EGegadeThemenstarter26 Beiträge · seit 201220. Dez. 2012 · #1Hallo Zusammen,
bin erst gestern auf das Forum gestossen und habe schon Stunden darin zugebracht.
Natürlich würde ich mich jetzt über eine Hilfestellung bei der Planung für 3 Wochen Ende August, Anfang Sept. 2013 sehr freuen.
Eigentlich wollten wir von Windhoek erst nach Süden und dann nach Norden, aber nachdem so viele vom Caprivi Streifen und dem Tierreichtum schwärmen denke ich über folgende andere Route nach:
Windhoek
Sesriem / Naukluft 2-3 Tage
Swakopmund
Twyfelfontain
Etosha 3-4 Tage
Caprivi (noch keine Ahnung wie lange, evtl. nur bis Popa Falls??)
Grootfontain
Waterberg
Windhoek
Macht diese Route Sinn? Ist das ohne allzuviel Fahrstress in 3 Wochen machbar?
Ich freue mich über jeden Tip und Empfehlung
Grüße von oberbayrischen Alpenrand
Helmut
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Dez. 2012 · #2Hallo Helmut,
willkommen im Forum! Ist eine "normale" Einsteigerroute und gut machbar. Caprivi würde ich bei nur 3 Wochen weglassen.
Sonnige Grüße aus Swakopmund
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
joli3'491 Beiträge · seit 200620. Dez. 2012 · #3Hallo Helmut,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
In Übereinstimmung mit Christian meine ich, dass Ihr Euch den Caprivi für später aufheben solltet. Ihr wollt zu einer guten Jahreszeit in Namibia sein und da solltet Ihr in Etosha genügend Tiererlebnisse haben. Allerdings empfehle ich Euch, den Aufenthalt dort zu verlängern. 3 - 4 Tage erscheinen mir zu wenig. Macht 6 Tage daraus, dann habt Ihr für die Tierbeobachtung genügend Muße. Mein Vorschlag wäre: Windhoek (1) - Oanob-Dam (2) - Sossusvlei (2) - Swakopmund (4) - Khorixas/(Umgebung (2) - Etosha (6) - Otjiwarongo/Okonjima (2) - Windhoek (1).Ist eine klassische, aber durchaus empfehlenswerte Route für jemanden, der das erste Mal nach Namibia kommt. Mit erheblichem Suchtpotential !! - Für den Süden und dann auch noch mal für den Caprivi könnt Ihr Euch dann beim nächsten Mal entscheiden. Der Caprivi bietet sich vor allem dann an, wenn man auch noch bis an den Chobe (Kasane) und die Victoria Fälle möchte. Habt keine Angst, dass Euch die Ziele ausgehen würden - wir reisen seit mehr als 30 Jahren in dieser Region herum und haben immer noch genügend weiße Flecken auf unserer Wunschliste.
Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch
Joli
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200820. Dez. 2012 · #4Willkommen im Namibia Forum, egade!
Dieses Forum ist gefährlich, es klopft dich weich, sodass du grad das richtige Opfer wirst, - für die Sucht nach Afrika – oder immerhin erstmal für den NamibiaVirus – und das ist ja schon schlimm genug! 🤪
Zu deiner RoutenIdee:
Die Strecke wäre ohne Stress machbar, kommt natürlich auf die netten Kleinigkeiten am Rande an, die soviel Zeit kosten, wenn man denn alles „mitnehmen“ will, was sich da so bietet. Da muss man sich ja sowieso bei jeder Reise beschränken und die Prioritäten nach den eigenen Interessen setzen, egal wo man hinreist.
3 Wochen Ende August, Anfang Sept. 2013 – ist schon mal sehr gut. Nachts noch kühl, Tags nicht zu heiß und trocken.
Eigentlich wollten wir von Windhoek erst nach Süden und dann nach Norden, aber nachdem so viele vom Caprivi Streifen und dem Tierreichtum schwärmen denke ich über folgende andere Route nach:
-- Caprivi - evtl. nur bis Popa Falls? – im Caprivi wirst du vom Tierreichtum nur was haben, wenn du dich zu den entsprechenden Plätzen bewegst und ich glaube bis PopaFalls reicht da noch nicht so ganz. Und denk dran, der „Tierreichtum“ ist immer auch Zufall.
Natürlich müsstest du auf Anderes, das sowieso auf deiner Route liegt, auslassen, um genügend Zeit für den Caprivi zu haben. Da ich nicht weiß, wonach euch der Sinn steht, kann ich nichts Konkretes dazu sagen.
Du kannst ja dann beizeiten eine Feinplanung einstellen. Da wird dann einiges an Ratschlägen zusammenkommen.
Kleiner Tipp am Rande:
Um gute Tipps zu bekommen ist es wichtig, dass du ein wenig von dir Preis gibst – Interessen, Reiseart (Camping/Lodges), ...
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt EGegadeThemenstarter26 Beiträge · seit 201220. Dez. 2012 · #5Na das geht ja flott mit den Antworten. Super!!
Also wir haben natürlich schon großes Interesse an den Tieren und der Natur und auch an Wanderungen. Übernachten werden wir in Lodges, Guest-Houses. Die deutsche Geschichte in Nambia hat bei uns keinen großen Stellenwert.
Ich habe schon befürchtet, daß es mit Caprivi zu weit wird und nur durcheilen und zuhause die Fotos anschauen, damit wir noch wissen wo wir überall waren wollen wir auch nicht.
Also, dann wohl eher der Klassiker. Ist für einen Einsteiger ja auch nicht schlecht.
Besondere Impfungen brauchts wohl auch keine, oder?
Danke nochmals
Helmut
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200820. Dez. 2012 · #6Guten Tag, Helmut,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Wenn Ihr gerne hin und wieder lauft, dann ist die von Joli vorgeschlagene Strecke fast ideal. Ich würde dann allerdings in der Gegend Sossusvlei noch einen Tag mehr verbringen, weil man da in wunderbaren Landschaften herrlich laufen kann. Die Namib Desert Lodge ist aus meiner Sicht dafür ideal. Ob Ihr das vor oder nach Sesriem dranhängt, ist eigentlich gleich. Ich würde aber erst nach Sesriem dort mindestens zwei Nächte verbringen und dafür in Sesriem nur eine.
In Swakop kann man auch viel erleben und wandern. Wenn Du willst, kann ich Dir gerne ein paar Tipps dazu geben.
Khorixas und Umgebung lohnen ebenso. In der Etoscha könnt Ihr aber überhaupt nicht aus dem Auto. Das heißt, Ihr habt zwar viele Tiersichtigungen, aber alle aus dem geschlossenen Wagen. Das ist wirklich toll, aber wenn Ihr keine Fans seid sondern "nur" Normalreisende, dann reichen 4 Tage auch und zwar 2 Tage Okaukuejo, 1 Tag Halali und ein Tag Gegend Namutoni - innerhalb oder außerhalb des Parks.
Was die Bucherei angeht, muss ich Dich vorwarnen. Wenigstens Sesriem/Sossusvlei-Gegend und Etoscha müsst Ihr schnellsten buchen, denn der September ist einer der besten Urlaubsmonate und da wird es für Übernachtungen direkt bei oder innerhalb des Etoscha-Parks sehr schnell sehr eng. Ich stehe z. B. für Mokuti für Okt. 2013 jetzt schon auf Warteliste.
Liebe Grüße
Gerd
bounce198398 Beiträge · seit 201220. Dez. 2012 · #7Huhu,
wir hatten 18 Tage Zeit und hatten folgende Route:
Waterberg (1) - Etosha (3) - Khorixas (1) - Brandberg (1) - Erongo (2) - Swakopmund (3) - Sesriem (2) - Kalahari Region (2) - Windhoek Umgebung (2)
Ich fand das gut machbar, mehr hätte ich aber nicht wollen. Bei 3 Wochen würde ich auch nicht mehr in den Caprivi - eher vielleicht noch weiter in den Süden für ein paar Tage (Tirasberge? Aus?)
Günter Franz915 Beiträge · seit 201020. Dez. 2012 · #8Hallo Helmut,
Namibia ist nun nicht das klassische Wanderland. Dennoch gibt es einige Gebiete in denen es sich besonders gut wandern lässt nach unserer Erfahrung:
- Büllsport (Köcherbaumschlucht)
- Farm Ababis
- Spitzkoppe
- Erongogebirge Gästefarmen/Lodgen AiAiba und/oder Ameib u.a.
- Tirasberge u.a.Farm Namtib (liegt allerdings abseits südlich Eurer vorauss.Route)
- Etusis
- Vingerklip
Daneben gibt es eine Reihe anderer, hier nicht genannter Gästefarmen/Lodgen die auf deren Gelände Wanderwege ausgezeichnet haben.
Dies ist nur eine Auswahl und bezieht sich auf die Route die Ihr, nachdem was ich gelesen habe wählen werdet.
Dies ergänzend zu dem was schon geschrieben wurde und weil Du an Wanderungen ein besonderes Interesse bekundet hast.
MfG
Günter
Guggu2'261 Beiträge · seit 201120. Dez. 2012 · #9Hallo Helmut,
wenn ihr gerne wandert, wie wäre es mit so etwas?
HierKann ich wärmstens empfehlen.
LG Guggu
Reiseberich Namibia August 2012:
Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013:
Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:
A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 :
So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 :
Der Kreis schliesst sich