auf dem Rücken und halten sich die dicken Bäuche. Als sie aufstehen , um etwas weiter in den Schatten zu kommen, sehen wir , das eine der Löwen ein Senderhalsband trägt.

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Da die drei wohl satt sind und sich nicht bewegen, fahren wir irgendwann weiter. Nach ca. 7 km sehen wir erneut 2 Löwinnen im Gras schlafen. Wir haben sie nur dadurch erkannt, dass dass eine Schwanzspitze in die Höhe ragt.

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Da es heute so heiss ist, bewegt sich auch hier nichts. Auch die Springböcke dösen.

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Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir zur Campsite zurück, auch die drei Löwinnen von vorhin liegen weiter unverändert im Gras.
Zufrieden geniessen wir unseren Tomaten-Avocado-Salat und Geschnetzeltes mit Gnocchi aus dem Potje.

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Wir leuchten regelmäßig die Umgebung ab, auch weil es auf der Campsite Löwenspuren gibt.

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Plötzlich ruft Frank „Da ist eine Art Mini-Känguru“ . Da Kängurus endemisch sind und wir ja nunmal in Afrika sind, können es wohl nur Springhasen sein. Tatsächlich hoppeln einige davon rund um die Campsite.

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Löwen sind keine da, zumindest sehen wir sie nicht. Da Vollmond ist und die Sicht gut, bleiben wir ziemlich lange am Feuer sitzen., bevor wir ins Dachzelt kriechen.

Löwen : 10

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Teil 721. Jan. 2014
17.12.
Rooiputs Nr. 4
Ein Gamedrive am Morgen Richtung Twee Revieren bringt wenig, wir beschliessen noch ein Stück auf botswanischer Seite Richtung Norden zu fahren.

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Nach 500 Meter sehen wir einen Löwen, der sich gerade zum Schlafen nieder gelassen hat. Er blinzelt uns immer wieder an, kann aber die Augen nicht mehr lange aufhalten und schläft dann ein.

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Danach beobachten wir noch die Erdmännchen.

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Wir fahren nochmal nach Twee Revieren, um zu tanken und eine Runde in dem kleinen Pool zu erfrischen, da es wieder sehr heiss ist.
Am Nachmittag fahren wir nochmal zu der Stelle, wo wir den Löwen vermuten. Der hat sich nun mitten auf den Weg gelegt. Wir stehen ca. 3 Meter von ihm entfernt. Da haben wir nun unseren Privatlöwen.

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Hinter uns reihen sich dann noch zwei Autos ein. Irgendwann wird es Löwen zu dumm, er steht auf und geht zum Wasserloch. Alle Autos hinterher. Der Löwe trinkt und geht dann wieder zurück in den Schatten, dieses Mal nicht ganz so nah am Weg. Jetzt hat er vielleicht doch noch Ruhe zum Schlafen.

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Begeistert fahren wir direkt zur Campsite zurück, das Erlebnis ist heute nicht mehr zu toppen.
Dort erfahren wir eine Lektion in Sachen Globalisierung: Wir kochen für unseren Nudelsalat Penne italienischer Art, die in Litauen für eine südafrikanische Fa. hergestellt wurden, in Namibia verkauft und nun in Botswana von Deutschen gegessen werden. Auf den Maiskolben und den Lammkoteletts, die wir dazu grillen, steht keine Herkunftsbezeichnung.

Löwen: 2

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Teil 821. Jan. 2014
18.12.
Nossob Campsite
Am Morgen brechen wir auf nach Nossob. Kurz hinter Kij Kij treffen wir auf ein Löwenrudel , 2 Paschas , 3 Weibchen und mindestens 3 Cubs. Wir beobachten sie eine Weile und fahren dann weiter. Leider haben sich die Cubs meistens im Gebüsch versteckt.

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Schön bald sehen wir auf der rechten Seite ?? natürlich Löwen.
Eine Löwin, ein Pascha und eines Junges sind auf der Suche nach einem Schattenplatz. Sie überqueren vor uns die Straße und legen sich unter einen Baum.


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Eine schwarze Mamba kann ich leider nicht fotografieren, da Frank sie beinahe überfahren hätte. Die Schlange ist dann lieber schnell im Gebüsch verschwunden.
In Nossob wollen wir uns im Pool erfrischen, es sind eine Menge Kinder in der nicht ganz sauberen Brühe und stark gechlort ist es auch nicht. Wir ziehen darum eine kalte Dusche vor. Danach unterhalten uns die Fuchsmangusten und Buschhörnchen auf dem Platz.

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Die Hörnchen graben sich im Sand ein, weil es so heiss ist.

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Später backe ich dann noch ein Brot im Potje und wir stocken im Laden unsere Getränkevorräte auf.
Am Abend regnet es ein wenig und in der Ferne zieht ein Gewitter auf.

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Wir machen einen Gemüseeintopf und grillen die letzte Boerewurst dazu.
Die ganze Nacht hält uns Löwengebrüll wach, zum ersten Mal in diesem Urlaub.

Löwen : 11

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Teil 922. Jan. 2014
19.12.
Mabuasehube Nr. 4
Am Morgen gibt es das leckere Brot, dass wir am Vortag gebacken haben.

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Das Brot, das es im Shop in Nossob gibt, ist ungeniessbar, da es aus der Kühltruhe kommt und komplett durchweicht ist.
Wir fahren schon um 6.30 Uhr ab nach Mabuasehube. Die Fahrt über die Dünen ist einfacher als gedacht, auch weil es an vielen Stellen leicht geregnet hat.

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Schon um 12.30 Uhr treffen wir auf unserer gebuchten Site Mabuasehube Nr.4 ein.
Diese liegt wunderschön mit toller Aussicht auf die Pfanne.

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Die Ausstattung besteht aus einer Dusche ohne Wasser und einem Plumpsklo und natürlich dem üblichen A-Frame, den wir bei 39 Grad dringend brauchen.
Die Fahrt hat einige Opfer gefordert: die Tischhalterung auf dem Dach ist gebrochen, eine Befestigung des Dachträgers ist gebrochen und ein Savanna ist undicht. Bis auf das Savanna können wir den Schaden verschmerzen.
Tiere haben wir unterwegs wenige gesehen. Wahrscheinlich ist es allen viel zu heiss.
Am Abend machen wir noch einen kleinen Gamedrive , aber auch hier ist wenig zu sehen ausser der tollen Landschaft.

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Als die Sonne untergeht, machen wir uns einen Bohnensalat und grillen Steaks und Butternut.

Nachts ist es sehr stürmisch, aber entgegen meiner Befürchtungen hält das Dachzelt durch.

Löwen: 0

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Teil 1022. Jan. 2014
20.12.
Mabuasehube Nr.4
Am Morgen bleiben wir im Camp, geniessen die tolle Aussicht und reparieren die Schäden der Herfahrt. Es ist leicht bewölkt und nicht so heiss wie am Vortag. In der Pfanne sehen wir diverse Tiere vorbeiziehen.

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Am Nachmittag backen wir uns einen Obstkuchen im Potje, es ist unser Hochzeitstag. Später testen wir unser neues Sat-Telefon und rufen Franks Mutter an, die heute Geburtstag hat.
Am Abend machen wir noch einen Gamedrive, aber wieder ist von Löwen nichts zu sehen. Von der Mpayathulwa Pan zur Khiding Pan sehen wir zumindest frische Löwenspuren.
Zum Sonnenuntergang gibt es Schafskäse und Oiven, also eigentlich Feta, der aus Kuhmilch hergestellt ist. Schmeckt aber nicht schlecht, danach Spaghetti mit Thunfischsausse.


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Löwen : 0 Unser Tagesschnitt geht gewaltig nach unten 🙁

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Die Nacht verläuft ruhig, es stürmt nicht mehr.
Teil 1123. Jan. 2014
21.12.
Bosobogolo Pan Nr.1
Am Morgen fahren wir nochmal zur Mpayathulwa Pan, vielleicht sind die Löwen ja wieder an der Campsite. Leider haben wir Pech, wieder keine Löwen in Sicht.
Dafür ist die Landschaft sehr schön mit viel Grün und gelben Blüten überall.

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Den Rest des Tages verbringen wir auf der Bosobogolo Pan Campsite und geniessen die Ruhe, bevor es morgen nach Nossob zurück geht.

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Am Nachmittag kommen zwei südafrikanische Fahrzeuge vorbei und fragen uns mehrfach , ob wir eine Buchung für Bosobogolo hätten. Da sie im Gegensatz zu uns keine Buchung haben, ziehen sie dann aber doch weiter.
Am Abend gibt es geschmorte Zucchini und Kartoffeln mit Sausse Tartare und ein dickes Rumpsteak vom Grill.
Es ziehen dunkle Wolken auf und in der Ferne blitzt es. Bei uns bleibt es zum Glück wieder trocken.

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Teil 1223. Jan. 2014
22.12.
Nossob Campsite

Bereits um 5.30 Uhr fahren wir ab , Frühstück gibt es unterwegs im Auto. Wir habe ein wenig Sorge vor der Düne bei km 33 vor Nossob, die in dieser Richtung schwieriger sein soll. Deshalb möchten wir möglichst früh dort ankommen.
Teilweise hat es unterwegs etwas geregnet, so dass der Sand fest ist. Durch den vielen Anreiseverkehr der letzten Tage hat die Piste aber viel mehr Wellblech als noch auf der Hinfahrt. Da wir so früh unterwegs sind, sehen wir aberl mehr Tiere als auf dem Hinweg.

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Es ist alles viel grüner geworden in den drei Tagen. Es ist schon beeindruckend, wie sich die Wüste so schnell verändert , wenn es ein wenig regnet.

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Unterwegs treffen wir auf drei Fahrzeuge , die in Matopi übernachtet haben, zwei davon mit Hänger. Zum Glück lassen uns die drei vorbei, da wir viel flotter unterwegs sind.
Die Dünenquerung ist recht einfach, wenn man mit Tempo (ca. 50 km/h ) anfährt. Dumm ist manchmal, dass die Anfahrt nicht gerade sondern in Kurven verläuft 🙂 Tatsächlich ist die Düne bei km 33 vor Nossob die größte Hürde, der Sand ist recht tief und die Anfahrt lang und kurvig.

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Die größte Sorge bereitet uns aber jedes Mal der Dünenkamm. Man kann nicht sehen , ob jemand aus der anderen Richtung auch gerade mit viel Schwung die Düne anfährt.
Schon um 10.00 Uhr sind wir in Nossob. Am Himmel hängen schwarze Wolken. Wir backen erstmal neues Brot. Kaum sind wir fertig damit, kommt leichter Regen auf, der aber schnell wieder vorbei ist.
Trotzdem melden wir uns zum Nightdrive an und bangen, dass dieser nicht wegen Regen ausfällt.
Wir haben Glück, es findet statt. Wir sehen einige Schakale und Springböcke und später als es dunkel wird viele Springhasen, ganz flüchtig einen Cap Fox , eine African Wildcat und am Wasserloch wieder eine braune Hyäne.

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Als wir zurück sind, gibt es Chili con Carne , wobei das Carne in diesem Fall aus Würstchen besteht. Es ist aber schön scharf (dank einem ordentlichen Schuss PiriPiriSausse) und lecker.

Lange vor Sonnenaufgang brüllen wieder die Löwen.

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Teil 1324. Jan. 2014
23.12.
Urikaruus

Wir wachen mit Löwengebrüll auf. Als es bei Sonnenaufgang immer noch aus der Richtung vom Wasserloch schallt, laufen wir dorthin, sehen aber nichts. Das Löwengebrüll entfernt sich.
Noch während wir frühstücken, wird das Gebrüll wieder viel lauter und nochmal rennen wir zum Wasserloch. Dieses Mal mit Erfolg : ein Löwenpaar liegt in der Nähe und hat sich scheinbar gepaart.

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Nachdem wir die beiden eine Zeitlang beobachtet haben, aber die zwei nur müde herum liegen, packen wir unsere Sachen und fahren weiter.

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Auf der Strasse sehen wir eine Puffotter, die langsam im Gebüsch verschwindet

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und wenig später eine hellgrüne Schlange, die nicht so viel Glück hatte und überfahren wurde (nicht von uns). Vielleicht kann mir jemand sagen, um was für eine Schlange es sich handelt ?

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Und dann sehen wir kurz darauf doch noch einen unserer Wunschkandidaten : zwei Geparden !

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Am liebsten wäre ich aufs Autodach gestiegen, ist doch selbst für einen Hilux die Böschung fast zu hoch , um darüber zu schauen. Aber es ist erst das zweite Mal, dass wir Geparden in freier Wildbahn sehen.Wir folgen ihnen ein wenig, aber sie nähern sich leider nicht.
Da wir zum Einchecken in Urikaruus noch zu früh sind, fahren wir zum Picknickplatz Kamqua. Dort läuft eine Tüpfelhyäne zwischen den Springböcken herum, die sie aufmerksam beobachten.

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Wir machen uns einen kleinen Imbiss und sehen den Springböcken zu, die ihrem Namen alle Ehre machen.

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Dann checken wir in Urikaruus ein. Hier gefällt es uns ausgezeichnet.

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Von der Terrasse aus hat man einen tollen Blick auf das Wasserloch. Viele Gnus kommen am Nachmittag zum Trinken.

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Weil das Wetter immer schlechter wird, fangen wir früh an, unser Essen zu bereiten. Es gibt eine Pizza mit Salami und eine mit Speck und Oliven aus dem Potje. Lecker. Dazu Mais-Thunfisch-Salat.

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Kaum haben wir aufgegessen, beginnt es so stark zu stürmen und zu regnen, dass innerhalb von Minuten das Wasser unter den Türen in die Hütte läuft. Wir packen alle Rucksäcke auf die Tische und Betten.
Aus dem erhofften Abend auf der Terrasse mit Blick auf Wasserloch und Leopard (den wollte ich mir zu Weihnachten wünschen), wird also nichts.
Es regnet die ganze Nacht wie aus Eimern.

Löwen: 2

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Teil 1426. Jan. 2014
24.12.
Mesosaurus Bush Camp
Am Morgen ist es immer noch grau und regnet leicht. Auf der Piste steht Wasser.

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Ein Südafrikaner kommt uns entgegen und erzählt von Löwen 1 km voraus. Leider sehen wir nur noch, wo die Löwen die Piste gequert haben. Nun sind sie in den Büschen verschwunden.
Alle freuen sich über den Regen: die Ranger, die Farmer, die Kinder, die unterwegs in den Wasserlöchen plantschen und natürlich die Tiere, nur wir nicht…. Unser altes Zelt ist bestimmt nicht dicht und heute ist schließlich Heiligabend.
Wir verlassen den Park und zum Glück wird es bald heller am Himmel. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön.

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In Koes tanken wir nochmal voll und fahren dann zum Mesosaurus Camp.
Hier werden wir sehr nett von Gils Steenkamp empfangen und verabreden für morgen eine Fahrt zum Mesosaurus.
Am Bushcamp sind wir die einzigen und stellen uns neben einen Baum mit Webervogelnest.

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So können wir die Arbeit der Vögel den ganzen Tag beobachten.

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Nachmittags fahren wir noch den 4x4 Trail und sehe wunderschöne Köcherbäume.

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Ich backe am nachmittag frische Semmel für morgen früh. Zwei davon gibt es noch warm mit Knoblauchbutter, Feta und Oliven zum Abendessen. Dazu Ribeye-Steaks und Butternut vom Grill. Durch die letzten dunklen Wolken gibt es einen fast schon kitschigen Sonnenuntergang.


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Welch ein toller Ort für Heiligabend.

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Teil 1527. Jan. 2014
Danke nochmal für Eure netten Worte.
Das Bushcamp kann ich wirklich nur empfehlen, zumindest wenn man das Glück hat alleine dort zu stehen.

25.12.
Fish River Lodge
Zuerst wird mal gut gefrühstückt: gekochte Eier, Joghurt mit Fruchtsalat, frisch gebackene Semmeln usw. Da soll noch mal einer sagen, dass es im Hotel schöner ist 🙂 .

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Am Morgen machen wir mit Gils Steenkamp die Farmrundfahrt und bestaunen die Fossilien vom Mesosaurus. Diese sind 280 Millionen Jahre alt. Es gibt ausserdem ein paar schöne alte Köcherbäume zu bewundern .

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Danach fahren wir weiter zur Fish River Lodge. Erst kurz vor dem Abzweig zur Lodge auf die D463 beginnt die Fahrt wieder interessanter zu werden.
Vor der Ankunft an der Lodge mache ich noch Witze: Gleich gibt es bunte Drinks zum Empfang und dann singen und tanzen sie.
Die Lodge liegt traumhaft schön am Rand des Canyons.

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Es gibt natürlich den erwarteten Drink, der Tanz bleibt uns erspart.
Leider erklärt man uns mit fadenscheinigen Begründungen, dass man statt des gebuchten Double nur einen Twinbungalow für uns hat. Dieser ist ausserdem die Nr. 19 , weit weg von Pool und Restaurant. Nur Nr. 20 ist noch weiter entfernt. Dort checken gerade 2 Südafrikaner ein , wir nennen sie Paris Hilton und Freund.
Nach dem Auspacken gehen wir erst einmal an den Pool, baden und setzen uns in den Schatten. Es ist Mittag und 38 Grad heiss. Paris und ihr Freund liegen in der prallen Sonne.

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Irgendwann gehen wir dann zurück zu unserem Bungalow und machen später einen Spaziergang an der Canyonkante. Von hier hat man wirklich eine wunderschöne Aussicht.

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Als wir zum Abendessen wieder zum Restaurant gehen, kommt uns Paris entgegen. Sie hat inzwischen die Farbe von blassrosa in dunkelrot gewechselt.
Zum Essen gibt es Butternutsuppe, ungarisches Gulasch , Reis und rote Beete. Das Essen ist wenig und schmeckt miserabel.
Der dazu bestellte Pinot noir ist so warm, dass wir einen Weinkühler ordern.
Wir haben den Wein noch nicht ausgetrunken, da wird doch noch die Tanzvorführung des Küchenpersonals gestartet. Schnell haben die meisten Gäste ihre Videokamera gezückt. Hummeldumm läßt grüssen.
Wir fliehen und sitzen noch ein wenig auf der Terrasse und schauen die Sterne an. Es ist wieder sehr windig.

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Teil 1627. Jan. 2014
26.12.
Fish River Lodge

Für heute früh haben wir den Canyon Drive gebucht. Dies war der Hauptgrund für uns, diese Lodge zu wählen. Eigentlich mögen wir Lodgebetrieb nicht so gerne. Wir frühstücken schon kurz nach Sonnenaufgang.


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Wir sind zu zehnt in dem Auto: 6 Deutsche und 4 Spanier.
Die Anfahrt zum Anstieg in den Canyon gestaltet sich langwierig, da wir an jedem noch so weit entfernten Tier anhalten. Sogar an der „Losung des Rammlers“ , in diesem Fall Klippspringer wird halt gemacht und fotografiert.
Unser Guide Wilhelm muss die englischsprachige Ausführung von Bahee sein, endet doch jeder Satz mit „ne“ „Another Canyon Massage, ne“
In der Ferne sehen wir Bergzebras (leider habe ich nur mein kleines Tele dabei).


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Irgendwann geht es dann aber sehr steil hinab in den Canyon.

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Die Aussicht nach dem ersten Abstieg auf den Fluss ist gigantisch.

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Wir fahren dann noch ganz hinab bis ans Ufer des Fish River. Baden kann man zur Zeit nicht, da der Fluss schon viel Wasser führt und sehr braun und schlammig ist.

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Auf dem Rückweg sehen wir dann noch viele Klippspringer.

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Ungefähr um 14.00 Uhr sind wir zurück in der Lodge, alles in allem doch ein schöner Ausflug.
Wir springen nochmal in den Pool, der heute nur noch 19 Grad warm ist. (und das bei Lufttemperaturen von bis zu 38 Grad) Paris Hilton ist nicht zu sehen , sie kuriert vermutlich die Verbrennungen aus.
Zum Abendessen gibt es griechischen Salat und Kotelett mit Kartoffel und Blumenkohl. Das Essen ist kein Highlight, aber viel besser als gestern. Zum bestellten Pinotage ordern wir gleich einen Kühler mit Eiswürfeln, um den Wein auf Trinktemperatur zu bringen.

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Teil 1728. Jan. 2014
27.12.
Gunsbewys Campsite

Nach dem Frühstück starten wir zu unserer nächsten Etappe. Leider kommen wir nicht weit. Bereits nach wenigen km auf der D463 erwischt uns der erste Platten des Urlaubs.
Zum Glück ist es noch nicht so heiss und der platte Reifen auf der Schattenseite 🙂 .

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Während wir am Strassenrand das Rad wechseln, rast der BMW X3 von Paris fröhlich grüssend an uns vorbei.
Ich hoffe, dass sie durch die Staubwolke noch meinen Gruss (mit nur einem Finger) sehen konnten.
Nachdem der Reifen getauscht ist, fahren wir weiter zur Gunsbewys Farm.

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Wir werden sehr freundlich von Frau Gräbner empfangen und stellen uns auf der Campsite auf.
Leider gibt es zur Zeit viele Fliegen, so dass wir einen Platz mit wenig Schatten und viel Wind wählen. Hier lassen uns zumindest die Fliegen in Ruhe.

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Weil es schon wieder sehr heiss ist, erfrischen wir uns erstmal im kleinen Wasserbecken der Farm.

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Am Nachmittag machen wir dann noch eine Fahrt über das Farmgelände, welche uns Frau Gräbner beschrieben hat. Hier hat man tolle Aussichten mit den Dünen auf der einen und den Tirasbergen auf der anderen Seite.

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Auf der Rückfahrt sehen wir noch einen Löffelhund, der es est mit Verstecken

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und dann mit Weglaufen versucht.

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Abends wird es stürmisch und es kühlt auf 15 Grad ab, nachts ist es nur noch 10 Grad warm bzw. kalt. Im Windschatten des Autos und mit dicker Jacke machen wir uns einen Bohnen-Schafskäsesalat und dazu Spaghetti mit Steinpilzsausse.

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Es ist die erste Nacht, in der wir den dicken Schlafsack nutzen und sogar komplett schliessen.

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Teil 1829. Jan. 2014
28.12.
Klein Aus Vista Eagles View

Wir stehen um 4.30 Uhr auf, da wir um 5.00 Uhr mit Frau Gräbner zur Dünenwanderung verabredet sind.
Nach einem Marsch über die Dünen, bei dem wir viel über die Flora und Fauna erfahren, sitzen wir pünktlich zum Sonnenaufgang mit Kaffee und Keksen auf einer der höchsten Dünen. Was für ein Ausblick.

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Am Auto angekommen, verzichten wir wegen der Fliegen auf ein ausgiebiges Frühstück und fahren sofort nach Aus, um den Reifen flicken zu lassen. Für eine Eigenreparatur ist das Loch zu gross, der Reifen muss zum Flicken von der Felge.
Dies wird in Aus zügig erledigt, wir essen in der Zwischenzeit einen riesigen Burger im Bahnhof von Aus. Lustig, dass sogar hier die allgemeine Crema di Balsamico Verzierungsmanie Einzug gehalten hat.
In Klein Aus Vista sind wir etwas zu früh zum Einchecken und schauen uns deshalb zuerst mal die Campsite an und besuchen die Geisterschlucht. Die Campsite ist schön, aber die Stellplätze sind recht dicht beieinander. Wir sind froh, das Eagles View gebucht zu haben.

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Beim Einchecken bestellen wir dann gleich ein Braaipaket und ein Frühstückspaket.
Das Eagles View übertrifft all unsere Erwartungen. Allein der liebevoll gedeckte Esstisch ist schon ein Highlight des Urlaubs.

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Auf der Terrasse besuchen uns einige Vögel und eine Agame, die ihre Liegestützen vorführt.

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Das Grillpaket mit Oryx ist sehr reichhaltig und lecker. Leider grillen wir als erstes das Dessert. Im Dunkeln haben wir den Teller mit Schokokuchen versehentlich für eingelegtes Fleisch gehalten. Zum Glück bemerkt Frank den Fehler sofort und kann den leckeren Kuchen noch retten. Die Weinauswahl in der Hütte ist sehr gut, so dass es heute mal keinen Kanisterwein gibt.

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Teil 1929. Jan. 2014
29.12.
Klein Aus Vista Eagles View

Am Morgen sind wir froh, dass wir ein Frühstückspaket bestellt haben und mit herrlichem Ausblick auf der Terrasse essen können.

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Das Paket ist nett gepackt mit Joghurt, gekochtem Ei, Brot, Wurst und Käse sowie Saft und Obst. Kaffeepulver, Nescafe oder Teebeutel gibt es im Eagles View.
Früh fahren wir los Richtung Lüderitz. Schon nach wenigen km sehen wir die Wildpferde von Garub an der Straße stehen. Sie sehen mager aus und freuen sich bestimmt auf die nächste Zeit mit Regen.

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An der neuen Tränke stehen keine Pferde, sondern einige Strausse und ein Oryx.

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Bei der Weiterfahrt wundern wir uns, wie man hier eine Bahnlinie bauen kann. Die Gleise sind noch nicht fertig und schon wieder von Sanddünen verdeckt.

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Um 8.30 Uhr treffen wir in Kolmanskop ein. Es sind noch fast keine Touristen da, dafür wird der Sturm immer stärker, wir werden sandgestrahlt. Kein Wunder, dass die Häuser so nobel sind, sonst wäre wohl kaum einer hier geblieben.

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Nachdem wir einmal durch den Ort gelaufen sind, fahren wir nach Lüderitz und schauen uns auch den Campingplatz auf Shark Island an. Es ist stürmisch und kalt, obwohl die Sonne scheint. Wie muss es hier bei Nebel sein.

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Da es noch früh ist, beschliessen wir noch zum Diaz Point zu fahren, bevor es nach Aus zurück geht.

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Wir sehen weit entfernt die Pinguien auf Halifax Island und auf der Rückfahrt Flamingos. Es stürmt so stark, dass ich kaum die Kamera festhalten kann.

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Auf der Rückfahrt nach Aus ist die Straße von Sand bedeckt, die Sicht ist so schlecht, dass man meint, es sei neblig.

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Zurück im Eagles View sind wir froh, dass es so warm ist.
Aber auch heute wird es abends zu kühl zum Essen auf der Terrasse, wir setzen uns wieder an den schön deckten Tisch.

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Heute haben wir das Braiipaket mit Lamm bestellt. Dazu gibt es wieder Salat, Folienkartoffeln, Boerewurst, Sandwich und Dessert (das wir heute nicht auf den Grill legen)
Die zweite Flasche Pinotage muss dran glauben.

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Teil 2030. Jan. 2014
30.12.
Richtersveld De Hoop Campsite

Wieder frühstücken wir auf der Terrasse. Bei der Abfahrt werfen wir noch einen wehmütigen Blick zurück, winzig wirkt das Haus vor den grossen Felsen. Ein Oryx hat sich zum Abschied eingefunden. Das hier war wirklich ein schöner Ort.

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In Rosh Pinah haben wir endlich Gelegenheit wieder die Vorräte aufzufrischen. Der Supermarkt ist gut sortiert, so dass wir Fleisch und Gemüse für die nächsten Tage kaufen können. Auch ein Bottlestore ist gleich nebenan.
Schon um 10.30 Uhr sind wir an der Fähre über den Oranje.

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Wir checken ein für die Nächte im Park und holen uns ein Exitpermit, mit dem dürfen wir auch in Helskloofgate den Park verlassen.
Wir fragen die Ranger noch nach dem besten Weg von de Hoop nach Tatasberg, es wird uns empfohlen unten am Fluss entlang zu fahren und nicht durch die Berge.
Das erste Stück der Strecke zum Akkedispass ist übles Wellblech. Dafür blüht es überall am Wegesrand.

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Nach kurzer Zeit geht es uns so auf die Nerven, dass wir etwas Luft ablassen. Dann beginnt der Pass. In manchen Berichten haben wir gelesen, dass der Pass schwierig sei. Nun ja, man muss etwas langsam fahren, da es manchmal eng ist zwischen den Felsen, besonders schwierig fanden wir es nicht.

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Die Landschaft unterwegs ist toll. Ein Teil der Strecke ist sogar sehr grün, da es durch ein Flussbett geht.

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Der Campingplatz ist mit 3 Fahrzeugen belegt, die natürlich an den schönsten Stellen am Fluss stehen.

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Aber ganz am Ende des Platzes finden wir noch einen großen Baum direkt am Fluss unter dem wir uns aufstellen.

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Am Abend kommen noch 3 weitere Fahrzeuge , es ist Hauptsaison.
Ein paar Meter weiter gibt es eine sandige Stelle, wo man im Fluss baden kann. Bei knapp 40 Grad machen das ca. alle halbe Stunde.

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Im Fluss können wir verschiedene Kormorane beim Tauchen und Fische fangen beobachten.

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Am Abend wird wieder gegrillt: Rumpsteak und Kotelett, dazu Butternut und Tomatensalat.
In der Dämmerung besucht uns noch ein großer schwarzer Skorpion (thick-tailed scorpion).

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Da er in den Steinen direkt hinter Franks Stuhl unterwegs ist, verscheuchen wir ihn irgendwann. Mit unseren Sandalen war uns das dann doch zu heikel. Am Morgen lesen wir dann, dass dies einer der giftigsten Scorpione ist.

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