BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #21Guido. schrieb:Auch eine Prophylaxe schützt nicht zu 100%. Bekommst Du trotzdem eine Malaria, so wird es schnell richtig gefährlich. Denn die Prophylaxe unterdrückt Symptome und macht die Diagnose schwer.
... die "unterdrückten Symptome" sind aber gleichzeitig die Folgen der Krankheit. Wenn eine Malaria durch die Prophylaxe später erkannt wird, wäre sie ohne Prophylaxe eben auch erheblich schwerer verlaufen und die Zeit für eine Behandlung knapper. Das darf man dabei nicht vergessen.
Eine Malaria wird dann für uns problematisch, wenn die Plasmodien ins Blut wandern und den Sauerstofftransport behindern. Genau dieser Effekt wird durch Malarone, Lariam und Co. bekämpft. Wird dieses Problem abgeschwächt, ist die Malaria vielleicht schwerer zu erkennen, macht aber auch weniger Probleme. Ohne Prophylaxe kann der Zeitraum, den man ohne weitere Behandlung durchhält, eben auch sehr viel kürzer sein.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #22Hallo,
was ich absolut nicht verstehe: jedesmal wenn hier die Diskussion über Malaria-Prophylaxe hochkommt, dann gibt es neben guten und sachlichen Beiträgen immer ein paar User, die jegliche Vorsorge als hysterisch hinstellen, die immer wieder versuchen, jede positive Meinung zur Vorsorge ins Lächerliche zu ziehen, etc.
Meinetwegen kann ja jeder machen, was er will. Jeder muss selbst dann sehen, wie er die Malaria wieder los wird. Aber deshalb in einem Forum solche Thesen zu verbreiten, finde ich schon leichtsinnig.
Damit sich nicht die Falschen angesprochen fühlen:
Das gilt jetzt vor allem für Guido und Traumtester.
Gruss Beate
GUGuido.Gast06. Okt. 2012 · #23Hallo Beate,
beate schrieb:Meinetwegen kann ja jeder machen, was er will.
Das hat sich in Deinem ersten Beitrag noch etwas anders angehört.
beate schrieb: Jeder muss selbst dann sehen, wie er die Malaria wieder los wird. Aber deshalb in einem Forum solche Thesen zu verbreiten, finde ich schon leichtsinnig.
Das Du eine Meinung pro Prophylaxe äußerst, ist ja in Ordnung - aber vielleicht etwas differenzierter? Und vielleicht kannst Du die Maßstäbe, die Du an andere anlegst auch auf Dich selbst beziehen? Malarone hat Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Es ist definitiv sehr leichtsinnig, wenn Du als Laie hier mal eben die Behauptung aufstellt, das Malarone keine Nebenwirkungen hat. Zitat: "Und mit Malarone ist es doch wirklich kein Problem mehr, da keine Nebenwirkungen.". Diese Aussage kann für einige Menschen potentiell genauso tödlich wie eine Malariaerkrankung sein.
Beste Grüße
Guido
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #24Erregerresistenzen gegen die Medikamente nehmen immer mehr zu. Prophylaxen sind absolute keine Garantie nicht doch eine Malaria einzufangen. Sie sind nur eine trügerische Scheinsicherheit.
Mückenstiche können durch richtiges Verhalten vermieden werden.
Gruss, Tom
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #25Tomcat schrieb:Erregerresistenzen gegen die Medikamente nehmen immer mehr zu. Prophylaxen sind absolute keine Garantie nicht doch eine Malaria einzufangen. Sie sind nur eine trügerische Scheinsicherheit.
... das ist natürlich ein korrekter Zusatz. Jede Prophylaxe -egal welche- bietet keine 100% Schutz. Ich würde trotzdem nicht von Scheinsicherheit sprechen, sondern von Risikominimierung. Das muss allerdings der verschreibende Arzt auch klarmachen.
Und natürlich sollte man mit einem fachkundigen Arzt klären, in welche Reiseregion es geht, zu welcher Jahreszeit und der Arzt sollte nachfragen, was man dort vorhat und welche Medikamente man sonst noch so regelmäßig einnimmt.
Wer für einen Tauchurlaub Lariam verschrieben bekommt oder als sonnenempfindlicher Typ wie ich Doxycycline, obwohl er den ganzen Tag draußen ist, der muss sich die Frage stellen, ob sein Arzt kompetent genug ist. Und je nach sonstigen Umständen kann es durchaus sein, dass es die bessere Variante ist, keine Prophylaxe zu nehmen. Es kann auch umgekehrt sein. Das ist halt individuell.
Mückenstiche können durch richtiges Verhalten vermieden werden.
... wenn es wirklich viele Moskitos gibt, kann man Mückenstiche definitiv nicht vermeiden. Das mag in Namibia noch gelingen, aber in anderen Ländern z.T. nicht mehr. Selbst mit einem Mückenmittel mit 95% DEET nicht.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
TRtraumtesterGast06. Okt. 2012 · #26beate schrieb:Hallo,
was ich absolut nicht verstehe: jedesmal wenn hier die Diskussion über Malaria-Prophylaxe hochkommt, dann gibt es neben guten und sachlichen Beiträgen immer ein paar User, die jegliche Vorsorge als hysterisch hinstellen, die immer wieder versuchen, jede positive Meinung zur Vorsorge ins Lächerliche zu ziehen, etc.
Meinetwegen kann ja jeder machen, was er will. Jeder muss selbst dann sehen, wie er die Malaria wieder los wird. Aber deshalb in einem Forum solche Thesen zu verbreiten, finde ich schon leichtsinnig.
Damit sich nicht die Falschen angesprochen fühlen:
Das gilt jetzt vor allem für Guido und Traumtester.
Gruss Beate
Vor öffnen des Mundwerkes erst das Gehirn einschalten oder richtig lesen.
Hysterisch ist, was hier teilweise gemacht wird. 😎
Hier nochmal für Dich, was ich geschrieben habe:😉
Sicher sollte man nicht leichtsinnig sein, aber solch ein hyterisches Getue wie von Sindy und wie es hier im Forum öfters bei diesem Thema abgeht, hilft keinem und ist lächerlich.
Dass soll aber nicht heißen, dass ich die Einnahme von Malarone ablehne, vorbeugen ist klar besser als heilen, aber nicht unbedingt immer erfolgreich. Auch mir wurde Malarone im Tropeninstitut ( Nicht nur München hat eines) dringend empfohlen und ich habe es genommen.
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #27BikeAfrica schrieb:
... das ist natürlich ein korrekter Zusatz. Jede Prophylaxe -egal welche- bietet keine 100% Schutz. Ich würde trotzdem nicht von Scheinsicherheit sprechen, sondern von Risikominimierung.
Wolfgang
Hallo Wolfgang
... ich habe schon oft Touristen in der Dämmerung darauf hingewiesen doch besser entsprechende Kleidung als Shorts und T-Shirt zu tragen und oft als Antwort bekommen „Wir nehmen ja Prophylaxe“ ... von dem her ist es schon eine Art naive Scheinsicherheit.
Und ich bin immer wieder überrascht, wie wenige Mücken eigentlich unterwegs sind, auch dort wo es viel Wasser hat, wie etwa im Okavango. Von einer Reise bringe ich in der Regel Null bis 2 Stiche mit und mit diesem Restrisiko lebe ich seit 20 Jahre und bin mehrere Wochen pro Jahr in Malariagebieten unterwegs ... Prophylaxe habe ich noch nie genommen.
Gruss Tom
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #28Hallo Traumtester,
da hast Du Dir ja die besten Deiner Sätze herausgesucht. Aber ich bezog mich auf diese Äusserungen, die eben auch von Dir kamen:
traumtester schrieb:Wer solche panische Angst hat vor Mückenstiche und sich bei jedem Stich ins Hemd macht, sollte zu Hause bleiben.
Wenn wir in unserer Gruppe solche hysterische Mitreisende gehabt hätten, hätten wir die Rundreise abbrechen können.
.... aber solch ein hyterisches Getue wie von Sindy und wie es hier im Forum öfters bei diesem Thema abgeht, hilft keinem und ist lächerlich.
....Aber das Malarone keine Nebenwirkungen hat ist Quatsch.
Beate
Erika2'338 Beiträge · seit 200706. Okt. 2012 · #29Hallo zusammen
Jetzt möchte ich mich doch auch mal zu diesem Thema äussern.
Im Jahre 1991 bekam ich trotz Prophylaxe mit Lariam kurz vor unserem Rückflug in die Heimat Malaria, welche dann daheim auskuriert wurde und nie mehr zurückkam.
Im Jahr 2000 erkrankte mein Mann im Aba Huab Camp ebenfalls an Malaria, obwohl er prophylaktisch Paludrine plus Resochin eingenommen hatte. Ich brachte ihn nach Khorixas ins Spital, wo man ihn an den Tropf hängte und Chinin, Antibiotika und Schmerzmittel verabreichte. Da in diesem Spital die sanitären Verhältnisse himmeltraurig waren, mietete ich im Ort ein Bungalow und sobald er keine Infusion mehr benötigte, holte ich ihn aus dem Spital. Im Bungalow erholte er sich innerhalb von 3 Tagen, sodass wir unsere Reise fortsetzen konnten. Auch die Malaria meines Mannes kehrte nie mehr zurück.
Tja, nun stellte sich uns die Frage, wie sinnvoll eine weitere Einnahme von Prophylaxe für uns ist, zumal wir ja jedes Jahr 4 Monate in Afrika unterwegs sind, was heissen würde, dass wir pro Jahr fast 6 Monate diese Pillen schlucken müssten ( 1 Woche vor Abreise plus 6 Wochen nach Rückkehr). Wir entschieden uns, nichts mehr einzunehmen und die Medikamente nur noch für den Notfall mitzuführen. Ja, wir sind uns voll bewusst, dass wir nun mit einem gewissen Risiko leben, aber bislang ist alles gut gegangen, und falls es doch wieder mal passieren sollte, war es halt Pech und muss nicht zwangsläufig zum Tod führen.
Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass das unsere Sicht der Dinge ist und jeder für sich entscheiden soll, wie er mit der Sache umgeht.
Grüessli
Erika
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #30@ Erika:
Malarone muss man nur 1 Tag vorher und 6 Tage nachher nehmen, also längst nicht so lange wie Lariam etc.
Und nochwas: ich habe erst vor kurzem einen Bericht gelesen, dass es längst nicht so viele Malaria-Tote in Afrika geben müsste, wenn es nicht so viele gefälschte Medikamente gäbe. D.h. für mich z.B. auch, dass ich solche Medikamente nie in Afrika kaufen würde. Denn auch Du weisst nicht, ob Ihr nicht ein gefälschtes, und deshalb wirkungsloses, Medikament hattet.
Gruss Beate
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #31Tomcat schrieb:BikeAfrica schrieb:
... ich habe schon oft Touristen in der Dämmerung darauf hingewiesen doch besser entsprechende Kleidung als Shorts und T-Shirt zu tragen und oft als Antwort bekommen „Wir nehmen ja Prophylaxe“ ... von dem her ist es schon eine Art naive Scheinsicherheit.
... für diese Leute in der Tat. Da hat dann aber auch der verschreibende Arzt ein bißchen versagt oder die Leute haben es nicht kapiert. Die gibts ja auch nicht zu knapp.
Die nehmen dann auch gerne einen Gin Tonic als "Prophylaxe". 😉 Und ich bin immer wieder überrascht, wie wenige Mücken eigentlich unterwegs sind, auch dort wo es viel Wasser hat, wie etwa im Okavango. Von einer Reise bringe ich in der Regel Null bis 2 Stiche mit und mit diesem Restrisiko lebe ich seit 20 Jahre und bin mehrere Wochen pro Jahr in Malariagebieten unterwegs ... Prophylaxe habe ich noch nie genommen.
... in Kamerun sind zum Ende der Regenzeit zeitweise so viele Mücken gegen das Zelt geprasselt, dass man dachte, es regnet. Wenn man dort zur falschen Zeit am falschen Ort draußen ist, wird man gestochen. Da kann man Klamotten und Mückenmittel verwenden, wie man will. Die Viecher kommen überall hin, spätestens, wenn man auf Toilette muss und ein paar von ihnen kommen auch immer mit ins Zelt, während man selbst reingeht.
Noch schlimmer wars in der canadischen Arktis, aber da gibts zum Glück keine Malaria. Mückenstiche vermeiden geht dort einfach nicht. Selbst wenn Du Handschuhe trägst, stechen die Biester durch die Nähte. 32 Stiche an einem einzigen Tag an einem einzigen Gelenk - dann zu zählen aufgehört und nie wieder gestartet ... 😉
Und wenn man nicht Klamotten aus G-1000 oder anderen stichfesten Kleidungen trägt, stechen die Moskitos auch durch lange Kleidung an den Stellen, an denen sie am Körper aufliegt (Schultern z.B.). Wenn man sich den Saugrüssel eines Moskitos beim Stechen durch Kleidung unter dem Mikroskop anschaut, sieht das so aus wie ein Finger, der durch einen Maschendrahtzaun "sticht".
Aber an den Stellen, an denen die Kleidung nicht direkt aufliegt, macht es das für die Mücken deutlich schwerer und selbst dort, wo sie aufliegt, ist es besser als unbekleidet. Da stimme ich Dir zu.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BMW1'523 Beiträge · seit 201106. Okt. 2012 · #32Bezüglich Malaria-Vorbeugung......
ich weiss, ein Dauerthema.....immer wieder......
1)eventuell 100mg Doxicyclin täglich (cave UV Sonne), wer vorbeugen möchte. Ist ein
AB, aber mit weniger side-effekt als die gängigen Malariamittel Lariam etc......
Nicht UNHR anerkannt aber nichtsdestotrotz immer mehr empfohlen....
2)Ein Malariatestmittel durch Blutentnahme (Binax Pharma Consulting), wer es sich
zutraut........falls im Busch keine Alternative besteht....
3)Malarone als Therapie, falls positiv getestet (im Busch!!!!) 4-Tabletten/Tag/Adult an DREI aufeinanderfolgenden Tagen (ist leider eine Holzhammertherapie aber im Busch sind die Bedingungen etwas weniger differenziert...!
mit freundlichen Grüssen,
BMW
Sabine261'394 Beiträge · seit 200906. Okt. 2012 · #33Hallo BMW,
bist du Arzt?
Viele Grüße
Sabine
Erika2'338 Beiträge · seit 200706. Okt. 2012 · #34Hallo Beate, du schriebst:
@ Erika:
Malarone muss man nur 1 Tag vorher und 6 Tage nachher nehmen, also längst nicht so lange wie Lariam etc.
Und nochwas: ich habe erst vor kurzem einen Bericht gelesen, dass es längst nicht so viele Malaria-Tote in Afrika geben müsste, wenn es nicht so viele gefälschte Medikamente gäbe. D.h. für mich z.B. auch, dass ich solche Medikamente nie in Afrika kaufen würde. Denn auch Du weisst nicht, ob Ihr nicht ein gefälschtes, und deshalb wirkungsloses, Medikament hattet.
Gruss Beate
Unsere Malaria-Fälle liegen schon viele Jahre zurück. Damals gab es noch kein Malarone. Das Lariam hatten wir in der Schweiz gekauft und Paludrine + Resochin (damals empfohlen von WHO und auf Anraten unseres Tropenarztes) in Windhoek in einer Apotheke. Ich kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Medikamente nicht gefälscht waren. Einen 100%tigen Schutz gibt es, wie du bestimmt weisst, trotz Prophylaxe leider nicht.
Afrika birgt so viele Gefahren, Malaria ist nur eine davon. Auf unseren vielen Reisen haben wir immer wieder Leute mit Malaria getroffen, soviel ich weiss, haben alle überlebt. Gut, ich gönne wirklich niemandem diese unglaublichen Malaria-Schübe, bei denen man zeitweise das Bewusstsein verliert und glaubt, sterben zu müssen, aber wir haben uns nun mal so entschieden und wenn es eines Tages schief gehen sollte, war es einzig und allein unsere Schuld.
Ich möchte wirklich nicht, dass hier irgendjemand glaubt, es gehe auch ohne, nur weil wir bislang Glück hatten, sondern ich wollte nur mitteilen, wie wir es handhaben. Jeder soll es so machen, wie er es für richtig hält. Auch für uns gilt die Devise:
Es gibt tausende von Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.Liebe Grüsse
Erika
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #35Moin Erika,
Du hast Deinen Beitrag ja relativiert und es nur auf euch bezogen, deshalb Folgendes bitte nicht als Kritik verstehen.
Erika schrieb:Auf unseren vielen Reisen haben wir immer wieder Leute mit Malaria getroffen, soviel ich weiss, haben alle überlebt.
Als ich damals nach Gambia kam, war die Tochter des Torwächters des Campingplatzes am Vortag an Malaria verstorben. Der deutsche Besitzer des Platzes war mit ihr noch ins Krankenhaus gefahren, aber es hat nicht mehr gereicht.
Als ich 2008 in Malawi war, ist kurz zuvor ein anderer Radler aus Deutschland dort an Malaria verstorben.
Es geht nicht immer glimpflich aus, auch wenn eine rechtzeitig behandelte Malaria in fast allen Fällen geheilt wird. Malaria ist halt mehr als ein Schnupfen und alleine in Afrika stirbt alle 30 Sekunden ein Kind daran.
Für Touristen ist das Risiko deutlich geringer, da die Einheimischen auf dem Land meist keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung haben.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
TRtraumtesterGast06. Okt. 2012 · #36Sabine26 schrieb:Hallo BMW,
bist du Arzt?
Viele Grüße
Sabine
Denke mal nicht, wenn doch, dann ein Pfuscher.
Aber er ist ein Besserwisser, der zu allem seinen Senf dazugibt.
Halt so ein Superschlauer, der sich gerne reden hört.
Und BikeAfrica ist sein Kollege
Da in dem Forum hier nichts vernünftiges zustande kommt, ziehe ich mich jetzt zurück, mir ist meine Zeit zu schade für den Schrott hier.
Sabine261'394 Beiträge · seit 200906. Okt. 2012 · #37Traumtester,
traumtester schrieb:
Denke mal nicht, wenn doch, dann ein Pfuscher.
Aber er ist ein Besserwisser, der zu allem seinen Senf dazugibt.
Halt so ein Superschlauer, der sich gerne reden hört.
Und BikeAfrica ist sein Kollege
Da in dem Forum hier nichts vernünftiges zustande kommt, ziehe ich mich jetzt zurück, mir ist meine Zeit zu schade für den Schrott hier.
... zufällig kenne ich Wolfgang persönlich und schätze seine Meinung wie auch seine sachlichen Aussagen (und sehr oft auch seinen Humor) sehr.
Leider kann ich das von deinen Umgangsformen und -ton nicht sagen und finde es traurig, dass es scheinbar nicht möglich ist, dass du dich einfach nur sachlich und konstruktiv äußerst, egal, ob du eine andere Meinung vertrittst oder nicht. Genauso finde ich es wirklich frech, wie du Beate angegangen bist; unabhängig davon, ob ich ihre Sichtweise ganz und gar teile ...
Von daher werde ich dich nicht vermissen.
Grüße
Sabine
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #38traumtester schrieb:Sabine26 schrieb:Hallo BMW,
bist du Arzt?
Viele Grüße
Sabine
Denke mal nicht, wenn doch, dann ein Pfuscher.
Aber er ist ein Besserwisser, der zu allem seinen Senf dazugibt.
Halt so ein Superschlauer, der sich gerne reden hört.
Und BikeAfrica ist sein Kollege
Da in dem Forum hier nichts vernünftiges zustande kommt, ziehe ich mich jetzt zurück, mir ist meine Zeit zu schade für den Schrott hier.
... ich kann an dieser Stelle nur den Kopf schütteln und meine oftmals vertretene Aussage wiederholen, hier im Vorfeld einen kompetenten Arzt zu konsultieren oder sich mal selbst über Malaria zu informieren.
Was sind die Erreger, was bewirken sie, wie ist ihr Lebenszyklus usw. - der obige Beitrag hilft hier nicht wirklich weiter.
Gruß
Wolfgang
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BEbeate1'450 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #39Hallo Wolfgang,
ich wundere mich wirklich immer wieder, wie Du nach solch massiven und wirklich blödsinnigen Vorwürfen immer noch sachlich bleiben kannst und sachlich antwortest. Hochachtung!
Gruss Beate
wüstenfee749 Beiträge · seit 200606. Okt. 2012 · #40hallo Wolfgang ,
also ich nehme auch gerne eine Gin Tonic ..........
lg wüstenfee