SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201003. Aug. 2011 · #1
Hallo liebe Fomis,
nachdem wir dieses Jahr im April/Mai das erste mal in Namibia waren, hat uns gleich der Afrikavirus gepackt. Wir haben dieses Jahr die klassische Ersttäterreise gemacht und waren 23 Tage ausschließlich in Lodges unterwegs. Wir planen gerade unsere nächste Reise für September nächstes Jahr. Wir würden gerne eine Kombination aus Lodges und Campsites machen (diesmal etwas mehr Abenteuer 😄 ). Bei der Planung möchten wir um eure Hilfe bitten. Wir haben uns unsere Reise bisher so vorgestellt:
Tag 1 Ankunft in Windhoek und Fahrt nach Okonjima Tag 2 Okonjima (vermutlich Lodge, da man auf der Campsites das Leoparden- und Gepardentracking nur beschränkt mitmachen kann) Tag 3 Okonjima, Lodge (wie Tag 2) Tag 4 Okaukuejo, Lodge Tag 5 Okaukuejo, Lodge Tag 6 Halali, Lodge Tag 7 Onguma Bush Camp, Campsite Tag 8 Rundu, Campsite, evtl. Kaisosi oder Hakusembe, vielleicht hat jemand auch einen anderen Tipp oder Erfahrungen mit den genannten Campsites Tag 9 Divundu, Nunda River Lodge, Campsite Tag 10 Divundu, Nunda River Lodge, Campsite Tag 11 Divundu, Nunda River Lodge, Campsite Tag 12 Kamp Kwando oder Mazambala (hat jemand eine Empfehlung?), Lodge Tag 13 Kamp Kwando oder Mazambala (hat jemand eine Empfehlung?), Lodge Tag 14 Kamp Kwando oder Mazambala (hat jemand eine Empfehlung?), Lodge Tag 15 Chobe Safari Lodge, Campsite (1 Tag Ausflug nach VicFalls) Tag 16 Chobe Safari Lodge, Campsite (1 Tag Ausflug nach VicFalls) Tag 17 Chobe Safari Lodge, Campsite (1 Tag Ausflug nach VicFalls) Tag 18 Savuti, Campsite Tag 19 Savuti, Campsite Tag 20 Linyanti, Campsite Tag 21 Chobe Safari Lodge, Lodge Tag 22 Chobe Safari Lodge, Lodge Tag 23 Rückflug von VicFalls
Je nach Uhrzeit des Rückfluges werden wir evtl. am Ende auch nur noch einen Tag in der Chobe Safari Lodge verbringen, da unsere Urlaubstage knapp bemessen sind. Gerne würden wir die Erfahrung von euch nutzen und würden uns über Tipps und Ratschläge freuen. Vielen Dank für eure Unterstützung!
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200903. Aug. 2011 · #2
Hallo Daniela,
den Beginn finde ich sehr gut. Onkonjima hat uns sehr gut gefallen. Ich empfehle im Main Camp die View Rooms. Bilder und Beschreibung davon in meinem u.a. Reisebericht Namibia 2010. Etosha und Onguma finde ich auch o.k.
Aber Rundu würde ich streichen und gleich zur Nunda River Lodge weiter fahren (siehe dazu meinen u.a. Reisebericht Botswana/VicFalls/Caprivi 2011).
Dort reichen m.E. zwei Nächte. Ebenso in Camp Kwando.
Die gewonnen Zeit kannst Du in Katima investieren in eine Hausboottour auf dem Sambezi. Infos hierzu in der Caprivi River Lodge. Alternativ bietet sich eine Hausboottour auf dem Kwando an.
In Kasane/Kazungula würde ich auf jeden Fall die Campsite vom Senyati Safari Camp/Leshoma Valley wählen (siehe Reisebericht 2011).
Ausflug Vic Falls auf das Ende der Reise verschieben, wo Ihr ja eh abfliegt. Die Zeit in Kasane mit Bootstouren im kleinen Boot und ggfs Fahrten in den Chobe verbringen.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Ich würde Vic Falls zum Schluss der Reise besuchen, da ihr ja von dort den Rückflug geplant habt. Ansonsten müsst ihr drei Mal die Grenze passieren, was mit viel Zeit und Unkosten verbunden ist. In Vic Falls gibt es sehr schöne Lodges und einen netten, sicheren Campingplatz im Gehabstand zu den Fällen.
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200903. Aug. 2011 · #4
hier noch der Link zu Caprivi Housboat Safaris.
HG Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201003. Aug. 2011 · #5
@ Marina: Deine Homepage haben wir vorhin schon kurz besucht. 😉 Ich denke, dass wir uns auf jeden Fall noch mal in deinen Reisebericht einlesen müssen. Okonjima ist für mich ein absolutes MUSS! Wir waren dieses Jahr im Mai dort und für mich als absoluter Fan von Leoparden, steht ein Besuch bei der nächsten Reise als unverzichtbar auf dem Programm. 🙂 Ich habe allerdings noch eine Frage zur Entfernung. Ist es von Onguma zur Nunda River Lodge als eine Etappe nicht zu weit? Wir müssen ja unterwegs noch einkaufen. Und ohne Fotostopps geht es ja auch nicht... Uns schien die Entfernung für einen Tag zu groß, wir lassen uns aber sehr gerne eiens besseren belehren.
@ Erika: Eine Lodge in Simbabwe erscheint uns als gute Alternative. Wir könnten dann sicherlich das Auto in Kasane zurückgeben und einen Transfer nach Simbabwe buchen. Hast du vielleicht einen Tipp, welche Lodge schön gelegen und nicht zu teuer ist?
War evtl. jemand schon mal im Victoria Falls Hotel und kann davon berichten?
Ich würde Euch zu Mazambala raten, sehr schön! Zimmer sind zwar einfach aber wir fanden es toll.Von Camp Kwando waren wir enttäuscht. Die Lage ist zwar herrlich aber der Rest naja. Die Zimmer direkt am Fluss sind modrig ( läßt sich bei dem ständigen Wasser halt nicht vermeiden) sonst war auch alles etwas chaotisch. Warme Getränke, an einem Tag kein Frühstück und die Besitzer waren auch mehr mit sich beschäftigt als sich um die Gäste zu kümmern. Das war 2008, vielleicht ist es ja jetzt anders, aber trotzdem würde ich Mazambala immer vorziehen. Habe noch ein paar Fotos von Mazambala angehängt.
Huch, mit Lodges hab ich keine Erfahrung, da wir Camper sind, aber scheints ist Amadeus Garden mit deutschen Besitzern sehr beliebt. Das Vic Falls Hotel ist sehr ehrwürdig und stilvoll. Wir waren schon einige Male zum Nachmittagstee und zum Diner dort.
Erika schrieb:Huch, mit Lodges hab ich keine Erfahrung, da wir Camper sind, aber scheints ist Amadeus Garden mit deutschen Besitzern sehr beliebt. Das Vic Falls Hotel ist sehr ehrwürdig und stilvoll. Wir waren schon einige Male zum Nachmittagstee und zum Diner dort.
Grüessli Erika
Hallo, gebe mal bei "Suchen" hier im Forum Amadeus Garden ein , da sind einige Kommentare die vielleicht weiter helfen.
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
wir waren vor 2 Jahren im Amadeus Garden und haben es sehr genossen. Hartmut, der deutsche Besitzer, regelt wirklich alles. Schöne um einen Pool herum gebaute Anlage, wenn man es anmeldet, kann man auch ein kleines Abendessen haben (aber BOMA muss natürlich sein).
Im Victoria Falls Hotel waren wir auf ein Bierchen - auch eine tolle Anlage, typisch viktorianischer Stil, aber sicher sehr viel teurer.
LG Boris
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200903. Aug. 2011 · #10
Ich habe allerdings noch eine Frage zur Entfernung. Ist es von Onguma zur Nunda River Lodge als eine Etappe nicht zu weit? Wir müssen ja unterwegs noch einkaufen. Und ohne Fotostopps geht es ja auch nicht... Uns schien die Entfernung für einen Tag zu groß, wir lassen uns aber sehr gerne eiens besseren belehren.
Also, wir haben von Divundu/Nunda RL bis Rundu 1:50 Std. gebraucht. Von Rundu bis Onguma sind es 374 km. Sollte also gut in 5 bis 5,5 Stunden machbar sein.
Zu fotografieren gibt es m.E. auf der Strecke zwischen Divundu und Onguma nicht viel...
Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
flip666290 Beiträge · seit 200703. Aug. 2011 · #11
Hallo Daniela,
bezüglich der Fahrzeit Onguma - Kavango hatten wir kürzlich schon einen Thread, kuck dir den mal an. Da ging es zwar um Ngepi aber ich glaube Nunda ist dort in der Nähe. Fazit war, es ist ein langer Tag, aber auch mit Verproviantierung in Grootfontein oder Rundu gut machbar. Rundu würde ich mir auch auf jeden Fall sparen!
Kwando fand ich sehr schön, der Fluss war zwar mal wieder über die Ufer getreten und wir mussten über Sandsäcke zu unserer Hütte, aber modrig war nichts mehr. Superfreundlich waren die Angestellten nicht, das stimmt. Bei unserer Ankunft sagte man uns erstmal, dass im Restaurant nichts mehr frei wäre, wir uns also selbst verpflegen mussten. Was kein Problem, aber angesichts des schönen Restaurants schade gewesen wäre. Das löste sich am Abend bei einem Bierchen an der Bar auf, kein Problem, einen Platz zu bekommen. Der gebuchte Gamedrive war spitze! Nicht so toll war die Bootssafari, außer einer Schlange im Augenwinkel haben wir nichts gesehen. Sehr cool ist das "Showdorf" in der Nähe: Umhergeführt wurden wir von einem höchstens 20jährigen "Bürscherl" (wie man in Bayern sagen würde), mit Käppi, Muscle-Shirt und schwerer Goldkette um den Hals. Er erklärte frank und frei, dass man hier heutzutage natürlich nicht mehr so leben würde, aber er zeigt uns jetzt, wie das früher war. Keine Show für Touristen, die wilde Eingeborene sehen wollen, dafür ehrlich und autentisch.
So, jetzt hab ich mich bezüglich Kwando ein wenig verplappert, ich fand es nett dort!
Viel Spaß! Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
leofant754 Beiträge · seit 201004. Aug. 2011 · #12
Hallo Daniela,
wir waren im Mai in "Amadeus Gardens". Man kann es durchaus empfehlen. Und - wie bereits von den anderen erwähnt - Hartmut ist sehr hilfsbereit. Das Vic Falls Hotel ist natürlich eine andere Preisklasse. Ich finde es lohnt sich schon dort mal ein Bier auf der Terrasse zu trinken. Gruß Walter
Hallo Daniela, wir waren vor längerer Zeit im Victoria Falls Hotel ,wobei der letzte Aufenthalt bereits mehr als 10 Jahre zurückliegt. Ein gediegenes Hotel mit sehr gutem Service und kolonialem Ambiente mit britischem Anstrich ,es bestand Krawattenzwang zum Dinner. - Vielleicht als Kontrastprogramm zum Campen von einem gewissen Reiz.
Viele Grüße Auxo
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201004. Aug. 2011 · #14
Hallo zusammen,
vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Die Victoria Falls ans Ende der Reise zu stellen war ein guter Tipp. So können wir den Mietwagen in Kasane abgeben und sparen uns noch die Miete für 2 Tage. Amadeus Garden scheint eine sehr gute Empfehlung zu sein. Mich würde aber noch interessieren, ob jemand in letzter Zeit im Victoria Falls Hotel war und es dort immer noch einen Krawattenzwang gibt?!? Das scheint mir dann doch zu viel Kontrastprogramm zu sein. 😄 Falls jemand noch weitere Tipps zur Route hat, bin ich euch dankbar.
Hallo Daniela , der Kravattenzwang , den ich erwähnt habe , sollte doch noch näher erklärt werden. Bei unseren zwei Besuchen waren wir jeweils zwei Nächte dort und haben jeweils nur einmal im Restaurant gegessen ,in dem tatsächlich für Männer ein Schlips und auch ein Jackett erbeten wurde .Allerdings existierte auch eine Vorratskammer mit Kravatten und Jacketts zum ausleihen ,falls jemand nicht entsprechend ausgerüstet war. Den zweiten Abend haben wir im anderen Restaurant gegessen , wo es ein Büffet gab ,das war natürlich ohne Kleidervorschriften.
Viele Grüße Auxo
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201004. Aug. 2011 · #16
Hallo Auxo,
dann hatte ich dich wohl zuerst etwas falsch verstanden. Ich finde es aber genial, dass vorgesorgt wird und man Hemd und Krawatte gleich leihen kann. 😉
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200905. Aug. 2011 · #17
Hallo Daniela,
also Amadeus Garden ist ein super Tipp. Schon alleine der Kosten wegen. Dann schaut unbedingt in der Victoria Falls Safari Lodge vorbei, die direkt an den Zambezi National Park grenzt und nicht weit entfernt vom Amadeus Garden ist. Das dortige Restaurant Makuwa Kuwa (nicht ganz billig - aber was ist in VicFalls schon preiswert?) hat ein großes Wasserloch vor der Tür, wo man Unmengen von Tieren (Elis, Büffel, Antilopen, Wasservögel) beobachten kann. Lohnt auch einfach mal nur für einen Kaffee!
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
leofant754 Beiträge · seit 201005. Aug. 2011 · #18
Auch ich kann Marina wegen der VicFalls Safari Lodge nur zustimmenr, besonders der Sundowner auf der Terrasse war toll. Sie ist gut zu Fuss vom Amadeus Guesthouse aus erreichbar. Nur auf dem Heimweg im Dunkeln sollte man ein Taxi nehmen. Wir wurden vor Büffeln etc im Dunkeln gewarnt 🙂 Gruß Walter
SteelersThemenstarter315 Beiträge · seit 201009. Aug. 2011 · #19
Danke für die bisherigen Tipps. Ich habe inzwischen nochmal eine Frage. Wir haben 3 Tage, welche wir in der Region Kamp Kwando oder Mazambala in einer Lodge verbringen wollen. Denkbar wären für uns auch 2 Tage in Mazambala und einer im Kamp Kwando. Hier im Forum habe ich nun gelesen, dass auch die Lianshulu Lodge wieder eröffnen soll. Wir sind v.a. an Tiersichtungen interessiert und möchten dort dann auch den ein oder anderen Game Drive oder eine Bootstour mitmachen. Hat jemand von euch einen Rat, welche Lodges schöne Aktivitäten anbieten? Ich freue mich auch über Anmerkungen zu den Lodges, welche hier empfehlenswert wäre. Lohnt es sich 2 unterschiedliche Lodges zu besuchen? Für uns wäre das generell machbar, da wir in den sonstigen Unterkünften auf unserer Tour mehrere Nächte verbringen wollen. Danke für eure Hilfe!
Tukan99930 Beiträge · seit 201010. Aug. 2011 · #20
Hallo Daniela, wir waren letztes Jahr in Mazambala, dort haben wir eine Bootsfahrt mitgemacht, die schon ein Erlebnis war. Es ist ja eine Moor- und Papyruslandschaft, von daher sieht man hauptsächlich Hippos und Moorantilopen, aber ich fand es faszinierend, in so einer Gegend unterwegs sein zu können. Nachteil bei Mazambala: Wenn Ihr kein Häuschen bucht, sondern im Dachzelt/Auto schlaft, müßt Ihr immer erst mit dem Boot zum und vom Camping gefahren werden. Vielleicht ist es doch eine gute Idee, auf 2 Plätze aufzuteilen.. Viel Spaß!! Thomas