Sicherheit in Namibia

228 Antworten · 52,8k Aufrufe · gestartet 03. Jan. 2013 von philmar
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2'664 Beiträge · seit 201229. Juli 2014 · #221
Das Thema der bestohlenen und beraubten Touristen am Lovers Hill in Windhoek ist ja ziemlich breit getreten worden.

Hier nun einmal ein Bericht mit Stellungnahme von der Veranstalterseite:

http://az.com.na/lokales/aus-dem-diebstahl-gelernt.419345
14 Beiträge · seit 201429. Juli 2014 · #222
Hallo zusammen

Ich habe den Artikel auch bereits heute früh gelesen, bin aber über folgenden Satz gestolpert:

"Seitdem erlaube der Reiseführer Michael Pohl auf Rundfahrten keine Rucksäcke mehr."

Es wäre interessant, was hier unter Rucksack verstanden wird. Ein großer Tourenrucksack oder auch kleine Tagesrucksäcke (z.B. kleiner Eastpak). So ein wenig Hab und Gut wie ein zweites Objektiv, mein Tablet, etwas Wasser, evt. Sonnenschutzmittel usw. habe ich schon gerne dabei.

Es wäre schön, wenn evt. Carsten Möhle das etwas konkretisieren könnte.

Viele Grüße
Rüdiger
2 Beiträge · seit 201401. Aug. 2014 · #223
Hallo Allerseits!

Nachdem ich jetzt schon etwas hier im Forum mitlese, hab ich mich jetzt mal angemeldet (- Danke für alle Tipps, Reiseberichte und Hinweise soweit! 😎 ). Die Thread hier hat mir doch etwas zu denken gegeben.

Ich selbst war bisher einmal in Namibia (Studenten-Exkursion, also Gruppe), außerdem zweimal in Südafrika (Studenten-Exkursion und Lodge-Selbstfahrer mit meiner Freundin).

Im Oktober ist es jetzt wieder soweit, ich fliege wieder mit einer Gruppe Studenten (diesmal als Mit-Betreuer) nach Namibia. Dort machen wir eine klassische Runde (Sossusvlei, Swakopmund, Etosha).

Meine Freundin kommt nach, weil wir danach zu zweit weiter wollen (Etosha, Rundu, Caprivi, Okavango, Windhoek). Da sich beide Touren überschneiden ist geplant, dass meine Freundin alleine mit dem Mietwagen von Windhoek nach Etosha kommt (Hilux 4x4 Single Cab m. Dachzelt).

Nach einigen Artikeln/Kommentaren komme ich gerade etwas ins Grübeln, ob ich sie die Strecke alleine fahren lassen kann und will, oder ob ich mich um eine Alternative bemühen sollte, zB. Mitfahrgelegenheit anbieten, Konvoi suchen & fahren, Lodge-Transfer in eigenem Auto (gibt es sowas) o.ä...

Mache ich mir zuviele Gedanken? 😐 Persönlich am Flughafen abholen fällt für mich aufgrund der Gruppe leider flach...

Was meint ihr dazu?
5'538 Beiträge · seit 200801. Aug. 2014 · #224
Hallo Okki,

erst einmal herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Du Dich angemeldet hast und wir zukünftig auch von Deinen Erfahrungen profitieren können.

Ich kenne ja den genauen Reiseplan Deiner Freundin nicht. Aber ich unterstelle einfach, dass sie sich zwischen Windhoek und der Etoscha nicht lange aufhalten will und wird, sondern so schnell wie möglich zu Dir stoßen will. Das heißt ankommen, eine Nacht Windhoek und dann in einem Zug in die Etoscha. Wo soll da was passieren? Sie kann ja sicherheitshalber die erste Nacht in Windhoek in einer Pension mit sicherem Parkplatz verbringen und dann am nächsten Tag los.

Aber ich hätte auch so grundsätzlich keine Bedenken, dass Deine Freundin alleine fährt. Das haben hier schon viele Mädels und Damen aus dem Forum gemacht.

Vielleicht meldet sich ja einmal eine von denen und berichtet von ihren Erfahrungen.

Liebe Grüße
Gerd
2'664 Beiträge · seit 201201. Aug. 2014 · #225
Gerd hat völlig Recht. Jeden Tag fahren viele Frauen die Strecke ganz allein. Was glaubst Du wie viele Geschäftsfrauen und Farmersfrauen sind allein unterwegs?

Es gilt hier nur die Regel als Frau allein:

Nirgendwo anhalten als an einer Tankstelle oder evtl. an einem Café in einer Ortschaft..
Sich von niemandem anquatschen lassen und auch noch auszuplaudern, daß sie Touristin ist.
Keinen Anhalter mitnehmen, auch nicht bei rührseligen Geschichtchen.
Auch wenn innere Helferkomplex rotiert, nicht anhalten wenn jemand am Straßenrand winkt.

Es gibt keinen Grund nicht anzukommen. Meine Frau ist diese Strecke unzählbare Male ganz allein bzw. mit Kindern im Auto gefahren.
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2014
2 Beiträge · seit 201401. Aug. 2014 · #226
Danke Gerd!

Wenn ich jetzt den Thread nochmal überfliege, denk ich auch schon wieder anders, aber so Dinge wie:
BikeAfrica schrieb:
Kurz nach einer offiziellen Polizeikontrolle fährt ein ziviler VW Golf mit drei Schwarzen drin neben uns. Sie zeigen an, dass wir anhalten sollen. Ich sage meiner Reisepartnerin, dass sie es nicht tun soll. Der Golf überholt uns, bremst langsam ab und fährt zum Straßenrand. Ich sage ihr, sie soll ausscheren und weiterfahren. Da der alte Landy nur ca. 100 km/h schafft, ist der Golf kurz später wieder neben uns. Der Beifahrer hält einen Ausweis an die Scheibe und sie bedeuten uns erneut, anzuhalten. Sie fahren wieder nach vorne und bremsend an den Straßenrand, wir wieder dran vorbei. Beim dritten Mal kommt ein Lkw im Gegenverkehr und wir müssen anhalten.
Können auch anders ausgehen, vor allem wenn man alleine unterwegs ist und es keine polizisten o.ä. sind. (Mir ist etwas ähnliches als Jugendlicher in bierseeligem Zustand in Italien passiert - nachts im dunklen Wald mitm Freund aufm Rückweg zum Campingplatz - und da war dann nach der "Ausweiskontrolle" Geldbeutel mit allem darin weg...)


Geplante Landung ist Nachmittags, deswegen haben wir auf jeden Fall ein Zimmer in Windhoek gebucht, eventuell will sie allerdings doch noch ein paar Kilometer hinter sich bringen und dann unterwegs in einer Lodge schlafen um am nächsten Morgen früher da zu sein... Das ist aber noch nicht sicher!
2'664 Beiträge · seit 201201. Aug. 2014 · #227
Sie kann ja auch in Okahandja übernachten, dann hat sie am nächsten Tag ca. 450 km bis Namutoni.
475 Beiträge · seit 201201. Aug. 2014 · #228
Swakop1952 schrieb:
Nirgendwo anhalten als an einer Tankstelle oder evtl. an einem Café in einer Ortschaft..
Sich von niemandem anquatschen lassen und auch noch auszuplaudern, daß sie Touristin ist.
Keinen Anhalter mitnehmen, auch nicht bei rührseligen Geschichtchen.
Auch wenn innere Helferkomplex rotiert, nicht anhalten wenn jemand am Straßenrand winkt.
und das sind doch Regeln, die alleinreisende Frau eigentlich überall im Kopf hat...und noch ein paar mehr
ich hätte keine Bedenken, diese Strecke zu fahren, und noch einige mehr....

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
7'296 Beiträge · seit 200601. Aug. 2014 · #229
Okki schrieb:Wenn ich jetzt den Thread nochmal überfliege, denk ich auch schon wieder anders, aber so Dinge wie:
BikeAfrica schrieb:
Kurz nach einer offiziellen Polizeikontrolle fährt ein ziviler VW Golf mit drei Schwarzen drin neben uns. Sie zeigen an, dass wir anhalten sollen. Ich sage meiner Reisepartnerin, dass sie es nicht tun soll. Der Golf überholt uns, bremst langsam ab und fährt zum Straßenrand. Ich sage ihr, sie soll ausscheren und weiterfahren. Da der alte Landy nur ca. 100 km/h schafft, ist der Golf kurz später wieder neben uns. Der Beifahrer hält einen Ausweis an die Scheibe und sie bedeuten uns erneut, anzuhalten. Sie fahren wieder nach vorne und bremsend an den Straßenrand, wir wieder dran vorbei. Beim dritten Mal kommt ein Lkw im Gegenverkehr und wir müssen anhalten.
Können auch anders ausgehen, vor allem wenn man alleine unterwegs ist und es keine polizisten o.ä. sind. (Mir ist etwas ähnliches als Jugendlicher in bierseeligem Zustand in Italien passiert - nachts im dunklen Wald mitm Freund aufm Rückweg zum Campingplatz - und da war dann nach der "Ausweiskontrolle" Geldbeutel mit allem darin weg...)
.... ich weiß nicht, ob nur mir so 'ne Scheiße passiert, aber ich habe auch in Deutschland schon Begegnungen mit der Polizei gehabt, die ich zuvor für hierzulande unmöglich gehalten hätte. Passieren kann überall etwas. Ich halte die Strecke aber auch für unkritisch.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...