endlich ist es soweit.....Okavango Air Rescue Maun

74 Antworten · 17,9k Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2012 von Dombo Farm
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983 Beiträge · seit 201125. Okt. 2012 · #21
OAR schrieb:

Angenommen, wir haben Mitleid mit jemandem, der kein Goenner ist, ein gebrochenes Bein hat und verspricht bar zu bezahlen. Wir fliegen zu ihm, landen und dann erhalten wir einen Anruf von einem Goenner, der am anderen Ende des Delta's ist und gerade einen Herzifarkt hatte. Wir muessen nun den ersten Patienten zurueck bringen, ubergeben, neu tanken und ans andere Ende des Delta's fliegen. Dieser Zeitaufwand wird sich cirka auf 6 Stunden belaufen, was wir vis a vis von unserem rechtmaessigen Goenner nicht verantworten koennten.

🙁

Wette darauf, dass ihr entweder scheitert oder eure Politik ändern werdet!
Beste Grüße rhh64
195 Beiträge · seit 200925. Okt. 2012 · #22
Ich habe für jede Tansaniareise eine Mitgliedschaft bei den Flying Doctors abgeschlossen für 15 Euro p.P.. Im Ernstfall würde ich nicht warten wollen, bis mich jemand aus der Schweiz oder aus Deutschland holt. Die Wartezeit wäre eventuell zu lang, oder? Die meisten Krankenversicherungen zahlen für die Behandlung im Krankenhaus und übernehmen den Rücktransport nach Deutschland. Einen Helikopterflug aus dem Busch müssen sie meines Erachtens nicht übernehmen. Ich bin froh, dass es in Botswana jetzt diesen Flugdienst gibt und finde 25 Dollar völlig angemessen.
3'700 Beiträge · seit 200911. März 2013 · #23
Hallo,

nach ausführlichem Gespräch mit Christian Gross haben wir heute unsere Mitgliedschaft für ein Jahr abgeschlossen. Im Ernstfall möchte ich trotz ADAC Premium Mitgliedschaft nicht warten müssen, bis der ganze bürokratische Krempel erledigt ist.

Ebenso halten wir es auch in Ostafrika mit den Flying Doctors (AMREF).

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
8'684 Beiträge · seit 201021. Sept. 2016 · #24
Liebe Fomis,

ich möchte diesen Thread zur Erinnerung mal wieder hochholen - gestern Abend hatte ich ein höchst interessantes Gespräch mit einer Bekannten hier aus dem Forum - selber Ärztin - , die im August Dr. Misha Kruck und Christian Gross für ein paar Tage in Maun besucht hat.

Auch wenn ich selber die Mitgliedschaft schon zweimal abgeschlossen habe - irgendwie ist die ganze Sache für mich dann doch immer nur auf dem Papier gewesen....

Das Gespräch gestern hat mir wieder in Erinnerung gebracht, was passieren kann und auch welchen Nutzen die lokale Bevölkerung tatsächlich davon hat, dass u.a. wir unsere Beiträge/Spenden zahlen.

Vielleicht kann ich meine Bekannte ja auch überreden, hier von ein paar Fällen aus der Praxis zu erzählen - dann wird einem erst so richtig bewusst, wie toll Okavango Air Rescue helfen kann und schon geholfen hat!

Mitglied werden (normalerweise für 1 Jahr) geht ganz einfach mit Kreditkarte auf der Homepage:

http://www.okavangorescue.com/

Auf Facebook sind sie auch vertreten:
https://www.facebook.com/Okavangorescue/?fref=ts

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
2'845 Beiträge · seit 201121. Sept. 2016 · #25
... nur kurz als Ergänzung zu Bele:
Mitgliedschaft klingt teuer --- es sind zZ. 175 Pula = 16 US$ = ca. 15 € = ca. 16 CHF pP.

VG Strelitzie
1'003 Beiträge · seit 200821. Sept. 2016 · #26
HI,
tolle Sache, hatte ich gar nicht im Blick. Schön, dass auch die Kalahari mit abgedeckt wird. Weiss jemand, wie das bei Kindern gehandhabt wird? Müssen die selbst "Gönner" werden?
Danke
Gruss
Christian
248 Beiträge · seit 201221. Sept. 2016 · #27
Hallo,

Ja auch Kinder müssen Gönner werden. Der Schutz gilt immer nur für die versicherte Person, unabhängig vom Alter.
Die Anmeldung geht immer auf den Namen.

Das hatte ich bei unserer letzten Tour explizit nachgefragt.

LG,
Peter
Reisebericht: Vienna goes Nambots 2017 - Familiencamping die Dritte Reisebericht: Familiencamping in SA & Bots No 2 2015 Reisebericht: Vienna goes Namibia 2013 Video Highlights Namibia
938 Beiträge · seit 201321. Sept. 2016 · #28
Ich halte das für eine gute Sache.

Denn, als wir in Drotsky's waren und die Dame den Unfall hatte, konnte Okavango Air Rescue nicht starten, weil am Heli ein Teil kaputt war.

Darum bitte Gönner werden, und hoffen es nie nutzen zu müssen.

15€ pP sind bei den Gesamtkosten eines Botswana Urlaubs nicht der Rede wert. Können aber der Grund sein, warum die Technik tut wenn es sein muss.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 21. Sept. 2016
441 Beiträge · seit 201224. Sept. 2016 · #29
Hallo,

nachdem mich 2013 eine Lungenentzündung mit extremem Luftmangel 🤢 in der Mabu ereilt hat 🙁 und ich wirklich gedacht habe, ich könnte daran sterben 🤩 🤩 🤩 , habe wir für 2016 die Versicherung abgeschlossen. Wir waren mal wieder im CKGR und im Okavango Delta unterwegs. Damals hatte ich Glück, da wir nach ca. 3 Std Rückfahrt schon in Shabong im Krankenhaus waren. Die ganze Zeit habe ich gebetet, dass wir keine Reifenpanne haben oder wir uns festfahren. Nie wieder möchte ich so hilflose Stunden erleben.
Über die lächerlichen 15€ pro Person wohlgemerkt pro Jahr kann sich eigentlich nur jemand Gedanken machen und aufregen, der noch nie eine ernsthafte Krankheit oder einen schlimmen Unfall mitten in der Pampas gehabt hat, finde ich.
Ich finde es schade, dass die "Okavango Air Rescue" räumlich nur so begrenzt agieren kann. Ich hätte gerne, dass es eine Sicherheit für das ganze südliche Afrika gibt. Gerne würde ich auch den Betrag von 15€ pro Land bezahlen, wenn ich dann mit etwas mehr Sicherheit im ernsten Krankheitsfall unterwegs sein kann.

Soweit ich informiert bin, hilft in der Pampas keine noch so gute deutsche Versicherung, da diese eben keinen Hubschrauber vor Ort haben.

Liebe Grüße aus Hamburg - mit immer noch erstaunlichem guten Wetter

Petra
https://www.smilies.4-user.de
59 Beiträge · seit 201225. Sept. 2016 · #30
Hallo,

Vielen Dank für den guten Tipp mit der wie ich finde günstigen Mitgliedschaft, haben wir heute für unsere in einer Woche anstehende Reise nach Botswana für uns beide noch abgeschlossen.

Gruß Marion
15 Beiträge · seit 201608. Dez. 2016 · #31
Hallo!

Als Ergänzung zur Rettung in einem Notfall möchte ich noch auf folgende Möglichkeit hinweisen:

Bin in meinem Urlauben in einsamen Gebieten mit einem DeLorme Notfall Communicator ausgerüstet (http://www.inreachdelorme.com/) über den man einem weltweit verfügbaren Rettungsdienst erreichen kann (http://www.geosalliance.com).
Die Versicherung ist ähnlich so teuer, wie bei der Okavango Air Rescue Maun.

Vielleicht benutzt sogar die geosalliance den lokalen Dienst?

Grüße kucki
1'523 Beiträge · seit 201108. Dez. 2016 · #32
Wer gerade in Maun ist.......kann mal bei Okavango Air Rescue vorbeischauen auf GPS 19-58-48 / 23-25-12

toller Komplex....ganz neu im afrikanischen Baustil ...mit Restaurant .....scheint sich rasend schnell zu einem

beliebten Treffpunkt der Gesellschaft zu entwickeln....man kann nebenbei noch die günstige Rescue-Versicherung

erledigen ( wer will....persönlich empfehle ich das , ist ja freiwillig und man trifft hier wirklich interessante Leute

Der Stab ist im ersten Stock.....einfach die Aussentreppe hoch....hat mich natürlich auch beruflich interessiert... 🙂 🙂 🙂

lg.....BMW
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2016
83 Beiträge · seit 201609. Dez. 2016 · #33
Hallo,

ich nehme an die 25 Euro sind pro Person und nicht pro Familie oder?
Klingt nach einer guten Sache.

Bei solchen Geräten wie Delorme oder Spot muß ich mir ja auch das Gerät noch anschaffen.
Wobei Delorme aufgrund der Zweiwege Kommunikation als das bessere erscheint.
Allerdings könnte ich mich mit der Variante Air Rescue und geliehenes Sat Phone schon anfreunden. Sofern man hier sicher gehen will.
2x Australien, brunei, vietnam, 3x Indonesien, namibia, südafrika, mosambik, swaziland, chile, argentinien, mexiko, 2x kanada, Kalifornien, Florida, Singapur, nevada, ruanda, nepal, kambodscha, vietnam und brasilien sowie einmal durch südeuropa mit dem camper in der elternzeit
1'523 Beiträge · seit 201109. Dez. 2016 · #34
stehe hier nicht für die Okavango Air Rescue........obwohl ich das Ganze faszinierend finde.....

Der Beitrag ist pro Person 175 Pula.........CHF 17.50 ............. habe ich gerne investiert..... 🙂 🙂 🙂

Auf google earth und streetview noch nicht erkennbar........

lg.....BMW
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2016
1'415 Beiträge · seit 201407. Jan. 2017 · #35
ich hole dieses Thema noch einmal nach vorn.
Wir sind schon 2 Jahre Gönner von diesem. Mit deren Notrufnummer und dem Satellitentelefon in der Tasche gab es uns schon ein gewisses Sicherheitsgefühl beim durchqueren von Nordbotswana.
Jetzt meine Frage an die Namibia-Spezialisten:
gibt es in Namibia ein ähnliches Unternehmen, welches bei Unfällen oder schweren Krankheiten kommt und ärztliche Hilfe bringt, bzw. zu dieser holt (für Touris notabene).
Vielen Dank
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
3'883 Beiträge · seit 201107. Jan. 2017 · #36
Gromi schrieb:Jetzt meine Frage an die Namibia-Spezialisten:
gibt es in Namibia ein ähnliches Unternehmen, welches bei Unfällen oder schweren Krankheiten kommt und ärztliche Hilfe bringt, bzw. zu dieser holt (für Touris notabene).
Vielen Dank
Hallo Gromi, auch wir werden in diesem Jahr wieder Mitglied bei der Okavango Air Rescue werden. In Namibia scheint es etwas ähnliches zu geben, vermute mal, Christian äußert sich dazu. Ich kann nur mit einem Bericht von Marius Steiner (aus dem Gedächtnis) aufwarten:
Seine Mutter verunglückte irgendwo zwischen Etosha und Camp Aussicht an einer einsamen, schlecht erreichbaren Stelle. Doch der Hubschrauber der Air Rescue weigerte sich zu starten, bevor ein Arzt die Dringlichkeit bestätigt hatte. Was hilft mir dieser Dienst aus der Luft, wenn mich ein Arzt auf dem Landweg nicht oder zu spät erreicht?

LG freshy
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443 Beiträge · seit 201407. Jan. 2017 · #37
Hallo Gromi,

für Namibia gibt es Aeromed. Dazu schreibt Iwanowski: " Aeromed bietet eine schnelle, professionelle medizinische Hilfe und rasche Evakuierung der Patienten, per Flugzeug oder Ambulanz, in das nächste geeignete Hospital an. Der Service steht 24 Stunden zur Verfügung und ist bei einer Standardreiseversicherung normalerweise nicht eingeschlossen."
EMED RESCUE 24 hour No. +264 61 411 600 (international)
Handy: +264 81 924 oder 112 (falls kein Handyempfang)

Herzliche Grüße aus dem kalten Aachen

Ute
1'415 Beiträge · seit 201407. Jan. 2017 · #38
vielen Dank 😘 und
zähneklappernde Grüsse aus dem gefühlt polaren Aargau
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
1'415 Beiträge · seit 201407. Jan. 2017 · #39
@Freshy
Danke, werde mal sehen, was Christian (welcher sich ja momentan in Hamburg die Nase abfriert 🤢 ) dazu sagt.
Einen warmen Sonntagabend wünscht die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
890 Beiträge · seit 201607. Jan. 2017 · #40
Hallo,
ich muss da noch einmal nachfragen. Ist es nicht so, dass ich als Inhaber einer dt. Auslandskrankenversicherung im Notfall von dieser betreut werden und die Versicherung alles Notwendige inkl. der Kostenübernahmezusage erledigt? Warum brauch ich dann eine Zusatzversicherung - ist das nicht doppeltgemoppelt?
Wenn die Bergung und der Transport mit einem Helikopter erfolgen muss haben doch die meisten A-Krankekassen die Rubrik "Bergekosten" enthalten.
Liege ich da falsch?
VG