Nashorn-Wilderei nun auch in Namibia?

513 Antworten · 91,6k Aufrufe · gestartet 07. Okt. 2013 von sekanzler
Antworten
Gast11. Nov. 2014 · #61
Hallo,
travelNAMIBIA schrieb:DEC ist eine "Humbug-Organisation", die wird sogar vom MET und zahlreichen Organisationen die zum Schutz von Elefanten/Nashörnern/Löwen dort im Gebiet arbeiten gemieden bzw. als nicht ernstzunehmend eingestuft wird
Viel weiß ich auch nicht über DEC, aber die einzige Kritik an DEC habe ich bisher vom MET vernommen. Und das war in dem Kontext, wo das MET die Öffentlichkeit in bezug auf erteilte Abschuss-Permits von Wüstenelefanten nachgewiesen bewusst für dumm verkaufen wollte.

Es ist in letzter Zeit leider ein Muster, dass das MET sich mit Kritik kaum inhaltlich auseinander setzt, sondern lieber die Kritiker diskreditiert und mundtot macht. Ausländer, die sich äußern, sind nach Ansicht von Minister Herunga so wie so alle dumm, Und da viele Organisationen für ihre Arbeit auf die gnädige Erteilung von Permits durch das MET angewiesen sind, halten die alle schön die Klappe und äußern Kritik nur hinter vorgehaltener Hand. Insofern messe ich der Kritik des MET an DEC wenig Bedeutung bei. Soweit ich weiß arbeiten Desert Lion, TOSCO und andere anerkannte Organisationen mit DEC zusammen. Und die Leute hinter DEC sind zumindest keine selbsternannten Experten sondern haben entsprechende Uni-Abschlüsse für ihre Arbeit.

Die Zahl der Wüstenelefanten wird ansonsten von verschiedenen Experten mit 90-150 angegeben, aber die tummeln sich ja nicht alle am Hoarusib sondern in einem riesigen Gebiet vom Ugab bis zum oberen Hoarusib.

Beste Grüße

Guido
1'324 Beiträge · seit 201311. Nov. 2014 · #62
Ich persönlich halte das absägen der Hörner für keine gute Idee. Das ist mehr ein Verzweiflungsakt.

Welcher Tourist will Rhinos mit abgeschnittenen Hörnern sehen? Tourismus ist ein guter Schutz vor Wilderei.
Es zeigt sich immer wieder, dass ein funktionierender und angepasster Tourismus Tiere schützt.
Tierschutz und Tourismus muss in unmittelbarem Zusammenhang gesehen werden.

Noch ist die Wilderei auf Nashörner in Namibia auf einem erträglichen Niveau (auch wenn es eigentlich unerträglich ist). Mir ist nicht klar warum man bereits jetzt auf solche extreme Maßnahmen setzt. Oder will man damit die Unfähigkeit und Korruption verschleiern?


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
2'060 Beiträge · seit 201311. Nov. 2014 · #63
lionfight schrieb:Ich persönlich halte das absägen der Hörner für keine gute Idee. Das ist mehr ein Verzweiflungsakt.

Welcher Tourist will Rhinos mit abgeschnittenen Hörnern sehen? Tourismus ist ein guter Schutz vor Wilderei.
Natürlich sind das nicht die Fotos, die man heimbringen möchte. Aber lieber ein hornloses Nashorn, das noch für Nachwuchs sorgen kann, als ein totes!

Diese Aktion wurde ja vor etlichen Jahren schon einmal durchgeführt und scheint damals einen gewissen Erfolg gehabt zu haben. Wenn es diesmal wieder so sein sollte, werde ich als Tourist das gerne akzeptieren.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
1'324 Beiträge · seit 201311. Nov. 2014 · #64
Ja, das hat einen gewissen Erfolg. Doch um welchen Preis.
Wie viele Nashörner sterben bei der Prozedur?
Wie viele Touristen kommen deshalb weniger, was den Wilderern in die Hände spielt?
Um so höher der Preis fürs Horn, um so höher die Wahrscheinlichkeit, dass auch Nashörner wg. Stumpen getötet werden.

Für mich ist das einfach blinder Aktionismus und ein Verschleiern anderer Tatsachen.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Gast11. Nov. 2014 · #65
Hallo,
lionfight schrieb:Welcher Tourist will Rhinos mit abgeschnittenen Hörnern sehen? Tourismus ist ein guter Schutz vor Wilderei.
Es zeigt sich immer wieder, dass ein funktionierender und angepasster Tourismus Tiere schützt.
Tierschutz und Tourismus muss in unmittelbarem Zusammenhang gesehen werden.
Gegen normale Wilderei, wo sich Locals mit Drahtschlingen ein paar Antilopen fangen o.ä. mag Tourismus als Schutzmaßname funktionieren. Die gehäuften Fälle bei der Nashornwilderei in der Palmwag Concession legen den Verdacht nahe, dass man es da mit organisierter Kriminalität zu tun hat. Diese Leute haben Waffen und häufig wenig Skrupel, die auch zu benutzen. Ich weiß nicht, wie Touristen da helfen sollen?

Meine Befürchtungen gehen fast in die umgekehrte Richtung: Weniger Touristen. Was z.B. abseits der Day Visistors Area in der Palmwag Concession an Umsatz mit Touristen gemacht wird, ist von der Summe her völlig lächerlich und leicht zu kompensieren. Es fahren vermutlich pro Jahr nur 200-500 Touristenautos den Crowthers Trail. Vielleicht kommt man da mal auf die umgekehrte Idee und sperrt das für Touristen. Dann hat man keine Probleme mehr, da zwischen Wilderern und Touristen zu unterscheiden.

Beste Grüße

Guido
4'129 Beiträge · seit 200811. Nov. 2014 · #66
travelNAMIBIA schrieb:
"DEC ist eine "Humbug-Organisation", die wird sogar vom MET und zahlreichen Organisationen die zum Schutz von Elefanten/Nashörnern/Löwen dort im Gebiet arbeiten gemieden bzw. als nicht ernstzunehmend eingestuft wird (ich meine dazu gab es mal einen eigenen Thread?!). "
Hier der link zu alten Diskussion: http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/280839-deutlich-weniger-wuestenelefanten.html#313039

Ein wenig lesen auf der Website dieses Familien-Unternehmens "Wie-finanziere-ich-mir-meinen-Abenteuerurlaub" zeigt die Gehaltlosigkeit.
Aber eins muss man ihnen lassen: Sie haben es drauf, die Presse für sich zu aktivieren.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
538 Beiträge · seit 201211. Nov. 2014 · #67
Hallo Gabriele,

Deine Einlassungen zum Thema "Nashornwilderei" unterstütze ich voll und ganz.
Ich fände es entsetzlich, würde man jetzt Urlaubsfotos "betrauern". Es geht doch im Kern um etwas ganz anderes: Das Überleben einer Art zu schützen, deren Existenz durch skrupellose Killer aufs höchste bedroht ist.

Offenbar gelingt es den Ländern nicht, ihre Nashornbestände zu schützen, nicht einmal im Etosha. So beschämend und entsetzlich dies auch ist!
Und wenn ausschließlich das Horn, Schlüsselreiz für die Wilderei ist, erscheint es doch nachvollziehbar, dieses i.S. einer ultima ratio zu coupieren. Gewiss ein Akt der Verzweiflung, aber exakt an dieser Stelle befindet man sich inzwischen.

Den anderen Aspekt, den der Reisesicherheit, sprach "Lillytrotter" durchaus berechtigt an. Wer einen Hammer in der Hand hält, für den sehe fast alles wie ein Nagel aus, so das Sprichwort. Für Waffen gilt das in weitgehend analoger Weise, nur bedrohlicher. "Existenzbedrohend", wie Lillytrotter meinte.

Keine guten Perspektiven!

Rolf
1'324 Beiträge · seit 201311. Nov. 2014 · #68
Guido. schrieb:Hallo,
lionfight schrieb:Welcher Tourist will Rhinos mit abgeschnittenen Hörnern sehen? Tourismus ist ein guter Schutz vor Wilderei.
Es zeigt sich immer wieder, dass ein funktionierender und angepasster Tourismus Tiere schützt.
Tierschutz und Tourismus muss in unmittelbarem Zusammenhang gesehen werden.
Gegen normale Wilderei, wo sich Locals mit Drahtschlingen ein paar Antilopen fangen o.ä. mag Tourismus als Schutzmaßname funktionieren. Die gehäuften Fälle bei der Nashornwilderei in der Palmwag Concession legen den Verdacht nahe, dass man es da mit organisierter Kriminalität zu tun hat. Diese Leute haben Waffen und häufig wenig Skrupel, die auch zu benutzen. Ich weiß nicht, wie Touristen da helfen sollen?


Beste Grüße

Guido
Es funktioniert ganz gut im Kruger.
Nahe den Lodges und wichtigsten Straßen wird einfach weniger gewildert.
Und bei den letzten Berggorillas würde es ohne Tourismus keinerlei Gorillas mehr geben.
Tourismus schützt.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
zuletzt bearbeitet 11. Nov. 2014
Gast11. Nov. 2014 · #69
Hallo,
lionfight schrieb:
Es funktioniert ganz gut im Kruger.
Nahe den Lodges und wichtigsten Straßen wird einfach weniger gewildert.
Und bei den letzten Berggorillas würde es ohne Tourismus keinerlei Gorillas mehr geben.
Tourismus schützt.
Ok, verstehe wie Du das meinst. Aber zum einen werden nirgends mehr Nashörner gewildert als im Krüger NP und zum anderen sind die Gegenden meines Erachtens nicht vergleichbar. Die Palmwag Concession hat über 5.800 km² Fläche. Das ist immerhin knapp ein Drittel vom Krüger NP. Im Krüger gibt es zig Camps, geteerte Straßen und ca. 1,5 Millionen Besucher pro Jahr. Die Palmwag Concession besteht überwiegend aus unwegsamen Gelände. Es gibt 1-2 Camps und 1-2 Offroad-Pisten und den Crowthers Trail fahren pro Jahr vielleicht 1.000 Touristen. Die Infrastruktur und die Zahl der Touristen wird man kurzfristig auch nicht massiv erhöhen können. man braucht aber jetzt funktionierende Lösungen zum Nashornschutz.

Beste Grüße

Guido
33,1k Beiträge · seit 200611. Nov. 2014 · #70
Hi Joe,
Es funktioniert ganz gut im Kruger.
aha... dann lies mal von heute:
"Die Zahl der gewilderten Nashörner in Südafrika nimmt weiter dramatisch zu. Im Krüger Nationalpark wurden laut Umweltministerium bereits mehr Nashörner gewildert, als im gesamten vergangenen Jahr. Insgesamt sollen alleine im Krügerpark mindestens 637 Nashörner Wilderern zum Opfer gefallen sein. Innerhalb der vergangenen drei Wochen wurden mindestens 56 Tiere abgeschlachtet. Indessen steht die Zahl der in Namibia gewilderten Nashörner in diesem Jahr bei 15." (Quelle: Hitradio Namibia)

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'324 Beiträge · seit 201311. Nov. 2014 · #71
travelNAMIBIA schrieb:Hi Joe,
Es funktioniert ganz gut im Kruger.
aha... dann lies mal von heute:
"Die Zahl der gewilderten Nashörner in Südafrika nimmt weiter dramatisch zu. Im Krüger Nationalpark wurden laut Umweltministerium bereits mehr Nashörner gewildert, als im gesamten vergangenen Jahr. Insgesamt sollen alleine im Krügerpark mindestens 637 Nashörner Wilderern zum Opfer gefallen sein. Innerhalb der vergangenen drei Wochen wurden mindestens 56 Tiere abgeschlachtet. Indessen steht die Zahl der in Namibia gewilderten Nashörner in diesem Jahr bei 15." (Quelle: Hitradio Namibia)

Viele Grüße
Christian
Da verstehst Du mich falsch.
Diese Zahlen sind ja generell unbestritten.
Aber da wo sich der Tourismus konzentriert gibt es vergleichsweise weniger Wilderer.

Ich bin ja prinzipiell für fast alles was die Wilderei stärker einschränkt. Für mich ist diese Absägerei, die ja sehr spektakulär ist, in erster Linie Aktionismus und dient dazu andere Versäumnisse zu verschleiern.

Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
16,9k Beiträge · seit 201212. Nov. 2014 · #72
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2026
33,1k Beiträge · seit 200612. Nov. 2014 · #73
Hi zusammen,

zum Hintergrund der Enthornung hier ein Interview mit einer namibischen Tierärztin:
http://www.hitradio.com.na/programm/interviews/

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast12. Nov. 2014 · #74
Hallo,

ja, die viel kritisierte AZ spricht heute genau die richtigen Punkte an. Ich fand glaube ich noch nie einen AZ-Artikel so uneingeschränkt zutreffend.
Es ist schon erstaunlich wie das Ministerium für Umwelt und Tourismus sich in den vergangenen Monaten in Schweigen hüllt und allem Anschein nach niemand, weder der Minister, sein Vize noch der Staatssekretär oder gar der Direktor der Naturschutzbehörde die unzähligen Fragen der Medien – der Bevölkerung – beantworten wollen oder können. Immer mehr verdichtet sich der Verdacht, dass es im Hause des Umweltministeriums gewaltig stinkt.
...
Es wird Zeit, dass inkompetente Naturschutzbeamte den Hut nehmen, dass Transparenz wieder Einzug hält und Personen, die Namibias Fauna und Flora im Herzen tragen, diese Jobs übernehmen.
Quelle: http://az.com.na/natur-umwelt/schweigen-sch-rt-ger-chtek-che.421525


Übrigens: Wenn man die gut 2.000 Nashörner in Namibia alle enthornen würde, dann sammelt man Hörner im rechnerischen Gegenwert von 1-5 Milliarden Namibia-Dollar an. Das ist eine unfassbar hohe Summe und es werden dieser Summe entsprechende Begehrlichkeiten entstehen, dass ein oder andere Horn oder auch gleich ein paar mehr abhanden kommen zu lassen... Da braucht es sehr integre Menschen, wenn das sauber funktionieren soll.

Beste Grüße

Guido
33,1k Beiträge · seit 200612. Nov. 2014 · #75
Hi Guido,
Das ist eine unfassbar hohe Summe und es werden dieser Summe entsprechende Begehrlichkeiten entstehen, dass ein oder andere Horn oder auch gleich ein paar mehr abhanden kommen zu lassen... Da braucht es sehr integre Menschen, wenn das sauber funktionieren soll.
soweit ich gehört habe werden die Hörner umgehend vernichtet.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'324 Beiträge · seit 201312. Nov. 2014 · #76
travelNAMIBIA schrieb:Hi Guido,
Das ist eine unfassbar hohe Summe und es werden dieser Summe entsprechende Begehrlichkeiten entstehen, dass ein oder andere Horn oder auch gleich ein paar mehr abhanden kommen zu lassen... Da braucht es sehr integre Menschen, wenn das sauber funktionieren soll.
soweit ich gehört habe werden die Hörner umgehend vernichtet.

Viele Grüße
Christian
Glaube ich nicht.
In Südafrila liegen ja auch unglaubliche Mengen auf Lager. Da gibt es ja auch Überlegungen den Markt zu überschwemmen um den Preisdruck zu mindern und damit die Begehrlichkeit zu reduzieren.
wobei ich nicht weiß was ich von solchen Plänen halten soll.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
16,9k Beiträge · seit 201216. Nov. 2014 · #77
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2026
Gast17. Nov. 2014 · #78
Hier ein Interview mit dem John Hume aus dem SRF-video aus http://ngm.nationalgeographic.com/2012/03/rhino-wars/gwin-text
der Artikel ist zwar schon älter aber in vielen Aspekten noch immer zutreffend, auch bei geänderter Gesetzeslage.
“.......JOHN HUME BELIEVES no rhinos need to die to supply all the rhino horn the Vietnamese desire. The 69-year-old entrepreneur, who made a fortune in hotels and taxis before turning to game farming, has amassed one of the largest privately owned rhino herds in the world. Currently he has more than 700 white and black rhinos on two farms in South Africa and wants more.
"We take wool from sheep, why not horn from rhinos?" he asks one afternoon, sitting in the office of one of his farms as an albino parrot named Sebastian nuzzles his ear. "If you cut the horn about three inches above its base, it will grow back in two years. That means there is a never ending supply of rhino horn if we're smart enough to keep the bloody animals alive."
Nearly once a week Hume's game manager and a veterinarian, observed by a wildlife official, anesthetize one of his rhinos and remove its two horns with a power saw. Twenty minutes later the animal is back grazing, and the horns, implanted with microchips, are on their way to a bank safe. Hume refuses to say how much horn he has accumulated since he began harvesting in 2002, but a conservative estimate would put its value at tens of millions of dollars.
.... Hume: A Vietnamese hunter would happily dart the animal, take the horns, and let it live, he thunders. "But South African law requires the hunter to kill the rhino to export the horn as a trophy." He shakes his head at the illogic….“.

Grüße vom leser

Und noch etwas zum Thema in
http://www.ngamitimes.com/category/edition-718/page/2/
zuletzt bearbeitet 17. Nov. 2014
33,1k Beiträge · seit 200618. Nov. 2014 · #79
Moin zusammen,

erstmals hat sich das namibische Umweltministerium zur Nashorn-Wilderei geäußert: http://www.dailymail.co.uk/wires/afp/article-2838336/Namibian-government-dehorns-rhino-curb-poaching.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200620. Nov. 2014 · #80
Hi zusammen,

schlechte Nachrichten: 4 getötete Nashörner wurden in Etosha gefunden, drei davon mit abgesägten Hörnern.. Mehr Infos gibt es, sobald diese vorliegen. Wilderer-Zahl für Namibia in 2014: 22

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!