ANAngie1956Themenstarter2 Beiträge · seit 201306. Juni 2013 · #1Mein Name ist Angelika Schröer und soeben ist mein autobiogrphischer Roman ''Dann gnade mir Gott'' im DeBehr Verlag erschienen. Wenn Ihr mögt lest Euch mal rein. Der Link führt zu meinem Blog mit Leseprobe. Erhältlich ist er als Taschenbuch oder Kindle Edition bei Amazon z.B.. Link: danngnademirgott.blogspot.de.
Und nun.....viieeel Spaß Eure Angie 🙂
Covertext:
Ich verließ mit meinen Söhnen Robin und Tristan Deutschland für immer, um in Namibia ein neues Leben zu beginnen. Wir konnten nicht ahnen, dass aus dem vermeintlichen Traum bald ein Alptraum erwachsen sollte. Noch erwartete ich meinen Lebensgefährten, der bald nachkommen würde. Dass meine Zukunft derart aus den Fugen geraten sollte, ich bald Todesangst vor dem Mann haben würde, mit dem ich mein Leben teilte, wie hätte ich dies ahnen können?
Afrika, der schwarze Kontinent.
Angelika verlässt mit ihren Söhnen die Heimat, um in Namibia ihren Traum zu leben. Bald soll ihr Freund folgen. Das neue Heim entpuppt sich als Bruchbude, aber das Land und seine Natur bieten Reize und Abenteuer, die vieles aufwiegen. Doch dann kommt eine traurige Nachricht aus Europa und der wirkliche Horror beginnt.....
EIN AUTOBIOGRAPHISCHER ROMAN ÜBER EINE STARKE FRAU, DIE ALLES TUN WÜRDE, UM IHRE KINDER UND SICH ZU SCHÜTZEN.
rhh64983 Beiträge · seit 201106. Juni 2013 · #2Dann gnade dir Gott ... 😕
Welche Lodge war denn die deine und so furchtbar?
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200907. Juni 2013 · #3OHHHH, gibt es DIE AUSWANDERER bei VOX jetzt auch als Buch ???? 🤢 🤪 🙄 😵
janet1'419 Beiträge · seit 200907. Juni 2013 · #4...naja der Titel ist vielleicht etwas unglücklich gewählt und auf das Cover gebracht, So schaut dieser "Schicksalsroman" eher aus wie ein Wachturmheftla der Zeugen Jehovas für Namibia 😄 😄 😄 🤢
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200907. Juni 2013 · #5ihr seid ja sooooooooooooooo fies 😄
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200807. Juni 2013 · #6Jaja, Namibia ist schon ein spannendes Land, da muss man sich schon behaupten können, um da zu überleben...
Das ist ja alles so richtig aufregend.
Jeder darf versuchen mit seinem „Schicksalsroman“ Geld zu verdienen. Dafür gibt es ja viele Beispiele. Durch das „Schicksal“ auf harte Bewährungsproben gestellt ist auch diese Autorin bemüht, ihre schlechten Erfahrungen zu verarbeiten und gleichzeitig damit ihre Kasse zu füllen. Versuch ist nicht strafbar. Sie findet ihr Leben aufregend genug, um es öffentlich zu machen – und darf vielleicht auch ein klein wenig Hoffnung hegen, sich an den vielen „Verursachern“ zu rächen. So ein wenig im Hintergrund zu „wirken“ ist immer ein wesentliches Moment solcher biografischen Geschichten.
Nun denn.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Kriwan323 Beiträge · seit 200707. Juni 2013 · #7Aus der Leseprobe:
"Meine beiden Jungs saßen auf ihren Plätzen an Bord der Maschine der Air Namibia. Sie beobachteten das rege Treiben auf dem hell erleuchteten Rollfeld des Schipholer Flughafens und obwohl wir bereits seit den frühen Morgenstunden unterwegs waren, merkte man ihnen nicht die geringste Müdigkeit an. Dies lag wohl zum größten Teil an ihrer Vorfreude, denn die Boeing 747 sollte uns in unsere neue Heimat, nach Namibia fliegen."
Cool! Air Namibia hatte eine 747! Das wird bestimmt interessant.
WOWoMaGast07. Juni 2013 · #8Also ich lese gerne, und ich lese auch gerne von anderen Leuten, die ausgewandert sind 🙂
Wobei es mir lieber ist wenn alles glatt geht...
Ich wurde in dem Moment interessiert als ich las dass sie einen Berner mitgenommen haben 😉
Ich kann zwar kaum glauben dass er 80kg hatte (das ist dann schon ein wirklich, wirklich dicker Ruede!!), aber trotzdem - nur schade, dass das schon zehn Jahre her ist und Athos wahrscheinlich nicht mehr unter uns weilt.
Zitat aus der Leseprobe:
"Wer nimmt auch schon einen Berner Sennen mit nach Namibia dachte ich so bei mir. Zu einer Grönland Tour ins ewige Eis. Ok. Aber hierher?"
WIR!! 🤩
lg
WoMa
freshy3'883 Beiträge · seit 201107. Juni 2013 · #9Es ist zwar OT, was ich schreibe, macht das Anliegen der Autorin jedoch verständlich.
Wenn ich die Website des sog. Verlags richtig interpretiere, hat die Autorin nicht etwa bei einem Verlag veröffentlicht, der die Kosten bis zum Verkauf des Buches vorlegt (daher die Bezeichnung "Verlag"), sondern bei einem Dienstleister bzw. Bezahlverlag, der sich alles von seinen Kunden bezahlen lässt. Das können bis zu 5stellige Beträge sein! Da die Firma das Buch bei Amazon hochgeladen hat, hoffe ich, Angie ist günstiger davon gekommen. Die Autorin verdient nur dann mit ihrem Buch, wenn sie es so oft verkauft, bis sie die Kosten eingespielt hat. Die Kritikpunkte lassen erahnen, dass das Manuskript kein wirkliches Lektorat durchlaufen hat, sonst dürften solche Schnitzer nicht passieren.
Wieder eine, die auf einen sog. Vanity Verlag hereingefallen ist, und deshalb heftig Werbung für ihr Buch machen muss. Außerdem läuft die Story unter der Bezeichnung Betroffenheits"literatur", kein Genre mit gutem Ruf, aber eines das besonders häufig auf diesem Weg veröffentlicht wird.
Wer Näheres über die Machenschaften jener Dienstleister wissen möchte, die im Gegensatz zu echten Verlagen laufend auf der Suche nach Autoren sind, dem empfehle ich diese Homepage:
http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/freshy,
die Mitleid mit Angie hat.
dino727 Beiträge · seit 200807. Juni 2013 · #10Kriwan schrieb:Cool! Air Namibia hatte eine 747! Das wird bestimmt interessant.
Air Namibia hatte sogar 2 747 (hintereinander!)
Was daran jetzt so Interessant ist, erschließt sich mir aber nicht.
jaw2'048 Beiträge · seit 200708. Juni 2013 · #11Danke Dino,
ich bin schon so oft nach Nam geflogen und war mir da gar nicht so sicher, Aber mehrfach auch mit der 747 nur wußte ich nicht mehr ob das noch 747 der SAA waren oder ob es dann auch schon mit Air Namibia war. Aber vor den Airbus wurde WDH von FRA direkt mit diesem Typ bedient. Zuerst von SAA und später auch von Air Namibia.
Gefühlt sind das aber mehr als 10 Jahre her.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
dino727 Beiträge · seit 200808. Juni 2013 · #12Ja Jaw, das mit den >10 Jahren kommt hin.
Bin mir sehr sicher, weil wir das erste mal mit AN gebucht hatten, wegen der durchgängig guten Bewertungen. Das war damals die Kombi-Maschine, die nur zur Hälfte für Passagiere und zur Hälfte für Fracht war.
Leider war das genau in dem Jahr, in dem AN die 747 abgeben wollte. Wir sind daher mit irgendeinem Kanaren Bomber nach Namibia geflogen worden. Das Ding war so vollgestopft mit Sitzen, dass die Toiletten im Unterdeck waren. Dafür war dann da kein Platz für die Koffer. Die wurden dann gerne mal mit anderen Maschinen "nachgeliefert".
Die 747 stand dann bei unserer Ankunft in Namibia schon weiss lackiert auf dem Flughafen, aber es gab wohl keinen Abnehmer, weswegen die eine Zeit lang ungenutzt war.
Wie man sieht, hatte AN das damals schon mit der Planung drauf 🙁
Gruß
Dino
ANAngie1956Themenstarter2 Beiträge · seit 201309. Juni 2013 · #13Hallo.....habe heute sehr interessiert eure Beiträge gelesen....und zu Deinem Beitrag kann ich nur sagen...ja Du hast Recht der DeBehr Verlag ist überwiegend ein sogenannter "Selbstzahler" Verlag.Dennoch habe ICH keinen Cent gezahlt. Ohne allen anderen Autoren die dies machen zu nahe treten zu wollen, dies käme für mich NIE in Frage. Stolz...etc...soll heißen, der Verlag verlegt auch Bücher an deren Kosten sich der Autor nicht beteilgt. Mußte ich an dieser Stelle klar stellen. Und ohne jetzt größtenwahnsinnig klingen zu wollen, weitere Verlage hatten Interesse jedoch konnte ich hier die besten Konditionen aus handeln. So nun wünsche ivh noch ein schönes WE...Bis dahin....Angie
Toni_1962256 Beiträge · seit 201209. Juni 2013 · #14Hi Angie,
so ein Buch zu schreiben kostet Zeit und Energie und hegt ja auch den Wunsch, es gut zu verkaufen ...
ich wünsche dir viele Interessenten für dein Buch .. auch wenn ich es selbst nicht kaufen werde, weil mich persönlich die Thematik nicht interessiert 🙂
Toni
baobab2195 Beiträge · seit 200909. Juni 2013 · #15Schade,
so viele Antworten, obwohl niemand hat das Buch gelesen hat. Ich dachte immer, Afrikafreunde sind die von der entspannteren Sorte. So, das war nun auch wieder eine Antwort von jemandem, der es nicht kennt, aber ich würde es gerne lesen. 🙂
LG Ina
rhh64983 Beiträge · seit 201110. Juni 2013 · #16baobab2 schrieb:Schade,
so viele Antworten, obwohl niemand hat das Buch gelesen hat. Ich dachte immer, Afrikafreunde sind die von der entspannteren Sorte. So, das war nun auch wieder eine Antwort von jemandem, der es nicht kennt, aber ich würde es gerne lesen. 🙂
LG Ina
Was maulst du rum ... kauf es dir doch einfach! 😎
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200810. Juni 2013 · #17Oh, baobab2, du irrst, wenn du glaubst, man müsse erst ein Buch ganz gelesen haben, ehe man sich eine Meinung erlauben kann.
Klappentexte und Leseproben sagen eine Menge über den Inhalt und den Stil aus, beides setzt sich gemeinhin im „Rest“ eines Buches fort. Ich hatte auch die Leseprobe gelesen, bevor ich mich zu diesem „Schicksalsroman“ geäußert habe. Und sicher haben das auch die Anderen getan, bevor sie sich hier zu Wort gemeldet haben.
Im Folgenden gehe ich nun etwas detaillierter auf Klappentext und Leseprobe ein, die sind recht informativ:
„...EINE STARKE FRAU, DIE ALLES TUN WÜRDE, UM IHRE KINDER UND SICH ZU SCHÜTZEN.“
Mein Gott! Was für eine abgedroschene Phrase!
Welche Mutter, die noch bei Sinnen ist, würde 1. nicht ihre Kinder schützen und 2. wenn sie es nicht getan hat, dann damit ggf. an die Öffentlichkeit gehen??
WAS ALSO, IST DARAN ERWÄHNENSWERT, DASS EINE STARKE MUTTER KÄMPFEN WÜRDE? (Konjunktiv, wohlgemerkt)
Inhalt: Mama möchte mit ihrem Freund als Lodge-Besitzer-Paar ihr Glück in Namibia (auf dem Schwarzen Kontinent!!) versuchen und dort ein „neues Leben“ beginnen, deshalb verlassen ihre 13 und 9 jährigen Jungens mit großer Begeisterung ihren Freundeskreis in Deutschland, um mit ihr in die Wüste zu ziehen und in Swakop zur Schule zu gehen.
Schon der Hinflug birgt das unglaubliche Abenteuer in sich, dass der Flieger um 6:45 landet, die Sonne die Lieben aber schon zum Frühstück weckt... – Aha. Ja. Also: 2003 drehte sich die Welt wohl noch irgendwie anders, da wurde bei AN entweder im Sinkflug gefrühstückt oder in Namibia ging die Sonne schon so gegen halb 5 auf...
Die naive Wunschvorstellung nach einem schönen Urlaub irgendwohin auszuwandern, um endlich nicht mehr soviel arbeiten zu müssen, lässt sich in dieser Form, nach Kenntnis der Auswandererproblematiken nur in den Bereich der Dummheiten zuordnen. Schon in den ersten bemühen Zeilen der Beschreibung der Finanzen wird der Leser über viel Halbgeklärtes informiert: Nicht alle eigenen Angelegenheiten sind geregelt und einige entscheidende Dinge sind gutgläubig hingenommen, entsprechend hat man später die Folgeprobleme. – Und es ist nun einmal so, dass dann sowas selten gut geht... - denn man nimmt sich mit all seinen Verhaltensweisen, Einstellungen, blinden Flecken und seinen mentalen Voraussetzungen überall hin mit!
Schicksale von Naivität, Misserfolgen, Betrug und Gewalt gab es schon immer. Nichts desto Trotz tut mir das Schicksal der Frau Angelika Schröer und ihrer Söhne leid.
Stil: Bei Frau Schröer „schreibt“ man den 9. Januar 2003 – oh, warum nur so gewichtig gestelzt? – Auch zeigt das „Barometer 28 Grad Celsius“ – bei uns macht das immer ein Thermometer...
Bis heute ist der Guten nicht möglich Begriffe wie Lodge/Gästefarm klar voneinander zu trennen. Das ist schon interessant.
Jaja, die Frau Schröer und ihre Jungs, die sie liebevoll „Ratten“ nennt - und ihren überfetteten Berner, ihre „Fressratte“.
Man muss sich nicht gedulden und viel gelesen haben, um deutlich den Tenor des Buches zu bemerken: Schon auf den ersten Seiten, beginnt Frau Schröer so auszuteilen, wie ihr der Schnabel gewachsen ist:
- Draußen am Flughafen wird ein „herumstehender Idiot“ gefragt: „We need to Swakopmund.“...
Hmm. Ja, is das nu die englische Version von: Ich habe fertig?
- Und die Vorbesitzerin der Lodge/Guestfarm, „Diese blöde Schnalle“, hat sich ihre Sympathie sowieso schnell verspielt und „sowieso keine Gelegenheit mehr in ihrem jämmerlichen restlichen Leben dieses Manko auszuwetzen.“
Oje. Wenn ich mir da den Rest des Buches so vorstelle...
Eine weitere Interpretation spar ich mir.
Mein Fazit: Schon auf den ersten Seiten empfängt einen ein unerträgliches Gemuse, mal geschwollen, mal primitiv – an entscheidenden Stellen in der Bedeutung selten die richtigen Begriffe treffend. Man erwartet allerdings nichts anderes als strapazierte Nerven, nachdem man sich schon in ihrem sinnentleerten Vorwörtchen verstrickt hatte...
Papier ist geduldig.
Oder ist es gar Satire? Ein zweites „Hummeldumm für Auswanderer“?
Da bin ich mir nun aber auch nicht mehr sicher.
Gruß dem tapferen Leser
lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200910. Juni 2013 · #18Lilytrotter
Nix gegen hummeldumm da hab ich mich wenigstens amuesiert
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss