wie immer (auch wenn diesmal keine sooooo spektakulären Tierszenen dabei waren) ein toller Bericht. Vielen Dank an Euch.
Wegen Nossob und frisch gebackenem Brot: trotz all meines Charmes (den ich dann und wann in Strömen fließen lassen kann) gelang es mir nicht, der guten Frau im Shop ein selbst gebackenes Brot in Auftrag zu geben. Die Frau, die das immer macht, war angeblich krank. 🙁
Dafür haben wir aber das letzte eingefrorene Weißbrot ergattert. Wir hatten nämlich dringenden Brotbedarf, da wir ja schließlich unsere Ameisen durchfüttern mussten. 😉
@ cfm Lieben Dank und es gibt ja noch 3 Tage zum Weiterlesen! Dann ist fertig 🙁 Naja, konkrete Planungen für den KTP gibt es nicht, aber man hat ja immer etwas in Hintergedanken 😉
@ Chrissie Hm, bei uns gab es frisch gebackenes Brot 🙂 Scheint wohl beim Schorschi gewesen zu sein, trotz seines Charmes, den er in Strömen fließen lassen kann 😉 Zum Jahreswechsel im KTP ist bestimmt suuuper, aber sicherlich auch superheiß, oder?
@ bayern schorsch Jaaa, frisch gebackenes Brot!!! Wir bekamen es, wussten allerdings vorher gar nicht, dass es das gibt 🤪 Letztes Mal in Nossob gab es nur das „Knatschi-Toast“. Somit waren wir überrascht, auch wenn das selbstgebackene „Nossob-Brot“ nicht mit leckerem deutschen Brot mithalten kann… so als kleiner Trost für euch 😁
Susi651'127 Beiträge · seit 201114. Mai 2013 · #123
Hallo Kathy,
das sind ja wirklich tolle, beeindruckende Bilder die ihr im KTP im bzw. nach dem Regen gemacht habt (ich liebe vor allem die Giraffenfotos). Obwohl ich es den Tieren im KTP auf jeden Fall schon früher gegönnt hätte, bin ich allerdings doch ganz froh, dass es bei unserem Besuch im März nicht so geschüttet hat. Ich glaube die Fahrt nach Gharagab oder Bitterpan hätte bei dem durchweichten Boden nicht unbedingt so viel Spaß gemacht. Wir hatten letztes Jahr im März auf dem Weg von den Augrabie Falls zum Mokala bzw. im Mokala Dauerregen und das Fahren auf den Gravelroads war auf Dauer doch sehr anstrengend und der Mokala war seinerzeit aufgrund des Regens größtenteils sogar gesperrt.
Eine Frage habe ich jetzt aber noch einmal an Euch. Wir planen gerade schon einmal locker unseren SA-Urlaub für nächstes Jahr. 10 Tage im KTP sind bereits gebucht, und wenn wir es uns nicht doch wieder anders überlegen (der Pilanesberg stand noch zur Auswahl) wollen wir vom KTP über den Tankwa Karoo nach Kapstadt bzw. in die Weinregion und dort unseren Urlaub ausklingen lassen. Eure Unterkunft in Keimoes hat mir sehr gut gefallen. Die Fahrt von Kieliekrankie nach Keimoes dürfte auch kein Problem sein, ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob die Fahrt von Keimoes zum Tankwa Karoo problemlos zu schaffen ist. Weiß Du/wisst ihr vielleicht bis wann die Rezeption im Tankwa Karoo geöffnet ist und wie lange habt ihr in etwa für die Strecke in den entgegengesetzte Richtung benötigt.
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 · #124
@ Susi,
die Strecke von KK bis zum Tankwa Karoo würde ich nicht an einem Tag fahren, das sind über 800 km. Ab Calvinia hast du auf der R 355 gravel und die Strecke ist nicht die beste. Wenn ihr campt dann würde ich auf der Hälfte bei Oom Benna in der Nähe von Brandvlei (15km nördlich) übernachten, private Farm mit einem sehr schön angelegtem Campingplatz. Bei festen Unterkünften wäre Calvinia, Blou Naartjie Guesthouse eine Alternative.Die R27 ist derzeit ziemlich mit Baustellen zugepflastert, das kostet im Moment viel Zeit...
lg sasowewi
Susi651'127 Beiträge · seit 201114. Mai 2013 · #125
@sasowewi
von Kielekrankie bis zum Tankwa Karoo wollten wir auf keinen Fall durchfahren, das ist eindeutig zu weit. Aber ich finde auch die Strecke von Kieliekrankie bis nach Calvinia ziemlich weit (vorallem da wir aus dem KTP erfahrungsgemäß bestimmt nicht ganz so früh los kommen werden). Von daher war meine Überlegung von KK nur bis Keimoes zu fahren und am nächsten Tag von Keimoes bis zum Tankwa Karoo. Ich bin mir nun aber ein wenig unsicher wieviel Zeit man von Keimoes bis zum Tankwa Karoo grob einplanen sollte (ist sicherlich auch abhängig von den Baustellen-von daher würde ich immer mindestens eine Stunde zur "normalen" Fahrtzeit dazurechnen) ). Auf der SAN-Parksseite habe ich gerade herausfinden können, dass das Office in der Regel (außer Sonntags) bis 17.00 Uhr geöffnet hat, fraglich ist also ob man es von Keimoes bis spätestens 17.00 Uhr zum Office schaffen kann 😐 . Wenn das Ganze in Stress ausarten sollte, dann würde ich bei unserer Planung fürs nächste Jahr gleich "schauen", ob ich nicht eine weitere Zwischenübernachtung (z.B. in Calvinia) mit einplane.
Soo, nun habe ich aber Kathys Thread genug "zweckentfremdet" 😊 😊
ich würde bei der Tour keine weitere Nacht in Calvinia einplanen. Wir sind von Tankwa Karoo bis Keimoes 473 km gefahren. Wir sind um 9 Uhr losgefahren und waren am frühen Nachmittag im B&B. Es war auch die Etappe, vor der wir den meisten Respekt hatten, gerade wegen den Baustellen. Bei uns waren aber die meisten Baustellen wohl schon verschwunden (wir hatten nur 6 Stück), die Wartezeiten waren bei uns nicht lange (Glück gehabt 🤪 ) und der Großteil der Straße war komplett neu gemacht, nur die Linien waren noch nicht eingezeichnet. Schlechteste Teilstrecke ist aber vom Tankwa Karoo Park heraus, das ist teilweise wirklich übel. Stressig fand ich die Strecke eigentlich nicht.
Wegen dem Einchecken. Falls du dir nicht sicher bist, frage doch nochmal bei SAN-Parks nach. Ich kenne es eigentlich so, dass der Schlüssel hinterlegt wird, falls man zu spät kommt. Ist uns auch schon passiert 😗
casimodo4'528 Beiträge · seit 200714. Mai 2013 · #127
@ Kathy und Marco
HAMMER 🙄 😗 Wir sind gestern zurückgekommen und haben gerade den uns noch nicht bekannten Teil Eures Berichtes gelesen. Fast schon beängstigend und doch Faszinierend. Löwen und Tierbilder gibt es hier ja genug, auch wenn es für Euch sicher Schade war.
@ SASOWEWI
Wir sind auf den Tankwa Karoo durch Ingrid von Ingrids Welt aufmerksam geworden, danch bist Du mit MIEZ MIEZ dran vorbeigerauscht 😉
@ Bayern Schorsch
Sehr fair, daß Du Dich an unsere kleine Abmachung erinnerst und nicht darauf hingewiesen hast, daß die zwei schwergewichtigen Hessen für die Hängematte im KTP Honeymoon Chalet verantwortlich waren 😎
Wie, schon wieder zurück aus SA??? Wie schnell das immer geht, das waren aber keine 2 vollen Wochen, oder? Wollte ja eigentlich mit dem RB fertig sein bis ihr zurück seid, habe mal wieder etwas „rumgetrödelt“, aber mit der Arbeit ist es manchmal nicht anders zu machen.
Ich hoffe ihr hattet einen tollen Urlaub und freue mich schon riesig auf euren Reisebericht!!! Bin also diesmal „Drängler Nr.1“ 🤪 😗
Während ich am frühen Morgen noch im Bad war, lief Marco, bewaffnet mit der Kamera, ein wenig durchs Camp. Ein kleines Mädchen machte ihn auf eine Eule im Baum aufmerksam, ich bekam sie leider nicht zu Gesicht.
Kurz vor 9 Uhr brachen wir auf und trafen noch Marius, der in unseren vorherigen Urlauben Ranger in Urikaruus war und unterhielten uns noch kurz mit ihm. Noch schnell tanken und Luftdruck prüfen und schon verließen wir Nossob.
Von den unzähligen Wasserlachen auf der Pad Richtung Dikbaardskolk waren glücklicherweise nur noch wenige da, man sah aber die tiefen Ausfahrungen, in die wir auf der Hinfahrt immer wieder hineingerutscht waren. Teilweise war die Erde schon komplett ausgetrocknet.
Wieder ein kurzer Stopp in Dikbaardskolk und dann ging es zurück auf die Querspange zum Auob-Tal. Das Teilstück bis Moravet war komplett abgetrocknet und im Vergleich zum Montag problemlos zu befahren.
Der absolute Knaller war wieder Moravet. Die Pan war noch total gefüllt mit Wasser und es hielten sich viele Oryx, Strauße und Reiher auf.
Kurz vor dem Auob-Tal kam uns dann der Grader entgegen.
Am Kamqua-Rastplatz machten wir Picknick und gut gestärkt fuhren wir weiter Richtung KTC. Sekretäre betrieben Federpflege, Gnu-Mütter sorgten sich um ihre Jungen und Springböcke zeigten, warum sie den Namen verdienen.
Gegen halb vier erreichten wir das KTC. Juhu, das Honeymoon-Tent war wieder komplett trocken 😎
Wir räumten alles aus dem Hilux und machten „Bestandsaufnahme“, nun war wieder Ordnung auf der Ladefläche. Wir genossen noch ein wenig die Aussicht von der Terrasse und gegen 17 Uhr brachen wir erneut zu einem Game-Drive auf. Springböcke flitzten verrückt herum, Schakale suchten sich den Weg dazwischen und auf den Bäumen saßen immer wieder Weißrückengeier. Sitzas war nun wieder ein ganz normales Wasserloch im trockenen Tal.
Zurück auf unserer Terrasse genehmigten wir uns einen Sundowner und beobachteten dabei Springböcke und Weißrückengeier. Ein kleiner Springhase kam aus seinem Bau hervor und hüpfte vergnügt vor dem Chalet herum. Während ich das Essen richtete, machte Marco Feuer. Es war zwar ein wenig windig, aber keinerlei Vergleich zu unseren letzten Tagen hier im KTC, schließlich regnete es wenigstens nicht 🤪 Heute gab es das vorletzte Springbockfilet mit Folienkartoffeln, Bohnen in Tomaten-Mango-Soße und Gurken-Avocado-Salat. Nach dem Abwasch verstauten wir unsere Sachen „maussicher“ im Kühlschrank, denn letztes Mal zerfetzte ein so nettes Tierchen unsere ganze Küchenrolle 🤩
Morgen kommt nun schon unser letzter Tag im KTP, wie schnell die Zeit vergeht. Und wir hatten doch wirklich zum Abschluss noch eine tolle Tiersichtung...
Wieder stellten wir den Wecker sehr früh, schließlich wollten wir unseren letzten kompletten Tag im KTP in vollen Zügen genießen. Allerdings waren wir beide so müde, dass wir nochmals einschliefen und erst um halb sieben wieder wach wurden. So starteten wir erst gegen halb acht zu unserem Morgen-Game-Drive.
Ziel war das Dalkeith-Wasserloch, an dem wir einfach 2 Stunden stehen blieben und das rege Treiben beobachteten. Schakale stillten ihren Durst und immer wieder landeten Sandgrouses.
Erdhörnchen flitzten durch die Gegend, waren manchmal noch totaaal müde oder hatten sich einfach nur lieb 🤪
Und der junge Goshawk schaute ebenfalls dem ganzen Geschehen zu.
Ach, eine nette Straußenfamilie kam auch noch vorbei, und eines der Tiere musste sich noch erleichtern 🤩
Die Zeit verging wie im Fluge, auch ohne Katzen war immer etwas geboten. Die Chance, noch irgendwelche Katzen im Park zu sehen, hatten wir eh schon aufgegeben, denn schließlich war heute unser letzter Tag. Naja, zuhause haben wir ja jeden Tag zwei nette Kätzchen, also halb so schlimm 😗 So fuhren wir wieder langsam zurück ins Camp und machten Brunch. Den Mittag verbrachten wir auf der Terrasse, die Fuchsmanguste kam uns wieder besuchen, Geier flogen am Himmel und manch einer schwebte über uns hinweg wie ein A380 im Landeanflug auf FRA 😄
Um halb fünf dann der letzte Evening-Game-Drive. Vom KTC hat man ja nicht viele Möglichkeiten, deshalb wieder Richtung Süden 😉 Als wir gerade kurze Zeit stoppten, kam uns ein Fahrzeug entgegen und die Frau erzählte uns von 3 Geparden, die etwa 10 km entfernt seien. Wir merkten uns den Kilometerstand und fuhren los. Einem Pärchen erzählten wir dann auch von diesen tollen Infos. Kurz vor dem Erreichen der 10 km sahen wir viele Geier und dachten an einen Riss.
Leider war von den Geparden keine Spur. Wir drehten noch einmal um, aber die Geparden waren wohl schon über alle Berge. Nunja, wir hatten ja auch schon öfter mal Glück mit Katzen-Sichtungen und ruckizucki waren sie außer Sichtweite, als andere Autos kamen. So drehten wir erneut und entschlossen uns, noch ein Stückchen weiter Richtung Dalkeith zu fahren. Kurze Zeit später kam uns wieder das Pärchen entgegen und signalisierte uns, dass sie keine Cheetahs gesehen hatten. Als wir nach einigen Kilometern um eine Kurve kamen, standen dort 5 Autos. Hui, da konnten doch nur die Geparden sein 🤩 Und tatsächlich!!! Da lagen in einiger Entfernung wirklich 3 Cheetahs!!!
Da wir als letztes Autos ankamen, hatten wir nicht die Pole-Position, was sich später aber als Glückslos herausstellte 😎 Die anderen Autos hatten freieren Blick aufs Tal, wohl mit der Hoffnung, dass die Geparden jagen werden, da in einiger Entfernung ein Springbock graste. Wir hatten nur den Blick durch die Bäume 🤨 Der Springbock lief dann gemütlich auf der anderen Seite das Tal entlang, die Gepardin peilte ihn immer wieder an, blieb aber ruhig liegen. Auch bei den 3 vorbeiziehenden Oryx zeigten die Geparden kein Interesse.
Kurze Zeit später kam ein weiterer Springbock das Tal hoch und dann ging alles sehr schnell. Die Gepardin startete den Angriff direkt vor unseren Augen.
Sie hatte keinen Erfolg und stoppte den Angriff schon nach ein paar Sekunden. Kurze Zeit später zogen sie auf der anderen Talseite die Dünen hoch und irgendwo her tauchte dann noch ein weiterer kleiner Gepard auf. Wahrscheinlich also die Gepardenmutter mit ihren drei Jungen. Oben legten sie sich nieder und waren damit wieder fast unsichtbar.
Total überwältigt fuhren wir dann zurück ins Camp und genossen unseren letzten Sundowner im KTP – Savanna und Bier 🤪
Dann richteten wir die Dinge zusammen, die wir nicht mit nach Hause nehmen konnten – unser Ranger war ein dankbarer Abnehmer für alles, was wir noch übrig hatten. Ein letztes Mal wurde das Braai-Feuer angezündet und das letzte Springbockfilet wanderte auf den Grill, dazu gab es selbst gebackenes Zwiebelbrot, Kürbis und Salat. Nach dem Abwasch setzten wir uns noch auf die Terrasse und schauten den Sternenhimmel, hach ist das immer wunderschön!
dann hattet Ihr auch die Cheetahs am letzten Abendgame-Drive im Park, wie wir auch 🤪 Das war dann doch noch der krönende Abschluß.
So würd ich das auch sehen. Ein wahrlich krönender Abschluss.
Vielen Dank wieder mal für Euren wirklich schönen Bericht. Und Du schreibst so nett, über den KTP, den letzten Drive, das letzte Savanna, nochmal ein letztes Mal den Sternenhimmel gucken ....
ich habe gerade nochmal Euren Bericht ab Keimoes durchgelesen und mich dabei an Euren Photos erfreut.
Der Bayernschorsch könnte es gar nicht besser ausdrücken.
Wie gut, dass wir unser Fern-/Heimweh bereits Anfang Februar 2014 wieder stillen können. Gerade habe ich 7 Nächte KTP gebucht: Urikaruus - Grootkolk - Grootkolk - Bitterpan - Urikaruus - KTC - KTC - Kieliekrankie 😛 😛 😛
Und drei Nächte Elandsberg sind auch schon gesichert 🤪 Jetzt muss ich nur noch den Rest drum herum basteln.
was für süße Erdhörnchen-Fotos 😘 ! Seid Ihr mir böse wenn ich gestehe, dass die mir fast besser gefallen als die der Geparden??? 😕
Wobei ich natürlich total neidisch bin auf die Jagdszene - so etwas steht auf meiner Wunschliste ganz weit oben!! (Auch wenn ich mir einen erfolglosen Ausgang wie bei euch wünsche, damit ich keine sterbende Antilope sehen muss, ich Weichei...).
Ja, das war wirklich noch einmal ein krönender Abschluss und meist passiert das immer dann, wenn man so gar nicht mehr damit rechnet. Aber die Erdhörnchen waren mindestens genauso putzig 😎
@ bayern schorsch
Jaja, das Fernweh, ich kenne es 😉 Urlaub ist eben immer die schönste Zeit des Jahres 🤪
@ Kerstin
Das ging aber schnell mit dem Buchen 😎 Ist ne schöne Runde im KTP! Und Elandsberg… sofort wieder!!!!!
@ Bele
Nö, bin dir deshalb gar nicht böse, schließlich mag ich die niedlichen Erdhörnchen ja auch seeehr! Und am nächsten Tag gab es sogar noch eine nette Erdmännchenfamilie. Finde die kleinen Gesellen meist viel amüsanter, als manch liegenden Löwen 😉 Aber ich bin auch so ein „Weichei“... Brauche auch keine sterbende Antilope sehen, auch wenn es die Natur so will…
Unterkunft: A la Fugue Guesthouse Kosten: ZAR 780,- (ÜF) Strecke: 400 km
Heute war Abschied vom KTP und schweren Herzens verließen wir gegen 8 Uhr das Honeymoon Tent.
Dies war nun unser „letzter Morning-Drive“. Springböcke begrüßten uns, auf den Bäumen sahen wir wieder unzählige Weißrückengeier und bei Dalkeith einen hübschen Tawny Eagle.
Einige Gnus zogen im Tal, Oryx waren auch wieder da und eine Giraffenfamilie zeigte sich von ihrer schönsten Seite.
Kurz hinter Monro huschte dann zum Abschied noch Familie Erdmann über die Pad. Neben der Pad hielten sie Ausschau, gerade so lange, um einige Fotos zu schießen.
Dann die letzten Bilder vom Auob-Tal, wir kommen bestimmt wieder 😉
Etwas wehmütig erreichten wir Twee Rivieren. Wir tankten, erhöhten den Reifendruck und machten, wie am ersten Tag im KTP, „Picknick unterm Palmendach“. Dann ging es an die Rezeption, wo wir uns den Stempel abholten, der endgültig das Ende unseres KTP-Besuches bedeutete 🙁
Auf der Teerstraße benutzte Marco seit Tagen mal wieder den 4. und 5. Gang, wie flott doch so ein Hilux fahren kann 🤪 Die Fahrt über die Dünen fand ich wieder richtig schön, würde mir am liebsten mal eine Düne kaufen 😄 oder auch zwei oder drei davon 😗 An der Goera Pan legten wir einen kurzen Stopp ein. Sie war ganz mit Wasser gefüllt und schimmerte ein wenig violett.
Am „International Airport Upington“ 🤪 stoppten wir kurz um die Abflugzeit zu checken und fuhren dann weiter zum B&B.
Zum dritten Mal wählten wir das A la Fugue Guesthouse, denn es hat uns die beiden letzten Male richtig gut dort gefallen. Jacqueline begrüßte uns herzlich und das „Drumherum“ war auch wieder toll.
Leider erhielten wir nicht das Zimmer wie die letzten beiden Male und waren daher etwas enttäuscht. Marcos erste Feststellung war, dass man in diesem Bad nicht umfallen kann. Es war so klein, dass man sich darin nicht umdrehen konnte. Über Deko (Mädchensache 😉 ) lässt sich ja gewissermaßen streiten, aber es war wirklich so gar nicht unser Geschmack. In dem Moment war ich schon so enttäuscht, dass ich nicht mal Bilder machen wollte… Mag es nicht schlecht machen, denn es war alles sauber und ordentlich, aber nicht DAS AMBIENTE für den letzten Abend.
Gegen 17 Uhr fuhren wir nochmal in „unseren Pick´n´Pay“, kauften Marcos Pfefferminzkekse 😎 und meine leckeren Gewürze 😗 um sie mit nach Deutschland zu nehmen, hier in Deutschland gibt es ja schließlich nichts soooo leckeres…
Wir stoppten kurz im B&B, ich machte „Dusche ohne Haare“, denn das Wasser war total spärlich. Selbst mit kurzen Haaren „no-go“. Marco unterhielt sich mit Jaqueline, die erzählte, wie weit das Wasser bei den Fluten 2011 stand und auch jetzt war der wunderschöne Pool im Garten von den Gewittern in Mitleidenschaft gezogen worden. Im trockenen Afrika kann man sich diese Ausmaße an Wassermengen gar nicht vorstellen.
Für unser letztes Dinner und mein Geburtstagsessen hatten wir ja lange überlegt, wohin wir gehen sollten. Ich entschied mich wieder fürs Bilo´s! Hier hatten wir 2008 unseren ersten wirklichen Abend in Südafrika außerhalb Kapstadts verbracht, die Niederlage beim EM-Finale gegen Spanien erlebt und dann wieder 2009 den ersten Abend vor dem KTP erlebt. Nun, 2013, saßen wir wieder draußen unter dem Himmel Afrikas. Ich bestellte mir Fisch, Marco einen Burger, und nach viel Braaaaiiii ist das wirklich wieder suuuuuper!
Letzter Abend in Südafrika, ich las noch ein wenig im Buch von Nelson Mandela „Der lange Weg zur Freiheit“. Was für ein schöner Geburtstag für mich…