endlich ist es soweit.....Okavango Air Rescue Maun

74 Antworten · 17,9k Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2012 von Dombo Farm
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Themenstarter38 Beiträge · seit 201118. Okt. 2012 · #1
Hallo liebe ForMis,

Neuigkeiten aus der Region

Ich kann es mir nicht verkneifen, ich muss nun mal etwas Werbung machen, doch in diesem Falle denke ich werdet Ihr es mir nachsehen.

Okavango Air Rescue hat offiziell seinen Betrieb aufgenommen!
Okavango Air Rescue, Unfallrettung per Hubschrauber im nördlichen Botswana und der Kalahari, auf so etwas haben wir schon lange gewartet.

Dr. Misha Kruck, deutsche Rettungsärztin und Ihr Partner Christian Gross haben Okavango Air Rescue ins Leben gerufen. Jetzt gibt es im Notfall noch bessere und vor allem schnellere Hilfe. Jeder kann Mitglied werden und kommt somit in den Genuss den Service von Okavango Air Rescue in Anspruch nehmen zu können, mehr Informationen unter

www.okavangorescue.com

Leute ich denke die Sache ist es wert, wir selbst hatten in der Vergangenheit leider schon einen tragischen Notfall bei uns auf der Farm und mussten mit erschrecken feststellen, dass schnelle und professionelle Hilfe hier ein Problem ist und wer in abgelegenen Regionen unterwegs ist einen wirklich guten Schutzengel braucht.

In diesem Sinne ganz herzliche Grüße aus dem Busch,

Heike
Dombo Farm & Lodge, Botswana www.dombofarm.com +267 74121332 & 72923355 info@dombofarm.com & dombofarm@gmail.com
983 Beiträge · seit 201118. Okt. 2012 · #2
Was ist denn das für ein wirklichkeitsfremder "Quatsch".

Auf der Homepage steht:

"If the Patient is not identified as a Patron, we cannot fly - In this case please contact the patient's insurance company. Only the insurance company can authorise us to fly in this situation!"


Da steht der schwerverletzte Tourist im Busch und soll dann seine Krankenversicherung kontaktieren ...

Wer wird (außer ein paar reichen Lokals) denn da "Patron" (Mitglied)?

Wenn man sagte, nenne im Ernstfall deine Kreditkartennummer - o. k. ! Aber die Versicherung kontaktieren? 😕
Beste Grüße rhh64
3'080 Beiträge · seit 200918. Okt. 2012 · #3
Ich hab mir das eben auch durchgelesen und sehe das etwas anders.

Für den Betrag von ca. 25 USD wirst du als Tourist für ein Jahr Patron und hast Anspruch auf die Hilfeleistung. Ich für meinen Teil werde das nächstes Jahr tun, ich kenne die Betriebskosten von Helicoptern ziemlich genau und kann gut nachvollziehen das leider nicht jeder ausgeflogen werden kann der sich nicht an den Kosten beteiligt.

Ich kann die Bedenken nachvollziehen, vielleicht sollten sie drüber nachdenken das man auch wie beim ADAC noch im Fall der Fälle Mitglied werden kann.

Danke an Heike für den Link, ich finde ihn sehr hilfreich und werde das im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen, keine Ahnung ob die beiden eine Lobby in Europa haben, die Idee ist in jedem Fall sehr gut.

lg sasowewi
33,1k Beiträge · seit 200618. Okt. 2012 · #4
Hi Ralf,
"If the Patient is not identified as a Patron, we cannot fly - In this case please contact the patient's insurance company. Only the insurance company can authorise us to fly in this situation!"
naja, das gilt in den USA für jedes Krankenhaus. Kannst Du nicht zahlen, wirst Du nicht behandelt. Das ist übrigens das gleiche bei den Flugrettungen die ich hier in Namibia kennen - wenigstens eine Kreditkarte musst Du vorlegen, damit die auf der sicheren Seite sind. Kein Privatunternehmen wird in Vorleistung von zig Tausend Euro gehen, wenn man nicht weiß ob der zu Rettende es auch zahlen kann.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'338 Beiträge · seit 200718. Okt. 2012 · #5
Hallo zusammen

Ich hab nun mal die Mitgliederpreise angeschaut:
• Citizens: 125.-- Pula
• Residents: 150.-- Pula
• Tourists: 175.-- Pula (approx. US$ 25.--)

Natürlich muss ein Tourist, welcher vielleicht gerade mal 10 Tage in Botswana weilt, wieder mal unverhältnismässig viel mehr bezahlen 🙁 .

Da bleib ich lieber bei der hier kopierten schweizerischen REGA für umgerechnet ca. 32.50 U$ pro Jahr. Die würden mich nämlich im Ernstfall direkt nach Hause holen.

Gruss
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
983 Beiträge · seit 201118. Okt. 2012 · #6
travelNAMIBIA schrieb:Hi Ralf,
"If the Patient is not identified as a Patron, we cannot fly - In this case please contact the patient's insurance company. Only the insurance company can authorise us to fly in this situation!"
naja, das gilt in den USA für jedes Krankenhaus. Kannst Du nicht zahlen, wirst Du nicht behandelt. Das ist übrigens das gleiche bei den Flugrettungen die ich hier in Namibia kennen - wenigstens eine Kreditkarte musst Du vorlegen, damit die auf der sicheren Seite sind. Kein Privatunternehmen wird in Vorleistung von zig Tausend Euro gehen, wenn man nicht weiß ob der zu Rettende es auch zahlen kann.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Hi Christian,

das habe ich doch auch gesagt, dass man mit Kreditkarte zahlen können sollte. Das das nicht umsonst ist, ist doch klar. Habe ich nie verlangt! Mir erscheint nur das "Kontaktieren Sie Ihre Krankenversicherung" (in Europa) etwas wirklichkeitsfremd.
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2012
33,1k Beiträge · seit 200618. Okt. 2012 · #7
Sorry Ralf, habe Dich missverstanden.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200618. Okt. 2012 · #8
Hi Erika,
Natürlich muss ein Tourist, welcher vielleicht gerade mal 10 Tage in Botswana weilt, wieder mal unverhältnismässig viel mehr bezahlen .
Ja, 25 US$ sind wirklich verdammt viel - ich meine, das lohnt sich nicht um sein Leben retten zu lassen. Ich würde es auch lassen 😉

Im Ernst: US$ 25 ist doch gar nichts. Ein Hubschrauber-Rettungsflug kostet gerne mal 4000 Euro und mehr. Da ist der Beitrag doch Peanuts (und ich frage mich, wie die sich damit finanzieren können). Für 25 US$ bekommst Du ja gerade mal einen Viertel Campingplatz in Botswana oder in den Okavango-Lodges ein halbes Bier. Und das leistest Du Dir doch auch!

Sonnige Grüße
Christian
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Gast18. Okt. 2012 · #9
Hallo,

ich habe mich eigentlich nur gefragt, wo der Haken ist? Bei SOS International kostet die Absicherung für nur 3 Wochen schon 149 USD. Da hat man natürlich Zugriff auf eine größere Infrastruktur und umfassendere Leistungen. Aber das Ausfliegen aus der Pampa ist üblicherweise der kritische Punkt bei Reisen durch sehr abgelegene Gebiete und das scheint hier hinreichend abgedeckt.

Die 50% Aufschlag für Touristen kann man diskutieren. In anderen Bereichen werden 300% für Touristen aufgeschlagen. Zum ganz großen Aufreger taugt das deshalb nicht.

Danke für den Hinweis!

Beste Grüße

Guido
2'338 Beiträge · seit 200718. Okt. 2012 · #10
Hallo zusammen

Ich frag mich ja auch, wie dieser Hubschrauber mit den paar Mitgliedern finanziert werden soll, denn viele werden’s bestimmt nicht werden, und aufregen tu ich mich auch nicht. Es kann mir eigentlich auch egal sein, denn für uns kommt eine Mitgliedschaft eh nicht in Frage, da wir dem südlichen Afrika bald tschüss sagen werden 😄 .

Gruss
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
983 Beiträge · seit 201118. Okt. 2012 · #11
Erika schrieb:Hallo zusammen

Ich frag mich ja auch, wie dieser Hubschrauber mit den paar Mitgliedern finanziert werden soll, denn viele werden’s bestimmt nicht werden, und aufregen tu ich mich auch nicht. Es kann mir eigentlich auch egal sein, denn für uns kommt eine Mitgliedschaft eh nicht in Frage, da wir dem südlichen Afrika bald tschüss sagen werden 😄 .

Gruss
Erika
Ich denke auch, dass die paar Mitglieder keine Geschäftsbasis sind. Verdienen können die nur an Notfällen, die zahlen müssen. Also wenn der Tourist schwerverletzt um den Heli bittet und man ihm sagt, "es kostet 5000 Dollar - Ihre Kreditkartennummer bitte"

Off Topic: Wie "Tschüss sagen"? Jetzt mehr Richtung Asien verreisen oder was?
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2012
2'338 Beiträge · seit 200718. Okt. 2012 · #12
Ralf schrieb:
Ich denke auch, dass die paar Mitglieder keine Geschäftsbasis sind. Verdienen können die nur an Notfällen, die zahlen müssen. Also wenn der Tourist schwerverletzt um den Heli bittet und man ihm sagt, "es kostet 5000 Dollar - Ihre Kreditkartennummer bitte"

Off Topic: Wie "Tschüss sagen"? Jetzt mehr Richtung Asien verreisen oder was?
Schreckliche Vorstellung und was ist, wenn der Schwerverletzte nicht mehr ansprechbar ist 😐 ? Fliegen die dann unverrichteter Dinge wieder von dannen?

Off Topic: Wir werden unser Fahrzeug nach Tansania „umsiedeln“. Nach über 20 Jahren haben wir das südliche Afrika nun wirklich genug abgeklappert. Ostafrika hat so viel Schönes und Interessantes zu bieten, dass es uns jetzt dahin zieht. Und immer wieder den weiten Weg nach Windhoek zurück fahren stinkt uns langsam.

Gruss aus der sommerlichen Schweiz
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
983 Beiträge · seit 201118. Okt. 2012 · #13
Erika schrieb:
Schreckliche Vorstellung und was ist, wenn der Schwerverletzte nicht mehr ansprechbar ist 😐 ? Fliegen die dann unverrichteter Dinge wieder von dannen?

Off Topic: Wir werden unser Fahrzeug nach Tansania „umsiedeln“.
Hallo Erika,

ich denke, die kommen erst gar nicht ohne gesicherte Zahlung! Steht ja auch so auf der Homepage.

Tansania ist bestimmt auch sehr schön - steht auch auf meiner Wunschliste!
Beste Grüße rhh64
3 Beiträge · seit 201220. Okt. 2012 · #14
OAR_Logo_Vollvektor.png

Dumela aus Botswana

Lieben Dank an Euch Alle für das Interesse!

Gerne schreiben wir ein paar Erläuterungen zu Okavango Air Rescue (OAR), auf Basis der am meisten gestellten Fragen:

Frage: Ich habe eine Versicherung. Warum sollte ich noch ein Gönner von OAR werden?
Antwort: Weil die Versicherung keinen Helikopter und keinen Arzt in Maun hat.

Frage: Auf der Homepage schreibt ihr: wir fliegen nicht ohne gesicherte Bezahlung.
Antwort: Das stimmt nicht. Für unsere Gönner fliegen wir in jedem Fall.

Frage: Weshalb fliegt ihr nicht, wenn jemand kein Gönner ist?
Antwort: Weil wir durch das Gönnersystem jedem ermöglichen, für einen kleinen Beitrag die Sicherheit zu haben, im Notfall gerettet zu werden. Wenn jemand aus persönlichen Erwägungen diesen Beitrag nicht leisten will, dann besteht für uns auch kein Grund für diese Person einen Einsatz zu fliegen.

Frage: Wieso braucht ihr Gönner?
Antwort: Wir haben rund 60.000 Touristen im Okavango Delta und erfahrungsgemäss braucht ca. jeder 1000. Tourist eine Evakuation. Selbst wenn diese voll bezahlt wären, würden die Betriebskosten für einen Helikopter, 365 Tage im Jahr Stand-by inklusive Arzt, Pilot, Ground Crew und Notrufzentrale nicht gedeckt sein.

Frage: Wieso würde das nicht gedeckt sein?
Antwort: Wenn man eine Durchschnitts Flugzeit pro Einsatz von einer Stunde nähme, würde das nur ca. 600.000 Pula pro Jahr ergeben. Wir brauchen jedoch mindestens 4.5 Millionen um die Kosten zu decken.

Frage: Und wie denkt Ihr diese Kosten durch Gönner Beiträge decken zu können?
Antwort: Wenn von den 60.000 Touristen 25.000 Gönner werden, ergeben das 4.375000 Pula.

Frage: Aber damit macht OAR noch immer einen Verlust?
Antwort: Deshalb stellen wir den Versicherungen nach einem Einsatz eine Rechnung.

Frage: Was macht Ihr mit all dem Geld, wenn alle 60.000 Touristen Gönner werden?
Antwort: Wir kaufen einen zweiten Helikopter und verbessern unseren Service.

Frage: Wenn die Versicherung nicht zahlt fliegt OAR nicht?
Antwort: Nein. Für unsere Gönner fliegen wir immer, wenn es medizinisch indiziert ist, selbst wenn er keine zusätzlichen Versicherungen hätte.

Frage: Wieso muss ein Tourist 40% mehr bezahlen?
Antwort: OAR ist nicht eine exklusiv Rettung für Touristen und sollte für alle Leute Botswanas erschwinglich sein. Die 50 Pula (ca. 7$), die ein Tourist extra bezahlen muss, repräsentieren für viele Menschen in Botswana ein Tagesgehalt. Somit unterstütz der Tourist mit seiner Mehrzahlung die lokale Bevölkerung.

Zusammenfassend möchten wir sagen, dass das Okavango Delta alleine ist so gross wie die Schweiz. Unser gesamter Operationsradius ist rund so gross wie Frankreich. Das meiste Terrain ist entweder unzugänglicher Busch, weite überflutete Ebenen oder aber lange Strecken zum Fahren. Eine effiziente Rettung ist somit nur durch einen Helikopter gesichert.
Um diese Rettungsflugwacht ins Leben zu rufen und am Leben zu erhalten haben wir keinen exklusiven Mitgliederclub gegründet sondern Gönner eingeladen daran teilzuhaben. Jeder Gönnerbeitrag unterstützt somit auch den sozialen Gedanken hinter dieser hier in Botswana notwendigen Institution! Da der Beitrag keine Spende ist, hat der Gönner zusätzlich die Sicherheit, dass er von uns ohne zusätzliche Kosten für ihn persönlich, aus dem Busch herausgeflogen wird, wenn es sich um einen medizinischen Notfall handelt.

Bleibt gesund,

Euer Okavango Air Rescue Team
1'155 Beiträge · seit 200620. Okt. 2012 · #15
Sagt mal.

Seid Ihr sicher, dass ihr mit eurem Helikopter als „Swissness“ voll mit Schweizerkreuzen, durch die afrikanische Pampa fliegen dürft ?

Entscheid des Bundesrates (BR) vom 18. November 2009
Ein Unternehmen kann schweizerische Dienstleistungen anbieten, sofern sich sein Sitz und ein tatsächliches Verwaltungszentrum in der Schweiz befinden.

http://www.aoc-igp.ch/branche/aktuell/gesetzgebungsprozess-swissness?mode=print

Gruss, Tom
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2012
983 Beiträge · seit 201120. Okt. 2012 · #16
@OAR: Wie gesagt, wenn ihr nicht für Selbstzahler fliegt, finde ich das schlecht!

Wo ist der Unterschied, ob ihr meine Kreditkarte mit 5000 US$ belastet oder eine Versicherung?

Und das Ziel 25000 von 60000 Touristen zu Gönnern zu machen, ist meiner Meinung nach absolut unrealistisch.

Ich finde jede Art von med. Service gut!

Soll nur konstruktive Kritik sein!
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2012
2'048 Beiträge · seit 200720. Okt. 2012 · #17
Hallo Fomis,
ich werde sicher dort Gönner werden, wenn ich das nächste Mal nach Botswana reise.
Ich denke, unabhängig vom eigenen Schutz ist dies eine sehr sinnvolle Verbesserung der Infrastruktur im nördlichen Botswana.
Viele von Euch wissen vielleicht auch gar nicht, dass die gesamte Luftrettung in Deutschland privat, also von Vereinen aufgebaut wurde. Ich selbst bin seit über 30 Jahren Fördermitglied der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF). Mit der Mitgliedschaft habe ich eine Rückholversicherung aus dem Ausland dabei, die gilt weltweit. Björn-Steiger-Stiftung und DRF waren Vorreiter bei dem Aufbau der Rettungshubschrauberstationen in Deutschland. Auch das ist ein nützliches Förderentgelt, auch wenn meine private Krankenversicherung mir weltweit sehr wenig Probleme bereiten würde. Das ist bei vielen Verträgen anders geregelt und gesetzlich Krankenversicherte habe hier oft hohe eigene Kosten zu tragen. Meist wird nur bei dringender medizinischer Notwendigkeit ein Transport übernommen.

Danke an die OAR für Euer Engagement. Wendet Euch auch an alle, die solche Reisen organisieren. Die können das ihren Kunden dann gleich mit anbieten.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
3 Beiträge · seit 201220. Okt. 2012 · #18
Hallo Tom,

Danke fuer Deine Anregung. Natuerlich haben wir uns mit dem Thema in unserer 2 jaehrigen Aufbauzeit auch befasst:

Das Schweizer Kreuz ist ein einzelnes weisses Kreuz auf einem quadratischen roten Hintergrund (die Schweizer Fahne).

Dann gibt es auch noch ein weisses Kreuz mit rotem Hintergrund auf einer Wappenscheibe (das "Trade Mark" Zeichen).

Die Dimensionen des Schweizer Kreuzes sind genau definiert. Jeder Arm des Kreuzes ist ein sechstel laenger als ein Quadrat.

Unsere Kreuze bestehen aus 5 Quadraten, sie treten nie einzeln auf und sind durch die Schrift "Okavango Air Rescue" zusammengehalten, was auch gleichzeitig erklaert, dass wir in Botswana operieren. Die drei Elemente formen zusammen das Logo und sind ein festes Gefuege.

Herzliche Gruesse,

Christian
728 Beiträge · seit 200621. Okt. 2012 · #19
Hallo Christian,
gute Initiative. Ich wünsche euch viel Glück. Für das nächste Jahr werden wir wohl dabei sein.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe:
Ein "Gönner" wird in jedem Fall rausgeflogen, bekommt aber hinterher eine Rechnung, die er ggf. seiner Versicherung weiterreicht (so er eine hat)?
Jemand, der nicht "Gönner" ist, wird nicht rausgeflogen oder erst nachdem eine Finanzierung nachgewiesen wird? Falls ja: wie weist er die nach? Und natürlich bekommt er auch eine Rechnung.
Gruß
Reinhard
0
3 Beiträge · seit 201223. Okt. 2012 · #20
Hallo Reinhard

Du hast recht, fuer unsere Goenner fliegen wir immer wenn es sich um einen medizinischen Notfall handelt und er muss nichts bezahlen. Zwar werden wir dem Goenner dann eine Rechnung schicken, aber nur damit er diese an seine Versicherung weiterleitet, sofern er eine hat. Wenn ein Goenner versichert ist bei einer Versicherung, mit der wir bereits schon ein Abkommen haben, dann schicken wir die Rechnung direkt an die Versicherung. Dies trifft moeglicherweise vor allem fuer Leute von Botswana und Sued Afrika zu. Jedenfalls fuer den Goenner ist die Sache erledigt, selbst wenn seine Versicherung nicht bezahlen sollte oder selbst wenn er, wie schon erwaehnt, gar keine hat.

Sorry fuer die Verwirrung, die dieser Satz auf unserer Webseite offensichtlich gestiftet hat - wir werden ihn entfernen. Er war dort, weil einige Versicherungen und Ambulanz Organisationen hier im Suedlichen Afrika gerne mit uns Pauschalabkommen treffen moechten, die wir zur Zeit verhandeln.

Auf die immer wieder gestellte Frage: Wieso fliegt ihr nur fuer Goenner? Weil unsere Goenner uns finanzieren und wir sie somit schuetzen!

Angenommen, wir haben Mitleid mit jemandem, der kein Goenner ist, ein gebrochenes Bein hat und verspricht bar zu bezahlen. Wir fliegen zu ihm, landen und dann erhalten wir einen Anruf von einem Goenner, der am anderen Ende des Delta's ist und gerade einen Herzifarkt hatte. Wir muessen nun den ersten Patienten zurueck bringen, ubergeben, neu tanken und ans andere Ende des Delta's fliegen. Dieser Zeitaufwand wird sich cirka auf 6 Stunden belaufen, was wir vis a vis von unserem rechtmaessigen Goenner nicht verantworten koennten.

Herzliche Gruesse,
Christian.