ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200815. Jan. 2012 · #44
Finde ich klasse so viele Fans zu haben!😄
24.11.2012
Um 6 Uhr30 stehen wir auf. Wir haben wunderbar geschlafen. Die Aircon machte praktisch keinen Krach und die Vorhänge lassen kein Licht ins Zimmer. Wir packen unsere Sachen ein und um 7 Uhr frühstücken wir auf der Terrasse.
Es gibt nichts Besonderes, wird aber mit Liebe serviert: Café, Brötchen, Butter, Marmelade und 2 frische Mangos.
Pünktlich holt uns das Chapa ab. Wir machen auch gleich mit den Insassen Bekanntschaft: 2 Engländer und 2 Mädels aus Australien. Unser Driver erklärt uns die Route. Es geht via Metore, Namapa, Alua, Nacapoa, Namialo und Monapo. Am Anfang ist die geteerte Strasse breit. Später wird sie aber enger.
Unterwegs sehen wir häufig am Strassenrand Kinder die Ihre Ware verkaufen. Sobald wir anhalten, stürzen sie auf uns wie Fliegen.
Wir kaufen Ihnen frische Cashew Nuts, Mangos und Bananen ab.
Immer wieder überqueren wir Brücken. Die Landschaft wirkt sehr abwechslungsreich.
Manchmal gibt es auf ein paar Kilometer Gravel Road.
Nach 3 Stunden machen wir einen Stop in Alua und trinken ein Café. Das Lokal ist herzig.
In Monapo wird getankt. Zum Glück reisen wir nicht in diesem Chapa. Da wird es eng.
Nach 6 Stunden erreichen wir Isla de Mosambique. Eine nur wenige Kilometer breite Meerstrasse trennt sie vom Festland. Ueber diese führt vom Hafen Lumbo eine 3 Kilometer lange schmale Brücke.
Die Insel gehört seit 1991 wegen Ihrer Kolonialbauten zum Unesco Welterbe.
Um 14 Uhr halten wir vor der Escondidinho Pension an.
Unsere 4 Freunde steigen aber lieber im Ruby Backpackers ab. Wir verabschieden uns und bezahlen unser Teil: 100 US$ Das Escondidinho ist ein nettes grosses altes Haus. Es wurde geschmackvoll im Kolonialstil restauriert. Alle Zimmer verfügen über hohe Decken und grosse Fenster. Wir bekommen Zimmer 17 mit Grand-Lit und Zusatzbett.
Es ist geräumig und mit Aircon. Das Badezimmer gefällt mir auch.
Wir packen unsere Sachen aus. Draussen ist es wieder einmal sehr heiss. Wir beschliessen den Rest des Nachmittags am gemütlichen Pool zu verbringen.
Um 19 Uhr essen wir in der Pension und machen mit Antoine, dem französischen Besitzer, Bekanntschaft. Dieser ist leider zu lange hier. Er ist nicht mehr motiviert die Bude weiter zu führen. Man sieht es und bekommt es zu spürem...😖 Der Gast soll sich ......:( Jammerschade, denn die Pension gefällt uns sehr. Wir essen Beide frischer Tunafisch mit Salat und Gemüse. Es schmeckt ausgezeichnet. Es gibt nur wenige Touristen auf der Insel und im Guesthouse.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200815. Jan. 2012 · #45
25.11.2011
Wir haben die ganze Nacht fast nicht geschlafen. Die Klimaanlage ist mehrmals ausgefallen. Innerhalb einer halben Stunde wurde es jedesmal sehr unangenehm heiss. Gegen 4 Uhr 30 wird es auch schon wieder hell und die Vorhänge nützen gar nichts. Wir lesen eine Weile, schwimmen eine Runde im Pool und frühstücken um 8 Uhr im herzigen Restaurant.
Es schmeckt lecker. Es gibt Café, frische Brötchen, Butter, Konfitüre, Obstsaft und Spiegeleier.
Anschliessend gucken wir uns noch das Gebäude genauer an. Es sieht echt nett aus.
Um 9 Uhr beginnen wir unsere Inseltour. Heute wollen wir nichts Besonderes besichtigen. Wir möchten einfach das Leben hier mitbekommen. Gleich vor der Pension können wir viele Frauen beobachten. Einige verkaufen Brötchen.
Andere marschieren stolz vor sich hin.
Die Kinder begrüssen uns überall mit viel Humor.
Wir laufen ausserhalb des historischen Viertels. Manche Leute leben schon mit sehr wenig.
Wir spüren aber nie Agressivität. Es ist auch gerade Ebbe. Wir schauen den Fischerinen zu.
Eine Fraue sucht auch nach Muscheln.
Um 13 Uhr essen wir eine Seafood Platte im neu eröffneten Villa Sands. Das Essen ist ausgezeichnet. Wir gucken uns auch noch die verschiedenen Zimmer an. Für den selben Preis (100 US$ in B&B für 2) scheint man besser dran zu sein.. Die Aussicht vom Restaurant kann sich echt sehen lassen.
Das nächste Mal würde ich auf jeden Fall hier absteigen. www.villasands.com
Wir kehren danach ins Escondidinho zurück und erfrischen uns im Pool. Die Temperatur liegt bestimmt wieder um die 37 Grad!B)
Gegen 16 Uhr 30 laufen wir in die Innenstadt. Der Sonnenuntergang bereitet sich vor. Die Farben werden magisch.
Um 17 Uhr 30 wird es dunkel aber das Leben in der Stadt geht weiter. Man verbringt seine Zeit meistens draussen. Um 19 Uhr essen wir im Restaurant Reliquias (Avenida da Republica). Das Prawncurry kann man nur geniessen aber der portugiesische Wein (Boval) muss man besser vergessen!😗 Später trinken wir noch einen Expresso in der Flor de Rosa Bar. Da gibt es auch ein Internet Café. Die Verbindung ist aber mühsam. Ich benötige eine Stunde um meine Mails zu beantworten. Diese Stunde wird 120 Meticais berechnet. Anschliessend laufen wir zurück in die Pension und gehen schlafen. In der Stadt sieht man nur wenige Touris. Im Escondidinho sind auch nur drei Zimmer belegt.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200817. Jan. 2012 · #46
26.11.2011
Diese Nacht gab es zum Glück keinen Strohmausfall. Wir konnten bis 4Uhr30 durchschlafen. Man gewöhnt sich sehr schnell an diesen Rhythmus. Man geht einfach früher ins Bett!:)
Heute Morgen bekommt mein Mann einen Schock beim Aufstehen. Sein Gesicht ist ganz geschwollen. Die obere Lippe sieht wie ein Schlauch aus. Er fühlt aber keine Schmerzen. Nach dem Frühstück beschliessen wir das Hospital aufzusuchen. Ich tippe auf eine Allergie auf Cashew Nuts. Mein Mann hat gestern ordentlich zugeschlagen... Das Hospital gibt keinen guten Eindruck. Man denkt es sei geschlossen!
Man muss einfach ins hintere Gebäude durch den langen Flur laufen. Auf einmal warten da ein Haufen Leute. Eine Krankenschwester kümmert sich gleich um uns. Sie meint auch es sei eine Allergie. Leider kann sie uns keine Medikamente geben. Es gibt einfach nichts mehr... Sie empfehlt uns zur Apotheke zu gehen. Wir laufen bis dort hin. Sie liegt in der netten Arkade in der Altstadt.
Der Apotheker erklärt uns auch er habe absolut keine Medizin mehr.....Er meint die Allergie würde schon von selber verschwinden. Ich bin derselben Meinung. Mein Mann beruhigt sich. Wir fangen mit der Stadtbesichtigung an und beginnen mit der Misericordia Kirche.
dann das Palacio de Sao Paulo
und sein Maritim Museum. Am Pier beobachten wir wieder wie Frauen warscheinlich Muscheln suchen. Es ist aber nicht mehr Ebbe!
100 Meter enfernt gibt es die Telecomunicaçoes de Moçambique. Drin läuft die Aircon. Es ist angenehm kühl. Wir erledigen unsere E-Mail Post. Die Verbindung geht sehr schnell und die Minute kostet nur 1 Metical.
Anschliessend beobachten wir das Geschehen auf der Strasse. Hier begeben sich Frauen zum Brunnen.
Da vertreiben sich die Kinder auf Ihrer Weise die Zeit
Um 13 Uhr essen wir eine Kleinigkeit im O Paladar, nicht weit vom alten Markt. Danach spazieren wir weiter. Wir schauen einem Huhn vergnügt zu. Es hat 2 Entlein anscheinend adoptiert. Die Küken folgen Ihr die ganze Zeit.
Wir gucken uns noch eine Schule an.
Die Kinder haben momentan die grossen Schulferien. Wir finden Isla de Moçambique echt toll. Es herrscht eine besondere Atmosphäre. Um 17 Uhr laufen wir zum Escondidinho zurück. Ein Junge mit einer super Beute ist mit Antoine am Verhandeln. Wir schauen uns den Fang genauer an!
Wir sagen gleich dass wir interessiert sind. Und so haben wir Jeder um 19 Uhr einen ganzen Hummer im Teller. Es wird dazu noch Pommes und Salat serviert. Preis pro Person 500 Meticais. Ganz in Ordnung denn im Hummer gibt es schon ordentlich zu essen!😜 Das ganze schmeckt fabelhaft. Später gehen wir zum Flor de Rosa und trinken einen Expresso.
Morgen geht es weiter nach Lake Niassa. Der Tag wird sehr sehr lang. Zuerst mit dem Chapa nach Nampula. Dann Flug nach Lichinga. Anschliessend ein Pick up nach Cobué und endlich das Boot nach Nkwichi Lodge.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200817. Jan. 2012 · #50
@Danke Gerd, Kerstin und Janet.
@Janet. Da muss ich dir Recht geben. Manchmal erinnert mich Mozambik auch an Sao Tomé!B)
27.11.2011
Um 6 Uhr 30 können wir frühstücken. Um 7 Uhr holt uns ein Chapa ab. Wir haben Glück denn wir können es mit einem anderen Paar teilen (3000 Meticais durch 2). Wir verabschieden uns von dieser tollen Stadt.
Kurz vor der Brückenüberquerung muss ich einfach noch diese 2 Bilder schiessen!
Jetzt geht es los. Wir fahren über Monapo. Heute findet der Markt statt. Am Strassenrand sieht man überall Fisch herumliegen.
Immer wieder versuchen Leute uns Etwas zu verkaufen. Hier Körbe.
Wir brauchen 2,5 Stunden bis zum Nampula Airport. Wir verlieren eine halbe Stunde. Es gibt eine Strassensperre. 4 Polizisten halten alle Wagen an. Wir müssen unsere Pässe rausrücken. Unser Fahrer muss Papiere und Führerschein zeigen. Einer der Polizisten fragt mich ob ich ein Bier hätte. Er ist nämlich sehr durstig. Es ist sooo heiss!B) Ohne viel zu denken antworte ich mit einem grossen Lächeln: you are on duty Sir. You better drink water. Ich überreiche Ihm ein kleines Wasser. Seine 3 Kumpel grinsen wie verrückt. Unser Fahrer muss leider 300 Meticais zahlen. Er weiss aber nicht wofür...😗 Um 9 Uhr 40 checken wir ein und um 10 Uhr 15 gehen wir an Bord unserer alten Boeing 737 die ich in Maputo gesehen hatte....Mir ist nicht gerade wohl.
Beim Abflug macht die Maschine einen riesen Krach. Mamamia, ich werde langsam nervös. Die Stewardess bringt auch schon einen Orangensaft und ein Päckchen Chips. Das Personal ist wirklich sehr nett. 45 Minuten später landen wir in Lichinga.
In Nampula lag die Temperatur bei 30 Grad. Hier nur noch 21 Grad und es regnet. Das Gepäck wird schnell geliefert. Ein Nissan 4X4 wartet mit einem Namensschild auf uns. Wir machen dem Fahrer klar dass wir noch etwas zum Essen unterwegs kaufen wollen. Er bringt uns in die Stadt in die Pasteleria Broa de Mel.
Da finden wir frische Croissants, Schnecken und Berliner. Miam Miam!
Danach geht es nach Cobué. Die Landschaft sieht hier ganz anders aus. Lichinga liegt auf 1300 Meter Höhe. Alles ist grün. Bis Metungula ist die Strasse geteert. Anschliessend gibt es eine Gravel Road. Sie wird immer schlechter.
Zum Glück hört es auf zu regnen. Wir verlieren aber eine gute halbe Stunde. Unser Driver muss ein Rad wechseln.
Um 16 Uhr 30 kommen wir endlich in Cobué an. Das Dorf erkennt man von weitem durch die Kirche.
Wir werden von 2 Leuten in einem Speedboot von der Nkwichi Lodge erwartet. Der See sieht nicht sehr einladend aus. Hohe Wellen (um die 2 Meter, es ist echt nicht übertrieben) machen uns zu schaffen. Wenn wir in das Boot endlich einsteigen sind wir schon platschnass. Unser Gepäck wird befestigt und mit einem Plastick geschützt. Statt 30 Minuten, brauchen wir eine ganze Stunde bis zur Lodge. Bei Ankunft ist es dunkel und wir haben die Schnauze voll!😖
Kristina, die Managerin, begrüsst uns ganz herzlich und bringt uns zu unserem Chalet KUYA. Wir ziehen uns um und begeben uns zum Hauptgebäude wo wir einen Café trinken. Mir ist kalt. Um 19 Uhr essen wir alle zusammen: 4 Gäste, uns 2 und Kristina. Ein grosser Tisch erwartet uns. Das menü wird durch den Chefkoch bekannt gegeben: Aubergine Salat, Fisch vom See, Gemüse, Kartoffelgratin und Papaya Crumble. Die Küche kann man echt loben. Wir fühlen uns auf einmal viel besser!😄 Wir plaudern noch eine ganze Weile und gehen dann schlafen. Die Anlage zeige ich euch Morgen.
Preis pro Nacht für 2 in all inkl. 430 US$ (Last Minute Preis: 4 Nächte bezahlen und 6 bleiben)
Nenette1'309 Beiträge · seit 200918. Jan. 2012 · #54
Einspruch: Es sind eindeutig Berliner. Man könnte auch Berliner Ballen dazu sagen, aber Pfannkuchen sehen so aus: (Copyright:Marions Kochbuch) 🙂 Danke für den schönen Bericht, Annick! Viele Grüße, Nenette
peter 081'927 Beiträge · seit 200818. Jan. 2012 · #55
janet schrieb:Huhu!
Wenn dann sinds ja wohl Krapfen! 😄
Stimmt scho, Janet, aber nur bei uns 🙂
Grüßla
Peter
NB: Pardon Annick, ich weiß, Du möchtest gerne weiter schreiben, freue mich schon....
Sabine261'394 Beiträge · seit 200918. Jan. 2012 · #56
Hallo Annick,
ich finde deinen Bericht auch sehr interessant.
Es sind wirklich tolle Bilder, aber ich muss mal eine Frage stellen: Fragst du vorher die Männer, Frauen, Kinder, ob du ein Bild von ihnen machen darfst und ist ihnen bewusst, was damit dann später passiert (sprich, sie im Netz veröffentlicht werden)?
Viele Grüße Sabine
piscator1'483 Beiträge · seit 200918. Jan. 2012 · #57
Haööo Annick, ich habe soeben deinen Bericht in einem Rutsch gelesen. Danke dafür! Ich habe ihn besonders gern gelesen, weil du ein Auge für die Menschen hast!
LG Reinhard
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200818. Jan. 2012 · #58
Hallo Ihr Lieben!
Ob Pfannkuchen, Krapfen oder Berliner, ist doch Wurst!!!😄 Hauptsache es schmeckt....:P
@Sabine Gute Frage! In Mosambik ist es ein Genuss Bilder zu schiessen. Ich frage meistens immer um Erlaubnis und erkläre sie seien so wunderschön. Ich habe NIE ein Nein als Antwort bekommen. Die Kinder fragen meistens von selbst dass man sie fotografiert. Danach wollen sie die Bilder sehen und grinsen. Ich habe bestimmt 500 Portraits geschossen, meine Leidenschaft. Das Land hat mir besonders wegen den Menschen gefallen. Agressivität konnte ich nie spüren. Uns wurde immer geholfen. Mit einem Lächeln und viel Aufmerksamkeit wird man in diesem Land immer belohnt.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200818. Jan. 2012 · #59
28.11.2011
In der Nacht gab es ein wahnsinniges Gewitter. Der See hat sich aber beruhigt was die Wellen anbelangt. Es regnet auch nicht mehr. Von unserem Chalet aus, können wir die tolle Aussicht geniessen.
Unser Frühstück erwartet uns um 8 Uhr im Hauptgebäude. Wir bestellen: Café, Pancakes mit Honig, frische Mangos, Spiegeleier. Eine Stunde später regnet es wieder heftig. Wir lesen auf unserer Terrasse.
Inzwischen hat das Zimmermädchen auch das Zimmer gereinigt. Ich stelle es euch vor. Hier das King Size Bett
Da die Bibliotek mit Wäschekorb (die Kleider werden kostenlos gewaschen und gebügelt) und Beachtowels.
Noch die Leserecke
Das Klo mit Waschbecken
Die Aussendusche mit Waschbecken
Gegen 12 Uhr hört es auf zu schütten. Wir beschliessen schwimmen zu gehen. Wirklich angenehm denn die Wassertemperatur liegt bestimmt bei 25 Grad. Um 13 Uhr gibt es Mittagessen. Das Menü: grüner Salat - Gemüse Tortillas und Ananas Fritters. Es schmeckt echt gut. Eine richtige Mama Küche. Einfach aber fein!B) Nach dem Lunch beobachten wir vom Strand aus ein Naturwunder dass man nur hier am Malawi See erleben kann. Was aussieht wie ein dunkler Rauch über den See sind Schwärme von Lakeflies. Miliarden von Fliegen (so klein wie Mosquitos) werden vom Wind über den See getrieben. Im Larvenstadium werden sie wegen Ihrer Transparenz Glaswürmer genannt. Sie ernähren sich am Grund des Sees von Plankton. Wenn sie puppen steigen sie an die Oberfläche um sich vom Ihrem Cave zu befreien. Sie werden dann von Fisch zu Vogelfutter.
Die Einheimischen fangen die Fliegen mit Hilfe von Körben und machen Fladen daraus, die sie in der Pfanne braten. Wir haben es nicht ausprobiert....😗
Wir wissen aber jetzt wie es ist wenn ein solcher Schwarm, vom Wind getrieben, auf das Camp stürzt. Diese Biester schlüpfen überall hinein: Nase, Mund, Ohren...igitigit😃 Selbst durch das Mosquitonetz! Man kann Ihnen nicht entwischen. Es dauert eine gute Stunde bis der Schwarm wieder abhaut. Wir können endlich raus und duschen. Um 18 Uhr trinken wir ein Glas Weiswein mit den anderen 4 Gästen die immer noch geschockt sind. Malcolm, der Manager, ist gerade aus Lichinga mit 2 Volontärs zurückgekommen. Folgen Devon und Alex die das Manda Wilderness Projekt führen. Hier Infos darüber: www.mandawilderness.org/resp_tourism.html Das Ambiante ist angenehm. Man wird immer gefragt ob man nicht lieber allein speisen möchte.Wir lieben Gesellschaft. Malcolm und das ganze Staff erklären uns Vieles. Ab Morgen soll das Wetter auch wieder schön werden.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200819. Jan. 2012 · #60
29.11.2011
Wir haben ausgezeichnet geschlafen! Um 6 Uhr gucke ich mal schnell raus. Tatsächlich scheint da die Sonne. Wir frühstücken Heute Morgen auf der Deckterrasse.
Es ist wirklich angenehm. Ein paar Freunde leisten uns Gesellschaft und hoffen auf ein Stück Pancake.
Später profitieren wir vom schönen Wetter und gehen schwimmen. Der See ist noch etwas trüb und unruhig. Wir leihen uns auch ein Kanue aus und padeln eine Weile. Fischer kommen nah an uns vorbei.
Und so vergeht der Morgen sehr schnell. Gegen Mittag hole ich mir noch ein Buch im Hauptgebäude.
Es besitzt auch eine gemütliche Leserecke.
Jeden Tag kann man da auch die Menüs entnehmen. Heute zum Beispiel:
Unser Mittagessen haben wir auf unserer Terrasse bestellt. Richard, der Kellner, deckt den Tisch und bringt die gute Kost. Danach ruhen wir am Strand aus. Man denkt man ist irgendwo am Meer.
Ab 17 Uhr gibt es den Sundowner. Wenn das Wetter mitspielt immer hier.
Man wählt einfach sein Getränk.
Leckere Canapés folgen. Malcolm, Kristina, Devon, Alex und das spanische Ehepaar leisten uns Gesellschaft. Später erwartet uns ein nettes gedecktes Tischlein am Strand zum Abendessen.
Wir nehmen es mit dem spanischen Ehepaar. Das Ambiente ist himmlisch.
Morgen werden wir viel laufen. Wir möchten nämlich die verschiedene Village Projekte anschauen.