nach dem ganzen Trubel komme ich jetzt auch endlich dazu bei Euch mitzureisen. Da hätte ich ja fast ganz schön was verpasst. Goas und Nuamsis waren unsere Lieblingslöcher weil sie so harmonisch in die Landschaft eingebettet sind und wir ebenfalls schöne ruhige Sichtungen dort hatten. Vor der Kulisse von Nuamsis so lange einen Leo beobachten zu können ist natürlich besonders genial. Wow! Eine Leopardensichtung war auch unser Highlight und ich bekomme jetzt noch Herzklopfen wenn ich Eure tollen Bilder so sehe. Freue mich auf die Fortsetzung.
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201007. Jan. 2013 · #42
Hallo zusammen,
nachdem ich am Wochenende die anderen schreiben lassen habe, will ich euch heute einen weiteren Teil des Reiseberichts liefern.
@ Birgit: genügend Kekse sind nie ein Fehler. 😄 Nachdem an dem Wasserloch bereits 2 Fahrzeuge quer standen und wir uns dann den letztn supertollen Platz in der ersten Reihe egsichert haben, waren die besten Plätze auch schon weg. Es kamen aber im Laufe unserer Beobachtungen immer wieder Fahrzeuge. Manche sind nur kurz geblieben, andere haben in der 2. Reihe geparkt.
@ Guggu: Danke, dass du das Schreiben am Wochenende übernommen hast, da hatte ich auch was zu lesen. 😉
@ Philipp: Danke, dass du auch dabei bist. Wenn ich an deinen Reisebericht zurückdenke, bin ich mir sicher, dass du mindestens genauso viele und genauso tolle Raubkatzenbilder gemacht hast! So ein Leopard ist eben immer ein Highlight!
Nun geht es aber weiter mit unserer Reise durch den Etosha.
Viele Grüße Daniela
Tag 7 - 21.09.2012
Nach einem so erlebnisreichen Tag gestern habe ich herrlich geschlafen und fühle mich fast ausgeruht, als der Wecker um 5.45 Uhr klingelt. 😉 Auch heute wollen wir wieder um 6.51 Uhr bei Gate Öffnung in den Park fahren und sind dadurch wieder früh auf den Beinen. Schnell alles zusammengepackt, gefrühstückt und auf geht es. Zuerst soll es Richtung Salvdora, Charitsaub und Sueda gehen, in der Hoffnung dass wir hier noch Löwen sehen. Danach geht es über Rietfontein zum Etosha Lookout und dann weiter in den Osten nach Springbokfontein, Batia, Okerfontein, Kalkheuwel, Chudop, Koinachas und Namutoni. Auf unserem Weg Richtung Pan hüpft auf einmal ein Honigdachs durchs hohe Gras. Leider ist das Foto nicht besonders gut geworden, der Kerl war einfach zu schnell.
Anschließend sehen wir eine Giraffe ihr Frühstück einnehmen.
Als wir von der Hauptstraße Richtung Pan abgebogen sind sehen wir eine Hyäne durchs Gras schleichen. Allerdings läuft sie von uns weg in Richtung Hauptstraße. Also schnell umgedreht und auf der Hauptstraße auf sie gewartet. Da wir gelesen haben, dass sich Hyänen gerne in den Rohren unter der Straße verstecken, positionieren wir uns darüber. Und siehe da, das war genau richtig. 🙂
Als wir den Weg zur Pan fortsetzen sehen wir einige Springböcke. Löwen oder andere Katzen sind hier leider keine zu sehen. Auf dem Rückweg laufen uns allerdings nochmal Hyänen über den Weg.
Entlang der Hauptstraße geht es nun zum Etosha Lookout. Außer ein paar Gnus ist nicht spannendes zu sehen. Der Lookout selbst ist auch eher unspektakulär. Als wir im letzten Jahr Anfang Mai hier waren, war er komplett unter Wasser. Nun fahren wir immerhin bis zum Ende und machen ein paar Fotos von der Pan.
Da es hier weit und breit keine Tiere gibt fahren wir weiter nach Springbokfontein. Wir freuen uns wieder über einige Elefanten. Zuerst nehmen Sie ihr Frühstück im Dickicht ein bevor sie sich entschließen die Straße zu überqueren.
Als die Elefanten alle wieder im Dornengestrüpp verschwunden sind fahren wir weiter. Aber schon 10 Minuten später werden wir erneut von einem Elefanten gebremst. Der Elefant steht mitten auf der Straße und überzeugt uns erst einmal anzuhalten. 🤨
Als der Elefant für einen kurzen Moment von der Straße geht nutzen wir die Gelegenheit um ihn herumzufahren und auf der anderen Seite zu warten. Er kommt wieder zielstrebig auf die Straße und läuft darauf entlang. Wir fahren ein paar Meter zurück und bringen uns erneut in Position. So geht das einige male bis wir uns zur Weiterfahrt entschließen. Wir wollen nach Okerfontein. Auf dem Weg dahin sehen wir einen Toko der ausnahmsweise mal gut zu fotografieren ist, ein paar Oryxe und Giraffen.
In Okerfontein sind zur Abwechslung Elefanten zu sehen. 😄 Außerdem kommt ein Fahrzeug mit Park Rangern. Die stellen sich ein paar Meter vor uns hin, steigen auf das Dach ihres Fahrzeugs und schauen in alle Richtungen. Was das soll erschließt sich für uns nicht. Wir beobachten abwechselnd die Elefanten und die Park Ranger.
Bevor wir weiterfahren fragen wir die Ranger, was sie hier tun. Sie betreiben irgendwelche Forschungen zum Entwicklungsstand der Vegetation. Unser Weg führt uns Richtung Kalkheuwel, da unser schlaues Buch mit der Beschreibung der Wasserlöcher meint, dass man entlang des Weges sehr gute Chancen auf Leoparden hat. Bevor wir vom Hauptweg abbiegen spaziert ein Sekretär im Gras. Das Dickicht ist so undurchsichtig, dass wir leider überhaupt nichts an Tieren sehen. Am Wasser selbst sitzt ein Adler.
Nun wollen wir weiter nach Chudop, das einzige Wasserloch das bei unserem Besuch im letzten Jahr gut besucht war. Auch heute enttäuscht es uns nicht.
Wir stehen längere Zeit da und beobachten das Treiben. Dann beschließen wir einen Abstecher nach Namutoni zu machen um in das Buch der Tiersichtungen zu schauen und uns die Füße ein bisschen zu vertreten. Das Buch enthält leider nichts Interessantes. Wir sehen uns ein bisschen in Namutoni um, kaufen uns gegen die Hitze des Tages ein kühles Savannah und klettern auf die Plattform des Wasserlochs.
Nach diesem Zwischenstopp geht es wieder zurück Richtung Koinachas und Chudop. Sehr zu meiner Freude sind hier viele Giraffen.
Da es inzwischen schon fast 17 Uhr ist, beschließen wir zum Gate zu fahren. Wir campen die nächsten beiden Nächte in Onguma. Da es das erste mal ist, wo wir unser Canopy aufbauen, wollen wir das nicht in der Dunkelheit tun. In Onguma angekommen bekommen wir an der Rezeption die Dik Dik Site zugewiesen. Unsere Nachbarn sind bereits da. Die Campsite ist sehr schön. Immer 2 Campsites teilen sich ein Häuschen mit Sanitäranlagen, wobei jeder Platz ein eigenes WC und eine eigene Dusche hat. Lediglich das Spülbecken wird geteilt. Wir machen uns an den Aufbau des Canopys und für den Anfang klappt das eigentlich sehr gut.
Während Chris das Feuer macht bereite ich das Abendessen vor und mache einen Brotteig. Es gibt Kudu- oder Orxy Spieße mit Folienkartoffeln. Nachdem wir gegessen haben backen wir noch unsere Brotfladen für den nächsten Morgen. Wir spülen unser Geschirr und sitzen danach noch da und genießen die Stille bevor wir zum ersten mal in unserem Canopy schlafen werden.
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201007. Jan. 2013 · #44
Du glaubst gar nicht, wie sehr wir uns gefreut haben, so viele Elefanten zu sehen! Wir waren 2011 3,5 Wochen in Namibia und davon gut 4 Tage im Etosha und den einzigen Elefanten dort haben wir durch das Fernglas gesehen. 😈 Wir hatten fast schon ein Trauma... Vorsichtshalber hatten wir daher bei dieser Reise den Chobe mit eingeplant. Da soll man ja fast schon eine Elefantengarantie haben. 😎
Achja, stimmt. Ich hatte Euren ersten RB auch gelesen. Glaub mir, ich gönne es Euch von Herzen, dass Ihr so viele Elefanten gesehen habt. Um ehrlich zu sein, fiel es mir nach meinen Erfahrungen total schwer zu glauben, dass Ihr keine gesehen habt.
Ja, Chobe und und vor allem Moremi sollen wirklich Elefantengarantien mitbringen, obwohl die da durchaus aggressiver sein sollen.
tiggi1'558 Beiträge · seit 201107. Jan. 2013 · #46
Hallo Daniela, den Onguma Platz finde ich spannend, sieht gut aus. Ich habe ihn auch schon vor Monaten für unsere Tour geplant. Ist dein Brot gelungen? Hast du zufällig im Potje gebacken? Ich hätte dann gerne deine Zutaten und Mengen! Hmmm, war bestimmt lecker! Liebe Grüße Birgit
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201008. Jan. 2013 · #47
Hallo Birgit,
also das mit dem Brot ist so eine Sache. Ich hatte an dem Abend einen Brotteig gemacht, den wir dann als Brotfladen auf dem Rost gebacken haben. Das geht deutlich schneller als im Potje. An den meisten Abenden hatten wir keine große Lust mehr auf Brot backen und die Fladen sind genauso lecker nur viel schneller fertig. Im Auto lassen sich die Fladen auch gut essen wenn man z. B. am Wasserloch sitzt. Mit Wurst, Käse oder Marmelade belegen oder bestreichen geht dabei auch sehr gut. Ein Brot im Potje haben wir ein paar Tage später gebacken. Die Geschichte kommt dann noch im Reisebericht...
Toller Bericht und tolle Bilder! Darf ich mal fragen was für eine kamera und Ausrüstung du benutzt? Weiß noch nicht so recht was ich mitschleppen soll...
schon wieder so ein schöööner Tag mit so tollen Bildern. Hach, ich sitz so gerne bei Euch bei 🤩 Auf Onguma waren wir 2010, hat uns auch super gefallen. Bin gespannt, wie's weiter geht. Im Chobe waren wir ja 2011 auch. Da freu ich mich also jetzt schon drauf und auch auf die 'Brot-im-Potje-backen' Story 🤪
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201009. Jan. 2013 · #50
Hallo,
@ ontrail: Wir fotografieren mit folgendem Equipment: Pentax K 5 mit diesen Objektiven: Sigma 100-300 F4 Pentax DA 12-24 F4 Sigma 17-70 F 2.8-5.6 und eine Pentax K 200 mit einem Sigma 70 - 300 F4 – 5.6
@ Claudia: schön, dass du trotz deines eigenen Berichts noch Zeit zum Lesen von meinem hast.
Den nächsten Teil des Reiseberichts gibt es spätestens heute Abend. Ich mache mich jetzt gleich daran die Bilder hochzuladen.
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201009. Jan. 2013 · #52
Tag 8 - 22.09.2012
Die erste Nacht im Canopy war sehr angenehm. Wir haben beide recht gut geschlafen. Der Wecker klingelt sehr früh, da wir das Canopy zusammenpacken müssen und wie üblich um 6.51 Uhr am Gate sein wollen. Für den ersten Versuch das Canopy zusammenzuklappen funktioniert das alles ganz gut und auch recht schnell. Da wir gestern sehr viele Tiere am Chudop Wasserloch hatten, soll das heute unsere erste Station sein. Danach wollen wir nochmals Kalkheuwel anfahren bevor wir den Norden ansteuern. Auf dem Weg nach Chudop haben wir direkt das Glück eine Hyäne zu sehen.
Am Chudop Wasserloch steht ein Schakal und eine weitere Hyäne. Die beide streiten sich um das Vorrecht am Wasserloch.
Als die Sache zwischen den beiden geklärt ist macht sich der Schakal daran sich um sein Frühstück zu kümmern.
Wir halten das für eine gute Idee und essen jeweils einen unserer Brotfladen mit etwas Käse, Wurst und Marmelade. Kaum sind wir damit fertig tauchen die ersten Giraffen in der Nähe des Wasserlochs auf.
Die Giraffen sind mit ihrem Frühstück beschäftigt und bleiben relativ weit weg vom Wasser. Daher beschließen wir unser Glück nochmal in Kalkheuwel zu versuchen und danach wieder hierher zu kommen. Im Dickicht auf dem Weg nach Kalkheuwel lässt sich aber auch heute wieder nichts erspähen. Dafür ist das Wasserloch gut besucht. Ein Steenbock und Impalas kommen zum Trinken. Auch Giraffen und Kudus lassen nicht lange auf sich warten.
Auf einem Baum neben dem Wasserloch wimmelt es nur so von Vögeln.
Nach einiger Zeit ist das Wasserloch wieder völlig verlassen.
Nun peilen wir Koinachas an. Dort haben wir wieder Glück, denn Zebras, Impalas und Oryxe stillen gerade ihren Durst. Einige Zeit später kommen noch ein paar Gnus hinzu. Auch die Kudus wollen sich das nicht nehmen lassen und beehren uns mit ihrem Besuch.
Ausgiebig wird das Geschehen beobachtet bevor es weitergeht in den Norden. Klein und Groot Okevi, sowie Tsumcor wollen wir anfahren. An der Fischer’s Pan haben wir im letzten Jahr mit dem Fernglas den einzigen Elefanten in 4 Tagen Etosha erspäht, daher soll es zumindest noch in diese Richtung gehen, auch wenn wir wahrlich schon viele Elefanten sehen durften. 🤪 Wir fotografieren einen Adler, den ich aber nicht zuordnen kann. Kann jemand bei der Bestimmung helfen? Die Bestimmung des kleinen Raubtiers hat auch einige Zeit gekostet, ich gehe davon aus, dass es ein Kaokoland-Schlankichneumon ist. Hab ich nie zuvor gehört, ist aber ganz niedlich. 😄
An den Wasserlöchern ist überall ziemliche Ruhe. In Tsumcor liegt das Gerippe einer Giraffe. Das einzige was die Ruhe stört ist der permanent laufende Motor eines anderen Fahrzeugs. Nach einiger Zeit konnten wir denen aber zu verstehen geben, dass es ohne Motorengeräusche schöner ist. 😈 Inzwischen herrscht schon wieder eine große Mittagshitze, so dass sich selbst die Springböcke im wenigen Schatten zusammendrängen.
Wir halten für einen Tankstopp in Namutoni bevor es uns wieder nach Chudop zieht.
Da selbst hier im Moment nicht so viel Bewegung drin ist, fahren wir ein weiteres mal nach Kalkheuwel. Zur Abwechslung gibt es hier mal Giraffen im Dickicht und Zebras neben dem Weg.
Von hier aus geht es, wie soll es auch anders sein, nach Chudop. 🤪 Hier freuen sich einige Warzenschweine über den Schlamm am Rand des Wasserlochs.
Etwas gesitteter geht es bei den Giraffen zu. Ein Gabarhabicht beobachtet alles sehr aufmerksam.
Schweren Herzens entschließen wir uns den Etosha langsam zu verlassen. Auf dem Weg zum Von Lindequist Gate wollen wir noch einen Abstecher zu Klein Namutoni machen. Da hier lediglich ein paar Kudus stehen beschließen wir noch den Dik Dik Drive zu fahren. Vielleicht ist das ja endlich mal ein Weg, wo das genannte Tier auch zu sehen ist (beim Rhino und Eland Drive hatten wir bisher beides nicht gesehen). Der Weg sieht so aus als ob hier nicht sehr häufig jemand fährt. Es gibt immer wieder etwas verkohlte und teils noch schwelende Stellen der Buschfeuer. Nachdem wir ein gutes Stück des Rundwegs hinter uns haben steht plötzlich ein Dik Dik im Dickicht.
Chris meint „sind die nicht niedlich“ und ich frage nur „Die? Siehst du mehr als eines?“. Und tatsächlich liegt unter einem Ast noch ein weiteres. 😏
Wir lassen die beiden wieder allein und fahren zurück zu unserer Campsite nach Onguma. Da wir Morgen sehr früh aufbrechen wollen haben wir ein Frühstückspaket bestellt, das allerdings noch nicht fertig ist und uns daher später zur Campsite gebracht werden soll. Das Canopy ist zügig aufgebaut. Chris macht Feuer und ich bereite das Essen vor. Es gibt heute Gamefleisch mit Foliensüßkartoffeln und Karottengemüse und dazu ein Glas Rotwein. Als unser Essen gerade fertig ist kommt unser Frühstückspaket angefahren. Wir essen gemütlich, dann inspiziere ich unser Frühstückspaket. Der darin enthaltenen Obstsalatbecher wird von mir zum Dessert vernascht, der wäre Morgen früh eh nicht mehr so frisch. 😉 Schnell wird das Geschirr abgespült. Danach räumen wir schon ein paar Sachen zusammen, damit wir Morgen früh schnell startklar sind. Als soweit alles fertig ist trinken wir noch gemütlich ein Glas Wein bevor wir uns in unser Canopy zurückziehen.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201109. Jan. 2013 · #53
Hallo Daniela, vielen Dank für die tollen Fotos. 🙂 Zur Zeit bewegen wir uns ja ziemlich parallell,ich bin aber gespannt auf den nächsten Teil. Ich gehe davon aus, es geht durch den Caprivi. Da folgen wir im August 😄
Champagner8'681 Beiträge · seit 201009. Jan. 2013 · #54
Steelers schrieb:
So geht das aber nicht - einfach Giraffen einladen und abtransportieren 🤩 ! Kein Wunder wenn unsereins dann keine Tiere im Etosha sieht 😈 !
Danke fürs Weiterschreiben - ich muss zwar aufpassen, dass ich nicht völlig verwirrt bin durchs Parallel-Lesen von Guggu und Dir - aber da muss ich durch 😎
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201009. Jan. 2013 · #55
@ Guggu: Ja, es geht in den Caprivi. Hast du es gut, dass du da in diesem Jahr hindarfst!
@ Bele: Ich will nur klarstellen, dass wir nicht diejenigen waren, die die Giraffe abtransportiert haben. Wir sind ja nicht ausgestiegen und hatten auch kein Auto mit Dachzelt. Und dass 2011 im April/Mai keine Elefanten da waren, hatten auch nicht wir zu vertreten. Wir haben die ja auch vergeblich gesucht! 😠 Das Parallel lesen hat mit dem nächsten Tag ein Ende, denn dann begeben wir uns in den Caprivi.
Danke für den tollen Bericht und die schönen Fotos. Und ja, die Dik-Diks sind wirklich süß 🙂 ! Der RB ist ganz nach meinem Geschmack. Er fängt mit einem mir vertrauten Gebiet an und dringt jetzt in Gebiete ein, die ich mir bei der nächsten Namibia/Botswana-Reise anschauen werde 🙂 !
@Bele: Das ging mir übrigens auch so mit dem Parallel-Lesen.Völlige Verwirrung...... 😄 !
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201010. Jan. 2013 · #57
Hallo zusammen,
nachdem ich gestern Abend in der Theorie gelernt habe, wie ich ein Bild hochladen kann, dass es hier gleich in groß erscheint, möchte ich es doch direkt einmal versuchen.
Falls es Vogelkenner unter den Lesern meines Reiseberichts gibt, würde ich mich freuen, wenn mmir jemand sagen kann, um was für einen Adler es sich auf diesem Bild handelt.
Mit meinem Vogelbestimmungsbuch bin ich leider nicht wirklich weitergekommen.
wieder toll !!! während bei Youtube das nächste Video hochläd... bin ich bei Dir.
Oohh, eine "Dachzeltgiraffe", die hatten wir im Etosha noch nicht 🤪 Und die DikDik's sind wirklich niedlich (hey, da hatte sogar Chris den Mädchen-Modus an) 😄 Auch wenn's Schade ist, dass Eure Zeit im Etosha rum ist, ich freu mich auf das nächste Highlight.
Liebe Grüße Claudia
P.S. bei dem "Piep" kann ich Dir leider auch nicht helfen.
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201012. Jan. 2013 · #59
Hallo zusammen,
ein Blick aus dem Fenster zerigt mir heute Schnee. 🤩 Das lädt dazu ein, sich in wärmere Regionen zu sehnen, so dass ich den Nachmittag damit verbringe den nächsten Teil der Reise zu berichten. Wer möchte darf mir gerne auf dem Weg in den Caprivi folgen.
Viele Grüße Daniela
Tag 9 - 23.09.2012
Es ist Sonntag Morgen und der Wecker klingelt um 5 Uhr. 🤩 Unsere zweite Nacht im Canopy ist leider früh vorbei. Wir gehen schnell in unser Bad und packen dann alles zusammen. Um 5.50 Uhr verlassen wir unsere Campsite in Onguma. Wir fahren die paar Kilometer bis zum Tor an der Hauptstraße. Wir sind heute so früh dran, dass der Mann am Tor noch schläft. Schnell hat er sich ein Handtuch umgebunden und das Tor geöffnet. 🤪 Für uns beginnt ab hier das Neue! Die bisher gefahrenen Strecken kannten wir noch von unserer letzten Reise. Der wunderschöne Sonnenaufgang muss auf jeden Fall noch eingefangen werden.
Unser erstes Ziel führt uns zum Giant Baobab. Auf der Gravel Road geht es gut voran und um 8.15 Uhr sind wir schon am Giant Baobab. In völliger Einsamkeit gehen wir zu dem Baumriesen. Landschaftlich ist es hier sehr schön. Wir wundern uns ein bisschen über die vielen Palmen, die wir hier nicht erwartet hätten. Der Baobab ist wirklich riesig!
Nachdem wir einige Fotos gemacht haben gehen wir zurück zu unserem Auto. Wir kochen uns einen Kaffee und vertilgen unser Frühstückspaket. Darin gibt es vom Sandwich über Obstsalat, Kornriegel und Müsli alles.
Eine Stunde nachdem wir hier angekommen sind geht es auch schon wieder weiter. Wir fahren nach Mururani wo es eine Butchery geben soll. Zu sehen ist davon weit und breit nichts, also fahren wir direkt weiter nach Rundu. Unterwegs machen wir einige Fotos aus dem Auto.
In Rundu fahren wir zuerst in den Spar um unsere Vorräte aufzustocken. Leider bekommen wir hier einiges nicht, so dass wir beschließen noch in den Shoprite zu fahren. Hier ist die Auswahl viel besser. Was wir bei unserer Planung nicht bedacht haben ist, dass es Sonntag ist und wir daher weder Savannah noch Wein kaufen können. 😕 Nur gut, dass wir die nächsten beiden Nächte auf der Campsite der Nunda River Lodge verbringen und dort bestimmt in der Lodge etwas kaufen können. Gegen 15.15 Uhr kommen wir in der Nunda River Lodge an. Hier gefällt es uns auf Anhieb sehr gut. Wir buchen einen Bootstrip für den Abend und suchen uns eine schöne Campsite aus. Leider ist die Campsite direkt am Wasser bereits belegt. Wir bauen unser Canopy auf und stellen fest, dass es schon viel schneller geht.
Ich mariniere unseren Kudu für das Abendessen bevor wir uns etwas auf dem Gelände der Lodge umschauen. Die Campsites liegen sehr zentral und sind teilweise näher an der Lodge oder dem Pool als die Chalets.
Da jetzt keine Zeit mehr bleibt den Pool auszuprobieren muss das unbedingt Morgen nachgeholt werden. Das Boot ist nicht zu groß und es sind insgesamt 8 Leute auf dem Bootscruise. Es ist eine schöne Fahrt auf dem Kavango. In Sichtweite zur Lodge sehen wir schon das erste Krokodil.
Es geht zuerst in Richtung der Popa Falls. Wir sehen schon nach wenigen Minuten die ersten Hippos, die aber leider direkt abtauchen. Ein Langspornkiebitz, eine Riedscharbe und die Krokodile sind etwas fotogener. In direkter Nähe zu einem Krokodil waschen ein paar Einheimische ihre Wäsche.
An den Popa Falls angekommen, steigen wir aus und laufen durch den Sand zu den Fällen. Leider ist das Licht alles andere als gut zum Fotografieren. Dafür hat man einen sehr schönen Blick auf die Popa Falls. Wir sind mittendrin.
Weiter geht die Fahrt zum Hippopool. Dabei fahren wir auch nochmal an der Lodge vorbei. Die Hippos sind sehr zahlreich, haben aber offensichtlich keine Lust fotografiert zu werden. Lediglich eine Menge Augen-und-Ohren-Bilder entstehen.
Einige Krokos und ein Schlangenhalsvogel sind deutlich fotogener.
Als wir wieder Richtung Lodge fahren haben wir kurz das Glück noch ein Hippo an Land zu erwischen. Chris dokumentiert den Gang zurück ins Wasser ganz gut.
Anschließend sehen wir noch einen Graureiher der von einigen anderen Wasservögeln umgeben wird, die ich leider nicht identifizieren konnte. Falls jemand hier helfen kann, würde ich mich freuen. Danach sehen wir einen afrikanischen Löffler und weitere Augen und Ohren von Hippos.
Wir machen noch ein paar Sundowner Fotos und sind dann auch schon wieder in der Lodge angekommen.
Zurück auf unserer Campsite zündet Chris das Feuer an. Es gibt heute Kudu in Peri-Marinade, Karotten, Kartoffeln und ein Savannah. Nachdem wir gegessen haben gehen wir zu den Sanitäranlagen und spülen gleich unser Geschirr. Wieder auf der Campsite entscheiden wir uns für eine Malaria-Prophylaxe und mischen uns einen Gin Tonic, den wir an unserm Lagerfeuer genießen. Einschlafen dürfen wir heute mit Hippogrunzen. Herrlich!
Guggu2'261 Beiträge · seit 201112. Jan. 2013 · #60
Hallo Daniela,
schön, dass es bei dir weitergeht. 🙂
Ja, genau so habe ich es in Erinnerung. Alles was nördlich der Etoschapfanne liegt ist wahrhaftig Afrika. Wir schwankten manchmal zwischen be- und verwunderung. Ich freue mich auf unsere Tour in August und vor allem freue ich mich hier auf die Fortsetzung. 😄