pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200731. Jan. 2013 · #21
Hallo Susi,
das ist natürlich sehr, sehr ärgerlich wenn man sich auf die Häuschen freut und dann im Dessert Horse Inn nächtigen "muss". Ich glaube da wäre ich richtig sauer geworden 😠
Unsere Unterkünfte haben wir immer direkt gebucht. Hat alles wunderbar geklappt. Ausser Etosha, da haben wir Okaukuejo und Halali über Carsten Möhle gebucht. Also mit NWR haben wir glaube ich nicht so den richtigen Draht 😐 Entweder sie antworten gar nicht, Monate später oder buchen einfach ein Premium Waterhole Chalet und wollen dann das Geld dafür haben obwohl wir ausdrücklich geschrieben hatten daß wir das nicht wollen. Naja, letztendlich alles Bestens im Etosha...aber da kommen wir ja erst noch hin 😉
doschae199 Beiträge · seit 201131. Jan. 2013 · #22
toll, dank deiner bilder habe ich nun den richtigen vorgeschmack auf august, da sind wir ähnlich auf tour, auch canon L. und eagles nest....freu mich schon.....
pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200701. Feb. 2013 · #23
So, alle Mitfahrer wieder an Bord? Na dann kanns ja losgehen 😛
Heute ist es etwas Bilderlastig 😉
Edit: So, alle Bilder drin 😁 Aber hinter das Geheimnis wie viele Bilder man gleichzeitig hochladen kann werde ich wohl nie kommen. Die Grenze scheint so bei 10 Bilder zu liegen 😐
Samstag, 12.05.12 Eagles Nest, Klein-Aus
Abfahrt zum Frühstück im Haupthaus war schon um 07:15 Uhr, weil noch Kolmannskuppe und Lüderitz geplant waren. Für uns war ein großer Tisch etwas abseits von den anderen Gästen reserviert. Wir sahen viele bekannte Gesichter wieder, die in etwa die gleiche Reiseroute wie wir hatten.
Nach etwas eintöniger Fahrt entlang der Bahnlinie, wird die eigentlich jemals fertig, kamen wir in Kolmannskuppe an. In Kolmannskuppe begaben wir uns auf die Spuren der Diamantensucher. Für uns war es ja nicht neu, aber wir fanden es wieder beeindruckend was hier so mitten in die Ödnis hingestellt wurde.Und für Fotografen sowieso ein absolutes "Muss". Für unsere Mitreisenden, die nicht so gut zu Fuß waren, war es etwas anstregend durch den Sand zu laufen und die Wärme darf man natürlich auch nicht unterschätzen.
Der alte Turnsaal
Nach einer kleinen Erholungspause im "Restaurant" ging es dann weiter. Nächstes Ziel war Lüderitz. Leider war die Felsenkirche nicht geöffnet, so blieben nur Bilder von außen. Wir machten eine kleine Rundfahrt und einen Stopp am Hafen. Aber viel gibt es eigentlich nicht zu sehen. Wir tankten noch und machten uns wieder auf den Rückweg.
Kurz vor Aus, bei Garub, bogen wir zu den Wildpferden ab, über die es ja einige Spekulationen gibt, woher sie denn nun wirklich abstammen. Wir hatten Glück und fanden sehr viele Tiere vor. Sie waren sehr übermütig und spurteten auf die Wasserstelle zu um zu trinken und zu baden. Es war sehr schön, ihnen bei ihrem Treiben zuzusehen.
Dann war es nicht mehr weit und wir erreichten wieder unser Häuschen – Zeit um Kaffee zu trinken, die Weite und Stille zu genießen, für uns gibt es nichts Schöneres. Zum Sonnenuntergang liefen wir ein Stück den Wanderweg entlang, aber heute war es bei weitem trüber als gestern und die Sonne ging nicht so farbenprächtig unter. Wir saßen auf einem Felsen und hörten die Schakale heulen.
Das Abendessen nahmen wir heute in der Lodge ein. Wir saßen wieder etwas separiert im Barraum. Trotz Busgruppe verlief alles ganz entspannt -Vor- und Nachspeise wurden an den Tisch gebracht und den Hauptgang konnte sich jeder selbst nehmen. Später zuckelten wir wieder zurück in unsere Einsamkeit.
Fazit Klein-Aus Vista: Zur Unterkunft und Lage ist eigentlich schon alles im Forum gesagt worden und die Bilder sprechen für sich. Einfach Traumhaft und sollte es uns wieder mal in die Ecke verschlagen, werden wir hier sicherlich wieder übernachten. Das Essen in der Lodge ist ok und das Braai Paket ist eigentlich Pflicht. Unsere Mitreisenden waren jetzt aber nicht soooo die Grillfans 😐 Für Geschichtsinteressierte und Fotografen ist Kolmannskuppe natürlich Pflicht. Lüderitz gibt uns jetzt nicht so viel, auch wenn die Umgebung z.B. der Diaz Point ganz schön sein soll.
Und am nächsten Tag geht es weiter über die D707 nach Sossusvlei...
Susi651'127 Beiträge · seit 201101. Feb. 2013 · #24
Hallo Panther,
zu bildlastig kann es garnicht sein 😉 . Vorallem sind es wirklich wieder wunderschöne Bilder, die wir da von Euch zu sehen bekommen. Da der Himmel auf Euren Fotos immer so herrlich klar und intensiv blau ausschaut, habe ich noch einmmal eine Frage zu Eurer Reisezeit. Wie waren denn so die Temperaturen im Mai? Und wie lange im voraus habt ihr die Unterkünfte gebucht?
Viele Grüße Hamburg, wo der Himmel derzeit einen "wunderschönen" Grauton hat 🙂
pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200701. Feb. 2013 · #25
Hallo Susi,
schön daß die die Bilder gefallen. Es wird nicht der einzige bilderlastige Tag bleiben 😉
Wir haben die Temperaturen nicht gemessen, aber ich würde mal sagen daß es tagsüber angenehme 25 Grad hatte. Abends und Nachts ist es im Mai schon etwas frisch, aber auf dieser Reise zumindest nicht (eis-)kalt. Allerdings sollte man im Mai schon damit rechnen daß die Temperaturen auch mal gegen 0 Grad gehen. Die Unterkünfte haben wir im Oktober 2011 gebucht. Da der Mai nicht unbedingt High Season ist, war das alles kein Problem.
KAKaktusa35 Beiträge · seit 201201. Feb. 2013 · #26
Hallo Panther,
super Reisebericht, tolle Bilder. Da kommt bei mir schon Vorfreude auf, Ende April geht's los, wir werden auch 2 Tage in der Canonlodge und 3 Tage im Eagles Nest verbringen.:)
Weisst Du vielleicht, ob man Kolmannskuppe nur im Rahmen einer Führung besichtigen kann oder auch auf eigene Faust (zu beliebiger Uhrzeit)? Ich habe dazu bisher im Forum keine eindeutige Aussage gefunden.
Bin schon gespannt wie's auf Eurer Reise weitergeht.
schade, dass Ihr nicht in das Umland von Lüderitz gefahren seid, was ich wesentlich interessanter finde als die Stadt an sich. Wäre aber auch zeitlich etwas knapp geworden.
Ansonsten natürlich wieder sehr schöne Bilder und ein unterhaltsamer Reisebericht!
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201301. Feb. 2013 · #28
Hallo Ralf,danke für euren tollen Bericht! Das mit der nur geführt oder auch induviduell durchzuführenden Tour in Kolmannskuppe interessiert uns auch!
Wie wars es denn mit der Orientierung bei der Fahrt von der C37 zur C13 und wie war die Beschaffenheit der Straße(noch Wasser)?????????????? Wie lange habt ihr gebraucht von der Canon Lodge nach Aus,ist ja doch ne ganz schöne Strecke?????????????????
Was kann man denn noch unternehmen von Aus aus(ha,ha,nettes Wortspiel) außer die Fahrt gen Lüderitz,wollen nämlich 3 Tage bleiben???????????
LG NOGRILA
Susi651'127 Beiträge · seit 201101. Feb. 2013 · #29
Hallo NOGRILA,
ich misch ich hier mal kurz mit ein 😁 .
Ich kann mich noch daran erinnern, dass man auf dem Gelände auf jeden Fall ein paar schöne Wanderungen unternehmen kann. Habe sogar auch einen Link zu den Wanderungen gefunden:
pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200701. Feb. 2013 · #30
@ Geysir Schön daß du auch dabei bist. Deinen Reisebericht haben wir gerne gelesen 😉 Es gibt ja immer wieder Diskussionen ob man länger in Lüderitz bleiben soll. Aber um den "Neulingen" mal das Wichtigste zu zeigen reicht es halt dann nur für die "üblichen" Highlights, auch wenn es sicherlich noch mehr zu sehen gäbe 😐
@ Kaktusa und Nogrila Zu Kolmannskuppe: Einfach hinfahren, Eintritt bezahlen und selbst herumlaufen. Eine geführte Tour muss man nicht mitmachen. Ob jetzt zu beliebiger Uhrzeit kann ich nicht sagen. Aber da es ab Mittag ganz schön warm bzw. heiß wird, am Besten Morgens hinfahren.
@Nogrila Die Orientierung war nicht sonderlich schwer. Wir hatten ja ein Navi mit T4A Karte dabei. Zusätzlich noch die Papierkarte von T4A. Damit ist das eigentlich kein Problem. Wasser war keines vorhanden und die Brücke, die ja immer wieder mal gerne weggespült wurde, ist ja mittlerweile neu und sieht eigentlich ganz stabil aus. Aber zu Sicherheit kann man ja in der Lodge nachfragen
5-6 Std Fahrzeit sollte man je nach Fotostopps rechnen. Insgesamt sind es ja ca. 380 km, davon aber ab Rosh Pinah 180 km auf Teerstraße.
Was macht man so auf Aus: Neben Kolmannskuppe, Lüderitz und den Wildpferden kann man wie von Susi schon geschrieben natürlich auch wandern (danke für den Link). Oder einfach nur mal die Seele baumeln lassen und die Landschaft geniessen 😎
@Ralf: Danke, dass höre ich natürlich gerne, dass Ihr meinen RB so genossen habt, wie ich gerade Euren genieße. Und mit den üblichen Highlights hast Du natürlich völlig recht, allerdings halte ich halt Lüderitz-Stadt nicht für ein Highlight, die Surroundings allerdings sehr 🙂 !
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201301. Feb. 2013 · #32
Guten Abend,danke an alle für die überaus freundlichen,netten und informativen Tips! Kolmannskoop,Lüderitz und dessen Umgebung plus Wildpferde scheint mit ja dann für einen Tagesausflug von Aus fast zu viel! LG NOGRILA
Ja, das könnte etwas eng werden, aber Du musst auch nicht jede einzelne Bucht anfahren. Lagune 1 und 2, Diaz Point und Große Bucht reicht auch und das sollte locker in 2 Stunden machbar sein.
pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200702. Feb. 2013 · #34
Weiter gehts über die D707 zu einem der Highlights in Namibia ... Sossusvlei
Sonntag, 13.05.2012 Desert Camp
Wieder waren es einige Kilometer zurück zulegen um das heutige Ziel, das Desert Camp nahe dem Sossusvlei zu erreichen. Landschaftlich sehr schön war die D707 mit den Tirasbergen zur rechten und den roten Düne zur Linken. Ab und zu sahen wir Springböcke, Strauße und Oryx-Antilopen. In Betta legten wir eine Pause ein. Gleich kam der Hund von der nahegelegenen Farm um zu sehen ob nichts für ihn abfiel. Zu Fressen gab es nichts, aber ein paar Streicheleinheiten fallen ja immer ab 🙂
D707
C27 kurz vor Sesriem
Am etwas deplaziert wirkenden Le Mirage Hotel in seinem burgartigen Stil vorbei erreichten wir dann bald das Desert Camp. Wir bekamen die Zelte 9 und 10 zugewiesen. Es war sehr warm und die Sonne knallte vom blauen Himmel, wir verzogen uns in den Schatten um etwas zu lesen 😎 Vorher besorgten wir uns aber noch die Permits für den Park, damit wir morgen Früh gleich freie Fahrt hatten. Vor unserem Zelt konnten wir noch einen Zwergfalken beobachten, der die Reste seiner Nachmittagsmahlzeit bearbeitete.
Der Ausblick vom Zelt
Langsam ging die Sonne unter und die Landschaft mit den Naukluftgebirge im Hintergrund wirkte in dem warmen Licht besonders schön 😮
Zum Abendessen fuhren wir in die 5 Km entfernte Sossusvlei Lodge. Hier gab es ein ansehnliches Buffet 🤩 wobei jeder selbst sein Fleisch aus der reichhaltigen Auswahl (Springbock, Oryx, Warzenschwein, Kudu aber auch z.B. Zebra und vieles mehr) nehmen konnte, alles wird natürlich frisch zubereitet. Vor- und Nachspeisen waren auch in größerer Auswahl als gewohnt vorhanden und ebenso sehr "lekker". Es wurde zwar etwas frisch, aber es war immer noch angenehm draußen zu essen. Nur mit Kerzenlicht erleuchtet war es auch eine schöne Atmosphäre. Lange hielten wir es aber nicht aus, denn morgen wollten wir ja früh raus um die "Rallye" ins Sossusvlei mitzumachen.
Und vielleicht schaffe ich es heute noch den "Dünentag" einzustellen 😉
pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200702. Feb. 2013 · #35
So, und hier kommt dann also gleich noch der 2.Tag. Es ist ja Wochenende und ihr braucht ja was zum lesen 🙂
Montag, 14.05.2012 Desert Camp
Zu unchristlicher Zeit klingelte der Wecker – es war 5:05 Uhr. Es war noch dunkel, aber das Camp war schon wach. Der Strom war auch für kurze Zeit ausgefallen, aber das machte uns nichts aus, wir hatten ja Taschenlampen dabei. Wir machten uns abfahrbereit und holten zuerst den bestellten Frühstückskorb in der Sossusvlei Lodge ab. Für das leibliche Wohl musste ja schließlich auch gesorgt werden 😛 Wir waren das 4. Auto in der Schlange und pünktlich um 6:15 Uhr wurde das Tor geöffnet.
Die Busse rasten als gäbe es kein morgen mehr, schlimm. Es ist sowieso egal, denn den Sonnenaufgang kann man vielleicht außer auf der Elim Düne sonst auf keiner Düne mehr erleben, dafür ist es zu spät. Nur für die Gäste des Campingplatzes und der im Park liegenden Lodge wird ein früherer Zugang gewährt. Wir ließen uns Zeit und hielten ein paar Mal an um den Sonnenaufgang zu fotografieren oder auch die zwei Ballons, die bald in den Morgenhimmel abhoben.
An der Düne 45 nahmen die ersten Touris schon ihr Frühstück ein, bzw. waren schon fast wieder fertig und der Rest erklomm schon den Dünenkamm. Wir hielten uns aber hier nicht so lange auf, denn wir wollten weiter ins Sossusvlei.
Düne 45
Am 2x4 Parkplatz standen mindestens 5 Reisebusse, das ließ auf großen Andrang schließen. Wir waren nicht auf die Shuttles angewiesen, dank unseres 4x4 Gefährtes. Wir pflügten durch den Sand und suchten uns ein schönes Plätzchen zum Frühstücken. Im Korb waren allerlei gute Sachen (Wurst, Käse, Obst, Müsli, Kuchen, Brot, Kaffee...), da konnte es uns nur gut gehen 😎
Wir schnürten dann die Wanderschuhe und erklommen die nahe Big Mama Düne. Es blies zeitweise ein heftiger Wind und wir wurden gleich sandgestrahlt. Von oben hatten wir einen schönen Blick auf das zu unserer Überraschung noch mit Wasser gefülltem Sossusvlei.
So sieht es dann aus wenn ein Busgruppe die Düne erklimmt
Wir hatten einen guten Zeitpunkt erwischt, denn wir waren ganz allein. Wir umrundeten einmal das Vlei um danach noch das Deadvlei in Angriff zu nehmen. Dazu fuhren wir ein kleines Stück zurück um das Auto und die Schwiegermutter zu parken. Es war schon später Vormittag und mächtig heiß 😊 Im Vlei hatten wir wieder Glück und eine Gruppe machte sich gerade zum Aufbruch bereit und wir waren allein. Es hatte den Anschein, dass das Deadvlei bei vielen Besuchern zum Pflichtprogramm gehörte, denn wer da alles und vor allem mit welcher (keiner) Ausrüstung in der prallen Sonne marschierte, das war schon erstaunlich. Es ist zwar nicht weit, aber in der Mittagshitze durchaus sehr anstrengend. Wir machten ein paar Fotos und hielten uns aber nicht so lange auf.
Zurück im Schatten, ruhten wir etwas aus und verspeisten noch die Reste aus dem Frühstückskorb. Anschließend fuhren wir die 60 km wieder zurück. Wir mussten den Korb noch in der Sossusvlei Lodge zurückgeben und statteten bei der Gelegenheit dem Biergarten einen Besuch ab. Hier lässt es sich auch schön sitzen. Im Adventure Centre hatten wir wegen einem Flug nachgefragt, aber alle Nachmittagsflüge waren aufgrund der zahlreichen Gäste bereits ausgebucht. Wir ließen uns für einen Morgenflug vormerken, aber bis dato hatten sich keine weiteren Interessenten gemeldet. Der Preis um aber alleine zu fliegen, war uns dann doch etwas zu hoch. Müssen wir also noch mal wiederkommen 😗
Abends wurde wieder in der Lodge gegessen und es hat wieder prima geschmeckt. Als wir dann vom Parkplatz fuhren, leuchteten zwei Augen im Gebüsch. Ich dachte zuerst es wäre ein Schakal. Aber der entpuppte sich dann doch als braune Hyäne!! – aber gibt es die hier? Alternativ wäre wohl ein Erdwolf denkbar. Egal, ich freute mich über die Sichtung, was es denn nun auch immer gewesen war. Ein langer und schöner Tag ging zu Ende.
Fazit Desert Camp: - Saubere Unterkunft und von der Größe der "Zelte" vergleichbar mit der Sossusvlei Lodge - Die Lage bzw. die Aussicht ist einmalig - das Personal ist freundlich, aber nicht sehr zahlreich; wozu auch, es ist eine Selbstversorger-Unterkunft 😉 - Essen in der Sossusvlei Lodge wie schon 2008 sehr gut; das Grillpaket haben wir nicht ausprobiert, da wie schon geschrieben unsere Mitreisenden nicht die grossen Grillfans waren; vielleicht lag es aber auch nur an meinen Grillkünsten in Aus 😄 - Unbedingt den Frühstückskorb aus der Sossusvlei Lodge mitnehmen und bei den Dünen frühstücken Das Desert Camp würden wir jeder Zeit wieder buchen und der Sossusvlei Lodge vorziehen.
Weiter gehts dann am Montag. Euch allen ein schönes Wochenende
KAKaktusa35 Beiträge · seit 201202. Feb. 2013 · #36
Hallo Panther,
vielen Dank, Du hast mir sehr geholfen!
Bin schon gespannt wie dein schöner RB weitergeht.
Viele Grüße Kaktusa
pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200704. Feb. 2013 · #37
@Kaktusa Wie auch immer ich dir geholfen habe...gerne geschehen 😛
Dienstag, 15.05.12 Cornerstone Guesthouse
Es war erstaunlich ruhig heute Morgen im Camp, die meisten Leute waren wohl schon gestern im Park. Zum Frühstück fuhren wir in die Lodge, die Busgäste waren schon weg und so herrschte kaum Andrang. Dann machten wir uns auf den Weg nach Swakopmund. Unterwegs hielten wir für einen kurzen Fotostopp in Solitaire (der Apfelkuchen war leider gerade ausverkauft), am Tropic of Capricorn und am Kuiseb Pass.
Hochbetrieb am Kuiseb Pass
Irgendwo musste es auch zum Henno Martin Shelter gehen, wir hatten zwar die Koordinaten gespeichert, fanden aber trotzdem keinen Abzweig (nicht immer hilft ein Navi)😗 . Irgendwas hatten wir wohl übersehen. Die letzten 100 km vor dem Ziel waren wirklich öde Wüstengegend. Im Nirgendwo war die einzige Erhebung der Vogelfederberg. Hier blies ein richtig heißer Wind, schnell ging es wieder zurück ins kühle Auto. Als wir am Cornerstone Guesthouse ausstiegen, war es angenehm frisch. Wir wurden sehr nett empfangen und bezogen zwei Zimmer mit jeweils kleiner Terrasse.
Wir machten Kaffee und naschten von den bereitgestellten Keksen. Anschließend spazierten wir zur Jetty. In der Nähe sahen wir sogar Delfine schwimmen. Im Helping Hands Laden wurden kleine Mitbringsel erstanden und bei Peters Antiques stöberten wir auch durch.
The Tug
Danach machten wir uns ausgehfein, denn Ralf hatte einen Tisch im Tug reserviert. Wir saßen schön am Fenster und konnten den Wellen zusehen, die an den Strand klatschten. Es gab überbackene Austern, Surf & Turf und Fischcurry als Hauptgang. Eis und Creme Brulee rundeten das Ganze ab 🙂 Gut gesättigt liefen wir durch die fast menschenleeren Straßen zurück zu unserer Unterkunft.
Und Morgen...ja morgen machen wir dann eine Tour. Es steht die Boots- oder Wüstentour zur Auswahl. Für was wir uns entschieden hatten berichten wir dann morgen 😉
pantherThemenstarter1'292 Beiträge · seit 200705. Feb. 2013 · #39
@Mac73, danke fürs mitlesen 🙂
Wenn man nur zwei Nächte in Swakopmund bleibt, entscheidet man sich meistens entweder für die Boots- oder die Wüstentour. Da wir alle nicht die großen Wasserratten sind haben wir also die Living Desert Tour bei Chris gebucht 😎
Mittwoch, 16.05.12 Cornerstone Guesthouse
Für heute hatten wir die Living Desert Tour gebucht. Chris hatte im vorangegangenen e-mail Verkehr angekündigt, das er heute nicht verfügbar wäre 😐 Um so mehr freuten wir uns, dass er der Fahrer des Wagens war, der uns kurz nach 8:00 Uhr abholte. Douglas fuhr das zweite Auto und es war eine rein deutsche Angelegenheit und so wurde die Tour auch in deutsch durchgeführt. Und wer Chris kennt weiß, dass das eine sehr lustige aber auch lehrreiche Tour wurde bei der die Quadfahrer und deren "Hinterlassenschaften" (Reifenspuren):( auf dem Wüstenboden nicht sehr gut wegkamen. Wir fuhren ein Stück in die Wüste und Chris erklärte in seiner unnachahmlichen und anschaulichen Art das Leben in der Wüste (Stichwort Müsli und Gästehaus, für alle, die schon mal dabei waren).
Chris fand für uns die weiße Spinne, einen Palmato Gecko, eine Hornviper und eine Sidewinder Schlange und, und….Eigentlich hatten wir alles gesehen, nur ein Skorpion wollte sich heute nicht zeigen.
Making of Chris scheint die kleinen Canon Kameras zu lieben. Meistens hat er mit unserer "Kleinen" fotografiert. Die Bilder haben wir dann nach unserer Reise an die anderen Mitfahrer verschickt 😉
Es war eine kurzweilige und lehrreiche Fahrt. Man sieht die Wüste plötzlich mit anderen Augen und versteht auch seinen Groll gegenüber den Quadbikefahrern, die hier Spuren für die Ewigkeit hinterlassen. Um 13:00 Uhr waren wir zurück am Guesthouse, es war Zeit für eine Kaffeepause. Danach wollten wir das Städtchen noch etwas erkunden. Wir erstanden noch einige Kleinigkeiten, aber dieses mal für uns selbst. Wir hielten kurz die Füße in den Atlantik, eine angenehme Erfrischung, saßen später noch am Museumskaffee und schauten dem Treiben rundherum zu .
Abends hatte uns die Dame des Hauses einen Tisch im 22nd South am Leuchtturm reserviert. Mediterrane Küche mit italienischem Einschlag versprach die Speisekarte. Von der Pasta bis hin zu Fisch und Steak, alle waren rundum zufrieden. Auch der Service war sehr zuvorkommend. Da das Restaurant etwas weiter weg war, und meine Schwiegermutter nicht so gut zu Fuß, waren wir mit dem Auto da und der Rückweg dauerte nur Minuten. Ein schöner lehrreicher Tag geht zu Ende. Und morgen geht es Richtung Erongo Gebirge.
Fazit Cornerstone Guesthouse: - Die Unterkunft ist sehr sauber, ruhig und die ausreichend großen Zimmer im leicht mediterranem Stil eingerichtet - das Frühstück ist umfangreich und sehr gut. Die Eierspeisen werden auf Bestellung frisch zubereitet (Rührei, Spiegelei etc.) - die Mitarbeiter sind sehr freundlich und helfen auch gerne bei Fragen Für uns auf jeden Fall eine Empfehlung für die Übernachtung in Swakopmund.
Living Desert Tour Für uns DIE Empfehlung in Swakopmund. Chris begeistert durch seine Art und Weise wie er die Zusammenhänge für das Leben in der Wüste erklärt. Wir waren nach 2008 nun schon das zweite mal mit ihm auf Tour und würden es jederzeit wieder machen. Und unsere "Erstreisenden" waren genauso begeistert .