Malariaprofilaxe im August in Etosha?

59 Antworten · 15,4k Aufrufe · gestartet 25. Juli 2012 von vitchicaro
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7'296 Beiträge · seit 200607. Okt. 2012 · #41
... dagegen ist ja auch nichts zu sagen.
Unsinnig wirds erst, wenn man behauptet, man mache das, weil es vorbeugend gegen Malaria helfe.
Bei den Chinin-Mengen im heutigen Tonic-Water müsste man nämlich deutlich mehr als 10 Liter täglich davon trinken und sich noch einen medizinischen Grund für den Gin ausdenken. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
107 Beiträge · seit 201215. Okt. 2012 · #42
Mich würde interessieren, wie die Mückensituation derzeit in den Gebieten Etosha und nördlich davon ist. Hat es schon substantiell geregnet?

Davon hängt nach den entsprechenden Empfehlungen ja auch ab, ob man lieber stand by oder lieber Prophy betreibt.

Auch der Ankauf von Mückenspray könnte dadurch beeinflusst werden. Wer also aktuelles berichten kann würde uns sehr helfen.
LG Peter http://www.mastny.de
143 Beiträge · seit 200715. Okt. 2012 · #43
Zusammenfassung vieler guter langer Antworten:

In einem früheren Beitrag habe ich das schon mal geschrieben: Es ist ganz einfach.

Von den Leuten, die z.B. am Sambesi wohnen macht NIEMAND eine Prophylaxe, auch nicht in der Regenzeit, weil die Schädigung größer ist, als der Nutzen. Angepasste Kleidung und ein gutes Mückenabwehrmittel reichen aus, das Risiko zu minimieren. Und wenn es einen doch einmal erwischt, kann man erfolgreich Medikamente benutzen, die man sich in Windhoek in der Apotheke prophylaktisch und preiswerter als hier besorgen kann.
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zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2012
7'296 Beiträge · seit 200615. Okt. 2012 · #44
... und täglich grüßt das Murmeltier ... 😉

Man kann das nicht so verallgemeinern. Ich weiß von Leuten, die in Afrika wohnen und sehr wohl Prophylaxe nehmen, aber früher nicht genommen haben. Die Aussage "wenn man so oft Malaria hatte wie ich, dann nimmt man irgendwann lieber Prophylaxe" zeigt auch eine Sichtweise und deshalb gehört das Thema mit einem Arzt geklärt.

Aber Peters Anfrage bezog sich auf die aktuelle Mückensituation.

@Peter
Das Mückenspray kannst Du ja mitnehmen. Im schlechtesten Fall brauchst Du es nicht und verwendest es bei der nächsten Reise. Oder Du kaufst es vor Ort. Das gibts ja "überall" zu kaufen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
412 Beiträge · seit 201116. Okt. 2012 · #45
Hi
Ich war letzte Woche in Etosha und habe keine einzige Mücke sondern nur Elefanten gesehen. Keine Ahnung ob diese aus Mücken gemacht wurden 😉 .

Prophylaxe habe ich für Etosha überhaupt noch nie gemacht.

Gruss Dieter
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2012
107 Beiträge · seit 201216. Okt. 2012 · #46
Wahrscheinlich standen die Elefanten alle vor den Mücken und deshalb hast Du sie nicht gesehen 😛

Aber das sind genau die Antworten die mich interessieren - aktuelle Mückenlage....

Klar Spray werden wir kaufen, die Frage ist nur wieviel.....
LG Peter http://www.mastny.de
1'159 Beiträge · seit 200716. Okt. 2012 · #47
Peter1969 schrieb:
Klar Spray werden wir kaufen, die Frage ist nur wieviel.....
Hallo,

kaufe zwei Dosen und wenn die nicht reichen sollten kannst du sie in jedem (noch so kleinen) Shop nachkaufen.

Sonnige Grüsse!
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
412 Beiträge · seit 201116. Okt. 2012 · #48
Peter1969 schrieb:Klar Spray werden wir kaufen, die Frage ist nur wieviel.....
Ich hatte keinen stinkigen Spray dabei und habe ihn auch nicht vermisst 😉 .

Gruss Dieter
2'664 Beiträge · seit 201216. Okt. 2012 · #49
Schön für Dich!
Es gibt nun einmal auch Menschen, die von jedem Mossie unter Gottes Himmel gefunden und gebissen werden. Und die benötigen nun einmal das stinkende Spray.
412 Beiträge · seit 201117. Okt. 2012 · #50
Stelle ich ja auch nicht in Abrede, also braucht es auch keine schnippischen Bemerkungen 😉 . Es wurde gefragt, wie die derzeitige Mückensituation in Etosha ist und ich habe aufgrund meines kürzlichen Besuches geantwortet, dass Prophylaxe und Spray meines Erachtens derzeit nicht notwendig sind, weil ich schlicht keine Mücken gesehen bzw. gehört habe und entsprechend auch nicht gestochen wurde. Selbstverständlich ist es letztendlich jedem selber überlassen, was er macht und welche Vorsorgemassnahmen er trifft.
2'664 Beiträge · seit 201217. Okt. 2012 · #51
Daß es jedem selbst überlassen bleibt, da stimme ich dir uneingeschränkt zu.

Sage lieber, Du hast Mücken nicht gesehen, denn es gibt sie zu jeder Jahreszeit. Glaube es mir, ich habe jahrelang in der Gegend gelebt und zu allen Jahreszeiten die Etoschapfanne zu Fuß durchstreift.

Es gab dort auch schon immer zu allen Jahreszeiten sporadisch Fälle von Malaria, was aber nie ein Grund für uns war, Prophylaxe zu nehmen, zumal die an uns verteilten Chininpropfen nicht hinunter zu bekommen waren und entsorgt wurden.

Das Risikopotential liegt heute an den Camps mit zugezogenen Squattern aus Malariagebieten. Der Moskito, der einen Infizierten sticht ist die Gefahr für Andere, ob man ihn bemerkt oder nicht.

Und da stimme ich für mich persönlich: ich würde niemals im Gebiet der Etoschapfanne Malariaprophylaxe schlucken, aber dennoch schauen, mich vor Moskitos zu schützen, sei es durch Spray oder entsprechende Kleidung, was in den ganz heißen Monaten besonders problematisch ist, da ich auch zu denjenigen gehöre, die jeder Mossie findet. Und keine andere Wahl habe, als Spray zu verwenden.
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2012
412 Beiträge · seit 201117. Okt. 2012 · #52
Danke dir, das ist doch eine Information, die einem weiterhilft 🙂
107 Beiträge · seit 201217. Okt. 2012 · #53
Dem schliesse ich mich an. Also Stand By + Peaceful sleep + Moskitonetz + Verdampfer + lange Ärmel + Moskito Todesspray + no bite imprägnierung + meiden von dusk & dawn..

hab ich was vergessen? Viel mehr kann man wohl nicht tun?

Gilt das auch für Botswana? und wir sind eine Nacht in Caprivi und wollen ggf. einen Bootstrip auf dem Kubango machen? Aber lieber Chemie auf der haut als Chemie im Körper. Gehöre leider zu den leuten, die bei Nebenwirkungen sofort hier schreien....
LG Peter http://www.mastny.de
412 Beiträge · seit 201118. Okt. 2012 · #54
Die Mückendichte ist im Caprivi und im Okawangodelta feuchtigkeitsbedingt ungleich höher, zumindest nach meiner Erfahrung.
107 Beiträge · seit 201218. Okt. 2012 · #55
Kannst du höher definieren? 😁

Wird man von Mücken umschwärmt und überfallen? Oder wie muss man sich das vorstellen.

Gilt das auch für das Delta in der Trockenzeit (die ja noch vorherrscht?)
LG Peter http://www.mastny.de
412 Beiträge · seit 201119. Okt. 2012 · #56
Hallo Peter
Im Delta hat es immer Wasser, also hat es auch um diese Jahreszeit Mücken. Je nach Ort hat es mal mehr und mal weniger. Gezählt habe ich sie nicht, aber es ist problemlos auszuhalten, zumindest nach meiner Erfahrung. Also fahr hin und geniess deine Ferien 😉 . Mach zur Sicherheit die Prophylaxe und nimm Spray und ein Moskitonetz mit, und schau, dass dein Zelt immer schön dicht ist. Es wird dir gefallen 🙂 .

Gruss Dieter
107 Beiträge · seit 201219. Okt. 2012 · #57
Danke für die Antwort,

es ist ja immer schwer einzuschätzen, wenn es heisst höhere Mückendichte.

Was wurden wir vor Alaska gewarnt, wie viele unzählige Massen Schwärme Myriaden von Moskitos es dort gibt. Das mag schon sein, aber die müssen gerade woanders gewesen sein. Obwohl Alaska viel Wasser hat. Also in den Lodges musste ich genau 1 Moskito umbringen und da wir bei Dusk and Dawn regelmäßig im Auto oder in der Lodge waren, haben wir ansonsten nicht viele wahrgenommen.

Auch letztes Jahr in Namibia hatten wir Moskitos. Aber auch hier überschaubar. Zimmer aussprühen, Stecker in die Steckdose und Moskitonetz drüber in der Nacht, mit derselben Praxis Dusk und Dawn drinnen zu verbringen hat funktioniert, ABER unser nördlichster Punkt war Etosha.Mich hatte jetzt halt interessiert, ob hier Mückenschwärme unterwegs sind und man wie z.B. in den Everglades umschwärmt wird, egal ob man Anti Mozziepaste aufgetragen hat, oder wie sich das darstellt.

Zelt muss nicht mal dicht sein, wir sind Weichtouristen und Matratzenschläfer, also immer in festen Unterkünften.
LG Peter http://www.mastny.de
6 Beiträge · seit 201226. Okt. 2012 · #58
Da die Krankenkassen das Medikament übernehmen, warum so ein großes Thema um die Einnahme oder Nichteinnahme. Es kann ja erstmal nicht schaden. Klar, es gibt gewisse Nebenwirkungen, aber man kann ja bei starkem Auftreten dieser, die Einnahme immer noch einstellen.
557 Beiträge · seit 200926. Okt. 2012 · #59
Hallo und guten Tag,

kamonin schrieb:
Da die Krankenkassen das Medikament übernehmen, warum so ein großes Thema um die Einnahme oder Nichteinnahme. Es kann ja erstmal nicht schaden. Klar, es gibt gewisse Nebenwirkungen, aber man kann ja bei starkem Auftreten dieser, die Einnahme immer noch einstellen.
Das ist so nicht richtig, denn leider erstatten nur einige Krankenkassen die Kosten für die Prophylaxe.

Gruß Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
107 Beiträge · seit 201219. Nov. 2012 · #60
So zurück ohne Stich....

Jede Menge Chemie versprüht und verdampft und die definitiv wenigen Mücken auch noch dezimiert.

Außerdem scheinen die Roll Back Malaria Programm doch recht erfolgreich zu sein. Jedenfalls wird Doom wohl einen Umsatzsprung verzeichnen....
LG Peter http://www.mastny.de