Das 1. Mal Afrika - Namibia & Botswana Okt. 2012

50 Antworten · 15,7k Aufrufe · gestartet 14. Feb. 2013 von aku1986
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Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #41
Tag 18, Montag, 15. Oktober 2012

Da wir heute Morgen sowieso überbrücken müssen, um Muddy zu starten, schlafen wir etwas länger. Nach dem Frühstück wird das Starterkabel wieder ausgepackt und erneut dauert es wieder sehr lange, bis der Motor anspringt. Vom North Gate rufe ich bei der Kontaktperson in Maun an, der unser Auto reparieren soll und sage ihm, dass wir jetzt zu ihm losfahren.

Leider fällt die Fahrt entlang des Khwai River flach, wir wollen direkt nach Maun und nehmen die einsame Transitstrecke. Ziemlich genau in der Mitte zwischen North und South Gate, wird es etwas buckeliger und plötzlich geht der Motor auf der Kupplung einfach aus. Sch***!!! Wir sind in the Middle of Nowhere, keine Ahnung, wann hier das nächste Auto vorbeikommt, begegnet ist uns unterwegs niemand. Na toll. Aber schon nach zwei Minuten höre ich Motorengeräusche – oder ist das eine akustische Fata Morgana? Nein, hinter uns taucht tatsächlich ein Truck auf, der auch gleich anhält. Was für ein Glück! Doch dieses Mal scheint sich unsere Batterie gar nicht mehr aufladen zu wollen. Wir probieren alles, wechseln wieder zwischen den Batterien hin und her, aber nichts hilft. Es dauert eine gute halbe Stunde, bis Muddy wieder anspringt. Zwischendurch haben wir schon nicht mehr dran geglaubt. Wir bedanken uns zig Mal bei unseren Helfern und setzen unsere Fahrt fort. Jetzt aber nur noch hochtourig, um bloß ein weiteres Absterben zu vermeiden. Wenn es überhaupt an der Drehzahl lag.

Uns fallen Steine vom Herzen, als das South Gate vor uns auftaucht. Von dort rufe ich noch mal bei Mack an und schildere ihm die Situation. Da wir die ganze Zeit kein Handynetz haben, verabreden wir, dass er uns entgegenkommt, wenn wir nach drei Stunden noch nicht bei ihm sind. Also gut, weiter geht’s. Zum Glück ist die Straße jetzt besser und man kann auch die erlaubten 60 km/h fahren. Das nutzen wir auch aus, denn wir wollen einfach nur noch so schnell wie möglich nach Maun kommen. Die Art und Weise, wie Muddy vorher abgestorben ist, war einfach zu seltsam. Und dann tritt plötzlich aus dem Nichts vor uns eine Giraffe auf die Straße. Ich schreie, Dirk steigt in die Eisen, weicht aus, wir fahren schon zur Hälfte die Fahrbahnböschung hoch und verpassen um Haaresbreite die Giraffe, die zu unser aller Glück auf der linken Fahrbahnseite stehen geblieben war und dadurch das Ausweichmanöver möglich machte. Alle drei – Dirk, Giraffe und ich – atmen danach tief durch und sind froh, dass das noch mal gut gegangen ist. Und wie durch ein Wunder ist auch der Motor angeblieben.

Wir fahren weiter. Jetzt sind alle vier Augen starr auf die Straße gerichtet, auf eine weitere solche Aktion können wir verzichten. Wir sind froh, als wir wieder eine Teerstraße unter uns haben und sind schon fast da, als plötzlich alle Anzeigen – Tacho, Kilometerstand, etc. – auf 0 gehen. Aber auch das kann uns nicht mehr schocken, jedoch rollt Muddy wenige Minuten später einfach aus. Wenigstens vor einem kleinen Laden, von wo wir mit dem Handy des freundlichen Verkäufers – wir haben immer noch kein Netz – die Werkstatt anrufen. Mack schickt jemanden los, der auch kurze Zeit später eintrifft und uns für die letzten Kilometer eine volle Batterie einbaut, mit der wir auch bis zur Werkstatt kommen. Dort wird Muddy untersucht. Alles in allem schätzen wir unsere Situation trotzdem als glücklich ein, denn wir hätten zwischendurch nicht gedacht, dass wir es bis hierher schaffen.

Während der Reparatur nutzen wir die Zeit und räumen das Auto einmal komplett auf. Und repariert ist Muddy schnell. Es war glücklicherweise nicht die Lichtmaschine, sondern ein kaputtes Kabel, das sein Unwesen getrieben hat. Außerdem kriegen wir noch eine neue Kühlschrankbatterie, weil unsere insgesamt auch sehr schwach war.

Da wir jetzt sowieso hier in Maun sind, gehen wir kurz shoppen, tanken und melden uns in der Heimat. Außerdem suchen wir ein Schmuckgeschäft auf, damit ich meinen Ringfinger ausmessen lassen kann – schließlich soll der neue Verlobungsring schnellstmöglich fertig werden und muss deswegen von hier telefonisch bestellt werden. Jeder, der schon eine Woche im afrikanischen Busch verbracht hat, danach im Motorraum rumgebastelt und dann noch ohne Klimaanlage bei 40°C vier Stunden im Auto gesessen hat, kann sich vorstellen, wie ich aussehe, als ich beim Juwelier meinen Finger ausmessen lasse. Aber zum Glück habe ich ja eine romantische Geschichte auf Lager, die mein Aussehen in den Hintergrund rückt.

Nachdem wir alles erledigt haben, fahren wir zurück ins Moremi Wildlife Reserve. Der Weg nach Xakanaxa ist weit, vor allem, da man über Third Bridge fahren soll – zumindest interpretieren wir das Hinweisschild so. Falsch, wie sich später herausstellt. Die Fahrt ist immerhin sehr schön, aber es ist ein Wettlauf gegen die untergehende Sonne. Um 18 Uhr fragen wir am Third Bridge Camp, ob wir es noch vor Dunkelheit nach Xakanaxa schaffen können. Nein, das sei unmöglich, wir sollen aber trotzdem fahren, hier könnten wir nicht schlafen. Na gut, weiter geht’s.

Die Piste ist gut, Dirk gibt Gas und wir kommen gut voran, bis ein Elefant auf dem Weg steht. Ein Halbstarker, der sich ganz wichtig macht. Also Rückwärtsgang und warten. Er wird schon weggehen. Tut er auch nach einer gefühlten Ewigkeit. Bei der Weiterfahrt haben wir eine klare Arbeitsteilung. Dirks Augen gelten nur dem Weg, meine checken das GPS und scannen die unmittelbare Umgebung nach Tieren ab, hauptsächlich Elefanten, damit wir keine unfreundlichen Begegnungen haben. Durch die Dämmerung kann man sowieso kaum noch etwas sehen. Wir kommen aber gut voran, bis wir plötzlich vor Wasser stehen. Ich denke, hier sollte es keine Wasserdurchfahrten geben!? Wir versuchen also den nächsten Weg. Wieder Wasser, es erscheint aber machbar. Dirk meint, wir sollten es vorher durchwaten, hier wird es schon keine Krokodile geben. Aber ich bin dagegen und da man im letzten Tageslicht noch frische Fahrspuren erkennt, fahren wir los. Als wir gerade im Wasser sind, kreuzt plötzlich genau vor uns ein Krokodil die „Fahrbahn“ im Scheinwerferlicht. Bloß nicht anhalten, dann stecken wir fest und es taucht auch schnell genug ab und schwimmt davon. Gut, dass wir nicht durchgewatet sind…

Wir fahren weiter, aber es ist inzwischen stockdunkel und wir irren durch ein Labyrinth von tausenden kleinen Wegen, die immer wieder im Wasser enden, um uns herum leuchten immer wieder viele Augen. Nach 1,5 Stunden geben wir auf und halten auf einer Lichtung. Ich möchte eigentlich im Auto schlafen, denn es ist stockdunkel draußen, wer weiß, was da alles lauert. Aber Dirk überredet mich und wir bauen das Dachzelt auf, legen uns rein und verbringen unsere erste Nacht in der echten Wildnis – ganz allein.

(Da wir an diesem Tag keine Zeit für Game Drives hatten und nur im Stress waren, gibt es keine nennenswerten Bilder...)
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zuletzt bearbeitet 12. Juli 2014
Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #42
Tag 19, Dienstag, 16. Oktober 2012

Die Nacht ist nicht sonderlich ergiebig, es ist heiß und wir kleben richtig, weil wir so dreckig sind. Außerdem wache ich bei jedem Geräusch auf – ich identifiziere Hippos, Elefanten und Hyänen. Als endlich die Sonne aufgeht, frühstückt ein Elefantenbulle neben dem Auto. Also warten wir noch etwas mit dem Aufstehen. Als er etwas weiter gezogen ist, bauen wir ab und fahren los. Im Tageslicht sieht alles schon wieder freundlicher aus. Wir schlagen den Rückweg bis zur Hauptstraße ein und tatsächlich haben wir gestern eine falsche Abbiegung genommen. Jetzt ist alles ganz einfach und wir fahren auf der „Dry Route to Xakanaxa“.

Unterwegs drückt Dirk plötzlich voll auf’s Gas – „Irgendwas Kleines hat uns gerade angegriffen“. Wir rollen zurück und sehen den Übeltäter; ein größenwahnsinniger Honigdachs, der gerade dabei ist, ein Ei zu verspeisen.
Als wir endlich das Camp erreichen, wollen wir einfach nur noch duschen, essen (Abendessen war ja ausgefallen) und relaxen. Natürlich ist unsere Campsite bereits belegt. Egal, dann stellen wir uns eben auf die daneben. Dann endlich sauber waschen und ordentlich frühstücken. Danach legen wir uns in die Sonne und lesen und schlafen. Als ich im Tiefschlaf auf dem Handtuch im Schatten liege, zerrt Dirk mich plötzlich hoch – „Komm weg da!“. Ich schnelle hoch und sehe gerade noch einen riesigen Waran, der wohl schon direkt neben meinem Kopf gesessen hatte. Zum Glück hat Dirk mich im letzten Moment heldenhaft gerettet, bevor mich der Waran verspeisen konnte. Wobei der glaube ich deutlich mehr Angst vor uns hatte als anders herum.

Nachmittags laufen wir zum Bootsverleih und werden hinaus auf die Lagune gefahren. Mit dabei ist ein holländisches Paar, die seit Savuti parallel zu uns reisen. Die Bootsfahrt ist schön, leider sehen wir aber kaum Tiere, außer einem Elefanten, ein paar Lechwe-Antilopen, einem Hippo und vielen Vögeln, unter anderem nistenden Marabous. Mit der Tour auf dem Kwando kann dieser Trip nicht mithalten, dafür hat das Boot aber ein tolles Dach auf dem man sitzen und von wo man den wunderschönen Sonnenuntergang genießen kann.
Anschließend machen wir unser Feuerchen an und kochen Béchamelkartoffelsuppe (das Mehl fehlt). Die Mücken und sonstigen Viehcher sind jedoch unerträglich, vor allem bei mir. Deswegen ziehen wir uns zum Lesen noch kurz ins Auto zurück, bis es darin zu heiß wird und gehen dann schlafen.
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Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #43
Tag 20 – Mittwoch, 17. Oktober 2012

Wieder mal stehen wir früh auf und packen für den morgendlichen Game Drive zusammen. Die Tour geht erst entlang des Airstrip zu den Paradise Pools und anschließend Richtung Süden und Fourth bzw. Third Bridge. Das Wetter und die Landschaft sind wie immer sehr schön, allerdings sehen wir insgesamt recht wenige Tiere. Nur einmal treffen wir auf eine große Elefantenherde, die wir mit respektvollem Abstand beobachten.
Gegen Mittag checken wir auf der Third Bridge Campsite ein – natürlich dürfen wir nicht auf unsere gebuchte Nr. 4, sondern müssen uns auf der Nr. 2 zu anderen Campern dazustellen. Zum Glück wissen wir aber, dass das unsere deutschen Bekannten Timo und Marina von Ihaha sind, mit denen wir sowieso zusammengesessen hätten. Sie kommen auch kurz nachdem wir mit dem Brunch fertig sind zurück zur Campsite und wir machen alle Siesta.
Am frühen Nachmittag fahren wir los zur Mboma Island. Hier waren die anderen bereits morgens und ihre Ankündigung bestätigt sich; insgesamt viel weniger Tiere als erwartet. Insgesamt ist in dieser Region deutlich weniger los als um die North Gate Campsite. Anscheinend ist in diesem Jahr aber auch der Wasserstand deutlich niedriger, vielleicht liegt es daran. Einziges „Highlight“ ist ein riesiges totes Hippo, das mitten auf dem Weg liegt und von ca. 20 Geiern belagert ist. Also fahren wir noch mal zur Fourth Bridge und erkunden die Gegend dort. Doch auch da ist recht wenig los. Als sich die Sonne weiter senkt fahren wir zurück zum Camp und sehen noch eine ganz süße Schildkröte. Kurz nach uns kommen auch Timo und Marina zurück, wir machen Feuer und kochen Nudeln. Die anderen grillen, da essen wir auch noch fleißig mit.
Hauptaugenmerk gilt aber dem Vernichten all unserer übrigen Lebensmittel und Alkoholika. Zwei Hyänen und ein Hippo statten uns währenddessen einen Besuch ab. Wir quatschen stundenlang und entscheiden uns erst gegen 23.30 Uhr, ins Bett zu gehen.
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zuletzt bearbeitet 12. Juli 2014
Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #44
Tag 21 – Donnerstag, 18. Oktober 2012

Als der Wecker um 5.15 Uhr klingelt, merken wir, wie kurz die Nacht war. Egal, wir müssen aufstehen, denn wir haben mit den anderen sowie ein paar Franzosen eine morgendliche Bootstour gebucht. Um 5.50 Uhr werden wir abgeholt und als die Sonne aufgeht legen wir ab.
Außer ganz viel Schilf, einem Hippo und vielen Vögeln sehen wir aber eigentlich kaum etwas. Der Schilf ragt aber auch 2m in die Höhe, da sind alle sonstigen Sichtungen unmöglich. Na gut, aber die Morgenstimmung ist jedenfalls auch sehr schön. Zumindest auf dem Hinweg. Als wir nach einer guten Stunde umkehren, schaltet der Fahrer zwei Gänge höher und es beginnt eine James Bond-mäßige Jagd durch das Schilflabyrinth – wie auf einem Speedboat. Nichts für schwache Nerven oder Menschen, die die Nähe zur Natur suchen. Wir sind jedenfalls froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben.

Gemeinsam mit Marina und Timo frühstücken wir noch gemütlich, dann packen wir das letzte Mal unser Dachzelt ein und fahren Richtung South Gate unseren letzten Game Drive. Wir sehen unterwegs noch ein kleines Hippo und an der Xini Lagoon sehen wir noch mal ganz viele Tiere. Danach verlassen wir den Park und fahren weiter Richtung Maun.
Kurz vorher biegen wir ab in unsere Lodge für die nächsten zwei Nächte. Die Thamalakane Lodge liegt wunderschön am Fluss und wie auch immer haben wir es geschafft, das schönste Chalet (Babbler 1) zu bekommen, das direkt am Wasser liegt. Wir ziehen uns um und verbringen den Rest des Nachmittags am Pool.
Abends gehen wir wunderschön im Restaurant der Lodge essen und lassen es uns noch mal richtig gut gehen. Danach legen wir uns seit langem mal wieder in ein richtiges Bett. Gemütlich!
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zuletzt bearbeitet 12. Juli 2014
Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #45
Tag 22 – Freitag, 19. Oktober 2012

Natürlich wachen wir wieder vor Sonnenaufgang auf, aber dieses Mal bleiben wir einfach bis 8.30 Uhr liegen, stehen dann langsam auf und frühstücken lange und ausgiebig. Heute steht nur Faulenzen auf dem Tagesprogramm. Das Wetter ist traumhaft schön, am Pool ist es herrlich. Wir schreiben Postkarten, lesen, baden und sonnen uns. Mittags kommen Timo und Marina vorbei und wir besprechen die Abendplanung. Ich habe uns einen Scenic Flight über das Delta gebucht.

Am Nachmittag fahren wir erstmal nach Maun, bummeln etwas durch die Gegend und um 16.30 Uhr startet unser kleines Flugzeug in die Lüfte. Der Flug ist unglaublich schön, unter uns wirken die Elefanten, Giraffen, Hippos, Warzenschweine und Co. wie Spielzeug. Wir sehen sogar ein Rhino mit Baby. Im Abendlicht ist alles wunderschön beleuchtet. 1,5 Stunden später landen wir wieder und gehen noch gemeinsam Pizza essen. Anschließend setzen Dirk und ich uns noch bei unsere Lodge an die Bar und lassen den Tag gemütlich ausklingen.
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zuletzt bearbeitet 12. Juli 2014
Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #46
Tag 23 – Samstag, 20. Oktober 2012

Noch mal stehen wir erst um 7 Uhr auf und frühstücken ausgiebig. Danach checken wir aus, wobei sich leider herausstellt, dass der Korb in den wir unsere Wäsche gestern gelegt haben – und der unter der Laundry List stand – ein Mülleimer war. Die Wäsche ist jedenfalls weg und das Personal ist nicht wirklich bemüht sie wiederzufinden, was mich ärgert. Na gut, zum Glück waren es nur ein paar wenige Teile, trotzdem ärgerlich.

Etwas verspätet fahren wir los, heute liegt nur die ewig lange gerade Strecke Richtung Windhoek vor uns. Wir kommen aber gut voran und müssen nur hier und da wegen Eseln, Ziegen, Kühen und Straußen abbremsen.

Nach einigen Stunden erreichen wir die Grenze und verlassen Botswana. Es ist ausnahmsweise angenehm kühl. Bei der Einreise nach Namibia geht alles schnell und unproblematisch. Danach fahren wir weiter, vorbei an Gobabis und bis nach Witvlei, wo wir links abbiegen. Ziel: Eningu Clayhouse Lodge. Über diese Lodge habe ich mich nicht viel informiert, sie liegt aber einfach ganz praktisch nur 65km vom Flughafen entfernt und trotzdem in einer sehr schönen Landschaft.

Als wir ankommen, sind wir sofort begeistert. Wunderschöne kleine Lehmchalets, ein toller Poolbereich und sogar ein Jacuzzi mit Blick in die Kalahari. Da es inzwischen doch recht kühl ist, machen wir es uns darin gemütlich und genießen den Sonnenuntergang bei einem Gläschen Sekt. Wir sind die einzigen Gäste, warum, verstehen wir aber nicht. Es ist so schön hier und alle sind unglaublich freundlich. Auch das Abendessen – Hähnchen-Crépe als Vorspeise gefolgt von Spießbock-Filet – ist sehr lecker.

Als wir ins Bett gehen, ist der Himmel bereits voller Sterne, was aber noch mal getoppt wird, als wir mitten in der Nacht aus dem Fenster gucken. Deswegen muss ich noch mal raus und Fotos machen. Danach schlafen wir tief weiter.
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Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #47
Tag 24 – Sonntag, 21. Oktober 2012

Unser letzter Tag in Afrika. Wir schlafen bis 7 Uhr und gammeln dann noch etwas herum, bis wir zum Frühstück gehen. Das ist mit Abstand das beste des Urlaubs und wir nehmen es gemütlich am Kamin ein, denn es ist noch recht frisch. Danach packen wir alles zusammen und legen uns an den Pool. Bis heute Abend können wir hier die Zeit verbringen, denn der Flug geht um 21 Uhr und wir können das Auto direkt am Flughafen abgeben.

Die Sonne strahlt, aber es ist glücklicherweise nicht zu heiß. Das ist natürlich auch der Grund, warum wir die Sonnenstrahlung wieder mal schön unterschätzen und ich doch etwas rot werde. Unterbrochen wird unsere faule Lese- und Schlafzeit nur von einem leckeren leichten Mittagessen – Salat mit Hühnchenstreifen bzw. Wild-Carpaccio – sehr lecker.
Am späten Nachmittag heißt es dann Abschied nehmen von dieser wunderschönen Lodge und wir brechen auf zu unserer letzten Fahrt mit Muddy. Gemütlich fahren wir zum Flughafen, den wir schon nach einer knappen Stunde erreichen. Dort verabschieden wir uns von Muddy und machen es uns noch draußen auf einer Wiese gemütlich. Bis zum Abflug ist es noch lange hin und wir müssen noch die letzten Radler vernichten.

Als die Sonne untergegangen ist, checken wir ein und essen noch zu Abend, bevor wir das bis auf den letzten Platz gefüllte Flugzeug besteigen. Wir sind unglaublich müde, der Tag war ja auch wahnsinnig anstrengend… Dirk verzichtet auf das zweite Abendessen und verschläft es lieber, deswegen kümmere ich mich noch um seins – inzwischen bin ich doch schon etwas zur Schwäbin geworden und lasse nichts verkommen. Mit drei Abendessen im Bauch schlafe ich dann aber auch schnell und tief ein.
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Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #48
Tag 25 – Montag, 22. Oktober 2012

Mit einer halben Stunde Verspätung landen wir in Frankfurt und verpassen dadurch den eigentlich geplanten Zug. Na gut, zum Glück geht er stündlich. Es ist neblig draußen, aber für den Nachmittag ist schönes Wetter angesagt. Im Zug ist es unglaublich voll, an einen Sitzplatz ist nicht zu denken. Dann machen wir es uns eben auf dem Gang gemütlich.

In Mannheim leert sich der Zug schon etwas und dann heißt es in Stuttgart Abschied nehmen. Dirk muss weiter in die Schweiz. Zum ersten Mal nach 3,5 Wochen müssen wir uns wieder trennen. Aber am Freitag sehen wir uns schon wieder, deswegen sind wir ganz tapfer.

Ich nehme die S-Bahn zurück nach Hause und werde freudig von den Kätzchen begrüßt. Die Sonne scheint und es ist ein herrlicher Herbsttag.
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Themenstarter151 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #49
Sooo, nun habe ich mein Versprechen eingelöst und hoffe, dass mein Bericht noch einigen von euch bei den eigenen Planungen hilft!
omg, ein Traum....wie romantisch...!!! 😘 😘 🙄 🙄 😘 😘

Belated Congrats!!
Hi Fleur,
vielen Dank! Romantisch war es wirklich. Seit 5 Wochen ist der Ring am anderen Finger 😉

Liebe Grüsse
Ann-Kathri
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16,9k Beiträge · seit 201212. Juli 2014 · #50
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zuletzt bearbeitet 16. Juni 2026
1'409 Beiträge · seit 201012. Juli 2014 · #51
Hallo aku1986,

so schön 😁 - eins haben wir uns aber gemerkt: Montag morgens von Frankfurt nach Stugi....ganz schlecht Idee, weil man da immer stehen muss 😠

Schönes WE
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html