Champagner8'681 Beiträge · seit 201020. Jan. 2013 · #81
Ohhhh, da hab ich heute aber gleich mehrere Favoriten bei den Bildern!
Aber zunächst zu deiner Frage: mit den Greifen hab ichs nicht so, also kann ich bei dem Adler nicht helfen. Das andere ist aber ein Reed Cormorant (Riedscharbe), denk ich mal...
Aaaaalso, der Elefant mit dem auffliegenden Vogel (Seidenreiher?), die Red Lechwe die durchs Wasser flüchten, der kleine Elefant beim Aussteigen aus dem Wasser, der mit Elefanten verzierte Sonnenuntergang und und und.... tolle Fotos!
Und Rappenantilopen aus der Nähe stehen auch noch auf meinem Wunschzettel - ich hoffe auf August... 😉
Guggu2'261 Beiträge · seit 201121. Jan. 2013 · #82
Hallo Daniela,
vielen Dank für diesen tollen Beitrag. 😄 😄 Wir sind im August in Mavunje Camp, das ist gleich in der Nähe von Nambwa. Durch deine wunderschönen Fotos steigt die Vorfreude ins unermessliche.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #84
Urlaubsbedingt komme ich erst jetzt dazu, bei Deinem Reisebericht einzusteigen. Teile Eurer Strecke werden wir im Sptember/Oktober auch fahren, weshalb ich besonders interessiert bin.
Steelers schrieb:Das Signal ist nun so nahe, dass es zu Fuß weitergeht. Im Gebüsch liegt ein toter Oryx, welcher einen unangenehmen Verwesungsgeruch verströmt. Er wurde vermutlich nicht von der Hyäne getötet, da es keine Bissspuren an der Kehle gibt.
Nur Katzen kennen den Tötungsbiss. Insofern deuten die fehlenden Bissspuren am Hals eher darauf hin, dass die Hyänen das Tier auch getötet haben.
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201025. Jan. 2013 · #85
Hallo Topobär,
schön, dass ich dich auch als Leser meines Berichtes begrüßen darf! Ich bin auch an deinem Bericht hängen geblieben und musste erst mal lesen, bevor ich hier weiterschreiben kann. 😗 Danke, für den Hinweis, dass nur Katzen den Tötungsbiss haben, das wusste ich nicht. Ich werde jetzt die Bilder hochladen, damit es weitergeht.
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201025. Jan. 2013 · #86
Tag 12 - 26.09.2012 Mittwoch
Heute schlafen wir aus und genießen die Ruhe bevor wir um 7 Uhr aufstehen. Wir Frühstücken gemütlich.
Nachdem das Frühstück wieder weggeräumt ist, gehen wir zum View Point. Dort ist gerade überhaupt nichts los, so dass wir beschließen direkt zum Horseshoe zu fahren. Der Weg zum Horseshoe ist eine einzige Tiefsandstrecke und Chris kurbelt ganz ordentlich. 🙂 Wir bleiben zweimal kurz stecken, kommen aber mit Hilfe der Differentialsperre wieder frei. Auf dem Weg sehen wir ein paar Kudus die im Schatten relaxen.
Am Horseshoe ist zur Mittagszeit nichts los. Dafür genießen wir die tolle Aussicht.
Wir fahren zurück zu Nambwa und nehmen einen Mittagssnack ein. Danach gehen wir duschen bevor wir nochmal zum View Point spazieren, aber es ist immer noch kein Tier zu sehen. Von den Ablutions habe ich leider nur ein Bild von außen.
Wir sitzen eine Weile auf dem Aussichtspunkt, aber außer einem Safarifahrzeug von Mazambala ist nichts in Sicht. Wir beschließen auch wieder Richtung Horseshoe zu starten. Unterwegs sehen wir Elefanten, Impalas, Kudus und Lechwe, bleiben aber wegen des Tiefsands besser nicht für Fotos stehen.
Am Horseshoe angekommen hüpfen einige Paviane durchs Gras. Das Fahrzeug von Mazambala macht gerade an unserem Aussichtspunkt einen Stopp. Eine Herde Elefanten kommt zum Trinken. Sie planschen und gehen dann wieder weiter. Im Wasser vor uns schwimmt ein Krokodil, das aber schnell abtaucht.
Nachdem der Horseshoe wieder völlig verlassen daliegt fahren wir auch weiter. Der Weg gabelt sich und wir entscheiden uns für den linken Abzweig. Auch hier gibt es wieder Elefanten. 🙂 Nachdem wir noch ein ganzes Stück weitergefahren sind entdecken wir plötzlich eine Antilopenart, die wir bisher noch nicht gesehen haben. Toll! 😁 Ein schneller Blick in unser Buch sagt uns, dass es sich um Halbmondantilopen oder auch Leierantilopen handelt. Leider sind sie ein bisschen weit weg.
W kehren um und fahren wieder zum Horseshoe zurück. Als wir für eine Elefantenkuh und ihr Junges anhalten um sie zu fotografieren findet das Mama Elefant nicht ganz so lustig und macht uns unmissverständlich klar, dass wir hier nicht erwünscht sind. 🤩 Ein Stück weiter sitzen 2 Rotschnabeltokos auf dem Boden.
Am Horseshoe Aussichtspunkt wollen wir unseren Sundowner genießen und holen uns ein Savannah Dry aus dem Kühlschrank. Paviane und Elefanten schmücken die Kulisse.
Das Mazambala Safarifahrzeug kommt wieder und macht hier ebenfalls den Sundowner Stopp. Sie fragen uns, ob wir Löwen gesehen hätten. Als wir das verneinen sagt uns der Guide, dass wir den rechten Abzweig nehmen sollen, dann würden auf der linken Seite Löwen im hohen Gras liegen. Wr sollen einfach seinen Tracks folgen. Also machen wir uns nochmal auf den Weg. Wir finden die Tracks des anderen Fahrzeugs und fahren einen Termitenhügel hinauf. Es sind keine Löwen in Sicht. Wir fahren wieder zurück zur Straße und ein Stück weiter, bevor wir wieder umkehren. Ich überzeuge Chris davon, nochmal den Termitenhügel hinaufzufahren. STOPP! Ich sehe einen Löwen auf der linken Seite im hohen Gras liegen. Ich dirigiere Chris Off Road näher heran. 🙂 Als wir so in das Gras stieren sehen wir ein zweites Männchen und ein Weibchen im Gras liegen.
Ein Männchen und das Weibchen liegen so flach und regungslos da, dass man sie kaum sieht. Lediglich das zweite Männchen gähnt wenigstens einmal, so dass es ein tolles Fotomotiv gibt, auch wenn sich Chris ständig über die Grashalme im Gesicht beschwert. 😉
Während wir die Löwen so beobachten kommt ein anderes Fahrzeug zielstrebig neben uns gefahren und fragt uns, wie wir die Löwen gefunden haben. Als wir sagen, dass der Guide von Mazambala sie gefunden hat, erklärt uns der Typ, das eigentlich er sie gefunden hat und den Guide darauf hingewiesen hat. Wie auch immer, Hauptsache wir sehen sie. Das Licht ist leider nicht mehr das Beste und so entscheiden wir uns die Rückfahrt anzutreten. Daran möchte uns jedoch ein Elefant hindern, der mitten auf dem Weg steht und uns böse anschaut. Also macht Chris den Motor aus und wir warten erst einmal. Als sich der Elefant etwas beruhigt hat und einige Meter rechts vom Weg steht beschließen wir einen neuen Versuch zu wagen. Als Chris den Motor wieder startet ist der Elefant aber sofort wieder am drohen. 🤩 Motor also wieder aus und weiter warten. Das kann ja noch lustig werden. Wir beschließen uns besser nicht groß zu bewegen und so gibt es auch keine Fotos, weil die Kamera auf dem Rücksitz liegt. Nach einigen Minuten bewegt sich der Elefant wieder weiter in Richtung Gebüsch. Wir hoffen, dass wir auch gleich wegkommen und nicht steckenbleiben, wenn wir den Motor erneut starten. Als der Elefant anfängt an einigen Ästen zu knabbern, startet Chris den Motor und wir fahren weiter, bevor es sich der Elefant nochmal anders überlegt. Nach einigen Minuten steht eine kleine Büffelherde auf und neben dem Weg. Wir halten also erst einmal wieder an. Als Showeinlage gibt es einen kleinen Kampf.
Als wir schließlich wieder weiterfahren und dann tatsächlich irgendwann im Camp ankommen ist es schon recht dunkel und ein Sturm zieht auf. Es wird schwierig bei dem Sturm ein Feuer zu machen um eine vernünftige Glut hinzubekommen. Versuchen müssen wir es dennoch, weil wir unser Rumpsteak auch nicht roh essen wollen. 😕 Irgendwie schaffen wir es dann Rumpsteak, Kartoffeln und Karotten auf unsere Teller zu bekommen. Da der Sturm kein bisschen nachlässt gibt es Morgen früh kein Brot. Wir entscheiden uns noch für eine Malaria Prophylaxe als Gin Tonic bevor wir vor einigen Regentropfen in unser Canopy flüchten. Es blitzt und donnert heftig und der Sturm hält die ganze Nacht an. Es wird wohl eine unruhige Nacht werden. Ich schlafe irgendwann ein während Chris noch den Geräuschen auf unserer Campsite lauscht. Schließlich weckt er mich, da 2 Elefanten uns auf unserer Campsite besuchen und an den Büschen knabbern. Wir beobachten sie einige Zeit bevor sie weiterziehen und wir wieder schlafen. Die Elefanten so nah auf der Campsite sind auf jeden Fall das Highlight der Nacht!
Wieder einmal ein toller Abschnitt. Gott, der Löwe sieht ja ziemlich finster aus... ! Die Büffel sind großartig und Elefanten ja immer ein Foto wert, auch wenn der ein oder andere garstige dabei war 🙂 !
Champagner8'681 Beiträge · seit 201026. Jan. 2013 · #88
Steelers schrieb:
Ein Männchen und das Weibchen liegen so flach und regungslos da, dass man sie kaum sieht. Lediglich das zweite Männchen gähnt wenigstens einmal, so dass es ein tolles Fotomotiv gibt, auch wenn sich Chris ständig über die Grashalme im Gesicht beschwert. 😉
Daniela, also ich kann das Problem von Chris überhaupt nicht verstehen: gerade das Gras ist doch eins der Highlights in Afrika (zumindest für mich)! Mensch, Löwen kann ich auch im Zoo fotografieren, aber doch nicht mit solch einer tollen Deko!
Also ich finde die Fotos super, vorallem die von dem Gähnenden (der, da bin ich einer Meinung mit Helge, sehr finster aus der Wäsche schaut)!
Steelers schrieb:
Diese Farben - wow (Chris, wäre dir der Löwe auf Beton lieber????)! Und man versteht umso besser, warum man die Kerle manchmal einfach übersieht - ihre Tarnung ist perfekt!
Tja, und Elefanten nachts hörbar im Camp, das ist toll - ich finde, man sollte diese blöde Schlaferei im Afrikaurlaub sowieso bleiben lassen, man versäumt einfach zu viel 🙂 !
Danke fürs Weiterschreiben und liebe Grüße von Bele
tolle Bilder! Die Sichtungen waren ja mal wieder der Knaller 🤩 Mann, ich merke bei jedem Tag mehr, wie viel wir letztes Jahr im Caprivi verpasst haben. Das hab ich hier gestern mal sooo gaaanz nebenbei erwähnt 😗 Also steht das auf jeden Fall beim nächsten mal mit auf dem Plan 😘
Ich reise sooo gerne mit und freu mich auf die Fortsetzung.
doschae199 Beiträge · seit 201126. Jan. 2013 · #91
lese auch mit, begeistert bin ...
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201027. Jan. 2013 · #92
Hallo zusammen,
ich freue mich, dass immer noch so viele von euch dabei sind! 🙂 Da das Wetter heute nicht dazu einlädt das kuschelige Sofa zu verlassen, werde ich direkt einen neuen Tag schreiben.
@ Bele: Natürlich will Chris die Löwen auch nicht lieber auf Beton sehen, aber er ist doch etwas perfektionistisch, was die Fotos angeht. Und da stören ihn so ein paar Grashalme doch mehr als mich und vermutlich auch viele andere. Mit den Farben hast du natürlich auch Recht, in dieser perfekten Tarnung hätten wir die Löwen auch nie alleine gefunden, zumal wir nicht auf die Idee gekommen wären einen Termitenhügel hinaufzufahren. 😮 Ach ja ,wenn du eine Möglichkeit findest ohne diese blöde Schlaferei auszukommen, sag mir Bescheid, ich würde die Zeit auch gerne anders nutzen. 🙂
@ Guggu: Die Halbmondantilopen waren für uns auch so neu, dass wir erst einmal unser Tierbestimmungsbuch zu Rate ziehen mussten um sie zu bestimmen.
Tag 13 - 27.09.2012
Wegen des Sturms haben wir beide heute ziemlich schlecht geschlafen. Wir sind froh, dass wir unsere Campingstühle, den Tisch und die Plastikplane gestern Abend noch eingepackt haben, da der Boden sehr feucht ist. Wir bauen das Canopy ab, halten kurz an der Einfahrt von Nambwa um ein Bild von der „Rezeption“ und dem tollen Lageplan der Campsite zu machen 🤪 und machen uns dann auf den Weg nach Mazambala.
Die Lodge ist nur wenige Kilometer entfernt, unser Navi behauptet aber das wir erst gegen 18 Uhr dort sind. Ah ja... das gute Navi scheint mir doch aufgrund der Lage der Lodge auf einer Insel etwas verwirrt zu sein. Dann fahren wir eben ohne. Als wir auf dem Parkplatz ankommen und unser Gepäck für den Transfer mit dem Boot ausladen kommt der Guide der uns gestern auf die Löwen hingewiesen hat. Wir unterhalten uns kurz und lassen uns dann mit dem Boot zur Lodge bringen. Der Check-In klappt trotz der frühen Anreise problemlos und wir trinken in der Lapa noch gemütlich einen Kaffee. Die einzelnen Hütten sind sehr einfach gehalten.
Wir legen uns an den Pool und relaxen bis es am Nachmittag Zeit wird unter die Dusche zu springen um am Bootscruise teilzunehmen. Auf dem Weg dahin machen wir noch einen Abstecher auf die Aussichtsplattform.
Um 16 Uhr stehen wir abfahrbereit an der Anlegestelle. Insgesamt werden 3 Boote fahren. Wir sind mit 6 anderen deutschsprachigen Touris auf einem Boot. Der Cruise an sich ist relativ unspektakulär. Wir sehen v.a. viele Vögel, die ich aber meist nicht sicher zuordnen kann. Ich nehme an, dass es sich um einen Riesenfischer und einen Klaftschnabel handelt. Bei den anderen beiden bin ich mir wesentlich unsicherer, tippe aber auf einen Graufischer und einen Wassertriel. Wie auch immer, die Bilder will ich euch nicht vorenthalten. 🙂
Eine Lechwe Antilope steht etwas verschreckt am Ufer. Außerdem machen wir wieder das übliche Augen-und-Ohren-Bild, diesmal allerdings mit etwas mehr Landschaft. 🙂 Auch ein Waran läuft am Ufer entlang.
Besonders beeindruckend finde ich die Kolonie an Scharlachspinten, welche ihre Nester am Ufer hatte. Die Vielzahl der Vögel ist ein unglaublich toller Anblick.
Weiter geht es dann zum Hippo Pool, wo noch mehr Augen-und-Ohren-Bilder entstehen.
Am Ufer steht noch ein paar hübscher Wasservogel (vielleicht ein junger brauner Sichler) und ein paar Lechwe. Zwei Weißstirnspinte sitzen auf einem Baum und einige Hammerköpfe spazieren durchs Wasser.
Ein bisschen Landschaft muss dann auch noch sein.
Als die Uferböschung etwas bewaldeter wird sehen wir noch einige Buschböcke und Impalas. Auch eine Meerkatze lässt sich blicken.
Elefanten sehen wir heute leider keine. Aber wir wollen uns nicht beklagen, die letzten Tage hatten wir sehr viele gesehen. Zurück in der Lodge ziehen wir uns um fürs Abendessen und gehen dann zur Bar um einen Malaria-Prophylaxe Aperitif einzunehmen. 🙂 An der Bar treffen wir den Besitzen und die Guides und unterhalten uns mit Ihnen. Wir finden es immer sehr schön, viel über die Gegend und die Jobs der Guides zu erfahren. Zum Essen sind die Tische in der Lapa eingedeckt und das Essen wird als Buffet serviert. Als Vorspeise gibt es einen super leckeren Thunfischcake. Der Hauptgang ist Gulasch, Nudeln, überbackener Brokkoli und Karotten. Zum Dessert gibt es eine Art Käsekuchen. Unterhalb der Lapa gibt es einen schönen Platz wo ein Lagerfeuer gemacht wurde. Leider wird das von keinem der Gäste heute Abend genutzt und auch wir sind zu erschöpft um uns dort noch etwas hinzusetzen. Wir gehen ins Bett und versuchen etwas Schlaf der vergangenen Nacht nachzuholen.
tiggi1'558 Beiträge · seit 201128. Jan. 2013 · #93
Hallo Daniela, ich war ein paar Tage nicht dabei, habe aber alles nachgeholt. 😈 Super tolle Bilder - vor allem die Löwen sind saustark. 🤩 Ich kann mich Bele nur anschließen, Löwen im Gras sind absolut authentisch. Deine Scharlachsprinten sind so farbenprächtig, toll geworden! Kann man sie nur sehen, wenn man in der Mazambala Lodge absteigt? Ich habe inzwischen eine lange Liste mit Camps im Caprivi und kann mich kaum entscheiden, wo wir anlanden sollen. Ihr hattet tolle Sichtungen und viel Glück dabei. Habt ihr außer der Malariapro. in Form von Gin noch eine in kleiner, runder, weißer Form eingnommen oder reicht der Gin bzw Amarula in den Wintermonaten? Wir waren 2012 nur kurz am Kwando und bei der Kälte war keine Mücke anwesend. Bin schon ganz aufgeregt, wie es weiter geht. 😄 Liebe Grüße Birgit
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201028. Jan. 2013 · #94
Hallo Birgit,
Wir haben am Tag zuvor bei unserer Bootsfahrt von Nambwa aus auch eine kleinere Kolonie Scharlachspinte gesehen. Ich denke es kommt v.a. auf die Jahreszeit an, ob die Scharlachspinte gerade am brüten sind. Im Mamili haben wir später noch ein paar Scharlachspinte gesehen, aber eben keine Kolonie. Die Mazambala Lodge ist eine gute Wahl, wenn man in der Gegend eine Übernachtung sucht, nicht campen will und nicht sehrvviel Geld für die Susuwe Island Lodge ausgeben will. Als Malaria Prophylaxe haben nur Gin Tonic genommen. Wir hatten Malarone als Stand By im Gepäck, aber nicht gebraucht. Insgesamt hatten wir auch sehr wenige Moskitos.
die Scharlachspinte sind ja super! Wieder tolle Bilder und schon wieder ein Punkt mehr auf meiner Liste 😄 Ich würde mich Birgit's Frage anschließen: sieht man die nur dort und zu dieser Zeit?
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201028. Jan. 2013 · #96
Clax schrieb:Hallo Daniela,
die Scharlachspinte sind ja super! Wieder tolle Bilder und schon wieder ein Punkt mehr auf meiner Liste 😄 Ich würde mich Birgit's Frage anschließen: sieht man die nur dort und zu dieser Zeit?
Danke Danke Danke Claudia
Hallo Claudia,
Ich bin da leider auch kein Experte. Die Spinte sind dort an den Flussläufen überall zu Hause. Sie brüten in den Höhlen an den Uferböschung. Wir haben im Verlauf unserer Reise immer wieder welche gesehen, aber nur selten größere Kolonien. Du solltest auf jeden Fall einen Bootstrip machen um so nah an die Scharlachspinte heranzukommen. Im Auto sieht man meist nur wenige auf Bäumen sitzen. Ob sie nur zu einer bestimmten Jahreszeit brüten weiß ich leider nicht. Die riesige Kolonie war für uns aber ein tolles Spektakel.
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201030. Jan. 2013 · #98
Hallo zusammen,
da ich mir eigentlich vorgenommen hatte, bis zum Forumstreffen in Kronau mit meinem Reisebericht fertig zu sein, muss ich mich ranhalten und werde daher direkt einen weiteren Tag einstellen. Viel Spaß beim lesen.
Viele Grüße Daniela
Tag 14 - 28.09.2012
Da wir uns inzwischen schon an das frühe aufstehen gewöhnt haben, sind wir recht ausgeruht, als wir um 7 Uhr zum Frühstück in der Lapa sind. Unsere Taschen sind schon fertig gepackt und stehen vor unserem Haus um zum Boot gebracht zu werden. Nachdem wir gefrühstückt und ausgecheckt haben lassen wir uns mit dem Boot zum Parkplatz bringen. Um 7.45 Uhr starten wir von dort zum Mudumu, den wir auf dem Weg zu unserer nächsten Lodge im Mamili noch besuchen wollen. Da die Chinesen hier gerade eine neue Straße bauen 🤩 (kein Scherz!) gibt es neben der alten Straße nur eine behelfsmäßige Gravel Road und da gravelt es ganz ordentlich. Gut durchgeschüttelt kommen wir am Mudumu an und machen uns auf die Suche nach der Rangerstation. Der Beschilderung folgend landen wir auf einer weiteren Baustelle. Die Arbeiter sprechen kein Englisch und wissen auch nicht wirklich was wir hier wollen. 😵 Wir suchen also weiter und werden irgendwann fündig.
Als wir das Permit kaufen bekommen wir mal wieder eine sehr gute 😉 handgezeichnete Karte des Parks und ein paar Erklärungen in welche Richtung wir von der Rangerstation aus fahren sollen. Wir fahren am Fluss entlang und halten Ausschau nach Tieren. Wir sehen ein paar Warzenschweine, ansonsten herrscht hier gähnende Leere.
Wir fahren immer wieder verschiedene Abzweigungen zum Fluss, sehen aber leider keine Tiere. Wir begegnen einem anderen Fahrzeug, aber auch die haben nichts gesehen. Einige Abzweigungen später treffen wir wieder auf das andere Fahrzeug. Da wir unfreiwillig irgendwo falsch abgebogen sind landen wir irgendwann wieder an der Rangerstation. 😏 Von dort aus fahren wir einen tiefsandigen Weg weiter über die Campsite. Hier treffen wir endlich auf eine Herde Elefanten am Fluss und auf dem Weg.
Wir überqueren die Gravel Road Richtung Busch zu den Wasserlöchern. Wir sehen einen einzelnen Elefanten und ein einzelnes Impala. Sonst herrscht absolute Stille. Etwas enttäuscht beschließen wir weiter zur Nkasa Lupala Lodge zu fahren. Bis Sangwali fahren wir auf der behelfsmäßigen Gravel Road, die letzten 12 Kilometer zur Lodge sind etwas abenteuerlich und nur mit einem 4x4 zu befahren. Die tolle Holzbrücke muss ich unbedingt fotografieren.
Die Strecke besteht aus ziemlich tiefem Sand. Nach der Holzbrücke fahren wir noch über zwei Stahlbrücken, die deutlich stabiler aussehen. Wenn ich sehe, was hier von der vorigen Holzbrücke übrig geblieben ist, bin ich ja froh, dass die erste noch so super erhalten ist. 😄
Auf dem Weg zu unserer Lodge sehen wir Elefanten, Impalas und ein Mini-Zebra. Das Arme ist ganz allein. 😕
Gegen 14 Uhr werden wir in der Lodge mit einem Welcome Drink begrüßt und Rogero erklärt uns was wichtig ist zu wissen. Bei Dunkelheit soll man wegen der Tiere nicht allein zum Zelt laufen. Man bekommt ein Funkgerät, mit dem man Bescheid geben soll, wenn man abgeholt werden möchte. Für den Abend buchen wir einen Game Drive. Wir hoffen Löwen zu sehen, da Rogero erzählt, dass die in der letzten Zeit häufiger hier gesehen wurden. Die Zelte sind groß und haben Solar fürs Licht, was aber sehr duster ist. Die Ausstattung ist recht schlicht. Bei dem Preis der Lodge haben wir etwas mehr Deko oder Liebe zum Detail erwartet. Das Bad und die Dusche sind geräumig, nur eben etwas dunkel. Da es in den Zelten keinen Strom gibt darf man in der Lapa Akkus laden. Dort gibt es sogar WLAN.
Von der Terrasse hat man einen schönen Blick über die sumpfige Ebene und den Fluss. In der Ferne sehen wir immer wieder einige Elefanten. Wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse, bevor es um 16 Uhr zum Game Drive geht. Neben uns sind noch 3 Frauen an Board, 2 davon aus Deutschland und eine aus der Nähe von Windhoek. Die 3 sind große Vogelliebhaber. Vögel gibt es im Mamili sehr viele, aber leider sehr wenige große Tiere. Löwen finden wir keine. Ein paar Impalas, Kudus, Warzenschweine und Elefanten sind die Ausbeute des heutigen Drives.
Auch eine Menge Geier und Marabus sehen wir, unsere Hoffnung auf Löwen bei einem Riss wird aber leider nicht erfüllt.
Den Sundowner Stopp legen wir am Hippo Pool ein. Ich kann es nicht lassen, auch hier wieder ein Augen-und-Ohren-Bild zu machen. 😄
Auf der Rückfahrt zur Lodge sehen wir noch eine Herde Zebras. Rogero erzählt später beim Abendessen, dass die Zebras erst vor 2 Tagen hier ausgewildert wurden und das kleine Zebra, das wir auf dem Weg zur Lodge gesehen haben wohl den Anschluss verloren hat. Ich fürchte das Schlimmstes für das kleine Ding.
Wieder in der Lodge gehen wir schnell duschen und dann zum Dinner. Es gibt Tomatensuppe, Beef mit Kartoffelpüree und Rotkraut und als Dessert eine Lemontarte. Uns gefällt es gut, dass beim Essen alle an einem langen Tisch sitzen und sich der Besitzer und eine Angestellte aus der Region ebenfalls dazusetzen beide sind sehr nett und erzählen viel interessantes vom Leben hier. Wir genießen das gemütliche Ambiente bei Kerzenschein, unterhalten uns gut mit den anderen Gästen und lassen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen. In der Nacht hören wir gelegentlich Löwengebrüll und hoffen die Katzen am morgigen Tag endlich zu Gesicht zu bekommen.
tiggi1'558 Beiträge · seit 201131. Jan. 2013 · #100
Hallo Daniela, wieder schöne Bilder - aber der Eli (Bild Nr. 19) absolut knuddelig! 😘 Ich lese die Berichte nur noch mit Gänsehautfeeling! Vor unserer ersten Reise war das für mich einfach nur ein Bericht, aber hat man das selbst erlebt - so sind die Erinnerungen gleich wieder präsent und der Bericht lebt. 🤢 Liebe Grüße Biggi