Die Insassen hätten wiederholt auf den Hinterreifen gezeigt. Die beiden Schweizer hätten neben der Straße angehalten, um nach dem Wagen bzw. Reifen zu schauen, ob alles in Ordnung sei.
Also auch ich ,gehe erstmal vom Guten des Menschen aus, es hätte ja wirklich sein können, das was nicht in Ordnung ist am Hinteren Reifen. 😉 Schade , nein schlimm, das man immer mehr vom Schlechten ausgehen muss und sich ggf dadurch selbst in Gefahr bringen könnte. 🙁
Hoffe das dieses ein Einzelfall mal wieder ist.
Österliche Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200617. Apr. 2014 · #142
Moin zusammen,
hier mal ein persönliches Erlebnis ähnlicher Art, passiert 2001 auf einer Tour mit einem Landrover-Oldie.
Kurz nach einer offiziellen Polizeikontrolle fährt ein ziviler VW Golf mit drei Schwarzen drin neben uns. Sie zeigen an, dass wir anhalten sollen. Ich sage meiner Reisepartnerin, dass sie es nicht tun soll. Der Golf überholt uns, bremst langsam ab und fährt zum Straßenrand. Ich sage ihr, sie soll ausscheren und weiterfahren. Da der alte Landy nur ca. 100 km/h schafft, ist der Golf kurz später wieder neben uns. Der Beifahrer hält einen Ausweis an die Scheibe und sie bedeuten uns erneut, anzuhalten. Sie fahren wieder nach vorne und bremsend an den Straßenrand, wir wieder dran vorbei. Beim dritten Mal kommt ein Lkw im Gegenverkehr und wir müssen anhalten. Nun halten sie uns einen Polizeiausweis (sieht aus wie mit einem Farbdrucker selbstgebastelt) unter die Nase und kontrollieren die Papiere und Führerschein. Dann wünschen Sie uns eine gute Weiterfahrt.
Erstaunlicherweise blieben sie sehr freundlich, obwohl wir zweimal ihrer Aufforderung nicht gefolgt sind.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
mutsel652 Beiträge · seit 200717. Apr. 2014 · #143
Hallo Strelizie, wenn ich eins nicht mehr hören kann,dann ist es der Vergleich mit Europa. Das klingt wie eine nicht gelungene Entschuldigung. Birnen sind auch Obst - schmecken aber anders als Äpfel. Nehmen wir es doch als wichtige Erfahrung die wir immer wieder ( leider) machen. Die Informationen helfen uns doch, entsprechend wachsam zu sein. Es geht hier um Namibia. Da nützt es mir nichts, wenn Jemand schreibt,dass ihm in Paris oder sonstwo auch schon etwas ähnliches passiert ist. Viele Grüße aus dem sonnigen Südafrika!! Mutsel
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200617. Apr. 2014 · #144
mutsel schrieb:wenn ich eins nicht mehr hören kann,dann ist es der Vergleich mit Europa.
... ich schon, weil entsprechende Berichte oft das Gefühl vermitteln, dass einem solche Dinge nur in Afrika passieren könnten und das ist eben nicht der Fall. Der Trick mit dem Deuten auf ein Rad ist schon Jahrzehnte alt und wird nicht nur in Afrika angewandt. Es ist gut, dass man künftige Namibiareisende vor solchen Praktiken warnt, aber es schadet nicht, wenn man weiß, dass es auch anderswo passiert.
Dann verliert nämlich Afrika als ach so gefährliche Reisegegend ein bisschen an Schrecken und führt dazu, auch "vor der eigenen Haustür" ein gesundes Misstrauen nicht abzuschalten.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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carpe diem
Serengeti354 Beiträge · seit 201018. Apr. 2014 · #146
Werde ich morgen mal aufpassen, wenn ich nach München reinfahre. Evtl. deutet auch jemand auf mein Auto und versucht mich auszurauben. 😄 Vergleichbarkeit mit Afrika - finde ich persönlich total an der Realität vorbei.
Serengeti
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201318. Apr. 2014 · #147
Vielleicht nicht gerade auf diese Weise, aber wie viele Wohnmobil-Reisende wurden schon auf Autobahnrastplätzen ausgeraubt? ............. Es gibt auch in Europa Kriminalität. 😉
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200618. Apr. 2014 · #148
Berg-Eule schrieb:Vielleicht nicht gerade auf diese Weise, aber wie viele Wohnmobil-Reisende wurden schon auf Autobahnrastplätzen ausgeraubt? ............. Es gibt auch in Europa Kriminalität. 😉
Stimmt total. Aber: rechne doch mal durch, wieviel Prozent der Touristen in Europa überfallen werden und wieviel Prozent das in Afrika (speziell Namibia und Südafrika) sind. Und schau Dir mal die Mordraten von Europa und von Afrika an.
Ich finde schon, das es da himmelhohe Unterschiede gibt.
Beate
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Apr. 2014 · #149
... die Statistiken berücksichtigen aber nicht, dass die meisten Morde unter Schwarzen geschehen. Touristen sind da sehr selten betroffen.
Ich habe von dem Pastor einer Seemannsmission in Kamerun mal erzählt bekommen, wie das in Afrika mit Dieben gehandhabt wird. Wenn auf dem Land irgendwo in einem Dorf jemand beim Klauen erwischt wird, wird er von den Leuten verprügelt und aus dem Dorf gejagt. Diese Leute haben dann keine andere Wahl, als in die anonymen Städte zu gehen und weil sie nichts mehr haben, müssen sie zwangsläufig weiterhin vom Diebstahl leben oder betteln, weil sie kaum eine Arbeit finden. Daher ist Afrika in den ländlichen Gebieten trotz oftmals großer Armut meist sehr sicher und die Städte oftmals deutlich gefährlicher.
Ich habe es in einer Kleinstadt in Ghana später auch mal selbst erlebt, als jemand einer Frau auf dem Markt Geld stahl. Da haben sofort etwa ein Dutzend Männer mit Knüppeln, Eisenstangen und was gerade so auf die Schnelle greifbar war, auf den Mann eingeschlagen und ihm den Unterschied zwischen Dein und Mein beigebracht und ihn durchs Dorf getrieben. Da braucht man keine Polizei. Dass bei solchen Aktionen jemand zu Tode kommt, wundert mich nicht.
Auch auf der Polizeistation in Ongandjera (ich habe dort übernachtet) hat man mir einen toten Schwarzen gezeigt (da gab es seinerzeit sogar einen Kühlraum), der erschlagen wurde. Aber als Tourist muss man schon viel Pech haben oder zielstrebig darauf hin arbeiten, um ermordet zu werden.
Die meisten Touristen, die in Namibia umkommen, kommen durch ihre unzureichenden Fahrkünste um, würde ich vermuten.
Gruß Wolfgang
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BEbeate1'450 Beiträge · seit 200618. Apr. 2014 · #150
BikeAfrica schrieb:
Was die Verkehrsunfälle betrifft, hast Du zweifelsohne Recht.
Trotzdem: es sind in den letzten Jahren auch und gerade in Namibia ein paar mal ganz gezielt Touristen überfallen worden und auch getötet. Und ich glaube einfach nicht, dass die es darauf angelegt hatten, überfallen zu werden 😁
Klar ist trotzdem, dass man keine Panik machen sollte. Aber zumindest ich wäre unterdessen in Namibia deutlich vorsichtiger und auch unsicherer, als ich es bei unseren Reisen in Namibia (sind schon einige Jährchen her) war.
Ich denke immer noch dran, als vor unserer allerersten Tour nach Namibia eine Angestellte des Reisebüros (ja, damals gabs noch kein Internet!) , die einige Jahre in Namibia gelebt hatte, uns erzählte, sie hätten nie eine Türe verschlossen, Kriminalität sei in Namibia praktisch unbekannt. Und genauso kam es uns damals vor.
Da hat sich in den letzten Jahren ja doch einiges zum Negativen verändert.
Gruss Beate
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Apr. 2014 · #151
beate schrieb: Ich denke immer noch dran, als vor unserer allerersten Tour nach Namibia eine Angestellte des Reisebüros (ja, damals gabs noch kein Internet!) , die einige Jahre in Namibia gelebt hatte, uns erzählte, sie hätten nie eine Türe verschlossen, Kriminalität sei in Namibia praktisch unbekannt. Und genauso kam es uns damals vor.
Da hat sich in den letzten Jahren ja doch einiges zum Negativen verändert.
... kommt überall immer auf die genaue Region an. Ein Bekannter von mir lebte bis vor wenigen Jahren in einer WG in einem kleinen Dorf im Allgäu. Die hatten überhaupt keinen Schlüssel mehr für die Haustür. Die Autos standen offen vor dem Haus mit Zündschlüssel im Schloss und Papieren im Handschuhfach. Ich habe das kaum fassen können. Ich kam einmal dort an und wurde vom freundlichen Hund schwanzwedelnd begrüßt und habe mich erst mal in die Küche gesetzt. Alle Zimmer innerhalb der WG standen auch offen. Nach einer Stunde kam dann der erste Bewohner der WG vorbei.
Wenn ich das nur erzählt bekommen hätte und wäre dann erstmals nach Deutschland gekommen und in Berlin, Frankfurt oder anderswo gelandet, hätte ich auch gedacht, in Deutschland hätte sich Vieles zum Negativen verändert.
Ich will nicht abstreiten, dass die Kriminalitätsrate in Namibia steigt, aber das passiert auch an vielen anderen Orten weltweit. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auseinander und als Folge davon entsteht Kriminalität, weil viele Arme sich nicht mehr anderes zu helfen wissen.
Es ist aber nicht so furchtbar extrem, wie es oft dargestellt wird. Wenn Namibia das (oder eines der) kriminellste Land Afrikas wäre, würden auch kaum noch Touristen hinfahren.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo Beate, deine Beobachtung, dass es "früher besser war" ist völlig korrekt. Noch vor 10 Jahren waren Elektrozäune in Swakop nicht zu finden. Aber die Einkommensdisparität, die wachsenden Ansprüche und die Möglichkeiten, mit Verbrechen so durchzukommen, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt... oder nur genug zahlt. Das tut dem Land nicht gut. Und die poitische und wirschaftliche Elite baut eben höhere Mauern und Elektrozäune und beschäftigt Sicherheitskräfte oder -dienste. Damit müssen wir uns alle auseinandersetzen. Ich fahre nun seit über 30 Jahren ins südliche Afrika und würde heute nicht mehr so reisen können wie damals. Das eigentliche Problem ist aber, das die örtliche Politik die Probleme nicht wahrnehmen will und schon gar nicht vernünftige Schritte zu einer funktionierenden Polizei oder Justiz unternimmt. Die Stadtpolizei in Windhuk ist da eine positive Ausnahme und es gibt auch an manchen Orten vorbildliche Polizeistationen (vom Flughafen und der Seeis-region wird mir das z.B. immer wieder berichtet). Aber es gibt eben auch vieles andere und es interessiert offenbar keinen so wirklich. Südafrika ist da immer einen Schritt voraus und die Situation dort ist noch viel beängstigender. AM meisten leiden darunter jedoch die Einheimischen, sei es Einbruch, Wilderei oder Gewalttaten. Aber das ist kein Grund, von Reisen abzuraten oder gar Panik zu machen. Man muss nur vorsichtig und umsichtig sein, so wie an manchen Orten in Europa oder auch zu manchen Zeiten und Plätzen hier in Leipzig.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
wenn man das Risiko von irgendwas beurteilen will - und dabei ist ganz egal ob es um Finanzanlagen, Gesundheitsfragen (z.B. Malaria) oder eben Kriminalität geht - dann setzt sich eine Risikobeurteilung im Wesentlichen immer aus 2 Aspekten zusammen: A Welche Risiken gibt es? B Mit welcher Wahrscheinlichkeit treten sie ein?
Hinsichtlich A kann man dann sagen, Risiken gibt es überall und in Kriminalität nicht nur in Namibia sondern eben auch in Deutschland. Allgemeine Aussagen oder Vergleiche mit Europa sind wenig stichhaltig, weil Europa ein ziemlich inhomogener Haufen von 46 Ländern mit sehr unterschiedlich ausgeprägten Risiken ist. Aktuelle Gefahren in Libyen, Mali oder Somalia möchte ja wahrscheinlich auch niemand für Namibia verallgemeinern, nur weil das eben auch Afrika ist.
Was B, also die Wahrscheinlichkeiten anbetrifft, gibt es schon nennenswerte Unterschiede zwischen Deutschland und Namibia. Die auch im o.g. AZ-Artikel erwähnten Wohnsiedlungen mit hohen Mauern, Elektrozäunen, scharfen Hunden und bewaffnetem Personal gibt es in Deutschland nicht. Die "teureren" Läden mit durchgängig bewaffnetem Wachschutz davor oder die Läden, wo man von der Verkäuferin hinter massivem Stahlgitter mit Luke bedient wird auch nicht. Und das hat Gründe. Das für Kamerun oder Ghana berichtete, halte ich auch nicht unbedingt auf Namibia übertragbar. Da spielen viele Aspekte eine Rolle, u.a. unterschiedliche Historie, Religionszugehörigkeit usw.
Unter dem Strich: Das Risiko, in Namibia Opfer von Diebstahl- oder Raubdelikten zu werden, ist meines Erachtens objektiv höher als in Deutschland. Das auch mit Hinblick auf offizielle Kriminalitätsstatistiken. Aber das Risiko ist nicht so hoch, als das es mich von Reisen abhalten würde. Mit Diebstahlgefahren kann ich mich generell gut arrangieren, weil man da auch selbst relativ viel zum eigenen Schutz tun kann. Bei Raubdelikten - also Diebstahl mit Einsatz oder Androhung von Gewalt ggf. auch mit Waffen - bin ich erheblich sensibler - gerade auch weil wir immer mit Kind reisen.
Generell ist die durchschnittliche Risikowahrnehmung wohl ziemlich irrational. Einige Risiken wir Malaria oder Kriminalität stehen regelmäßig im Fokus. Andere Dinge mit mindestens genauso hohen Risiken, z.B. die schon genannten Risiken beim Autofahren oder auch andere Krankheitsrisiken interessieren nicht.
Beste Grüße
Guido
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Apr. 2014 · #154
Guido. schrieb:Generell ist die durchschnittliche Risikowahrnehmung wohl ziemlich irrational.
... das ist wohl so. Was fremd ist, wird als gefährlicher eingestuft. Als ich zum ersten Mal nach Alaska/Canada fuhr waren es die Bären und Wölfe. Bevor ich nach Afrika kam, waren es Löwen und Malaria (und etliche andere Krankheiten) und die Kriminalität. Und was war am Ende am gefährlichsten? Der Straßenverkehr, Wachhunde (in Namibia, Jordanien und Surinam/Südamerika) und Rinderherden (weil ich nicht mit Bullen in der Herde rechnete).
Das Risiko eines Autounfalls wird ausgeblendet. Deutsche Autofahrer (andere vielleicht auch, das weiß ich aber nicht) halten sich bei Befragungen ja gerne für überdurchschnittlich gut. Manchmal sind das um die 90%, die sich für überdurchschnittlich gute Autofahrer halten. Und die hauts dann gerne von der Piste, weil sie sich überschätzen.
Das ist die Gefahr, an die jeder zuerst denken sollte.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201218. Apr. 2014 · #155
Voellig richtig, Wolfgang!
Rajang1'115 Beiträge · seit 201019. Apr. 2014 · #156
Das südliche Afrika hat sich in den letzten Jahren massiv verändert - dies gilt für Campingplätze und feste Unterkünfte. In den 90-iger Jahren gab es nie einen Schlüssel in Parks um die Unterkunft abzuschliessen - es waren vielfach gar keine Türschlösser vorhanden. Heute kriegst Du automatisch einen Schlüssel, selbst in Wilderness Camps. Leute die meist campen, haben mich darauf hingewiesen, dass vor Jahren Dinge auf dem persönlichen Standplatz 'tabu' waren, und heute vielfach verschwinden (es sind offensichtlich nicht Affen, die am Verschwinden beteiligt sind.....).
Schaut Euch doch mal die Hinweise für Namibia, SA, etc. vom EDA (Schweiz) oder des Auswärtigen Amtes (D), Foreign Ofiice (GB) an und vergleicht diese mit anderen Ländern.....
Gruss Rajang
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #157
Rajang schrieb: Leute die meist campen, haben mich darauf hingewiesen, dass vor Jahren Dinge auf dem persönlichen Standplatz 'tabu' waren, und heute vielfach verschwinden (es sind offensichtlich nicht Affen, die am Verschwinden beteiligt sind.....).
Wobei die schlimmsten Diebe aus meiner Erfahrung (und der meiner Eltern, die 30 Jahre länger in Afrika unterwegs waren) die Touristen selbst sind... Glück braucht man natürlich ein bisschen, und es kommt auch drauf an, wie man mit den Leuten vorher umgegangen ist. Ansonsten fühle ich mich in Namibia erstaunlich sicher, und eigentlich nie bedroht. Ich hatte einmal in Klein-Windhoek eine Situation, bei der mich 5 Leute umringten auf dem Parkplatz, das hätte (Taschendiebstahl, nicht Raub) blöd laufen können, aber der Parkwächter wäre ja noch da gewesen. Unwohl manchmal, aber die subjektive Empfindung von Gefahr hat, wie schon angesprochen, wenig mit den realen Gefahren (Verkehr..) zu tun. Und da sind es auch meistens Touristen, die mir entweder mit einem Höllenzahn auf meiner Spur entgegenkommen an der Kuppe oder eben welche, die mit 20 auf der Pad kriechen.... Gruß Alex
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201319. Apr. 2014 · #158
Wenn man aber die Unfallberichte in der AZ liest, so sind es meist Einheimische, die die Unfälle verursachen.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Die AZ hat aber einen "Einschlag", was die Nachrichten anbelangt. 😉
Generell wundert mich, dass sich die Schweizer wundern, dass es in Namibia hüfthohe Tore in respektive vor Geschäften gibt, und man klingeln muss um Einlass zu erhalten.
Für mich ist das Usus, auch wenn es nicht alle Geschäfte praktizieren. Ich finde das auch nicht schlimm, schließlich werden die Ladenbesitzer beklaut und nicht ich.
Beste Grüße,
Otji
PS: Ich fühle und fühlte mich zu jeder Zeit in Namibia völlig sicher.
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst Du nur das Zauberwort.
- Joseph von Eichendorff
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201219. Apr. 2014 · #160
Berg-Eule schrieb:Wenn man aber die Unfallberichte in der AZ liest, so sind es meist Einheimische, die die Unfälle verursachen.
Die in der AZ aufgeführten spektakulären Unfälle mit vielen Toten sind zumeist einheimische Minibusfahrer mit deren überladenen oder völlig unsicheren Fahrzeugen, die von der artbeitsunwilligen Polizei an den Ausgangsstraßen "übersehen" werden, während weiße südafrikanische Besucher wegen ein paar Fischen in deren Kühlboxen terrorisiert und deren Fahrzeuge auseinandergenommen werden.
Über die vielen "kleinen" Unfälle, oftmals mit Todesfolge, wird kaum berichtet, und da liegt die Anzahl der Touristen nicht gerade niedrig. Fragt mal bei den Autovermietern nach, wie viele Fahrzeuge pro Jahr abgeschrieben werden müssen, mal abgesehen von den Toten, die per Zinksarg in Richtung Europa zurückfliegen (müssen). Zusatzgeschäft für AN.