Hallo allerseits.
Vor bereits fast 2 Jahren haben meine Freundin und ich entschieden uns in Afrika umzusehen.
Zum Glück. Die ganze Reise war eine einzige, riesige und spannende Erfahrung.
Ich habe damals, versprochen einen Reisebericht zu schreiben und möchte dieses Versprechen nun einlösen (Besser spät als nie). Jedoch bin ich nicht der ultimative Schreiberling.
Unsere ungefähre Route:
Nairobi – Massai Mara – Isibania – Serengeti – Ngorongoro – und zurück
Tag 1
Wir landen in Nairobi am späten Nachmittag und erreichen mit einem Taxi das bereits von zuhause gebuchte Hotel. Die Nacht bricht bereits ein, und wir sehen von Nairobi eigentlich nur Stau. Die überfreundlichen Angestellten des Hotels stimmen uns positiv für den Rest unserer Reise. Hundemüde und voller Vorfreude fallen wir in Tiefschlaf.
Tag 2
Nach ausgiebigem Frühstück versuchen wir wiederum per Taxi das Büro von Sunworld Safaris zu finden. Der Taxifahrer aber, lässt erst nach 30min fahrt durchblicken, dass er keine Ahnung hat wo diese Adresse zu finden ist. Also fragt er sich durch bis wir endlich Unser Ziel erreichen. Unser Reiseverantwortlicher von Sunworld war sehr freundlich und hilfsbereit und das Fahrzeug in einem Top-Zustand. Die Ausrüstung welche zum Landcruiser gehörte liess keine Wünsche offen und die Kühlbox war bereits mit einer Vielzahl von Getränken gefüllt. Einziges Problem, weil wir wussten, dass in den Nationalparks von Tansania Mietfahrzeuge mit kenianischen Nummernschildern nicht gestattet sind, haben wir ein Fahrzeug mit tansanischen Nummern reserviert. Der Vermieter wies uns jedoch darauf hin, dass er keine Nummernschilder aus Tansania mehr zur Verfügung habe und wir uns desshalb mit kenianischen zufrieden geben müssten. Wir unterschrieben aber einen „Scheinkaufvertrag“, denn mit einem Privatfahrzeug gäbe es keine Probleme. So weit, so gut. Nach einer kurzen Instruktion fuhren wir los. Ein Mitarbeiter zeigt uns noch den Weg zum nächsten Supermarkt und dann sind wir auf uns alleine gestellt.
Wir decken uns mit verschiedensten Lebensmitteln ein und finden so einiges in den Regalen was wir nicht erwartet hätten. Da Unser Fahrzeug auch mit einem Kühlschrank ausgestattet war, konnten wir auch Fleisch und dergleichen mit auf den Weg nehmen.
Nun aber raus aus der Stadt und ab in Richtung Massai Mara. Das Verkehrsverhalten der Kenianer ist Gewöhnungsbedürftig, aber lange nicht so schlimm wie wir das aufgrund verschiedenster Erzählungen erwartet hätten. Einzig mit einer Karte ausgestattet, versuchen wir den Weg aus der Stadt zu finden (Wegweiser sucht man hier vergebens). Nach fast vier Stunden Fahrt, bemerken wir, dass wir wieder in Richtung Zentrum von Nairobi unterwegs sind! Wir beginnen unsere Reise also nochmal von vorn. Mithilfe einer mässigen Wegbeschreibung eines Polizisten, erwischen wir nun doch noch die richtige Strasse nach Norden auf welcher wir danach die Abzweigung gegen Westen (Massai Mara) finden sollten. Diese finden wir tatsächlich, aber selbstverständlich nicht auf Anhieb. Ungefähr 500 m nach der Verzweigung erspähen wir sogar den ersten Wegweiser, er diente als Dach einer kleinen Hütte. Fasziniert von der afrikanischen Welt fahren wir, und fahren, und fahren bis uns ein Polizist aus dem Verkehr zieht und uns erklärt, dass wir das Geschwindigkeitslimit überschritten hätten. Die Busse konnte ich aber bis zu seiner Schmerzgrenze runter handeln, wir bezahlten nicht die Hälfte des ursprünglich verlangten Betrages.
Nach unserer Irrfahrt durch Nairobi konnten wir unser Tagesziel die Massai Mara zu erreichen sowieso vergessen. Dem zunehmenden Tierreichtum zu entnehmen aber wussten wir, dass der Nationalpark nicht mehr weit entfernt war. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit entschieden wir uns, unser Dachzelt früher als geplant aufzuschlagen. Drei Massai Hirten boten uns einen Abstellplatz für unser Fahrzeug an, inklusive Warmwasser und Nachtwache. Vor dem schlafen gehen kamen wir noch unverhofft in den Genuss eines Massaitanzes. Ausser uns beiden und den drei Massai war weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Erschöpft von den vielen Eindrücken und dem Kampf mit dem Verkehr verschwanden wir im kuscheligen Zelt und blieben keine zwei Minuten mehr wach.
Ab Tag 3 versuche ich den Text mit etwas Fotomaterial aufzupeppen. 😉
Vor bereits fast 2 Jahren haben meine Freundin und ich entschieden uns in Afrika umzusehen.
Zum Glück. Die ganze Reise war eine einzige, riesige und spannende Erfahrung.
Ich habe damals, versprochen einen Reisebericht zu schreiben und möchte dieses Versprechen nun einlösen (Besser spät als nie). Jedoch bin ich nicht der ultimative Schreiberling.
Unsere ungefähre Route:
Nairobi – Massai Mara – Isibania – Serengeti – Ngorongoro – und zurück
Tag 1
Wir landen in Nairobi am späten Nachmittag und erreichen mit einem Taxi das bereits von zuhause gebuchte Hotel. Die Nacht bricht bereits ein, und wir sehen von Nairobi eigentlich nur Stau. Die überfreundlichen Angestellten des Hotels stimmen uns positiv für den Rest unserer Reise. Hundemüde und voller Vorfreude fallen wir in Tiefschlaf.
Tag 2
Nach ausgiebigem Frühstück versuchen wir wiederum per Taxi das Büro von Sunworld Safaris zu finden. Der Taxifahrer aber, lässt erst nach 30min fahrt durchblicken, dass er keine Ahnung hat wo diese Adresse zu finden ist. Also fragt er sich durch bis wir endlich Unser Ziel erreichen. Unser Reiseverantwortlicher von Sunworld war sehr freundlich und hilfsbereit und das Fahrzeug in einem Top-Zustand. Die Ausrüstung welche zum Landcruiser gehörte liess keine Wünsche offen und die Kühlbox war bereits mit einer Vielzahl von Getränken gefüllt. Einziges Problem, weil wir wussten, dass in den Nationalparks von Tansania Mietfahrzeuge mit kenianischen Nummernschildern nicht gestattet sind, haben wir ein Fahrzeug mit tansanischen Nummern reserviert. Der Vermieter wies uns jedoch darauf hin, dass er keine Nummernschilder aus Tansania mehr zur Verfügung habe und wir uns desshalb mit kenianischen zufrieden geben müssten. Wir unterschrieben aber einen „Scheinkaufvertrag“, denn mit einem Privatfahrzeug gäbe es keine Probleme. So weit, so gut. Nach einer kurzen Instruktion fuhren wir los. Ein Mitarbeiter zeigt uns noch den Weg zum nächsten Supermarkt und dann sind wir auf uns alleine gestellt.
Wir decken uns mit verschiedensten Lebensmitteln ein und finden so einiges in den Regalen was wir nicht erwartet hätten. Da Unser Fahrzeug auch mit einem Kühlschrank ausgestattet war, konnten wir auch Fleisch und dergleichen mit auf den Weg nehmen.
Nun aber raus aus der Stadt und ab in Richtung Massai Mara. Das Verkehrsverhalten der Kenianer ist Gewöhnungsbedürftig, aber lange nicht so schlimm wie wir das aufgrund verschiedenster Erzählungen erwartet hätten. Einzig mit einer Karte ausgestattet, versuchen wir den Weg aus der Stadt zu finden (Wegweiser sucht man hier vergebens). Nach fast vier Stunden Fahrt, bemerken wir, dass wir wieder in Richtung Zentrum von Nairobi unterwegs sind! Wir beginnen unsere Reise also nochmal von vorn. Mithilfe einer mässigen Wegbeschreibung eines Polizisten, erwischen wir nun doch noch die richtige Strasse nach Norden auf welcher wir danach die Abzweigung gegen Westen (Massai Mara) finden sollten. Diese finden wir tatsächlich, aber selbstverständlich nicht auf Anhieb. Ungefähr 500 m nach der Verzweigung erspähen wir sogar den ersten Wegweiser, er diente als Dach einer kleinen Hütte. Fasziniert von der afrikanischen Welt fahren wir, und fahren, und fahren bis uns ein Polizist aus dem Verkehr zieht und uns erklärt, dass wir das Geschwindigkeitslimit überschritten hätten. Die Busse konnte ich aber bis zu seiner Schmerzgrenze runter handeln, wir bezahlten nicht die Hälfte des ursprünglich verlangten Betrages.
Nach unserer Irrfahrt durch Nairobi konnten wir unser Tagesziel die Massai Mara zu erreichen sowieso vergessen. Dem zunehmenden Tierreichtum zu entnehmen aber wussten wir, dass der Nationalpark nicht mehr weit entfernt war. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit entschieden wir uns, unser Dachzelt früher als geplant aufzuschlagen. Drei Massai Hirten boten uns einen Abstellplatz für unser Fahrzeug an, inklusive Warmwasser und Nachtwache. Vor dem schlafen gehen kamen wir noch unverhofft in den Genuss eines Massaitanzes. Ausser uns beiden und den drei Massai war weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Erschöpft von den vielen Eindrücken und dem Kampf mit dem Verkehr verschwanden wir im kuscheligen Zelt und blieben keine zwei Minuten mehr wach.
Ab Tag 3 versuche ich den Text mit etwas Fotomaterial aufzupeppen. 😉














