Hallöchen, ich bin auch mit dabei - habe aber heute erst angefangen zu lesen - musste noch ein paar andere Reiseberichte "abarbeiten" uiii da kommt gleich noch mehr Afrika Sehnsucht auf .... aber auch Erinnerungen wie wir es fast nicht geschafft hätten am ersten Tag bis zum Rhino Sanctuary zu kommen 😗 Danke jetzt schon mal für den Bericht! Der Terios war "als Kind" für mich immer "das Traumauto" schlechthin - fand ich so hübsch, den gabs damals fast nur in lila bei uns (in Österreich), hihi, eure Ausgabe sieht da schon etwas verlässlicher, allradiger und neuer aus 😉 viele Grüsse! Julia
@ Sabine Hochzeitsreise nach Alaska, das hat schon was 🙂 Alaska steht bei uns auch wieder ganz oben bei der Urlaubsplanung 😗
@ Guggu Mit DOMBO wird es wohl nichts mehr bis zu deinem Abflug, denn zuerst geht es ja noch in den Caprivi. Darfst aber gerne nach deinem Urlaub weiterlesen 😉
@ Lil Danke für das Lob, zu dem Zeitpunkt hatte ich ja auch noch eine gute Kamera…
@ Alexa Kommen bestimmt heute noch ein paar 😄
@ juma Hui, seid ihr von Joburg bis ins Rhino Sanctuary gefahren??? Wir wollten Rhino Sanctuary am Ende der Reise machen, war aber schon ganz lange im Voraus ausgebucht 🙁
Jep, sind wir gefahren und es war ziemlich stressig weil wir ewig nicht weggekommen sind aus Joburg... phuuuu ich hab grade nachgeschaut, um 10:30 sind wir los, schnell eingekauft und um 4 vor 19:00 waren wir dort 😣
Unterkunft: Camp Kwando Kosten: Chalet, € 74,- (ÜF) 3=2-Angebot von Dertour Strecke: 295 km
Da wir in den nächsten Tagen in Lodges blieben, mussten heute Morgen die letzten Lebensmittel „vernichtet“ werden, viel war nicht mehr da: 4 Scheiben Toast, mit Wasser verdünnter Ketchup und Mozzarella-Käse ohne Geschmack, hmmm war das lecker 😕 Am Wasserloch war nach gestern Abend wieder Ruhe eingekehrt und nach dem Packen ging es zuerst nach Kasane . Auf der Ausfahrtsstraße von Senyati sahen wir unzählige Greifvögel ihre Kreise ziehen. Auf der Hauptstraße durch den Chobe NP ging es weiter Richtung Ngoma Bridge. Am Anfang und Ende der Strecke trugen wir uns in einem kleinen Kontrollhäuschen brav in die Listen ein, wer immer sie auch kontrollieren mag… Es ist schon komisch, wenn man auf einer breiten Straße in der Ferne Elefanten kreuzen sieht, oder Zebras die Straße passieren.
An der Grenze erledigten wir die Formalitäten und fuhren über die Brücke.
Auf der anderen Seite wurden wir an der Grenze freundlich begrüßt. Ich sollte unbedingt das Grenzschild fotografieren und dann gab es das „Schuhbad“ für uns und das „Reifenbad“ fürs Auto. Wieder einmal Zettel ausfüllen und schon waren wir in Namibia.
Immer wieder mussten wir wegen kreuzenden Kühen langsam fahren, einmal sogar stoppen. Die Kuh schaute uns ganz verdutzt an, als wir 2m vor ihr zum Stehen kamen. Entweder hatte sie noch nie ein rotes Auto gesehen oder erkannte am Bremsverhalten, dass wir Touris waren 🤪
Am Abzweig von der B8 zum Camp Kwando stand dann ein großes Schild: „Road closed“ und wir sahen eine riesige Baustelle. An der Tankstelle füllten wir zuerst unseren Tank und fragten nach: „Nooo problem!“, kam als Antwort. So fuhren wir irgendwie die Piste, aber schön war es nicht gerade 🙁 Als wir nach etlichen Kilometern auf die „Original-Straße“ kamen, wussten wir, warum die Straße neu gemacht werden soll...
Endlich erreichten wir den Abzweig zum Camp. Die gut zu befahrene Sandpiste führte durch ein kleines Örtchen und der Eingang zum Camp Kwando sah sehr einladend aus. An der Rezeption wurden wir herzlich begrüßt und bekamen eine nette Erklärung zum Camp.
Dann begleitete uns die nette Dame zu unserem Chalet Nr.1 (eigentlich hätten wir gerne eines weiter weg vom Haupthaus gehabt…), trotzdem war ich sofort begeistert. Es war zwar alles viel kleiner als in Senyati, aber das Bett und die Sicht auf den Fluss waren himmlisch, die Dusche wieder unter freiem Himmel! Marco brauchte allerdings noch ein wenig, um sich daran zu gewöhnen, genauso wie der bayern schorsch damals 😄 😛 😗
Um uns etwas die Füße zu vertreten, liefen wir am Fluss und den Tented Chalets entlang. Die letzten Chalets sind nur über eine kleine Brücke zu erreichen, allerdings gibt es auch ein paar wenige Häuschen in „zweiter Reihe“. So waren wir doch froh über unser Chalet direkt am Fluss.
Der offene Aufenthaltsbereich ist wunderschön und gepflegt, ein bisschen afrikanischer Luxus für uns, den wir nicht immer haben müssen, aber trotzdem auch manchmal sehr schön finden.
Von unserer „Flussaussichtsterrasse“ schauten wir den Sonnenuntergang, bevor es dann zum Abendessen ging.
Die Tische waren liebevoll eingedeckt, entlang der Holzdecks standen überall Kerzen und das Menü wurde uns von der Köchin vorgestellt. Leider waren heute Abend nicht viele Gäste da, so dass die Anzahl der Angestellten etwa der Anzahl der Gäste entsprach. Manchmal finde ich das etwas komisch, doch mit ein paar Witzchen war dann doch alles ganz entspannt. Das Essen war vorzüglich, für Marco „sternemäßig angerichtet“ 😎
Im Anschluss setzten wir uns noch ein wenig in die Lounge und lasen Reiseführer. Leider gab es von der Terrasse unseres Chalets kein so großes Spektakel zu sehen wie in Senyati und darüber war ich schon ein wenig traurig. Ich leuchtete die Umgebung zwar immer wieder mit der Lampe ab, aber nichts war zu sehen…
....aber das Bett und die Sicht auf den Fluss waren himmlisch, die Dusche wieder unter freiem Himmel! Marco brauchte allerdings noch ein wenig, um sich daran zu gewöhnen, genauso wie der bayern schorsch damals....
Aber ich hab nicht lang gebraucht und mich ganz ganz schnell pudelwohl gefühlt. Ich freu mich sehr, dass Ihr das dinner im Camp Kwando auch so supergut empfunden habt. Das war wirklich Küche vom Allerfeinsten.
Drei Tage Camp Kwando sind relativ lang, aber man kann sich, so finde ich, die Zeit ganz toll vertreiben.
Wir sind schon sehr gespannt, was Ihr alles "angestellt" habt. 😉
Wir haben noch einmal in deinem Reisebericht gestöbert und mussten feststellen, dass uns eine sehr große Ehre zu Teil wurde. Wir durften auch in dem wunderschönen Bett im Chalet No.1 schlafen, in dem schon der bayern schorsch nebst Gemahlin genächtigt hat 🤪 🙂 🤪
Unterkunft: Camp Kwando Kosten: Chalet, € 74,- (ÜF) 3=2-Angebot von Dertour Strecke: 58 km
Immer wieder das gleiche Übel mit diesen solarbeheizten Duschen 😈 Während Marco noch ausgiebig das warme Wasser genießen kann, wird es bei mir immer kälter und kälter … Doch so bin ich wenigstens immer gleich hellwach. Den Tag gingen wir geruhsam an, gemütlich frühstücken, noch ein wenig im Camp umherschlendern, die schöne Aussicht genießen und so fuhren wir erst gegen Mittag in den Mudumu Park.
Die Bäume links und rechts der Pad waren von dem hellen Staub ganz überzogen, immer wieder standen „Elefantenschilder“ am Straßenrand. Irgendwie wirkte die Landschaft hier sehr unwirklich.
Auch das Schild des Mudumu Parks hatte seine besten Zeiten wohl schon hinter sich.
Den Eintritt mussten wir an der Ranger-Station Nakatwa zahlen und als wird dort ankamen, stand ein Landy mit deutschem Kennzeichen davor, und das kam ganz aus unserer Nähe. Wir unterhielten uns noch nett mit dem Besitzer, der eine mehrmonatige Rundreise machte.
Im Park hatte der Terios ordentlich zu arbeiten, die Landschaft war wunderschön, aber die Tiere machten sich rar. Naja, nach der heutigen „Rumtrödelei“ waren wir ja auch zur besten Tageszeit im Park 😗
Kurzzeitig hatten wir etwas die Orientierung verloren, denn die erhaltene Karte war nicht gerade der Renner, und so standen wir dann plötzlich vor der Lianshulu Lodge. Dennoch fanden wir den Weg zurück zur Mainroad, vorbei am mit Elefantenknödeln garnierten Airstrip.
Um 16 Uhr begann unsere Boots-Tour am Camp. Hier konnten wir noch einmal schön das Camp vom Wasser aus sehen, es hat ja schon eine traumhafte Lage.
Etwas weiter flussabwärts stiegen an einem Campground noch 2 weitere Gäste zu und somit waren wir dann zu Viert. Unser Guide war sehr engagiert, erklärte viel und man hatte das Gefühl, dass er gerne Touris über den Fluss schippert, das ist ja nicht immer so. Bee-Eater und Kingfisher ließen sich zuerst blicken, auch die seltene Lechwe-Antilope bekamen wir kurz zu Gesicht. Sie war aber schnell wieder verschwunden.
Die Hippos wurden langsam munter und Schreiseeadler zogen ihre Kreise in der Luft.
Die Landschaft entlang des Kwando ist wirklich wunderschön und hinter jeder Kurve ergeben sich neue Ausblicke.
Nun war es Zeit zum Drehen und es gab lecker Savanna Dry und Windhoek Lager. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch ein winziges Croc, das auf einem Stamm lag. Ach, Urlaub kann so schön sein!
Zurück im Camp saßen wir noch etwas auf unserer Terrasse. Heute war beim Abendessen im Gegensatz zu gestern richtig viel los! Alle Tische waren eingedeckt. Das 3-Gänge-Menü war wieder richtig lecker. Auch ein geruhsamer Tag wie heute kann richtig müde machen, so lagen wir schon um 21 Uhr im Bett und schlummerten auch bald ein.
Unterkunft: Camp Kwando Kosten: Chalet, € 74,- (ÜF) 3=2-Angebot von Dertour Strecke: 0 km
Für heute hatten wir einen kompletten „Ruhetag“ eingeplant. Einfach nur „Gucke“ war angesagt. Wie heißt es bei uns zuhause immer wenn nicht viel Zeit ist: „Im nächsten Afrika-Urlaub setzen wir uns einfach nur ans Wasserloch und gucke…“ Hier hatten wir zwar kein Wasserloch zum „Gucke“, dafür einen ganzen Fluss, der gemächlich vor sich hinfloss. Alles war ruhig, total idyllisch und die Landschaft super.
Doch vor dem eigentlichen „Gucke“ gab es zuerst ein leckeres Frühstück, danach kam der Guide von der gestrigen Bootsfahrt auf der Aussichtsterrasse zu uns. Wir unterhielten uns lange und er erzählte uns viel über Tiere, Pflanzen, die Natur und seine Kultur. Er wirkte richtig stolz, dass er uns das alles erzählen konnte.
Dann begann der „Einfach nur Gucke-Tag“ richtig und zwar auf unserer Terrasse 🙂 Wir beobachteten und bestimmten Vögel mit unserem Bestimmungsbuch. In unseren ersten Urlauben hatten uns Vögel gar nicht so sehr interessiert, aber da hatten wir ja auch noch Probleme ein Impala von einem Springbok und einen Kudu von einem Nyala zu unterscheiden 🤩
Plötzlich schwebte ein African Fish Eagle ein und landete direkt im Baum an der Aussichtsterrasse. Er saß dort eine ganze Zeit lang, dann hob er ab und flog ganz knapp über meinen Kopf und unsere Terrasse hinweg.
Der Tag mit „Gucke“ verging rasch und um 16 Uhr wollten wir wieder die Bootsfahrt machen. Einfach nochmal gemütlich über den Fluss schippern und die Tiere und die Landschaft genießen.
Als Sundowner gab es wieder Savanna Dry und Windhoek Lager, aber heute Abend war es nach Sonnenuntergang wesentlich kälter als gestern. Der Fahrtwind tat noch sein Übriges dazu, trotzdem wars SCHÖN! Übrigens finde ich das „Sundownern“ in Afrika sowieso eine total geniale Sache, das müsste man auch mal in Deutschland einführen!!!
Im Camp genossen wir noch die abendliche Stimmung (ein Bild dazu gibt’s im Rb vom bayern schorsch 😎 , ich hab´s verpasst zu fotografieren…) und wir waren immer noch erstaunt darüber, wie unterschiedlich die beiden unternommenen Bootstouren waren. Heute hatten wir viel mehr Tiere gesehen, sogar Elis, gestern war alles viel ruhiger, dafür konnten wir kurz die seltene Lechwe-Antilope sehen.
Heute gab es zum Abendessen vorzügliche Wildroulade und wir waren erstaunt, dass man auch an einem „Chilling-Day“ abends wieder müde ist 😄
Champagner8'684 Beiträge · seit 201003. Aug. 2012 · #73
Ahhh, das klingt irgendwie so richtig nach Urlaub 🙂 Ich bin eben auf meiner Terrasse gesessen und absichtlich einfach faul gewesen - und hab mir vorgenommen, in Botswana nicht dauernd auf die Uhr zu schauen, sondern auch mal nur zu "gucke" 🙂 Da passte dein Bericht über euren chilligen Tag genau!
Tolle Fotos wie immer - ach ja, mit den Federviechern ging es mir ähnlich: eigentlich hatte ich die für Namibia überhaupt nicht auf dem Plan, aber unser Guide hat darüber soviel gewusst, dass man gar nicht anders konnte, als sich dafür zu interessieren (okay, das war natürlich auch ein bisschen der Tatsache geschuldet, dass wir einen Abmangel von Großtieren hatten 😎 )!
casimodo4'528 Beiträge · seit 200704. Aug. 2012 · #74
Hallo Kathy & Marco,
eieiei.... 4 Jahre ist es nun her, daß wir selbst in Camp Kwando waren. Uns hat es dort auch super gefallen, nur das Essen war seinerzeit nicht so gut. Da scheint sich ja etwas zum Positiven getan zu haben.
Ihr macht das mit der Anordnung der Bilder nach meinem Geschmack echt perfekt. Mit welchem Programm stellt Ihr die Collagen denn her (Sowohl die Panoramen, als auch die "Nebeneinader-Bilder". Was Panoramen angeht, bin ich gerade dabei, meine ersten Erfahrungen zu sammeln, bin mit den Ergebnissen jedoch noch nicht zufrieden.
Ich freue mich auf die Fortsetzung und wünsche Euch ein schönes Wochenende Carsten
das mit den Donkeys hat bei uns sehr gut funktioniert. Der "Heizer" von Camp Kwando kam jeden Tag morgens ca. 5.00 Uhr und abends ca. 16.00 Uhr zum Anheizen des Ofens. Das Wasser hat dann locker gereicht, auch für ausgiebiges Duschen.
Zu Eurem Bericht: also diesmal habt Ihr wirklich besonders schöne Bilder eingefügt. Ganz große Klasse.
Vielen Dank, das ist sehr nett von Euch.
Camp Kwando ist schon sehr schön. Man kann dort so richtig die "Seele baumeln lassen". Man muss sich nur drauf einlassen.
Und was die Sundowner Tour anbelangt: wir können Euch da nur zustimmen, das ist eine herrliche Landschaft und der Driver (bei uns war das ein Mr. Beaster) war eine Sensation für sich.
Habt Ihr den gleichen Herrn gehabt?
Was mir bei Eurem Bericht vom Camp Kwando noch abgeht, wo bleibt das "Blaupunkt Blatthühnchen", das sich jeden Tag vor Tent Nr. ONE vergnügt hat???
Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung Eures wunderbaren Reiseberichts.
Danke für eure Komplimente, schön wenn euch der Reisebericht gefällt!!! Aber auch wenn es in Camp Kwando seeehr schön war, geht es dann im Reisebericht gleich weiter nach Ngepi.
@ Bele Hast du noch Zeit zum „Faulenzen“, du bist doch bestimmt schon kräftig an der Urlaubsvorbereitung? Ich würde sofort wieder mitfliegen 😄
@ Casimodo Die Bilder mache ich im Bildbearbeitungsprogramm nebeneinander und speichere sie dann wieder als ein jpg-Bild ab. Funktioniert eigentlich ganz gut, ist aber etwas mehr Arbeit.
@ bayern schorsch Bei der Bootstour hatten wir einen anderen Herrn als ihr, aber er hat sehr viel erklärt, es war sehr informativ und die Landschaft natürlich wunderschön! (Hatte nämlich auch schon negative Dinge über die Tour gelesen...) Jacanas gabs natürlich auch, fast hätte ich das hübsche Vögelchen unterschlagen 🤩
Unterkunft: Ngepi Camp Kosten: Tree House, Nam$ 1000,- (ÜF) Strecke: 245 km
Heute Morgen wollten wir gar nicht aufstehen, denn es war lausig kalt. Der Gedanke an die wohl kalte Dusche machte dies nicht einfacher. Dennoch blieb uns nichts anderes übrig 😕 Fertig machen, frühstücken, schnell zusammenpacken, den Rest bezahlen und schon waren wir auf der Piste nach Kongola.
Die Fahrt auf dem Trans-Caprivi Highway nach Divundu war unspektakulär. Marco wollte aber auch schnell in Ngepi ankommen, denn es ging ihm heute nicht sonderlich, so machten wir keine größeren Stopps. In Divundu bogen wir Richtung Botswana ab und nach 14 km kam der Abzweig zum Ngepi Camp. Die Piste war schon etwas abenteuerlich und die kleinen „Motivationschilder“ waren die Vorboten auf dieses doch „spezielle“ Camp. Hippie, Hippie 🤪
Wir erhielten das Tree House Nr. 11 und das hatte den Namen Baumhaus auch wirklich verdient. Ich hatte mich zuvor schon sehr auf diese Unterkunft gefreut, und sie war total nach meinem Geschmack! 3 Tage und Nächte mitten in der Natur!
Da wir 1a Aussicht auf den Okavango hatten, verbrachten wir den Nachmittag mit Tierbeobachtungen. Von unserem Häuschen sahen wir einige Hippos auf der anderen Flussseite, teilweise sonnten sie sich am Ufer, natürlich flatterte eine große Anzahl verschiedener Vögel umher und selbst Otter tummelten sich im Wasser des Flusses.
Marco hatte heute keine großen Ambitionen mehr viel zu unternehmen, hing vor Übelkeit mehr oder weniger im Camping-Stuhl herum oder suchte nach sonnigen Plätzchen, um sich aufzuwärmen. Ich testete zwischenzeitlich die lustige Außendusche und wow, es gab HEISSES Wasser!!!
Der Bar-/Rezeptionsbereich und die Aussichtsterrasse, auf der es auch das Abendessen geben sollte, waren nett und afrikanisch angelegt. Überall gab es „Kleinigkeiten“ zu entdecken. Dazu aber mehr in der Fortsetzung des Reiseberichtes.
Abendessen war um 19.30 Uhr. Kurz davor machten wir uns mit unseren Lampen auf den Weg dahin, es war stockdunkel und schon unheimlich. Da wir den kürzeren Fußweg noch nicht kannten, liefen wir die längere Fahrstrecke und hatten immer Angst, dass irgendwo aus dem Gebüsch ein Hippo auftaucht…
Als wir im Restaurant ankamen war ich schon etwas enttäuscht. Es stand auf jedem Tisch, der vorbestellt war, genau eine Öllampe… und das wars… keine Decke, nicht einmal ein klitzekleines Deckchen… Hui, wenn man vom Camp Kwando kommt ist das echt bescheiden. Dort gab es jeden Abend liebevoll gedeckte Tische, immer anders gefaltete Servietten, Deko 🙂 und überall standen Kerzen entlang der Holzdecks. Und hier??? Aber ich sage ja immer, dass ich keinen “Luxus“ brauche und wegen Deko war ich auch nicht hier, die habe ich ja daheim 😉
Als wir mittags für das Essen reserviert hatten wurde uns gesagt, dass es einfache, aber selbst gekochte, typische Küche ist und so war es dann auch. Zur Vorspeise gab es die Auswahl von einem Salat 🤨 danach bekam man am Buffet immer einen Löffel von allem auf den Teller geklatscht, aber das Dessert wurde serviert. Irgendwie fand ich das echt schade, (gehört aber wohl zur „Philosophie“ des Camps), denn das Essen an sich, war, abgesehen von Salz, eigentlich echt gut. Wie viel mehr könnte man da nur rausholen, wenn man sich ein bisschen mehr Mühe geben würde!!! Noch ganz kurz: Es störte eigentlich nur mich ein wenig, denn Marco bekam persönlich serviert auf einem Teller, trockene Brötchen und eine Coke 😎
Dies soll jetzt nicht zu negativ klingen, denn ich würde wieder ins Ngepi Camp gehen, auf alle Fälle. Und so einfallslos das Ambiente beim Abendessen war, so ideenreich, lustig und amüsant ist das ganze restliche Camp 🤪 Dazu aber mehr im übernächsten Teil 😎
jetzt erst habe ich Euren neuerlichen RB entdeckt ! Sehr interessant, da ja auch einige Strecken und Unterkünfte dabei sind, die ich mir für eine neuerliche NAM/BOTS-Tour ausgesucht habe - wann auch immer !
Mir gefallen Eure Bilder sehr gut ! Und ich freue mich auf den Bericht über die weitere Tour !!!
Aber a weng bin ich schon neidisch, dass Ihr gleich 2mal im Jahr ins südliche Afrika reist !!! Da habt Ihr Euch den Virus wohl beide eingefangen, was ? Ich suche noch nach einem Rezept, wie man den übertragen kann - bei anderen Krankheiten ist das doch auch soooo einfach 🙂
Wünsche Euch weiter schöne Zeiten im südlichen AFrika & freue mich auf die Fortsetzung sowie weitere Berichte von weiteren Reisen !
ich bin jetzt auch nach mehrwöchiger Forums-Abstinenz wieder eingestiegen und direkt hinein ins feuerrote Spielmobil 😄 Muss doch auch mal kontrollieren, was mein Gatte den ganzen Tag so liest 😗
Von Eurem Bericht bin ich ganz begeistert, witzig und informativ geschrieben und die Photos!!! Wow - aber ich will nicht in der Wunde bohren - das mit dem Kamera-Ausfall hört sich schrecklich an und ich bin schon ganz gespannt, was Euch da passiert ist. Auch hoffe ich, dass es dem Marco nicht lange schlecht ging. Im Urlaub krank sein ist echt die Höchststrafe, da kann ich ein Liedchen von singen.
Das Camp Kwando hat uns damals auch sehr gut gefallen. Es tut ein wenig weh, wenn Du schreibst, dass Du froh warst, kein Chalet in der zweiten Reihe zu haben. Wir hatten nämlich genau so eins, weil während unserer Zeit die Häuschen in der ersten Reihe wegen Hochwassers überflutet waren 🤢 🙁 So konnten wir zwar Nachts die Nilpferde hören, aber nicht direkt von der Terrasse sehen. Der Sternenhimmel hat uns aber entschädigt. Ich finde es irgendwie sehr schade, dass gerade in letzter Zeit so schlechte Berichte über das Camp kursieren und freue mich umso mehr über Euer positives Feedback.
Bei dem Ngebpi Camp war ich sehr am zögern, ob ich es für unsere nächste Reise 2013 buchen soll. Am Ende fand ich es etwas zu abenteuerlich, weil alles sehr offen wirkt (Mücken, Spinnen ?) und die Berichte über das schlechte Essen haben mich abgeschreckt. Allerdings, wenn ich jetzt Deine Bilder sehe, kommen mir doch Zweifel, ob es kein Fehler war... Es sieht wirklich toll aus!
Hallo Antje, ja hat das Infizieren mit dem Afrika-Virus immer noch nicht ganz funktioniert??? Dir wollten doch da einige Fomis dabei helfen 😗 😗 😗 Oder erinnere ich mich da nicht richtig, wenn ich an Kronau denke???
Hallo Kerstin, schön, dass auch du gleich ins „Feuerrote Spielmobil“ eingestiegen bist!
Ja, das Camp Kwando. Ich hatte mal Bilder gesehen, als die Häuschen in erster Reihe überflutet waren, da hätte ich dann eines in zweiter Reihe bevorzugt 🤪 Uns hat an unserem etwas gestört, dass es weit vorne war. (Aber da wir ja jetzt wissen, dass der bayern schorsch dieses auch schon hatte, sind wir natürlich mächtig stolz 😉 ) Eigentlich hätten wir lieber eines weiter weg vom Haupthaus gehabt, aber manche Leute bevorzugen wahrscheinlich direkt das Erste. Ich hatte das Gefühl, sie wollten uns mit dem ersten Häuschen was Gutes tun, denn weiter hinten wären auch noch welche frei gewesen.
In Ngepi hatten wir das Glück, ein wirkliches Baumhaus zu haben 🙂 Wir haben uns an einem anderen Tag aber noch ein paar andere Baumhäuser angeschaut und da hätten mir manche weniger gut gefallen, da die Aussicht nicht so toll war… Mit Mücken und Spinnen hatten wir keine Probleme, die finden ja gleich wieder den Weg ins Freie 😄 Ja, zum Essen liest man ja nicht gerade immer das Beste. Man kann es eben nicht mit Camp Kwando vergleichen, aber da scheint es ja bei euch nicht so gut gewesen zu sein. Ich finde das aber auch nicht ganz so schlimm, wenn es mal 3 Tage nicht so der Brüller ist, überlebt man es auch. Am liebsten mag ich sowieso Braai-Abende 😛
Wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Reisebericht!