Sicherheit in Namibia

228 Antworten · 52,8k Aufrufe · gestartet 03. Jan. 2013 von philmar
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1'450 Beiträge · seit 200611. Mai 2014 · #181
Hallo Swakop,

ich finde es total mutig von Dir, hier gegen den mainstream zu schreiben. Gerade was die Kriminalität in Namibia betrifft scheinen hier nur '"Gutmenschen" unterwegs zu sein.. Ich wundere mich immer wieder über die Blauäugigkeit dieserhalb hier im Forum, und darüber, wie die Kriminalität "heruntergespielt" wird.

Ich selbst hätte nicht gewagt, sowas wie Deine Posts hier zu schreiben, denn ich weiss, wie boshaft hier manche reagieren, wenn man nicht ihrer Meinung ist.

Vielleicht ist das jetzt auch für Dich Lob von der falschen Seite. Trotzdem: ich bin voll Deiner Meinung.

Beate
857 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #182
Servus,

ich sage nicht, dass es keine Kriminalität gibt (lies mal meinen Beitrag). Die Art der Argumentation im Leserbrief fand ich nicht ganz so prickelnd ... weil verallgemeinernd. Hätte ich bei der akademischen Vorbildung mehr erwartet.. aber gut, wer emotional in etwas verstrickt ist, hat weniger Rationalität übrig, ist ja normal...
Swakop, ich habe Dir in Punkto Kriminalität doch gar nicht so sehr wiedersprochen. Die Art der Argumentation hat mich gestört. Ich habe auch kein persönliches Problem mit Dir. Noch mit dem Leserbriefschreiber, der Dir persönlich bekannt scheint (mir nicht), und sicher ein netter Mensch ist!
Nichtsdestotrotz wird von machen Südwestern, die ich (!) persönilich kenne, oft und gern verallgemeinert, was meiner Meinung nach etwas kurz greift. Aber das tue ich hier in München auch teilweise, siehe aktuelles "Bettlerproblem" in München mit den Rumänen/Bulgaren...
Gruß
Alex
PS: Ich hoffe, nie in eine wirklich gefährliche Situation in Namibia zu kommen. Denn: Dort zählt aufgrund der Einkommensdisparitäten ein Menschenleben im Konfliktfall wirklich wenig.
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
2'612 Beiträge · seit 200712. Mai 2014 · #183
Gerd1942 schrieb:Hallo Volker,

Die Anzahl der Fomis, die die AZ zitieren, wird sich an vier Händen abzählen lassen - aber das ist für Einige auch schon viel..

ich habe halt nur zwei Hände und ich habe den Trick noch nicht raus, wie ich dann an zwei weiteren Händen noch über zehn hinauszählen kann. Aber ich bin ganz sicher, Du kannst mir das so gut erklären, dass auch ich das verstehe. Danke.

Viele Grüße
Gerd
Gerne:

4×5 Finger gleich 20 Fomis - ich spreche nicht davon, dass diese vier Hände einer Person gehören. Mit zwei Personen kann man dann schon bis 20 zählen, allein geht's halt nur bis 10...
Bye bye Forum
Gast12. Mai 2014 · #184
Alex_Muc schrieb:Hätte ich bei der akademischen Vorbildung mehr erwartet.. aber gut, wer emotional in etwas verstrickt ist, hat weniger Rationalität übrig, ist ja normal...
Um das mal richtig zu stellen: Der Schreiber dieses speziellen Leserbriefes ist kein Prof Dr. Vielleicht ist er Akademiker (ich kenne ihn nicht), aber einen Titel hat er nicht bzw hat er ihn nicht angegeben falls er einen hat - er hat nur auf einen Leserbrief eines Prof. Dr. geantwortet.

Auch ansonsten scheint es hier einige Missverstaendnisse zu geben, je nachdem was dem jeweiligen Schreiber auf der Seele brennt.
Alex und Reinhard ging es weniger um den Inhalt des Leserbriefes als um die Art und Weise des Ausdrucks. Ganz objektiv gesehen sind dort etliche Verallgemeinerungen zu finden:
    man, also jeder der hier ankommt, wird von Kriminellen beobachtet, von denen es im Land reichlich gibt
  • Hilfsbereitschaft kennt der Schwarze gegenüber einem Weißen [...] nicht (kann ich aus eigener Erfahrung widerlegen - und ich fahre nicht Fahrrad 😉 )
  • Stehlen hat in diesem Land Tradition.
Solche Aussagen fordern immer Gegenreaktionen heraus, egal wie gut sie gemeint sind, und wie sehr da eigene Erfahrung dahinter stecken mag, Diese eigene Erfahrung wuerde ihm ja niemand absprechen, wenn das in dem Brief auch so herauskaeme - nun hat er es aber leider so ungluecklich formuliert, dass zumindest die zweite Aussage als rassistisch zu bezeichnen ist. Das sage ich nicht, weil ich mich als Deutsche fuer Taten schaeme, die Deutsche vor 70 Jahren begangen haben (sorry, aber dieses ewige schlechte Gewissen das uns Deutschen immer eingeredet wird geht mir auf die Nerven - ich habe nichts getan, und ich schaeme mich fuer gar nichts, auch wenn ich die Taten natuerlich aufs Heftigste verurteile), sondern weil ich es genauso ablehne, wenn alle Deutschen durchweg als Nazis oder Faschisten bezeichnet werden. Ich mag keine Verallgemeinerungen. Fuer mich gibt es "den Schwarzen" nicht, genausowenig wie "den Weissen". Ich kenne faule, fleissige, hilfsbereite, egoistische, erfolgreiche und abgeschmierte Menschen jeder Hautfarbe. Kriminelle Schwarze kenn ich jetzt nicht persoenlich, weiss aber dass es sie gibt, genauso wie kriminelle Weisse, von denen ich tatsaechlich mal das "Glueck" hatte welche kennen zu lernen 😠 . In Namibia, uebrigens.

Ich nehme an, Swakop und Beate geht es eher um die Zustaende in Namibia, und darum, die Leute darauf hinzuweisen, dass man hier ueberfallen, ausgeraubt, bestohlen und uebers Ohr gehauen werden kann - genauso wie in vielen anderen Laendern dieser Welt uebrigens. Das ist auch durchaus legitim, und es ist auch sicher nicht verkehrt, wenn Touristen mit offenen Augen durchs Land gehen und gewisse Vorsichtsmassnahmen treffen.
Wenn ich mit meiner Annahme richtig liege, dann wuerde ich raten eine andere Formulierung zu waehlen, da das Ziel der Aufklaerung und Vorbeugung sonst nicht erreicht wird, eher im Gegenteil.
Jeder darf ja seine Meinung haben, nur wenn er moechte, dass ein anderer sie teilt, dann sollte die Strategie schon stimmen.

Vielleicht ist es aber auch eher Swakops Ansinnen, anzuecken - dann hat er sein Ziel erreicht 😉

Ich finds halt schade, wenn man sich in einer Diskussion auf verschiedenen Ebenen bewegt und sich nicht ueberlegt, ob der andere nicht vielleicht von einem ganz anderen Standpunkt aus die Dinge betrachtet, und sie eventuell aus seiner Sicht auch Sinn machen.

Also, lange Rede kurzer Sinn:
  1. Ein ganzes Volk ueber einen Kamm zu scheren und ihm schlechte Eigenschaften zuzuordnen ist Rassismus.
  2. Man sollte davon ausgehen, dass es auch in Namibia Krininalitaet gibt, und diese - bedingt durch die zahlenmaessige Ueberlegenheit und die zumeist schlechtere Bildung und damit finanzielle Lage - haeufig, aber nicht ausschliesslich von Menschen dunklerer Hautfarbe begangen wird
  3. Es ist anzuraten, gewisse Vorsichtsmassnahmen zu treffen, was aber nicht bedeutet dass man in jedem dunkelhaeutigen Menschen, der einem begegnet, einen potentiellen Angreifer vermuten soll - dadurch bringt man sich eventuell um wunderbare und herzliche Begegnungen mit eben diesen Menschen
Ich liebe Namibia.

lg
WoMa
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
1'450 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #185
WoMa schrieb:
Alex_Muc schrieb:genauso wie in vielen anderen Laendern dieser Welt uebrigens.
Genau das ist es: es ist eben nicht "genau wie in anderen Ländern", es ist MEHR..
Egal welche Statistik Du anschaust, Du wirst keine finden die Dir erzählt, dass die Kriminalität iirgendwo in Europa genauso hoch ist wie in Namibia.
NNatürlich kann ich auch in Frankfurt oder München überfallen werden, aber die Wahrscheinlciheit ist doch in Namibia um einiges höher, oder?
Und das hat nichts mit Rassismus zu tun.

Ich bin ja selbst gerne in Afrika unterwegs, und ich fühle mich dort auch wohl. Aber ich habe immer ein sehr ungutes Gefühl, wenn ich hier diese Positiv-Rederei lese. Denn so positiv ist die Situation einfach nicht (oder man schliesst die Augen)

Beate
Gast12. Mai 2014 · #186
beate schrieb:
Genau das ist es: es ist eben nicht "genau wie in anderen Ländern", es ist MEHR..
Egal welche Statistik Du anschaust, Du wirst keine finden die Dir erzählt, dass die Kriminalität iirgendwo in Europa genauso hoch ist wie in Namibia.
Bitte genau lesen, beate: Ich schrieb: Es gibt auch in Namibia Kriminalitaet, genauso wie ueberall auf der Welt. Ich schrieb nicht: in gleicher Hoehe, und ich schrieb nicht Europa. Ich habe keine Statistiken gelesen. Ich pfeif auf Statistiken - wenn es mich erwischt, ist es immer doof, egal ob es in Frankfurt oder Windhoek ist.
Statistisch gesehen sterben die meisten Leute im Bett - heisst also, ich sollte lieber auf dem Boden schlafen, oder 😉 ?
Ich lebe seit acht Jahren in Windhoek. Ich bin bisher weder ueberfallen worden noch bestohlen. Einer Bekannten allerdings ist aus meinem Auto der Rucksack geklaut worden - da hat es sich eben einmal geraecht, dass ich mich hier so unbedarft bewege und die einfachsten Vorkehrungen nicht getroffen habe, wie den Wagen abzuschliessen.
beate schrieb: Natürlich kann ich auch in Frankfurt oder München überfallen werden, aber die Wahrscheinlciheit ist doch in Namibia um einiges höher, oder?
Und das hat nichts mit Rassismus zu tun.
Nein, das hat es nicht, und das hab ich auch nicht behauptet. Ich habe einen einzigen Satz zitiert, der rassistisch ist - das ist er nicht nur meiner Meinung nach, sondern das ist er einfach. Das ist eine Tatsache. Du warst dabei ueberhaupt nicht angesprochen, da du diese Aussage ja nicht getroffen hast.
Zur Wahrscheinlichkeit: Ich bin auch in Frankfurt oder Muenchen noch nicht ueberfallen worden (ich war noch nie in Frankfurt), allerdings hat man in Italien versucht unser Auto aufzubrechen was mir hier auch noch nicht passiert ist. Ich sage nicht, dass die Wahrscheinlichkeit in Italien groesser ist, ich sage nur, dass MIR hier noch nichts passiert ist. Und nur das ist eine Aussage, die man verlaesslich treffen kann.
beate schrieb:Aber ich habe immer ein sehr ungutes Gefühl, wenn ich hier diese Positiv-Rederei lese. Denn so positiv ist die Situation einfach nicht (oder man schliesst die Augen)
Ich wuerde dich bitten, mir doch mal diese Positivbeitraege zu zitieren die dich hier in diesem Thread so gestoert haben.

lg
WoMa
20 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #187
Hallo Zusammen,

Wir fliegen das erste Mal im Aug / Sep nach Namibia. Wir freuen uns alle schon sehr, doch wenn ich die Berichte lese bekomme ich leider ein mulmiges Gefühl.
Zur Info wir machen in 23 Tagen eine größere Einsteigertour als Selbstfahrer.
Hier im Forum wird immer wieder erwähnt, bei richtigen Verhalten begrenzt man das Risiko aber was bedeutet richtiges Verhalten.
Man möchte ja nicht nur die Landschaft anschauen, sondern auch mit Namibiarn in Kontakt kommen !

Die Sicherheitshinweise vom auswärtigen Amt habe ich gelesen !

Uns ist auf unseren bisherigen Reisen nie etwas passiert (obwohl es in den letzten Jahren hauptsächlich Europa war ) u. Ich glaube auch das wir mit guten Menschenverstand richtig handeln, aber irgendwie hat es mich jetzt schon etwas verunsichert. Da wir mit unseren beiden Jugendlichen unterwegs sind, habe ich schließlich nicht nur für mich zu Sorgen, sondern auch für ihre Sicherheit. Kann es ein Problem sein wenn wir in getrennten Bungalow schlafen?

2. Frage: bettelnde Kinder, gibt man ihnen etwas oder ist es besser nichts zu geben, da sie dann um so mehr zum Betteln gezwungen werden ?

Gruß Elke
47 Beiträge · seit 201212. Mai 2014 · #188
Bettelnde Kinder besser nichts geben,sonst "erzieht" man sie zu Bettler.
Geld kann man auch so Spenden.
4'451 Beiträge · seit 200812. Mai 2014 · #189
Hi,
richtiges Verhalten ,ist sich so verhalten wie man es Zuhause macht. Rucksack zu machen und nicht mit den Wertsachen wie Cameras oder Teure Uhren oder Ähnliches angeben.
Freundlich auf Leute zugehen und nicht auf der Stirn schon stehen haben "ich habe Angst".Dann ist Namibia ein Traum, genießt eueren Urlaub und kommt gesund wieder
Verhaltet euch am Tag schon selbstsicher dann seid ihr nicht die potenzielle Opfer.

Liebe Grüße

Cecile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
2'060 Beiträge · seit 201312. Mai 2014 · #190
Wir hatten Buntstifte, Hefte, T-Shirts, etc. dabei, haben das beim Besuch eines Dorfes der ältesten Frau gegeben, die es gerecht verteilen konnte. Wenn man es selbst verteilt, kommt es leicht zu Streitereien.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
20 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #191
Hi engelstrompete
Das hört sich schon besser an, so verhalten wir uns auch in größeren Städten in Europa !
Danke
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
2'167 Beiträge · seit 200912. Mai 2014 · #192
Hallo Elke,

Nun lass dich bloss nicht von diesem dauernden Sicherheitsgerede verunsichern!

Du sagst es ja schon: gesunder Menschenverstand ist alles was es braucht.
Leider lassen sehr viele Leute, wenn sie in den Urlaub gehen, ihr Gehirn (und die guten manieren) zuhause - wir sehen das hier tagtaeglich!

Und bitte, an Kinder nichts verteilen!! und schon gar keine Suessigkeiten! Das erzieht sie leider zum Betteln... und ein schlechtes Gewissen braucht ihr auch nicht zu haben, nur weil ihr mehr habt als die einheimischen Leute hier!!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
7'296 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #193
Hallo Elke,
Baro09 schrieb:Wir fliegen das erste Mal im Aug / Sep nach Namibia. Wir freuen uns alle schon sehr, doch wenn ich die Berichte lese bekomme ich leider ein mulmiges Gefühl.
mach Dich nicht verrückt. Es hat schon einen Grund, dass die Mitglieder des Forums nach Namibia fahren und nicht in die Zentralafrikanische Republik, den Kongo, den Tschad, Nigeria, Somalia oder Dschibuti.
2. Frage: bettelnde Kinder, gibt man ihnen etwas oder ist es besser nichts zu geben, da sie dann um so mehr zum Betteln gezwungen werden ?
... wenn man den bettelnden Kindern etwas gibt, erzieht man sie nicht nur zu Bettlern. Viel schlimmer ist, dass die Kinder damit auch zu Schulschwänzern werden, da sie in der Zeit ja prima Geld "verdienen" können. Im ungünstigsten Fall wird die Schule abgebrochen und ohne Schulabschluss und Bildung ist Betteln dann auch der weitere Weg.
Weiterer Grund, vor allem keine Süßigkeiten zu geben, ist die regional sehr eingeschränkte Möglichkeit, im Falle von Zahnschmerzen einen Zahnarzt aufsuchen zu können.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'060 Beiträge · seit 201312. Mai 2014 · #195
Ich glaube nicht, dass man sich mit gesundem Menschenverstand vor allen Gefahren schützen kann. Ich kann und will keine Vergleich anstellen, wo es mehr Kriminalität gibt, weil ich keine Statistiken im Kopf habe - und die auch nicht immer stimmen müssen 😉 . Aber ich möchte zu obigem Beispiel zu bedenken geben, dass man auch in Deutschland in seinem Haus überfallen werden kann oder an der U-Bahn-Haltestelle zusammengeschlagen werden kann oder oder oder.

Man kann mit gesundem Menschverstand viele Gefahrensituationen vermeiden, aber eben nicht alle.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
20 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #196
Hallo Wolfgang

Vielen Dank für deine Antwort. Das mit den Kindern sehe ich genauso. Ich habe nur in Reiseberichten auch schon anderes gelesen, deshalb habe ich nochmals nachgefragt.
20 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #197
Beate schrieb:
"gesunder Menschenverstand ist ja gut. Haben den die einheimischen Farmer nicht??"
Hallo Beate,
Den Artikel kannte ich noch nicht u . Das möchte ich auch niemanden unterstellen, ich habe hier nur von meinen bisherigen Erfahrungen gesprochen und auch gefragt wie man sich richtig verhält.
Gruß Elke
7'296 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #198
Baro09 schrieb:Vielen Dank für deine Antwort. Das mit den Kindern sehe ich genauso. Ich habe nur in Reiseberichten auch schon anderes gelesen, deshalb habe ich nochmals nachgefragt.
... gibt halt viele Touristen, die sich freuen, wenn sie ein Kind anstrahlt, nachdem sie ihm 'nen Euro in die Hand gedrückt haben. Aber das bringt eine Menge Unruhe ins Land. In Kenya verdient ein Arbeiter mit 8 oder 10 Stunden körperlicher Arbeit etwa 1-1,50 Euro am Tag. In Malawi liegt der durchschnittliche Monatsverdienst irgendwo um die 20 Euro.

Aber wer geht noch raus, um die Felder zu bewirtschaften, wenn die Kinder das Mehrfache an Geld nach Hause bringen?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
572 Beiträge · seit 201312. Mai 2014 · #199
Also, ich bin auch der Meinung, dass man nicht unbedingt Geld hergeben sollte. Wir haben eine große Tüte mit Playmobilfiguren, fast alles afrikanische Tiere, zum verschenken, die nehmen wir mal mit. Wie seht Ihr das? Gut oder schlecht??

Danke, Marcus
7'296 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #200
Hallo Marcus,
Maecs schrieb:Also, ich bin auch der Meinung, dass man nicht unbedingt Geld hergeben sollte. Wir haben eine große Tüte mit Playmobilfiguren, fast alles afrikanische Tiere, zum verschenken, die nehmen wir mal mit. Wie seht Ihr das? Gut oder schlecht??
jegliche "Leistung" ohne "Gegenleistung" erzieht zur Bettelei und erzeugt Neid.
Nehmt die Sachen ruhig mit, aber verschenkt sie nicht wahllos. Gebt sie, wenn euch Kinder an irgendeiner Stelle helfen oder gebt es in einem Kindergarten ab, aber nicht einfach so auf der Straße.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...