Raubüberfall

134 Antworten · 32,4k Aufrufe · gestartet 07. Juli 2013 von Rodrigo
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206 Beiträge · seit 201111. Juli 2013 · #41
Hallo Rodrigo,
ich war entsetzt über dein Erlebtes, ich bin entsetzt über das Verhalten unserer Botschaft, aber ich bin nun voller
Freude, dass du dich dadurch nicht so weit der Reiserei entziehst, dass du auf die große schöne weite Welt verzichten möchtest.

Vor fast 20 Jahren wurde ich auf Madagaskar gleich 2x am Tag auf offener Straße beraubt. Das vergess' ich nie.
Im Laufe der vielen Jahren verarbeitet man das doch irgendwie. In deinem Fall kam eine Lebensbedrohung dazu und
es ist völlig in Ordnung, dass du alle Register ziehst und diesem korrupten Apparat nun massiv Paroli bieten willst.
Ich wünsche dir Glück und Erfolg dazu.
Halte uns bitte weiter auf dem Laufenden und plane, was das Zeug hält!

VG
Marion
Alexander von Humboldt "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben."
63 Beiträge · seit 201111. Juli 2013 · #42
Hallo Rodrigo,
es ist nicht zu fassen, wie die Behörden sich verhalten. Zunächst wünsche auch ich Dir, dass Du Dich von den Ereignissen so einigermaßen erholst.
Auch wir waren 2011 im selben Camp und waren mit den Angestellten und deren Freundlichkeit nicht recht zufrieden. Aber das ist uns in den ganzen staatlichen Camps aufgefallen. Auch am Waterberg, deshalb sind wir nach einer Übernachtung ins Camp daneben umgezogen.
Die privaten Betreiber sind da doch sehr bemüht um ihre Gäste.
Aber da sieht man es mal wieder, man fährt so viele Jahre an diesen Ort und glaubt jeden Winkel und auch die Menschen zu kennen und dann widerfährt einen eine solche Sache. Unglaublich!!!
Wir fahren im September auch wieder hin. Diesmal jedoch mit einer kleinen Gruppe. Bin trotz Deines Berichtes schon in voller Vorfreude, denn das letzte Mal habe ich mir wohl den Namibiavirus eingefangen. Hatte es vorher immer belächelt, wenn andere davon erzählten, aber nun ist es um mich geschehen.

Liebe Grüße und viel Glück Dir
Diana
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200612. Juli 2013 · #43
Hallo,
ich habe Antwort von der Dt. Botschaft in WDH. Freundliche Unverbindlichkeit. Habe ich mehr erwartet???
Rodrigo
Omnia vincit amor
3'175 Beiträge · seit 200612. Juli 2013 · #44
Hallo Rodrigo!

hoffe es geht Dir wieder besser!

Deutsche Botschaften in Afrika, na da koennte ich dir Geschichten erzaehlen!

einfach unglaublich, fuer was es die gibt weiss ich echt nicht!!! 🙄 😊 😣

machs bitte gut!

Gruss

Joedrg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'612 Beiträge · seit 200713. Juli 2013 · #45
Joerg schrieb:Hallo Rodrigo!

hoffe es geht Dir wieder besser!

Deutsche Botschaften in Afrika, na da koennte ich dir Geschichten erzaehlen!

einfach unglaublich, fuer was es die gibt weiss ich echt nicht!!! 🙄 😊 😣

machs bitte gut!

Gruss

Joedrg
Uns hat die in WDH an einem Freitag innerhalb von vier Stunden einen Reisepass ausgestellt, weil der alte bei der Einreise wegen verwaschener Stempel nicht akzeptiert wurde und die Zwangsheimreise drohte - wir waren der Botschaft mehr als dankbar

@Rodrigo

nimm doch das Schreiben von Dir und der Botschaft und schicke das an unseren Außenminister - er scheint viel Kapazitäten zu haben, man hört und sieht nix mehr von ihm.

Ich meine den Vorschlag durchaus ernst und wünsche Dir viel Glück,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2013
392 Beiträge · seit 200813. Juli 2013 · #46
Rodrigo schrieb:Hallo,
ich habe Antwort von der Dt. Botschaft in WDH. Freundliche Unverbindlichkeit. Habe ich mehr erwartet???
Rodrigo
Hallo Rodrigo,

darf man fragen, was die schreiben?

LG

Otji
Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst Du nur das Zauberwort. - Joseph von Eichendorff
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200613. Juli 2013 · #47
Ja, Otji,
ich kopiere das Antwortschreiben rein.
...

"... für Ihre Anfragen danke ich Ihnen. Leider konnte ich Ihnen nicht früher antworten, da ich einige Zeit nicht im Dienst war. Ich bitte die Verzögerung zu entschuldigen.

Der Ihnen widerfahrene Vorfall ist sehr bedauerlich. Wir haben die aus unserer Sicht allgemein zu beobachtende Zunahme an Raubüberfällen zum Anlass genommen, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Namibia zu verschärfen.
(http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html)

Die Botschaft hat jedoch nicht die Befugnis, Strafdelikte in Namibia zu verfolgen oder sich in die Arbeit der dafür zuständigen Stellen einzumischen; dies auch vor dem Hintergrund, dass die deutschen Auslandsvertretungen grundsätzlich nicht zu ausländischem Recht beraten dürfen. Vielmehr sind dafür allein die namibischen Behörden zuständig. Daher wäre unsere Empfehlung an Sie auch gewesen, Ihre Beschwerde an die namibische Botschaft in Berlin zu richten, was ja nun inzwischen bereits geschehen ist.

Sollten Sie für die weitere Verfolgung Ihrer Interessen gegenüber den namibischen Behörden einen Rechtsanwalt in Namibia einschalten wollen, füge ich Ihnen zu diesem Zweck vorsorglich unsere Anwaltsliste bei.

In der Hoffnung, dass dies hilfreich ist, verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen..."

Nein, es ist nicht hilfreich. Ich habe nachgefragt, ob eine Nachfrage der Botschaft gestattet sei. Ich bin gegen eine (sit venia verbo) Selbstkastration. Da erwarte ich mehr.
Rodrigo
Omnia vincit amor
2'664 Beiträge · seit 201213. Juli 2013 · #48
Hallo Rodrigo,

gehe mal davon aus, daß Du allein bleibst und Dir niemand hilft.

Kein Land hilft ihren Bürgern so wenig wie die Bundesrepublik Deutschland. Seit Scheel als Außenminister wird nur eine Politik der Leistreterei (und, sorry: Arschkriecherei) betrieben. Wenn ein deutscher Staatsbürger in einem ausländischen Knast malträtiert wird, dann wird er gnadenweise zwar hin und wieder besucht, keine einzige Botschaft wird bei den Behörden vorstellig, wie es bei anderen zivilisierten Staaten üblich ist. Mit dem Ausstellen von Ersatzpässen ist man in Windhoek erfahren, das ist deren tägliches Geschäft (nach deren Aussage).

Auch von vielen sogenannten Freunden kommt auch nicht mehr als Lippenbekenntnisse herüber, das erlebt man immer wieder. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: "Nur in der Stunde der Not erkennst Du Deine wahren Freunde".

Ich habe früher in diesem Thread den Vorschlag gemacht, daß viele den Präsidenten anschreiben sollten. Es gibt zwar viele Beiträge und Mitgefühlsbekundungen!
Wetten, daß mein Schreiben das Einzige ist und bleibt, das in Wirklichkeit raus gegangen ist, bei den meisten wohl aus Angst, das nächste Mal nicht einreisen zu dürfen.
Aber dann die übliche Ausrede: "Das nutzt doch nichts", obwohl es niemand probiert hat.
Klar, ein einzelner Brief nutzt nichts, aber von vielen und einer Anhäufung von Briefen wird auch mal einer gelesen...

Wie ich schon sagte: Da mußt Du durch, auch wenn Du allein bleibst und höchstens Neugierdenachfragen erhälst.
Ich war seit der Beraubung jedes Jahr "zuhause", und habe auch keinerlei Angst, mich überall zu bewegen wo und wie ich will. Ohne Angst.
Zumindest mit der Erkenntnis: Es gibt Situationen, da hast Du keine Chance und eben die A-Karte, aber in der Mehrzahl kannst Du solche Situationen vermeiden, in dem Du Dich bedacht bzw. überlegt verhälst. Wer aber so dumm-naiv ist, abends oder am Wochenende auf Tourieschiene in einige Townships fahren zu wollen, dem kann man nicht helfen, geschweige denn bemitleiden, wenn etwas passiert.

Wünsche Dir alles Gute mit der Aufarbeitung!

H.
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200623. Juli 2013 · #49
Ja, so ist es. Swakop hatte leider recht. Nichts gehört, keine Reaktionen. Nichts, nichts, nichts. Auch von der AZ nichts. Ich würde gerne mal Herrn Leyendecker von der SZ als Praktikanten dorthin schicken. Der könnte ihnen beibringen, was Enthüllungsjournalismus ist: Aufdecken von Missständen!
Rodrigo
Omnia vincit amor
2'612 Beiträge · seit 200723. Juli 2013 · #50
Hallo Rodrigo,

wen hast Du denn außer die Botschaft in Windhoek noch angeschrieben? Gehe die Treppe weiter hoch, schreibe ggf. an Herrn Niebel, er kann immerhin mit dem Streichen von Transferzahlungen - ich nenne es bewusst nicht Entwicklungshilfe - drohen.

Aber ich sehe es ehrlich gesagt ähnlich wie Hajo, von der Politik ist an der Stelle nicht viel zu erwarten, sowohl in Namibia wie in Deutschland. Da müssten die Touristenzahlen weiter drastisch einbrechen, bevor Grundlegendes geschieht.

Viel Erfolg,

Volker
Bye bye Forum
5'538 Beiträge · seit 200823. Juli 2013 · #51
Hallo Zusammen,

ich glaube nicht, dass Volkers Vorschlag weiterhilft. Die Einzelperson wird den Politiker Niebel überhaupt nicht interessieren und der wird nie und nimmer auch nur eine Andeutung machen, dass das Land Konsequenzen zu befürchten hätte, wenn man nicht etwas gegen die Situation tut. Wie schon in dem anderen Thread von mir vorgeschlagen, hilft da m. E. nur eine geballte Ladung von Unterschriften. Leider bzw. Gott sei Dank bin ich ab nächsten Dienstag mal in Alaska und kann mich nicht drum kümmern. Außerdem wüsste ich nicht, wie man so eine Unterschriftenaktion technisch auf die Reihe bekommt. Wir hatten doch schon viele Studenten, die Befragungsaktionen mit Anklicken gemacht haben, vielleicht kann ja einer von denen weiterhelfen.

Liebe Grüße
Gerd
1'309 Beiträge · seit 200923. Juli 2013 · #52
Hallole,
eine Petition kann man z.B. hier starten:

https://secure.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/

oder hier:

http://www.change.org/de

Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
1'250 Beiträge · seit 200923. Juli 2013 · #53
Hallo,

den Vorschlag von Gerd finde ich super! Und Nenette hat schon sozusagen "den Anfang" dafür geliefert.

Herr Niebel??? (Der hat sicher ´ne Menge für das "i" in seinem Namen bezahlt....... 😠 ) Das kann man sich wohl sparen, ihn in dieser Sache anzusprechen, da passiert meiner Meinung nach überhaupt nichts!!

Sonnige Grüße aus Finnland,
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200616. Aug. 2013 · #54
Hallo an alle!
Wochen sind vergangen. Ich habe viel Geduld gehabt. Ich habe an die deutsche Botschaft in WDH geschrieben. Sie haben mir eine Liste von Rechtsanwälten geschickt. Flaschen. Ich habe an die nam. Botschaft in Berlin geschrieben. Keinerlei Reaktion. Flaschen. Ich habe an die AZ geschrieben. Keinerlei Antwort. Flaschen.
Namibia ist für mich gestorben. Nicht Afrika, nein. Aber ich werde meine Schwerpunkte anders setzen.
Traurige Grüße
Rodrigo
Omnia vincit amor
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200616. Aug. 2013 · #55
Nachtrag:
Mein türkischer Taxifahrer, den ich sehr schätze, hat mir mit einem Satz die Lösung gesagt: "Ist doch klar. Der Polizeichef steckt mit den Kriminellen unter einer Decke; er bekommt Prozente!" Mein naiv-preußisches Gemüt wäre nie darauf gekommen. Aber er hat wohl recht.
R.
Omnia vincit amor
2'664 Beiträge · seit 201216. Aug. 2013 · #56
Hallo Rodrigo,

diesen Eindruck habe ich bereits mehrere Jahre.

In Städten wie Windhoek gibt es m.E. organisierte Kriminalität, wo Taxifahrer die Verbrecher nachts zum Raubort fahren, und sie wieder samt Raubgut abtransportieren (nicht umsonst findet man viele Pässe aus Raubzügen etc. weggeworfen neben der Strecke zwischen Windhoek Ort und Katutura). Nachts haben sie freie Hand, denn es ist nie irgendein Polizeifahrzeug in den frühen Morgenstunden unterwegs, geschweige denn, daß Kontrollen gemacht werden.

Als wir überfallen wurden, befand sind ein Taxi für 3 Tage schräg gegenüber an der Ecke, und ab der Nacht des Überfalles ward es nie wieder gesehen. Sie haben uns wahrscheinlich beobachtet.

Es gab ja Fälle, wo Taxis die Räuber zum Bankraub gefahren und dann für den Abtransport gesorgt haben, und dann gab es Shootouts mit der Stadtpolizei.

Die NAMPOL sitzt nur da zum Selbstzweck und zum Kassieren ihrer Gehälter.
Daß es da auch problematische Personen darunter gibt, ist nicht auszuschließen, da sich in deren Reihen auch viele ehemalige Freedom Fighters befinden, die nichts anderes als Mord und Totschlag gelernt haben. Viele Polizeichefs haben nichts gelernt außer der Pflege ihres Swapo Parteibuches, was ihnen den Posten verschafft hat.

Schlußendlich habe ich Dir das Ergebnis voraus gesagt, und daß, auch wenn Du meinst unter Freunden zu sein, am Ende ganz ALLEIN bist.

H.
zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2013
2'610 Beiträge · seit 200716. Aug. 2013 · #57
Hallo Rodrigo,

keine Angst, ich komme nicht mit der üblichen Schönrederei-Geschwätz, aber Namibia besteht wirklich nicht nur aus Räubern und Verbrechern. Nachdem du schon so oft das Land besucht hast , weist du das auch selbst. Klar, das deine letzten, furchtbaren Erlebnisse die schönen Erfahrungen jetzt in den Hintergrund drängen, das ist ganz natürlich und normal, aber lass doch bitte nicht zu, dass der -verständliche - Hass auf Behörden, Polizei und brutale Verbrecher all deine positiven Erlebnisse zerstören. Es wäre doch sehr schade für dich und dein zukünftiges Reisen.

Liebe Grüße und Kopf hoch
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'250 Beiträge · seit 200916. Aug. 2013 · #58
Hallo Rodrigo,

ich kann Deine Enttäuschung sehr gut verstehen und kann mir vorstellen, wie traurig Du bist (ich würde an Deiner Stelle genauso reagieren). Dein Erlebnis war ja - wie ich finde - schon traumatisch und wer so etwas nicht selbst erlebt hat, kann es sicher nicht nachvollziehen.

Glücklicherweise haben wir eine solche Erfahrung bisher nicht machen müssen, kennen aber ein paar Fälle aus dem Freundeskreis.

Vielleicht solltest Du nicht locker lassen bezüglich Deiner Schreiben an die Botschaften und nochmals nachhaken (nach dem Motto: auf den Nerv gehen, bis mal einer reagiert....).

Ansonsten teile ich auch die Meinung von Swakop1952, er hat wohl leider recht.

Liebe Grüße,
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
415 Beiträge · seit 201016. Aug. 2013 · #59
Lieber Rodrigo,

ich war in den letzten Wochen eher selten in diesem Forum und stoße daher erst jetzt auf Deinen Bericht.
Es hat mich sehr betroffen, traurig und auch wütend gemacht. Um so mehr freue ich mich aber auch, etwas später diesen Satz von Dir zu lesen: " Ich hab schon eine neue Route im Kopf ..."

Bravo Rodrigo!

Als mir auf Sansibar hinter meinem Rücken meine komplette Fotoausrüstung gestohlen wurde (allerdings ohne Gewaltanwendung), ich dann eine völlig unfähige Polizei erlebte, der ich noch den Sprit für das Dienstmoped zahlen musste und von meiner Versicherung nichts bekam (da ja keine Gewalt angewendet wurde) schwor ich mir, nie wieder da hin zu reisen.... Das war eine erste aber ebenso unsinnige Reaktion von mir.

Ich danke wie alle Vorschreiber sehr dafür, dass Du Dich in dieser Form öffentlich artikulierst. Es ist uns wieder eine Warnung und Ermahnung zu Umsicht. Ich werde in 2 Monaten in dieser Gegend unterwegs sein und mit Deinem Erlebten hat sich heute auch meine Vorbereitung wesentlich geändert.

Herzliche Grüße
Jens-Uwe

P.S. Upps, jetzt habe ich erst Deinen letzten Beitrag von heute gelesen... Kann ich bei diesem beschämenden Nachspiel jedoch gut verstehen....
Meine letzten Reisen
zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2013
497 Beiträge · seit 201216. Aug. 2013 · #60
Swakop1952 schrieb:Die NAMPOL sitzt nur da zum Selbstzweck und zum Kassieren ihrer Gehälter.
Daß es da auch problematische Personen darunter gibt, ist nicht auszuschließen, da sich in deren Reihen auch viele ehemalige Freedom Fighters befinden, die nichts anderes als Mord und Totschlag gelernt haben. Viele Polizeichefs haben nichts gelernt außer der Pflege ihres Swapo Parteibuches, was ihnen den Posten verschafft hat.
Lieber Hajo,

Vielen Dank für diese differenzierte Analyse.

Sebastian
Info-Namibia www.info-namibia.com