vielen Dank !!! Du hast soooo schöne Bilder - die Portraits und auch die Landschaftsaufnahmen ! Die Städte scheinen "interessant" ! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung !!!!
Liebe Grüße, Antje
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Jan. 2012 · #62
30.11.2011
Seit unserer Anreise hier in Nkwichi können wir jeden Morgen unsere beiden Freunden beobachten. Sie befinden sich immer am selben Platz!
Die Sonne scheint heute Morgen und der Himmel ist nur noch blau. Beim Frühstück, von der Deckterrasse, kann ich diesen tollen Ausblick geniessen.
Wir baden und schnorcheln den ganzen Morgen. Die Fische sind wirklich sehr verschieden und bunt. Man kommt sich wie in einem Aquarium vor. Einfach himmlisch. Das Wasser ist kristallklar!
Um 14 Uhr laufen wir mit Francis (ein Angestellter) zu seinem Dorf Mala. Es liegt 45 Minuten zu Fuss entfernt. Zuerst machen wir noch einen Abstecher zum Baobab Tree.
Der Grösste hier in der Gegend. Sein Durchmesser erreicht 29 Meter. Er soll angeblich mehr als 2000 Jahren alt sein. Anschliessend begeben wir uns zum Dorf. Die Häuser sehen nett und gepflegt aus.
Francis stellt uns seine Familie vor. Die kleine Tochter gefällt uns am meisten.
Alle Einwohner profitieren von der Nkwichi Lodge. Es wurde teilweise durch das Manda Wilderness Projekt gebaut: Schule - Kirche.....usw Wir begegnen unterwegs viele Kinder die uns immer fröhlich begrüssen.
Wir amüsieren uns auch manchmal mit Ihnen.
Auf dem Rückweg können wir auch viele Mango Bäume bewundern.
Abends erwartet uns wieder ein Tischlein für das Nachtessen. Der Sonnenuntergang ist grandios.
Das spanische Ehepaar hat uns Heute Morgen verlassen. 4 Engländer sind am Nachmittag angekommen. Wir essen zusammen und erfahren dass sie bis Likoma Island geflogen sind. Bis nach Lilongwe sind sie mit Kenia Airways gereist. Leider ist das Gepäck nicht nachgekommen. Sie haben praktisch Nichts zum Anziehen... Von Likoma hat sie dann das Nkwichi Boot abgeholt.
Wir plaudern eine Weile. Uns gefällt es sehr gut hier. Morgen besichtigen wir die Musterfarm.
Hallo Annick, ich bin erst jetzt dazu gekommen Deinen Bericht zu lesen. Er handelt von einem Teil Afrikas, der hier eher selten behandelt wird. Ich bin bisher auch nicht da gewesen. Umso interessanter finde ich Deine Beiträge dazu.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200721. Jan. 2012 · #64
Hi Annick,
mir geht es wie Günther Franz. Konnte mi das Land so gar nicht vorstellen - Danke, jetzt habe ich wenigstens einen Eindruck bekommen.
Ganz herzlichen Dank. Hoffentlich geht es bald weiter mit deinem Bericht und den tollen Bildern!
Jambptessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Jan. 2012 · #65
Danke Günther und Jambotessy für die Blumen!!!😜
1.12.2011
Nach dem Frühstück geniessen wir wieder das Baden. Der See ist ruhig und das Wasser kristallklar.
Wir beschliessen schnorcheln zu gehen. Am Strand kann man sich nämlich die Ausrüstung ausleihen. Ich habe nie gedacht so viele verschiedene Bunte Fische in einem See beobachten zu können. Man fühlt sich wie in einem Aquarium.
Das Mittagessen nehmen wir gemütlich zu zweit. Ein nettes Tischlein wurde für uns gedeckt.
Es gibt Moussaka. Und was für eine Leckere! Und Mango Eis. Um 14 Uhr bringt uns Alex zum Manda Wilderness Agricultural Projekt. (MWAP) Es ist noch nicht sehr alt. Ziel: die Verbesserung der Ernährungslage der Gemeiden im Lago Distrikt. Und Dies durch die Einführung von ertragreicheren landwirdschaftlichen Produktionsmethoden.
Alex erklärt uns die verschiedenen Etappen. Hier die Beeten Anfertigung.
Die beste Weise Peperonis wachsen zu lassen.
Da Mango Bäume. Die Früchten sind bald reif.
Verschiedene Bäume werden auch getestet.
Eine Dame erzeugt auch von A bis Z kleine Ofen. Sie werden auf dem Markt verkauft. Eine gute Einnahmsquelle laut Alex. Wir gucken Ihr eine Weile zu.
Auf dem Rückweg, sehen wir uns noch in einem Fischerdorf um. Die Fische werden in der Sonne getrocknet.
Die Fischer reparieren auch Ihre Netze.
Die Frauen suchen nach Holz.
Um 17 Uhr sind wir wieder zurück und geniessen den Sundowner mit Malcolm und das ganze Staff. Heute Abend essen wir mit den anderen Gästen Alle zusammen. Ein grosser Tisch wurde am Strand für uns gedeckt
Auf dem Menü Heute Abend: Avocado Toasts, Cat Fisch in einer Bananen Schale mit Gemüse und Lemon Cake. Ein Genuss. Morgen besichtigen wir mit Malcolm und Devon das Dorf Mbueca. Es liegt 2 gute Stunden zu Fuss entfernt.
Beate21'117 Beiträge · seit 201022. Jan. 2012 · #66
Ach wie schön ist Afrika 🙂
Liebe Annick, danke für den interessanten Bericht und die tollen Fotos.
Ich reise gerade von unserer Terrasse aus mit...;)
Liebe Grüße Beate
Nenette1'309 Beiträge · seit 200922. Jan. 2012 · #67
Hallo Annick,
wie fein, dass du auch die aufgeschnittenen Fische fotografiert hast. Diese Art, den Fisch und das Geflügel zu schlitzen,fand ich in Malawi schon merkwürdig. Das scheint rund um den Malawisee üblich zu sein.
Die vielen bunten Fische, die du beim Schnorcheln gesehen hast, gehören zu den beliebtesten Süßwasser-Aquarienfischen und ich habe vor vielen Jahren eine Lebend-Fisch-Export-Firma besichtigt.
Danke für den informativen Bericht und die vielen Bilder. Ich kann davon ja nie genug haben 🙂 Bis jetzt fand ich an Mosambik immer nur die Ozean-Strände als Stippvisite irgendwie reizvoll, du schaffst es, das ganze Land auf mein Radar zu bringen. Eure Zeit am Lake Malawi muss toll gewesen sein...
LG aus Österreich,
Tanja
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Jan. 2012 · #69
Freut mich dass euch Mosambik so interessiert!
2.12.2011
Heute Morgen geniessen wir den letzten Tag hier auf Nkwichi. Wir baden und schnorcheln wie verrückt. Um 10 Uhr folgen wir Malcolm und Devon zum Mbueca Dorf. Es wird ganz langsam sehr heiss. Gegen Mittag erreichen wir unser Ziel und essen eine Kleinigkeit. Kristina hat uns einen Picknick Korb vorbereitet. Wir kaufen uns noch jeder ein Bier im "Supermarkt" von Mbueca.
Später beobachten wir wie das Maniok verarbeitet wird.
In der ganze Gegend gibt es nur eine Mahlmaschine. Die Einwohner der Nachbardörfer kommen Alle hier her. Ihr Kassava (Maniok) wird zu Mehl gemahlen.
Vorher wird es aber noch getrocknet.
Anschliessend gucken wir uns die neue Schule an. Die Mauern wurde vor kurzem fertig gebaut.
Im Dorf sieht man auch ein paar Ziegeleien.
Einige Kinder kommen zum "Welcome" Foto.
Ich schaue mir auch länger eine Frau an die Körbe flechtet.
Gegen 17 Uhr sind wir wieder zurück und geniessen unseren letzten Sundowner am Beach.
Malcolm und Kristina haben Nichts vergessen!
Später essen wir mit den anderen Gästen wieder Alle zusammen. Mir gefällt diese familiäre Atmosphäre. Es gibt Chicken Curry. Miam Miam. Es schmeeeeeckt!!!:P
Den Rest des Abends verbringen wir Alle am Lagerfeuer.
Einige Leute aus Mala Village haben uns eine kleine Ueberraschung vorbereitet. Sie singen und tanzen für uns.
Morgen wir es schwer werden Nkwichi zu verlassen. Für mich ein Highlight dieser Reise.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200823. Jan. 2012 · #71
3.12.2011
Um 5 Uhr früh stehen wir am Pier. Das Speedboot wartet auf uns.
Malcolm und Kristina sind auch schon auf. Sie wollen uns Tschüss sagen. Francis bringt unser Gepäck ins Boot. Wir folgen Ihm. Es springt aber nach mehrere Versuche nicht an. Die Batterie scheint leer zu sein...:S Eine halbe Stunde später sind wir immer noch am selben Platz. Malcolm entscheidet dass wir das langsamere Boot nehmen sollen. Oh yé!😳 Es hat den Vorteil dass wir genug Zeit haben einen Fischer zu beobachten. Der See ist ganz ruhig.
Statt um 5Uhr45 wie geplant in Cobué anzukommen, ist es inzwischen 7Uhr. Unser Flug geht um 12Uhr10 und wir brauchen normalerweise 4 Stunden bis nach Lichinga. Es könnte knapp werden!😗 Der Fahrer wirkt nervös, wir auch....Alles geht rucki zucki. Und schon fahren wir. Und wie! Ein echtes Paris - Dakar Rennen. Der Driver fährt auch nicht mehr über Metungula sondern nimmt eine Abzweigung. A short Cut meint er. Punkt um 10 Uhr 15 erreichen wir den Flughafen. Wir geben dem Fahrer ein Tip, er hat es verdient. In der Eingangshalle herrscht ein Gnusch. Vor dem Einchecken muss man alle Koffer öffnen. Die Beamten durchsuchen sie genau. Nach 10 Minuten können wir endlich zum Schalter und geben unser Gepäck auf. Wir bekommen die Bordkarte. Der Flug geht sogar eine halbe Stunde früher. Da haben wir aber Heute Schwein gehabt.😁
Um 11 Uhr 40 hebt die alte B737 der LAM ab. Ich habe mich inzwischen an die alte Klapperkiste gewöhnt. Ich zittere nicht mehr und freue mich auf den Orangensaft und die Chips die die Stewardess mit viel Liebe verteilt. Das Flugzeug ist bumsvoll. 45 Minuten später landen wir in Nampula. Unser Flug nach Beira geht aber erst in 3 Stunden. Wir warten am Flughafen. Zum Schluss werden es sogar 4 Stunden Wartezeit. Die Maschine hat nämlich Verspätung. Um 17 Uhr 15 kommen wir endlich in Beira an.
Es regnet! Das Gepäck wird schnell aufs Fliesband geliefert. Der Pendelbus zum VIP Inn Beira wartet auf uns. Innerhalb 10 Minuten stehen wir an der Rezeption.
Man gibt uns den Schlüssel zu Zimmer 106. Es ist klein aber zweckmässig eingerichtet.
Das Bad sieht auch OK aus.
Wir packen einige Sachen aus und begeben uns wieder zur Rezeption. Die Eingangshalle finde ich ein wenig kitschig.
Zum Glück haben wir die Telefonnummer von dem Ehepaar aus Beira das wir im Intercape Bus zwischen Joburg und Maputo behalten. Wir wissen nämlich nicht wie wir in den Gorongoza NP gelangen werden. Es gibt keine direkte Busverbindung. Man muss zweimal umsteigen. Mit unserem Gepäck wirklich mehr als mühsam....😕
Wir lassen das Hotel anrufen. Eine Frau meldet sich. Sie erinnert sich an uns und ist entzückt dass wir uns gemeldet haben. Wir erklären unser Problem. Wir wollen zum Gorongoza NP und später von Inchope nach Vilanculos. Maria verspricht sich zu erkundigen und zurück zu rufen. Während dieser Zeit beantworte ich meine e-Mails. Es gibt ja im Zimmer WIFI. Eine Stunde später ruft Maria wieder zurück. Sie hat für uns einen Wagen bis zum Eingang vom Gorongoza organisiert. Er kostet 80 US$. Er holt uns morgen gegen 10 Uhr ab. Den Preis finde ich ganz OK. Wir sind echt froh. Normalerweise kostet ein Taxi um die 200 US$. Für die Fahrt nach Vilanculos wird sich das Ehepaar noch erkundigen.
Anschliessend gehen wir in die Innenstadt und essen eine Pizza im Sunny Light Food Court. Es schmeckt nicht besonders, füllt aber den Magen.:) Um 22 Uhr 30 gehen wir schlafen und es regnet immer noch.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200824. Jan. 2012 · #72
4.12.2011
Endlich konnten wir mal wieder richtig ausschlafen!B)
Um 7 Uhr machen wir erst die Augen auf. Draussen regnet es noch ein bisschen. Um 8 Uhr gehen wir gemütlich frühstücken. Das Buffet sieht gut aus: Café, Croissants, Toasts, frische Papaya und Ananas, Wurst, Eier.....usw Es schmeckt ausgezeichnet.:)
Punkt um 10 Uhr steht ein kleiner weisser Wagen vor der Hoteltür. Es ist der Nachbar von unserem Ehepaar!Er wird uns bis zum Gorongoza Parkeingang bringen. Er heisst José. Die Teerstrasse nach Inchope kann man echt vergessen. Es gibt viele Schlaglöcher.
Wir brauchen 2 1/2 Stunden bis zum Gate. Wir zahlen unsere 80 US$ wie abgemacht. José verspricht uns noch die Sache mit Vilanculos abzuklären. Er wird bei uns im Camp anrufen. Am Gate haben wir sehr viel Glück. Da steht nämlich ein Jeep vom Chitengo Safari Camp. Ich springe schnell aus dem Wagen und spreche den Fahrer an. Antonio, sein Name, hat gerade 2 Gäste zum Flughafen gebracht. Er bringt uns zum Camp für 15 US$ (half price meint er). Wir sind natürlich einverstanden. Wir benötigen noch 40 Minuten bis zum Camp.
Da heisst es unser Zimmer sei noch nicht fertig. The camp was last night fully booked....Wir beschliessen eine Kleinigkeit im Restaurant zu essen. Das Steak schmeckt fürchterlich!:S Um 14 Uhr können wir endlich unser Chalet 11A beziehen.
Das Zimmer finde ich zu klein. Ich habe Mühe meine 2 Koffer zu verstauen.
Im Badezimmer gibt es auch nicht mehr Platz...
Der Gipfel ist aber die Klimaanlage. Sie läuft, es gibt aber keine Glasfenster nur Mosquito Netze. Die kühle Luft ist für die Katz!! That's Africa....😜
Inzwischen ist es wieder warm geworden und die Sonne kommt heraus. Wir gucken uns noch schnell das Schwimmbad an. Oh Du meine Güte, es steht vor Dreck!
Man erklärt uns das Camp wird ja nächste Woche schliessen.... Um 15 Uhr beginnt unser Game Drive. Wir teilen die Tour mit zwei netten portugiesische Ehepaare. Gleich am Anfang sehen wir ein Haufen Warzenschweine.
sowie Impalas
Unser Ranger rutscht häufig denn die Piste ist noch sehr nass.
Wir sehen aber nicht viele Tiere. Gegen 17 Uhr machen wir uns auf den Rückweg. Und da, auf einmal, sehen wir eine grosse Elefantenherde. Sie nähert sich.
Der Ranger stellt den Motor ab und wir bleiben mucksmäuschenstill. Wir beginnen auch Alle wie wild zu fotografieren.
Auf einmal spüre ich hinter mir etwas rauhes auf meinen Arm. Ich drehe mich um und schreie auf. Es ist ein Rüssel. Alle Passagiere schauen jetzt zu mir. Der Fahrer versucht den Wagen zu starten. Der Motor will aber Nichts wissen. Plötzlich wackelt auch noch die Kiste wie verrückt. Wir geraten alle in Panik. Weiter vorne sehen wir auch ein Bulle. Mit seinem Rüssel gibt er uns Warnsignale.
Heute ist aber unser Glückstag denn der Eli hört auf einmal auf zu stossen. Sein Rüssel kommt wieder in den Wagen. Er durchwühlt Sämtliches. Er findet am Boden vor den Portugiesen einen Plastiksack. Drin findet er ein Bündel Bananen. Inzwischen kann unser Ranger auch wieder das Auto starten und macht sich schleunigst davon. Ihr wird mir nicht glauben, aber einen Teil der Herde ist uns bestimmt 400 Meter nachgerannt!!😃 Der Fahrer erklärt uns das manche Elis den Bürgerkrieg überlebt haben. Deswegen seien sie so agressif. Geschockt erreichen wir gegen 18 Uhr unser Camp und gehen duschen. Später essen wir wieder im Restaurant. Wir haben Chicken Piri Piri bestellt. Es ist trocken und das Gemüse im Wasser XMal durchgekocht. Igitigit...😳 Danach beantworte ich noch meine e-Mails und erzähle meinen Freunden was wir gerade erlebt haben. Hier gibt es WIFI. Gegen 22 Uhr gehen wir schlafen
Preis pro Nacht in B&B für uns 2: 163 US$ Entry fees: 500 Meticais pro Person Game Drive: 875 Meticais pro Nase
Hanne6'152 Beiträge · seit 200625. Jan. 2012 · #73
Hallo Annick,
da wäre mir auch das Herz in die Hose gerutscht 😉 . Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Beate21'117 Beiträge · seit 201025. Jan. 2012 · #74
ANNICK schrieb:4.12.2011
...Heute ist aber unser Glückstag denn der Eli hört auf einmal auf zu stossen. Sein Rüssel kommt wieder in den Wagen. Er durchwühlt Sämtliches. Er findet am Boden vor den Portugiesen einen Plastiksack. Drin findet er ein Bündel Bananen. Inzwischen kann unser Ranger auch wieder das Auto starten und macht sich schleunigst davon. Ihr wird mir nicht glauben, aber einen Teil der Herde ist uns bestimmt 400 Meter nachgerannt!!😃
Na, klar - die wollten auch Bananen haben, gleiches Recht für Alle! 😗
Oh Annick, bei den Streicheleinheiten wäre mir auch anders geworden 😐
Danke für den schönen Bericht Liebe Grüße Beate
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200925. Jan. 2012 · #75
Hallo Annick,
wieder ein schöner Reisebericht von Dir. Ich freue mich schon auf die Fortsezung.
Die Elis haben bestimmt gewusst ... ... dass Du öfter mal leckeren Käse mitbringst. 🤪
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200825. Jan. 2012 · #76
5.12.2011
Um 6 Uhr 30 frühstücken wir. An die miserable Kost gewöhnen wir uns allmählich....😖 Die Sonne scheint und wir treffen unser Guide eine halbe Stunde später an der Rezeption.
Zusammen werden wir zu Fuss das Community Dorf besuchen. Vinho liegt 30 Minuten entfernt. Wir laufen Richtung Fluss. Unterwegs können wir ein Haufen Dungbeetles bei der Arbeit beobachten.
Es macht Spass Ihnen zuzusehen. Viele Schmetterlinge fliegen herum und zeigen Ihre Lebensfreude.
Wir nähern uns dem Pungwe Fluss. Da nehmen wir das "Ferry Boat" um auf die andere Seite zu gelangen.
Davor steht ein sehr informatives Schild!😗
Wir besteigen das Schiffli.
Das Rudern gegen die Ströhmung ist nicht gerade einfach. Der Captain muss sich anstrengen.
Anschliessend treffen wir auch schon die ersten Dorfbewohner. Es sind Damen. Sie gehen angeln.
Ich plaudere eine Weile mit Ihnen so gut ich kann. Sie erklären mir wie sie fischen und mit was für einem Köder. Ich erzähle wie ich es bei mir Zuhause mache. Die Damen staunen. Ich angle sehr gerne. Es beruhigt...:) Nach einer Weile verabschieden wir uns.
Wir laufen noch ein Stück und da kommt auch schon die Schule.
Leider können wir die Klassen nicht besuchen. Heute ist Prüfungstag. Man darf nicht stören.
Wir machen noch einen Abstecher zur Klinik. Es gibt da einen Arzt und eine Krankenschwester. Sie begrüsst uns ganz herzlich.
Sie erzählt mir wie es hier mit der ärztlichen Versorgung so läuft. Der Patient muss nur 1 Metical für die Sprechstunde zahlen. Die Medikamente gehen aber ganz auf seine Kosten. Es warten schon sehr viele Leute.
Der Guide unterbricht uns nach einer Weile. Er möchte nämlich wieder zurück. Unterwegs werden wir immer aufgefordert mit den verschiedenen Einwohnern zu quaseln. Hier zwei Männer die eine neue Hütte für den Chef bauen.
Von innen sieht es schon toll aus.
Daneben gibt es die Dusche und Toilette
und der sogenannte Keller um die Wahre und Geflügel vor vierbeinige Räuber zu schützen.
Die Zeit vergeht im Nu und wir müssen uns auf den Rückweg machen. Unser Captain steht auf der anderen Seite. Zum Glück muss ein Einwohner nach Vinho. Er kommt mit seinem Fahrrad rüber.
Um 12 Uhr erreichen wir wieder das Camp und essen eine Kleinigkeit. Hier kann man wenigstens abspecken. Wenn man in seinen Teller hinschaut, vergeht Einem glatt der Appétit. Das wäre etwas für Kiboko!! Abspeckkur auf Chitengo!!:P
Preis für den Community Walk: 350 Meticais pro Nase
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. Jan. 2012 · #77
An der Rezeption teilt man uns mit dass ein gewisser José um 13 Uhr zurückrufen würde. Wir essen eine Kleinigkeit und lesen am Pool. Der Anruf kommt pünktlich. José erklärt er würde uns selber nach Vilanculos fahren. Dort hat er Bekannte. Er war schon lange nicht mehr dort. Für Ihn ist dies eine echte Gelegenheit. Er verlangt 200 US$. Der Preis ist schon OK. Ein eigenes Chapa hätte nämlich über 350 Us$ gekostet. Wir sagen zu. Der José ist so happy...😄 Wir auch!
Um 15 Uhr geht es wieder zum Game Drive. Wir möchten noch einige Katzen sehen! Derselbe Ranger ist wieder am Steuer. Ein Südafrikanisches Paar begleitet uns. Meinem Mann gefällt es gar nicht. Er denkt an die Elis von gestern. Ich bin aber fest entschlossen und er will nicht dass ich allein fahre. Am Anfang sehen wir Impalas mit spezieller Körperhaltung.
danach ein (wer kann mir sagen was das war?????)
Das Wetter ist herrlich und die Pisten konnten inzwischen trocknen.
Unterwegs erblichen wir noch ein Solo Eli
Den Rest des Nachmittags suchen wir vergeblich nach Katzen. Genau um 17 Uhr 10 Bingo!😜 Da liegt eine Löwin! Eine nette Dame.
Sie verhält sich irgendwie eigenartig. Wir verstehen bald warum. Sie bekommt Besuch!
Monsieur macht sich auch gleich an die Arbeit......
Nach einer Weile hat Madame die Schnauze voll!
Der Löwe liegt sich neben Ihr.
Madame macht Ihm wieder ein Angebot!
Er kann natürlich nicht wiederstehen.
Es dauert da länger. Monsieur ist sehr zufrieden.
Er geht langsam weg.
Ein Nickerchen ist jetzt das Richtige.
Madame hat keine Wahl...
Wir haben bestimmt eine gute halbe Stunde zugeschaut. Das Schauspiel war echt ein Happening. Um 18 Uhr 30 sind wir wieder im Camp zurück. Wir duschen und essen im Restaurant. Das Steak gleicht einer Schuhsohle....:S
Hallo. Vielleicht liegts ja an mir, aber leider kann ich heute keine Bilder in Deinem schönen Bericht sehen. Bei mir sind nur die ersten 3 Bilder dargestellt. Auf dem Bild 2 ist ein Wasserbock, aber hast Du wirklich nach diesem gefragt? Ich denke, daß Du diese kennst, oder ist da mit den Bilder wirklich etwas schief gelaufen?? Viele Grüsse Seber
der Bericht ist super. Der ging bisher an mir vorbei und jetzt hab ich alles bis hierher auf einmal gelesen. Super spannend! Ich würde auch sagen, dass ist ein Elipsen-Wasserbock.
Puh de Eli-Erfahrung war ja der Hammer. Ich konnte beim Lesen schon den Rüssel spüren...