erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200920. Sept. 2012 · #261
Lope:
"Stehlen" kann man "unseren" Platz in diesem Sinne nicht - es ist schön, wenn die Geschichte nicht immer nur ein Monolog ist, sondern auch mal Rückfütterung kommt. Wenn ihr aber einen kompletten Bericht schreiben wollt, macht es wahrscheinlich tatsächlich mehr Sinn, das in einen eigenen Thread zu packen, dann ist es für die Mitleser einfacher, daran anzuknüpfen.
Noch mal zum Fotos einbinden: Rechne Deine Bilder vorher auf ca. 1000-1500 Pixel längste Seite herunter, also z.B. 1500px breit x 1000px hoch. Sieh zu, dass das JPG Bild unter 1MB groß bleibt. Dann "Datei hinzufügen" auswählen und dann den "Einfügen" Knopf drücken, dann erscheint später das Bild an der Stelle im Text, wo jetzt der Cursor steht. Mit Bildern in voller Auflösung geht das aber wahrscheinlich nicht.
Nenette schrieb:Hallo Moose und Erdferkel, da hab ich doch seit Tagen/Wochen/Monaten um euren Bericht herumgelesen und wenn mir nicht die große Anzahl der Antworten und Aufrufe heute ins Auge gefallen wäre (autsch), dann hätte ich tausende super Fotos inclusive der witzigen Bildbezeichnungen und einen Spitzenreisebericht verpasst. Ich hab mir grad 43 Seiten reingezogen!
Vielen Dank für diesen netten Abend, Nenette
Hallo Nenette,
das ist ja mal Einsatz! Freut mich sehr, dass Du zu uns gefunden hast. Herzlich willkommen! Uns ist klar, dass wir uns hier in einem Namibia-Selbstfahrer-Forum befinden. Aber es gibt leider kein lebendiges Madagaskar-Forum. Also was lag näher, als unseren Fotobericht hier einzustellen? Hier sind wir seit Jahren "zu Hause", hier kennen wir viele Leute, es ist einfach unser liebstes Forum überhaupt! Und obwohl unsere Reise exotisch daherkommt, gibt es doch so einige FoMis, die unseren Bericht verfolgen. Und es gibt Leute wie Dich, die dann doch mal vorbeischaun und hängen bleiben. Krass, dass wir jetzt schon auf Seite 44 sind und schon über 18.000 Hits haben. Das hatten wir wahrlich nicht erwartet. Genau das gibt uns immer wieder den Ansporn, weiterzumachen. Nicht zuletzt aber machen wir das natürlich auch für uns, so brennt unsere Reise noch länger nach. 😉 Liebe Grüße,
nana76 schrieb:Nachdem wir heute unsere Flugtickets etc im Reisebüro abgeholt haben, haben wir gleich einen neuen Auftrag für den nächsten Urlaub da gelassen. Und zwar soll es dann nach Madagaskar gehen. Euer Reisebericht hat dazu einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet. 🤪 Danke !
Wenn ich mich diesbezüglich mal mit Fragen an Euch wenden dürfte, fänd ich das super!
Hallo nana76,
immer her mit den Fragen! Was wir beantworten können, beantworten wir gern. Ich hoffe, Ihr bekommt keinen Schock fürs Leben, wenn Ihr ein Angebot für Madagaskar aus einem Reisebüro bekommt. Obwohl es eines der ärmsten Länder der Welt ist, sind die Reisen extrem hochpreisig. Aber wir können Euch dann gern auch noch Alternativen aufzeigen. 🤪 Liebe Grüße,
Sabine26 schrieb:... wow, ich glaube, da würde ich gerne mal hin.
Euer Bericht und vor allem die tollen Fotos bestätigen das. Ich weiß nicht, ob das täuscht, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Farben auf dieser Insel so ganz anders sind als überall dort, wo ich bisher schon war.
Danke, dass ich mitreisen darf.
Viele Grüße Sabine
Hallo Sabine,
freut uns, dass Du in unseren Knäckebrot-Thread gefunden hast. Ja, es stimmt, Madagaskar verwöhnt einen mit vielen Farben. Und dabei waren wir in einer recht trockenen Zeit auf der roten Insel. Ich kann es mir kaum ausmalen, wie schön es erst in der Regenzeit sein muss, wenn alles grün ist und blüht! Liebe Grüße,
Dies ist die Kirche des Dorfes. Nahezu sämtliche Kinder waren dort versammelt und hielten eine Chorprobe für ein anstehendes Fest ab. Wir standen wie elektrisiert im Hintergrund und haben den Gesang genossen. Welche eine Stimmung!
Dies ist der Friedhof des Dorfes. Die Madagassen haben meist nichts dagegen, wenn man sich die Grabstätten anschaut und sogar fotografiert. Der madagassische Totenkult beruht auf dem Glauben, dass die Vorfahren immer ein Teil der Familie bleiben. Die Ahnen steuern aus dem Jenseits die Geschicke ihrer Nachfahren. Oftmals werden für die Toten viel aufwendigere Häuser gebaut als für die Lebenden.
Ich möchte Euch an dieser Stelle eine Dokumentation von Sir David Attenborough über Madagaskar empfehlen, die an den nächsten 2 Montagen im Ersten ausgestrahlt wird. Leider ist es nur eine gekürzte 2teilige Version von ursprünglich 4 Episoden. Aber nichtsdestotrotz können wir bestätigen, dass es sich unbedingt lohnt, einmal reinzuschauen. Gigantisch schön!
Also, morgen und am 1.10. um 20:15 Uhr im Ersten!!!
MooseOnTheLoose schrieb:Wir besuchen ein Dorf südlich von Antsirabe. Ein Einheimischer hat dort ein großartiges Projekt aufgebaut. Er macht den Leuten in den Dörfern den Anbau von Obst schmackhaft. Er vermittelt ihnen, dass wenn sie Obstbäume anpflanzen und diese NICHT zur Herstellung von Holzkohle wieder abholzen, sie auch von dem Obst leben können, dass sie ernten. Damit wird diese Gegend partiell wieder aufgeforstet, und sei es nur durch Obstbäume. Ich glaube, hauptsächlich gibt es dort Orangenbäume. Hier ein paar Eindrücke dieses Dorfes, in dem wir sehr herzlich willkommen geheißen wurden.
Klaus, bitte schreibe auch Du noch etwas zu diesem Projekt, Du kennst es so viel besser als wir!
Hallo,
Da kommen unsere prähistorischen Internetverbindungen kaum noch mit, nochmals 3 Seiten mit tollen Fotos & Reiseberichten seit ich das letzte mal online sein konnte. Über das Projekt von Louis de Gonzague kann man folgendes sagen: der Mann stammt aus diesem kleinen Dorf nördlich von Ambositra ab, er ist etwas über 70 Jahre alt und hatte vor etwa 10 Jahren beschlossen auf seine Weise gegen die verheerende Abholzung etwas zu unternehmen. Er sät und veredelt ständig alle mögliche Zitrusbäume und erklärt anderen wie man Obstgärten anlegt und damit einen Nebenverdienst haben kann. Ein originales "Aufforstung Projekt" um zu vermeiden das alles was Holz enthält in Holzkohle verwandelt wird.
Nach etlichen abgebrochenen Versuchen sangen sie es einmal komplett durch, die Geduld hatte sich also gelohnt. Auf Soundcloud habe ich nur diesen gelungenen Ausschnitt abgelegt.
Ich hatte nach dem Projekt inzwischen noch ein bißchen recherchiert, die Informationen sind sehr dünn gesät und nur auf Französisch. Unter anderem hat Reiseleiter hier geschrieben:
Der Ortsname Tsarasaotra, den ich in dem Forumseintrag gefunden hatte, führt bei Google Maps leider in eine Geröllhalde. Zu der Zeit funktionierte aber noch die GPS-Trackaufzeichnung auf meinem Handy, so habe ich die Kirche wieder gefunden.
Der genaue Ortsnamen ist Iarinoro und nicht Tsarasaotra (das übrigens ein schönes Dorf und keineswegs eine Geröllhalde ist). Die Chronik über Louis de Gonzague hatte ich schon vor einigen Jahren geschrieben & inzwischen vergessen-ganz gut recherchiert! Wir sind gerade in Manakara, die haben es irgendwie geschafft den Sattelschlepper von der eingestürzten Brücke weg zubringen aber jegliche Verbindung außer Pirogen ist nicht mehr möglich und keine Spur von einer Lösung ist sichtbar.
ich melde mich heute auch mal wieder zurück. (Ich mußte leider 3 Tage lang das deutsche Gesundheitssystem testen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es schön ist, endlich wieder daheim zu sein!) Das mit der Brücke in Manakara hat mich sehr schockiert. Aber bitte sage nochmal, kommt man jetzt denn noch zu den Beach Bungalows des La Vanille und zu unserem geliebten Eden Sidi Hotel??? Schön, im Reisebericht von Lope -in ihrem eigenen Thread- jetzt viele Stationen unserer Reise auch noch einmal aufs neue durchleben zu können. Danke, dass Du sie in unser schönes Namibia-Forum gelotst hast!!! Liebe Grüße,
erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200928. Sept. 2012 · #272
Auf der Fahrt von Manakara zum Ranomafana-Nationalpark machten wir Halt an einer kleinen Ansammlung von Häusern, deren Bewohner uns einige besonders prachtvolle Exemplare von Chamäleons auf den Bäumen zeigten. Die Tiere sind mittlerweile so zutraulich geworden, dass man sie auf sich herumkrabbeln lassen kann:
Das Vergnügen währt allerdings nicht allzu lange, die Tiere sind ganz schön schwer und die scharfen Krallen fangen an, richtig weh zu tun, wenn sie sich an einem festklammern.
Irgendwann möchte Schlecki auch wieder gerne auf den Baum zurück:
Und wech isser:
Was haben wir hier? Etwa ein aufgerissenes Schlangenmaul?
Auch ich möchte Euch ein paar meiner Fotos der tollen Chamäleons am Wegesrand zeigen. Für uns war es ein absolutes Highlight, diese possierlichen "Haustiere" der Familie so hautnah erleben zu dürfen.
Beate21'117 Beiträge · seit 201029. Sept. 2012 · #277
Hallo ihr Lieben,
nach längerer Abstinenz habe ich heute wieder in eurem Bericht gelesen und die wunderschönen Fotos bewundert! Danke 😘 Puh, bis Seite 32 bin ich gekommen, nun bin ich ganz tüdelig von all den Farben und Eindrücken 🤪 Kein Wunder, dass bei euch das Madagaskarfieber noch brennt 🙂
Momo hat sich den Coquerel Sifaka ganz interessiert angesehen... Ein Kumpel zum spielen und auf die Bäume toben? 😗
Melde mich noch per mail Liebe Grüße aus dem Schietwetter Beate
Susa6687 Beiträge · seit 201229. Sept. 2012 · #278
Jetzt habe ich die 47 Seiten Eures Reiseberichtes auch bewältigt...
Sooooo schön, besonders die Bilder.
Und ich habe mir den Madagaskar-Reiseführer (Buch) 🤪 gekauft, denn für mich steht fest: Da will ich auch hin.
danke für Deine Zeilen. Schön, wieder von Dir zu lesen. Ich wollte mich auch schon längst mal wieder per mail bei Dir gemeldet haben. Steht aber auf meiner To-Do-Liste jetzt ganz oben drauf! Ich stelle mir grad Momo beim Anblick des Sifakas vor!!!!!!!!! 🤩 Grüß den kleinen Kerl ganz lieb von uns! Alles Liebe in die Kapregion,
das freut uns aber, dass Du auch gern nach Madagaskar möchtest und wir den Anschubs dazu geben konnten. Dieses Land ist jeden Besuch wert! Der Tourismus ist so wichtig für die Menschen dort, für die Flora und die Fauna. Denn wenn die Leute sehen, dass mit Tourismus Geld zum Überleben verdient werden kann, dann sehen sie auch, wie dringend ihre Umwelt geschützt werden muss! Und vielleicht gelingt es dann auch, der Zerstörung Einhalt zu gebieten, zu retten, was zu retten ist. In diesem Sinne liebe Grüße aus dem sonnigen Berlin,