ZWar liegt unser Aufenthalt jetzt schon drei Jahre zurück, aber mir kommt es vor, als sei es letzte Woche gewesen.
An dem Wasserlochgebiet Sueda und Salvadora haben wir neben 200 Springböcken und Zebras auch einen Löwen entdeckt (als die Springböcke und Zebras die Löwin entdeckten, brachen sie spontan auf).
Ich bin schon ganz gespannt, wie es nun weiter geht. Neidvoll musste ich feststellen, dass Ihr Hyänen, Elenantilopen sowie Kronenducker gesehen habt, die sich uns - ebenso wie Erdmännchen und Flamingos - nicht zeigten.
Steffi82672 Beiträge · seit 201117. Aug. 2012 · #62
Hi,
sowas Gemeines: Tiere auf dem Rhino-Drive 🙄 ... und dann auch noch Elefanten 🤩 ... Sandra, ich glaub, ich mag dich mal für ein paar Sekunden nicht mehr 😎 ! ... Aber was Elefanten und Fluchtweg angeht: Nach ein paar Mal Afrika ist meine/unsere persönliche Fluchtdistanz 😉 zu den Tieren zwar mittlerweile geringer geworden, aber bei Elefanten bevorzuge ich immer einen schnellen Fluchtweg für Auto und Mensch. In Tansania wurden unser Auto auch einmal ganz freundlich von einem großen Elefantenbullen aus vielleicht zwei Metern Entfernung begutachtet, als ein anderes Auto beladen mit einem Paar und drei Kleinkindern meinte uns einkeilen und dann auch noch laut Lärmen zu müssen (die Kinder wollten noch näher an den Eli ran 😣 ). Da wurde uns dann doch ziemlich mulmig und wir waren froh, als der Dicke freundlich auf die Störung reagierte und einfach nur von dannen zog...
Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201217. Aug. 2012 · #63
Guten Tag und schönen Freitag!!!
Ich meine mich auch erinnern zu können, dass du gerne mal nen Elefanten übersiehst, nicht wahr? 🤪 😄 War das nicht sowohl in Tansania als auch in Namibia so?
@MoRi: Danke für die netten Worte, mich freut es echt, wie viele Menschen mir schreiben, dass ihnen der Bericht gefällt. Hätte ich nicht gedacht. Irgendwie macht mir das aber auch großen Spaß, schade dass nur noch ein paar Tage übrig sind. Wie du siehst, haben "unsere" Springböcke den Löwen noch nicht entdeckt. Ich glaube, die haben sich gegenseitig nicht gesehen oder gerochen, denn nach einiger Zeit verzog sich auch der Löwe, obwohl reichlich Mittagessen um ihn herum stand. Aber was ich auch gelernt habe in Afrika - männliche Löwen sind wohl echte Paschas, die jagen vorzugsweise nicht selbst...😁
PS: Wir haben Kronenducker gesehen? Wo? 😊
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http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/239518-diesmal-namibia-26-mai-13-juni-2012.html Reisebericht Alaska 2013 - Link auf Anfrage ;-)
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Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201217. Aug. 2012 · #64
Und immernoch ist Samstag, der 09. Juni 2012...
Zurück im Camp besteigen wir den Wasserturm. Von dort aus sehen wir, dass Elefanten am Wasserloch sind. Also fahren wir tanken, dann kurz zum Wasserloch gucken.
Es ist echt warm heute...
Ja, tschüß auch! 😛
Familie Kudu stellte sich uns auch vor 😁
Danach stellen wir das Auto ab und gehen zum Treffpunkt. Pünktlich geht der Afternoon-Game Drive los. Zuerst fahren wir in Richtung Andersson Gate, dabei sehen wir Gnus, Zebras, Elefanten und Springbockies, wie unser Guide sie nennt.
Dann fahren wir ans Wasserloch Ombika - und dort sehen wir Löwen im Schatten eines Baumes liegen. Wir zählen 4 Faulenzer - es sind noch keine Jagdtemperaturen.
Auf der weiteren Fahrt haben wir kein großes "Sicht"-Glück, außer ein paar vereinzelten Tieren, ein paar bunten Vögeln und dem "Schatten" eines Geparden ist nicht viel los, unser Guide gibt sich die größte Mühe.
Diese Augen!!! 😎
Auf der Rückfahrt dann doch noch ein richtiges Highlight - einige hundert Zebras im Licht des Sonnenuntergangs auf einem Treck in Richtung Nebrowni - das war ein tolles und eindrucksvolles Bild.
Auch am Wasserloch bleiben wir noch 'ne Weile und beobachten das Treiben...
Die Milchbar ist eröffnet:
Ist dieser kleine Punk nicht absolut niedlich!?😘
Modderpferdchen...😃
Sonnenuntergang im Etosha Nationalpark:
Und weil wir so lange dableiben, ist das Tor geschlossen, als wir zurückkommen - ohne Guide wär das ein Problem, mit Guide isses keins 😉. Wir dürfen also trotzdem rein, bedanken uns und gucken kurz zum Wasserloch - an dem nix los ist - um dann zu 18.30 Uhr ins Restaurant zu gehen. Es gibt Abendessen vom Buffet und es schmeckt uns. Auch nach dem Essen "wandern" wir nochmal zum Wasserloch. Und siehe da, nun stehen 3 Elefanten da, es sind Zebras gekommen, Springböcke. Später kommt noch ein Elefant und ein Nashorn dazu.
Gut's Nächtle!
Kosten heute: Afternoon Game Drive 1.000 NAD Abendessen Okaukuejo 170 NAD p.P. ohne Getränke
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Namibia07373 Beiträge · seit 200717. Aug. 2012 · #65
Danke Sandra für den tollen Bericht! Bitte ganz schnell weiterschreiben!:) 😎
0
Steffi82672 Beiträge · seit 201117. Aug. 2012 · #66
... 😊
ja, also, ich konzentriere mich eben auf die kleinen Dinge des Lebens 😗 ... und außerdem: So ein Elefant ist echt leicht zu übersehen, ich schwör's! 😛
Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201217. Aug. 2012 · #67
😄 😄 😄
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Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201217. Aug. 2012 · #68
So, dann mach ich mal weiter -
mit Sonntag, dem 10. Juni 2012...
5.30 Uhr - Guten Morgen! Weil's Frühstück heute erst ab 6 gibt, bleiben wir eine halbe Stunde länger liegen. Heute geht's enmal quer durch den Park, ca. 120 km, nach Namutoni. Wir packen also mal wieder, frühstücken und fahren los. Frühes Erscheinen sichert die besten Pllätze - ist beim Tiere Beobachten nun nicht anders als im normalen Leben.
Nicht weit vom Camp entfernt rennt schon das erste Nashorn über die Straße. Es ist zu weit weg für ein Foto, aber da in der Nähe ein Weg abgeht, fahren wir auf Verdacht dort entlang. Könnte ja sein, dass.... Und richtig! Dort tummelt sich ein zweites! Wir fotografieren es (ich wusste nicht, dass diese Viecher Haken schlagen können 🤩 ).
Wir fahren nach Sueda, Salvadora, mal gucken, ob der Löwe von gestern noch da ist oder seine Familie. Ist er nicht.
Bei Salvadora jedoch "erwischen" wir drei Geparden beim Frühstück. Hmmmm, lecker. Ein bisschen zuschauen, staunen, wie schnell diese Gruppe unsichtbar wird, wenn sie sich ins Gras duckt - und weiter (nach einer halben Stunde).
Wir fahren noch zu einigen Wasserlöchern, sehen Raubvögel, Antilopen, es steht da so einiges an und auf der Straße "rum" 😄
Das spricht für Elefanten...
Wir fahren auch zum Etosha Lookout einige Meter in die Pfanne hinein. Hinter uns die Savanne, vor uns einige zig Kilometer weißes Nichts.
Kurz nachdem ich mich beschwere, dass heute noch keine Giraffen zu sehen waren, sehen wir eine große Herde an und auf der Straße stehen. Wie unterschiedlich die doch aussehen!
Es gibt auch wieder Zebras, Gnus - die kämpfen sogar miteinander - ,
einen Herrn Sekretär, Schakale, Springböcke. An einem von ganz vielen Impalas besuchten Wasserloch treibt sich eeeene Hiiiieeeene herum 😉
Achtung, Attacke!!! Fortsetzung folgt...
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Wie du siehst, haben "unsere" Springböcke den Löwen noch nicht entdeckt. Ich glaube, die haben sich gegenseitig nicht gesehen oder gerochen, denn nach einiger Zeit verzog sich auch der Löwe, obwohl reichlich Mittagessen um ihn herum stand. Aber was ich auch gelernt habe in Afrika - männliche Löwen sind wohl echte Paschas, die jagen vorzugsweise nicht selbst...😁
PS: Wir haben Kronenducker gesehen? Wo? 😊
Ich meinte Klippspringer (nicht Kronenducker). Die Klippspringer kommen aber ebenso auf die Neidliste wie das Nashorn und die Geparde, die wir auch nicht zu sehen bekommen haben.
Dass bei unserer Beobachtung die Zebras und Springböcke abrupt davon rannten, hing damit zusammen, dass die Löwin sie verjagte (hatte wohl Appetit).
Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201217. Aug. 2012 · #70
Oh, MoRi, nicht neidisch sein. 🤨
Bestimmt hattet ihr auch einen schönen Urlaub in Namibia. Wir hatten nur ein bisschen ein anderes Tiersichtungsglück als ihr.
Liebe Grüße Sandra
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Peter1969107 Beiträge · seit 201217. Aug. 2012 · #71
@Sandra tolle Sichtungen und schöne Bilder. Ich möchte die alle auf meine Tierbeobachtungswunschliste setzen. Kann ich bitte das Bestellformular haben 🙂
aluschip88 Beiträge · seit 201217. Aug. 2012 · #73
ein sehr informativer Bericht. wir fahren im November nach Nam. Sind 4 Tage im Etoscha. Hoffentlich sind auch ein paar Tiere zu sehen. Wir waren vorigen Herbst im Krüger-Park. Dort haben wir die Big Five gesehen. So ne Safari ist schon was Geniales.
Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201218. Aug. 2012 · #75
Also irgenwie hab ich jetzt auch langsam das Gefühl, dass wir großes Glück hatten. Das Tiersichtungsglück war wohl mit uns 😉
@Peter: Danke für die lobenden Worte. Es tut mir aber leid, ich hätte dir den Bestellzettel gern geschickt, aber der war in meiner Hosentasche und bei der letzten Wäsche... 🙁 😄
@Nana76: Auch dir ein großes Dankeschön. Beim nächsten Mal schick ich die Glücksfee mit dir mit 🙂
@aluschip: Cooler Name 😄 Na, die Big Five haben wir nicht gesehen, uns fehlen Büffel und Leopard. Aber trotzdem war es super. Viel Spaß im Etosha - ich fand's großartig. Übernachtet ihr im Park? Wir haben keine Tiere mitgenommen 😛 , es müssten (fast) alle noch da sein - also gute Chancen auch für euch, welche zu sehen...;)
Ja, Lil, wir konnten es auch kaum glauben. Wir standen einfach da und staunten und unser Grinsen wurde von Tier zu Tier immer breiter 🙂 Und nun schreib ich mal weiter, hab ja nicht mehr sooo viel Zeit bis zu deinem Abflug...;)
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Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201218. Aug. 2012 · #76
Dann mach ich mal wieder weiter. Guten Morgen!!!!
Und es ist weiterhin der 10. Juni 2012, Sonntag.
Gegen 13.30 Uhr treffen wir im Fort Namutoni ein.
Wir bekommen den Zimmerschlüssel und fahren in Richtung Zimmer 12. Man kommt nicht ran sondern muss sich seine Koffer abholen lassen. Über Holzstege geht es rumpelnderweise vorwärts. Das Zimmer ist toll - mit bodentiefer Wanne und Außendusche - schick. Wir schauen uns kurz um und fahren dann nochmal los, bis 17.20 Uhr ist ja noch Zeit. Weil Thomas unbedingt Warzenschweine sehen will und es die bei Chudop geben soll, fahren wir erstmal dorthin. Später wollen wir noch nach Kalkheuwel (klingt in unserer Beschreibung interessant).
Aber das schaffen wir nicht mehr, am ersten Wasserloch ist es doch zuuuuu spannend 🙄 Wir sehen viele Impalas, Zebras, Giraffen, Geflügel, Springböcke und - Löwen.😃
Insgesamt zählen wir 10 Löwen. Und die starten den einen oder anderen Versuch, ein unvorsichtiges Opfer zu finden.
Vielleicht sieht sie mich nicht...mal gaaaanz klein machen:
Ein Versuch...gescheitert...
Und da schaut sie ihrem Abendessen hinterher...
Ist noch was zu wittern?
Das war wirklich spannend. Etwa 3 Stunden haben wir uns dort aufgehalten - keine Zeit mehr für weiteres. Auf der Rückfahrt zum Fort sehen wir noch einen Elefanten, kämpfende Giraffen -
Das rumst ganz schön!
Als alles geklärt ist, zieht man von dannen...
Die sind auch beide lustig gewesen, die haben nur für's Foto fein posiert...
War gut so? Ja, dankeschön!!!
Pünktlich sind wir am Tor.
Abendessen gibt es heute, nachdem wir das campeigene Wasserloch (ohne Tiere) besucht haben und auf das Dach des Gebäudes geklettert sind. Dann gab es Eland-Steaks mit Reis, ich vorher Butternut-Suppe, Thomas Salat - und heute beide keine Dessert.
Genudelt gehen wir ins Zimmer, telefonieren zwischendurch mit zuhause und gehen dann frisch gebadet ins Bettchen. Gute Nacht!
Achso, heutige Kosten: Abendessen Namutoni Hauptgang 110 NAD p.P. Suppe 40 NAD Salat 45 NAD
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Hanne6'152 Beiträge · seit 200618. Aug. 2012 · #77
hallo Sandra,
irgendwie hab ich Deinen Reisebericht übersehen 😮 wie sagt man, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Find es immer nett, wenn man die Route mitverfolgen kann - ab und zu kennt man einiges. Danke , dass Du uns über alles informierst. Sonnige Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201218. Aug. 2012 · #78
Macht ja nix, Hanne, hast ihn ja noch gefunden 😉
Les ich da "16 x Namibia" in deiner Signatur? Ihr müsst ja das Land in- und auswendig kennen!? 🤩 Toll!
Viel Spaß beim Weiterlesen.
Sandra
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Sandra#21Themenstarter105 Beiträge · seit 201218. Aug. 2012 · #79
So, und langsam geht unsere Reise zuende...
Es ist nun Montag, der 11. Juni 2012. Heute verlassen wir den Etosha Nationalpark - mit einem weinenden Auge und vielen vielen tollen Eindrücken, die wir niemals mehr vergessen werden...
Schon wieder klingelt der Wecker vor dem Aufstehen - 5 Uhr. Es ist saukalt (Entschuldigung) - nur 3°C, wieder einmal. Wir packen zusammen, gehen frühstücken und verlassen etwa 7 Uhr das Gelände des Camps.
Bis 11 Uhr stromern wir noch im Park herum, so richtig können wir uns nicht trennen.
Wir treffen Geier,
Gnus,
Zebras,
natürlich Springbockies,
einen Gleitaar (eigentlich mehrere, aber den hier fanden wir besonders toll)
Giraffen.
In der Fisher's Pan steht auch noch Wasser...
Und dieses Geflügel kann sogar fliegen, hätten wir nicht gedacht...
und dann fahren wir über Chudop nach Kalkheuwel, da wollten wir ja gestern schon hin. Plötzlich fahren wir durch eine Staubwolke sondergleichen. Die kommt wahrscheinlich von der Pan, es ist arg windig heute.
An den Wasserlöchern ist heute morgen recht wenig los, ist bestimmt zu kalt.
Vielleicht ist der hier ja auch für den Nebel verantwortlich:
Unterhalten die sich über uns?
Schnell noch zum Dik-Dik Drive, hier treffen wir sogar einige Damara Dik-Diks.
Für die Geier ist es offensichtlich warm genug für die große Wäsche:
Wir peilen also das Waterberg Plateau Camp an. Dies soll unsere letzte Station hier in Namibia sein.
Über das Van-Lindequist-Gate verlassen wir den Park und fahren über die B1 Richtung Tsumeb. Da dies eine recht große Stadt ist, tanken wir hier, holen noch einmal Bargeld und testen "African Fast Food" bei Wimpy's. Das schmeckt uns gut. Eingefunden haben sich hier auch zwei Niederländer, die mit ihren Motorrädern das Land erkunden - naja, das wär wie gesagt nix für uns, jetzt, wo wir die Straßenverhältnisse kennen. Und zu den spannendsten Plätzen kommt man ja mit dem Motorrad gar nicht erst.
Nun weiter Richtung Otjiwarongo (das liegt in Otjozonjupa 😉 😄 ), ist ein bisschen langweilig. Immer geradeaus, kaum Viecherl. Einige Warzenschweine und ein, zwei Erdmännchenkolonien (denken wir, sind zu weit weg, können auch Zebramangusten gewesen sein😊 ), mehr nicht.
Hinter Otjowarongo biegen wir ab in Richtung Okakarara. Bis dahin fahren wir aber nicht. Vorher geht der Abzweig in den Waterberg Plateau Park ab. Die Landschaft ist schön, aus der Ebene erhebt sich das Waterberg Plateau. Ganz grün und oben schaut rotes Gestein hervor, sieht gut aus so kurz vor Sonnenuntergang.
Die letzten 24 Kilometer sind wieder rote Sandpisten und ca. 17 Uhr sind wir am Camp. Ich checke für uns ein, nach uns nur noch eine spanische Familie. Und da wartet dann auch vor der Tür ein Quiz auf mich.
Thomas: "Na, Sherlock Holmes, sage mir doch mal, woran man erkennt, dass diese Familie gerade erst angekommen ist."
Sandra: "Okay...... Das Voucherheft war noch voll!😃 "
Thomas: "Ja. Und....?????"
Sandra: "Und...mmmmmhhhh...der Mann musste nochmal raus, nach dem Autokennzeichen schauen"(nach dreimal Einchecken weiß man sein Kennzeichen eigentlich...😂 )
Thomas: "Ja. Und....?????"
Sandra: "Nochwas? Mmmmmhhh...keine Ahnung"
Thomas: "Das Auto - es ist noch schneeweiß!!!😄" - Stimmt - unseres war auch erst weiß, inzwischen ist es wieder leicht rosé, dazwischen war es beige, gelb, braun...
Na prima. Also auch hier brauchten wir 500 NAD Schlüsselpfand...
Wir fahren zu unserem Zimmer, packen das Auto aus und wollen noch kurz die Aussicht genießen, gleich geht ja auch die Sonne unter. Kleine Anmerkung: Sowohl an der Rezeption als auch im Zimmer lagen Warnhinweise vor den Pavianen (alle Türen und Fenster immer zu machen, Pavian sind laut und können gefährlich werden)... Wir gehen also den Mountainview Wanderweg ein Stückchen hoch
Wir finden tatsächlich eine Lücke im Gesträuch, wo man die Aussicht genießen kann.
Es ist laut am Berg, es hört sich an wie im Affenhaus im Tierpark. Es schreit und streitet sich und zickt sich an. Es wird immer lauter und lauter, die Geräusche kommen immer näher. Mir ist langsam mulmig, denn so nett klingt das nicht. Also gehen wir gleich wieder runter. Um mit Thomas' Worten zu sprechen: "Bevor wir vom wilden Affen gebissen werden..."😐
Drei Schritte abwärts und da trappeln auch schon Schritte hinter uns. Ach du liebes bisschen... ich dreh mich um - zwei Paviane mit direktem Kurs auf uns. Nun kenne ich Paviane aus dem Zoo oder Tierpark - ich kann mich an das eindrucksvolle Gebiss erinnern und an die Warnungen unten im Camp. Mein Herzchen rutscht in die Knie und macht die weich - sehr weich. Quasi zittern mir ein bisschen die Knie, 😮 . Wir springen quasi zur Seite und Thomas scheucht die beiden mit Stimmgewalt in den Busch...:S 😊
Wir hören nur noch ein Gezeter und unten muss eine Blechtonne dran glauben...
Das versteh ich im Ürbigen überhaupt nicht - keines der bisherigen Camps und keine Lodge hatte Probleme mit Pavianen, keine von denen hatte aber auch Blechtonnen vor den Türen. Hier - wo es Probleme mit den Affen gibt - stellt man auch noch Tonnen vor die Tür, damit die Tiere auch ja in Menschennähe was zu fressen finden, oder was? 😠 Das ist mir persönlich völlig unklar. Denn die Deckel, die auf den Tonnen sind, halten die Tiere keinesfalls davon ab, an den Inhalt zu kommen. 🙁
Naja, wir haben es ja schadlos überstanden. Und die beiden armen Affen wollten uns sicher nichts tun, wahrscheinlich waren sie selbst auf der Flucht vor ihrem Oberhäuptling 😁
Wir jedenfalls erkunden den Rest des Camps mit dem Auto. Inzwischen ist es auch stockfinster. Häschen laufen uns vor's Auto.
Zurück im Zimmer schauen wir uns unsere Fotos an, wegen des ausgiebigen Mittagessens brauchen wir kein Abendessen mehr, uns reicht ein Müsliriegel. So geht es halt ins Bett. Morgen ist später wecken.
Kosten heute: Parkeintritt Waterberg Plateau 170 NAD
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