Wanna be Explorer in Namibia! -

Reisebericht 73 Antworten · 26,0k Aufrufe · gestartet 16. Dez. 2013 von Gunnar
Themenstarter44 Beiträge · seit 201323. Dez. 2013 · #41
Tag 8: Mata Mata – Mesosaurus Fossilcamp

Unsere letzte Pirschfahrt im KTP stand an und uns wurde ein wenig wehmütig ums Herz. Jetzt wo wir den Park erst verstanden hatten, hätten wir gut und gerne Lust gehabt, die Strecke einfach wieder zurück zu fahren und ewig weiter, auf Tiersichtungen zu warten. Wir kurvten ein wenig im Auobtal herum, doch wir sollten so recht kein Glück haben. Die sich paarenden Löwen waren weiter gezogen und auch sonst war es wirklich sehr ruhig an diesem Morgen. Wir beschlossen nun, den Park zu verlassen und uns dem zweiten Teil unserer Reise zu widmen. Doch da bremste ein entgegenkommendes Fahrzeug und fuhr links ran. Auch ich bremste und für ungefähr eine Minute konnten wir zwei Geparden beobachten, die augenscheinlich von einem Wasserloch kamen und wieder in den Dünen verschwanden. Nun war auch der größte Wunsch meiner Frau, Geparden in freier Wildbahn zu sichten, endlich in Erfüllung gegangen. Jetzt war irgendwie alles perfekt und wir freuten uns auf alles, was noch kommen würde.

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Nachdem wir erfolgreich wieder nach Namibia eingereist waren, hielten wir noch einmal kurz bei der Farm und deckten uns noch einmal mit frischem Springbockfilet ein. Dann ging es ab auf die C17 und auf guter Gravel Pad flogen wir durch eine großartige Dünenlandschaft. Ich hatte diesen Teil des Weges bereits im Forum erspähen können und freute mich nun umso mehr, dass ich die gleichen Bilder dieses unglaublich schönen Straßenabschnittes fotografieren konnte. Natürlich während der Fahrt mit meinem kleinen Camcorder...

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Wir wollten in Keetmannshoop noch einmal alle Vorräte auffüllen und wussten, dass es dort einen Superspar gab. Diesen haben wir auch schnell gefunden und in Anbetracht der herbeistürmenden jugendlichen Schar, die alle auf unser Auto aufpassen wollten, beschloss meine Frau, im Auto zu warten, während ich den Einkauf erledigte. Zwar fühlte ich mich beruhigt, dass dem Auto wohl nichts geschehen würde. Doch, dass meine Frau nun alleine da rumsitzen sollte, war mir irgendwie auch nicht recht. Zum Glück hatten wir in Mata Mata diesmal schon eine Einkaufsliste erstellt und so konnte ich in Windeseile durch den Spar fliegen und alle Sachen besorgen. Ich kaufte noch eine Kühlbox, denn ich wollte das ganze frische Gemüse nicht wieder in unserem Pfützenkühlschrank einlagern. Dank Mickeys Tipp, mit einer gefrorenen Wasserflasche als Kühlakku, dachte ich mir, habe ich mal etwas Tolles mitgebracht. Meine Frau guckte mich zwar während des Verladens der Einkäufe in den Toyota fragend, obgleich der überdimensionalen Kühlbox an, aber letztendlich konnte ich ihr Verständnis gewinnen.

Wir kamen weiterhin zügig voran und erreichten das Mesosaurus Fossil Camp gegen 14:00 Uhr. Wir trafen den Besitzer Giel und fragten ihn, ob er uns noch für eine Nacht aufnehmen könne (wieder keine unterstrichene Unterkunft, somit nicht gebucht). Er ging kurz in das Verwaltungsgebäude, prüfte irgendwelche Listen und teilte uns freudig mit, dass wir heute die Einzigen wären. Wozu er dafür nachgucken musste erschloss sich mir nicht ganz, aber ok. Ein Chalet war nicht möglich, denn angeblich wurden diese gerade umgebaut. Diese standen zwar hergerichtet und bezugsfähig da, aber für nur einen Gast lohnt es sich wohl nicht. Die Campsites an der Straße sagten uns überhaupt nicht zu und so verwies er uns stolz auf das Bush Camp. Hier würde allerdings tagsüber ein Bienenschwarm wüten, nachts würde man davon jedoch nichts bemerken. Wie beruhigend, dachte ich mir. Wir fuhren die zwei Kilometer zum Camp und fanden eine wirklich urige Lichtung in mitten der bizarren Felsformationen und Köcherbäume. Die Bienen waren lediglich an der Wasserleitung des Abolutionblocks aktiv, sonst merkte man von ihnen nichts.

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Irgendwie hatten wir nun aber ein Problem. Was machen wir denn hier jetzt den ganzen Nachmittag? Dieser Stopp war ja wirklich nur als Transitübernachtung geplant. Nun hatten wir aber einen ganzen Nachmittag. Fossilien, Versteinerungen und irgendwelche Abdrücke sind überhaupt nicht unser Ding und so lachten wir uns etwas verlegen an und entschieden, einfach mal gar nichts zu machen. So richtig Ruhe hatten wir noch nicht. Wir versuchten, noch für den folgenden Tag ein Chalet im Eagles Nest in Klein Aus Vista zu buchen, wir wollten uns jetzt einfach mal was gönnen. Handyempfang zu bekommen war garnicht so einfach und nur auf einer Stelle auf einem kleinen Fels überhaupt möglich. Natürlich sollte es nicht klappen...

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Wir campten zudem noch unter einem Webelvogelnest, aus dem gefühlte 1.000 Vögel pro Minute ein und ausflogen und einen extremen Nerv veranstalteten. In mir stieg schon wieder die Angst, dass meine Frau sagen würde, ich hätte die bekloppteste Reise des Jahrhunderts zusammengestellt, aber nach 2-3 eiskalten Lager am Nachmittag verwickelten wir uns in wirklich tolle Gespräche und genossen die Einsamkeit in dieser unglaublich skurrilen Kulisse.

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Abends gab es leckeres Springbockfilet mit Sweet Corn und gegrilltem Brot. Die Nächte der ersten Woche waren geprägt von der Helligkeit des Vollmondes, was zwar toll für die nächtliche Orientierung beim Wasserlassen war, jedoch den erwartet tollen Sternenhimmel nicht zur Geltung kommen lassen sollte. An diesem Abend jedoch tauchte der Mond erst sehr spät in der Nacht am Himmel auf und so kamen wir zum ersten Mal in den Genuss des berühmten Namibian Skys.
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Themenstarter44 Beiträge · seit 201324. Dez. 2013 · #42
Wünsche allen Mitreisenden ein frohes Fest! Vor der Bescherung noch schnell einen weiteren Tag unserer Reise...

Tag 9: Mesosaurus Fossil Camp – Klein Aus Vista

Wir brachen in aller Frühe nach Aus bzw. Klein Aus Vista auf. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich sich die afrikanischen Landschaften präsentieren. Eben noch skurrile Gesteinsformationen, jetzt öffneten sich ewige Weiten mit sanften Erhebungen.

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Uns gefällt es tatsächlich, viel Zeit im Auto zu verbringen und viele unterschiedliche Eindrücke zu gewinnen. In Klein Aus Vista bekamen wir die Campsite Nr. 2 und freuten uns über die tolle Aussicht. Der Campingplatz war unglaublich gut gepflegt, die Abolutionblocks hielten den Badezimmereinrichtungen einiger Hotels locker Stand und überhaupt, gefiel es uns hier sehr gut.

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Ich wusste jedoch, dass noch ein kleines Experiment folgen sollte. Schon als ich meine Frau kennen gelernt habe und erzählte, dass ich ganz gerne auch mal wandere, verzog sie skeptisch ihre wunderschönen Augenbrauen. Nun wollte ich tatsächlich mit ihr auf den Hausberg klettern und zum Viewpoint über die Namib Ebene wandern. Ich wusste, sie würde es ausschließlich mir zu Liebe tun und ich hätte sie in ihrem Wanderoutfit dafür umarmen können.

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Tapfer meisterte sie mit mir in der Mittagshitze von ca. 40° den etwa einstündigen Aufstieg zum Viewpoint. Wir wurden mit einem großartigen Ausblick belohnt.

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Ich war glücklich, meine Frau zurecht stolz auf ihre Überwindung und der Rest des Rundgangs war mir plötzlich völlig egal. Noch auf der Aussichtsplattform entschieden wir, schnell wieder abzusteigen und doch noch zu den Wild Horses raus zu fahren. Wir wussten, nach ca. 20 km würden wir die Pferde gut zu Gesicht bekommen und es war gerade 17:00 Uhr, so dass die Chancen recht gut standen. Leider wussten wir wieder nicht, wie es wirklich ging. Wir fuhren weitere 30 km Richtung Lüderitz, ohne ein einziges Pferd zu sichten. Irgendwie fanden wir es nicht schlimm, sollten wir diese Sichtung verpassen und wir besprachen schon den morgigen Tag in Lüderitz, als mir plötzlich ein Wegweiser auffiel, auf dem „Wild Horses View Point“ stand. Großartig, wir waren auf dem Hinweg einfach blind dran vorbei gefahren! Wir bogen also nun zum Viewpoint ein und erblickten in einem kleinen Hide auch eine große Herde der wilden Pferde.

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Diese waren wirklich nett anzuschauen, aber was genau sie so wild machte, erschloss sich mir nicht ganz. Pferde, die in einem bestimmten Gebiet leben, jeden Tag fast berechenbar zur selben Zeit zu einer künstlichen Wasserstelle kommen, um zu trinken, unterscheiden sich für mich nicht großartig von unseren Pferden auf der Koppel. Ich schluckte diese Unromantik runter und empfand es trotzdem als ein tolles Erlebnis.

Der heiß ersehnte und viel gepriesene Braii Basket des Dessert Horse Inns war ganz lecker, aber auch kein Knaller. Nach dem Essen guckten wir noch stundenlang in den Sternenhimmel und freuten uns über unsere Freiheit.
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6'152 Beiträge · seit 200624. Dez. 2013 · #43
hallo Gunnar,

na Du fleissiges Kerlchen - danke. Ein frohes Weihnachtsfest wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
358 Beiträge · seit 201325. Dez. 2013 · #44
Hallo Gunnar,

Erstmal vielen Dank für diesen köstlichen Reisebericht, den wir jeden Tag mitverfolgen!

Bei deinem zweiten Foto (auf der ersten Seite) bin ich sprachlos geblieben: ausfüllen der Formulare für die Autovermietung. Genau 10 Tage davor saßen wir an der gleichen Stelle und füllten mit Manuela unsere Formulare für Aloe Car Hire aus. Es war auch unsere erste Namibia-Reise, jedoch die klassische Route (Süden und Norden Namibias).

Zum Zeitpunkt eurer regnerischen Abende waren wir im Norden und hatten keinen Tropfen Regen, Glück für uns!

Ein paar Tage vor euch haben wir auch im Mesosaurus Fossil Camp übernachtet, auch ganz allein und auch als nicht unterstrichene Unterkunft. 😄
Das Bienennest neben der Dusche hatten wir entdeckt und am nächsten Tag (05.11.) Giel davon berichtet. Er war ganz überrascht und besorgt und hat sofort einen Mitarbeitet gerufen und mit ihm geklärt, dass das Nest weg muss. Anscheinend toben sich die Bienen aber immer noch aus. Naja, uns haben sie in Ruhe gelassen.

Wir sind weiterhin gespannt auf euren Reisebericht. Es gibt noch mehr Unterkünfte auf eurer Liste, die wir auch hatten (sowohl unterstrichen als auch nicht unterstrichen...).

Viele Grüße aus Hamburg,
adriana
2018: Uganda, Ruanda, DR Kongo
Themenstarter44 Beiträge · seit 201326. Dez. 2013 · #45
Hallo Adriana,

das ist ja cool! Giel erzählte mittlerweile, dass er nicht wisse wo sich das Nest der Bienen befinde und seine Mitarbeiter bereits alles abgesucht hätten. Naja, gestört haben sie ja auch überhaupt nicht.
Würde mich ja interessieren wo ihr denn so wart. Macht ihr auch noch einen Reisebericht über Eure Ersttätertour? Ich fands ja am Anfang etwas splienig, aber so kann man natürlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Den Forumsmitgliedern danken und nebenbei der Family einen Link schicken, damit man nicht alles 100 mal erzählen muss 😈

Beste Grüße
Gunnar
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281103-wanna-be-explorer-in-namibia.html
Themenstarter44 Beiträge · seit 201326. Dez. 2013 · #46
Tag 10. Klein Aus Vista und Lüderitz

Ein wichtiger Punkt unserer Reise war der Besuch von Kolmannskoop. Irgendwie hat es mir diese Zeit des Aufbruchs und des überschwänglichen Reichtums durch den Abbau von Bodenschätzen angetan und ich brannte darauf, die Ruinen einmal live zu sehen. Wir fuhren zunächst nach Lüderitz hinein und erkundeten ein wenig die kleine Stadt am Meer. Die Luft am Hafen ist uns Norddeutschen wohl vertraut und es war faszinierend für uns, nach so langer Dürre, das Meer zu erblicken. Lüderitz selbst hat, für uns Kulturbanausen, dann aber doch nicht so viel zu bieten. Und so machten wir uns zur zweiten Führung in Kolmannskoop an diesem Tag auf. Es war das erwartet spannende Erlebnis und ich hätte noch Stunden in den alten Gemäuern verweilen können. Es muss eine tolle Zeit damals gewesen sein, in der viele in unglaublichem Luxus schwelgten. Das große Krankenhaus erinnerte jedoch daran, dass es auch eine sehr harte Zeit gewesen sein muss, in der viele Mienenarbeiter während der strapaziösen Arbeit zu Schaden gekommen sein müssen. Ein Teil, der in den Führungen irgendwie doch ein wenig untergeht.

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Leider war dann um 13:00 Uhr Schluss mit der Besichtigung und wir mussten Kolmannskoop verlassen. Bei der Ausreise kontaktierten wir noch kurz ein Schweizer Ehepaar in einem sehr coolen Unimog Reisemobil, die wir auf unserer Strecke schon öfter gesehen hatten und bis zum Ende unserer Route immer wieder treffen sollten.

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Themenstarter44 Beiträge · seit 201326. Dez. 2013 · #47
Unsicher, was wir mit dem Rest des Tages denn noch anfangen sollten, fuhren wir etwas unentschlossen zum Diaz Point. Ohne jegliche Erwartungshaltung ankommend, überschlugen wir uns fast vor Begeisterung. Nicht nur die Robbenkolonie auf dem nahe liegenden Felsen, sondern die raue, wilde See an sich entzückten uns vollständig. Die Sichtung einiger Delfine im Wasser, machten den Moment schon fast unwirklich.

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Wir fuhren weiter die Küste entlang, besichtigen jede, noch so kleine Bucht und waren vollständig in den Bann der rosa Flamingos gezogen. Für uns Menschen von der Küste ist das Meer irgendwie immer ein magischer Ort, der uns sofort zuhause fühlen lässt.

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Wir gingen stundenlang am Strand spazieren, staunten über die riesigen Muscheln, die wir im Sand fanden und hatten Spaß, unseren Toyota jetzt in dem steinigen und felsigen Terrain doch noch ein, zwei Mal richtig auszutesten.

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Angekommen an „Große Bucht“ schnappte sich meine Frau den Reiseführer, um einmal nachzulesen, warum ich so überhaupt nichts über diesen Teil von Lüderitz wusste. Plötzlich entschied meine Frau, wir müssen zurück nach Halifax Island, dort seien Pinguine beheimatet. Ich wusste zwar um die kalte Benguela Strömung hier, aber dass hier tatsächlich Pinguine leben würden, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wir kletterten bis auf die Spitze der langen Steinmole vor der Insel, von wo aus wir mit unserem Werbegeschenk Fernglas und dem 40-fachen Digitalzoom unseres Minicamcorders tatsächlich Pinguine erkennen konnten! Großartig!

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Beseelt von den Sichtungen ging es schließlich zurück nach Klein Aus Vista, wo es heute am Lagerfeuer gefüllte Paprikaschoten geben sollte. So langsam kam ich mit der Benutzung des offenen Feuers als Gourmetzubereitungsstelle klar und würde nun nie wieder langweiler-mäßigen Dosenkram zubereiten müssen.
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2'060 Beiträge · seit 201327. Dez. 2013 · #48
Was für ein langweiliger Reiseabschnitt - keinerlei Zwischenfälle! 😄 😄

Diaz Point hat übrigens auch uns Landratten fasziniert. Wir hatten eine Segelboottour teilweise im Nebel - umso interessanter waren die Tiersichtungen - die Pinguine etc. tauchten oft ganz unvermittelt aus der weißen Wand auf - dann die fast mystische Stimmung, als sich die Sonne durchkämpfte! Über die riesigen Muscheln staunten wir auch, und die irre Brandung machte uns klar, warum diese Küste für Schiffe so gefährlich ist.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter44 Beiträge · seit 201329. Dez. 2013 · #49
Tag 11: Klein Aus Vista - Koiimasis

Am nächsten Morgen brachen wir erst recht spät nach Koiimasis auf. Es war keine besonders lange Fahrt und so waren wir von Grund auf entspannt. Die D707 entpuppte sich für uns wirklich als eine der sehenswertesten Straßen Namibias. Rechts von uns das zerklüftete Gebirge, links die sanften roten Dünen der Namib. Es war wirklich eine Landschaft zum Träumen und so fuhren wir schweigsam in aller Ruhe durch diesen wunderschönen Teil Erde.

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Mein Autofahrerellenbogen, den ich mir bereits im KTP einmal richtig ordentlich verbrannt hatte, (ein echter Explorer braucht natürlich auch keine Sonnenmilch) fing nun an, zu pellen und in Gedanken konnte ich schon wieder über mich und all die Anfängerfehler lachen. Ich merkte wie endlich die Entspannung bei uns einsetzte und wir nicht weiter sensationsgetrieben durch das Land jagten. Nachdem meine Frau in brütender Hitze die gefühlten 100 Farmpforten auf dem Weg zur Ranch für uns geöffnet hatte, kamen wir nach zwanzig Kilometern recht rauer Farmpad auf der Straussenfarm an. Natürlich war uns klar, dass es heute Abend frischen Strauss geben sollte und wir freuten uns bereits auf die Explorer Küche. Mit uns warteten zwei junge Damen auf das Farmpersonal. Wir bekamen mit, dass die Wünsche der beiden, Farmausritt und Farmrundgang, irgendwie nicht erfüllt werden sollten. Etwas mürrisch teilte man uns unsere Campsite mit und wie es irgendwie schon zu erwarten war, würde es heute kein Straussenfleisch mehr geben. Freiwillig teilte man uns auch gleich mit, dass es heute auch nicht möglich sei, eine Farmbesichtigung durchzuführen und es darüber auch nicht möglich sei, Dinner in der Lodge zu reservieren, da die Vorräte auf die Gäste angepasst seien. Kein Straussenfleisch auf einer Straussenfarm? Was für ein schlechter Witz dachte ich mir. Gut, es war 13:00 Uhr, die Sonne stand im Zenith bei gefühlten 50° im Schatten und die gute Dame trug keine Kopfbedeckung, egal. Wir mussten über die „freundliche“ Art des Empfanges schon etwas schmunzeln, verzogen uns aber schnell zur Campsite in der Schlucht. Belohnt wurden wir mit einem unglaublichen Ausblick auf tollste Gesteinsformationen und einer wirklich sehr gut gepflegten Campsite.

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Wir, mittlerweile eh tiefenentspannt, machten uns zunächst erst einmal einen kleinen Snack, bevor wir uns kurzer Hand unsere beiden mitgebrachten Bücher schnappten, um den Nachmittag mit Lesen zu verbringen. Wie bitte, lesen? Ich hatte seit der Schulzeit kein Buch mehr angefasst, kann keine zwanzig Minuten still sitzen und entspanne mich nun hier mit einem Buch? Unfassbar, dachte ich mir. Aber irgendwie machte es Spaß. „Hummeldumm“ von Tommie Jaud, wie passend! Zwischendurch bekam ich lautstarke Lachanfälle. Oh Gott, wie peinlich, ich bekam mich zu Weilen gar nicht mehr ein, musste aber zugeben, wie gut es getan hatte. Ich musste schnell selbst ein Beweisfoto dieser Lesestunde (insgesamt sechs Stunden und die gesamten zweihundert Seiten des Buches) knipsen, um diesen einmaligen Moment festzuhalten.

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Themenstarter44 Beiträge · seit 201329. Dez. 2013 · #50
Tag 12: Koiimasis – Sessriem

Heute sollte es nun zu den berühmten roten Dünen gehen. In freudiger Erwartung fuhren wir die Strecke wie im Flug. Angekommen in Sessriem schluckten wir schon ein wenig obgleich des ganzen Trubels. Aber gut, wir waren ja nicht anders zu bewerten, als der Rest der Touris. Ich stellte mir vor, wie furchtbar es erst sein muss, wenn es tatsächlich mal ausgebucht ist und die overflood Campsites noch zusätzlich in den Betrieb gehen müssen. Die uns zugewiesene Campsite war direkt neben den Abolution Blocks in der Mitte des Geländes. Ich verhandelte noch einmal mit der etwas unmotivierten jungen Dame an der Rezeption und konnte sie tatsächlich dazu bewegen, uns eine Campsite in vorderster Front zu geben.

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Wir erledigten noch schnell einige Einkäufe, vor allem eiskalte Getränke, in der Soussous Oase. Der Trupp Overlander vor dem Shop fotografierte im Kollektiv das Thermometer – „44°“. Na gut, dachte ich, dass ist dann schon mal ein Foto wert. Aber irgendwie war es dann doch nicht cool genug, sich in der Schlange anzustellen und ebenfalls ein Foto dieses Thermometers zu machen!

Wir entnahmen dem Reiseführer, dass der Sessriem – Canyon eine kühle Abwechslung in der erbarmungslosen Wüstenhitze sein würde und so krachselten wir um 13:00 Uhr hinein. Die Sonne zeigte uns hier dann doch einmal kurz, was die Stunde geschlagen hatte. Es ist nun wirklich kein anspruchsvoller Abstieg in den Canyon und wir waren gerade einmal zehn Minuten unterwegs, aber der Körper meldete sich sofort mit akuten Mangelzuständen. Zum Glück hatte ich als pflichtbewusster Touri meinen Rucksack mit, in dem genügend Wasser geladen war, so dass wir uns, im tiefsten Punkt angekommen, erst einmal die 1,5 Liter schnell verinnerlichten. Das wir tatsächlich vermuteten, es könne noch Wasser im Canyon sein, schoben wir schnell auf Fatamorgana-ähnliche Wunschvorstellungen und nicht auf absolute Fehleinschätzung der Sachlage.

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Ja, der Canyon ist ganz beeindruckend, wenn man sich vorstellt, wie viel Wasser dazu nötig ist, diese Schneise in den Boden zu schneiden. Und das direkt in der Wüste. Alles in allem, ist es jedoch ein überschaubares Erlebnis und dauerte nicht länger als eine Stunde für uns. Wir gingen, obgleich wirklicher Erschöpfung durch die Sonne, das Wagnis ein, nun weiter ins Soussousvlei zu fahren. Die Anfahrt ins Vlei zog sich zäh wie Kaugummi dahin. Da wir bereits in den letzten zwei Tagen rote Dünen im Überfluss von Ferne gesehen haben, mussten wir nun endlich näher dran kommen.
Schließlich kamen wir zum 2x4 Parkplatz und ich ließ nun wie selbstverständlich den Reifendruck ab. Wir fuhren, ohne irgendwelche Probleme, durch den heißen Sand und ich bemerkte, dass ich jetzt in Punkto Tiefsandfahren endlich wieder fit war.

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Wir hielten bei einem Pärchen, das sich auf dem Rückweg festgefahren hatte und fragten, ob sie Hilfe benötigen würden. Sie war sehr dankbar ob der angebotenen Hilfe. Er eher ablehnend und ich konnte mir gut vorstellen, was in ihm vorging. Ich hätte mir die Krätze an den Hals geärgert, hätte ich mich da eingewühlt und irgendein Schnulli fragt, ob ich Hilfe bräuchte, worauf hin meine Frau sich auch noch ganz begeistert zeigen würde. Dann fährt der auch noch ohne Probleme aus dem Stand im tiefen Sand an und zieht von dannen. Oh, wir Männer und unsere männliche Ehre wenn es ums Autofahren geht!
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Wir fuhren also ins Soussousvlei und waren wieder einmal ratlos, was nun zu tun wäre. Wir waren die einzigen Besucher des Vleis und konnten keiner trägen Herde hinterher trotten. Durfte man hier wirklich einfach überall herum laufen? Was waren das für Begrenzungen durch niedrige Tauabsperrungen? Wo war denn bloß das Deadvlei und welche Düne war Big Mama und welche Big Daddy? Fragen über Fragen! Wir setzten uns erst einmal auf die Heckklappe des Hilux und tranken ein kühles Lager. Ich erinnerte mich an eine alte Tuborg Werbung, wo ein Mann in der Wüste stand und ein Bier trank. So ungefähr fühlte ich mich. Großartig!

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Dann fassten wir uns ein Herz und beschlossen, noch einmal kurz auf einen Dünenkamm zu klettern. Wir erspähten einen recht ausgetrampelten Pfad und dachten uns, wir würden nicht all zu viel falsch machen, wenn wir diesem folgen würden. Mittlerweile war es bereits 18:30 Uhr und uns war klar, dass wir spätestens um 19:15 Uhr wieder im Wagen sein mussten, um die Gateclosing Time um 20:30 Uhr nicht zu verpassen. Irgendwie war die Sonne immer noch gnadenlos und es war wirklich sehr anstrengend, in dem Sand voran zu kommen. Meiner Frau reichte es schon, hier einfach gemütlich entlang des Vleis spazieren zu gehen, ich musste natürlich unbedingt auf diesen Dünenkamm. Mit den Worten, wir müssen ja nicht immer alles zusammen machen, entließ mich meine Frau und ich stapfte wie ein wahnsinniger auf den Kamm drauf los. Schon nach wenigen Metern merkte ich, wie mein Atem und vor allem mein Puls in Wallung geriet. Immer wieder blickte ich ungläubig zum Kamm hinauf und berechnete wie viele Minuten mir noch für den Aufstieg verbleiben würden. Immer wieder musste ich stehen bleiben, um mich auszuruhen und ich konnte nicht verstehen, wie hier Rentner, Frauen und Kinder einfach hoch laufen, wenn ich als ehemaliger Profisportler hierzu kaum in der Lage war. Beißen jetzt, motivierte ich mich selbst und stampfte weiter. Pünktlich um 18:55 Uhr war ich endlich oben. Als ich mich umdrehte, war meine Frau ca. 50 Meter hinter mir und winkte mir fröhlich zu. Na super, welch unglaublich sportliche Leistung von mir! Schnell machte ich ein paar Fotos und rannte ihr bergab entgegen.

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Ich keuchte und prustete den gesamten Rückweg zum Auto neben ihr her, während sie die Landschaft in vollen Zügen genoss. Auch auf dem Rückweg blieben wir nirgends stecken und kamen pünktlich um 20:20 Uhr am Gate an.

Ich fuhr zu unserem Platz auf der Campsite und fing an, den Toyota unter dem, wie von meiner Frau bereits am Nachmittag schon erwähnt, sehr niedrigen Baum herumzurangieren. Nachdem ich mehrere Winkel und Möglichkeiten und zentimetergenaue Manöver im Dunklen gefahren war, fing meine Frau mir an, einige weitere Vorschläge zur richtigen Position zu machen. Natürlich verlor ich irgendwann die Nerven, weil ich wusste, die Campsite hatte ich ausgesucht, die uns zugeteilte hätte gepasst, der Toyota würde im Leben nicht unter dem Ast über der Einfahrt mehr durchpassen und Bock zu fahren hatte ich auch nicht mehr. Ich stellte den Wagen einfach außerhalb der kleinen Steinmauer ab und schäumte vor Wut. So ein Dreck, jetzt haben wir diese wunderschöne Campsite und passen nicht rauf, schnaubte ich vor mich hin. Natürlich reagiert meine Angetraute recht scharf auf solche Gefühlsausbrüche, erträgt aber diese Launen grundsätzlich mit stoischer Ruhe.

Als dann auch noch eine riesige Spinne (ich, als wahrer Adventurer und Explorer, habe ungünstiger Weise eine ausgewachsene Spinnenphobie) über die kleine Steinmauer lief, drohte meine Stimmung gänzlich zu versagen. Irgendwie bekamen wir uns aber wieder in den Griff und erlebten noch einen langen und schönen Abend am Lagerfeuer. Meine Lagerfeuerkochkünste konnte ich immer weiter verfeinern und so guckte heute ein Schakal über die Mauer und wunderte sich, ob wir wohl schon fertig seien und ein Stück Fleisch übrig hätten. Kaum waren wir später im Zelt verschwunden, hörten wir ihn hektisch die Campsite nach brauchbarem absuchen.
In dieser Nacht war es unerträglich heiß und wir konnten kaum schlafen. Als um 5:00 Uhr etliche Motoren starteten, um zur großen Sonnenaufgangsrally in Richtung der Vleis aufzubrechen, beschlossen wir noch einmal, die Augen zu schließen. Wir hatten bereits gestern wundervolles Licht zu Sonnenuntergang und waren sehr zufrieden.
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zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2013
2'261 Beiträge · seit 201129. Dez. 2013 · #51
Hallo Gunnar,

danke für dein erfrischender RB, du sorgst für beste Unterhaltung. 🙂
Wohnt auch ein kleiner Jaud in deiner Brust?? 😉
Wir haben letztes Jahr, trotz Hummeldumm, den Tok Tokie Trail gemacht, war einfach Klasse.

Ich bin gespannt was euch sonst noch wiederfahren ist.

Ich wünsche einen guten Rutsch ins 2014, mit hoffentlich viele schöne Explorererlebnissen.

Schöne Grüße
Guggu
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Themenstarter44 Beiträge · seit 201301. Jan. 2014 · #52
Tag 13: Sessriem – Kulala Dessert Lodge

Nicht mehr ganz so früh morgens fuhren wir nun also wieder zurück ins Vlei. Ich wollte unbedingt das Deadvlei sehen und hatte gestern auf dem Rückweg gesehen, wo wir anhalten mussten. Der Anblick heute war dann doch ein gänzlich anderer. Bereits an der Düne 45 erspähten wir ca. 50 Personen auf dem Dünenkamm. Am Parkplatz zum Deadvlei parkten bereits mehrere Lodge Fahrzeuge und eine ganze Menschenansammlung trottete zwischen den Dünen hin und her. Ok, so vorsichtig hätten wir uns augenscheinlich gestern nicht verhalten müssen, dachten wir. Der trägen Masse hinterher, stiefelten wir zum Deadvlei. Als es vor unseren Augen auftauchte, ging noch einmal ein schmaler Pfad hinauf auf die Düne. Dieser sah bei weitem nicht so steil aus wie mein gestriges Experiment und meine Frau erklärte sich bereit, es wenigstens einmal zu versuchen. Es war nun wesentlich kühler als gestern und der Aufstieg war ganz entspannt. Auf dem Kamm der Düne gingen wir noch einige weitere hundert Meter entlang, machten ausgiebig Pause und genossen den Ausblick. Glücklich versuchten wir, ein Selbstportrait von uns beiden zu knipsen und waren wirklich stolz auf uns.

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Dann folgten wir wieder einigen Spuren und rannten die Dünen hinunter. Ich konnte genau sehen und hören wie viel Spaß dies meiner Frau bereitete und dass sind für mich immer die schönsten Momente im Urlaub!
Wir stapften noch ein wenig durchs Deadvlei und machten die einschlägigen Fotos.

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Irgendwann hatten wir genug und machten uns auf den Rückweg. Diesen bestritt ich natürlich barfuss und fing auf der Hälfte der Strecke an, zu tanzen, denn jetzt knallte die Sonne wieder herunter und der Sand unter meinen Füßen war unglaublich heiß. Ich hoffte inständig, dass ich mir jetzt nicht auch noch die Fußsohlen ernsthaft verbrennen würde und rannte die letzten Meter, wie von der Tarantel gestochen, zum Auto. Wir machten auf dem Rückweg noch etliche Fotos der so berühmten Motive und beschlossen, unsere Reiseplanung ein weiteres Mal zu verändern.

Wir hatten noch eine Nacht in Sessriem gebucht bevor es dann wieder nach Windhoek gehen würde. Da wir aber rundum glücklich mit dem Erlebten waren, mussten wir nicht unbedingt noch einmal an diesem Nachmittag ins Vlei. Wir entschlossen uns, Windhoek als rein abflugorganisatorisch letzten Tag anzusehen und uns für unseren letzten, wirklichen Urlaubstag noch einmal richtig etwas zu gönnen. Wir fuhren zur Kulala Dessert Logde und fragten, ob für heute Nacht noch ein Zimmer frei war – war es! Wir bekamen ein wunderschönes Chalet, halb Steinbau, halb Canvas Zelt. Wir entspannten den ganzen Nachmittag auf der Lodge und genossen die wunderbare Aussicht auf die Namib Wüste.

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Die Nacht verbrachten wir auf der Chalet eigenen stargazing Plattform, ein Erlebnis, wie es irgendwie nur im Bilderbuch gibt, dachten wir. Mmmh, so ganz können wir dem Luxus wohl doch nicht abschwören und dann sagte meine Frau etwas, was mich wirklich sehr erstaunte: Wir sollten auf unserer nächsten Afrika-Reise vielleicht zwei, drei Übernachtungen auf solchen Lodges einplanen! Auf unserer nächsten was...? Ich hätte sie sofort noch einmal heiraten können, als sie von sich aus sagte, nächstes Mal wolle sie unbedingt das Okavango Delta und den Caprivi-Streifen sehen!!!

Ich werde wohl demnächst ein paar Fragen zur Route an Euch stellen 😗
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281103-wanna-be-explorer-in-namibia.html
zuletzt bearbeitet 01. Jan. 2014
8'672 Beiträge · seit 201001. Jan. 2014 · #53
Gunnar schrieb: nächstes Mal wolle sie unbedingt das Okavango Delta und den Caprivi-Streifen sehen!!!

Ich werde wohl demnächst ein paar Fragen zur Route an Euch stellen 😗
Cool - freut mich für euch - viel Spaß schon mal bei der Planung 🙂 Mit dieser Aussicht hat man doch gleich einen noch besseren Start (wenn überhaupt möglich) ins Jahr 2014!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter44 Beiträge · seit 201301. Jan. 2014 · #54
Hallo Bele,

frohes neues wünsche ich Dir. Ja großartige Wendung oder? Nach Sichtung der ersten Reiseführer für Botswana hat sich die Planung jedoch leicht verändert, Caprivi ist nun nicht spannend genug, es muss jetzt Moremi und Chobe werden und evtl. wenn es denn irgend geht in der Tour noch ein wenig CKGR dazu. Mit so einer Planungsaufgabe kann man echt gut ins Jahr starten!

LG
Gunnar
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281103-wanna-be-explorer-in-namibia.html
8'672 Beiträge · seit 201001. Jan. 2014 · #55
Gunnar, sag einen Gruß an deine Frau - ich kann den Wunsch sehr gut verstehen und stimme 100% zu! Wobei ich immer viel Gutes über den Caprivi lese in letzter Zeit!

Ein Tipp - macht zuerst den Chobe und dann den Moremi - finde ich aus dramaturgischen Gesichtspunkten die bessere Reihenfolge!

Falls Ihr den Iwanowski-Reiseführer braucht - ich hab ihn doppelt....

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
1'409 Beiträge · seit 201002. Jan. 2014 · #56
Hallo Gunnar,

gutes Neues!!

😗 Tja, so kann es gehen....es wurde noch fast Jeder vom Virus gepackt.
Aber eines musst Du uns versprechen: wieder einen solch humorvollen, lustigen RB zu
schreiben!! 🤩

LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
8'672 Beiträge · seit 201003. Jan. 2014 · #58
Gunnar schrieb: Moremi zuletzt weil am schönsten oder spannendsten?

Naja, am Chobe (Riverfront) ist halt schon sehr viel Touristenrummel - von daher finde ich, dass man sich langsam in die etwas ruhigeren (und wie du sagst spannenderen) Gegenden vorarbeiten sollte. Ich fand das bei meiner Tour 2012 sehr stimmig. (Und nicht wundern, dass ich kommenden August 2014 andersrum reise - dies hat andere Gründe und lässt sich nicht ändern!).

Vergiss nicht, Ilona Hupe / Botswana auch zu lesen - und natürlich vorallem die vielen tollen Berichte hier von den Selberfahrern!!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Jan. 2014
6'152 Beiträge · seit 200603. Jan. 2014 · #59
hallo Gunnar,

gute Idee, einen Tag auf Kulula zu vebringen. Ich finde Kulula liegt einfach
klasse , man hat einen tollen Blick und kann super gut entspannen.
Nun zu Deiner nächsten Reiseplanung - es gibt wirklich noch tolle spannende
Gegenden und dazu gehört auch der Caprivi , z.B. Mahango G.P. Mudumu NP
Mamili NP usw. . Es hängt auch davon ab, wieviel Zeit Du hast.
Egal ob von Maun Du direkt nach Botswana fährst oder durch den Caprivi
und dann nach Botswana , etwas mehr Fahrerei sind bei beiden Strecken
erforderlich. Bin gespannt wie Deine Route ausfällt, schon mal viel Spass
beim Planen - ich bin den ganzen Februar im Caprivi und Botswana unterwegs
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter44 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #60
@ Bele: Hört sich für mich sinnvoll an, werde mal versuchen, die Tour so herum zu planen. So ganz grob und nur als Idee hätte ich da schon so etwas, muss nur erst mal gucken ob das überhaupt fahrbar ist. Ein bisschen mehr Zeit pro Region wollen wir uns eigentlich jetzt nach unserer ersten Namibia Tour schon gönnen (leider wird die Gesamtzeit nicht steigen 🙁 ) Ich mache da sicher bald wider einen Fred dafür auf! Ilona Hupe habe ich noch nicht, werde mir den mal besorgen.

@ Hanne: Caprivi ist bestimmt wunderschön und irgendwie reizt es uns sehr über den Caprivi nach Kasane zu fahren. Wir fürchten nur, dass die Zeit nicht reichen wird... Neidisch sind wir schon mal, dass Du einen ganzen Monat zur Verfügung hast (nagut, ist ja auch ein kurzer 😄 )
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