Wild Camping in Zimbabwe?

101 Antworten · 11,7k Aufrufe · gestartet 02. Apr. 2013 von fittken
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2'048 Beiträge · seit 200704. Apr. 2013 · #21
Hallo fittgen,
Der Grund, warum wir in Betracht gezogen haben, wild zu campen, ist hauptsächlich das Budget. Und da geht es nicht um falschen Geiz, sondern einfach darum, dass die Campingplatzgebühren beispielsweise in Botswana (Ich weiß, hier geht es um Zimbabwe...) wahrscheinlich für unser Budget zu hoch sind.
ok, das kann ich im Grunde nach gut verstehen. Ich selbst war direkt nach meinem Abitur 1981 das erste Mal in Südwest und Botswana unterwegs und das Geld war auch knapp. Allerdings konnte man da durch eigenes Zutun die Kosten noch deutlich senken, was jetzt dank sehr regider Arbeitserlaubnisse etc. gar nicht mehr geht.
Aber wenn du ein Auto mieten willst, dann muss deine Kreditkarte auch die Kaution abdecken. Diese wird meist tatsächlich gebucht und nach Rückgabe zurückgebucht. Und wenn ein Schaden an Scheibe, Unterboden etc. dazu kommt, dann wird deine Ausreise vom Gläubiger möglicherweise so lange blockiert, bis er sein Geld hat.
Das südliche Afrika ist kein Billigreiseland und es ist kein Land für Backpacker im klassischen Sinne. Und ich finde es sehr gut, wenn das so bleibt, einfach weil sonst die Natur, die ich so liebe, noch mehr zerstört würde.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
1'003 Beiträge · seit 200804. Apr. 2013 · #22
Camping in ZIM liegt so zwischen USD 12-15 Pro Erwachsener, in den NP's ungefähr das Doppelte plus Eintritt (zwischen USD 10 und 20 pP), der ist außer in Mana Pools und im Gonarezhou immer 5 Tage gültig (bei den beiden seit 01.01.2013 täglich zu zahlen), Wir haben in ZIM für 2E/2K ca. USD 100/pro Tag benötigt (alles inkl. ohne Auto/Flug).
Gruss
Christian
649 Beiträge · seit 200704. Apr. 2013 · #23
fittken schrieb:Und da geht es nicht um falschen Geiz...
Ich denke mal, daß das davon abhängig ist, wie Du Geiz definierst. Wenn ich das richtig verstehe, dann willst Du in eines der ärmsten Länder des südlichen Afrikas reisen, kannst den Flug und die Miete für das Auto bezahlen - willst aber an dem sparen, was Du den Einwohnern in dem Land zahlen solltest, damit Du sicher reisen kannst.....

Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen läßt, dann ist das nicht nur Geiz - es ist Egoismus pur! Du planst eine Vergnügungsreise auf dem Wohlwollen von Menschen, die in ihrem ganzen Leben zum Teil weniger Geld zur Verfügung haben als Dich nur alleine der Flug kosten wird.

Kann es sein, daß Du Deine Urlaubsplanung noch nicht wirklich gründlich durchdacht hast?
1'667 Beiträge · seit 201104. Apr. 2013 · #24
Hallo fittgen,

die Gebühren in Botswana sind nur in den Parks (und das auch nur teilweise, da wo privatisiert ) so hoch, aber dort kannst Du nicht wild campen und kommst z.T. in die parks ohne Buchung garnicht rein.

In Zimbawe kannst Du campen mit 2 P und Auto für 10 US$ , Du kannst aber auch 150 US $ dafür ausgeben. Wie Markus schon schrieb, kann man das aber auch alles leicht googlen.

Wenn Du unbedingt nach Afrika willst, dann mache eine Overlandertour. Hätte ich in Studienzeiten so gemacht. Wenn das nicht Dein Fall ist, dann vieleicht doch ohne Auto. Ich habe schon eine allein reisende Studentin getroffen, die war mit sehr geringem Budget 1/2 Jahr unterwegs. (oder nimm ein Fahrrad 😉 )
Wenn Du nach Flug und Automiete kein Geld mehr übrig hast, dann lass es und fahre woanders hin. Ich könnte Dir da ein paar tolle Tipps für Low Budget in Asien nennen 😉

Hast Du schon mal an die Spritkosten gedacht ? Da kommt einiges zusammen.
Für unsere nächste Reise (davon 25 Tage Allradcamper und 6 Tage PKW) haben wir bereits 4.500 € incl. Flug ausgegeben (ok, es ist Hauptsaison und alleine die Flüge haben schon über 2000 € gekostet). Dazu kommen dann die Campinggebühren und Parkeintritte (grob geschätzt ca. 1000 €) , Sprit min. 600,00 €, Einwegmiete 450 € usw.
Lebenshaltung ist min. so teuer wie in D. Da sind jetzt Extras wie mal in eine Lodge oder Hotel gehen, über das Delta oder die VicFalls fliegen, eine Nachtwanderung machen usw. noch garnicht berücksichtigt. Ich habe es noch nie komplett nachgerechnet, aber unter 8.000 € zu zweit haben wir noch keine vierwöchige Afrikareise gemacht.

Es hat schon einen Grund, warum die meisten Afrikareisenden ein gewisses Alter bereits überschritten haben 😉 Junge leute findet man dann eher in den Overlander Bussen.

Vielleicht bist Du aber auch nur ein Aprilscherz ?

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
111 Beiträge · seit 201204. Apr. 2013 · #25
Wie sagt man so schön, jeder kann sich nur nach seiner Decke strecken...!

Zum Reisen braucht man Geld. Egal ob Student oder nicht. Ich würde vorschlagen, du setzt dich mal etwas tiefer mit dem Thema auseinander und machst dir eine Vorstellung von den Kosten für Flug, Mietwagen + Versicherung (!!!), etc. und dann wirst du schnell feststellen, dass die Gebühren für die cs den Braten nicht mehr fett machen.

Dann kannst du dir überlegen welches Land sich für dich am besten eignet und wie lange du bleiben, d.h den Urlaub bezahlen kannst.
Das ist m.E die übliche Vorgehensweise, dafür muss man kein. Afrika-Spezialist sein.
Vielleicht kann dir aber der ein oder andere hier im Forum helfen, in welchem Land du tendenziell am längsten bleiben, weil du deinen Urlaub bezahlen kannst.

Zum Thema Wild Camping wurde ja schon alles gesagt. Meine Meinung dazu verkneife ich mir an dieser Stelle....

Gutes Gelingen!

Senta
439 Beiträge · seit 200904. Apr. 2013 · #26
giraffenmog schrieb: (...) Du planst eine Vergnügungsreise auf dem Wohlwollen von Menschen, die in ihrem ganzen Leben zum Teil weniger Geld zur Verfügung haben als Dich nur alleine der Flug kosten wird. (...)
Bei denen kommt von dem, was Touristen im Land lassen, eh nichts an - egal ob auf einem Campsite oder wild.
439 Beiträge · seit 200904. Apr. 2013 · #27
R1maverick schrieb:Sorry, wenn ich es so knallhart sagen muss fittken, aber wenn du dir die Reise nicht wirklich leisten kannst, dann geh nach Malle oder sonst wo, wo du dir die Reise leisten kannst, oder spar, bis du sie dir leisten kannst... (...)

LG
Markus
Einfach nur ekelhaft diese maßlose Arroganz.
84 Beiträge · seit 201304. Apr. 2013 · #28
Fritzmann schrieb:
giraffenmog schrieb: (...) Du planst eine Vergnügungsreise auf dem Wohlwollen von Menschen, die in ihrem ganzen Leben zum Teil weniger Geld zur Verfügung haben als Dich nur alleine der Flug kosten wird. (...)
Bei denen kommt von dem, was Touristen im Land lassen, eh nichts an - egal ob auf einem Campsite oder wild.
Und was ist mit der Arbeitskraft die sie geben und für die sie bezahlt werden????

Campsites schaffen Arbeitsplätze, wenn auch nciht unbedingt viel und die Menschen bekommen Geld für die Arbeit. Campen alle Wild, keine Arbeitsplätze, kein Geld für die Menschen und damit noch mehr Arbeitslose und Bettler...

weitere Anmerkungen über das Nachdenken vor Postings spar ich mir...
84 Beiträge · seit 201304. Apr. 2013 · #29
Fritzmann schrieb:
R1maverick schrieb:Sorry, wenn ich es so knallhart sagen muss fittken, aber wenn du dir die Reise nicht wirklich leisten kannst, dann geh nach Malle oder sonst wo, wo du dir die Reise leisten kannst, oder spar, bis du sie dir leisten kannst... (...)

LG
Markus
Einfach nur ekelhaft diese maßlose Arroganz.
Danke Fritzmann
ich find dich auch symphatisch 😉
425 Beiträge · seit 200704. Apr. 2013 · #30
sorry, aber das musste ich jetzt doch auch hier in diesen Fred einkopieren:

Hallo liebe Afrikafreunde,

ich kann nur den Kopf schütteln, in welcher imho völlig überzogenen Art auf die legitime Fragestellung im Ausgangspostig von einigen wenigen hier reagiert wird.

Das bin ich in diesem Forum nicht gewohnt und ärgert mich. 😠

viele Grüße
Grüße Stephan www.skyimages.de Reisebericht Namibia 2002 - Wie alles begann..." Reisebericht Namibia 2007 Astronomie in Namibia 2009 Ins Land der Skipetaren 2010 "Kommt ein Kudu geflogen" - Namibia 2013 Timelapse Video "Southern Skies" Namibia 2016 - oder auf Zebrapfaden durch den Busch
1'667 Beiträge · seit 201104. Apr. 2013 · #31
Fritzmann schrieb:

Bei denen kommt von dem, was Touristen im Land lassen, eh nichts an - egal ob auf einem Campsite oder wild.
.. und wer zahlt die vielen Einheimischen, die auf den Campsites arbeiten ? Ohne Gäste keine Arbeit. Was ist mit Community Campsites ?
Mich regt es einfach auf, wenn Leute in fremde Länder reisen möchten, aber dort möglichst kein Geld ausgeben wollen (aus welchen Gründen auch immer)
So wie die Wohnmobilisten, die sich im Aldi oder Lidl für 4 Wochen eindecken und dann in Frankreich auf jedem Schotterplatz stehen und die Gegend vermüllen. Tourismus an sich ist kein Segen für das jeweilige Land, ausser das es Arbeitsplätze schafft und Einnahmen.

Was meinst Du, wie lange es gut gehen würde, wenn all die Japaner und Amerikaner , die jedes Jahr München heimsuchen, nun alle im englischen Garten Zelte aufstellen würden und Fische aus der Isar grillen oder als Sushi essen würden? (wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob es in der Isar noch Fische gibt 😉 )

LG
Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
84 Beiträge · seit 201304. Apr. 2013 · #32
Montango schrieb:
Fritzmann schrieb:

Bei denen kommt von dem, was Touristen im Land lassen, eh nichts an - egal ob auf einem Campsite oder wild.
.. und wer zahlt die vielen Einheimischen, die auf den Campsites arbeiten ? Ohne Gäste keine Arbeit. Was ist mit Community Campsites ?
Mich regt es einfach auf, wenn Leute in fremde Länder reisen möchten, aber dort möglichst kein Geld ausgeben wollen (aus welchen Gründen auch immer)
So wie die Wohnmobilisten, die sich im Aldi oder Lidl für 4 Wochen eindecken und dann in Frankreich auf jedem Schotterplatz stehen und die Gegend vermüllen. Tourismus an sich ist kein Segen für das jeweilige Land, ausser das es Arbeitsplätze schafft und Einnahmen.

Was meinst Du, wie lange es gut gehen würde, wenn all die Japaner und Amerikaner , die jedes Jahr München heimsuchen, nun alle im englischen Garten Zelte aufstellen würden und Fische aus der Isar grillen oder als Sushi essen würden? (wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob es in der Isar noch Fische gibt 😉 )

LG
Montango
Pass bloß auf was du schreibst, sonst wirst du auch noch wie ich, der maßlosen ekelhaften Arroganz bezichtigt 😉
4'129 Beiträge · seit 200804. Apr. 2013 · #33
Ich muss hier mal was loswerden:

Ich finde es sehr gut und lobenswert, auch mit kleinem Budget weite spannende Reisen zu planen. Bekannte Vorreiter waren die Leute von ‚Africa on a Shoestring’ und solche Reisenden sind bei der Bevölkerung gern gesehen, denn sie mischen sich unters Fußvolk. Sie haben keinen Luxus, dafür haben sie aber ganz andere Kontaktmöglichkeiten und ganz andere Einblicke in ein Land, als diejenigen, die sich nur von Lodge zu Lodge fahren oder gar fliegen lassen. Da kriegt man zwar den Staff mit aber nicht das Leben der Bevölkerung in den Ortschaften, - keine zufälligen spannenden Begegnungen, keine Einladungen, die man mit einem gemeinsamen Abschiedsessen (das man natürlich sponsert!) oder einem Geschenk abschließen kann.
Wenn einen das schmale Portemonnaie zu anderen Reiserouten als den ausgetrampelten Lodge-Touristenpfaden zwingt, so ist dies nichts negatives an sich! Selbst dann nicht, wenn derjenige hier etwas naiv seine Fragen stellt!
Und es ist schon gar kein Grund dem anderen arrogant vor die Füße zu knallen, er solle mann nach Malle fahrn. Mann o mann, geht’s noch?
Fittken stellt es bisher noch nicht allzu geschickt an und konzentriert sich noch auf die unwichtigen Fragen (wie eben diese, möglichst viel wild zu campen), aber nun lasst ihn doch erstmal anfangen zu begreifen, wie er seinen Weg am besten finden wird. Sowas braucht Zeit und viel Information. Die kann er sich nicht so schnell besorgen. Er ist doch dabei sich hier zu erkundigen.

Einige Reaktionen sind hier reichlich überzogen und arrogant – aber vielleicht wird mancher ja so, wenn er immer gedankenlos aus dem Vollen schöpfen kann. Man kann im Hwange eine wundervolle tierbegegnungsreiche Zeit verbringen, für kleines Geld! (Denn bislang stimmt es noch, dass man für die NP Gebühr bis zu 7 Tage im Park bleiben darf! Das ist großartig! - Wird sich aber sicher bald ändern...) Man kann sich in teure Lodges karren lassen, die in alten leergeschossenen Jagdgebieten liegen und ist vom Hwange enttäuscht. Man kann für einen Bruchteil dieses Geldes 7 Tage in den staatlichen Camps verbringen und den Park genießen. - Jedem das seine, sage ich da nur.

Gruß lilytotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
1'667 Beiträge · seit 201104. Apr. 2013 · #34
lilytrotter schrieb:Ich muss hier mal was loswerden:

Ich finde es sehr gut und lobenswert, auch mit kleinem Budget weite spannende Reisen zu planen. Bekannte Vorreiter waren die Leute von ‚Africa on a Shoestring’ und solche Reisenden sind bei der Bevölkerung gern gesehen, denn sie mischen sich unters Fußvolk. Sie haben keinen Luxus, dafür haben sie aber ganz andere Kontaktmöglichkeiten und ganz andere Einblicke in ein Land, als diejenigen, die sich nur von Lodge zu Lodge fahren oder gar fliegen lassen. Da kriegt man zwar den Staff mit aber nicht das Leben der Bevölkerung in den Ortschaften, - keine zufälligen spannenden Begegnungen, keine Einladungen, die man mit einem gemeinsamen Abschiedsessen (das man natürlich sponsert!) abschließen kann.
Wenn einen das schmale Portemonnaie zu anderen Reiserouten als den ausgetrampelten Lodge-Touristenpfaden zwingt, so ist dies nichts negatives an sich! Selbst dann nicht, wenn derjenige hier etwas naiv seine Fragen stellt!
Und es ist schon gar kein Grund dem anderen arrogant vor die Füße zu knallen, er solle mann nach Malle fahrn. Mann o mann, geht’s noch?
Fittken stellt es bisher noch nicht allzu geschickt an und konzentriert sich noch auf die unwichtigen Fragen (wie eben diese, möglichst viel wild zu campen), aber nun lasst ihn doch erstmal anfangen zu begreifen, wie er seinen Weg am besten finden wird. Sowas braucht Zeit und viel Information. Die kann er sich nicht so schnell besorgen. Er ist doch dabei sich hier zu erkundigen.
Aber einige Reaktionen sind hier reichlich überzogen und arrogant – aber vielleicht wird mancher ja so, wenn er immer gedankenlos aus dem Vollen schöpfen kann. Man kann im Hwange eine wundervolle tierbegegnungsreiche Zeit verbringen, für kleines Geld! Man kann sich in teure Lodges karren lassen, die in alten Jagdgebieten liegen und ist vom Hwange enttäuscht. Jedem das seine, sage ich da nur.

Gruß lilytotter
Hallo lilytrotter ,

sicher richtig, es geht auch mit klenerem Budget. Aber dann ist die Idee einen 4x4 mit Dachzelt zu mieten und keine Campingplatzgebühren zu zahlen, der falsche Weg. Auch im Hwange kostet es min. 15 $ pro Nacht für die Campsite.
Ich habe es ja schon im Botswana Thread geschrieben: wenn die Kasse knapp ist, dann vielleicht eine Overlander Tour oder öffentlich reisen. Ich würde in dem Fall am Fahrzeug sparen, das ist doch bei 6 Wochen der Löwenanteil. Wir gehen auch nicht in Luxuslodges , sondern campen meistens. Trotzdem ist der Urlaub teuer, allein fürs Auto sind bei 4 Wochen 2000 bis 3000 € weg. Im Vergleich: 2009 haben wir für 100 $ / P ganz Südlaos und Kambodscha mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist.

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
4'129 Beiträge · seit 200804. Apr. 2013 · #35
@ Montango
Ich denke wir sehen es ähnlich, hatte deine Vorschläge auch schon gelesen.
Im Gegensatz zu den meisten Fomis halten wir von ausgewählten Overlandertouren sehr viel, sie geben Leuten mit schmalem Budget eine tolle Möglichkit an tolle Plätze in denNationalparks zu kommen (Drifters z.B. hat seit Ewigkeiten eigene sehr exklusive Plätze (z.B. im Delta)).
Doch wir haben es leicht, wir kennen das da alles schon ein bisschen. Wie schon in dem anderen Thread gesagt, denke ich auch, dass die 4x4 Miete das Budget sprengt und man sich grundsätzlich etwas umorientieren müsste.
Wir könnten es auch ohne Wild Camps mit wenig Geld hinkriegen – aber wir haben die Erfahrung und würden dann auch die Prioritäten anders setzen.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
439 Beiträge · seit 200904. Apr. 2013 · #36
Mich stört, dass hier immer wieder irgendwelche Besserwisser allen anderen ihre Gutmenschen-Scheiße aufzwingen wollen. Fittken hat ganz klare Fragen gestellt und darauf Antworten verdient. Er hat gefragt, ob wild zelten möglich ist. Die Antwort ist: an vielen Orten ja, an einigen nein.
Ist auch völlig ok zu sagen, wenn man das nicht gut findet und selbst nicht machen möchte. Aber diese künstliche Aufgeregtheit und das gespielte Entsetzen: Wie kann man nur . . .? Und dann noch diese Arroganz im Stile des „Fahr doch nach Malle!“ Das ist unglaublich ekelhaft. Es müssen nicht immer alle so reisen, wie ich es gerne tue und gut finde und mich dabei wohl fühle. Diesen Pedanten, die einem ständig ihre Meinung aufzwingen wollen, findest du auf jedem Campsite zwischen Kapstadt und Lusaka.
Ich bin früher auch mit dem Rucksack auf dem Rücken und dem Daumen im Wind gereist und habe dabei Proviant aus Mutters Vorratskammer mitgenommen, weil ich kein Geld aber viel Fernweh hatte. Und natürlich habe ich wild gezeltet. Heute bette ich mein müdes Haupt gerne auf das weiße Laken einer Lodge, die mir allen Luxus bietet. Genau so genieße ich es aber auch, mit meinem Dachzelt ein paar Nächte irgendwo wild im Busch abseits anderer Menschen zu stehen und einen Eintopf im Potje anzurühren. Und wenn ich nur zwei oder drei Nächte in der feinen Lodge übernachte und den Rest der drei Wochen wild campe, lasse ich immer noch mehr Geld im Land als die Drei-Wochen-Dauercamper.
Aber darum geht es ja auch gar nicht. Niemand, der irgendein fremdes Land bereist, ist schließlich verpflichtet, Geld dort zu lassen. Darauf gibt es weder einen rechtlichen noch einen moralischen Anspruch.
2'664 Beiträge · seit 201204. Apr. 2013 · #37
Vielleicht ein kurzer Einwurf:
Die meisten leiden leider unter der Vorstellung, daß man für solche Reisen unbedingt einen 4x4 benötige. Das braucht man nicht.

Wenn man seine Reisen ab Ende der Regenzeit unternimmt, kommt man mit etwas Fahrpraxis auch mit einem 2x4 Pickup fast überall hin. Da muß man halt etwas flexibel sein und nicht jedes Ziel übers Knie brechen wollen. Ausgenommen die Tiefsand- und Wasserstrecken im Moremi und Chobe. Die Chobe Waterfront kann man dagegen mit einem 2x4 gut befahren, und man sieht ja auch diese Fahrzeuge dort.
Und das ist ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.
649 Beiträge · seit 200704. Apr. 2013 · #38
Mal langsam lieber Hr Fritzmann und Stefan M!

Es gibt hier in diesem Forum sehr viele Mitglieder, die nicht nur einmal durch das südliche Afrika reisen und sich dann dem nächsten exotischen Ziel verschreiben - wir wollen wieder kommen!

Ich habe keine Lust - auch wenn es mir in letzter Zeit immer öfter passiert - mit denjenigen deutschen Touris in einen Topf geworfen zu werden, die sich im südliche Afrika in einer Weise benehmen, wie sie es zuhause nie tun würden.

Aus meiner Sicht hat jeder, der ein fremdes Land bereist, auch die Pflicht sich darüber zu informieren, welches Benehmen dort angebracht ist. Und wenn er das nicht tut - dann muß er mit sochen Sprüchen wie "geh doch nach Malle" leben. Dort ist es egal, was man macht - da kann der Ruf der deutschen Urlauber nicht mehr schlechter werden.

Was Du als Arroganz beschreibst ist lediglich der eher hilflose Versuch zu verhindern, daß sich "Malle" im südlichen Afrika wiederholt!
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2013
84 Beiträge · seit 201304. Apr. 2013 · #39
giraffenmog schrieb:Mal langsam lieber Hr Fritzmann und Stefan M!

Es gibt hier in diesem Forum sehr viele Mitglieder, die nicht nur einmal durch das südliche Afrika reisen und sich dann dem nächsten exotischen Ziel verschreiben - wir wollen wieder kommen!

Ich habe keine Lust - auch wenn es mir in letzter Zeit immer öfter passiert - mit denjenigen deutschen Touris in einen Topf geworfen zu werden, die sich im südliche Afrika in einer Weise benehmen, wie sie es zuhause nie tun würden.

Aus meiner Sicht hat jeder, der ein fremdes Land bereist, auch die Pflicht sich darüber zu informieren, welches Benehmen dort angebracht ist. Und wenn er das nicht tut - dann muß er mit sochen Sprüchen wie "geh doch nach Malle" leben. Dort ist es egal, was man macht - da kann der Ruf der deutschen Urlauber nicht mehr schlechter werden.

Was Du als Arroganz beschreibst ist lediglich der eher hilflose Versuch zu verhindern, daß sich "Malle" im südlichen Afrika wiederholt!
Zur weiteren Info: Mein erster Besuch in Südafrika war 1975 und ich habe bei 30 Besuchen aufgehört zu zählen. und btw, es ist die wundervollste Gegend, die es gibt und hoffentlich ncoh lange....

LG
Markus
1'309 Beiträge · seit 200904. Apr. 2013 · #40
lilytrotter schrieb:Ich muss hier mal was loswerden:

Ich finde es sehr gut und lobenswert, auch mit kleinem Budget weite spannende Reisen zu planen.
...
...

Man kann für einen Bruchteil dieses Geldes 7 Tage in den staatlichen Camps verbringen und den Park genießen. - Jedem das seine, sage ich da nur.

Gruß lilytotter
Liebe Lily,
du sprichst mir aus der Seele. Dem TO kann ich nur raten, sein Vorhaben weiter zu planen und durchzuführen.

Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/