__Adi__Themenstarter55 Beiträge · seit 201009. Nov. 2012 · #61
Tag 9
Hallo zusammen ich bin wieder da.
Unser Zelt abgeräumt und schon beim Verladen in unseren Toyota, bot sich uns ein witziges Schauspiel. Jedoch nur witzig wenn man nicht selber davon betroffen war. Zwei Damen sassen vor ihrem Camper beim Frühstück und wurden von einer Bande Pavian Affen belästigt. Die Tiere konnten anfangs noch mit Steinwürfen ferngehalten werden, es waren aber so viele, dass die beiden Damen alle Reissverschlüsse des Zeltes, die Türen des Wagens und die Esswaren wegschliessen und das Feld den Affen überlassen mussten. Diese nahmen nun alles auseinander was ihnen in die Hände kam. Die Kühlbox wurde verschleppt, die Stühle zerstört und das Zelt als Trampolin benutzt. Als es nichts mehr zu holen gab verschwanden die Paviane fast genauso schnell wie sie erschienen waren. Den frechen Affen den Platz zu überlassen war sicher die richtige Entscheidung, denn das Alphatier hatte von seinem Hochsitz aus immer alles im Blickfeld und war stets breit bei Problemen einzugreifen.
__Adi__Themenstarter55 Beiträge · seit 201009. Nov. 2012 · #62
Tag 10
Wieder auf geteerten Strassen freuten wir uns bereits auf Prozedere an der Grenze. Wie durch ein Wunder war es diesmal aber halb so schlimm. Nur eine Stunde nahm der Papierkrieg für den Übertritt nach Kenia in Anspruch. Einmal tanken und sofort weiterfahren, denn die Masai Mara war noch weit entfernt. Nach 3 Stunden Fahrt liessen uns unsere Karten wiedermal im Stich. Als wir am Beraten waren welche Richtung wir einschlagen sollten, stoppte neben uns ein Wagen mit einheimischen Weissen. Es war der erste Weisse Autofahrer den wir auf unserer Reise sahen. Er half uns sehr freundlich die richtige Strasse zu erwischen und begleitete uns sogar ein Stück. Als sich unsere Wege trennten, bat er uns, seinen afrikanischen Freund noch bis zum nächsten Dorf mitzunehmen. Der Mann setzte sich bei uns hinten rein sagte kein Wort und bedankte sich beim wieder aussteigen höflich für unsere Dienste.
__Adi__Themenstarter55 Beiträge · seit 201009. Nov. 2012 · #63
Gegen Abend fanden wir relativ einfach das Fig Tree Camp. Es war sogar mit Wegweisern beschildert. Das Camp lag an einem kleinen Fluss und war bevölkert von Meerkatzen. Überall wo man hinschaute tummelten sie sich herum. Unser „Zelt“ war sehr gemütlich eingerichtet und hatte eine kleine Terrasse mit Blick auf den Fluss. Auch das Abendessen war lecker und der Service äusserst zuvorkommend. Wir genossen den letzten Abend auf Afrikanischem Boden auf einer kleinen Plattform in den Bäumen umringt von auffällig bestückten Meerkatzen.
Im Bett kamen wir noch in den Genuss eines Affenstreits. Es war Stockdunkel, doch der Lärm kam ganz klar aus dem Baum auf der anderen Flussseite. Mamma Mia war das laut.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201109. Nov. 2012 · #64
Hallo Adi,
schön, dass Du Deinen Bericht weiterschreibst. Ich hatte schon den Teil ab 3.8. verpasst, da wir zu der Zeit in Namibia/Botswana waren. Ein, zwei Fragen habe ich noch: das Camp in der Serengeti, war das die Seronera CS? Genauso wie Du sie beschreibst, haben wir sie damals auch erlebt:
Dieses erreichten wir im Zentrum der Serengeti auf einem Public Campsite. Diese Übernachtung würden wir im Nachhinein nicht mehr wiederholen. Der Touristenaufmarsch passte so gar nicht zum restlichen Verlauf unserer Reise. Gelächter, Prahlerei und achtlos weggeworfener Abfall, das sind unsere Eindrücke von diesem Abend.
Und Du schreibst:
Wieder auf geteerten Strassen
, das passt nicht unbedingt zu den Straßenfotos! 😉 Seid Ihr den gleichen Weg zurückgefahren?
__Adi__Themenstarter55 Beiträge · seit 201009. Nov. 2012 · #65
Hey Karsten
Hoffe ihr hatte eine schöne Zeit.
Ja, das war genau dieser CS. Ist gar nicht zu empfehlen.
Ja, sind den gleichen Weg zurück gefahren. Die Strassen waren bis zur Grenze geteert. Wenige Kilometer nach der Grenze bogen wir ab in Richtung Osten (Masai Mara) ab da sahen die Strassen aus wie auf den Bildern. Migori-Kehancha Road hiess die.