24.11.2010
In der Nacht werden wir von Gepolter geweckt. Ein Blick aus dem Zelt und wir sehen direkt unter uns vier Honigdachse, die sich an der Mülltonne zu schaffen machen. Eine Weile beobachten wir, wie sie sich um ein paar Knochen zanken. Der Wind trägt uns ihre Duftmarke zu. Puh! Leider habe ich ausgerechnet heute den Fotoapparat nicht mit im Zelt. Wer rechnet denn auch damit?!
Auf dem Weg nach Okaukuejo liegen unter einem Busch zwei junge Löwenmännchen. Der schmale Weg ist zugestopft mit Autos. Da wir schon so viele Löwen in den letzten drei Wochen hatten, versuchen wir irgendwie uns durchzumogeln.
Am nächsten Wasserloch haben wir wieder riesig Glück. Zwei Geparden nähern sich zum Trinken einer Wasserstelle. Leider sind sie sehr weit weg und es ist schwierig sie gut zu fotografieren.
Sie sind hypernervös und schrecken bei jedem vorbei fliegenden Vogel zusammen. Sie scheinen auch satt zu sein, denn eine Herde Springböcke in der Nähe interessiert sie nur mäßig. Dann verschwinden sie im schattigen Gebüsch.
Gegen Mittag erreichen wir Okaukuejo. Am Wasserloch verbinden einige Antilopen das Trinken mit einem erfrischenden Bad.
Drei Elis stehen am Wasser. Nacheinander nehmen sie eine Dusche, pudern sich mit Schlamm und ziehen von dannen.

Auch wir machen uns nun davon und nehmen mit einer letzten Runde Abschied von der Etosha, die uns dieses Mal so viel schöne Tiersichtungen beschert hat. Die 25 Kilometer bis zur Toshari Lodge sind schnell gefahren. Es regnet heftig und wir buchen den Campingplatz um in ein komfortables Zimmer mit riesigem Bett. Die Lodge ist sehr geschmackvoll eingerichtet, ich bin begeistert und nehme mir ein paar Anregungen für zu Hause mit.
25.11.2010
Nach einer guten Nacht und einem gutem Frühstück packen wir das letzte Stück bis Windhoek. Der Verkehr wird ab Outjo „dichter“. In Okahandja werden wir unsere verbliebenen Vorräte und ein paar Gebrauchsgegenstände los. Die Holzschnitzer, denen das Lager vor einigen Monaten abgebrannt ist, haben sich gefreut. Gegen 14 Uhr sind wir in der Pension Uhland und beziehen unser Zimmer. Wir kennen die Pension bereits vom letzten Urlaub. Weil die Preise aber ziemlich gestiegen sind, haben wir diesmal ein Standardzimmer und sind damit nicht wirklich zufrieden. Auch der Preis für die Belegung über Tag bis zum Abflug ist sehr hoch. Das nächste Mal werden wir uns eine andere Unterkunft suchen.
Wir machen einen Stadtbummel und gehen dann in dem afrikanischen Restaurant „La Marmite“ essen. Die Bürgersteige sind bereits hochgeklappt und wir kehren in unser Zimmer zurück, wo wir noch einen Schlummertrunk zu uns nehmen.
26.11.20140
Nach einem mäßigen Frühstück packen wir die Taschen. Etwas Luft ist noch beim Gewicht. Ein guter Grund um noch ein wenig zu shoppen. Den Nachmittag verbringen wir am Pool. Um 18 Uhr holt uns Frank, unser Autovermieter von Nambozi, ab und bringt uns zum Flughafen.
Hier erfahren wir, dass unser Rückflug gecancelt ist. Mal wieder har Air Namibia ein technisches Problem. Die Maschine steht noch in Frankfurt. Für diese Nacht werden wir im Safari Court untergebracht. Hier erhalten wir noch ein Abendessen vom bereits stark geplünderten Buffet und ein alkoholfreies Getränk. Kosten für Beides übernimmt Air Namibia. Ein Glas Wein bekommen wir erst, als wir beteuern, den Preis dafür selber zu zahlen.
An der Rezeption erhalten wir unterschiedliche Auskünfte über die Startzeit unseres Fluges am morgigen Tag. Also geben wir den Auftrag, uns um 5 Uhr zu wecken. Da unsere Taschen bereits am Flughafen aufgegeben sind, haben wir nicht mal mehr eine Zahnbürste zur Verfügung (passiert mir so auch nicht noch mal).
27.11.2010
Das mit dem Weckruf klappt und nach dem Frühstück setzen wir uns in die Wartehalle und harren der Dinge, die da kommen. Nur durch Zufall bekommt Heinrich mit, dass auf dem Parkplatz ein Bus steht, der die hier gestrandeten Urlauber zum Airport bringen soll. Wir quetschen uns mit mehreren Leuten in den Kleinbus und dann geht es endlich los. Die Flugzeit wird noch mehrmals verschoben, bevor es wir um 12:30 Uhr wirklich abfliegen.
Um 21:30 Uhr landen wir in Frankfurt. Ganz knapp erreichen wir noch den ICE und um 1:30 Uhr endlich unser Zuhause.
Wir haben mal wieder einen wunderschönen Abenteuerurlaub im südlichen Afrika verbracht und nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Oder?
In der Nacht werden wir von Gepolter geweckt. Ein Blick aus dem Zelt und wir sehen direkt unter uns vier Honigdachse, die sich an der Mülltonne zu schaffen machen. Eine Weile beobachten wir, wie sie sich um ein paar Knochen zanken. Der Wind trägt uns ihre Duftmarke zu. Puh! Leider habe ich ausgerechnet heute den Fotoapparat nicht mit im Zelt. Wer rechnet denn auch damit?!
Auf dem Weg nach Okaukuejo liegen unter einem Busch zwei junge Löwenmännchen. Der schmale Weg ist zugestopft mit Autos. Da wir schon so viele Löwen in den letzten drei Wochen hatten, versuchen wir irgendwie uns durchzumogeln.


Sie sind hypernervös und schrecken bei jedem vorbei fliegenden Vogel zusammen. Sie scheinen auch satt zu sein, denn eine Herde Springböcke in der Nähe interessiert sie nur mäßig. Dann verschwinden sie im schattigen Gebüsch.





25.11.2010
Nach einer guten Nacht und einem gutem Frühstück packen wir das letzte Stück bis Windhoek. Der Verkehr wird ab Outjo „dichter“. In Okahandja werden wir unsere verbliebenen Vorräte und ein paar Gebrauchsgegenstände los. Die Holzschnitzer, denen das Lager vor einigen Monaten abgebrannt ist, haben sich gefreut. Gegen 14 Uhr sind wir in der Pension Uhland und beziehen unser Zimmer. Wir kennen die Pension bereits vom letzten Urlaub. Weil die Preise aber ziemlich gestiegen sind, haben wir diesmal ein Standardzimmer und sind damit nicht wirklich zufrieden. Auch der Preis für die Belegung über Tag bis zum Abflug ist sehr hoch. Das nächste Mal werden wir uns eine andere Unterkunft suchen.
Wir machen einen Stadtbummel und gehen dann in dem afrikanischen Restaurant „La Marmite“ essen. Die Bürgersteige sind bereits hochgeklappt und wir kehren in unser Zimmer zurück, wo wir noch einen Schlummertrunk zu uns nehmen.
26.11.20140
Nach einem mäßigen Frühstück packen wir die Taschen. Etwas Luft ist noch beim Gewicht. Ein guter Grund um noch ein wenig zu shoppen. Den Nachmittag verbringen wir am Pool. Um 18 Uhr holt uns Frank, unser Autovermieter von Nambozi, ab und bringt uns zum Flughafen.
Hier erfahren wir, dass unser Rückflug gecancelt ist. Mal wieder har Air Namibia ein technisches Problem. Die Maschine steht noch in Frankfurt. Für diese Nacht werden wir im Safari Court untergebracht. Hier erhalten wir noch ein Abendessen vom bereits stark geplünderten Buffet und ein alkoholfreies Getränk. Kosten für Beides übernimmt Air Namibia. Ein Glas Wein bekommen wir erst, als wir beteuern, den Preis dafür selber zu zahlen.
An der Rezeption erhalten wir unterschiedliche Auskünfte über die Startzeit unseres Fluges am morgigen Tag. Also geben wir den Auftrag, uns um 5 Uhr zu wecken. Da unsere Taschen bereits am Flughafen aufgegeben sind, haben wir nicht mal mehr eine Zahnbürste zur Verfügung (passiert mir so auch nicht noch mal).
27.11.2010
Das mit dem Weckruf klappt und nach dem Frühstück setzen wir uns in die Wartehalle und harren der Dinge, die da kommen. Nur durch Zufall bekommt Heinrich mit, dass auf dem Parkplatz ein Bus steht, der die hier gestrandeten Urlauber zum Airport bringen soll. Wir quetschen uns mit mehreren Leuten in den Kleinbus und dann geht es endlich los. Die Flugzeit wird noch mehrmals verschoben, bevor es wir um 12:30 Uhr wirklich abfliegen.
Um 21:30 Uhr landen wir in Frankfurt. Ganz knapp erreichen wir noch den ICE und um 1:30 Uhr endlich unser Zuhause.
Wir haben mal wieder einen wunderschönen Abenteuerurlaub im südlichen Afrika verbracht und nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Oder?