Raubüberfall

134 Antworten · 32,4k Aufrufe · gestartet 07. Juli 2013 von Rodrigo
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Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200618. Aug. 2013 · #61
Hallo, Sebastian,
die Ironie ist ja greifbar. Jeder versteht das. Swakop 52, dem ich nur selten zustimme, hat in diesem Falle aber recht. Leider. Ich habe in Okahandja mit etlichen Leuten gesprochen. Alle haben mir das gesagt: Seine (des Polizeichefs) einzige Qualifikation ist sein SWAPO-Parteibuch. Die Regierung befördert das. Das Südliche Afrika, dem ich verfallen bin, besteht nicht nur aus Namibia.
Und auch der dritte Erinnerungsbrief an die nam. Botschaft in Berlin hat nichts gebracht. Ich werde noch zehn weitere Briefe schreiben. Unhöfliche Leute.
Rodrigo
Omnia vincit amor
5'538 Beiträge · seit 200818. Aug. 2013 · #62
Lieber Rodrigo,

ich kann Dich gut verstehen und ich fühle mit Dir. Ernsthaft.

Ich kann Dich trotzdem nicht verstehen, denn Du bist ein weltoffener Mann, der sich schon allerlei Gefahren ausgesetzt hat. Trotz Deiner Enttäuschung solltest Du jetzt nicht "die Scheidung einreichen". Denn die Gefahr, dass Du nachher sogar einen "Rosenkrieg" führst, der dann die all die schönen Stunden und Jahre vernichtet, ist dabei zu groß. Versuche den Ärger über die Inkompetenz der Polizei, die fehlende Unterstützung durch die Politik bzw. deren Ausführenden einfach runterzuspülen. Bei Euch gibt es ja den "Lütten", der müsste doch helfen können. Und wenn dann alles bis auf ein erträgliches Maß runtergespült ist, dann komme wieder.

Liebe Grüße an die Küste
Gerd

Übrigens, auch in vielen anderen Ländern des südlichen Afrikas, insbesondere der Republik ist es nicht oder nur kaum besser, was das Verbrechen und das Verhalten der Behörden angeht.
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2013
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200618. Aug. 2013 · #63
Hallo, lieber Gerd,
vielleicht hast Du recht. Und Du verstehst mich ja auch. Manfred (Sophia Dale) sagte mir auch, dass nach 31 Aufenthalten statistisch ein Raubüberfall drin sei. Tröstlich. Aber mein Vertrauen in den Staat und seine Vertretungen ist verschwunden, einfach weg.
Ich will mir Zeit lassen. Der Sommer dauert noch ein bisschen. Und im November entscheide ich mich neu. Wie, weiß ich noch nicht. Ist es woanders besser??? Tipps erbeten.
Viele Grüße von der grauen Ostseeküste!
Rodrigo
Omnia vincit amor
2'664 Beiträge · seit 201218. Aug. 2013 · #64
Hallo Rodrigo,
ich habe keinerlei Angst mich auch ohne Waffe überall in Namibia herum zu bewegen. Wie auch woanders in Afrika, versuche ich größere Ortschaften oder die Nähe größerer Siedlungen für Camping zu meiden, und überlege mir vorher, ob ich naiv in irgendwelche Siedlungen bei Tag oder bei Nacht hineinfahre, und wo ich lieber ein Chalet oder ein Zimmer nehme falls vorhanden.

Wo es viele Menschen gibt, da gibt es auch Kriminelle. Selbst in Windhoek in der Kaiserstraße achte ich darauf, niemanden im Rücken zu haben, oder drehe mich mit dem Rücken zur Wand und lasse diese Leute vorbei.

Irgendwann ist man statistisch dran, Du und ich haben es hinter uns. Hoffentlich bleibt es dabei.

Ich bin auch 30 Jahre unfallfrei in Europa gefahren, und irgendwann hob die Karre bei Sturm und Sturzregen in Schleswig-Holstein bei der damals vergammelten Autobahn A7 ab und landete in der Leitplanke, mußte wohl statistisch so sein, aber trotzdem fahre ich weiter nach SH.
Wenn Du statistisch dran bist kannst Du davor auch nicht weg rennen. Gut, daß man nicht weiß, wann!

Es gibt noch immer kein sichereres Land in Afrika als Namibia, und zum Teil der nördliche Teil oder der extreme Süden von Botswana. Wie sagte so schön eine farbige Angestellte des KTP: Ons lewe in ´n paradys, die KTP is die veiligste plek in Suid-Afrika sonder kriminaliteit, aangesien hier nie eens plakkers is nie (wir leben in einem Paradies, der KTP ist der sicherste Ort Südafrikas, zumal es hier nicht einmal Squatters gibt).

Vielleicht wäre dieses für Dich ein Anlaufpunkt um das Trauma abzustreifen.
Mir hat es Gottseidank nicht viel ausgemacht, wohl aufgrund der Militärzeit. Zum einen haben wir die Reise fortgesetzt, zum Anderen war ich Jahr für Jahr dort. Es ist und bleibt das Zuhause.
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200621. Aug. 2013 · #65
Guten Morgen!
Heute morgen war ich bei unserem Bäcker zum Frühstück - Ihr seht, ich bin etwas bequemer geworden. Und auf einer Serviette stand ein Zitat des Dichters Giovanni Boccaccio: "Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat."
Vielleicht hat er recht - vom Standpunkt eines Christenmenschen aus, dem man tausend Jahre eingebleut hat, dass man bei jedem Genuss ein schlechtes Gewissen haben müsse.
Wie wäre es mit dieser Version: " Ich habe genossen und bereue es nicht?"
So geht es mir mit Afrika. Auch wenn's mir schlecht geht.
Auch der fünfte Versuch übrigens der Erinnerung an die nam. Botschaft in Berlin war erfolglos.
Rodrigo
Omnia vincit amor
1'287 Beiträge · seit 200821. Aug. 2013 · #66
Rodrigo schrieb:
Auch der fünfte Versuch übrigens der Erinnerung an die nam. Botschaft in Berlin war erfolglos.
Rodrigo
Hey Rodrigo,

wenn Du willst, kann ich gern ein Schreiben von Dir persönlich hier in Berlin bei der Botschaft abgeben und mir den Empfang quittieren lassen. Dann hättest Du wenigsten mal einen Namen auf den Du Dich beziehen könntest.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
403 Beiträge · seit 200622. Aug. 2013 · #67
Hallo Rodrigo

Wir hatten auf unserer letzten Reise auch einen ganz perfiden Diebstahl in Nata.
Dieser beeinträchtige mich enorm und setzte vor allem mir sehr zu. Wir waren 8 Wochen unterwegs und dieser üble Zwischenfall war ziemlich anfangs der Reise.
Meine Gedanken waren nur noch nach Hause, was natürlich utopisch war. Nun es siegte mit der Zeit auch die Vernunft, wir kamen mit einem blauen Auge davon, denn das wichtigste war, uns passierte nichts und wir hatten nur den materiellen Verlust zu tragen, waren zwar gefrustet und niedergeschlagen.

Es ist bereits wie man so schön sagt, Gras darüber gewachsen und meine grosse Leidenschaft für das südliche Afrika hat wieder Oberhand genommen. Genau wie Du, wollte ich nichts mehr vom Reisen wissen, aber ich/wir haben wieder vor, nach Namibia und Botswana zu reisen.

Die Reise gleicht einem Spiel: Es ist immer Gewinn und Verlust dabei, und meist von der unerwarteten Seite.

Für uns jedenfalls war es ( trotz ….) ein Gewinn und der Verlust haben wir abgehackt.
Aber ich kann Dich gut verstehn, denn auch ich hatte diese schmerzlichen Gedanken, wie sie Du hast.

Mit 😎 Grüssen Margrit
2'664 Beiträge · seit 201222. Aug. 2013 · #68
Hallo Margit,
so etwas in Nata ist eine neue Facette.
Würdest Du mal bitte darüber berichten, daß wir alle versuchen können, uns künftig vor so etwas zu schützen?
Beste Grüße
H.
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2013
1'309 Beiträge · seit 200922. Aug. 2013 · #69
Margrit schrieb:Hallo Rodrigo

Wir hatten auf unserer letzten Reise auch einen ganz perfiden Diebstahl in Nata.
Mit 😎 Grüssen Margrit
Hallo Margrit,
das erklärt mir im Nachhinein, weshalb wir von der Security der Nata Lodge nachts geweckt wurden und angewiesen wurden, die Fenster des Chalets zu schließen.
Aber ich weiß nicht, was sich bei euch abgespielt hat..
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2013
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200622. Aug. 2013 · #70
Guten Morgen, Margrit!
So eine Rückmeldung tut gut. Es ist schön, dass man in unserem Forum das schreibt und schreiben kann. Danke. Warum komme ich nicht darüber hinweg??? Ich verstehe mich selber nicht mehr. Habe ich ein falsches Selbstbild?-
Swakop52 hat recht, fürchte ich. Ich kann's ja nicht lassen. Im Kopf hatte ich eine Botswana-Tour. In Nata (Lodge) war ich öfter. Ja, schwappt denn der Wahnsinn auch dorthin? Erzähle, bitte. Auch wenn's schwer fällt.
Ganz liebe Grüße von
Rodrigo
PS: Auch an Carl ein Dankeschön. Ich werde Dir schreiben. Trotz innerer Hemmungen.
R.
Omnia vincit amor
403 Beiträge · seit 200622. Aug. 2013 · #71
Swakop1952 schrieb:Hallo Margit,
so etwas in Nata ist eine neue Facette.
Würdest Du mal bitte darüber berichten, daß wir alle versuchen können, uns künftig vor so etwas zu schützen?
Beste Grüße
H.
Ja das sagten uns alle, was in Nata!!!!!!
Sogar auf der Polizei konnte das niemand verstehen.

Wir waren unterwegs nach Kasane, und tankten nochmals in Nata auf.
Da wir Probleme mit unserer botswanischen Prepaid Karte hatten, wollen wir uns eine neue Karte besorgen und ins nahe Dorf fahren.
Kurz am Anfang des Dorfes auf der rechten Seite steht ein kleiner Shop, wir parkierten auf dem Vorplatz, ich blieb im Auto sitzen und mein Mann ging mit dem Beutel, wo wir unseres Natels hatten, in den Shop.
Nach kurzer Zeit kam mein Mann heraus, ein Auto brauste direkt auf ihn zu, jemand sprang heraus und entriss ihm den Beutel und weg war das Auto.
Das alles ging so schnell, mein Mann hatte keine Gelegenheit, sich zu wehren oder sich nur annähernd die Auto NR. zu merken.
Und ich im Auto kam kaum was mit.
Vermutlich wurden wir beobachtet und der Dieb nahm an, dass im Beutel Geld war.
Für ihn hat sich natürlich den Diebstahl gelohnt, immerhin hatte er zwei Natels erwischt. Meinem Mann passierte gottseidank nichts, nicht auszudenken, wie dieser miese Vorfall hätte ausgehen können.
Neben diesem Shop lungerten etliche Leute rum, auch war da ein Melonenstand. Ich hatte noch vor, welche zu kaufen, aber natürlich nach dieser dreister Situation ist uns die Lust nach Melonen vergangen, und natürlich sah niemand was, obwohl mein Mann laut schrie!!!! 😮
Wir hatten trotz allem Glück, ein Österreicher lieh uns sein Natel und mein Mann konnte die Natel sperren lassen.
Natürlich hatten wir keine Natels mehr, es war frustrierend, aber damit kann man leben, es gibt viel Schlimmeres. Jedoch die Art und Weise, beklaut zu werden, geht schon an die Nieren und hinterlässt, wie bereits erwähnt, Spuren.

Margrit
2'664 Beiträge · seit 201222. Aug. 2013 · #72
Hallo Margit,

vielen Dank, aber das ist eines der typischen Merkmale europäischer Touristen, immer Geld, Kreditkarten und Dokumente in Taschen oder Beuteln herum zu tragen. Das wissen die Diebe, und sie haben bestimmt auf Besucher gelauert und natürlich Beute gemacht. Und es waren garantiert Dorfbewohner, weil hinterher niemand etwas gesehen haben will. Seid froh, daß da nicht mehr im Beutel war. Aber das ist die gleiche Dreistigkeit, wie in europäischen Städten Rad- und Motorradfahrer Besuchern die Taschen entreißen.

In den vergangenen 10-15 Jahren sind mir mindestens 10 Handys abhanden gekommen, verschlampt, oder geklaut worden. Da rege ich mich schon lange nicht mehr auf, und dafür habe ich im Koffer immer ein Uralt-Ersatzhandy für den Notfall. Bin dieses Jahr zwei Handys am Flughafen in Johannesburg los geworden, weil ich sie aus eigener Blödheit im Mietwagen habe liegen lassen, und eine halbe Stunde später nach Überführung des Fahrzeuges ins Depot die Handys (davon ein neuwertiges Smartphone) weg waren.

Schade daß so etwas nun auch in Botswana beginnt, aber die krummen Charaktere gibt es überall. Dein Hinweis sollte deshalb eine Warnung an alle sein, für die Botswana bisher als Paradies galt. Man muß eben überall vorsichtig sein, denn die Diebe können sich auf eines verlassen: Wer auf Reise geht hat Geld dabei. Und wer auf der Woge der Glückshormone schwimmt ist unaufmerksam und ein leichtes Opfer.

Beste Grüße,
H.
4'451 Beiträge · seit 200822. Aug. 2013 · #73
Hallo,
vielen Dank für das Erzählen. 🙂 Ich glaube , das das persönliche Angreifen, immer mehr verbreitet ist. 🙁 beraubt zuwerden ist schon schlimm aber eben selbst dann noch angegriffen zu werden, was wohl vermehrt auch hier im Forum geschildert wird, das wird zunehmend öffteres. 🤢
Schade, das es nun auch in Botswana so geschied, dort haben wir uns extrem sicher gefühlt.
Nochmals vielen dank, das euere Geschichten uns immer wieder warnen.
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
403 Beiträge · seit 200622. Aug. 2013 · #74
Hallo Swakop

Wir hatten die Handys bewusst in diesem schmalen Beutel, da wir die Handys selten benutzen. Der Beutel war immer gut verstaut und nie hatten wir diesen Beutel dabei beim Einkaufen.
Aber dass man direkt vor dem Shop beklaut wird, war natürlich in keiner Weise vorzusehend. Zumal vom Shop zum Auto ja auch kein „weiter Weg“ war.
Wie Du schreibst, macht diese Dreistigkeit vor niemanden Halt, und man kann von Glück reden, wenn man ohne Schaden an Leib und Seele davon kommt.
Ob es Einheimische waren, kann und mag ich nicht beurteilen, auf der Polizei sagte man uns ganz deutlich, dass es sicher welche aus dem nahen Simbabwe seien, von Nata!!! hätten sie noch nie was gehört!!! Allein diese Aussage der Polizei war für uns nachdenklich und regte mich auf!!

Leider hörten wir dann auf unserer weiterer Reise, dass auch andere in Nata beklaut wurden. Wer auch immer uns beklaut hat, es ist einfach gemein.

Gruss Margrit
3'883 Beiträge · seit 201122. Aug. 2013 · #75
Großer Vermerk in unserer Reiseplanung: In Nata extrem vorsichtig sein! Danke für die Schilderung, Margrit!

Doch was bitte ist ein oder eine Natel?

Ich habe mir von pacsafe einen Rucksack mit nur einem Schulterriemen gekauft, der quer über die Brust gezogen wird. Muss ich an den Inhalt, drehe ich den Rucksack nach vorne und öffne ihn. Wer mich nicht mitklauen will (und wer will das schon?!), hat keine Chance.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
4'451 Beiträge · seit 200822. Aug. 2013 · #76
freshy schrieb:Großer Vermerk in unserer Reiseplanung: In Nata extrem vorsichtig sein! Danke für die Schilderung, Margrit!

Doch was bitte ist ein oder eine Natel?

Ich habe mir von pacsafe einen Rucksack mit nur einem Schulterriemen gekauft, der quer über die Brust gezogen wird. Muss ich an den Inhalt, drehe ich den Rucksack nach vorne und öffne ihn. Wer mich nicht mitklauen will (und wer will das schon?!), hat keine Chance.

LG freshy
Hi freshy,
alles richtig. 😄

wenn Dir aber ein Messer am Hals gesetzt wird, gibst Du schnell auch den Pacsafe ab. 😈
Im Übrigen das ist eine tolle Sache so einen Pacsaferücksack . 🙂
natel sind Handys.
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2013
98 Beiträge · seit 201322. Aug. 2013 · #77
Hallo alle zusammen,

leider habe ich zu diesem Thema auch etwas bezutragen. Es hat uns zwar nicht persönlich betroffen aber es machte ein ungutes Gefühl.
Wie haben im Juli im Planet Baobab auf dem Campsite übernachtet. Abends gegen 21:00 ging die Alarmanlage eines Autos los. Wir dachten erst es war mal wieder ein Versehen, wie es ja häufig vorkommt. Später stellte sich allerdings heraus, dass das Auto aufgebrochen wurde und sämtliches Fotoequipment, Geld usw. entwendet wurden. Besonders dreist fand ich die Uhrzeit. Und für die Besitzer besonders traumatisch, Mutter und Tochter waren schon im Dachzelt und der Vater war noch im Bad. Die beiden Frauen dachten, dass er die Alarmanlage versehentlich ausgelöst hat und haben daher auch nicht gleich reagiert. Wobei sie ja wahrscheinlich sowieso nichts hätten machen können.
Also wie schon festgestellt, auch in Botswana ist man nicht mehr sicher.
Wir haben anschließend, als wir zum Essen ins Restaurant gegangen sind, unsere sämtliche Technik mitgenommen. Aber man geht natürlich trotzdem mit einem unguten Gefühl ins "Bett".

Liebe Grüße
Sabine
2'664 Beiträge · seit 201222. Aug. 2013 · #78
Das Problem ist, daß keiner weiß, wie die Sachen im Auto gelagert waren.
Schon allein eine Tasche mit Geld und Kameras offen im Auto liegen zu lassen ist kritisch, auch auf einem Campingplatz.
Denn Gelegenheit macht Diebe!
Klar, es dürfte nicht passieren, aber überall lungert Gesindel herum, und je näher man an Ansiedlungen bzw. Ortschaften ist, umso vorsichtiger muß man sein.
Wenn sie es sich wagen mit der Frau im Dachzelt, dann lag ja wohl alles griffbereit zur Abholung. Es sind dann nur drei Aktionen: Scheibe einschlagen, greifen und rennen.
H.
5'479 Beiträge · seit 200922. Aug. 2013 · #79
Leute, macht Euch doch bitte nicht wegen Diebstählen und Einbrüchen verrückt. Die gehören heutzutage einfach zum normalen Lebensrisiko dazu und sollten nicht dramatisiert werden. In unser Haus haben Sie in den vergangenen 4 Jahren 3mal eingebrochen. Sollen wir jetzt deswegen auswandern?
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Gast22. Aug. 2013 · #80
Hallo,

nur noch mal der "Vollständigkeit" halber: Auch im hier überaus beliebten Senyati Camp wurden nachts schon mehrfach Touris beklaut. Als wir im Mai da waren, wurden in der Nacht auch andere Touris beklaut, die allerdings auch sehr fahrlässig waren (Alles Geld im Auto. Auto nicht abgeschlossen).

Wir würden trotzdem wieder hin fahren. Mit diesem Wissen ist man vor Ort aber möglicherweise etwas weniger entspannt.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2013