Versicherung - Carbroker

53 Antworten · 9'731 Aufrufe · gestartet 10. Sept. 2012 von LauraRalf
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1'680 Beiträge · seit 200710. Sept. 2012 · #21
LauraRalf schrieb:aber ich denke mehr als die Punkte die Marie genannt hat, werden da wohl auch nicht drunter fallen.
die sind nicht "auf meinem Mist gewachsen", ich habe nur Axels Ausführungen zitiert und "in Reihe gebracht" 😉
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Gast10. Sept. 2012 · #22
Hallo,
M@rie schrieb:
  • * Verstöße gegen die Mietbedingungen
Wenn ich die typischen Mietbedingungen im südlichen Afrika lese, dann habe ich bisher bei ausnahmslos jeder Reise dagegen verstoßen. Da darfst Du überspitzt ausgedrückt nicht viel mehr, als die asphaltierte B1 hoch und runter fahren. Mit einem 4x4 die läppischen 5 km zum Sossusvlei zu fahren, ist formal meist schon ein Verstoß.
LauraRalf schrieb:Ausgeschlossen ist diese Vorgehensweise natürlich, wenn wir uns fahrlässig verhalten.
Den Begriff (einfache) Fahrlässigkeit kannst Du mit "nichtabsichtlicher Unachtsamkeit" übersetzen. Legst Du das Auto auf's Dach (das typischste Streit-Szenario), dann bestimmt wegen nichtabsichtlicher Unachtsamkeit, also Fahrlässigkeit. Ich will damit keine Angst machen und es kann sein, dass der Versicherer leistet, nur ist das juristisch nicht so eindeutig klar, wie es einige hier gern aus den Bedingungen heraus lesen wollen.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2012
1'680 Beiträge · seit 200710. Sept. 2012 · #23
Guido. schrieb:Legst Du das Auto auf's Dach (das typischste Streit-Szenario), dann bestimmt wegen nichtabsichtlicher Unachtsamkeit, also Fahrlässigkeit.
na lassen wir doch mal die Kirche im Dorf 😉 - lege ich ein Auto ohne Fremdbeteiligung aufs Dach, dann habe ich i.d.R. meinen Fahrstil nicht den örtlichen Begebenheiten angepasst (sondern bin i.d.R. zu schnell gefahren, Stichwort "eine Fahrweise, die der Straßenverkehrsordnung und den Gegebenheiten "vor Ort" nicht entspricht") und das wäre bspw auch in DLand ein Grund, um Versicherungsleistungen auszuschliessen bzw die Versicherung mag bezahlen, holt es sich aber vom Fahrer zurück (Stichwort bspw "den Witterungsbedingungen angepasste Fahrweise")
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zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2012
Themenstarter125 Beiträge · seit 201211. Sept. 2012 · #24
Ok. Also ist doch keine Entspannung angesagt;-). Also scheint die einzige Möglichkeit sich abzusichern die zu sein, eine subsidär (sorry, oder so ähnlich) Versicherung oder was beim ADAC abzuschließen. Die Angebote vom ADAC überschneiden sich so mit dem, was wir eh schon haben. Daher wollte ich davon absehen, um nichts doppelt zu zahlen. Aber vielleicht würde es Sinn machen.
Gast11. Sept. 2012 · #25
Hallo Marie,
M@rie schrieb:na lassen wir doch mal die Kirche im Dorf 😉 - lege ich ein Auto ohne Fremdbeteiligung aufs Dach, dann habe ich i.d.R. meinen Fahrstil nicht den örtlichen Begebenheiten angepasst (sondern bin i.d.R. zu schnell gefahren, Stichwort "eine Fahrweise, die der Straßenverkehrsordnung und den Gegebenheiten "vor Ort" nicht entspricht") und das wäre bspw auch in DLand ein Grund, um Versicherungsleistungen auszuschliessen bzw die Versicherung mag bezahlen, holt es sich aber vom Fahrer zurück (Stichwort bspw "den Witterungsbedingungen angepasste Fahrweise")
Das Beispiel ist einfach falsch. Bei normalen Fahrbahnverhältnissen wird zu hohe Geschwindigkeit von deutschen Gerichten in der Regel als einfache Fahrlässigkeit bewertet (bei 200km/h auf vereister Fahrbahn sieht es ggf. anders aus). Einfache Fahrlässigkeit ist in Deutschland bei einer Vollkaskoversicherung immer versichert. Viele Vollkaskoversicherungen decken mittlerweile auch grobe Fahrlässigkeit ab. Im Gegensatz dazu wird in Namibia nicht zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit differenziert und Fahrlässigkeit ist in der Regel überhaupt nicht versichert.

Und noch ein entscheidender Unterschied: Schließt in Deutschland die Versicherung Leistungen bei grober Fahrlässigkeit aus, dann muss die Versicherung Dir beweisen, dass Du grob fahrlässig gehandelt hast. In Namibia ist die Beweislast häufig umgekehrt. Du musst beweisen, dass Du nicht fahrlässig gehandelt hast.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2012
Themenstarter125 Beiträge · seit 201211. Sept. 2012 · #26
Das heißt Ihr Namibia-Wiederholungstäter fahrt seit Jahren nach Namibia mit dem Wissen, falls eine Macke in den Mietwagen kommt oder sich der Mietwagen überschlägt (wieso müsst ihr immer dieses Beispiel wählen?;-) Das ist jawohl eine Horror Vorstellung) zahlt ihr alles tutti kompletti selbst?
1'155 Beiträge · seit 200611. Sept. 2012 · #27
LauraRalf schrieb:(wieso müsst ihr immer dieses Beispiel wählen?;-) Das ist jawohl eine Horror Vorstellung) zahlt ihr alles tutti kompletti selbst?
Eine „Vollkasko“ die in den meisten Fällen nichts zahlt kann man sich sparen. Eher Pech ist, wenn die Versicherung wieder erwarten dann doch zahlt und man selbst den Unfall nicht überlebt hat.

Die Beste Vollkasko -gerade für Leib und Leben- ist angepasste Geschwindigkeit. Dann geht das Risiko eines selbstverschuldeten Unfalls in Namibia gegen 0

Gruss Tom
Gast11. Sept. 2012 · #28
Hallo,
LauraRalf schrieb:Das heißt Ihr Namibia-Wiederholungstäter fahrt seit Jahren nach Namibia mit dem Wissen, falls eine Macke in den Mietwagen kommt oder sich der Mietwagen überschlägt (wieso müsst ihr immer dieses Beispiel wählen?;-) Das ist jawohl eine Horror Vorstellung) zahlt ihr alles tutti kompletti selbst?
Ich kann nicht für andere sprechen, aber zumindest wir fahren mit dem Wissen, dass nicht jedes Schadensszenario versichert ist. Mit einer deutschen Selbstbehaltausschlussversicherung oder einer deutschen Mietwagen-Vollkaskoversicherung via Kreditkartenpaket kann man die Risiken reduzieren. Ob damit dann jedes denkbare Szenario abgedeckt ist, bleibt etwas fraglich. Da solche Fälle nicht so häufig auftreten, gibt es dazu wohl keine Erfahrungen mit repräsentativen Fallzahlen..

Fehler können jedem passieren, aber fährt man vorsichtig, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, sehr gering. So gering, dass das Verhältnis von "Erlebnis" zu Risiko für uns akzeptabel ist.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2012
Gast11. Sept. 2012 · #29
LauraRalf schrieb: falls eine Macke in den Mietwagen kommt

Da sind die Vermieter doch aber meist schon eher kulant wuerde ich sagen...
LauraRalf schrieb:oder sich der Mietwagen überschlägt (wieso müsst ihr immer dieses Beispiel wählen?;-) Das ist jawohl eine Horror Vorstellung)
Dieses Beispiel wird so oft gewaehlt weil es einfach wirklich relativ haeufig passiert 🙁 .
Aber das ist ueberhaupt kein Grund zur Panik, denn wie Tomcat absolut richtig schrieb:
Die Beste Vollkasko -gerade für Leib und Leben- ist angepasste Geschwindigkeit. Dann geht das Risiko eines selbstverschuldeten Unfalls in Namibia gegen 0
Themenstarter125 Beiträge · seit 201211. Sept. 2012 · #30
Auszug aus Stiftung Warentest "(...) Für weitere Reisen gibt es eine Traveller-Police. Preis: 43,50 Euro für einen Monat. Die Traveller-Police deckt Sach- und Personenschäden bis zu 500 000 Euro."

Das schaue ich mir mal genauer an!
354 Beiträge · seit 201011. Sept. 2012 · #31
LauraRalf schrieb:Auszug aus Stiftung Warentest "(...) Für weitere Reisen gibt es eine Traveller-Police. Preis: 43,50 Euro für einen Monat. Die Traveller-Police deckt Sach- und Personenschäden bis zu 500 000 Euro."

Das schaue ich mir mal genauer an!
Da geht es "lediglich" um die Haftpflichtdeckung.

Serengeti
1'130 Beiträge · seit 200611. Sept. 2012 · #32
Nochmal zum Verständnis.
Ihr braucht eine Versicherung,
1.die unabhängig von anderen Versicherungen
2.alle Schäden am Fahrzeug und Zubehör
3.in jedem Fall
4.in Namibia
5.unabhängig von der Fahrzeugklasse/Zulassung
6.auf jeder Strecke
abdeckt.
Solltet ihr so etwas mit schriftlicher Bestätigung durch eine weisungbefugte Person gefunden haben, werdet ihr hier viele dankbare Abnehmer des Namens finden.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Themenstarter125 Beiträge · seit 201211. Sept. 2012 · #33
Ich bin noch mitten in der Suche, kann dazu also noch gar nichts sagen, aber ich dachte, dass mit Sachschäden der Wagen gemeint ist.
3'080 Beiträge · seit 200911. Sept. 2012 · #34
And here are the results of the lower saxony jury......

Ich habe sowohl schon direkt bei Vermietern vor Ort als auch über einen Reiseveranstalter gebucht. Es stimmt das du den Mietvertrag aber in jedem Fall mit dem Vermieter vor Ort abschliesst, du musst dort unterschreiben, vorher gibts kein Auto, egal was du in Europa gebucht hast.

Zu den Zusatzpaketen die man mitbuchen kann habe ich ziemlich gute Erfahrungen gemacht, ich habe im letzten Jahr ein Fahrzeug von KEA gemietet, da ist im Moremi mit Motorschaden liegengeblieben. KEA hat versucht uns die Kosten in Höhe von über 30.000 ZAR aufs Auge zu drücken, wir haben natürlich nichts gezahlt und den ganzen Fall über unseren Reiseveranstalter geregelt, sprich, die haben sich mit KEA auseinandergesetzt. Letztendlich hat KEA eingelenkt und den Schaden selbst bezahlt. Man wollte uns erklären es wäre schlechter Sprit für den Schaden verantwortlich. Da wir mit zwei Fahrzeugen unterwegs waren und zeitgleich jeweils beide Fahrzeuge an der gleichen Tankstelle betankt haben und dies auch dokumentieren konnten war es ein netter Versuch seitens KEA der aber nicht erfolgreich war. Nach dieser Aktion haben Sie die Vermietbedingungen geändert, der Mieter haftet jetzt für Schäden die durch falsche Betankung entstehen, dazu gehört auch schlechter Sprit, in Afrika ja leider nicht so selten.

Ich mache mir ehrlich gesagt mehr Gedanken um solche Sachen als um Überschläge und andere Unfälle. Wer defensiv fährt und sich an die Grundregeln hält sollte auch kein Problem haben.

Schaut also mal in die Bedingungen was zu dem Thema drinsteht, meiner Meinung nach wichtiger als die anderen Punkte.

Ach ja, ich hab nach der Nummer übrigens wieder bei KEA gemietet, ohne Probleme.

lg sasowewi
354 Beiträge · seit 201011. Sept. 2012 · #35
LauraRalf schrieb:Ich bin noch mitten in der Suche, kann dazu also noch gar nichts sagen, aber ich dachte, dass mit Sachschäden der Wagen gemeint ist.
Yes,

der "gegnerische" Wagen.
S.
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2012
1'419 Beiträge · seit 200911. Sept. 2012 · #36
LauraRalf schrieb:Das heißt Ihr Namibia-Wiederholungstäter fahrt seit Jahren nach Namibia mit dem Wissen, falls eine Macke in den Mietwagen kommt oder sich der Mietwagen überschlägt (wieso müsst ihr immer dieses Beispiel wählen?;-) Das ist jawohl eine Horror Vorstellung) zahlt ihr alles tutti kompletti selbst?
ja.

Wobei die meisten Mietwagen eh schon soviele Macken haben dass man da gnädig drüber weg schaut. Fahrt ihr denn viel 4x4 auf eurer Tour? Soweit ich´s im Kopf hab nicht?!

Das letzte Mal wurde uns unten (wir haben auch hier in D über DerTour gebucht) eine zusätzliche Versicherung für Reifen und Scheibe angeboten (Scheibe hatte aber eh schon 2 reparierte Steinschläge 😄 ) .... für das geld was die gekostet hätte hätten wir uns ne neue Scheibe oder zwei Reifen kaufen können! Haben wir dann natürlich gelassen .... und den einen Reifen der kaputt ging haben wir geflickt.

Den Motorschaden den wir hatten hat unser Vermieter anstandslos übernommen und wir haben ein Ersatzfahrzeug bekommen.

Fazit: macht euch net verrückt, das was ihr wollt deckt eh keiner ab! Fahrt vorsichtig und angepasst, denn es geht um mehr als die "lächerliche" Summe eines Autos die ihr im Nachhinein im Falle eines Unfalls erstatten müsstet, sondern um das was drinnen ist: um eure Gesundheit!

Gruss
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
4'129 Beiträge · seit 200811. Sept. 2012 · #37
LauraRalf schrieb:
„zahlt ihr alles tutti kompletti selbst?“
Ja natürlich. Bei unserem eigene Fahrzeug sowieso und wenn wir einen Mietwagen haben, machen wir keine Rundum-„Vollkasko“-Versicherung. Allerdings wissen wir dann genau, wie die Versicherungsbedingungen aussehen, weil wir uns den Vertrag vorher durchlesen.

Es ist eine ganz einfache Rechnung:
Jeder Unfall, der nicht durch Fremdverschulden verursacht ist, ist im Prinzip „selber schuld“, soll heißen, der Fahrer hat nicht aufgepasst, sich überschätzt oder Fahrfehler jedwelcher Art gemacht. (Bei uns guckt der Beifahrer auch immer mit!) Das ist das Allerwichtigste!
Niemand, der mit seinem eigenen Auto in Afrika fährt, würde auf die Idee kommen, sich seinen eigenen Anteil an einem Unfall nicht einzugestehen, denn das wäre blöd, man würde Einsichten/Lernen verhindern und würde denselben Fehler immer wieder machen.
Wir, z.B. fahren mittlerweile so gute 5 Jahre und einige hunderttausend Kilometer durch Afrika – und wir haben noch nie einen Unfall gehabt - toi toi toi – und wir konnten auch einige durch Fremde herbeigeführte Beinahe-Unfälle verhindern.
Ich will hier nicht behaupten, dass es nur an uns läge, nein, das, worauf ich hinaus will ist:
- wenn man sich vorrangig auf eine Total-Absicherung stürzt, anstatt auf das eigene Fahrverhalten - und dazu gehört eine gute Selbsteinschätzung und Training! – dann liegt man falsch.
Reisrouten, die mitunter täglich hohe Kilometerleistungen beinhalten erledigen den Rest. Warnungen vor einem „Zuviel“ oder „Unerfahrenheit“ werden gern belächelt oder in die Besserwisser-Ecke gestellt. Schließlich ist jeder sein eigener Herr und ein guter Autofahrer.
Das könnte uns natürlich egal sein, wir sagen auch nur noch selten etwas dazu, aber wirklich egal ist es uns nicht. Es ist sehr bitter, hier über Unfälle lesen zu müssen, von Fomis, die meinen sich gut vorbereitet zu haben, wenn sie abgefragt haben, ob man in Lodge X einen Fön anschließen könne und glauben, alles andere im Griff zu haben.

Ich kann das Bedürfnis, sein eigenes Risiko zu minimieren, gut verstehen.
Die Vollkasko ist da aber nicht immer die richtige Richtung!
Die Vollkaskoversicherungs-Mentalität hat einen entscheidenden Haken: Sie verführt dazu, zu glauben, dann sei man aus dem Schneider! Schließlich ist man ja versichert. Und damit hat man seinen Focus schon in die falsche Richtung gelenkt!
Denn die eigenen Gesundheit interessiert es nicht, ob man sich versichert gefühlt hat, wenn das Ärmchen hinterher dauerhaft lädiert ist!!
Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Vielen Fahrern würde es gut zu Gesicht stehen, weniger versichert zu fahren, denn dann wären sie eindeutig vorsichtiger!
Die Mietfahrzeuge zeigen immer wieder, dass der alte Spruch noch seine Gültigkeit besitzt: Don’t be gentle it’s a rental – und so werden Kupplungen gequält bis es raucht und Reifen im Gelände geschlitzt und mal eben wieder geflickt, der Nächste wird es dann ausbaden. Und nicht nur das, es wird leider weit überwiegend zu schnell gefahren, für die bestehenden Straßenzustände, denn der innere Druck ist da, die nächste Buchung nicht zu verpassen. Da kann man dann weder die Geschwindigkeit allgemein anpassen, geschweige denn reduzieren, wenn einer entgegenkommt, solche Gepflogenheiten werden leider grundsätzlich missachtet. Wir sehen schon immer von weitem, an der Silhouette und der entsprechenden Staubfahne, wer kommt und fahren langsam an der Seite weiter, bis das Fahrzeug vorbei ist. Das spart Windschutzscheiben.

Ich wünsch euch allzeit sichere Pad, Gruß lilytrotter
und konzentriertes angepasstes Fahren und immer mit ALLEM rechnen (es gibt nicht die Regeltreue Europas im afrikanischen Straßenverkehr!) und die grundsätzliche Bereitschaft IMMER auszuweichen. Und damit das Ausweichmanöver nicht zur Katastrophe wird, darf man eben nicht zu schnell sein...
und prüft den Zustand eures Mietfahrzeugs, wenn ihr es übernehmt.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2012
Themenstarter125 Beiträge · seit 201211. Sept. 2012 · #38
Ich sehe das anders. Wie wichtig uns unsere Gesundheit ist oder, dass klar ist, dass man fremdes Eigentum genauso gut behandelt wie eigenes Eigentum steht nicht zur Debatte. Es geht darum finanzielles Risiko einzugrenzen und um nichts anderes.

Was Du schreibst ist natürlich wahr. Allerdings sehe ich die Tatsache, dass es keinen ausreichenden Vollkaskoschutz gibt,nicht als "Lehre" oder als Voraussetzung für achtsames FAhren. Für uns persönlich sind das zwei verschiedene Paar Schuh. Ich kann aber natürlich nur für uns sprechen.
1'680 Beiträge · seit 200711. Sept. 2012 · #39
lilytrotter schrieb:
Ich kann das Bedürfnis, sein eigenes Risiko zu minimieren, gut verstehen.
Die Vollkasko ist da aber nicht immer die richtige Richtung!
Die Vollkaskoversicherungs-Mentalität hat einen entscheidenden Haken: Sie verführt dazu, zu glauben, dann sei man aus dem Schneider! Schließlich ist man ja versichert. Und damit hat man seinen Focus schon in die falsche Richtung gelenkt!
Denn die eigenen Gesundheit interessiert es nicht, ob man sich versichert gefühlt hat, wenn das Ärmchen hinterher dauerhaft lädiert ist!!
Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.
aber das ist doch eine grundsätzliche Einstellung/Haltung und hat m.E. nichts mit "Vollkasko-Mentalität" zu tun. Ich persönlich möchte auch das finanzielle Risiko gering halten, weiss aber auch, dass da der grösste Anteil an mir selber liegt - nicht nur im Südl. Afrika, sondern generell im Strassenverkehr. Mit meiner Gesamt-Kilometer-Leistung habe ich schon x-fach die Erde umrundet und habe bisher nur einen Unfall mit Totalschaden gehabt (in DLand, war nicht schwierig, war ein Panda 😉 ) - mein Fehler - unangepasste Fahrweise im jugendlichem Leichtsinn. Ich bin mit Sicherheit keine "übervorsichtige Fahrerin", aber auch keine "rücksichtslose Heizerin" und warum sollte ich damit dann im Urlaub anfangen? Genauso ist es für mich selbstverständlich einen Mietwagen genauso zu behandeln, als wäre es mein eigenes Fahrzeug.

Wer nun aber meint pötzlich mit einem Mietwagen im Urlaub einen auf Walter Röhrl machen und die Sau rauslassen zu müssen, verhält der sich im tagtäglichen Strassenverkehr wirklich anders? ich meine Nein, nur sollte der/die sich dann auch nicht wundern, wenn eben nicht jedes Risiko abgedeckt ist, denn wie so oft, die grösste Schwachstelle sitzt zwischen den Ohren oder auch ganz provokant... zwischen den Beinen 😉 ... es wird keiner ein "ganzer Kerl", nur weil er seinen (unbekannten) 4x4 auch noch mit 120 km/h heil um die Kurve auf Gravel bekommt, sondern der, der sich und seine Mitfahrer heil von A nach B bringt - unabhängig von Versicherungen.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2012
5'538 Beiträge · seit 200811. Sept. 2012 · #40
Hallo LauraRalf,

wenn ich diese Diskussion hier verfolge, wird mir ganz schwummerig. Im Prinzip kommen tausend neue Argumente oder Beispiele, aber es wird nichts Neues zum Thema gesagt. Deshalb noch einmal mein Hinweis:

Lasst Euch Euren Versicherungssachbearbeiter kommen, erklärt ihm den Sachverhalt und dann soll er Euch sagen, ob die offenen Risiken durch die Subsidiär-Versicherung seiner Gesellschaft gedeckt werden können. Sonst diskutiert Ihr noch nach Rückkehr aus Namibia und seid nicht schlauer als zuvor.

Was den ADAC angeht, müsst Ihr Euch auch erkundigen, welches der vielen Angebote passt (oder nicht).

Liebe Grüße
Gerd