ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200727. Okt. 2011 · #1
Hallo,
wir sind zurück aus Nam und Bots und möchten Euch gerne an unseren Erfahrungen mit einem - für uns neuartigen - Dachzelt (kein AHA-Canopy) teilhaben lassen. Da ich das ganze natürlich am liebsten bebildern würde, da es sich dann leichter erklären läßt, benötige ich aber zunächst Eure Hilfe. Ich weiß nämlich nicht, wie ich die Bilder hochgeladen bekomme. Wer ist so nett und hilft mir?
danke, aber muß ich das Bild nicht erst verkleinern, die haben alle so um 4,5 MB?
VG, Angelika
Nein, musst du meines Wissens nach nicht mehr. Das war mal, aber Chrigu hat das was eingebaut, dass die Bilder komprimiert werden.
Versuchs doch einfach mal, mehr als ne Fehlermeldung kanns ned geben 😗
LG Bloke
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200727. Okt. 2011 · #5
Also, was wir als besonders praktisch empfunden haben ist die Tatsache, dass dieses Zelt in 2 Minuten auf- und genauso schnell wieder abgebaut ist. Weiterer großer Vorteil in unseren Augen: das bewerkstelligt auch eine Person alleine. Zum Öffnen werden lediglich zwei Metallverschlüsse gelöst, mit einem kleinen Schubs stellt sich das Zelt druch die an der Seite befindlichen Gasdruckfedern von selbst auf. Zusammenklappen funktioniert genauso, man zieht lediglich an einer Schlaufe und das Ding klappt wieder zusammen. Alle drei Seitenteile lassen sich öffnen, so dass nur die Moskitonetze übrig bleiben, das macht die Sache ausgesprochen luftig. Die dazugehörige Leiter kann seitlich oder rückwärtig angebracht werden. Da das ganze Teil zusammengeklappt nur ca. 12 cm hoch ist und über fast das ganze Fahrzeug reicht, spürt man es vor allen Dingen bei etwas schnellerer Fahrt auf Teerpads so gut wie gar nicht.
das klingt ja ganz interessant. Besonders gefallen hat mir, dass sich das Zelt nach einem kleinen Schubs selbst aufstellt - das finde ich gut. Aber das sieht so klein aus. Hat man denn darin ausreichend Platz? Gibt es noch mehr Bilder, um das zu demonstrieren?
Ich bin eigentlich gar kein Camper, weil ich dazu zu faul bin. Aber vielleicht kann ich ja noch einer werden, wenn das System schön einfach und schnell funktioniert - wenn es auch bei Sturm und Gewitter nicht viel angenehmer ist, vermute ich.
Gruß, Bernd
0
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200728. Okt. 2011 · #7
Hallo Bernd,
ja, es gibt noch mehr Bilder, die ich aber erst heute abend zu Hause reinstellen kann. Das Zelt hat eine Liegefläche von 1,2 x 2,0 Meter. Für uns war das ausreichend, zumal wir einen Mix aus Zelten und Lodges hatten. 2-3 Zeltübernachtungen jeweils abwechselnd mit 2 Nächten in Lodges waren für uns die optimale Mischung, da wir das erste Mal mit Zelt unterwegs waren. Würde ich jederzeit wieder genauso machen und die nächste Reise ist auch schon in der Pipeline.
da wir auch bereits unsere nächste Reise planen und dann auch zum ersten Mal eine Mischung aus Camping und Lodges machen wollen, finde ich deine Info besonders interessant. Verrätst du uns noch, bei welchem Vermieter ihr das Auto samt Zelt gemietet habt? Und wart ihr ansonsten mit der Ausstattung zufrieden? Danke schon mal und viele Grüße Tanja
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200728. Okt. 2011 · #9
Hallo Tanja,
das Auto war von Savanna Car Hire in Windhoek.
Wir hatten einen Toyota Hilux 3,0 l Diesel mit mehr Bodenfreiheit, Schnorchel, elektr. Winde, eingebauter Kompressor usw. Wir waren schon häufig als SF im südlichen Afrika unterwegs, allerdings noch nie als Camper, dehalb waren wir bei der Auswahl des Fahrzeug besonders sorgfältig. Wir hatten unseren (vor)letzten Windhoek-Aufenthalt auch dazu genutzt uns diverse Fahrzeuge bei unterschiedlichen Vermietern anzuschauen und uns dann schließlich für dieses Modell entschieden.
Die beiden im Heck befindlichen Schubladen sind riesig, dort war alles an Geschirr und Campingzubehör sowie sämtliche Vorräte verstaut, und zwar staubddicht. Lediglich die mitgelieferten Stühle empfanden wir als zu unbequem, beim nächsten Mal fahren wir in Windhoek kurz bei Cymot vorbei und besorgen uns da was Besseres. Ansonsten sind wir gut 4.000 km ohne techn. Defekt oder Reifenpanne auf folgender Route unterwegs gewesen:
Fazit: für einen reinen Lodgeurlaub ist ein solches Fahrzeug vollständig überdimensioniert, da tut`s für uns jeder x-beliebige 2,5 l Hilux, für die Kombination Campen und Fahren im Tiefsand / durch Wasser und oder Matsch war das Auto klasse.
Hallo Angie Sieht wirklich interessant aus, allerdings frage ich mich auch, ob das gross genug ist (bin fast 1.90 lang). Wir schlafen immer im Zelt (keine Lodges) und die bisherigen waren immer 2.40 lang. Kommt ja dazu, dass man bei diesem Zelt die vordersten cm gar nicht nutzen kann, da es dort an Höhe fehlt (oder sehe ich das falsch?). wie ist das mit der Leiter? Die steht ja der Hecktüre im weg. Muss die dann immer entfernt werden um die Türe öffnen zu können? Was ist denn da für eine Matraze drin? Eine dicke Schaumgummige, oder nur ein dünnes "Mätteli"? Auf der Positivseite steht wohl, dass das elende Reissverschlussproblem und die doofen "Stängeli" entfallen, oder hat es da auch so Dinger? Gefallen tut mir auch der Schnorchel am Auto, vor allem weil ich es dieses Jahr erstmals geschafft habe, dass der Motor einen kräftigen Schluck Wasser erwischte und nachher eine gute Stunde basteln angesagt war, bis er wieder lief. Ein Schnorchel hätte das verhindert.
Gruss Dieter
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200728. Okt. 2011 · #11
Hallo Dieter, wir sind beide nicht sehr groß, ich bin 1,65 m mein Mann 1,80 m, insofern war die Länge für uns ausreichend. Im vorderen, niedrigen Teil hatten wir halt die Rucksäcke, Kopflampen und was man nachts sonst noch im Zelt braucht, liegen. Die Schaumstoffmatratze fanden wir bequem und die Leiter kann man sowohl hinten als auch an der Seite anbringen. Wir haben sie immer an der Seite angestellt, dann tritt das Problem mit der Hecktür nicht auf. 2 "Stängeli" hat es auch um das Vorzelt abzuspannen. Diese sind aber biegsam und kinderleicht einzuhängen. Viele Grüße, Angelika
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200928. Okt. 2011 · #12
Da das ganze Teil zusammengeklappt nur ca. 12 cm hoch ist Da ist dann aber das Bettzeug nicht mit drinne oder?
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
erdferkel414 Beiträge · seit 200929. Okt. 2011 · #13
Meint ihr zufällig damit den "Pioneer", z.B. hier:
In der Variante bei Africamper ist der hintere Aufbau höher, so dass man mehr Stauraum hat.
Damit wären wir bei der Hauptsache - ich habe mich auch schon für diese Art Dachzelt interessiert (habe es immer "Schnappi" genannt, offiziell heißt es aber "Pioneer"), aber wo bringt man seine Reisetaschen unter? Gibt es unter dem Zelt noch Platz, der nicht in Konflikt mit dem Campingzeug ist?
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200729. Okt. 2011 · #14
@ Dummi Yummi das Bettzeug - sprich: Schlafsäcke und Kopfkissen - haben wir morgens einfach hinten auf die Rückbank geschmissen und abends wieder rauf befördert. Einer auf der Leiter, der andere gibt das Zeug an und legt es ins Zelt.
@ Erdferkel das Auto hat ein ganz normales Alu-Canopy, für Reisetaschen, Tisch und Stühle, Gaskocher, Kühlschrank usw.
Ich versuche nochmal ein paar Bilder anzuhängen, vielleicht wirds dann klarer
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200729. Okt. 2011 · #15
und hier noch ein Bild im zusammengeklappten Zustand...
ich schaff`es einfach nicht, mehrere Bilder gleichzeitig hochzuladen
Hiluchs527 Beiträge · seit 200630. Okt. 2011 · #16
Hallo Angie,
sehr interessant! Könntest Du vielleicht auch ein Bild, auf dem man den Innenraum erkennt, hochladen?
Vielen Dank vorab!
Viele Grüße!
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200731. Okt. 2011 · #17
Hallo Hiluchs,
tut mir leid, aber den Innenraum haben wir nicht fotographiert. Unten ist halt die Matratze, über dir das Aludach, rechts, links und hinten Moskitonetze mit 2-Wege-Reißverschluß, darüber dann jeweils die Plane, ebenfalls mit 2-Wege-Reißverschluß.
Wir benützen dieses Zelt auf unserem Fahrzeug seit 2 Jahren und sind sehr zufrieden. Das Bettzeug (2 Daunendecken, 2 kleine Kissen, 2 leichte Wolldecken, 2 Schlafanzüge) breiten wir flach aus und lassen es im Zelt, es lässt sich dann immer noch problemlos zusammenklappen. Es gibt das Zelt in verschiedenen Breiten.
LG Lumela
Erika2'338 Beiträge · seit 200731. Okt. 2011 · #19
Hallo zusammen
Das hier beschriebene Dachzelt haben wir uns letztes Wochenende an einer Messe angeschaut. Es ist sicher in Ordnung, besonders bei einem Mietfahrzeug.
Wenn man jedoch so was fürs eigene Fahrzeug kaufen möchte, sollte man aber folgende Punkte bedenken:
Das Zelt hat eine Länge von ca. 2 m, das heisst, dass es ganz schön viel Platz auf dem Dach beansprucht und somit nur für lange Fahrzeuge (wie Lumelas)geeignet ist. Für ein kurzes Fahrzeug wie z.B. unseres wäre es ungeeignet, da dann kein Platz mehr für einen Dachträger vorhanden wäre. Unser Dachzelt misst aufgeklappt ca. 2.40 m und demzufolge zusammengeklappt nur 1.20 m. Ausserdem schätzen wir sehr, dass wir im aufgeklappten Zustand hinten ein Vordach gegen Sonne und Regen haben. Mit ein bisschen Übung ist es eigentlich auch sehr schnell aufgestellt.
ANangieThemenstarter50 Beiträge · seit 200731. Okt. 2011 · #20
Hallo Erika,
logisch, dass man ein eigenes Fahrzeug noch einmal anders ausstattet als ein gemietetes. Was Du für Euer eigenes Zelt als Vorteil beschreibst - nämlich das Zusammenklappen - habe ich immer als Nachteil empfunden. Ich habe noch in keinem Dachzelt geschlafen, in dem ich diesen "Knick" nicht durch die Matratze gespürt hätte - was auch an der Qualität der verwendeten Matratzen gelegen haben mag. Dieses von uns jetzt ausprobierte Zelt hat halt eine durchgehende Liegefläche - und ein abspannbares Vordach als Schutz vor Regen oder Sonne hat es auch. In einem Punkt hast Du allerdings vollkommen Recht, bei normal langen Fahrzeugen bleibt kein Platz für einen Gepäckträger, um z.B. Kanister und Holz etc. zu transportieren. Trotzdem keine Frage: das eigene Fahrzeug wäre auch für uns das Optimum.