pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200705. Juli 2013 · #101
@Bele Da muss ich dich leider entäuschen 🙁 Morgen früh wird das nichts werden. Wenn dann am Nachmittag. Du kannst also beruhigt erst zu deinem Termin gehen 😉
@Katja Jetzt mal nicht drängeln 😎
@Mac Auch "nachzügige" Kommentare und Lob nehmen wir gerne entgegen und freuen uns 😊 Danke und unser Neid sei mit euch wenn es bei euch losgeht 😉
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200706. Juli 2013 · #102
Montag, 06.05.13
Ziel: PomPom Camp/Lodge Fahrstrecke: 170 km (bis Maun)
Um 5.45 Uhr klingelte der Wecker. Es gab noch einen Kaffee, bevor wir uns auf die Rüttelstrecke begaben 🤢 Der Ranger fragte, ob wir seine Frau bis nach Maun mitnehmen würden, aber mangels Rücksitzbank mussten wir verneinen. Wir fanden sogar einige Löwenspuren auf der Sandpiste, aber leider nicht die Katzen dazu. Nach knapp einer Stunde war es überstanden und wir fuhren aus dem Park heraus. Ralf pumpte die Reifen wieder auf und dann konnte es auf geteerter Strecke nach Maun gehen. Unterwegs sahen wir mehrere große Herden Zebras entlang der Straße. Sind wohl unterwegs auf Nahrungs- bzw. Wassersuche.
Gegen 9:30 Uhr kamen wir am Flughafen an und parkten unser Auto auf dem Flughafenparkplatz. Ganz wohl war uns nicht dabei 😕
Zuerst waren wir im Bon Arrive noch einen Kaffee trinken, haben uns kurz zu Hause gemeldet und um 10:15 Uhr trafen wir uns mit einer Dame von Safari Specialists im Flughafengebäude. Nach Übergabe der Voucher und Flugtickets mussten wir noch durch die Kontrolle und wurden dann mit einem Fahrzeug zum Flugzeug, einer Cessna, gebracht (vor 4 Jahren mussten/durften wir noch zum Flugzeug laufen).
Wir flogen mit Mackair ca. 25 Minuten mit einem kurzen Zwischenstopp im Gunns Camp um noch 2 weitere Gäste aufzunehmen. Von oben hatten wir natürlich einen grandiosen Blick auf das Delta. Wir hatten 2009 schon mal einen Rundflug gemacht, aber damals ungefähr zur gleichen Jahreszeit, hatte es gefühlt deutlich mehr Wasser gehabt. Gut, dieses Jahr hatte es auch deutlich weniger geregnet als damals.
Anflug Gunns Camp
Die Zeit verging sprichwörtlich wie im Fluge und bis wir uns versahen, landeten wir auf dem Pom Pom Airstrip.
Hier wurden wir von Max, einem 2,10 m Mann, abgeholt. Bis ins Camp waren es noch ein paar Minuten Fahrt. Hier begrüßten uns schon eine Giraffe und Marabus. Baloo, der Campmanager, nahm uns in Empfang und wir bekamen zuerst alles Wissenswerte bei einem Willkommensdrink vermittelt. Dann gab es Mittagessen, warm und kalt. Vor allem das Bobotie mit Reis war oberlecker. Baloo zeigte uns anschließend unser Zelt No. 7, das für die nächsten 3 Nächte das unsere sein würde.
Aussendusche 😛 , drinnen gibt es keine
Für Annick noch das Toilettenbild 😉
Insgesamt gab es 9 neurenovierte Zelte, die mit dem Haupthaus an einer Lagune lagen. Dort konnten wir schon gleich einen Elefanten im Wasser beobachten. Auch Spechte, Crested Barbet und ein Waran waren zu sehen. Ein vorsichtiger Buschbock kam zum Trinken.
Wir testeten ausgiebig die Außendusche 😄 und um 15:30 Uhr traf man sich wieder zum High Tea. Es gab warme und kalte Getränke, Kuchen und Gemüsequiche 🙂 Danach begaben wir uns auf unsere erste Ausfahrt mit Max und Skills, dem Tracker. Unsere Mitfahrer waren Sabine und Frank und zwei Belgier. Einer davon war heute morgen beim Ausstieg aus dem Mokoro ins Wasser gefallen. Baloo hatte ihm seine Kamera gerettet, die Gott sei Dank nur wenig Wasser abbekommen hatte. Da hatte er Glück gehabt. Unser erster Weg führt uns in dichten Busch, eine Leodame räkelte sich dort. Leider lag sie dort in denkbar schlechter Fotoposition, zu viel Geäst. Nicht weit von ihr lag der Kill von heute morgen, ein Impala.
Das war schon ein guter Auftakt. Weiterhin sahen wir unter anderem, Red Lechwe, Sattelstorch, Riedbock und Elefanten.
Zum Sonnenuntergang wurde dann die Buschbar eröffnet und wir ließen uns einen Gin Tonic schmecken. Dabei kamen wir auch mit den anderen Mitfahrern ins Gespräch. Die Belgier waren wirklich sehr nett, sie schossen vor allem in jeder Lebenslage ein Foto, auch in voller Fahrt vom x-ten Impala 😐 und fragten sich warum denn Ralf nur so wenig Fotos machte, er hätte doch so eine tolle Kamera. Wir amüsierten uns sehr 🙂
Auf dem Weg zurück ins Camp suchte Skills die Umgebung mit dem Scheinwerfer nach nachtaktiven Tieren ab. Aber leider konnten wir nichts entdecken 🙁 Nach unserer Ankunft gab es dann auch bald Abendessen, so dass zum Umziehen keine Zeit mehr blieb. War uns sogar sehr recht, das wäre nur umständlich gewesen. Insgesamt herrschte sowieso eine recht lockere Atmosphäre vor – nichts steifes. Auch der Umgang mit den Mitarbeitern war eher locker. Zu Abend gab es Lamm, Fisch, Gemüse und vorneweg eine sehr gute Linsensuppe und zum Dessert Apfelcrumble mit Vanillesauce. Vor- und Nachspeise wurden gebracht, den Hauptgang konnte sich jeder selbst nehmen. Gegen die abendliche Kühle bekamen die Damen Decken und eine Wärmflasche, die Herren, zumindest Frank und Ralf auch je eine hübsche rosa Wärmflasche mit aufgesticktem Prinzesschen 😄 Wir saßen noch eine Weile mit den anderen Gästen am Feuer. Dann war es Zeit zu Bett zu gehen. Da die Gäste im Dunkeln nicht allein zum Zelt gehen durften, wurde man begleitet. Wir wurden gefahren, wobei laufen echt einfacher gewesen wäre 😕 Vor allem mit Decke, Wärmflasche und einem vollen Weinglas in der Hand in den Wagen zu klettern war, gepaart mit dem einen oder anderen Glas Wein intus, etwas schwierig.Aber auch das schafften wir. Wir saßen noch etwas auf unserer Terrasse, aber lange hielten wir nicht mehr durch.
Wir wünschen euch allen ein schönes, sonniges Wochenede. Am Montag geht es dann weiter mit "Löwen und Leopardenjagd". Ob sie erfolgreich war wird noch nicht verraten 😉
Hi Panther, also wir haben unser Nummernschild verloren ..... habe ich da was überlesen.... oder seid ihr ohne Rücksitzbank abgefahren .... 😄 😄
Tolle Aufnahmen wieder , dennoch in so einem Flieger , wäre ich ja gestorben vor Angst ... Einmal und nie wieder werde ich da einsteigen .... 🤢 Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200706. Juli 2013 · #104
😄 😄 😄 Auf der Rücksitzbank sitzen doch schon alle mitlesenden Fomis 😛
Das Auto hat tatsächlich keine Rücksitzbank, da steht der Kühlschrank der Kompressor und was man sonst noch alles da reinpackt 😉
Mit so einem kleinen Flieger merkt man halt noch das richtige fliegen. Wie der Motor und der ganze Flieger gegen den Wind kämpft, der Lärm, wie jede kleine Böe den Flieger vom Kurs bringt, das vibrieren des Flugzeugs... 😎 Auf dem Hinflug war es etwas windig, mehr muss es dann nach unserem Geschmack aber auch nicht sein. Beim Rückflug war es dann windstill, da ging es wie auf Schienen 🙂 Alles reine Kopfsache 😉
Champagner8'684 Beiträge · seit 201007. Juli 2013 · #106
panther schrieb:@Bele Da muss ich dich leider entäuschen 🙁 Morgen früh wird das nichts werden. Wenn dann am Nachmittag.
Martina + Ralf
Besser spät als nie 🙂 ! Habs jetzt erst gelesen (@ Katja, ja es geht aufwärts, war heute endlich mal wieder viel unterwegs) - danke - und ich bin gespannt auf die nächsten Tage, da erwartet uns ja sicher einiges (ich habe ja damals nichts weggekuckt...mangels Masse... 😕 ).
JAJakob127 Beiträge · seit 200808. Juli 2013 · #108
Hallo Martina & Ralf,
wow, beim Foto auf dem Parkplatz vom Flughafen in Maun da ist unser Wagen drauf! Der Hillux im Hintergrund beim Bäumchen. Den Morgen sind wir zum Khwai Tented Camp geflogen. Ein bischen mulmig war uns auch, den Wagen da so stehen zu lassen, aber es ist nix passiert.
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200708. Juli 2013 · #109
Dienstag, 07.05.2013
PomPom Camp/Lodge
(Karte gibt es heute mal keine, da die Strecken auf den OpenStreetMap Karten etwas belanglos aussehen)
Normalerweise gibt es morgens einen Weckdienst, der Kaffee oder Tee bringt. Aber wir sind doch heute Morgen glatt vergessen worden 😐 Hippogegrunze und Froschklicken sorgten aber dafür, dass wir aufwachten. Zuerst aber zündete ich ein paar Kerzen an, Ralf hatte heute Geburtstag 😘 Es gab Frühstück heute ab 07:00 Uhr, wir durften eine halbe Stunde länger schlafen, da die Mokorotour erst um 7:30 Uhr beginnt. Wir waren insgesamt drei Boote mit je einem Poler, unserer hieß Clifford. Zuerst ist das Ganze eine etwas wackelige Angelegenheit, solange bis man dann seine Balance gefunden hat. Danach ist es einfach nur schön, durch die Wasserkanäle zu gleiten und die Stille zu genießen. Wir lernten viel über Seerosen und Flora und Fauna. Verschiedene Vögel konnten wir beobachten und die Red Lechwe Antilopen, wie sie durch das Wasser sprangen.
Kaffee und Tee gab es auf einer kleinen Insel inklusive Beinevertreten. Clifford erzählte uns wo er her kam und das er jedes Mal für einen Besuch in seinem Heimatdorf mindestens eine Tagesreise dafür einplanen muss. Die Angestellten arbeiten i.d.R. drei Monate und haben dann 3 Wochen frei. Er will den Führerschein machen und eine Ausbildung zum Guide.
Dann ließen wir uns wieder zum Camp zurück "polen". Das war wirklich eine ganz tolle Fahrt, das hat uns sehr gut gefallen.
Dann wurde es Zeit zum Brunchen und alle Gäste saßen an einem bzw. zwei langen Tischen . Eine 12-köpfige(!) indische Familie war ebenfalls anwesend. Die Familie und deren Kinder waren aber extrem unauffällig. Es gab Hühnchencurry, diverse Salate und Eier in allen Variationen und wenn man wollte, auch ein Gläschen Rose dazu (Ralf wollte 😐 ). Da kann es einem ja nur gut gehen. Nachmittags war Siesta auf der eigenen Terrasse angesagt bis es um 15:30 Uhr wieder Zeit für den High Tea war – so ein Stress 😎 Um 16:00 Uhr ging es dann in kleinerer Besetzung (Sabine, Frank und wir beide), die Belgier waren schon abgereist, zum Gamedrive. Die Fahrt stand unter dem Motto "finde die Löwen". Aber zuerst schauten wir noch einmal bei der Leodame vorbei. Sie ist schon 10 Jahre alt und wird "Großmutter" genannt. Wie sich herausstellte, hatte sie auch noch ein Baby. Und das rief sie mit leisen Lauten. Ich konnte es kurz in einiger Entfernung zwischen dem Geäst entdecken, aber ein Foto gelang uns leider nicht.
Dann fuhren wir für unser Gefühl endlos durch die Gegend, es wurde die Verfolgung der Löwen aufgenommen. Und es ist wahrlich erstaunlich, wie die beiden, Max und Skills, die zwei Löwenmännchen dann endlich in einem Grasmeer unter einem Baum gefunden haben, natürlich schlafend und sehr schwer atmend. Die beiden schauten nicht mal hoch, als sich dann auch das zweite Auto dazugesellte. Sie pumpten, als hätten sie einen Marathonlauf hinter sich.
Dann wurde es aber Zeit für einen Sundowner und einen Gang ins Gebüsch 😗
Später wurde wieder der Scheinwerfer angestellt und wir fuhren noch mal zu den Löwen, die immer noch schlafend dalagen. Plötzlich nahmen die beiden ein Geräusch wahr und sprangen auf, wir natürlich hinterher (fahrend versteht sich). Die Trägheit der beiden war perfekte Täuschung. Was sie gestört hatte, war nicht so klar ersichtlich. Aber jedenfalls gab es noch einige schöne Bilder von den beiden.
Ein Geisterlöwe 😄
Des Weiteren sahen wir bei der Rückfahrt noch eine Zibetkatze und Springhasen. Der krönende Abschluss des Tages war ein weiterer Leo, der durch die Dunkelheit streifte. Er war auf einem Auge blind.
Dann war es aber genug und wir fuhren ins Camp zurück. Es war immerhin schon 20.00 Uhr, Zeit für das Abendessen. Heute gab es Salat mit Tomaten und Pilzen (oberlecker) Hähnchen mexikanisch und Schweinebraten mit Rosenkohl und kleinen Kürbissen. Zum Nachtisch wurde Kirschpanacotta serviert. Alles war sehr gut. Später gab es noch einen Springbok für die kleine Gruppe am Lagerfeuer und eine nette Unterhaltung. Zum Zelt wurden wir dann wieder gefahren.
Morgen ist dann schon der letzte komplette Tag im Pom-Pom Camp 🙁 Und die Löwenjagd geht weiter 😉
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200708. Juli 2013 · #111
@Jakob So klein ist die Welt 🙂 Wir haben uns noch gedacht "da steht schon ein Wagen, da können wir also auch gefahrlos stehen" 😄 Bei uns war auch alles in Ordnung als wir am 09.05. zurück kamen. Da stand euer Wagen auf jeden Fall noch da 🙂 Wir hoffen ihr hattet einen schönen Aufenthalt im Khwai Tented Camp (und nicht nur dort).
@Annick Die Aussendusche war wirklich sensationell groß. Wir lieben Aussenduschen 🙂
@all Es freut uns daß ihr noch alle mitlest und fleißig den "Danke-Button" drückt. Leider nähern wir uns so langsam dem Ende der Reise.
JAJakob127 Beiträge · seit 200808. Juli 2013 · #112
Hallo Martina & Ralf,
wir waren dann noch 2 Nächte im Gunns Camp. Dort wurden wir täglich mit Informationen gefüttert, dass im Pom Pom regelmäßig Leos zu sehen sind. Im Gunns hatten wir nur die Spuren im Sand.
Toni_1962256 Beiträge · seit 201208. Juli 2013 · #113
Einfach nur traumhaft!
In 4 Wochen geht es bei mir los, hoffentlich auch so erlebnisreich wie bei euch 🙂
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200708. Juli 2013 · #114
@Jakob Das ist jetzt aber schon ein bisschen fies daß sie euch täglich gesagt haben daß im Pom Pom Leoparden zu sehen sind und ihr "nur" die Spuren gesehen habt 🙁
@Toni Wir wünschen dir schon mal eine schöne und sicherlich erlebnisreiche Reise 🙂
Champagner8'684 Beiträge · seit 201008. Juli 2013 · #115
Hallo Ihr Beiden,
so ein klitzekleines bisschen neidisch werde ich da schon, wenn ich eure Sichtungen im Pom Pom Camp sehe und lese 🤢 !
Zum Glück hatten wir ja davor viel Leo und Löwe im Sango Camp - ich glaube, sonst wäre Pom Pom damals eine kleine Enttäuschung geworden. So konnte wir aber wenigstens die Landschaft und die schönen Brücken (bei euch ja auch auf den Fotos) bewundern.
Max haben wir übrigens auch erlebt, den merkt man sich natürlich auch leicht bei seiner Größe - aber die Campleitung war bei uns ja nur eine Vertretung, was etwas gewöhnungsbeürftig war damals.
Waren bei euch bei der Mokorotour gleich beim Start auch so viele Hippos in der Nähe?? Das fand ich fast ein bisschen zum Fürchten 🤩 !
So, jetzt bin ich gespannt, was am letzten Tag noch passiert ist - leider komme ich morgen erst abends oder gar nicht zum Lesen 🙁
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200709. Juli 2013 · #118
@Bele Die Brücken rund ums Camp sind wirklich etwas besonderes. Aber es bleiben ja Gott sei Dank immer noch genug Wasserdurchfahrten 😛 Bei unserer Mokorofahrt waren schon alle Hippos weg. Wir haben sie zwar gehört, aber nicht ein Einziges gesehen. Wenn man mit so einer Nußschale unterwegs ist kann man auf eine Annäherung gut verzichten 😐
@Schorsch Oh ja, ich hatte wieder einen schönen Geburtstag auch wenn wir es niemandem gesagt haben und es dementsprechend weder Kuchen noch Tanz gab (wie letztes Jahr auf Kalahari Anib) 😉
@Guggu Du hast den schönsten Stress der Welt 😛 und der Kommentar ist einfach nur 😮 😮 😮
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200709. Juli 2013 · #119
Mittwoch, 08.05.13
PomPom Camp/Lodge
Morgens um 06.00 Uhr wurden wir mit Kaffee geweckt. Herrlich, so etwas könnte man auch zu Hause brauchen 😗 Nach einem kleinen Frühstück in der Lappa ging es auf den nächsten Gamedrive. Morgens war es auf dem offenen Geländewagen noch ziemlich frisch.
Marabus, es gibt sicherlich schönere Vögel in Afrika
Sabine und Frank waren auch noch mal dabei, deren Flugzeug ging erst gegen 9:40 Uhr. Max folgte einer Leospur, aber er konnte keinen finden. Wir sahen unterwegs unter anderem Tsessebes, Marabus, Riedböcke, Gnus und Kudus.
Wir machten Kaffeepause am Airstrip, aber der angekündigte Flug für Sabine und Frank wurde wegen technischer Mängel verschoben 😐 So konnten wir unsere Ausfahrt zu Viert fortsetzen.
Wartehalle Pom Pom Airstrip 😛
Max empfing einen Funkspruch von seinem Kollegen. Er verfolgte wohl schon seit Morgens die Spur von einem Löwenrudel, fand es aber nicht. Max entdeckte dann relativ schnell eine Löwin mit ihrem schon älteren Nachwuchs, 3 Mädels und 1 Jungen. Sie lagen total ausgepowert im Schatten neben einem Baum. Wie wir später hörten, hatten sie eine Giraffe gerissen und waren nun völlig vollgefressen. Sie bewegten sich kaum und ließen sich in ihrer Ruhe auch nicht stören. Eine Löwin hatte ein Funkhalsband um, welches wohl für ein Forschungsprojekt genutzt wird.
Mit dieser Sichtung völlig zufrieden, konnte es zurück ins Camp zum Mittagessen gehen. Gemüsequiche und diverse Salate standen auf dem Speiseplan. Sabine und Frank konnten dann abreisen und neue Gäste trafen wieder ein. Den Nachmittag verbrachten wir lesend und schreibend auf unserer Terrasse.
Nach dem Tee begaben wir uns auf eine Bootsfahrt mit Major. Einfach noch ein bisschen schauen und keine Schaukelei mehr im Fahrzeug. Wir sahen viele Schreiseeadler und suchten die kleinen Klickfrösche (painted Reedfrog). Ganz gemütlich.
Kurz bevor es dunkel wurde mussten wir wieder im Camp sein, nachts sieht man die Hippos schlecht 😕 Major erzählte uns, das er früher mit Elefanten gearbeitete hatte, im Abu Camp. Wegen Nierenproblemen musste er aufhören, er wirkte sehr traurig, als er das erzählte. Im Camp war es total ruhig, weil die anderen Gäste noch auf Gamedrive waren. Wir saßen am Lagerfeuer, ließen uns ein Gläschen Wein schmecken und genossen den Sonnenuntergang.
Zu Abend gab es Tomatensuppe, Fisch und Rindfleisch mit Spargel, Bohnen und Kartoffeln. Zum Nachtisch gab es Käsekuchen. Mit den neuen Gästen, Amis und Franzosen kamen wir gar nicht mehr so richtig ins Gespräch, vielleicht wollten wir aber auch nicht. Eine kleine Eule hatte sich in einem Baum gesetzt und bevor sie wieder davonflog, konnte Ralf sie noch fotografieren.
African Barred Owlet (Kapkauz)
Wir saßen noch etwas am Feuer, die meisten Gäste waren schon sehr früh verschwunden. Bald darauf ließen wir uns auch zum Zelt zurückfahren. Auf der Terrasse guckten wir noch den schönen Sternenhimmel – schade, morgen müssen wir diesen schönen Ort wieder verlassen 🙁
Unser Eindruck vom Pom-Pom Camp: Eigentlich wollten wir ja nie im Okavango Delta übernachten, da die Preise die aufgerufen werden schon sehr extrem sind. Aber irgendwie haben wir uns dann doch dazu hinreißen lassen 🙂 Das Pom-Pom Camp wurde letztes Jahr neu renoviert und das merkt man auch. Die Zelte sind sehr, sehr groß und die Aussendusche riesig. Da wir Aussenduschen-Fans sind stört es auch nicht weiter daß es keine Innendusche gibt. Das Camp selbst ist sehr gepflegt. Gegessen wird mit den anderen (internationalen) Gästen an einem grossen Tisch. Die Speisen sind sehr gut und bodenständig, das Personal arbeitet aufmerksam im Hintergrund. Die Pirschfahrten (Safari-Jeep, Mokoro, Boot) waren entgegen unserer Erwartung ergiebig und das ist sicherlich auch den sehr motivierten Guides zu verdanken. Das Management sehr aufgeschlossen (Balou, deutschsprachig) und mit vielen Informationen zu Fauna, Flora und andere unterhaltsamen Geschichten. Fazit: Wir haben es keinen Moment bereut und es sehr genossen ein paar Nächte in einem Okavango Delta Camp zu verbringen. Der Service und die Unterkunft waren sehr gut und den Preis muss man dann halt mal verdrängen. So gut wie es uns auch gefallen hat, es wird wohl eine einmalige Sache gewesen sein. Aber man soll ja nie "Nie" sagen 😉 Für uns eine absolute Empfehlung für Pom Pom 🙂 🙂 🙂
Hallo Martina + Ralf, schon wieder sooo schöööön 😘 Die Bilder sind ein Traum und der Bericht ist einfach klasse. Vielen Dank für den Ausflug in unerreichbare Regionen 😊... obwohl... 🤪 es nährt sich der Gedanke "wenn der Esel im Keller mal Vollgas geben könnte..." 🤩 wie habt Ihr so schön geschrieben "sag niemals nie" 😉