Die Taschen sind gepackt und auf geht es zur Pirsch 2,5 Stunden bis Frankfurt. Da wir zeitig am Flughafen sind, heißt es 3 Stunden warten bis wir endlich einsteigen dürfen. Während wir so beim Schnellrestaurant zum goldenen M sitzen sehen wir schon mal unseren Flieger am Fenster vorbeifahren. 🙂
Teil 227. Dez. 2012
Hallo Hanne,
schön, dass du uns auf unserer Reise begleitest, es geht auch direkt weiter.
Tag 1 - 15.09.2012 Samstag
Der Flug verläuft recht unspannend. Als würde ich im Flugzeug nicht eh schon schlecht schlafen, haben wir einen Säugling eine Reihe vor uns, der sich häufiger lautstark äußert. 🙁 Überpünktlich landen wir um 5.38 Uhr. Juhu! Nach 1,5 Jahren haben wir endlich wieder namibischen Boden unter unseren Füßen! 😁 Die Immigration dauert ewig, dafür müssen wir nicht mehr lange auf unser Gepäck warten. Als Auto haben wir bei Africa 4x4 rentals einen Toyota Hilux mit AHA Canopy gemietet. Wir sollen am Flughafen abgeholt werden und schauen uns nach einem Menschen mit einem Schild mit unseren Namen um. Da der Fahrer noch nicht da ist holen wir erst einmal Geld. Als der Fahrer auftaucht sagt er uns, dass wir noch auf 2 andere Paare warten müssen. Als alle da sind geht’s los Richtung Windhoek. Nach wenigen Kilometern rennt ein Warzenschwein kreuz und quer über die Straße. Toll, das erste Tier. 😉 Nach kurzweiliger Fahrt stehen wir auf dem Hof der Autovermietung. Als ich vor dem AHA Canopy stehe ist mein erster Gedanke: wow, ist der groß!
Die Übergabe verläuft problemlos. Man zeigt uns den Aufbau des Canopys. Da der hintere Reißverschluss klemmt, wird eine Hälfte der Rückwand ausgetauscht. Der zusätzlich angefragte Potje ist auch dabei. Gegen 11 Uhr sind wir fertig. Zum Einkaufen wollten wir in die Maerua Mall, aber einer der Mitarbeiter der Autovermietung sagt uns, dass die Wernhill Mall nur 3 Straßen weiter ist. Parkplätze soll es dort reichlich geben, also geht es dorthin. Chris fährt, ich lotse ihn. Rechts, links und wieder rechts, dann sind wir auch schon da, Ohhhh….. ein Parkhaus. 😗 Chris manövriert unser Monster aber ganz gut in den Parkplatz. Wir decken uns mit Lebensmittel ein und fahren dann in die Pension Onganga, wo wir gegen 13 Uhr ankommen. Wir werden freundlich empfangen und auf Deutsch begrüßt. Die freundliche Dame führt uns in ein Zimmer auf der oberen Ebene mit Blick auf den Pool. Da ihr beim Weg zurück nach unten auffällt, dass ich aufgrund meines Bänderrisses noch Probleme beim Treppensteigen habe, bietet sie uns an das gezeigte Zimmer gegen ein ebenerdiges Zimmer zu tauschen. Ich finde das total aufmerksam und nehme das Angebot dankend an.
Die Zimmer sind nett eingerichtet und geräumig. Wir laden erst einmal unsere ganzen Einkäufe aus und sortieren sie. Da wir noch etwas Zeit haben, wollen wir zum Craft Center fahren. Als wir dort gegen 15 Uhr ankommen müssen wir allerdings feststellen, dass schon alles zu ist. 🙁 Wir wollten doch so gerne einen Kudu als Holzfigur für daheim kaufen.
Die unfreiwillig gewonnene Zeit wollen wir auf der Heinitzburg zum Genuss eines Apfelstrudels nutzen. Wir sitzen gemütlich auf der Terrasse, genießen die Aussicht und bestellen uns Kaffee und Apfelstrudel. Urplötzlich zieht ein Sturm auf, der alles auf der Terrasse wegweht. Die Kellnerin lässt sämtliche Gäste in den Frühstücksraum. Dieser ist auch recht gemütlich und der Apfelstrudel ist noch genauso gut wie im letzten Jahr. Es ist nur schade um den Ausblick über Windhoek den man bei gutem Wetter von hier hat.
Zurück in Onganga Duschen wir und machen uns fertig um zum Abendessen in die Stadt zu fahren. Es fängt an zu regnen, aber wir haben Glück, dass es wieder aufhört bevor wir bei Joes Beerhouse sind.
Wir bestellen uns hervorragendes Orxy Carpaccio, und jeweils eine Portion Game. Nach einem gemütlichen Essen fahren wir zurück in unsere Pension und nehmen auf der Terrasse noch einen Gin Tonic als Malariaprophylaxe ein. Da wir von der langen Reise doch recht erschöpft sind gehen wir danach zu Bett.
Teil 328. Dez. 2012
Sehr gerne nehme ich euch alle mit! Alle einsteigen, es geht direkt weiter.
Tag 2 - 16.09.2012 Sonntag
Der Wecker klingelt um 6.30. Es ist Sonntag... Ich glaube wir müssen uns erst wieder daran gewöhnen, im Urlaub so früh auszustehen. 😕 Wir packen zusammen, gehen zum Frühstück und machen uns um 8 Uhr auf den Weg. Nachdem wir gestern im Supermarkt kein Gamefleisch bekommen haben, versuchen wir es erfolglos im Shoprite. Das Game Center hat sonntags leider zu, also geht es ohne Game nach Okonjima. Nach dem Einfahrtstor sehen wir wie ersten Kudus. Kurz darauf trauen wir unseren Augen kaum. Ein Gepard steht dekorativ auf einem Termitenhügel!
Nachdem der Gepard vom Hügel herunterkommt und durch das hohe Gras streift sehen wir, dass insgesamt 4 Geparden im Gras liegen. Später in der Lodge erfahren wir, dass es noch junge Geparden sind, die erst vor kurzem ausgewildert wurden.
Als wir am Parkplatz ankommen werden wir sofort gefragt, was wir gesehen haben, da man eigentlich vom Tor 45 Minuten braucht, wir aber erst nach 1,5 Stunden ankommen. 😄 Wir bekommen unseren Welcomedrink und fragen für den Nachmittag nach einem Leopardentracking. Für den Nachmittag ist ein Fahrzeug zum Leopardentracking leider schon voll. Ein anderes macht die Tour zum Gepardenprojekt. Da wir das bei unserem Besuch im letzten Jahr schon gemacht haben, fragen wir ob es möglich ist, dass wir ein weiteres Fahrzeug für ein Leopardentracking zu bekommen. Sicher zusagen kann man uns es noch nicht, wird es aber versuchen. Wir beziehen unseren View Room und setzen uns noch etwas auf die Terrasse bevor es zurück zur Lapa zu Kaffee und Kuchen geht. Unser Guide Pieter stellt sich vor und sagt uns, dass wir gemeinsam zum Leopardentracking gehen. 🙂 Schon kurz nachdem wir das Lodgegelände verlassen haben empfängt Pieter ein Signal von Mafana. Wir folgen dem Signal einige Zeit, müssen aber feststellen, dass er auf dem Berg ist wo wir ihm nicht folgen können. Auf unserer Suche sehen wir ein paar trinkende und schlafende Warzenschweine.
foto: 39851]
Auch eine Giraffe,
Zebras, Kudus und Oryxe begleiten unsere Suche. Pieter ist ein hervorragender Guide. Er hält nicht nur bei allen Tieren kurz an damit wir unsere Fotos machen können, sondern erzählt uns auch sehr viel über die Tiere. Teilweise sind die Geschichten auch sehr lustig. Mein persönliches Highlight ist sein Spitzname Bush Mc Donalds für die Impalas, da sie ein dekoratives m auf dem Hintern haben. 😄
Wir fahren weiter und suchen nach dem Signal eines anderen Leoparden. Wir finden ein Signal von MJ, worüber ich mich sehr freue, da MJ im letzten Jahr die erste Leopardin war die wir in Okonjima gefunden haben. An einem Aussichtspunkt machen wir einen kurzen Fotostopp.
Dann geht die Suche weiter. Zu unserer Freude sehen wir einen Eland, den wir im letzten Jahr vergeblich gesucht haben und nur auf dem Teller hatten.
Das Signal von MJ wird stärker, sie selbst ist leider sehr lange nicht zu sehen. Als wir sie schließlich doch finden liegt sie in einer Senke im dichten Gestrüpp. Zu sehen ist leider nur ein Fellbüschel. 🙁
Ist sie nicht schön? 😠 MJ schläft und bewegt sich kein bisschen. Meine Hoffnung auf schöne Leopardenfotos schwinden allmählich. Pieter erzählt uns, dass MJ ein Jungtier hat, das inzwischen 19 Monate alt ist. Er meint, dass dieses evtl. in der Nähe ist und macht sich auf die Suche. Toll, dass wir so einen ausdauernden Guide haben, der einen neuen Versuch unternimmt uns noch einen fotogenen Leoparden zu finden! Tatsächlich findet Pieter nach kurzer Zeit ein Signal von Buano und das Tracking geht weiter. Nach kurzer Zeit finden wir ihn. Auch Buano möchte sich nicht groß bewegen sondern gähnt lieber vor sich hin, aber zumindest können wir noch ein paar Fotos machen.
Es ist inzwischen schon recht spät und so fahren wir weiter um auch unseren Sundowner noch vor der völligen Dunkelheit einzunehmen.
Da sich die Suche nach den Leoparden heute etwas schwierig gestaltet hat sind wir erst mit 45 Minuten Verspätung wieder an der Lodge. Es bleibt aber noch ausreichend Zeit sich frisch zu machen und umzuziehen bevor es zum Essen geht. Nach dem Abendessen machen wir den Night Hike in der Hoffnung ein Stachelschwein zu sehen. Im letzten Jahr hatten wir das schon zweimal erfolglos versucht, vielleicht klappt es ja heute. Wir sitzen einige Zeit da und warten, ob das Stachelschwein zum Abendessen kommt, aber leider mal wieder ohne Erfolg. 🙁 Also machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Zimmer und trinken auf der Terrasse noch gemütlich ein Glas Wein. Für Morgen früh haben wir ein Hyänen Tracking gebucht. Voller Hoffnung und Vorfreuge gehen wir ins Bett.
Teil 430. Dez. 2012
Tag 3 - 17.09.2012 Montag
Das Hyänen Tracking machen wir mit Angela, da Pieter heute Morgen eine andere Aktivität macht. Neben Angela als Guide kommt ein Tracker mit, dessen Namen ich mir leider nicht merken konnte. 😗 Unsere Chancen sind sehr gering, da es in den 22.000 ha nur 3 Hyänen gibt und nur eine davon ein Funkhalsband hat. Wir wollen unser Glück dennoch probieren. Wir fahren lange Zeit ohne ein Signal zu empfangen, sehen aber Elandantilopen, Giraffen, Zebras usw.
Wir stoppen an ein paar Wassertanks auf die unser Tracker klettert, aber auch dort oben empfängt er kein Signal. Also fahren wir weiter zu einem Funkturm, damit er höher hinauf kommt.
Er hört ein schwaches Signal und wir fahren weiter zu einem Funkturm in die angegebene Richtung. Das Signal wird stärker. Es sind schon 2,5 Stunden um als wir ein recht starkes Signal hören können. In dieser Gegend dürfen wir allerdings nicht weit vom Fahrzeug weggehen, da wir im Leopardengebiet sind. Unser Guide hatte hier einmal eine Begegnung mit einem... 🤩 In den Bäumen sitzen viele Geier. Ein nahes Signal und die vielen Geier könnten evtl. die Hyäne mit einem Riss der letzten Nacht sein. Unsere Hoffnung keimt wieder auf.
Das Signal ist nun so nahe, dass es zu Fuß weitergeht. Im Gebüsch liegt ein toter Oryx, welcher einen unangenehmen Verwesungsgeruch verströmt. Er wurde vermutlich nicht von der Hyäne getötet, da es keine Bissspuren an der Kehle gibt.
Einige Meter weiter liegt die Hyäne unter einem Baum. Ihr Name ist Poo. Er sieht recht vollgefressen aus. Das liegt wohl an dem halben Oryx. 😎 Wir dürfen bis auf 3-4 Meter an die Hyäne heran und machen unzählige Fotos.
Poo steht kurz auf und geht ein paar Meter.
Wir müssen zurück zur Lodge zum Frühstück. Als wir dort ankommen ist es schon nach 10 Uhr und wir sind die Letzten. Wir lassen uns ein Bushman Omelett zubereiten und genießen das leckere Frühstück. Dann geht es zum Relaxen an den Pool. Der Pool ist sehr erfrischend. 😉
Nachdem wir uns ausgeruht haben gehen wir unter die Dusche. Von unserer Terrasse haben wir einen herrlichen Blick auf einen jungen Oryx der fröhlich herumrennt. Dann geht es auch schon wieder zum Kaffee in die Lapa.
Zu unserer Freude macht Pieter heute unser Leoparden Tracking. Ich sage ihm, dass auf meiner Geburtstagswunschliste ein männlicher Leopard auf einem Baum ganz oben steht. 😉 Er verspricht, zumindest einen männlichen Leoparden zu suchen.
Kaum sind wir losgefahren findet Pieter ein Signal von TJ. Nach kurzer Suche ist das Signal stark und es geht Off Road. Wir stoppen und suchen. Plötzlich sagt Chris: Da! Auf dem Baum! Und da liegt er wirklich. Ich bin völlig happy und mache viele Fotos, auch wenn immer der ein oder andere Ast im Bild ist.
TJ kommt vom Baum und wir folgen ihm. Zurück durch den Busch, über die Straße wieder in den Busch. Überall Dornengestrüpp. Krass, was so ein Auto aushalten muss. 🙂 TJ legt sich unter einen Baum und ruht sich aus.
Wir warten. Dann steht TJ auf und läuft mit einem Meter Abstand an unserem Auto vorbei. Pieter sagt, wir sollen ganz still sitzen bleiben. Ich trau mich kaum zu atmen, aber der Kerl hinter mir fuchtelt und fotografiert wie wild. TJ marschiert zielstrebig ins Flussbett. Pieter ermahnt uns, dass wir auch still sitzen bleiben sollen, wenn er es sagt. 🙂
Wir fahren zum Sundowner und genießen unseren Gin Tonic. Ich bin immer noch überglücklich über die geniale Leopardensichtung.
Auf der Rückfahrt zur Lodge sehen wir noch einige Oryxe.
Um 20 Uhr gehen wir zum Essen. Auf unserem Tisch liegt eine Geburtstagskarte für mich mit Grüßen der Besitzer, der Angestellten und der Katzen. 😁 Das Essen ist wieder sehr lecker. Als Dessert bekomme ich einen Geburtstagskuchen. 🙂 Nach dem Essen machen wir wieder einen Night Hike. Vielleicht sehen wir ja zum Abschluss eines so großartigen Tages tatsächlich noch ein Stachelschwein. Wie heißt es so schön, alle guten Dinge sind 3... nein in unserem Fall hoffentlich 4. 😄 Wir setzen uns und nach 2 Minuten erscheint tatsächlich ein Stachelschwein! Ich kann es kaum glauben. Es macht sich genüsslich über das Futter her. Nach wenigen Minuten kommt ein Zweites. Die sind total niedlich. Als sie fressen erschrecken sie plötzlich und tippeln weg. Aber sie kommen direkt wieder. Wir beobachten die beiden noch eine Weile und gehen dann zurück zur Lodge.
Teil 502. Jan. 2013
Hallo zusammen,
ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!
Die nächsten Tage der Reise führen uns ab heute in den Etosha und ich muss euch schon einmal warnen, dass es viele Fotos geben wird. Ich kann mich einfach schwer entscheiden, welche ich weglassen soll... 😗 Sollten es aber zu viele Fotos werden, bremst mich bitte ein.
Viele Grüße Daniela
Tag 4 - 18.09.2012
Bevor wir heute Okonjima leider wieder verlassen müssen, machen wir noch ein Wilddog Tracking. Pieter ist nochmal unser Guide. Zu Beginn sehen wir die üblichen Verdächtigen: Kudu, Steenbock, Springbock, Oryx, Zebra usw. Ein Signal der Wilddogs haben wir relativ schnell nur ist es schwer zuzuordnen, da es von den umliegenden Hügeln wiederhallt.
Kreuz und quer fahren wir die Wege entlang, bis wir in ein trockenes Flussbett einbiegen, wo das Signal stärker ist. Dann geht es durch die Dornenbüsche. Das Signal wird stärker, springt aber hin und her und kommt dabei auf uns zu. Pieter vermutet, dass die Wilddogs auf der Jagd sind und dabei in unsere Richtung kommen. Das wäre natürlich genial. Wir fahren weiter und sehen dann einen Kopf aus dem Gras gucken. Noch schnell ein paar Dornenbüsche umgefahren und wir stehen vor ihrem Kill! Es war ein junger Kudu.
Wir beobachten die Wildhunde beim Fressen. 3 Meter vom Auto weg. Zu nah für mein Tele. 🙂 Nach einiger Zeit sind alle weg. Pieter vermutet sie nun beim Trinken. Also hinterher. Und da sind sie wieder. Wir beobachten sie am Wasserloch, bis sie weiterziehen, vermutlich zurück zum Kill.
Wir fahren zurück zur Lodge zum Frühstück und machen unterwegs noch ein paar Bilder von Kudus, Zebras, Oryxantilopen und Warzenschweinen.
Bevor wir Okonjima verlassen gehen wir noch schnell in den Curio Shop um 2 bemalte Giraffen zu kaufen. Der Angestellte braucht ewig zum Schreiben der Rechnung und noch länger zum Verpacken. 😏
Nun geht es in den Etosha! In Otjiwarongo kaufen wir noch schnell ein paar Lebensmittel und Game Fleisch beim Metzger. Der ist schon etwas speziell... Für heute Abend kaufen wir Game Spieße bei denen sich 2 Verkäuferinnen nicht ganz einig sind, ob es nun Kudu oder Oryx ist. 😉 Um 14.45 Uhr fahren wir durch das Anderson’s Gate. Links und rechts der Straße haben Buschfeuer gewütet. Wir sind beide etwas geschockt. 😮 Tiere gibt es hier kaum. Teilweise schwelt es neben der Straße noch oder brennt sogar richtig.
Etwas deprimiert kommen wir in Okaukuejo an. Am Check In erfahren wir, dass wir ein Update in ein Premium Waterhole Chalet bekommen, da das von uns gebuchte Bush Chalet überbucht ist. Wir schauen uns das Chalet W 33 an und sind begeistert. Es ist riesig und im Obergeschoss hat man einen fantastischen Blick auf das Wasserloch. Und das ist gut besucht!
Der einzige Nachteil ist, dass das Premier Waterhole Chalet keinen Grill hat. Hmm... Also stellen wir den Kühlschrank auf gefrieren um und machen eine Reservierung zum Abendessen bevor wir zum ersten Game Drive im Etosha starten. Wir wollen nach Okondeka, da wir hoffen dort Löwen zu sehen. Auf dem Weg dorthin sehen wir natürlich jede Menge Springböcke.
Ein paar Gnus liegen im Gras. Löwen sind leider Fehlanzeige, also fahren wir weiter nach Leubronn, aber auch dort ist nichts los. Leider müssen wir auch schon wieder zurück. Kurz vor Okaukuejo sehen wir noch einen Elefanten! Es gibt sie hier wirklich! Wir waren im letzten Jahr 4 Tage im Etosha und haben in der Zeit nur einen einzigen Elefanten durchs Fernglas gesehen. Ob das wohl der gleiche ist und es doch nur einen gibt? Etwas weiter die Straße lang stehen nochmal 2 Elefanten. Es muss also doch mehrere geben. 😎 Zurück am Chalet sehen wir nochmal 2 Elefanten und noch viele andere Tiere am Wasserloch stehen. Das ist auch etwas ganz anderes als das verwaiste Wasserloch das wir aus dem letzten Jahr kennen...
Wir gehen unter die Dusche und dann zum Essen. Danach genießen wir unsere Terrasse mit dem genialen Blick auf das Wasserloch. Wir trinken ein Glas Wein und haben tolle Sichtungen in der Dunkelheit. Leider sind die sehr schwierig zu fotografieren. Zuerst kommt ein Spitzmaulnashorn, dann ein Breitmaulnashorn, Elefanten, Giraffen und schließlich Löwen.
Es ist fast zu schade um schlafen zu gehen. Immer wenn ich gerade ins Bett will, kommt das nächste Highlight. Aber irgendwann muss es dann doch sein, schließlich wollen wir Morgen bei Gate Öffnung wieder los.
Teil 603. Jan. 2013
Hallo Birgit,
ich möchte gerne versuchen deinen verregneten Tag mit noch mehr Bildern aufzuheitern. Daher kommt hier direkt der nächste Teil der Reise.
Viele Grüße Daniela
Tag 5 - 19.09.2012
Das Gate öffnet um 6.51 Uhr und zu dieser Zeit fahren wir auch schon raus in den Park. Wir haben uns für heute eine Route zu folgenden Wasserlöchern vorgenommen: Gaseb, Gemsbokvlakte, Olifantsbad, Aus, Ondongab, Kapupuhedi und Nebrowni. Wir sind gespannt was für Tiersichtungen der Tag so bringt. Zu dieser frühen Zeit stehen ein paar noch etwas verschlafene Springböcke am Wegrand. Schon kurz nachdem wir die Abzweigung Richtung Gaseb nehmen sehen wir im Dornengestrüpp ein Spitzmaulnashorn!
Das Nashorn kommt zielstrebig auf die Straße und überquert sie vor uns um auf der anderen Straßenseite wieder ins Gestrüpp zu verschwinden. Wir sind total begeistert über diesen genialen Blick auf das beeindruckende Tier. So nah haben wir bisher noch kein Nashorn gesehen. Begeistert fahren wir den Weg der auf der Karte wie ein W aussieht weiter Richtung Gemsbokvlakte. Allzu weit kommen wir nicht, da wir im Gras einige Löwen bei einem Zebrakill ausmachen. Leider sind diese etwas weit weg.
Chris wendet um die Löwen besser von seiner Seite aus fotografieren zu können. Als wir uns dann etwas umsehen bemerken wir nur einige hundert Meter weiter unter einem Baum ein weiteres Löwenpaar.
Was für ein unglaublicher Start in den Tag! 🤪 Als wir in Gemsbokvlakte ankommen sehen wir aus der Ferne eine riesige Zebraherde näherkommen. Wir suchen uns eine gute Fotoposition und genießen das Schauspiel.
Nach einiger Zeit ziehen die Zebras wieder ab und wir sind mit ein paar Vögeln allein am Wasserloch. Also beschließen wir nach Olifantsbad weiterzufahren. Dort angekommen dürfen wir uns über ein paar Kudus, Impalas und rote Kuhantilopen freuen. Elefanten sind leider keine zu sehen.
Während wir Fotos machen kommen und gehen immer wieder verschiedene Tiere. Nach etwa einer Stunde fahren wir weiter.
In Aus sind die üblichen Verdächtigen vertreten. Ausnahmsweise machen wir mal etwas weniger Fotos. 😎 Dann geht es weiter Richtung Pan. Wir freuen uns über ein paar Giraffen.
An den Wasserlöchern entlang der Pan ist so gut wie nichts los. Auf der Strecke dazwischen teilen sich einige Springböcke den wenigen Schatten eines einzelnen Baums.
Nebrowni ist ein sehr gut besuchtes Wasserloch. Als wir dort ankommen sind ein Strauß, ein Elefant, viele Zebras, Oryxe und Springböcke vertreten. Während wir beobachten, fotografieren und staunen kommt von rechts nochmal ein Elefant herangetrottet. Als er am Wasserloch angekommen ist sehen wir, dass von rechts noch weitere Elefanten herankommen.
Wie im Flug sind inzwischen 2 Stunden vergangen. Wir beschließen zurück nach Okaukuejo zu fahren und von unserer Terrasse aus mal zu schauen, was dort am Wasserloch so los ist. Zu unserer großen Freude treffen wir auch hier auf Elefanten.
Nachdem die Herde davongezogen ist haben die Springböcke und Zebras das Wasserloch nahezu für sich. Nur ein einzelner Elefant ist noch da. Eine halbe Stunde später ist das Wasserloch völlig verwaist.
Wir haben uns ein bisschen ausgeruht und wollen nochmal nach Gemsbokvlakte fahren, da dort heute Morgen so viel zu sehen war.
Danach machen wir nochmal einen Abstecher nach Nebrowni.
Ein entgegenkommendes Fahrzeug hält und sagt uns, dass sie in Wolfsnes Löwen gesehen hätten, die dort im Gras liegen und schlafen. Da wir so gerne Löwen sehen wollen fahren wir nach Wolfsnes. Vielleicht haben wir heute ja noch etwas Glück. Als wir dort ankommen suchen wir die weite Ebene ab und entdecken tatsächlich Löwen.
Leider sind sie nicht besonders gut zu sehen und rühren sich auch nicht vom Fleck. Wir warten einige Zeit, aber die Löwen schlafen. Da es inzwischen schon spät geworden ist und das Gate bald schließt fahren wir zurück nach Okaukuejo. Von unserer Terrasse bestaunen wir am Abend wieder was sich so am Wasserloch tut.
Teil 704. Jan. 2013
Tag 6 - 20.09.2012
Am heutigen Tag müssen wir leider unser lieb gewonnenes Premium Waterhole Chalet in Richtung Halali verlassen. Aber wir freuen uns sehr auf das was noch vor uns liegt. Die Route nach Halali soll uns über den Pan Lookout, Nebrowni, Kapupuhedi, Ondongab, Homob, Sueda, Charitsaub, Salvadora und Rietfontein führen. Um 7 Uhr verlassen wir Okaukuejo. Schon nach kurzer Fahrt wartet das erste Highlight auf uns: Hyänen mit einem Springbockkill!
Einige Schakale schleichen ständig um die Hyänen und hoffen auch etwas vom Springbockbraten abzubekommen 😉 Wir beobachten die Szene so lange bis die Tiere immer weiter weg ins hohe Gras ziehen und genießen unterdessen den Sonnenaufgang.
Beim Stopp am ersten Wasserloch sehen wir viele Zebras. Nach einiger Zeit kommt noch eine Herde Gnus hinzu.
Das nächste Wasserloch ist ziemlich verwaist. Insgesamt sind an der Pan recht wenige Tiere zu sehen.
Erst als wir in Rietfontein ankommen ist wieder richtig was geboten. Es zieht gerade eine Herde Elefanten zum Wasserloch.
Es wird getrunken, gebadet, mit Schlamm und Staub um sich geschmissen, einfach alles was das Elefantenherz begehrt. Man kann richtig sehen welchen Spaß die Elefanten dabei haben. Als alle fertig mit trinken und baden sind messen zwei ihre Kräfte, dann ziehen sie alle davon.
Als wir weiterfahren müssen wir durch einige Kilometer Baustelle, da die Straße hier neu gemacht wird. Wir fahren nach Halali, checken ein, gönnen uns ein Eis und machen einen Abstecher zum dortigen Wasserloch. Da ist in der Mittagshitze aber auch nicht viel geboten. Wir sitzen etwa eine halbe Stunde dort, aber außer einem Buschhörnchen kommen keine Tiere.
Wir suchen uns für den Nachmittag noch eine kurze Runde zu den Wasserlöchern Helio, Goas, Noniams und Nuamses aus. Für mich ist Nuamses das erklärte Ziel des Weges, da ich im Buch über die Sichtungen gelesen habe, dass dort 2 Tage zuvor am späten Nachmittag ein Leopard gesehen wurde. Zuerst geht es aber nach Helio wo so gar nichts zu sehen ist. Wir fahren daher direkt weiter nach Goas und Noniams. Zuerst sind nur ein paar Vögel zu sehen, aber nach etwas Wartezeit kommen eine Giraffe und eine Herde Zebras.
Dann geht es für uns weiter nach Nuamses. Das Wasserloch ist bis auf zwei parkende Fahrzeuge komplett ausgestorben. Die beiden sehen aber so aus, als ob sie da schon was länger stehen und auch vor Torschließung nicht mehr wegfahren. Die Seitenscheiben sind zum Schutz vor der Hitze verhangen. Ich sehe das als gutes Zeichen und wir stellen uns daneben mit gutem Blick auf das Wasserloch. Eine halbe Stunde vergeht und nichts ist zu sehen. Nach einer knappen Stunde beginnt Chris etwas ungeduldig zu werden und fragt mich, ob ich allen ernstes bis zur Torschließung hier warten will. Ich beantworte das mit einem klaren JA und biete ihm zum Überbrücken der Wartezeit ein paar Kekse an. Etwas murrend, weil er das schöne Abendlicht nicht zum Fotografieren nutzen kann sondern warten soll, nimmt er die Kekse. Den Blick haben wir beide weiterhin auf das Wasserloch und das dahinterliegende hohe Gras gerichtet. Auf einmal ruft Chris „DA!“, wirft die Kekse weg direkt auf mich und kramt hektisch seine Kamera vom Rücksitz. Im hohen Gras hüpft auf einmal ein Leopard in die Höhe und ist danach sofort wieder im Gras verschwunden. Wir sitzen beide ganz aufgeregt mit unseren Kameras da und warten was als nächstes passiert. Ich mache einem der anderen Fotografen winkende Bewegung in die Richtung wo wir den Leoparden gesehen haben, aber der starrt mich nur verständnislos an. Der Leopard entschließt sich nach einigen Minuten seine Deckung zu verlassen und zum Wasserloch zu kommen.
Er setzt sich an den Rand des Wassers, schaut sich um und fängt dann an zu trinken. 🤪
Rasch steht er wieder auf und läuft einige Schritte weiter entlang des Wasserlochs. Ich bin total fasziniert und mache unzählige Fotos.
Der Leopard zieht sich etwas an den Rand zurück und legt sich hin. Dort bleibt er einige Zeit liegen. In der Zwischenzeit sitze ich bei heruntergekurbeltem Fenster auf der Autotür um besser zu sehen. Aus einem anderen Auto winkt mir einer zu und deutet in die Richtung weg vom Leopard. Dort ist plötzlich ein Nashorn aufgetaucht! Zielstrebig läuft es auf das Wasser zu und beginnt zu trinken.
Kaum hat das Nashorn zu Ende getrunken streckt sich der Leopard einmal. Er schleicht sich etwas näher an das Wasser heran und legt sich wieder hin.
Die erneute Ruhepause ist allerdings nur von sehr kurzer Dauer, dann steht der Leopard wieder auf und macht sich daran die Umrundung des Wasserlochs fortzusetzen.
Dabei kommt er immer näher auf uns zu und trinkt sogar nochmal. Ich bin nur noch am Staunen und mache gar keine Bilder mehr. Schließlich läuft der Leopard wieder nach hinten, legt sich nochmal hin und verschwindet dann wieder im hohen Gras.
Für uns ist es nun an der Zeit zurück nach Halali zu fahren. Perfektes Timing. Wir duschen, gehen zum Essen und sitzen danach noch ein bisschen auf unserer Terrasse und trinken ein Savannah, bevor wir recht früh ins Bett gehen.
Teil 807. Jan. 2013
Hallo zusammen,
nachdem ich am Wochenende die anderen schreiben lassen habe, will ich euch heute einen weiteren Teil des Reiseberichts liefern.
@ Birgit: genügend Kekse sind nie ein Fehler. 😄 Nachdem an dem Wasserloch bereits 2 Fahrzeuge quer standen und wir uns dann den letztn supertollen Platz in der ersten Reihe egsichert haben, waren die besten Plätze auch schon weg. Es kamen aber im Laufe unserer Beobachtungen immer wieder Fahrzeuge. Manche sind nur kurz geblieben, andere haben in der 2. Reihe geparkt.
@ Guggu: Danke, dass du das Schreiben am Wochenende übernommen hast, da hatte ich auch was zu lesen. 😉
@ Philipp: Danke, dass du auch dabei bist. Wenn ich an deinen Reisebericht zurückdenke, bin ich mir sicher, dass du mindestens genauso viele und genauso tolle Raubkatzenbilder gemacht hast! So ein Leopard ist eben immer ein Highlight!
Nun geht es aber weiter mit unserer Reise durch den Etosha.
Viele Grüße Daniela
Tag 7 - 21.09.2012
Nach einem so erlebnisreichen Tag gestern habe ich herrlich geschlafen und fühle mich fast ausgeruht, als der Wecker um 5.45 Uhr klingelt. 😉 Auch heute wollen wir wieder um 6.51 Uhr bei Gate Öffnung in den Park fahren und sind dadurch wieder früh auf den Beinen. Schnell alles zusammengepackt, gefrühstückt und auf geht es. Zuerst soll es Richtung Salvdora, Charitsaub und Sueda gehen, in der Hoffnung dass wir hier noch Löwen sehen. Danach geht es über Rietfontein zum Etosha Lookout und dann weiter in den Osten nach Springbokfontein, Batia, Okerfontein, Kalkheuwel, Chudop, Koinachas und Namutoni. Auf unserem Weg Richtung Pan hüpft auf einmal ein Honigdachs durchs hohe Gras. Leider ist das Foto nicht besonders gut geworden, der Kerl war einfach zu schnell.
Anschließend sehen wir eine Giraffe ihr Frühstück einnehmen.
Als wir von der Hauptstraße Richtung Pan abgebogen sind sehen wir eine Hyäne durchs Gras schleichen. Allerdings läuft sie von uns weg in Richtung Hauptstraße. Also schnell umgedreht und auf der Hauptstraße auf sie gewartet. Da wir gelesen haben, dass sich Hyänen gerne in den Rohren unter der Straße verstecken, positionieren wir uns darüber. Und siehe da, das war genau richtig. 🙂
Als wir den Weg zur Pan fortsetzen sehen wir einige Springböcke. Löwen oder andere Katzen sind hier leider keine zu sehen. Auf dem Rückweg laufen uns allerdings nochmal Hyänen über den Weg.
Entlang der Hauptstraße geht es nun zum Etosha Lookout. Außer ein paar Gnus ist nicht spannendes zu sehen. Der Lookout selbst ist auch eher unspektakulär. Als wir im letzten Jahr Anfang Mai hier waren, war er komplett unter Wasser. Nun fahren wir immerhin bis zum Ende und machen ein paar Fotos von der Pan.
Da es hier weit und breit keine Tiere gibt fahren wir weiter nach Springbokfontein. Wir freuen uns wieder über einige Elefanten. Zuerst nehmen Sie ihr Frühstück im Dickicht ein bevor sie sich entschließen die Straße zu überqueren.
Als die Elefanten alle wieder im Dornengestrüpp verschwunden sind fahren wir weiter. Aber schon 10 Minuten später werden wir erneut von einem Elefanten gebremst. Der Elefant steht mitten auf der Straße und überzeugt uns erst einmal anzuhalten. 🤨
Als der Elefant für einen kurzen Moment von der Straße geht nutzen wir die Gelegenheit um ihn herumzufahren und auf der anderen Seite zu warten. Er kommt wieder zielstrebig auf die Straße und läuft darauf entlang. Wir fahren ein paar Meter zurück und bringen uns erneut in Position. So geht das einige male bis wir uns zur Weiterfahrt entschließen. Wir wollen nach Okerfontein. Auf dem Weg dahin sehen wir einen Toko der ausnahmsweise mal gut zu fotografieren ist, ein paar Oryxe und Giraffen.
In Okerfontein sind zur Abwechslung Elefanten zu sehen. 😄 Außerdem kommt ein Fahrzeug mit Park Rangern. Die stellen sich ein paar Meter vor uns hin, steigen auf das Dach ihres Fahrzeugs und schauen in alle Richtungen. Was das soll erschließt sich für uns nicht. Wir beobachten abwechselnd die Elefanten und die Park Ranger.
Bevor wir weiterfahren fragen wir die Ranger, was sie hier tun. Sie betreiben irgendwelche Forschungen zum Entwicklungsstand der Vegetation. Unser Weg führt uns Richtung Kalkheuwel, da unser schlaues Buch mit der Beschreibung der Wasserlöcher meint, dass man entlang des Weges sehr gute Chancen auf Leoparden hat. Bevor wir vom Hauptweg abbiegen spaziert ein Sekretär im Gras. Das Dickicht ist so undurchsichtig, dass wir leider überhaupt nichts an Tieren sehen. Am Wasser selbst sitzt ein Adler.
Nun wollen wir weiter nach Chudop, das einzige Wasserloch das bei unserem Besuch im letzten Jahr gut besucht war. Auch heute enttäuscht es uns nicht.
Wir stehen längere Zeit da und beobachten das Treiben. Dann beschließen wir einen Abstecher nach Namutoni zu machen um in das Buch der Tiersichtungen zu schauen und uns die Füße ein bisschen zu vertreten. Das Buch enthält leider nichts Interessantes. Wir sehen uns ein bisschen in Namutoni um, kaufen uns gegen die Hitze des Tages ein kühles Savannah und klettern auf die Plattform des Wasserlochs.
Nach diesem Zwischenstopp geht es wieder zurück Richtung Koinachas und Chudop. Sehr zu meiner Freude sind hier viele Giraffen.
Da es inzwischen schon fast 17 Uhr ist, beschließen wir zum Gate zu fahren. Wir campen die nächsten beiden Nächte in Onguma. Da es das erste mal ist, wo wir unser Canopy aufbauen, wollen wir das nicht in der Dunkelheit tun. In Onguma angekommen bekommen wir an der Rezeption die Dik Dik Site zugewiesen. Unsere Nachbarn sind bereits da. Die Campsite ist sehr schön. Immer 2 Campsites teilen sich ein Häuschen mit Sanitäranlagen, wobei jeder Platz ein eigenes WC und eine eigene Dusche hat. Lediglich das Spülbecken wird geteilt. Wir machen uns an den Aufbau des Canopys und für den Anfang klappt das eigentlich sehr gut.
Während Chris das Feuer macht bereite ich das Abendessen vor und mache einen Brotteig. Es gibt Kudu- oder Orxy Spieße mit Folienkartoffeln. Nachdem wir gegessen haben backen wir noch unsere Brotfladen für den nächsten Morgen. Wir spülen unser Geschirr und sitzen danach noch da und genießen die Stille bevor wir zum ersten mal in unserem Canopy schlafen werden.
Teil 909. Jan. 2013
Tag 8 - 22.09.2012
Die erste Nacht im Canopy war sehr angenehm. Wir haben beide recht gut geschlafen. Der Wecker klingelt sehr früh, da wir das Canopy zusammenpacken müssen und wie üblich um 6.51 Uhr am Gate sein wollen. Für den ersten Versuch das Canopy zusammenzuklappen funktioniert das alles ganz gut und auch recht schnell. Da wir gestern sehr viele Tiere am Chudop Wasserloch hatten, soll das heute unsere erste Station sein. Danach wollen wir nochmals Kalkheuwel anfahren bevor wir den Norden ansteuern. Auf dem Weg nach Chudop haben wir direkt das Glück eine Hyäne zu sehen.
Am Chudop Wasserloch steht ein Schakal und eine weitere Hyäne. Die beide streiten sich um das Vorrecht am Wasserloch.
Als die Sache zwischen den beiden geklärt ist macht sich der Schakal daran sich um sein Frühstück zu kümmern.
Wir halten das für eine gute Idee und essen jeweils einen unserer Brotfladen mit etwas Käse, Wurst und Marmelade. Kaum sind wir damit fertig tauchen die ersten Giraffen in der Nähe des Wasserlochs auf.
Die Giraffen sind mit ihrem Frühstück beschäftigt und bleiben relativ weit weg vom Wasser. Daher beschließen wir unser Glück nochmal in Kalkheuwel zu versuchen und danach wieder hierher zu kommen. Im Dickicht auf dem Weg nach Kalkheuwel lässt sich aber auch heute wieder nichts erspähen. Dafür ist das Wasserloch gut besucht. Ein Steenbock und Impalas kommen zum Trinken. Auch Giraffen und Kudus lassen nicht lange auf sich warten.
Auf einem Baum neben dem Wasserloch wimmelt es nur so von Vögeln.
Nach einiger Zeit ist das Wasserloch wieder völlig verlassen.
Nun peilen wir Koinachas an. Dort haben wir wieder Glück, denn Zebras, Impalas und Oryxe stillen gerade ihren Durst. Einige Zeit später kommen noch ein paar Gnus hinzu. Auch die Kudus wollen sich das nicht nehmen lassen und beehren uns mit ihrem Besuch.
Ausgiebig wird das Geschehen beobachtet bevor es weitergeht in den Norden. Klein und Groot Okevi, sowie Tsumcor wollen wir anfahren. An der Fischer’s Pan haben wir im letzten Jahr mit dem Fernglas den einzigen Elefanten in 4 Tagen Etosha erspäht, daher soll es zumindest noch in diese Richtung gehen, auch wenn wir wahrlich schon viele Elefanten sehen durften. 🤪 Wir fotografieren einen Adler, den ich aber nicht zuordnen kann. Kann jemand bei der Bestimmung helfen? Die Bestimmung des kleinen Raubtiers hat auch einige Zeit gekostet, ich gehe davon aus, dass es ein Kaokoland-Schlankichneumon ist. Hab ich nie zuvor gehört, ist aber ganz niedlich. 😄
An den Wasserlöchern ist überall ziemliche Ruhe. In Tsumcor liegt das Gerippe einer Giraffe. Das einzige was die Ruhe stört ist der permanent laufende Motor eines anderen Fahrzeugs. Nach einiger Zeit konnten wir denen aber zu verstehen geben, dass es ohne Motorengeräusche schöner ist. 😈 Inzwischen herrscht schon wieder eine große Mittagshitze, so dass sich selbst die Springböcke im wenigen Schatten zusammendrängen.
Wir halten für einen Tankstopp in Namutoni bevor es uns wieder nach Chudop zieht.
Da selbst hier im Moment nicht so viel Bewegung drin ist, fahren wir ein weiteres mal nach Kalkheuwel. Zur Abwechslung gibt es hier mal Giraffen im Dickicht und Zebras neben dem Weg.
Von hier aus geht es, wie soll es auch anders sein, nach Chudop. 🤪 Hier freuen sich einige Warzenschweine über den Schlamm am Rand des Wasserlochs.
Etwas gesitteter geht es bei den Giraffen zu. Ein Gabarhabicht beobachtet alles sehr aufmerksam.
Schweren Herzens entschließen wir uns den Etosha langsam zu verlassen. Auf dem Weg zum Von Lindequist Gate wollen wir noch einen Abstecher zu Klein Namutoni machen. Da hier lediglich ein paar Kudus stehen beschließen wir noch den Dik Dik Drive zu fahren. Vielleicht ist das ja endlich mal ein Weg, wo das genannte Tier auch zu sehen ist (beim Rhino und Eland Drive hatten wir bisher beides nicht gesehen). Der Weg sieht so aus als ob hier nicht sehr häufig jemand fährt. Es gibt immer wieder etwas verkohlte und teils noch schwelende Stellen der Buschfeuer. Nachdem wir ein gutes Stück des Rundwegs hinter uns haben steht plötzlich ein Dik Dik im Dickicht.
Chris meint „sind die nicht niedlich“ und ich frage nur „Die? Siehst du mehr als eines?“. Und tatsächlich liegt unter einem Ast noch ein weiteres. 😏
Wir lassen die beiden wieder allein und fahren zurück zu unserer Campsite nach Onguma. Da wir Morgen sehr früh aufbrechen wollen haben wir ein Frühstückspaket bestellt, das allerdings noch nicht fertig ist und uns daher später zur Campsite gebracht werden soll. Das Canopy ist zügig aufgebaut. Chris macht Feuer und ich bereite das Essen vor. Es gibt heute Gamefleisch mit Foliensüßkartoffeln und Karottengemüse und dazu ein Glas Rotwein. Als unser Essen gerade fertig ist kommt unser Frühstückspaket angefahren. Wir essen gemütlich, dann inspiziere ich unser Frühstückspaket. Der darin enthaltenen Obstsalatbecher wird von mir zum Dessert vernascht, der wäre Morgen früh eh nicht mehr so frisch. 😉 Schnell wird das Geschirr abgespült. Danach räumen wir schon ein paar Sachen zusammen, damit wir Morgen früh schnell startklar sind. Als soweit alles fertig ist trinken wir noch gemütlich ein Glas Wein bevor wir uns in unser Canopy zurückziehen.
Teil 1012. Jan. 2013
Hallo zusammen,
ein Blick aus dem Fenster zerigt mir heute Schnee. 🤩 Das lädt dazu ein, sich in wärmere Regionen zu sehnen, so dass ich den Nachmittag damit verbringe den nächsten Teil der Reise zu berichten. Wer möchte darf mir gerne auf dem Weg in den Caprivi folgen.
Viele Grüße Daniela
Tag 9 - 23.09.2012
Es ist Sonntag Morgen und der Wecker klingelt um 5 Uhr. 🤩 Unsere zweite Nacht im Canopy ist leider früh vorbei. Wir gehen schnell in unser Bad und packen dann alles zusammen. Um 5.50 Uhr verlassen wir unsere Campsite in Onguma. Wir fahren die paar Kilometer bis zum Tor an der Hauptstraße. Wir sind heute so früh dran, dass der Mann am Tor noch schläft. Schnell hat er sich ein Handtuch umgebunden und das Tor geöffnet. 🤪 Für uns beginnt ab hier das Neue! Die bisher gefahrenen Strecken kannten wir noch von unserer letzten Reise. Der wunderschöne Sonnenaufgang muss auf jeden Fall noch eingefangen werden.
Unser erstes Ziel führt uns zum Giant Baobab. Auf der Gravel Road geht es gut voran und um 8.15 Uhr sind wir schon am Giant Baobab. In völliger Einsamkeit gehen wir zu dem Baumriesen. Landschaftlich ist es hier sehr schön. Wir wundern uns ein bisschen über die vielen Palmen, die wir hier nicht erwartet hätten. Der Baobab ist wirklich riesig!
Nachdem wir einige Fotos gemacht haben gehen wir zurück zu unserem Auto. Wir kochen uns einen Kaffee und vertilgen unser Frühstückspaket. Darin gibt es vom Sandwich über Obstsalat, Kornriegel und Müsli alles.
Eine Stunde nachdem wir hier angekommen sind geht es auch schon wieder weiter. Wir fahren nach Mururani wo es eine Butchery geben soll. Zu sehen ist davon weit und breit nichts, also fahren wir direkt weiter nach Rundu. Unterwegs machen wir einige Fotos aus dem Auto.
In Rundu fahren wir zuerst in den Spar um unsere Vorräte aufzustocken. Leider bekommen wir hier einiges nicht, so dass wir beschließen noch in den Shoprite zu fahren. Hier ist die Auswahl viel besser. Was wir bei unserer Planung nicht bedacht haben ist, dass es Sonntag ist und wir daher weder Savannah noch Wein kaufen können. 😕 Nur gut, dass wir die nächsten beiden Nächte auf der Campsite der Nunda River Lodge verbringen und dort bestimmt in der Lodge etwas kaufen können. Gegen 15.15 Uhr kommen wir in der Nunda River Lodge an. Hier gefällt es uns auf Anhieb sehr gut. Wir buchen einen Bootstrip für den Abend und suchen uns eine schöne Campsite aus. Leider ist die Campsite direkt am Wasser bereits belegt. Wir bauen unser Canopy auf und stellen fest, dass es schon viel schneller geht.
Ich mariniere unseren Kudu für das Abendessen bevor wir uns etwas auf dem Gelände der Lodge umschauen. Die Campsites liegen sehr zentral und sind teilweise näher an der Lodge oder dem Pool als die Chalets.
Da jetzt keine Zeit mehr bleibt den Pool auszuprobieren muss das unbedingt Morgen nachgeholt werden. Das Boot ist nicht zu groß und es sind insgesamt 8 Leute auf dem Bootscruise. Es ist eine schöne Fahrt auf dem Kavango. In Sichtweite zur Lodge sehen wir schon das erste Krokodil.
Es geht zuerst in Richtung der Popa Falls. Wir sehen schon nach wenigen Minuten die ersten Hippos, die aber leider direkt abtauchen. Ein Langspornkiebitz, eine Riedscharbe und die Krokodile sind etwas fotogener. In direkter Nähe zu einem Krokodil waschen ein paar Einheimische ihre Wäsche.
An den Popa Falls angekommen, steigen wir aus und laufen durch den Sand zu den Fällen. Leider ist das Licht alles andere als gut zum Fotografieren. Dafür hat man einen sehr schönen Blick auf die Popa Falls. Wir sind mittendrin.
Weiter geht die Fahrt zum Hippopool. Dabei fahren wir auch nochmal an der Lodge vorbei. Die Hippos sind sehr zahlreich, haben aber offensichtlich keine Lust fotografiert zu werden. Lediglich eine Menge Augen-und-Ohren-Bilder entstehen.
Einige Krokos und ein Schlangenhalsvogel sind deutlich fotogener.
Als wir wieder Richtung Lodge fahren haben wir kurz das Glück noch ein Hippo an Land zu erwischen. Chris dokumentiert den Gang zurück ins Wasser ganz gut.
Anschließend sehen wir noch einen Graureiher der von einigen anderen Wasservögeln umgeben wird, die ich leider nicht identifizieren konnte. Falls jemand hier helfen kann, würde ich mich freuen. Danach sehen wir einen afrikanischen Löffler und weitere Augen und Ohren von Hippos.
Wir machen noch ein paar Sundowner Fotos und sind dann auch schon wieder in der Lodge angekommen.
Zurück auf unserer Campsite zündet Chris das Feuer an. Es gibt heute Kudu in Peri-Marinade, Karotten, Kartoffeln und ein Savannah. Nachdem wir gegessen haben gehen wir zu den Sanitäranlagen und spülen gleich unser Geschirr. Wieder auf der Campsite entscheiden wir uns für eine Malaria-Prophylaxe und mischen uns einen Gin Tonic, den wir an unserm Lagerfeuer genießen. Einschlafen dürfen wir heute mit Hippogrunzen. Herrlich!
Teil 1115. Jan. 2013
Tag 10 - 24.09.2012
Der heutige Tag steht unter dem Motto „Auf in den Mahango!“. Nach einer angenehmen Nacht mit gelegentlichem Hippogrunzen stehen wir um 6 Uhr auf. Auf dem Rückweg vom Duschen zu unserer Campsite sieht Chris sogar ein Hippo. Zum Frühstücken hatten wir uns in der Lodge angemeldet. Bevor es zum Frühstück geht packen wir noch unser Canopy zusammen, um nachher direkt losfahren zu können. Wir sitzen auf der Terrasse mit Blick auf den Fluss und lassen uns ein Omelett schmecken. Dann geht es auch schon los in den Mahango, der nur 10 Kilometer entfernt ist. Am Gate bezahlen wir das Permit (90 NAD für 2 Personen und Auto). Los geht’s! Nach wenigen Metern treffen wir direkt auf Pferdeantilopen! Wir sind beide ganz begeistert, da wir diese Antilopenart noch nicht gesehen haben.
Da die leider etwas schreckhaft sind, verschwinden sie schon bald im Gestrüpp. Wir nehmen die linke Abzweigung am Fluss entlang. Zwischen einigen Bäumen steht ein Büffel. Leider verschwindet er noch schneller als die Pferdeantilopen, so dass keine Zeit für ein Foto bleibt. Der Weg schlängelt sich am Fluss entlang. Immer mal wieder kann man näher ans Wasser fahren. Wir sehen viele Tiere: Elefant, Kudu, Impala, Büffel beim Trinken am Wasser, Lechwe und Hippos.
Auf der Karte die wir am Gate erhalten haben ist nicht besonders viel eingezeichnet, aber beim Giant Baobab wollen wir einen Stopp einlegen. Hier darf man wohl auch aussteigen, also laufen wir eine Runde um den Baum. Mit dem Baobab auf dem Weg vom Etosha nach Rundu kann der aber nicht mithalten.
Als wir weiterfahren sehen wir einige Meerkatzen.
Da wir nicht durch den dichten Busch fahren wollen, da der Weg recht schlecht und die Tiersichtungen sehr schwierig sein sollen, fahren wir den gleichen Weg zurück. Wir sehen Giraffen, Elefanten, Hippo, einen Strauß mit Kindern, Lechwe, einen Buschbock und Pferdeantilopen.
Zurück in der Lodge relaxen wir erst einmal am Pool. Danach knete ich einen Brotteig, damit er gehen kann während wir nochmal in den Mahango fahren. Auf der ersten großen Ebene sind viele Elefanten, Zebras, Impalas und Gnus versammelt.
Wir folgen 2 Fahrzeugen ein Stück die Ebene entlang. Während wir einige Fotos machen, fahren die beiden weiter. Irgendwann sind die Autos und der Weg nicht mehr zu sehen. Was nun? Da wir nicht einfach durch die Ebene fahren wollen kehren wir um und folgen wieder dem Hauptweg. Hier sehen wir noch mehr Elefanten. 🙂 Plötzlich stehen wir vor 2 Fahrzeugen die irgendwie nicht weiterkommen. Einer davon ist einen Nebenweg gefahren und beim Versuch wieder auf den Hauptweg zu kommen hat er einen Unfall. Da man uns andeutet, dass wir die Unfallstelle umfahren sollen, machen wir das. Aus der Ferne sehen wir einige Hippos.
Es ist inzwischen schon etwas später, so dass wir uns auf den Rückweg machen. Dabei sehen wir noch einige Paviane und natürlich wieder Elefanten, Gnus und Impalas.
Zurück in Nunda bauen wir zuerst unser Canopy auf und gehen dann duschen. Während ich noch meine Haare mit dem Naturföhn trockne macht Chris ein großes Feuer. Als wir eine schöne Glut haben werfen wir gefüllte Squashes in die Glut und unser Game Fleisch auf den Rost. Chris holt eine Flasche Rotwein in der Lodge, welche wir uns zu unserem Essen schmecken lassen. Nachdem wir mit Essen fertig sind werfen wir den Potje mit dem Brotteig auf die Glut. Wenn man unserem Safarikochbuch glauben schenkt, soll das da für eine Stunde bleiben.
Wir sind sehr gespannt und erledigen in der Zwischenzeit unseren Abwasch. Nach 40 Minuten dränge ich unser Brot dann doch mal anzuschauen. Das Ergebnis ist leider alles andere als erfreulich. Was im Potje liegt gleicht einem Kohle-Brikett... 🤩 Ich bin zuerst etwas deprimiert darüber, aber schließlich nehmen wir es mit Humor. Wir sollten wohl doch lieber bei unseren Brotfladen bleiben. 😄 Da es vor unserem Feuer so gemütlich ist trinken wir noch ein Glas Rotwein bevor wir das Feuer löschen und in unser Canopy krabbeln.
Teil 1220. Jan. 2013
Tag 11 - 25.09.2012
Heute Morgen klingelt der Wecker um 6 Uhr. Es ist sehr frisch! 🙄 Schon während der Nacht ist mir aufgefallen, dass er ratsam ist alle Körperteile unter dem Schlafsack zu lassen. Ich möchte gar nicht wissen, wie campen im Winter ist... Wir packen unser Canopy zusammen. Nachdem unser Versuch ein Brot zu backen missraten ist, sind wir um 7 Uhr zum Frühstück in der Lodge. Der Besitzer der Lodge erzählt uns, dass es heute Morgen 8° C hatte und es in Windhoek sogar Nachtfrost gab. Die nächsten beiden Nächte wollen wir in Nambwa verbringen, was auch unsere erste Erfahrung in der Wildnis sein wird. Um gut gerüstet zu sein, wollen wir in Divundu noch unsere Vorräte auffüllen. Den ersten Supermarkt den wir finden gibt dafür leider so gut wie nichts her, also fahren wir noch zu einem Zweiten, der dafür umso besser bestückt ist. Es geht noch tanken und dann landen wir direkt in einer Polizeikontrolle. Das geht alles sehr langsam und es sind auch immer die gleichen Fragen. Als wir das hinter uns haben beginnt unsere Fahrt auf dem sehr unspektakulären Trans-Caprivi-Highway. Wir haben gelesen, dass hier immer wieder Elefanten die Straße überqueren sollen. Wir sehen allerdings auf den 200 Kilometern gerade mal einen einzigen recht weit weg von der Straße im Gebüsch stehen. Sonst gibt es hier absolut nichts zu sehen und so sind wir recht zügig am Abzweig nach Nambwa. Jetzt wird’s spannend, es folgen 13,6 Kilometer Tiefsand. 😈 Es geht bergauf und bergab, am Fluss entlang. Teilweise ist es für den noch ungeübten Chris etwas schwierig zu fahren. Ich bin mir aber sicher, dass es nach den nächsten 2 Tagen ganz anders ist. 😉 Wir machen einen kurzen Stopp für Fotos am Fluss.
Dann geht das Gerüttel weiter. Wir sehen einige Elefanten entlang des Weges, die teilweise sehr nah am Weg stehen. Auch einige Impalas und Kudus sind zu sehen.
Dann stehen wir vor der Einfahrt nach Nambwa. Juhu, gefunden! Die Wege hierhin waren nicht immer ganz eindeutig zu bestimmen. Die Gegend ist sehr schön und gefällt uns auf Anhieb. Wir werden von Mike begrüßt und fragen ihn nach der schönsten Campsite die noch frei ist. Er empfiehlt uns Nummer 6, meint aber wir sollen einfach alle abfahren und uns die aussuchen die uns am besten gefällt. Wir fragen ihn, ob sie die Bootsfahrten noch anbieten, was er bejaht. Also buchen wir gleich eine für den Abend. Dann fahren wir ins Camp und beziehen die Campsite Nummer 6. Sie liegt sehr schön direkt am Fluss.
Da wir heute nicht mehr wegfahren wollen, bauen wir direkt unser Canopy auf und kochen uns einen Kaffee. Den schlürfen wir gemütlich mit Blick auf den Fluss. Anschließend gehen wir zum View Point, einer Art Hochsitz mit dem man einen großen Teil der Ebene gut überblicken kann.
Den View Point haben wir erst einmal für uns allein. Elefanten, Kudus, Impalas und Lechwe sind von hier zu sehen. Nach einiger Zeit tauchen in der Ferne auch einige Rappenantilopen auf, über die ich mich ganz besonders freue, weil wir bisher noch keine gesehen haben und ich diese Antilopen sehr schön finde. Leider sind sie zu weit weg um ein richtig gutes Foto zu bekommen. Durch das Fernglas können wir sie aber zumindest schön beobachten.
Wir sehen ein Safarifahrzeug einer Lodge näher kommen. Leider erschrecken sich davon die Rappenantilopen und ergreifen die Flucht. Ein weiteres Lodgefahrzeug nähert sich. Irgendwie fährt es sich fest und wir haben einen prima Blick darauf. 😈 Nach einiger Zeit müssen wir dem Spektakel den Rücken kehren, da wir zurück zu unserer Campsite müssen, wo wir zum Bootscruise abgeholt werden. Mike ist ein recht schweigsamer Guide und den 2. Gang scheint er auch noch nicht gefunden zu haben, so dass wir doch sehr gemütlich auf dem Fluss langtuckern. Mike macht den Motor immer wieder aus, dann ertönt ein piepen und er macht den Motor wieder an. Das kommt uns ein wenig seltsam vor und wir fragen, ob es ein Problem gibt. Mike meint nur, ja das Boot wurde lange nicht benutzt. Wir tuckern also langsam den Fluss entlang und haben einen wunderbaren Blick auf Elefanten, die am Ufer grasen, trinken oder schwimmen.
Wir sehen einen Riesenfischer und einen Weißstirnspint. Danach freuen wir uns sehr über einen Waran. Den fliegenden Adler kann ihn leider nicht zuordnen. Falls jemand von euch weiß, um was für einen es sich handelt, würde ich mich freuen. Ein afrikanischer Klaftschnabel steht recht fotogen am Ufer. Den hübschen Kerl auf dem letzten Bild kann ich leider auch nicht zuordnen. 🙁 Auch hier ist Hilfe gerne gesehen.
Überall entlang des Ufers stehen Elefanten, was eine tolle Kulisse gibt und auch Lechwe sehen wir endlich einmal ganz aus der Nähe.
Auch einige Hippos liegen im Wasser, aber keines will uns den Gefallen tun aus dem Wasser zu kommen. Dann gibt es eben wieder Augen-und-Ohren-Bilder. 😏
Überall um uns herum grunzt es vor sich hin, was eine tolle Geräuschkulisse gibt. Da es leider schon etwas spät geworden ist müssen wir den Rückweg antreten. Dabei crossen noch einige Elefanten vor uns den Fluss.
Mike findet plötzlich doch noch den 2. Gang und dann geht es mit erhöhtem Tempo zurück. Wir kommen an der Susuwe Island Lodge vorbei, wo einige Angestellte interessiert die Köpfe recken um am anderen Ufer etwas zu sehen. Tatsächlich stand da doch ein Hippo an Land, das aber schnell die Flucht ergreift als wir um die Flussbiegung kommen. Wir sehen leider nur noch einen ins Wasser platschenden Hintern. Ich finde das Foto aber irgendwie trotzdem klasse. 🙂
Auch einen schönen Sundowner dürfen wir noch bewundern.
Dann sind wir schon fast wieder auf unserer Campsite angekommen. Als wir herantuckern machen wir noch einige Bilder der Campsite vom Wasser aus.
Inzwischen ist es fast schon dunkel, so dass wir unser Essen mit Hilfe unserer Strinlampen in den Potje befördern. Es gibt heute Hähnchenschenkel mit Reis und Bohnen. Während das im Potje vor sich hin schmort mache ich einen Brotteig. Unser Hähnchen schmeckt hervorragend und wir genießen einen Rotwein dazu. Als wir fertig sind mit Essen backen wir noch unsere Brotfladen für den nächsten Morgen. Dann tippeln wir im Dunkeln mit Taschenlampen bewaffnet zu den Ablutions um unseren Abwasch zu machen. Am Spiegel neben dem Waschbecken sitzt eine Kröte. Schade, dass ich keine Kamera dabei habe. 😁 Wir sitzen noch einige Zeit vor unserem Canopy und blicken auf den Fluss. Irgendwo muss ein Hippo ganz in der Nähe sein. Man hört es grunzen und ab und zu platschen. Von verschiedenen Campsites wandert immer wieder der Strahl einer Taschenlampe über den Fluss, aber das Hippo ist nicht zu entdecken. Es ist noch sehr warm und es kommt mir unwirklich vor, dass wir heute Morgen beim aufwachen noch gefroren haben. Irgendwann ziehen wir uns in unser Canopy zurück und sind gespannt auf die erste Nacht in der Wildnis auf einer nicht eingezäunten Campsite. Die Nacht ist nicht weiter aufregend, wir hören nur das übliche Hippo grunzen.
Teil 1325. Jan. 2013
Tag 12 - 26.09.2012 Mittwoch
Heute schlafen wir aus und genießen die Ruhe bevor wir um 7 Uhr aufstehen. Wir Frühstücken gemütlich.
Nachdem das Frühstück wieder weggeräumt ist, gehen wir zum View Point. Dort ist gerade überhaupt nichts los, so dass wir beschließen direkt zum Horseshoe zu fahren. Der Weg zum Horseshoe ist eine einzige Tiefsandstrecke und Chris kurbelt ganz ordentlich. 🙂 Wir bleiben zweimal kurz stecken, kommen aber mit Hilfe der Differentialsperre wieder frei. Auf dem Weg sehen wir ein paar Kudus die im Schatten relaxen.
Am Horseshoe ist zur Mittagszeit nichts los. Dafür genießen wir die tolle Aussicht.
Wir fahren zurück zu Nambwa und nehmen einen Mittagssnack ein. Danach gehen wir duschen bevor wir nochmal zum View Point spazieren, aber es ist immer noch kein Tier zu sehen. Von den Ablutions habe ich leider nur ein Bild von außen.
Wir sitzen eine Weile auf dem Aussichtspunkt, aber außer einem Safarifahrzeug von Mazambala ist nichts in Sicht. Wir beschließen auch wieder Richtung Horseshoe zu starten. Unterwegs sehen wir Elefanten, Impalas, Kudus und Lechwe, bleiben aber wegen des Tiefsands besser nicht für Fotos stehen.
Am Horseshoe angekommen hüpfen einige Paviane durchs Gras. Das Fahrzeug von Mazambala macht gerade an unserem Aussichtspunkt einen Stopp. Eine Herde Elefanten kommt zum Trinken. Sie planschen und gehen dann wieder weiter. Im Wasser vor uns schwimmt ein Krokodil, das aber schnell abtaucht.
Nachdem der Horseshoe wieder völlig verlassen daliegt fahren wir auch weiter. Der Weg gabelt sich und wir entscheiden uns für den linken Abzweig. Auch hier gibt es wieder Elefanten. 🙂 Nachdem wir noch ein ganzes Stück weitergefahren sind entdecken wir plötzlich eine Antilopenart, die wir bisher noch nicht gesehen haben. Toll! 😁 Ein schneller Blick in unser Buch sagt uns, dass es sich um Halbmondantilopen oder auch Leierantilopen handelt. Leider sind sie ein bisschen weit weg.
W kehren um und fahren wieder zum Horseshoe zurück. Als wir für eine Elefantenkuh und ihr Junges anhalten um sie zu fotografieren findet das Mama Elefant nicht ganz so lustig und macht uns unmissverständlich klar, dass wir hier nicht erwünscht sind. 🤩 Ein Stück weiter sitzen 2 Rotschnabeltokos auf dem Boden.
Am Horseshoe Aussichtspunkt wollen wir unseren Sundowner genießen und holen uns ein Savannah Dry aus dem Kühlschrank. Paviane und Elefanten schmücken die Kulisse.
Das Mazambala Safarifahrzeug kommt wieder und macht hier ebenfalls den Sundowner Stopp. Sie fragen uns, ob wir Löwen gesehen hätten. Als wir das verneinen sagt uns der Guide, dass wir den rechten Abzweig nehmen sollen, dann würden auf der linken Seite Löwen im hohen Gras liegen. Wr sollen einfach seinen Tracks folgen. Also machen wir uns nochmal auf den Weg. Wir finden die Tracks des anderen Fahrzeugs und fahren einen Termitenhügel hinauf. Es sind keine Löwen in Sicht. Wir fahren wieder zurück zur Straße und ein Stück weiter, bevor wir wieder umkehren. Ich überzeuge Chris davon, nochmal den Termitenhügel hinaufzufahren. STOPP! Ich sehe einen Löwen auf der linken Seite im hohen Gras liegen. Ich dirigiere Chris Off Road näher heran. 🙂 Als wir so in das Gras stieren sehen wir ein zweites Männchen und ein Weibchen im Gras liegen.
Ein Männchen und das Weibchen liegen so flach und regungslos da, dass man sie kaum sieht. Lediglich das zweite Männchen gähnt wenigstens einmal, so dass es ein tolles Fotomotiv gibt, auch wenn sich Chris ständig über die Grashalme im Gesicht beschwert. 😉
Während wir die Löwen so beobachten kommt ein anderes Fahrzeug zielstrebig neben uns gefahren und fragt uns, wie wir die Löwen gefunden haben. Als wir sagen, dass der Guide von Mazambala sie gefunden hat, erklärt uns der Typ, das eigentlich er sie gefunden hat und den Guide darauf hingewiesen hat. Wie auch immer, Hauptsache wir sehen sie. Das Licht ist leider nicht mehr das Beste und so entscheiden wir uns die Rückfahrt anzutreten. Daran möchte uns jedoch ein Elefant hindern, der mitten auf dem Weg steht und uns böse anschaut. Also macht Chris den Motor aus und wir warten erst einmal. Als sich der Elefant etwas beruhigt hat und einige Meter rechts vom Weg steht beschließen wir einen neuen Versuch zu wagen. Als Chris den Motor wieder startet ist der Elefant aber sofort wieder am drohen. 🤩 Motor also wieder aus und weiter warten. Das kann ja noch lustig werden. Wir beschließen uns besser nicht groß zu bewegen und so gibt es auch keine Fotos, weil die Kamera auf dem Rücksitz liegt. Nach einigen Minuten bewegt sich der Elefant wieder weiter in Richtung Gebüsch. Wir hoffen, dass wir auch gleich wegkommen und nicht steckenbleiben, wenn wir den Motor erneut starten. Als der Elefant anfängt an einigen Ästen zu knabbern, startet Chris den Motor und wir fahren weiter, bevor es sich der Elefant nochmal anders überlegt. Nach einigen Minuten steht eine kleine Büffelherde auf und neben dem Weg. Wir halten also erst einmal wieder an. Als Showeinlage gibt es einen kleinen Kampf.
Als wir schließlich wieder weiterfahren und dann tatsächlich irgendwann im Camp ankommen ist es schon recht dunkel und ein Sturm zieht auf. Es wird schwierig bei dem Sturm ein Feuer zu machen um eine vernünftige Glut hinzubekommen. Versuchen müssen wir es dennoch, weil wir unser Rumpsteak auch nicht roh essen wollen. 😕 Irgendwie schaffen wir es dann Rumpsteak, Kartoffeln und Karotten auf unsere Teller zu bekommen. Da der Sturm kein bisschen nachlässt gibt es Morgen früh kein Brot. Wir entscheiden uns noch für eine Malaria Prophylaxe als Gin Tonic bevor wir vor einigen Regentropfen in unser Canopy flüchten. Es blitzt und donnert heftig und der Sturm hält die ganze Nacht an. Es wird wohl eine unruhige Nacht werden. Ich schlafe irgendwann ein während Chris noch den Geräuschen auf unserer Campsite lauscht. Schließlich weckt er mich, da 2 Elefanten uns auf unserer Campsite besuchen und an den Büschen knabbern. Wir beobachten sie einige Zeit bevor sie weiterziehen und wir wieder schlafen. Die Elefanten so nah auf der Campsite sind auf jeden Fall das Highlight der Nacht!
Teil 1427. Jan. 2013
Hallo zusammen,
ich freue mich, dass immer noch so viele von euch dabei sind! 🙂 Da das Wetter heute nicht dazu einlädt das kuschelige Sofa zu verlassen, werde ich direkt einen neuen Tag schreiben.
@ Bele: Natürlich will Chris die Löwen auch nicht lieber auf Beton sehen, aber er ist doch etwas perfektionistisch, was die Fotos angeht. Und da stören ihn so ein paar Grashalme doch mehr als mich und vermutlich auch viele andere. Mit den Farben hast du natürlich auch Recht, in dieser perfekten Tarnung hätten wir die Löwen auch nie alleine gefunden, zumal wir nicht auf die Idee gekommen wären einen Termitenhügel hinaufzufahren. 😮 Ach ja ,wenn du eine Möglichkeit findest ohne diese blöde Schlaferei auszukommen, sag mir Bescheid, ich würde die Zeit auch gerne anders nutzen. 🙂
@ Guggu: Die Halbmondantilopen waren für uns auch so neu, dass wir erst einmal unser Tierbestimmungsbuch zu Rate ziehen mussten um sie zu bestimmen.
Tag 13 - 27.09.2012
Wegen des Sturms haben wir beide heute ziemlich schlecht geschlafen. Wir sind froh, dass wir unsere Campingstühle, den Tisch und die Plastikplane gestern Abend noch eingepackt haben, da der Boden sehr feucht ist. Wir bauen das Canopy ab, halten kurz an der Einfahrt von Nambwa um ein Bild von der „Rezeption“ und dem tollen Lageplan der Campsite zu machen 🤪 und machen uns dann auf den Weg nach Mazambala.
Die Lodge ist nur wenige Kilometer entfernt, unser Navi behauptet aber das wir erst gegen 18 Uhr dort sind. Ah ja... das gute Navi scheint mir doch aufgrund der Lage der Lodge auf einer Insel etwas verwirrt zu sein. Dann fahren wir eben ohne. Als wir auf dem Parkplatz ankommen und unser Gepäck für den Transfer mit dem Boot ausladen kommt der Guide der uns gestern auf die Löwen hingewiesen hat. Wir unterhalten uns kurz und lassen uns dann mit dem Boot zur Lodge bringen. Der Check-In klappt trotz der frühen Anreise problemlos und wir trinken in der Lapa noch gemütlich einen Kaffee. Die einzelnen Hütten sind sehr einfach gehalten.
Wir legen uns an den Pool und relaxen bis es am Nachmittag Zeit wird unter die Dusche zu springen um am Bootscruise teilzunehmen. Auf dem Weg dahin machen wir noch einen Abstecher auf die Aussichtsplattform.
Um 16 Uhr stehen wir abfahrbereit an der Anlegestelle. Insgesamt werden 3 Boote fahren. Wir sind mit 6 anderen deutschsprachigen Touris auf einem Boot. Der Cruise an sich ist relativ unspektakulär. Wir sehen v.a. viele Vögel, die ich aber meist nicht sicher zuordnen kann. Ich nehme an, dass es sich um einen Riesenfischer und einen Klaftschnabel handelt. Bei den anderen beiden bin ich mir wesentlich unsicherer, tippe aber auf einen Graufischer und einen Wassertriel. Wie auch immer, die Bilder will ich euch nicht vorenthalten. 🙂
Eine Lechwe Antilope steht etwas verschreckt am Ufer. Außerdem machen wir wieder das übliche Augen-und-Ohren-Bild, diesmal allerdings mit etwas mehr Landschaft. 🙂 Auch ein Waran läuft am Ufer entlang.
Besonders beeindruckend finde ich die Kolonie an Scharlachspinten, welche ihre Nester am Ufer hatte. Die Vielzahl der Vögel ist ein unglaublich toller Anblick.
Weiter geht es dann zum Hippo Pool, wo noch mehr Augen-und-Ohren-Bilder entstehen.
Am Ufer steht noch ein paar hübscher Wasservogel (vielleicht ein junger brauner Sichler) und ein paar Lechwe. Zwei Weißstirnspinte sitzen auf einem Baum und einige Hammerköpfe spazieren durchs Wasser.
Ein bisschen Landschaft muss dann auch noch sein.
Als die Uferböschung etwas bewaldeter wird sehen wir noch einige Buschböcke und Impalas. Auch eine Meerkatze lässt sich blicken.
Elefanten sehen wir heute leider keine. Aber wir wollen uns nicht beklagen, die letzten Tage hatten wir sehr viele gesehen. Zurück in der Lodge ziehen wir uns um fürs Abendessen und gehen dann zur Bar um einen Malaria-Prophylaxe Aperitif einzunehmen. 🙂 An der Bar treffen wir den Besitzen und die Guides und unterhalten uns mit Ihnen. Wir finden es immer sehr schön, viel über die Gegend und die Jobs der Guides zu erfahren. Zum Essen sind die Tische in der Lapa eingedeckt und das Essen wird als Buffet serviert. Als Vorspeise gibt es einen super leckeren Thunfischcake. Der Hauptgang ist Gulasch, Nudeln, überbackener Brokkoli und Karotten. Zum Dessert gibt es eine Art Käsekuchen. Unterhalb der Lapa gibt es einen schönen Platz wo ein Lagerfeuer gemacht wurde. Leider wird das von keinem der Gäste heute Abend genutzt und auch wir sind zu erschöpft um uns dort noch etwas hinzusetzen. Wir gehen ins Bett und versuchen etwas Schlaf der vergangenen Nacht nachzuholen.
Teil 1530. Jan. 2013
Hallo zusammen,
da ich mir eigentlich vorgenommen hatte, bis zum Forumstreffen in Kronau mit meinem Reisebericht fertig zu sein, muss ich mich ranhalten und werde daher direkt einen weiteren Tag einstellen. Viel Spaß beim lesen.
Viele Grüße Daniela
Tag 14 - 28.09.2012
Da wir uns inzwischen schon an das frühe aufstehen gewöhnt haben, sind wir recht ausgeruht, als wir um 7 Uhr zum Frühstück in der Lapa sind. Unsere Taschen sind schon fertig gepackt und stehen vor unserem Haus um zum Boot gebracht zu werden. Nachdem wir gefrühstückt und ausgecheckt haben lassen wir uns mit dem Boot zum Parkplatz bringen. Um 7.45 Uhr starten wir von dort zum Mudumu, den wir auf dem Weg zu unserer nächsten Lodge im Mamili noch besuchen wollen. Da die Chinesen hier gerade eine neue Straße bauen 🤩 (kein Scherz!) gibt es neben der alten Straße nur eine behelfsmäßige Gravel Road und da gravelt es ganz ordentlich. Gut durchgeschüttelt kommen wir am Mudumu an und machen uns auf die Suche nach der Rangerstation. Der Beschilderung folgend landen wir auf einer weiteren Baustelle. Die Arbeiter sprechen kein Englisch und wissen auch nicht wirklich was wir hier wollen. 😵 Wir suchen also weiter und werden irgendwann fündig.
Als wir das Permit kaufen bekommen wir mal wieder eine sehr gute 😉 handgezeichnete Karte des Parks und ein paar Erklärungen in welche Richtung wir von der Rangerstation aus fahren sollen. Wir fahren am Fluss entlang und halten Ausschau nach Tieren. Wir sehen ein paar Warzenschweine, ansonsten herrscht hier gähnende Leere.
Wir fahren immer wieder verschiedene Abzweigungen zum Fluss, sehen aber leider keine Tiere. Wir begegnen einem anderen Fahrzeug, aber auch die haben nichts gesehen. Einige Abzweigungen später treffen wir wieder auf das andere Fahrzeug. Da wir unfreiwillig irgendwo falsch abgebogen sind landen wir irgendwann wieder an der Rangerstation. 😏 Von dort aus fahren wir einen tiefsandigen Weg weiter über die Campsite. Hier treffen wir endlich auf eine Herde Elefanten am Fluss und auf dem Weg.
Wir überqueren die Gravel Road Richtung Busch zu den Wasserlöchern. Wir sehen einen einzelnen Elefanten und ein einzelnes Impala. Sonst herrscht absolute Stille. Etwas enttäuscht beschließen wir weiter zur Nkasa Lupala Lodge zu fahren. Bis Sangwali fahren wir auf der behelfsmäßigen Gravel Road, die letzten 12 Kilometer zur Lodge sind etwas abenteuerlich und nur mit einem 4x4 zu befahren. Die tolle Holzbrücke muss ich unbedingt fotografieren.
Die Strecke besteht aus ziemlich tiefem Sand. Nach der Holzbrücke fahren wir noch über zwei Stahlbrücken, die deutlich stabiler aussehen. Wenn ich sehe, was hier von der vorigen Holzbrücke übrig geblieben ist, bin ich ja froh, dass die erste noch so super erhalten ist. 😄
Auf dem Weg zu unserer Lodge sehen wir Elefanten, Impalas und ein Mini-Zebra. Das Arme ist ganz allein. 😕
Gegen 14 Uhr werden wir in der Lodge mit einem Welcome Drink begrüßt und Rogero erklärt uns was wichtig ist zu wissen. Bei Dunkelheit soll man wegen der Tiere nicht allein zum Zelt laufen. Man bekommt ein Funkgerät, mit dem man Bescheid geben soll, wenn man abgeholt werden möchte. Für den Abend buchen wir einen Game Drive. Wir hoffen Löwen zu sehen, da Rogero erzählt, dass die in der letzten Zeit häufiger hier gesehen wurden. Die Zelte sind groß und haben Solar fürs Licht, was aber sehr duster ist. Die Ausstattung ist recht schlicht. Bei dem Preis der Lodge haben wir etwas mehr Deko oder Liebe zum Detail erwartet. Das Bad und die Dusche sind geräumig, nur eben etwas dunkel. Da es in den Zelten keinen Strom gibt darf man in der Lapa Akkus laden. Dort gibt es sogar WLAN.
Von der Terrasse hat man einen schönen Blick über die sumpfige Ebene und den Fluss. In der Ferne sehen wir immer wieder einige Elefanten. Wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse, bevor es um 16 Uhr zum Game Drive geht. Neben uns sind noch 3 Frauen an Board, 2 davon aus Deutschland und eine aus der Nähe von Windhoek. Die 3 sind große Vogelliebhaber. Vögel gibt es im Mamili sehr viele, aber leider sehr wenige große Tiere. Löwen finden wir keine. Ein paar Impalas, Kudus, Warzenschweine und Elefanten sind die Ausbeute des heutigen Drives.
Auch eine Menge Geier und Marabus sehen wir, unsere Hoffnung auf Löwen bei einem Riss wird aber leider nicht erfüllt.
Den Sundowner Stopp legen wir am Hippo Pool ein. Ich kann es nicht lassen, auch hier wieder ein Augen-und-Ohren-Bild zu machen. 😄
Auf der Rückfahrt zur Lodge sehen wir noch eine Herde Zebras. Rogero erzählt später beim Abendessen, dass die Zebras erst vor 2 Tagen hier ausgewildert wurden und das kleine Zebra, das wir auf dem Weg zur Lodge gesehen haben wohl den Anschluss verloren hat. Ich fürchte das Schlimmstes für das kleine Ding.
Wieder in der Lodge gehen wir schnell duschen und dann zum Dinner. Es gibt Tomatensuppe, Beef mit Kartoffelpüree und Rotkraut und als Dessert eine Lemontarte. Uns gefällt es gut, dass beim Essen alle an einem langen Tisch sitzen und sich der Besitzer und eine Angestellte aus der Region ebenfalls dazusetzen beide sind sehr nett und erzählen viel interessantes vom Leben hier. Wir genießen das gemütliche Ambiente bei Kerzenschein, unterhalten uns gut mit den anderen Gästen und lassen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen. In der Nacht hören wir gelegentlich Löwengebrüll und hoffen die Katzen am morgigen Tag endlich zu Gesicht zu bekommen.
Teil 1602. Feb. 2013
Tag 15 - 29.09.2012
In der Nacht war es sehr windig und es ist sehr frisch geworden. Der Tag beginnt für uns mit einem Game Drive. Leider sehen wir nicht mehr als gestern, Vögel sogar noch weniger. Es ist sehr windig. Wir erspähen 2 Zebras und ein Warzenschwein in der Höhle. Auch dem ist zu kalt. 😐 Einige Geier und Marabus lassen sich ihr Frühstück schmecken. Löwen sehen wir leider nicht.
Ein paar Elefanten und Impalas lassen sich von der Kälte nicht abschrecken. Die Gabelracken rücken bei der Kälte etwas näher zusammen. 😛
Unser Guide erzählt uns auf der Rückfahrt, dass sie die Decken für die Fahrzeuge vor ein paar Tagen weggeräumt haben, da sie nicht erwartet haben, dass es nochmal so kalt wird. Ich bin total durchgefroren und muss mich erst einmal in der Sonne auftauen. Zum Frühstück gibt es leckere Croissants, Brot, Rührei, Bacon, Wurst, Käse, Obst und Tee oder Kaffee zum Aufwärmen. Danach sitzen wir noch einige Zeit auf der Terrasse und machen einige Fotos.
Wir nehmen einige der ausliegenden Zeitschriften mit zu unserem Zelt und setzten uns auf unsere Terrasse. Dort genießen wir den Ausblick auf ein paar vorbeiziehende Elefanten.
Leider bleibt es den ganzen Tag über recht windig und wird dadurch auch nicht sehr warm. Bevor wir zum Bootscruise aufbrechen gehen wir noch duschen und ich nutze den Naturföhn, der heute eine Stufe zu stark weht. 😮 Auf dem Bootscruise sehen wir v.a. viele Vögel, darunter einen Klaftschnabel, ein Blaustirn-Blatthühnchen und einen Schreiseeadler.
Landschaftlich ist es sehr flach mit hohem Gras, sieht aber ganz nett aus. Beim Versuch eine der Seerosen zu fotografieren entdecke ich neben unserem Boot eine Wasserschlange.
An der Stelle wo wir zum Sundowner anhalten hoffen wir Hippos zu sehen, da sie dort häufiger an Land gesehen werden. Bei unserem Glück gibt es aber, ihr ahnt es sicher schon, wieder nur Augen-und-Ohren-Bilder.
Wir genießen unser Savannah und ein paar Knabbereien und machen noch einige Landschaftsaufnahmen. Durch den etwas wolkigen Himmel sieht das richtig toll aus.
Unser Guide bringt uns durch die vielen Wasserkanäle wieder sicher zurück zur Lodge. Wir sind von den Tiersichtungen ein wenig ernüchtert, da wir uns mehr als Vögel erwartet hatten. Zum Abendessen gibt es heute Zucchiniküchlein mit Salat und Schinken, Hühnchen mit Reis, Bohnen und Karotten und zum Dessert eine Art Pudding. Nach dem Essen setzen wir uns noch an das große Lagerfeuer. Rogero und zwei Schweitzer Paare setzen sich dazu. Während Chris eine Zigarillo raucht erzählt Rogero noch einiges über den Aufbau und Betrieb der Lodge. Durch die abgeschiedene Lage im Sumpfgebiet ist es immer wieder eine Herausforderung mit frischen Lebensmitteln versorgt zu werden. Einmal die Woche werden diese aus Katima Mulilo geliefert. Da es inzwischen schon recht spät geworden ist, machen wir uns auf den Weg zu unserem Zelt.
Teil 1703. Feb. 2013
Tag 16 - 30.09.2012
Heute geht es über die Grenze nach Botswana! Wir frühstücken um 6.30 Uhr und kurz nach 7 Uhr geht es los. Zurückgeholpert durch den Sand und über die Stahl- und Holzbrücken. Aufgehalten werden wir nur von einer Herde Rinder, aber die spazieren an uns vorbei und dann geht es direkt weiter auf der Gravel Road.
In Katima tanken wir und füllen unsere Vorräte in einem gut sortierten Supermarkt auf. Dann geht es weiter zur Grenze. Der Grenzbeamte auf namibischer Seite hat offensichtlich eine Menge Spaß. Er telefoniert und lacht ununterbrochen und gibt uns nur ab und zu Handzeichen. Wir bekommen unseren Stempel und fahren wenige Meter weiter um unser Fahrzeug in einem Buch einzutragen. Danach geht es zur Veterinärskontrolle. Der gute Mann will unser Holz und unsere Tomaten. Meine in Okonjima gekauften Holzgiraffen sind wohl auch verboten. Oh, oh... 🤩 Er ist aber großzügig und sagt ich soll sie doch in meinem Rucksack verstecken. Dass da schon unser verstecktes Fleisch für das Abendessen in Ihaha drin ist, weiß er nicht und merkt es auch nicht. 😗 Am Einreisebüro reicht die Schlange bis vor die Tür. Während wir warten füllen wir schon mal die Formulare aus. Die Einreise geht dann problemlos. Als Gebühr für die Straßennutzung fallen 110 Pula an. Das wir nur Namibische Dollar haben ist nicht so schlimm, die nehmen sie auch. Allerdings will der Grenzbeamte 160 NAD. Auf meiner Rechnung stehen dennoch nur 110. Ah ja... Nach ein paar Minuten sind wir am Ngoma Gate und wollen unser Permit kaufen. Der Ranger ist etwas unmotiviert, notiert unsere Namen und das Kennzeichen und sagt, wir sollen am nächsten Tag bei der Ausfahrt am Sedudu Gate bezahlen. Endlich sind wir im Chobe! Die Piste ist wie erwartet sehr sandig. Auf den ersten Metern ist dichtes Gestrüpp neben dem Weg. Als wir den ersten Blick auf die Ebene werfen können, sind wir begeistert. Wir sehen sehr viele Zebras und viele Antilopen.
Ein Einheimischer stakst mit seinem Mokoro im Chobe. Hier sehen wir auch unsere ersten Wasserböcke. Einige Giraffen stillen ihren Durst, andere stehen im Schatten der Bäume.
Eine der Paviane hat ein Baby am Bauch hängen.
Gegen 14.15 Uhr checken wir in Ihaha ein. Da wir kein Holz für unser Abendessen haben, bestellen wir das am Gate. Das Holz soll wohl zu unserer Campsite Nummer 6 gebracht werden. Ich bin gespannt, ob das klappt. Wir fahren direkt wieder los in Richtung Waterfront. Nur wenige Meter von Ihaha entfernt sehen wir unsere erste richtig große Büffelherde. Wir finden das beide sehr beeindruckend. Dazwischen steht eine Herde Zebras. Leider sind die Büffel sehr weit weg.
Auch viele Antilopen und Elefanten sind auf der Ebene.
Ein Stück weiter liegt eine Büffelherde neben dem Weg und ruht sich in der Mittagshitze aus. Einzelne Giraffen, Warzenschweine und Zebras sind immer wieder zu sehen.
Die Paviane scheinen teilweise noch etwas mehr Energie zu haben.
Ein einzelner Büffel steht recht nahe am Weg, jedoch ist die Mittagshitze nicht gerade vorteilhaft für Fotos. Den Elefanten scheint die Hitze auch nicht zu stören.
Als das Licht für die Fotos besser wird ist das für uns leider auch ein Zeichen wieder die Rückfahrt nach Ihaha anzutreten. Ich freue mich noch über ein paar Giraffen.
Wir machen noch einige Bilder von Chobeufer mit und ohne Tiere.
Auf der Campsite ist wie schon erwartet kein Holz. Es ist schon fast dunkel als wir wieder zum Gate fahren. Dort wird uns wieder gesagt, dass sie uns jemand schicken. Zurück auf der Campsite sind Paviane, Impalas und grüne Meerkatzen um uns herum. Als wir unser Canopy aufgebaut haben ist immer noch kein Holz da. Da wir nicht sicher sind, ob das überhaupt noch kommt, gehen wir zur Nachbarcampsite und fragen dort, ob sie uns etwas Holz geben können. Chris schichtet das Feuer auf während ich das Essen vorbereite. Wir machen heute Schweinefleisch mit Reis und Bohnen im Potje. Als wir fast fertig sind mit kochen kommt ein Fahrzeug angefahren. Das wird doch nicht etwa unser Holz sein?!? Tatsächlich fährt er direkt auf uns zu und gibt uns das Holz. 😏 Nach dem Essen sitzen wir noch einige Zeit am Lagerfeuer und fallen dann todmüde ins Canopy zum Schlafen.
Teil 1809. Feb. 2013
Hallo zusammen,
nachdem ich es leider die ganze Woche nicht geschafft habe weiterzuschreiben, soll es heute aber endlich weitergehen. Der kleine Affe hat mich bei der Auswahl der Bilder auch irgendwie begeistert un dich wollte euch den nicht vorenthalten.
@ Birgit: Wir wollten nach dem Grenzübertritt direkt in den Chobe und so sind wir dann eben von Westen nach Osten durch den Park gefahren. Das war überhaupt kein Problem und wir waren dort auch nicht die Einzigen die das so gemacht haben.
Jetzt geht es aber weiter durch den Chobe. Es ist heute wieder ein sehr bilderlastiger Tag.
Viele Grüße Daniela
Tag 17 - 1.10.2012
Heute Morgen werden wir von einem Geräusch geweckt, das ich ungefähr so wiedergeben möchte „Muuuuhhhhhh“. Ein Blick aus dem Fenster des Canopy zeigt uns eine Herde Büffel, die direkt vor unserer Campsite den Chobe River überqueren und auf unsere Seite kommen. Überall um uns herum wimmelt es auf einmal von Büffeln. Sehr aufregend. Die Tiere ziehen aber auch schnell wieder weiter.
Da wir dadurch schon vor 6 Uhr auf den Beinen sind, brechen wir auch sehr früh zu unserem Morning Drive an die Riverfront auf. Unmittelbar in der Nähe von Ihaha treffen wir wieder auf die Büffelherde. Vermutlich sind das die Tiere die uns heute Morgen geweckt haben.
Um 7 Uhr treffen wir auf die ersten Elefanten am Ufer. Nur wenige Meter weiter gibt es dann wieder eine Büffelherde.
Als wir weiterfahren stoßen wir auf einen toten Elefanten, an dem sich Geier zu schaffen machen.
Die Puku Flats bieten sich als Abstecher an, da wir bisher noch keine Pukus gesehen haben. Als wir dort so völlig einsam entlangfahren sehen wir zwar keine Pukus, dafür aber Pelikane. Irgendwann ist der Weg überhaupt nicht mehr zu sehen, auch wenn er lt. unserer Shell Karte für den Chobe noch weitergehen soll. 😵
Es geht also zurück und wieder an der Riverfront entlang. Irgendwo liegt ein Büffelschädel im Sand. An einem Aussichtspunkt halten wir an und machen ein Bild hinunter auf den Chobe. Bei genauem Hinsehen kann man darauf auch einige schwimmende Hippos sehen.
Selbstverständlich wird es dann mal wieder Zeit für Elefanten. 😄
Eine Herde Rappenantilopen zieht neben dem Weg oberhalb der Chobe Game Lodge im Gebüsch entlang.
Wieder an der Riverfront angelangt sehen wir eine Herde Elefanten zum Wasser ziehen. Je näher sie dem Wasser kommen umso schneller laufen sie. 🙂
Auch auf der Insel stehen Elefanten neben der botswanischen Flagge und Grasen friedlich. Im Vordergrund sind einige Wasserböcke ebenfalls am Grasen. Das Bild ist leider nicht besonders gut, da die Entfernung sehr groß ist, es musste aber mit rein. 🤪
Elefanten gibt es natürlich auch aus der Nähe. Einen der heranspaziert, andere die sich mit Schlamm bespritzen. Auch eine einzelne Rappenantilope kommt zum Trinken ans Wasser.
und was sehen wir denn da, als wir auf die Ebene hinausschauen? Ist das etwa ein Puku?!? Da hätten wir ja gar nicht auf die Flats hinausfahren müssen. 🤩
Ein Stück weiter spaziert ein Krokodil aufs Wasser zu und ein gähnendes Hippo liegt im Wasser.
Das Krokodil war kaum im Wasser, da kommt es auch schon wieder heraus und eilt auf einen Waran zu. Das Kroko verscheucht den Waran und legt sich hin. Der tollkühne Waran versucht sich aber nur Minuten später erneut anzuschleichen, nur um direkt wieder verscheucht zu werden.
Vor uns nähert sich mal wieder eine Herde Elefanten. Zielstrebig kommen sie zum Wasser und gehen Baden und Trinken.
In Stück weiter können wir unseren Augen kaum trauen. Zwar sehr weit weg, aber tatsächlich Hippos an Land!
Davon noch ganz überrascht steht wenig später eine Pferdeantilope vor uns.
Auf dem Buschbock Drive gibt es leider mal wieder keine Buschböcke, dafür aber Elefanten. Da die ihren Anspruch auf den Weg deutlich machen, sollte man mal darüber nachdenken den umzubenennen. 😄
Da wir in Kasane noch zur Bank und einkaufen müssen bevor wir nach Senyanti fahren, wollten wir eigentlich gegen 15 Uhr aus dem Park fahren. Dazwischen kommt uns allerdings eine Löwensichtung! Zuerst sehen wir 2 Weibchen unter einem Baum liegen. Während wir so schauen versammeln sich immer mehr Safarifahrzeuge. Wir entdecken noch ein 3. Weibchen das unter dem Baum schläft.
Nach einiger Zeit kommt ein 4. Weibchen von links angelaufen und gesellt sich zu den anderen. Alle liegen nun im Schatten unter dem Baum. Die meisten anderen Fahrzeuge sind inzwischen wieder weg.
Ca. 30 Minuten später laufen alle Löwinnen nacheinander Richtung Straße, bevor sie sich wieder zurückziehen. Wir durften sie sehr schön und lange beobachten, wollen nun aber doch los zum Gate. Auf dem Weg dahin sehen wir noch eine Giraffe.
Als wir am Sedudu Gate unsere Parkgebühren für gestern und heute bezahlen wollen, scheuchen wir damit erst einmal alle der Angestellten auf. In aller Ruhe wird nun überlegt, was denn mit uns zu tun ist, da wir 2 Tage bezahlen wollen. Nachdem dann aber mit derselben Ruhe zwei Permits ausgefüllt sind, dürfen wir auch beide Tage bezahlen. Wo wir dann schon dabei sind, kaufen wir auch direkt das Permit für den nächsten Tag. Nach den Einschränkungen für Selbstfahrer gefragt, zuckt der Ranger nur mit den Schultern und meint, wir können Morgens früh wieder reinfahren. Wir fahren nach Kasane und finden direkt einen Parkplatz an dem es eine Bank und einen Choppies Supermarkt gibt. In dieser Reihenfolge suchen wir die dann auch auf. Im Supermarkt kaufen wir an der Fleischtheke Warzenschwein und Eland, sowie ein paar Squashes. Dann geht es ab nach Senyanti. Unser Navi meint, dass es eine Abkürzung kennt und schickt uns 11 Kilometer durch den Tiefsand, wo plötzlich auch noch eine Umleitung auftaucht. Ein anderes Fahrzeug ist hier bereits steckengeblieben. 🤩 Einige Kilometer weiter überqueren wir die Hauptstraße, von hier sind es noch 1,5 Kilometer Sand bis zum Ziel. Dort angekommen checken wir ein und bekommen ein tolles Chalet. Als wir zum Chalet geführt werden, erzählt man uns, dass hier normalerweise jeden Tag Elefanten am Wasserloch sind, heute aber noch keine da waren. Ich meine so im Scherz, dass die ja nur auf uns gewartet haben. 😉 Die Ausstattung des Chalets ist super. Es ist sehr geräumig, hat im Erdgeschoss ein Doppelbett, Bad und WC und über eine Leiter kommt man zu zwei weiteren Betten unter dem Dach. Es gibt 2 Herdplatten, einen Wasserkocher, Töpfe, Gläser, Besteck und sogar eine Mikrowelle! Als wir gerade unser Gepäck ausladen kommen von der linken Seite Elefanten anmarschiert.
Die Elis trinken und planschen einige Zeit ganz ungestört. Wir holen uns erst mal ein Savannah, setzen und auf die Terrasse und genießen das Schauspiel. Während die eine Herde noch trinkt und planscht kommt schon die nächste Herde heran.
Widerwillig reiße ich mich von der Szenerie los und springe schnell unter die Dusche. Chris bereitet solange das Feuer vor. Unsere Feuerstelle ist auf der anderen Seite des Weges unmittelbar vor dem Wasserloch an dem die Elefanten immer noch sind. Das Grillen wird heute also etwas abenteuerlicher. 😉 Zum Abendessen gibt es heute Warzenschwein, Folienkartoffeln und Butternut. Danach backen wir noch ein paar Brotfladen für Morgen früh. Den ganzen Abend über sind immer wieder Elefanten am Wasserloch. Außerdem kommen noch 2 Zebras und unser Mülleimer wird von einer Kröte belagert. 😁 Auch wenn es auf der Terrasse noch so schön ist, sind wir heute doch sehr erschöpft und fallen irgendwann in unser Bett. Die Vorhänge lassen wir aber offen um auch vom Bett aus schauen zu können, ob am Wasserloch noch etwas los ist. 🙂
Teil 1914. Feb. 2013
Tag 18 - 2.10.2012
Der erste Blick heute Morgen geht aus dem Fenster zum Wasserloch. Dort sind schon einige Paviane. Ich koche uns einen Tee und wir setzen uns damit auf die Terrasse.
Auf geht es wieder in den Chobe. Da es noch etwas dunkel ist haben wir uns gegen die Abkürzung des Navis entschieden. 😉 Kurz nachdem wir auf der Hauptstraße sind, kommen wir in eine Polizeikontrolle, werden aber durchgelassen. Am Seduduu Gate zeigen wir unser Permit vor. Einschränkungen wo wir fahren dürfen bekommen wir keine. Wir fahren direkt zur Riverfront. Dort ist heute Morgen noch sehr wenig los. Etwas entfernt sehen wir eine Ansammlung an Lodgefahrzeugen und vermuten Löwen. Als wir dort ankommen sehen wir 2 junge Männliche Löwen. Die beiden liegen am Flussufer und haben keine Lust sich zu bewegen, so dass auch die Antilopen in einiger Entfernung ganz entspannt sind.
Während wir warten frühstücken wir. Die Lodgefahrzeuge fahren nach und nach alle weg. Außer uns harrt nur noch ein anderer Selbstfahrer der Dinge die da kommen mögen. Nach etwa einer Stunde stehen die beiden auf und kommen näher. Aus einer Laune heraus nennt Chris die beiden Balduin und Franz. 😄
Die beiden Löwen überqueren die Straße und gehen in den Busch. Dann gehen sie den Hügel hinauf und verschwinden. Für uns ist das das Zeichen weiterzufahren.
Wir sehen Pukus, Zebramangusten, einen Schreiseeadler, einen Waran und ein Krokodil.
Wir wollen bis Serondela fahren und dort einen kurzen Stopp einlegen um die Aussicht auf das Chobeufer zu genießen.
Nach Serondela fahren wir wieder zurück Richtung Waterfront und sehen Elefanten.
Auf der Ebene angekommen gibt es einige Kudus zu bestaunen. Im nachgelagerten Dickicht zieht eine Herde Rappenantilopen vorbei, die darauf bedacht ist, dass wir ja kein zu gutes Foto bekommen. 😕 Die Giraffe ist deutlich kooperativer.
Gegen 12 Uhr sind wir am Sedudu Gate und fahren wieder Richtung Senyanti. In der Mittagshitze zeigen sich kaum noch Tiere und da wir Morgen Mittag unser Auto abgeben müssen wollen wir es heute komplett ausräumen, sauber machen und unser Gepäck sortieren. Während Chris versucht das Auto vom Staub zu befreien und die ausgelaufene Peri-Peri Sauce irgendwie wieder aus dem Kühlschrank zu bekommen, bereite ich schon mal unser Essen für heute Abend vor. Ich mariniere den Eland und fülle die Squashes und packe beides in den Kühlschrank. Als wir beide fertig sind koche ich uns einen Kaffee und wir beobachten von der Terrasse aus das Treiben am Wasserloch.
Gegen 15 Uhr sind wir dann wieder am Sedudu Gate an der Waterfront ist viel mehr los als heute Morgen, da viele Tiere jetzt zum Trinken an den Fluss kommen. Zwei Hippos grasen am Ufer.
Auf dem etwas von der Waterfront abgewandten Weg knabbert eine Giraffe an den Büschen. Leierantlopen grasen in einiger Entfernung. Ich fotografiere eine hübschen Vogel, den ich mit unserem Bestimmungsbuch als Grünschwanz-Glanzstar identifiziere. Falls ich mich irre, korrigiert mich bitte.
Unser Weg führt uns wieder zur Waterfront und da sehen wir auch schon eine Herde Elefanten heraneilen. Ausgelassen planscht die Herde am Wasser herum und stillt ihren Durst.
An der ganzen Waterfront verteilt sind immer wieder Elefanten zu sehen. Auch auf der anderen Seite des Weges im Gebüsch verstecken sich einige und knabbern an den Büschen. Am Wasser steht noch eine Sporngans.
Am Ufer entlangfahrend treffen wir wieder auf Balduin und Franz. 😉 Die beiden gehen geradewegs auf den Weg zu und legen sich dann dort zwischen den Autos hin.
So angegafft zu werden stört die beiden dann irgendwann und sie verschwinden im Gebüsch. Da es inzwischen auch schon 18 Uhr ist, machen wir uns auf den Weg zum Gate. Nach Senyanti nehmen wir wie heute Morgen die Teerstraße und nicht die Abkürzung die unser Navi kennt. Als wir die letzten 1,5 Kilometer Sand bis zum Ziel fahren ist es schon recht dunkel. Wir erspähen noch einige Elefanten neben dem Weg, halten aber nicht mehr an. In unserem Chalet angekommen macht Chris Feuer während ich duschen gehe. Das heutige Abendessen besteht aus Eland, gefüllten Squashes und Tomatenreis. Nachdem wir den Abwasch gemacht haben, räumt Chris das Geschirr in den Schrank auf der Terrasse, als er plötzlich meint, ich soll mal schauen, was da auf seinem Rücken ist. Mittendrin sitzt dort eine Kröte. 😄 Bis ich den Foto geholt habe, ist sie leider aber schon wieder auf dem Boden. Den ganzen Abend über haben wir am Wasserloch Besuch von vielen Elefanten und einer Rappenantilope.
Teil 2017. Feb. 2013
Hallo zusammen,
heute soll es also wieder weitergehen.
@ Bele: Nun ja, die Rappenantilopen waren schon recht weit weg, aber das 300er Tele macht doch einiges möglich. 😉 Ich finde diese Antilopen auch total schön. Ich drücke dir die Daumen, dass du im August welche siehst und ein schönes Foto machen kannst.
@ Marco: Danke für dein Lob! Es freut mich, dass dir mein Bericht gefällt. Gegen eienn Honigdachs hätten wir auch nichts gehabt. Wir hatten nur einen im Etosha vorbeihuschen sehen und ich würde ihn gerne aus der Nähe betrachten.
@ Claudia: Wie gut, dass wir uns mit unseren Berichten abwechseln. 🙂 Wenn du deinen zu Ende geschrieben hast, solltest du unbedings nochmal in den Chobe um Rappenantilopen zu fotografieren. Aber bitte nicht vorher. 😈 Das Bild wie du Arme wedelnd durch Senyanti hüpfst, ist durchaus amüsant. 😛 Die Fortsetzung gibt es jetzt und auf nächstes Wochenende freue ich ich auch schon sehr! 🙂
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.
Viele Grüße Daniela
Tag 19 - 3.10.2012
Auch heute Morgen geht der erste Blick wieder zum Wasserloch. Es ist noch dämmerig und das Wasserloch bis auf einige Paviane leer. Wir machen uns fertig und packen unser Gepäck zusammen. Dann setzen wir uns mit einer Tasse Tee auf unsere Terrasse und beobachten das Treiben am Wasserloch. Zu den Pavianen kommen noch ein paar Impalas und Elefanten.
Leider müssen wir Senyanti heute verlassen und so begeben wir uns zum Check-out. Danach geht es mal wieder in den Chobe und an die Waterfront. Es ist relativ wenig los, nur vereinzelte Impalas und Elefanten sind zu sehen. Nach kurzer Zeit treffen wir auf ein Löwenpaar.
Hinter den beiden Löwen läuft eine Rappenantilope vorbei, die von den beiden aber überhaupt nicht bemerkt wird. Immer wieder aufs Neue sind sie nur mit sich selbst beschäftigt. Dabei verlagern sie sich immer nur dem Schatten hinterher.
Auch eine vorbeiziehende Herde Elefanten stört die beiden nicht. Am Wasser sind weitere Elefanten versammelt die sich kräftig einschlammen. Währenddessen sind die Löwen weiter im Gange.
Wir fahren unterdessen weiter zum Stretchpoint. Da hier leider überhaupt nichts zu sehen ist kehren wir wieder um und fahren Richtung Sedudu Gate. Das waren also unsere letzten Meter als Selbstfahrer im Chobe. 🙁 Wir fahren nach Kasane zur Bank und tauschen unsere namibischen Dollar gegen Pula ein. Danach tanken wir das Auto noch voll und fahren zur Kubu Lodge. Dort angekommen laden wir sämtliches Gepäck aus dem Auto, was bei diesen Temperaturen ganz schön anstrengend ist. 🤪 Wir haben Chalet Nummer 3, welches ganz unten ist und einen tollen Ausblick bietet. Wir fragen an der Rezeption wann der Bootscruise beginnt, den wir heute Abend gerne machen würden. Leider passt die Abholzeit zu Bootscruise nicht mit der Rückgabezeit unseres Autos zusammen. Wir rufen bei unserer Autovermietung an und können die Rückgabe problemlos 2 Stunden vorverlegen. Wir relaxen eine halbe Stunde auf unserer Terrasse und schauen den Buschböcken zu die auf dem Rasen grasen. Ich frage ich, warum wir die letzten Tage x mal den Buschbock Drive gefahren sind... 😏
Die Übergabe des Autos geht dann super schnell und problemlos. Bei der Anmeldung zum Bootscruise wurde uns gesagt, dass wir das Permit vom Vormittag vorzeigen können und das dann nicht nochmal bezahlen müssen. Wir werden pünktlich an der Lodge abgeholt und zu der Anlegestelle in Kasane gefahren. Dort wartet ein kleines Aluboot auf uns. Insgesamt sind wir mit 8 Gästen eine überschaubare Truppe. Los geht es zuerst einmal zum Eingang in den Chobe um die Permits zu kaufen. Wir geben unseres dem Guide mit und das scheint wirklich zu funktionieren. Während wir warten bis unser Guide zurückkommt ertönt auf einmal ein Schreckschuss und ein Elefant läuft aufgeregt an der Böschung entlang. Wir sind etwas ratlos, was wir davon halten sollen. 😕
Unser Guide kommt zurück und es geht weiter den Chobe entlang. Zuerst sehen wir einen Schlangenhalsvogel, danach Elefanten und schwimmende Hippos.
Unser Guide zeigt uns einen Schieferreiher, der mit seinen Flügeln einen Schirm bildet um darunter besser fischen zu können. Ich finde das eine sehr raffinierte Technik.
Direkt am Ufer liegt ein großes Krokodil und unser Guide fährt sehr nahe heran. Vielleicht sogar ein bisschen näher, als manch einem lieb ist. 🤨
Auf dem Ufer des Chobes spaziert mitten am Hang ein Hippo entlang. Was es da will ist mir nicht so ganz klar.
Wir fahren auf eine Herde Elefanten zu die auf der Insel grasen.
Auf der anderen Seite des Flusses sitzt ein Weißstirnspint auf einem Ast. Etwas weiter sehen wir einen Schreiseeadler und einen Nimmersatt.
Im Gras liegen ein paar Büffel. Auf der Insel steht eine Herde Elefanten, vor denen ein paar Hippos schwimmen. Das einzig störende an dieser friedlichen Szene sind die vielen Boote.
Als wir weiterfahren sieht unser Guide einen Nimmersatt und einen Waran am Ufer.
Es folgen noch weitere Büffel, ein Silberreiher, mehrere Krokodile und Wasserböcke.
Hippos an Land hatten wir bisher einige etwas weiter entfernt, aber sobald wir uns mit dem Boot nähern sind immer alle abgetaucht. Umso erfreulicher ist es, dass wir es jetzt wirklich schaffen uns einem Hippo an Land zu nähern und es zu fotografieren! Selbstverständlich wird diese Gelegenheit ausgiebig genutzt. 😗
Direkt danach folgt ein weiteres Highlight, als sich eine Elefantenherde zielstrebig dem Ufer nähert und auf die Insel schwimmt.
Auf der anderen Seite angekommen müssen sie sich natürlich erst mal kräftig einstauben, wobei das Fressen natürlich auch nicht zu kurz kommen darf. 😉
Für uns geht es weiter zum Hippopool, wo einiges los ist.
Auf der Rückfahrt gibt unser Guide etwas Gas und bringt uns zu einer tollen Kulisse für den Sonnenuntergang.
Im Eiltempo geht es nun zurück, so schnell dass wir unsere Schraube am Boot verlieren. 🤩 Unser Guide schaut ein wenig ratlos ins Wasser. Ein anderes Boot ist aber ganz in der Nähe und schleppt uns zurück zur Anlegestelle.
Der Transfer zur Lodge wartet schon auf uns. Durch die Abschleppaktion ist es doch ziemlich spät geworden. Also schnell unter die Dusche und ab zum Essen. Zur Vorspeise können wir zwischen 2 Gerichten wählen und entscheiden uns für eine Spinat-Kokossuppe. Diese ist kalt und schmeckt interessant, aber nicht unbedingt zum nochmal bestellen. Für den Hauptgang nimmt Chris Beef Curry mit Reis und ich panierten Fisch mit Reis und Gemüse. Zum Dessert nehme ich eine Kokostarte, die lecker aber auch sehr kompakt und sättigend ist. Nach dem gemütlichen Essen auf der Terrasse der Lodge ziehen wir uns noch auf die Terrasse unseres Chalets zurück. Dort sitzen wir gemütlich und trinken noch ein Glas Wein bevor wir ins Bett gehen.