ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200804. Jan. 2012 · #24
@Carsten: ich habe das Gefühl in Kronau wird wieder mal was los sein...Ich freue mich auch neue Gesichter zu sehen.😄
13.11.2011
Um 5Uhr30 sind wir auch schon wieder auf. Muss noch die Koffer packen....Eine Stunde später eilen wir in den Frühstücksraum. Dieser sieht sehr gemütlich aus.
Die Küche hat schon geöffnet und wir bekommen sogar Spiegeleier. Um 7Uhr steht Mike vor der Tür. Es sind nur 15 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Am Sonntag gibt es kein Verkehr. Bei Ankunft weiss ich nicht recht wohin. Eine Angestelle zeigt uns den Weg bis zum Intercape Bus Schalter. Es herrscht schon reger Betrieb.
Unsere Internet Tickets (540R für uns 2) werden genau geprüft. Sie müssen mit unserer Kreditkarte übereinstimmen. Pässe und Visum werden auch gründlich angeschaut. Endlich können wir uns zum Steig 150 begeben. Da steht unser Bus. Wir geben unser Gepäck auf und bekommen eine Quittung. Es gibt gerade noch 2 Plätze am oberen Deck. Wir sind die einzigen Bleichgesichter!😳 Es wird auch nur Portugiesich geredet. Zum Glück verstehe ich ein wenig die Sprache so dass das Ambiente sehr schnell locker wird.😜
Ganz pünktlich um 8 Uhr fährt unser Bus weg. Er hält noch irgendwo im Zentrum an. 4 Personnen steigen ein. Der Bus ist jetzt bumsvoll! Wir kommen mit den Leuten auch sehr schnell ins Gespräch. Die Meisten wohnen in Mosambik. Einige waren geschäftlich in Johannesburg, Andere haben sich ärztlich versorgen lassen.
Am Anfang wirkt die Fahrt sehr eintönig. Wir halten noch in Witbank und Middelburg an um Post mitzunehmen. Ab Waterwal Boven wird es landschaftlich sehr schön. Man sieht viele grüne Hügel, Wasserfälle und Obstbäume. Gleich hinter uns sitzt ein Paar aus Beira. Wir tauschen unsere Telefonummer sowie e-Mails aus. Auf unserer Reise fahren wir nämlich durch Beira und man weiss ja nie...:)
In Nelspruit stoppt der Bus 15 Minuten. Einige Leute steigen aus und Neue kommen dazu. Später können wir an der Engen Tankstelle in Malelane uns endlich verpflegen. Es wird getankt und der Fahrer hat Hunger...
Die Zollformalitäten an der Grenze von Ressano Garcia verläufen zügig.
Um 17Uhr20 (1 Stunde Verspätung) erreichen wir endlich Maputo. Das ganze Gepäck wird ausgeladen. Wir zeigen unsere Quittung und bekommen unsere 2 Koffer.
Wir nehmen ein Taxi bis zum Mozaika Guesthouse. Der Taxi Driver, ein echter Filou: für weniger als 2 Kilometer verlangt er 150 meticais.... Das Mozaika Guesthouse sieht echt herzig aus. Gleich am Eingang sieht man die Poolanlage.
Denise, die Besitzerin, empfängt uns mit einem schönen Lächeln und bringt uns gleich auf unser Zimmer. Es ist klein aber zweckmässig eingerichtet. Es gibt eine lautlose Klimaanlage. Schön den draussen sind bestimmt noch 30 Grad vorhanden. Wir sind durchgeschwitzt.
Das Badezimmer ist hingegen sehr geräumig.
Wir laufen anschliessend in die Stadt und beziehen an einer ATM Maschine Meticais. Bei Mimo's essen wir Pizza. Die schmecken sehr gut. Eine kostet aber schon stolze 270 meticais (1 US$ = 27 meticais). Mosambik ist schon ein teueres Pflaster. Um 21 Uhr laufen wir wieder ins Guesthouse zurück. Wir sind todmüde und schlafen sehr schnell ein.
Preis pro Nacht für das Zimmer in B&B: 130 US$ bei Barzahlung oder umgerechnet 170US$ wenn man in Meticais bezahlt.....😃
Zum Glück haben wir genügend Dollarscheine mitgenommen!:P
zunächst einmal ein frohes und gesundes Jahr 2012 ! Vielen Dank, dass Du uns wieder einmal an Deiner Reise teilhaben lässt !!! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung (und hoffe, dass ich mit meinem Bericht dann auch endlich irgendwann mal beginnen kann - aber erst müssen die Bilder noch fertig bearbeitet werden, weil alle wegen Dreck auf dem Sensor Flecken haben ... :-()!
Hoffentlich finde ich dazu nun noch Zeit, wenn Du wieder so viel & schnell schreibst 🙂
LG & Danke !
Antje
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200805. Jan. 2012 · #26
@Antje: Du wirst es bestimmt dieses Jahr noch hinkriegen...😜
14.11.2011
Um 7 Uhr wachen wir auf. Mensch haben wir gut ausgeschlafen! Draussen scheint die Sonne. Eine Stunde später sitzen wir im netten Frühstücksraum und geniessen alle Delikatessen.
Es gibt frisch gepresster Orangensaft, frische Mangos, lauwarme Croissants, Brötchen, Aufschnitt, Yogurth, Eier....usw Miam Miam, ich schlage ordentlich zu.😄
Von der Terrasse aus beantworte ich später meine E-Mails. Die Lodge besitzt WIFI und an der Rezeption steht ein Komputer für die Gäste.
Wir beschliessen anschliessend das LAM Büro aufzusuchen. In Johannesburg war es absolut nicht möglich unsere Flüge vom 16.11 nach Pemba zurück zu bestätigen. Auf unsere E-Tickets steht klar und deutlich: reconfirm your flight 72 hours before departure. Denise hat auch schon mehrmals versucht LAM anzurufen. Die sämtlichen Leitungen sind immer besetzt..:S
Wir laufen bis zur Avenida Mao Tse Tung. Von weitem sieht man das LAM Büro. Mindestens 20 Leute stehen schon Schlange...Nach ca. 15 Minuten ruft eine Angestellte nach uns, die Bleichgesichter will man nämlich nicht zu lange warten lassen. So können wir Alles abklären. Unser Flug geht sogar eine halbe Stunde früher. Das Personal ist sehr freundlich.
Inzwischen ist es auch 10 Uhr 30 und es wird immer wärmer. Wir wollen noch Postkarten kaufen. Wir erfahren aber dass es nur einen gescheiten Ort gibt um Welche zu finden: im Maputo Shopping Centre.
Das liegt aber ganz unter an der Ciudad Baixa. Wir nehmen uns ein Tük Tük (wie in Thailand) und fahren dort hin.
Tatsächlich brauche ich eine Weile bis ich endlich die Postkarten finde. Eine kostet 30 meticais und der Versand nach Europa stolze 92 meticais. Sind ausgerechnet 4,50 US$! Wouah😃 Wir kaufen nur Wenige und schreiben sie auch gleich. Danach laufen wir zur Hauptpost um sie stempeln zu lassen. (Unsere Postkarten kamen erst am 27.12.2011 an....)
Wir gucken uns noch den Mercado Municipal an. Die Früchte sehen echt einladend aus.
Inzwischen ist es Mittag und die Sonne wird bei 37 Grad unerträglich. Wir laufen bis zum Guesthouse zurück und essen bei der Imbissbude an der Ecke Samossas. Die schmecken sehr gut.
Danach geht es direkt in den Pool zum Erfrischen. Wir lesen auch eine Weile. Abends gehen wir ins Piri Piri Restaurant. Spezialität des Hauses: Piri Piri Hähnchen, ein Genuss. Ich esse gerne sehr scharf.
Um 22 Uhr laufen wir wieder zum Mozaika Guest House zurück. Wir brauchen nicht lange um einzuschlafen. Heute sind wir bestimmt 15 Kilometer zu Fuss gelaufen...
Danke Annick - ich bin auch ganz zuversichtlich !!!
Jedenfalls das Fotobuch soll bis zum Forumstreffen in Kronau fertig sein - zur Not stelle ich das dann einfach als pdf hier ein 🙂
Bitte schnell weiter schreiben !!!! 🙂
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200806. Jan. 2012 · #28
15.11.2011
In der Nacht hat es ordentlich geregnet. Der Himmel ist Heute Morgen sehr grau und mir wird im TShirt fast zu kalt. Um 8 Uhr frühstücken wir und anschliessend geht es per Tuk Tuk zu den Docks. Da nehmen wir die Fähre nach Catembe (5 Meticais pro Person). Auf dem Deck beobachte ich das Geschehen.
Später schauen auf einmal alle Leute auf dieselbe Richtung. Die MSC läuft gerade den Hafen an. Ein Highlight so ein Schiff von so nah betrachten zu können!
Auf der anderen Seite sieht Maputo ganz anders aus.
Wir verbringen 2 Stunden im Dorf und kommen mit der Fähre wieder zurück. Catembe kann ich echt empfehlen. Zu Mittag essen wir eine Kleinigkeit in der Bäkerei Avenida 25 de Setembro. Lecker! Anschliessend gucken wir uns die Stadt ein wenig an. Die wunderschönen kolonial Gebäude sind aber leider in einem schlechten Zustand.
Die Stadt selber hat nicht viel Charm aber das Ambiante hat es in sich. Beim Laufen muss man aber ständig aufpassen. Besonders Nachts. Es gibt viele Löcher dieser Art.
Um 16 Uhr erreichen wir wieder das Guest House. Ich öffne noch schnell meine Mail Box und da trifft mich der Schlag! Eine Nachricht von Sixt Car Rental Pemba. Unser Ford Ranger Double Cab ist am 16.11 nicht verfügbar. Der Wagen wurde am Tag zuvor von einem Touri zu Schrott gefahren...😃 Ich lasse Denise für uns anrufen. Nichts zu machen es steht nur noch ein Toyota Corolla zu Verfügung. Zum Glück haben wir Nichts im Voraus bezahlt. Denise ruft noch die wenigen Autovermietungen in Pemba an. Sie findet kein einziges 4X4 Auto in der ganzen Stadt. Zum Glück habe ich nur noch die erste Nacht in Pemba gebucht. Der Rest der Reise war offen.
Ich bleibe bis um 20 Uhr am Computer hängen und studiere die verschiedene Möglichkeiten die uns bleiben. Auf Niassa NP können wir verzichten. Nach Ibo Island, Isla de Mosambique und Lake Malawi wollen wir auf jeden Fall!B)
Mein Mann schreit auf einmal. Er hat Hunger. In Gedanken lasse ich mich per Taxi zum Restaurante Costa do Sol fahren. Natürlich habe ich meine Kamera vergessen. Das Restaurant liegt ausserhalt vom Zentrum, am Ende der Avenida Marginal mit Blick auf den Strand. Unser Abend wird ein richtiges Seafood Festival. So viele Gambas habe ich noch nie auf einmal gegessen. Schade dass der Chardonnay lauwarm war...Wein werden wir nicht oft hier im Land trinken. Eine Flasche Chardonnay kostet im Durchschnitt 35 US$. Der House Wine kann man glatt vergessen. Er kommt meistens aus Portugal (Tafelwein) und schmeckt nach Essig..😗
Um 22 Uhr kommen wir wieder zurück. Ich packe noch die Koffer. Morgen müssen wir um 6 Uhr 30 am Flughafen sein.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200807. Jan. 2012 · #29
16.11.2011
Für 400 Meticais bringt uns das Taxi um 6 Uhr 30 zum Flughafen. Er liegt nur 15 Minuten entfernt. Bald gibt es ein separates Domectic Terminal. Es ist in Bau und wird durch die Chinesen finanziert. Innerhalb 10 Minuten checken wir ein und begeben uns anschliessend zum Wartesaal. Da gucke ich mir die verschiedene Flugzeuge an die da auf dem Tarmac stehen. Hier eine uralte B737 die beim Abflug einen Mordslärm verursacht. Da ein Bombardier der nach Tete fliegt. Mir ist echt nicht wohl mit dieser Fluggesellschaft zu fliegen. Sie ist nämlich bei uns auf der schwarzen Liste...😖 Um 8 Uhr 30 geht es mit einer ganz neuen Embraer 190 los.
Das Flugzeug ist bis auf den letzten Platz ausverkauft und fliegt via Nampula und Pemba nach Dar es Salam. Während des Fluges gibt es eine warme Mahlzeit und Getränke. Der Service ist ganz OK und das Personal sehr nett. Nach 2 Stunden landen wir in Nampula. Auf dem Tarmac sehen wir eine Menschenmenge die jubelt und tanzt. Wir erfahren dass in der Business Class, die Frau von Präsident Guebuza sitzt. Sie wird, wie es sich gehört, mit einer grossen Zeremonie empfangen. Viele Frauen in bunter Kleidung singen fröhlich.
Wir werden in die Transit Lounge gebracht. Es soll in 30 Minuten weiter gehen. Eine Stunde später warten wir aber immer noch...😗 Auf dem Tarmac sehen wir den Pilot sowie Meckaniker. Sie checken immer wieder die Räder von unserer Embraer. Unterdessen landet eine andere Maschine, auch eine Embraer 190. Sie kommt aus Lichinga und fliegt dann weiter nach Beira. Die Passagiere steigen aus und laufen auch zum Transit Lounge rüber. Wir unterhalten uns mit Einheimischen. Da heiss es LAM = Late and May be....😊
Endlich kommt eine LAM Angestellte und teilt uns mit dass unser Flugzeug Oel verlieren würde. Ist aber nicht so schlimm, wir werden mit der anderen Embraer weiter nach Pemba fliegen. Und da fängt die Show auf dem Tarmac an. Die Crew tauschen die Flugzeuge mit Ihrem Gepäck und dem ganzen Catering. Ein Hin und Her. Unser Gepäck wird aus und wieder eingeladen. Das von den Passagieren nach Beira wird einfach auf die Seite getan. Diese haben aber noch nicht kapiert was sich da abspielt. Sie reagieren erst als unsere Machine nur mit Crew leer nach Maputo zurückfliegt. In Nampula kann man den Schaden nicht beheben... That's Africa!:P
Um 14 Uhr, mit 2 Stunden Verspätung heben wir endlich ab. Ich zittere und halte die Hand meines Mannes. 25 Minuten später landen wir in Pemba und ich bin erleichtert.
Wir warten 15 Minuten bis unser Gepäck auf dem Fliesband erscheint.
Sarah vom Pemba Dive & Bush Camp wartet auf uns. Sie fährt uns zur Lodge. Sie befindet sich unweit vom Flughafen. Die letzten 2 Kilometer bestehen aber aus einer Piste. Das Camp liegt echt gottverlassen. Wir werden gleich zu unserem Chalet nr. 4 gebracht. Wir sind bei 38 Grad total durchgeschwitzt. Im Bungalow herrscht eine glühende Hitze.
Das Zimmer ist geräumig. Hat aber ein kleines Doppelbett. Es gibt leider keine Aircon und der Ventilator hat Mühe kalte Luft zu erzeugen.....
Das Badezimmer draussen ist herzig.
Draussen gibt es eine nette Sitzecke aber bei dieser Hitze nicht gebrauchbar.
Ich packe schnell das Notwendigste aus und gehe zur Bar. Da befinden sich 2 südafrikanische Expats die hier in Pemba fü 2 Wochen arbeiten. Ausser uns gibt es keine andere Gäste. Wir unterhalten uns eine Weile und ich erzähle meine Car Rental Geschichte. Sie empfehlen mir gleich Kaskazini Travel anzurufen.. Sarah ruft für mich an und so kann ich der Dame mein ganzes Anliegen erzählen. Sie schlägt vor wir sollen morgen gleich um 9 Uhr zu Ihr ins Büro kommen.
Anschliessend gehen wir schwimmen. Das Wasser ist nicht gerade türkis aber es kühlt wenigstens ab. Ueberall sieht man Mangroven.
Um 17 Uhr 30 wird es langsam Nacht. Um 18 Uhr müssen wir leider schon zum Nachtessen. Es gibt ein Mini Buffet zu 500 Meticais pro Person: Spaguettis, Reis, Gemüse und Beefgoulasch. Ich bin echt enttäuscht von dieser Unterkunft. Auf Tripadvisor ist sie Number 1.... Die Schnacken fangen auch noch an mich zu nerven und die Temperatur liegt noch um die 26 Grad. Die Nacht wird bestimmt ein Highlight...😊
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200808. Jan. 2012 · #30
17.11.2011
Die ganze Nacht konnten wir nicht schlafen. Es war einfach zu warm und zu feucht!😳 Um 4 Uhr beginnt es schon hell zu werden. Da keine richtige Vorhänge vorhanden sind, ist man praktisch gezwungen spätestens um 5 Uhr aufzustehen...:( Ich mache mir noch einige Notizen für Kaskazini Travel. Um 7 Uhr nehmen wir ein lausiges Frühstück: Nescafé, trockenes Brot, ranzige Margarine, künstliche Marmelade, keine Früchte. Die Spiegeleier schwimmen im Fett...😖 Eins steht fest: hier bleiben wir keine Nacht länger.😠
Um 8 Uhr 30 bringt uns Sarah zum Pemba Beach Hotel wo Kaskazini Travel sein Office hat. Wir gucken uns das Hotel an. Man sieht praktisch nur Geschäftsleute denn unweit von hier hat man Oel und Gaz gefunden. Die Anlage wirkt riesig, gepflegt. Der Strand kann man aber vergessen...Das billigste Zimmer kostet in B&B 280 US$.
Um 9 Uhr betreten wir das Kaskazini Office. Claire empfängt uns. Sie hat auch schon ein Programm für uns zusammengestellt: 2 Nächte Pemba im Kauri Resort, 4 Nächte Ibo Island Resort zu einem Last Minute Preis (die Hälfte), 3 Nächte Isla de Mosambique und 6 Nächte Nkwichi Lodge (Lake Niassa) zum Last Minute Rate: pay 4 for 6. Ich finde das Angebot ganz OK. Da wir ja kein Rental Car mehr haben, sparen wir ein Haufen Geld. Wir buchen noch einen CFA Charter Flight nach Ibo (zurück wollen wir per Boot), die Flüge Nampula - Lichinga Hin und Zurück sowie Nampula - Beira mit der LAM. Wir bezahlen Alles in Dollar Scheine. Per Internet hätte ich nie so ein vorteilhaftes Deal bekommen! Die Unterkünfte kosten das Gleiche aber Kaskazini bekommt jeweils direkt eine Kommission.
Anschliessend holt uns das Kauri Resort ab. Es liegt in Nanhimbe, 30 Minuten zu Fuss von Wimbe Beach entfernt.
Die Anlage sieht toll aus. Unser Zimmer mit Meerblick verfügt über Aircon, Safe, Fernseher, Kühlschrank.
Das Bad ist etwas klein aber zweckmässig eingerichtet.
Von unserer Terrasse hat man einen tollen Blick zum Strand.
Es gibt ein grosses gepflegtes Schwimmbad.
Und am Beach Liegen.
Zu Mittag essen wir einen Salat im Restaurant. Den Nachmittag verbringen wir am Strand. Die "Tides" sind hier schon gewaltig. Bei Ebbe muss man bestimmt gute 800 Meter laufen bis man Baden kann. Das Wasser ist türkisblau. Ein Traum sage ich euch!
Abends essen wir indisch, die Spezialität des Hauses. Unser Chicken Tikka Massala schmeckt himmlisch. Um 21 Uhr fallen wir todmüde ins Bett. Seit 2 Nächte haben wir nicht viel geschlafen....
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200809. Jan. 2012 · #31
18.11.2011
Wir wachen tatsächlich erst um 7 Uhr auf. Die Vorhänge sind echt gut. Sie lassen kein Licht ins Zimmer. Um 8 Uhr frühstücken wir auf der schönen Restaurantterrasse. Der Ausblick ist herrlich. Das Frühstück ist nichts besonders aber es schmeckt: frischer Café, Toasts, Butter, Marmelade, Obstsalat und Eier. Danach gehen wir schwimmen. Das Meer hat bestimmt 28 Grad. Um 11 Uhr entschliessen wir uns nach Pemba zu gehen. Hier gibt es nirgendwo eine Internetverbindung und ich muss noch einige Anfragen senden (Gorongoza NP...usw) Wir laufen 30 Minuten bis nach Wimbe Beach und nehmen uns ein Chapa bis in die Stadt.
Preis pro Person 7,5 Meticais. Wir begeben uns gleich zu Sycamore Ltd. Da heisst es: you are lucky, internet working again. No internet connection in the city for 3 days...... Sandra, die frau des Besitzers aus Burundi, erklärt uns das es häufig Pannen gibt. Die Leitungen mit PVC umwickelt sind nur 50 cm begraben. Das PVC wird von den Einheimischen sehr begehrt. Sie graben es aus, beschädigen die Leitungen und verkaufen es am Schwarzmarkt... Für 1,5 Stunden bezahle ich 150 Meticais. Ich bin zufrieden. Ich konnte Alles erledigen und sogar noch einige Unterkünfte anfragen. Wir besichtigen anschliessend die Stadt. Sie wirkt nicht sauber. Ueberall sieht man Mühl.
Wir können so manche Szenen beobachten.
Schuhe werden an jeder Strassenecke verkauft.
sowie Kohle
Wir essen eine Kleinigkeit in der Palladeria unweit vom LAM Office. Die Hitze wird wieder unerträglich. Um 15 Uhr nehmen wir uns wieder ein Chapa nach Wimbe Beach und laufen unsere 30 Minuten bis zum Kauri Resort. Wir sind nicht die Einzigen.
Wir schwimmen noch eine gute halbe Stunde im Pool und trinken ein Bierchen auf der Terrasse. Wir geniessen den Ausblick.
Am Abend essen wir wieder im Resort. Dieses Mal ein Seafood Curry. Miam Miam. Die Küche hier ist ein Genuss. Gegen 22 Uhr gehen wir schlafen. Morgen geht es weiter nach Ibo Island.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200810. Jan. 2012 · #32
19.11.2011
Um 8 Uhr frühstücken wir und machen auch mit Babou und Djamila (Besitzer der Lodge) Bekanntschaft. Wir müssen nämlich hier einen Koffer lassen. Nach Ibo Island dürfen wir nur 15 Kilogramm Gepäck pro Person mitnehmen. Danach laufe ich zum Pieter's Place, ein Backpackers. Ich suche nämlich noch einige Passagiere die mit uns später ein Chapa nach Isla de Mosambique teilen. Wenn wir die 300 US$ teilen können...:) Tatsächlich sind da schon 2 Leute interessiert. Wir vereinbaren dass wir uns nach Ibo Island wieder melden. Es verkehrt schon ein Bus nach Isla de Mosambique. Leider fährt der Mecula Bus schon um 4Uhr30 morgens ab. Meistens ist es bumsvoll und das ganze Gepäck muss aufs Dach....Wenn wir uns Dies ersparen können!😜 Anschliessend laufen wir zum Wimbe Beach. Wir suchen noch eine Unterkunft für den 23.11 wenn wir aus Ibo zurückkommen. Vom 20.11 bis 26.11 ist ganz Pemba ausgebucht. Es findet ein Oelkongress statt. Wir finden ein Zimmer im Wimbe Sun. Kein grosser Luxus aber für eine Nacht OK. Es gehört dem Bruder von Babou.
Um 13 Uhr 30 bringt uns Youssouf zum Flughafen. Wir fliegen mit CFA Charters zur Insel. Um 14 Uhr 30 ist unsere Cessna bereit und wir werden von der Pilotin begrüsst.
Ausser uns steigt noch ein Paar ein.
Der Flug dauert 25 Minuten und kostet 130 US$ pro Person. Die Landschaft von da oben sieht super aus.
Ibo Airport besteht nur aus einer kleinen Landebahn.
Rob wartet auf uns. Wir sind alle 4 in derselben Lodge untergebracht, ein Kolonialhaus mit vielen Farben.
Die Lounge lädt zum Lesen ein.
Die Rezeption ist herzig
Unser Zimmer (Luwa Room) ein Traum! Etwas für Honeymooner.
Es ist mit Aircon ausgestattet, ein Geschenk bei dieser Hitze!
Das Badezimmer mit separatem WC ist geräumig und besitzt eine Aussendusche.
Die Terrasse sieht gemütlich aus.
Ich packe alle Sachen aus und wir begeben uns zum Swimmingpool. Die Liegen sind gemütlich und wir lesen den Rest des Nachmittags.
Um 17 Uhr gibt es den Sundowner auf der Hauptterrasse.
Da wir nur 6 Gäste sind kommen wir ins Gespräch. Der Chardonnay schmeckt wunderbar. Rob kommt auch noch dazu und erklärt uns was wir für die nächsten Tagen alles unternehmen können. Um 19 Uhr gibt es Nachtessen. Es erwartet uns ein nettes Tischlein.
Der Koch geht zu jedem Tisch und gibt das Menü bekannt: Amuse bouche, Butternut Soup, Kingklip mit Lemonsauce, crème brûlée.
Das Ganze schmeckt wunderbar.😄
Wir plaudern noch eine Weile mit den Gästen und gehen um 22 Uhr ins Bett.
Preis pro Nacht all inkl. 350 US$ Last Minute Preis (sonst wären es 700 US$ und viel zu teuer gewesen.)
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200811. Jan. 2012 · #35
20.11.2011
Bis 4 Uhr 30 konnten wir sehr gut schlafen. Das Tageslicht hat uns danach zu schaffen gemacht. Wir entschliessen uns um 6 Uhr aufzustehen und lesen auf der Terrasse. Später geniessen wir auch die Tolle Aussicht.
Um 8 Uhr frühstücken wir à la Carte. Man kann wählen was man so essen möchte. Wir bestellen: Café, hausgemachter Yogurth, frische Mangos, Toasts und Omelette. Es schmeckt ausgezeichnet und wird mit viel liebe durch das Personal serviert. Neben unserem Frühstückstisch gibt es einen grossen Baum mit vielen Weberneste. Die Vögel zwitschern fröhlich herum.Es macht Spass sie zu beobachten.
Danach verbringen wir noch 2 Stunden am gemütlichen Pool.
Um 11 Uhr laufen wir mit Rob und den anderen Gästen zum kleinen Hafen. Unterwegs können wir alltägliche Szenen anschauen.
Am Hafen wartet unser Dhow. Wir steigen hinein und segeln eine gute Stunde.
Danach ankern wir an einen traumhaften schönen Strand. Er liegt gegenüber der Insel Matemo.
Wir gehen Alle Schnorcheln. Rob zeigt uns die besten Spots. Herrlich! Man braucht nicht weit zu schwimmen und man befindet sich in einem Aquarium. So viele bunte Fische konnte ich nie auf einmal sehen.
Um 14 Uhr 30 kommen wir zurück und unser Tisch ist für das Lunch gedeckt. Wir essen Fischsalat und Gambas. Miam Miam, ein Geschenk Gottes sage ich euch!😄
Um 16 Uhr packen wir alles wieder ein und segeln zurück. Wir können bei Ankunft einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.
Nach der Dusche begeben wir uns wieder auf die Hauptterrasse und plaudern mit den Gästen. Um 19 Uhr 30 wird das Abendessen serviert: Amuse bouche - Crabsalat - Hummer Thermidor - Chocolate cake mit heisser Vanille Sauce. Wouah!! Super gute Kost.
Um 22 Uhr gehen wir schon ins Bett. Wir sind totmüde und satt.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200812. Jan. 2012 · #36
21.11.2011
Um 4 Uhr 30 wachen wir wieder wegen dem Tageslicht auf. Die Vögel fangen auch an zu zwitschern. Wir hören amüsiert zu. Wir bleiben noch bis um 6 Uhr liegen und schwimmen danach eine Runde im Pool. Um 8 Uhr frühstücken wir und schlagen zu. Anschliessend laufen wir in die Stadt. Wir müssen zuerst zum Miti Miwire Guest House um uns wegen ein Bootstransfer zu erkundigen. Unterwegs sehen wir ein Mädchen mit der typischen Gesichtsmaske aus dieser Region. Sie dient als Schönheitsschminke, gibt der Haut Feuchtigkeit und schützt Sie vor der Sonne.
Wir können uns auch schnell das Cinco Portas Guest House angucken. Da wollten wir ursprünglich übernachten. Der Besitzer musste aus gesundheitlichen Gründen aber für 2 Monaten nach Europa zurück. Es ist noch bis Anfangs Dezember geschlossen. Miti Miwire ist ein einfaches aber gemütliches Guest House. Es wird durch Stephane (ein Franzose) und Jörg (ein Deutscher) geführt. Stephane empfängt uns und erklärt wie es mit dem Speedboot geht. Er hat schon 4 Leute für den 23.11 und kann uns auch noch mitnehmen. Das Boot kostet für maximum 6 Personen 150 US$. Wir werden in Tandanhangue ankommen. Von dort fahren Chapas bis nach Quissanga. Da können wir einen Bus nach Pemba nehmen. Das ganze dauert aber bestimmt mehr als 7 Stunden..... Wir entschliessen uns doch wieder mit CFA nach Pemba zurückzufliegen. Wir können nicht so spät in Pemba ankommen, wir haben noch viel zu tun.
Anschliessend schauen wir uns die Stadt an. Ibo war im 18 Jahrhundert nach Isla de Mosambique die wichtigste Stadt vom Land. Sie wurde durch Sklawenhandel sehr reich. In der kleinen Stadt herrscht eine gewisse Gelassenheit. Leider sind die alten kolonialgebäude in einem traurigen Zustand.
Später beobachten wir auch wie die Silberschmiede Ihren Schmuck anfertigen. Sie schmelzen alte portugiesiche Silbermünzen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Auf Ibo versucht die Gemeinde auch Ihre Mitbewohner ekologisch zu erziehen!
Um 13 Uhr kehren wir wieder zur Lodge zurück und sagen Rob Bescheid dass wir wieder mit CFA zurückfliegen. Er wird sich um die Reservierung kümmern. Ein nettes gedecktes Tischlein wartet auf uns im Garten. Das Festessen kann beginnen: frische gegrillte Riesenkrevetten, Reissalat und frischer Obstsalat. Es schmeckt ausgezeichnet.
Nach dem Essen erfrischen wir uns im Pool und lesen. Um 16 Uhr laufen wir wieder in die Stadt uns suchen nach Senor Joao Baptista. Dieser ältere Herr (85 Jahre) ist ein Historiker und kennt die Stadt wie seine Hosentasche. Er erzählt die besten Anekdoten. Wir brauchen nicht lange bis wir Ihn finden. Ein netter Kerl!
Wir bleiben mehr als eine Stunde bei Ihm. Dieser Mann hört sich echt gut an. Anschliessend gehen wir noch zum Miti Miwire wo wir unsere e-Mails lesen können und trinken ein Bier. Um 19 Uhr kehren wir in unsere Lodge zurück. Ibo liegt im dunkel. Zum Glück haben wir eine Taschenlampe dabei. Ab nächstes Jahr, im Juli, soll die Insel endlich mit Strohm versorgt werden. Da wird sich aber leider Einiges ändern. Viele Kinder spielen noch auf den Strassen. Die Fröhlichkeit hier kann man nicht übersehen.
Wir kommen gerade rechtzeitig zum Nachtessen. Heute Abend: Amuse Bouche, Butternut soup, Filetsteak mit Broccolis und Mango Mousse. Miam Miam:P
Inzwischen sind wir aber nur noch 2 Gäste. Wir unterhalten uns noch eine Weile mit Robert, dem Chefkoch aus Kapstadt. Morgen sollen wieder 4 Gäste ankommen.
Nenette1'309 Beiträge · seit 200912. Jan. 2012 · #37
Salut Annick, dein Reisebericht wird immer besser und die Photos sind ja teilweise total cool. Das mit dem Fisch solltest du dir als Plakat drucken lassen! Einfach Spitze! 🤪 🤩 🤪 Der bericht macht wirklich Lust, mal hinzufahren! Und den Malawisee liebe ich ja sowieso!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200813. Jan. 2012 · #38
22.11.2011
Langsam gewöhnen wir uns um 6 Uhr aufzustehen. Wir gehen da jeweils eine Runde schwimmen und es tut gut. Um 7 Uhr frühstücken wir und eine halbe Stunde später laufen wir zum Montessori Kindergarten. Er wird von Glen, Rob's Frau, geleitet. Die Kinder amüsieren sich.
Glen bemüht sich Ihnen Englisch beizubringen.
Die Kinder sind herzig und wir gucken Ihnen vergnügt zu.
Der Unterricht endet mit einer verdienten Mahlzeit.
Anschliessend begeben wir uns in die Stadt und wir folgen einem Handwerker.
Er führt uns zu einer Zimmermann Schule.
Danach eilen wir noch zum Fischer Viertel. Diese Leute leben echt bescheiden...
Wo wir hinsehen, werden wir immer freundlich empfangen. Es gibt einfach keine Agressivität. Auf den Weg zurück in die Lodge können wir noch nette Szenen beobachten.
Um 12 Uhr bringt uns Rob wieder per Dhow zum Traumstrand. Wir baden und schnorcheln. Um 16Uhr30 sind wir wieder zurück und trinken ein Bier auf der Hauptterrasse.
Da machen wir auch mit den 4 neuen Gästen Bekanntschaft.
Um 19 Uhr gibt es auch schon wieder Nachtessen: amuse-bouche, Zwiebelsuppe, frischer Tunafisch mit Lemon Sauce, Crème brûlée. Miam Miam..
Rob lässt uns danach noch zu seinem Computer. Wir müssen noch ein paar E-Mails senden. Danach plaudern wir noch eine Weile mit den Leuten.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. Jan. 2012 · #40
@Kathy: danke für die Blumen!:P
23.11.2011
Nach dem Packen und dem Frühstück, gehen wir noch ein bisschen ausserhalb der Stadt herumspazieren. Diese Insel hat es wirklich in sich. Es ist Ebbe.
Unterwegs beobachten wir wieder köstliche Szenen.
Die Einheimischen reden auch immer mit uns. Hier wird aber meistens Swahili gesprochen. Wir beherrschen die Sprache absolut nicht. Mit Füssen und Händen können wir uns aber verständigen. Die Leute sind fröhlicher Natur.
Um 11 Uhr bringt uns Rob zum Flughafen. Eine grössere Cessna mit der selben Pilotin erwartet uns. Sie kommt gerade von der Insel Matemo.
Inzwischen sind wir 9 Passagiere. Wir landen noch auf Quirimba Island wo 2 Leute einsteigen. Die Landschaft von da oben sieht wieder toll aus.
Um 12 Uhr erreichen wir Pemba und es ist wieder sehr sehr heiss. Wie vereinbart holt uns der Besitzer des Wimbe Sun ab. Er bringt uns zuerst zum Kauri Resort (auch Verwandte von Ihm) wo wir den hintergelassenen Koffer wieder zurückbekommen. Ich laufe noch schnell zu Pieter's Place. Super, er werden 4 Personen mit uns das Chapa nach Isla de Mosambique teilen. Das Chapa wird uns um 7 Uhr 45 vor der Lodge abholen.
Wimbe Sun ist nicht gerade eine Luxusbleibe. Das kleine Hotel liegt gegenüber Wimbe Beach, auf der Hauptstrasse. Es ist auch noch in Bau. Es sollen 20 Zimmer dazugebaut werden..😊 Das Zimmer 202, mit Aircon und Fernseher, ist schon OK.
Im Badezimmer stinkt es aber fürchterlich. Da gibt es bestimmt Probleme mit dem Abwasser!
Wir packen das Nötigste aus und nehmen uns ein Chapa in die Stadt.
Wir essen eine Kleinigkeit in der Pastelleria und erledigen unsere e-Mails im Sycamore Office. Anschliessend nehmen wir uns wieder ein Chapa nach Wimbe Beach. Wir geniessen das Meer und Strand am Nautilus Resort.
Abends essen wir auch da. Unser Hähnchen Piri Piri und der frische Obstsalat schmecken wunderbar. Morgen geht es weiter nach Isla de Mosambique