Afrikavirus schrieb:Ein Kollege von mir bereitet gerade seinen Kanada Trip 2013 vor. Dort MUSS jeder der ein Fahzeug mietet nachweisen wo er die letzte Nacht geschlafen hat sonst nix Auto.
Mich hat 2010 in Kanada bei Alamo niemand gefragt wo ich geschlafen habe! War auch recht offensichtlich, dass wir gerade mit dem Flieger angekommen waren.
Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich anmassend jemandem pauschal vorzuschreiben, ob man am Ankunftstag fahren "darf" oder wie weit.
Ratschläge und Hinweise nehme ich gerne an, aber entscheiden möchte ich das schon selber.
Wir haben bisher unser Auto immer am Ankunftstag abgeholt und sind immer eine kurze(!) Strecke zur nächsten Unterkunft gefahren. Vielleicht hatte ich aber nur Glück, dass meine bessere weibliche Hälfte nicht gefahren ist (<- das war Ironie)
In Johannesburg z.B. wird mich niemand dazu bringen erstmal mit dem Taxi zu einem nahegelegenen Hotel zu fahren um dort ein Schläfchen einzulegen um dann am nächsten Tag das Auto zu übernehmen!
Und wer sorgt dafür, dass ich nach dem Rückflug nicht unausgeschlafen vom Flughafen gleich ein paar 100km mit dem Auto fahre? Muss ich da dem Veranstalter auch meinen Autoschlüssel geben, damit ich dort eine Reise buchen darf?
Solche "statistischen" Erfahrungen in allen Ehren, aber man kann die Bevormundung auch zu weit treiben. Wer so unvernünftig ist am ersten Tag unausgeschlafen 400km zu fahren, der legt sich auch am 2. Tag mit 120 auf Gravel auf's Dach.
Gruß
Dino
BuboBubo222 Beiträge · seit 200616. Aug. 2012 · #22
chrigu schrieb: In seiner typischen Art hat er das in einem Satz zusammengefasst. Der kommt nicht bei allen gut an 😈
In seiner "typischen Art" sollte er bei solchen Formulierungen aber vielleicht auch bedenken (er ist ja Geschäftsmann....), dass er sich damit menschlich bei nicht wenigen potentiellen Kunden disqualifiziert. Als "Neuling" würde es mich sogar noch mehr abschrecken und ich persönlich finde es für das Geschäft eher schädlich, so eine Formulierung auf eine Geschäftsseite zu setzen!
Er käme zumindest für mich - trotz all seiner Erfahrung etc. - als Ansprechpartner nicht mehr in Frage. Es gibt ja glücklicherweise nicht nur den Einen, der Erfahrung vorweisen kann.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201216. Aug. 2012 · #23
Carsten Möhle hat völlig Recht!
Ich finde es toll, daß sich mal jemand bemüht, die wahren Ursachen der vielen Unfälle von Touristen, mit nachfolgendem Rückflug nach Europa im Zinksarg, zu untersuchen. Man sollte ihm lieber dankbar sein dafür. Und ihn in seiner Haltung bestärken.
Statistiken sind nun einmal gnadenlos, und wenn mehr Frauen als Männer die Unfallfahrer sind, dann ist es eben so. Mit der anerzogenen political correctness überlebt kein einziger mehr. Leider kapieren sehr viele erst, wenn jemand versucht, das ihnen grob nahe zu bringen. Deshalb macht seine Formulierung auf der Webseite schon Sinn. Da bedarf es keiner Formulierungsmaßregelungen.
Das Problem sind und bleiben die Terminkalender-Urlauber, die so viele Ziele als möglich abfahren wollen, und viele fahren übermüdet los, mit völliger Fehleinschätzung ihres Ist-Zustandes.
Diese gleichen Probleme solchen Handelns sieht man zu jedem Ferienanfang auf Europas Autobahnen. Leute, die ein ganzes Jahr oder länger keine großen Touren oder Wohnwagenfahrten gemacht haben, kommen von der Arbeit, steigen bereits übermüdet mit der ganzen Familie ins Auto und meinen, anschließend 1000 und mehr Kilometer ablegen zu können. Die ersten zerfetzten Wohnwagen mit Toten beginnen schon bei Köln, und ziehen sich wie ein roter Faden durch Frankreich oder über die Südtangente bis nach Italien. Ganz einfach, weil Leute ihr Können und ihren körperlichen Zustand fehl einschätzen.
Seien wir ihm dankbar dafür. Jeder einzelne, der vom Zinksarg verschont bleibt, war die Mühe und Aufwand wert.
wüstenfee749 Beiträge · seit 200616. Aug. 2012 · #24
einen schönen Abend an alle ........
"Frau am Steuer - ungeheuer " ha, ha, ............
ich bin seit über 20 Jahren im südlichen Afrika unterwegs, oft auch ohne männliche Begleitung. Und was ist passiert ? Nichts .........
Aber in einem muss ich C.M. recht geben, nach einem langen Flug muss man nicht gleich losdüsen. Das finde ich auch unverantwortlich, und unnötig. Und ich hab - leider - auch schon sehr viele Unfälle gesehen, wirklich nicht schön. Es sind oft die Männer , die sich überschätzten ......... sorry an die Männerwelt ! Manchmal ist es eben doch besser, mal einen Gang zurückzuschalten. Nichts für ungut ............
Wenn irgend jemand der Meinung ist, dass das Risiko mit einer Fahrerin auf der Pad noch grösser ist.... wen juckt es - ausser der Frau, die normalerweise neben ihm sitzt?
Viel schlimmer als solche Macho-Sprüche finde ich, dass es hier in Europa eine Tendenz dazu gibt, dass man viele Dinge einfach nicht mehr sagen darf. Wozu haben wir uns denn aus den unterschiedlichen Regimen, die die Meinungen vorgeschrieben haben, während der letzten Generationen rausgekämpft, wenn wir jetzt selber die Meinungsfreiheit beschneiden?
Solange sowas nicht persönlich und mit einer bestimmten Person verbunden wird: Jungs - sagt ruhig Euere Meinung! Ich muss sie schließlich nicht teilen 🙂
wir haben unsere Namibiatour auch über Carsten gebucht "Reisebericht siehe unten" Es war eine perfekt auf uns zugeschnittene Reise und wir hatten jederzeit einen Ansprechpartner. Auch ich habe mit Carsten eine kurze, aber durchaus lustige Diskussion über Frauen am Steuer geführt. Er geht das Thema, aufgrund seiner Erfahrungen vorort, eigentlich sehr sensibel an. Es passieren einfach zu viele Unfälle am ersten Tag und wir sind sehr froh darüber, auf Carsten gehört zu haben, außerdem kann man in Windhoek auch so einiges entdecken! Ich fahre ungefähr 10.000 km im Jahr mehr als mein Mann und fühle mich sehr sicher am Steuer(links) auf Teerstrassen und auf der rechten Fahrbahnseite. In Namibia wollte ich nicht unbedingt fahren ( @Carsten: das hast du jetzt nicht gelesen! 😊 ) Wenn Carsten also dem einen oder anderen zu schroff zu sein scheint: Er denkt eigentlich nur an eure Sicherheit! Herzliche Grüße Kiwi
paulimann781 Beiträge · seit 200717. Aug. 2012 · #30
Ich muss Elli und Kiwi da auch mal recht geben - bleibt doch mal ein bisschen locker! Carsten ist ein echt Netter und sein Erfahrungsschatz ist enorm - ich würde jederzeit gern wieder eine Tour mit ihm machen. 🙂
wer macht sich eigentlich einen Kopf, wenn Mann oder Frau nach einen langen Flug aus Afrika nach Deutschland kommen, dann ggf eine lange Heimreise antreten und nach etlichen Wochen sich wieder an den Rechtsverkehr gewöhnen müssen ? Wir sind auch einmal gleich am Ankunftstag bis Ghanzi gefahren , würden dies so auch nie mehr machen.:( Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Habt ihr keine anderen Sorgen? Der Carsten Möhle ist ein ehrlicher, fleißiger und Namibia-Erfahrener Mann. Stets hilfbereit und korrekt.
Und weil Du das so empfindest, darf jemand anders, der- wenn auch nur per Mail- andere Erfahrungen gemacht hat, die hier nicht äußern???
Herrn Möhle scheint es nicht zu interessieren, sonst hätte er hier sicher was dazu gesagt. Ich finde es aber sehr bemerkenswert, wie manche "Fans" sich hier gleich aufregen.....😃
Ich habe keine- weder positive noch negantive- Erfahrung mit Carsten Möhle, aber unterschiedliche Meinungen werden wohl erlaubt sein- oderdarf man hier über einen der "Foren-Gurus";) nix schreiben/fragen?
Beide Männer sind berühmte Stars und Stars machen das eben leider nicht, obwohl ich ehrlich gesagt von dem schönen George schon ein wenig enttäuscht bin 🙁 . Obwohl wir ihm letztes Jahr 36 Seiten in diesem Forum gewidmet hatten, blieb er stumm wie ein Fisch. Bei Herrn Möhle sind wir erst bei Seite 7, da besteht noch Hoffnung 🤩
Travelboy705 Beiträge · seit 201017. Aug. 2012 · #40
Hallo Carsten(und ihr lieben Afrike infizierten), das das SOMMERLOCH muss ja irgendwie gefüllt werden 😉 - macht die Presse ja genauso.
... Und jeder hat ja die Möglichkeit seine eigenen Erfahrungen in Namibia oder SA, oder sonstwo zu machen.
Nach über 40.000km auf Gravel kann ich jedem nur empfehlen die Tips hier im Forum zu berücksichtigen - das kleinste Übel ist dabei NUR der Reifenwechsel.
Sonnige Grüsse - HEUTE mal aus Norddeutschland -
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
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