Topobär5'479 Beiträge · seit 200928. Jan. 2011 · #21
Hallo Steffi,
es macht viel Spaß, Deinen Bericht zu lesen.
Das mit den navigatorischen Unzulänglichkeiten scheint ein allgemeines Frauenleiden zu sein. 😛 Ich kenne das jedenfalls auch von meiner Frau. Sie beschränkt sich inzwischen darauf, die Karte so zu halten, dass ich während der Fahrt darauf schauen kann.
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201101. Feb. 2011 · #23
Hi,
jap - geht natürlich weiter - waren nur am Wochenende im Familien-Namibia-Erzählstress 😄 - weswegen der Reisebericht hier im Forum etwas zu kurz kam.
Aber jetzt 🙂 !
Samstag, 8.1.2011: Sossusvlei - Solitaire
Um fünf Uhr morgens klingelt der Wecker 😄 - wenn schon denn schon 😉 und der Mann wird zum zweiten Mal in diesem Urlaub ... äh .. auf dieser Reise ... unter großem (aber harmlosen 😉 )Gemurre aus dem Bett gescheucht. Um halb sechs stehen wir dann erneut vor der Sossusvlei Lodge um unseren Breakfast Basket abzuholen. Interessanterweise ist er genau so schwer wie am Tag zuvor 🤨 - vor dem Gate packt uns also erneut die Neugier und wir fallen über den Korb her. Tatsächlich sind die Sachen, die wir nicht mehr wollten nicht mehr im Korb - dafür von allem anderen das Doppelte und dazu noch ein ganzer Kuchen (also ein GANZER), drei gegrillte Wildwürstchen und insgesamt 12 Cookies 🙄 ! Hhmmm... wir hatten also wieder Frühstück für eine Armee 😄 .
Der Tag selbst begrüßte uns diesmal wolkenverhangen und leicht nieselnd. Das Ganze wurde mit Toröffnung und unserer Fahrt in Richtung Sossuvlei nicht wirklich besser - doch spätestens bei unserer Dünentour Richtung Dead Vlei waren wir über die angenehme Frische recht dankbar.
Außerdem hatten wir spätestens jetzt einen schlagkräftigen Grund gefunden unbedingt noch einmal wiederkommen zu müssen 😉 : Das Dead Vlei wollen wir uns irgendwann auch mal in der Sonne ansehen.
Gegen elf Uhr haben wir dann den Park verlassen uns sind Richtung Solitaire gefahren. Die heutige Fahrstrecke war nicht sonderlich lang, da wir den Nachmittag zum Natur/Namibia-in-uns-Aufsaugen und Seele baumeln lassen verwenden wollten.
Unterwegs auf der Strecke, meinte Christian dann plötzlich etwas am Straßenrand bemerkt zu haben. Ich war felsenfest der Meinung, dass das ein Ast sei ... tat dies auch lautstark kund *hust* ... bis besagter Ast dazu ansetzte die Straße zu überqueren.
Ich darf vorstellen - mein "Ast" (im Übrigen insgesamt ca. 1m lang) 😄
Nach ausgiebiger Betrachtung des "Astes" fuhren wir dann weiter zur Solitaire Guest Farm und waren total begeistert, als wir ankamen. Zum einen weil die Farm total toll war (super gepflegte Anlage, schöne Zimmer, freundliche Leute und eine Aussicht auf das Farmland, die echt toll war) und das Wetter mittlerweile wieder mit strahlendem Sonnenschein aufwartete. Nicht zu vergessen, dass wir - abgesehen von einer Familie, die im Selbstversorgerhaus weilte und die daher kaum zu sehen war - die einzigen waren. D.h. wir hatten die Farm für uns - und damit auch die Tiere, die dort umher kreuchten und fleuchten. Oder besser gesagt, die Tiere hatten uns für sich 🙂 - denn die dort ansäßige zahme Springbockdame hat sich zugleich in Christian verguckt, was darin ausartete, dass Madame versuchte mich wegzuboxen und dann genüßlich Christian die Beine abschleckte.
Christian fand seine neue Freundin natürlich ganz toll und fand es sehr lustig, dass sie mich ganz und gar nicht mochte. Auf der Farm "wohnt" derzeit auch ein kleines Flaschenkind - ein zwei Monate altes Oryx-Baby namens Maxi ... und der Kleine war wirklich herzallerliebst 🙂
Am späten Nachmittag machten wir mit Hund (den bekamen wir sozusagen ausgeliehen 🙂 )dann noch eine kleine Wanderung auf dem Farmgelände und als wir wieder zurückkamen, wurden wir vom Hund weitergereicht an dieses nette aufdringliche Tierchen hier 😄 :
Buddha wie der Kleine hieß, erwies sich als äußerst liebesbedürftig und ist uns dann sogar zum Sonnenuntergangshügel gefolgt und hat mit uns den Sonnenuntergang verfolgt 🙂 .
Nach dem Sonnenuntergang gab es dann ein leckeres Essen, das - wir waren ja die Einzigen - einen ziemlichen Candle-Light-Dinner-Charakter vor afrikanischer Savanne hatte 🙂 . Es war also einfach nur schön. Wir waren richtig wehmütig hier nur eine Nacht zu verbringen - denn auf der Solitaire Guest Farm hätten wir durchaus noch ein zwei Tage die Seele baumeln lassen können (auch wenn ich dann durchaus die Befürchtung gehegt hätte, dass die Springbockdame mit meinem Mann durchgebrannt wäre 😉 ).
Beate21'117 Beiträge · seit 201001. Feb. 2011 · #24
Hi Steffi,
danke für euren tollen Bericht! Ich sauge derzeit alles auf... Euer Aufenthalt auf der Solitaire Guest Farm hört sich ja gut an, da werden wir auch bald sein. Auf den "Hauszoo" bin ich ja gespannt 😄
Liebe Grüße Beate
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200601. Feb. 2011 · #25
Hoi Steffi,
ein erfrischender Bericht der sich gut lesen lässt 🙂
Schöne Tour die ihr da abgefahren seit, gefällt!
Grusse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Hallo Steffi, ein sehr schöner Bericht! Ihr seid die gleiche Tour gefahren wie wir, aber immer einen Tag hinter uns. Im Desert Camp und in der Solitär Guestfarm waren wir auch. Allerdings war die Springbockdame meine Freundin! Sie lief ständig hinter mir her und als ich ihr am Pool mein Buch wegnahm hat sie mir dafür die Füße "geküsst". 🤩 Die Farm und die Zimmer waren in Ordnung, aber die weiße Managerin/Besitzerin fand ich nicht sehr freundlich. Dafür war die schwarze Angestellte eine ganz liebe die sich sehr um uns gekümmert hat. Wir waren ja auch die einzigen Gäste.
VG Hella
Steelers315 Beiträge · seit 201001. Feb. 2011 · #27
Hallo Steffi,
vielen Dank für deinen tollen Bericht. Du hast einen wunderbar erfrischenden Schreibstil. Wir sind Ende April ebenfalls in der Sossusvlei Lodge und ich glaube wir müssen unbeding auch ein Breakfast Basket bestellen. 😄
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201101. Feb. 2011 · #28
Hi,
@Beate: Also wir fanden es auf der Solitaire Guestfarm wirklich toll - wir bzw. insbesondere ich, sind aber auch ziemliche Tierliebhaber 🙂. Für den Fall, dass einem "Bocki" die Springbockdame mit der Diven-Attitüde 😉 boxt - was dann im Übrigen so aussieht ...
solltest du es nur nicht so machen wie ich und die Hörner der Kleinen packen. Dann fichst du nämlich die Rangordnung mit ihr aus - was mir später erklärt wurde (aber ich kann wenigstens behaupten, dass nach 5 Minuten Ringen mit dem Springbock, geklärt war dass ich nicht so leicht von meinem Mann weggeboxt werden kann 😄 ). Ein leichtes Tätscheln auf die Wange hilft dagegen Wunder, dann trollt sie sich meistens sofort.
@sadfarm: Ist ja lustig 🙂 ! Über die Freundlichkeit konnten wir uns in Solitaire eigentlich überhaupt nicht beschweren. Die schwarzen Damen, die da Haus und Küche gemanaged haben, fanden wir aber auch einfach nur reizend. Während unser Abendessens sind sie immer wieder ums Eck gebogen und haben nachgesehen, ob wir schon platzen aufgrund des vielen Essens, was uns da präsentiert wurde 😉.
So weiter geht's:
So, 9.1.2011 - Solitaire - Swakopmund
Zur Feier des Tages darf Christian heute einmal bis sieben Ausschlafen 🙂 . Zum Frühstück schlürfend begrüßt uns gleich wieder der halbe Tierpark - nur Maxi ist gerade sehr ausgiebig damit beschäftigt, einen Kaktus anzuknabbern
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Swakopmund. Die Straße ist hier teilweise sehr lustig ausgefahren und hat lauter nette Kuppen, die das Autofahren mal wieder zu einem interessanten Erlebnis werden lässt.
Am Kuisib Pass angekommen erwartet uns eine tolle Landschaft und ich bringe Christian fast zum Verzweifeln, weil ich nach jeder Kurve "Stopp" schreie, um aus dem Auto zu sprinten und ein Foto zu machen.
Danach geht es durch die Namib nach Swakopmund. Auch hier ist die Straße ebenfalls interessant - vor allem da wir an manchen Stellen uns wirklich Fragen, wo hier Straße aufhört und Wüste anfängt. Auf der ganzen Strecke begegnen uns vielleicht 4 Autos und um uns ein bisschen von der (sehr beeindruckenden) Eintönigkeit rings um uns abzulenken, planen wir schon fleissig unseren nächsten Namibia-Urlaub 🙂.
Gegen Mittag sind wir in Swakopmund angekommen und checken in das Fischreiher Guesthouse ein. Das Guesthouse liegt etwas abseits des Zentrums, ist aber sehr gepflegt, liegt ca. 100m von einem ebenfalls sehr gepflegten Strandabschnitt entfernt und besticht vor allem durch einen sehr schrulligen Inhaber, der uns viele Tipps für Swakopmund gibt. Allerdings sind wir tatsächlich nur eine Nacht in Swakopmund - da ich unter ziemlich übler Seekrankheit leide und schon grün anlaufe, wenn ich nur ein Boot sehe 😉 , haben wir uns damals bei der Planung so entschieden. Jetzt bereuen wir es fast ein bisschen - aber: Schon wieder ein Grund nochmal zu kommen 😄 !
Am Nachmittag machen wir dann noch einen kleinen Ausflug zur Robbenkolonie am Cape Cross und werden erst einmal vom Gestank erschlagen. 🙄 Gut, man hat darüber gelesen - aber in echt ist der Gestank wirklich, wirklich übelst *urghs*. Nichtsdestotrotz arbeiten wir uns tapfer durch den Mund atmend (damit geht's einigermassen) zum Steg vor unter dem bereits unglaublich viele Robben liegen - und vor allem unglaublich viele Robbenbabys.
Die Ausmaße der Kolonie am Strand entlang sind ziemlich überwältigend - die Geräuschkulisse und der anhaltende Gestank (die Hoffnung, dass wir uns daran gewöhnen, war leider nur eine Hoffnung) auch. Christian war unterdessen total fasziniert von den Babyrobben unter dem Steg - als er ihnen zu oinkt (ich hätte ja nie gedacht, dass mein Mann tatsächlich mal einer Robbe zuoinkt 😄 ) kommen tatsächlich drei Babys etwas unter dem Steg vor und gucken uns (wahrscheinlich weil Christian sie mit seinem *oink* total verstört hat 😉 ) mit großen Augen an
Nachdem wir das Spektakel gut 30 Minuten beobachtet haben, wird uns aber der Gestank dann doch zuviel - und wir flüchten wieder ins Auto. Den Gestank haben wir die nächsten paar Stunden noch in der Nase *urghs*, spätestens aber beim Abendessen ist's dann glücklicherweise vergessen. In Swakopmund zurück plündern wir schnell noch den Super Spar und machen uns dann noch ein bisschen azur Stadtbesichtigung auf. Ziemlich früh fallen wir an diesem Tag ins Bett - am nächsten Tag soll auf uns mit 420km die längste Strecke unserer Tour auf uns warten - bis zur Palmwag Lodge im Damaraland. Vor der Strecke wurden wir nun schon mehrmals gewarnt also wird der Wecker wieder einmal auf viertel vor sechs gestellt 😉.
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201102. Feb. 2011 · #30
Montag, 10.1.2011 - Swakopmund - Palmwag
Scheinbar gewöhnen wir uns langsam an das frühe Aufstehen, denn heute macht uns das Geklingele des Weckers um kurz vor sechs gar nicht mal mehr sooo viel aus. Also aus den Federn gehüpft (bzw. vielleicht doch eher geschlürft 😉 ), Katzenwäsche, Sachen gepackt und unseren bestellten Frühstückskorb einsammeln gehen ... einziges Problem ... im Frühstücksraum ist am verabredeten Ort und auch sonst nirgends unser Frühstückskorb zu sehen 🤨 .... scheinbar hat der schrullige Eigentümer des Fischreiher Guesthouse vor lauter Quasseln mit uns gestern unseren Frühstückskorb vergessen zu notieren 😄 ...! Wir nehmen es mit Humor 🙂 - wofür haben wir tags zuvor auch den Super Spar geplündert und tuckern los.
Vor der Fahrstrecke Swakopmund - Palmwag wurden wir vor und während unserer Reise mehrfach gewarnt. Sie sei recht lang und die Straßen in einem sehr schlechten Zustand. Die ersten Kilometer auf der 34, so wußten wir von unserer gestrigen Fahrt zum Cape Cross ist gute Pad, auf die Strecke danach sind wir schon einmal sehr gespannt. Wir hatten ja bisher noch keinen Platten und so drücken wir uns selbst die Daumen, dass wir auch heute ohne Platten durchkommen.
Auf die C35 abgebogen warten wir auf die Verschlechterung der Straße. Die Straße ist zwar nicht super toll, aber von schlecht ist sie eigentlich auch weit entfernt, finden wir. Aber vielleicht sind wir mittlerweile auch einfach schon abgehärtet 😉 . Zur Herausforderung wird das Fahren nur durch den extremen Bodennebel, in den wir plötzlich reinfahren. Insofern haben wir die nächsten 20 Minuten Abenteuerfahren in der Namib bei Sichtverhältnissen von 30-50 Metern 🙄 . Dann urplötzlich frisst sich der Nebel nach oben weg und wir haben strahlenden Sonnenschein. 🤨 Wir bleiben sogar stehen um fasziniert dem Nebel hinterher zu gucken, wie er immer weniger wird. Sowas haben wir beide noch nicht gesehen.
Dann geht es auf immer noch akkzeptabler Pad in Richtung Twyfelfontein. Da wir gut in der Zeit sind, wollen wir die Felsgravuren dort unbedingt mitnehmen. Auf den Weg dorthin ändert die Landschaft unzähliche Male ihr Kleid - für Namibia - so sind wir langsam der Meinung, ist vielmals wirklich der Weg das Ziel. Das Rumgekurve im Land ist für uns wirklich ein Highlight der Reise.
Kurz vor elf sind wir dann in Twyfelfontein angekommen. Bevor wir uns die Felsgravuren anschauen, begeben wir uns aber noch auf die Suche nach den Orgelpfeifen und den Verbrannten Berg. Den Verbrannten Berg haben wir schnell gefunden, finden ihn aber eher hügelig als bergig 🙂 . Die Orgelpfeifen suchen wir (und mit uns ein anderes Touri-Paar) aber vergeblich. Scheinbar sind wir zu doof Wegweiser und Reiseführer zu lesen oder zu blind für die Landschaft 🙄 - wir finden die Dinger einfach nicht 😉 . Irgendwann geben wir es dann auch auf und fahren zu den Felsgravuren.
In der größten Mittagshitze machen wir eine kleine Wanderung zu den Felsgravuren 🙂 . Da man das Gelände wohl nur noch mit einem Guide der NWR betreten darf, haben wir eine junge Führerin zur Seite gestellt bekommen, die uns eigentlich recht positiv überrascht mit ihrer Freundlichkeit und mit dem was sie über die Gegend weiß und uns erzählt. Bisher waren die NWR-Stellen immer die gewesen, wo wir eher immer unpersönlich "abgefertigt" wurden, aber die Dame zeigt, dass es auch anders geht. Trotz Mittagshitze finden wir den Rundgang so sehr kurzweilig und interessant 🙂 .
Gegen 13 Uhr begeben wir uns auf unsere letzten 70 Kilometer nach Palmwag - und endlich haben wir die schlechte Pad gefunden, vor der uns alle gewarnt haben 😄 . Die ist dafür aber dann richtig übel beieinander. Nach einer Kuppe stehen wir dann auf einmal mitten in einer Ziegenherde 🙄 . Da sämtliche Ziegen sind der Ansicht sind, dass sie hier Vorfahrt haben, stehen wir hier 10 Minuten und werden vor und hinter dem Auto von meckernden Ziegen gekreuzt. 🙂
Danach holpern wir weiter auf schlechter Pad. Um halb drei haben wir den Veterinärszaun (?) erreicht und suchen das Örtchen Palmwag - müssen dann aber recht schnell feststellen, dass Palmwag wohl nur aus einer Tankstelle besteht, die irgendwie geschlossen aussieht 😄 . Dann suchen wir die Lodge. Nach einigen hundert Metern steht ein Schild mit Palmwag. Christian ist aber der Meinung, dass das nur der Zeltplatz sein kann, weil kein Zeichen für Essen auf dem Schild zu sehen ist (völlig logisch,.... 😉 ). Hhmmm ... 15 Kilometer und mindestens genausoviele Straßenkuppen später die Einsicht, dass das Schild vielleicht doch den Weg Richtung Lodge hätte weisen können 😄 ... Also umgedreht, zurück über die lustigen Kuppen und die Palmwag Lodge endlich gefunden.
An der Rezeption werden wir mit einem "Ah, ihr seid die zwei die morgen da sind!" empfangen. 🙄 Öhm ja, sind wir! Scheinbar sind wir morgen die einzigen Gäste der Lodge, da die Lodge eigentlich morgen zu hat, weil die Belegschaft irgendeine Jahresfeier hat. Dadurch, dass wir recht früh gebucht hatten, waren wir aber schon "gesetzt", also sind wir die, "die da sind". 🙂 Wir bekommen unser Zimmer zugewiesen und beschließen voller Tatendrang gleich um 16 Uhr noch einen geführten Nature Drive dranzuhängen. Das Zimmer ist in Ordnung - so ein wenig scheint hier schon der Zahn der Zeit daran genagt zu haben - aber es ist sauber, ordentlich und passt.
Punkt 16 Uhr stehen wir also wieder vor der Rezeption. Mit von der Partie sind neben unserem Guide Salomon (ein ganz Netter und Lustiger) nur noch eine junge Frau in unserem Alter und ihre Mutter, die zusammen ebenfalls eine Rundreise machen. Wir verstehen uns gleich super und löchern Salomon mit allerlei Fragen. Gemeinsam tuckern wir dann los, in freudiger Erwartung was uns da erwarten wird. Salomon weißt gleich am Anfang darauf hin, dass wir uns nicht gar so viel Hoffnung wegen guter Tiersichtungen machen sollten, da es rund um Palmwag in den letzten Wochen sehr viel weniger geregnet habe, wie in den umliegenden Gebieten und die Tiere deshalb dorthin "aus"wandern würden. Nun gut ... keine 15 Minuten später stehen wir vor denen hier: 😄
Tatsächlich hat Salomon in einem Flußbett 3 Elefanten samt Babyelefanten gefunden. Wir sind begeistert und finden es sehr lustig, dass wir Elefanten sehen, noch bevor wir unser erstes Zebra oder unsere erste Giraffe sehen. 😄
Ein paar Kudus Springböcke und Oryxe und viel grandiose Landschaft später...
... hält Salomon plötzliche an, stellt den Motor aus und zeigt auf einen Baum etwa 25 Meter von uns entfernt. Und Tatsache, darunter liegt eine Löwin:
Obwohl Salomon sicher ist, dass sie nicht alleine ist, sehen wir keine weiteren Löwen - aber hey, wir haben einen Löwen gesehen 😄 ... noch vor unserem ersten Zebra und unserer ersten Giraffe 😉 . Giraffen laufen uns aber dann tatsächlich noch in der Ferne über den Weg 😉 . Noch ein paar Kudus später, als wir uns gerade ein schönes Plätzchen für den Sundowner suchen quietschen wir drei Frauen im Wagen simultan los. Ich weiß, sollte man in der Wildnis nicht machen, aber wir haben auch nur ganz leise gequietscht ;)und außerdem 😄 .... gut 100 Meter entfernt von uns liefen gerade *unsere* 4 Elefanten im Gänsemarsch an uns vorbei. Das Ganze erinnert uns so ein bisschen an das Dschungelbuch und es ist wirklich beeindruckend zuzusehen wie diese Tiere scheinbar geräuschlos mit einer Geschwindigkeit, die man ihnen irgendwie gar nicht zutraut, durch die Landschaft "walzen".
Nur ein Zebra, das sehen wir an diesem Tag natürlich nicht mehr .... 😄
Überaus gut gestimmt von unserem erfolgreichen Nature Drive genießen wir unseren Sundowner. Danach tuckern wir wieder zur Lodge zurück, wo wir leicht verspätet um kurz nach halb neun ankommen. Zum Abendessen verabreden wir uns dann mit den anderen zweien und sogar Salomon können wir dazu "nötigen", dass er sich zu uns gesellt 🙂 . Das Essen wird dadurch zu einer sehr lustigen Angelegenheit (das Essen an sich war aber auch sehr gut, wie wir fanden) und erst um elf Uhr fallen wir hundemüde ins Bett.
zum Glück habe ich mir nur die vielen tollen Bilder angeschaut. Hätte ich deinen tollen Bericht zu Ende gelesen wäre ich wahrscheinlich zu Fuss nach Namibia gegangen. Die Zeit bis zum Juli wäre nicht mehr auszuhalten gewesen.
wir waren Ende Dezember auf Palmwag, und hatten auch Salomon als Guide, wir waren mit ihm bei den Himbas, deren Sprache er fliessend spricht. Hat viel Spass gemacht, er ist wirklich ein netter Kerl.
Mit den Tieren in ihrer Vielfalt hatten wir nicht so viel Glück, aber Elefanten haben wir auch gesehen, sogar 2 x, und ziemlich viele (so über 20)
Lieben Gruss Gitta
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201104. Feb. 2011 · #33
Dienstag, 11.1.2011 - Palmwag
Heute klingelt *erst* um kurz vor halb sieben der Wecker - welch Luxus 😄 ! Mittlerweile sind wir aber wirklich gestählte Frühmorgens-Aufsteher und wackeln gut gelaunt zur Frühstück - außer uns ist niemand (mal angesehen vom Personal) da und so genießen wir auf der Terasse das Vogelgezwitscher.
Um 7 Uhr geht es dann auf zu unserem morgendlichen Nature-Drive. Unser Guide heute ist Everest. Nach unserem gestrigen Erfolgserlebnis will ich heute eigentlich nur eins: Endlich mal ein Zebra sehen 😄 ! Auch heute wieder laufen uns zuerst die üblichen Verdächtigen - Springböckchen, Kudus und Oryxe - über den Weg.
Da wir beide alle drei Arten wunderhübsch finden und ich sowieso alles gazellen- und antilopenartige immer und ausdauernd fotografisch festhalten muss 🙂 (bitte nicht fragen, wieviele Fotos von Springböcken ich mit nach Hause gebracht habe 😄 ...), finden wir diese "normalen" Tierbegegenungen auch total schön .... haben nur ein kleines Problem dies Everest zu vermitteln 🤨 . Der nämlich bremst für Springböcke und Oryxe, selbst wenn sie direkt neben der Straße stehen, gar nicht oder wenn dann nur sehr widerwillig 😐 . Gut, wir schieben es darauf, dass er vielleicht meint, er müsse uns auch heute Elefanten "herzaubern" (was ja definitv nicht der Fall ist 🙄 ) und versuchen ihn auch vom Gegenteil zu überzeugen (ich meine - hey, die Landschaft alleine ist schon zauberhaft genug! 🙂 ) - klappt aber irgendwie nicht 🙁 . *seufz* Insofern verlegen wir uns darauf die Natur zu genießen und bei jedem Oryx laut "Stopp" zu schreiben. Damit funktioniert's dann einigermassen! 😉
Und ENDLICH - als wir um eine Kurve biegen, sehen wir ~30Meter vor uns eine kleine Herde von Zebrahintern. Hintern deshalb, weil die lieben Tierchen uns bereits ihre Kehrseite zugewendet haben und von dannen ziehen 😉 . Aber ich habe endlich Zebras gesehen 😛 - Tagesziel erfüllt. Wir sind zufrieden 🙂 ! - Everest scheinbar nicht 🙄 ! Warum können wir nicht wirklich herausfinden, denn er redet nur sehr einsilbig mit uns.
Da nach etwa einer Stunde nicht mehr wirklich viele Tiere zu sehen sind, fahren wir tiefer in Konzessionsgebiet. Dort läuft uns dann dieser hübsche Kerl über den Weg.
Um etwa halb zehn teilt uns Everest mit, dass er soeben eine recht frische Nashornspur entdeckt hat 🤩 . Dann ist er ziemlich unansprechbar und sehr fixiert darauf der Spur zu folgen. Wir sitzen gespannt hinter ihm - mal gucken ob wir tatsächlich ein Rhino finden. Nach etwa einer halben Stunde Spurensuche stoppt Everest das Auto auf einer Anhöhe, steigt aus, erklärt uns kurz dass er dem Nashorn jetzt zu Fuß folgen würde, meint zu uns, wir könnten auch zu Fuß mitsuchen und verschwindet dann hinter dem nächsten Hügel 🙄 . Ein wenig traben wir ihm hinterher - da er aber nicht wirklich auf uns wartet und uns das Ganze zu heikel wird, weil wir das Auto nicht mehr sehen, kehren wir irgendwann um, suchen unser Auto und plündern dort die Kühlbox 😉 . Und warten. Nebenbei fragen wir uns, ob es normal ist, vom Guide im Busch alleine gelassen zu werden - ob es an uns liegt 😛 oder ob da wirklich irgendwo ein Nashorn ist. Um kurz vor elf (um elf sollten wir eigentlich zurück an der Lodge sein) kommt Everest dann wieder aus dem Busch - das Nashorn hat er nicht dabei - seine weiterhin schlechte Laune aber schon 😐 .
Wir machen uns auf zur Lodge. Dann nach ca. 15 Minuten an einer kleinen Anhöhe, bekommt Everest plötzlich den ersten Gang nicht mehr eingelegt, dann gar keinen Gang mehr. Diagnose: Getriebeschaden zwei Fahrstunden von der Lodge entfernt 🤩 . Juchu - wir sind im Busch gestrandet 😛 . Wir nehmen es mit Humor - wir hatten heute Nachmittag eh nichts mehr vor 😉 . Dummerweise stehen wir aber fast in einem Flußbett, d.h. durch die Senke, in der wir stehen, bekommen wir keinen Funkkontakt. Erst als Everest aufs Dach des Wagens steigt, klappt es!
Juchu - wir sind gerettet 😄 ! - Oder doch nicht? 🙄 Da die Lodge heute eigentlich geschlossen ist, ist kein anderer Guide verfügbar ... man schickt uns einen Mechaniker aus der Werkstatt, der bisher noch nie im Konzessionsgebiet war. Everest hat somit die nächsten drei Stunden die ehrenvoll Aufgabe dem Mechaniker per Funk zu erklären, wie dieser Offroad im Busch zu uns findet. Wir haben den armen Kerl echt nicht beneidet. Dass wir die ganze Sache mit Humor nehmen, bringt uns dann wohl doch ein paar Pluspunkte bei Everest ein und so ein bisschen unterhält er sich nun auch mit uns. Und so sitzen wir in unserem Wagen, schlürfen kalte Cola und harren der Rettung die irgendwann zu uns finden soll.
Um kurz nach zwei Uhr ist es dann soweit. Der Machaniker mit funktionierendem Wagen ist da - grinsend wie ein Honigkuchenpferd hinter dem Steuer sitzend und fröhlich erzählend, dass er ganz viele Tiere unterwegs gesehen habe. Für den Kerl scheint das Ganze ein toller Abenteuerausflug zu sein 🙂 . Wir wechseln also Auto (der kaputte Wagen soll erst einmal über Nacht im Busch stehen bleiben um dann am nächsten Tag irgendwie abgeschleppt zu werden) und Everest fährt mit einem Affenzahn zur Lodge zurück. Und mit Affenzahn meine ich Affenzahn. 🙄 Gut, er will zurück, denken wir uns - wir ja auch - angenehm ist die Fahrt, mit den Ästen die in den Wagen peitschen und den schneidenden Fahrtwind im Gesicht aber nicht 😐 . Ziemlich ausgehungert und fertig kommen wir gegen halb vier an der Lodge an - dort stehen glücklichweise schon 2 große Sandwiches mit einem Berg Pommes auf uns, die eine gute Seele für uns zubereitet hat 😄 .
Dann versuchen wir kurz mit Everest zu reden, denn für die Nacht hatten wir eigentlich einen Sleepout im Zelt gebucht - auch hier sollte er unser Führer sein. Nach den Strapazen des bisherigen Tages sind wir aber am überlegen, ob wir a) das von Everest überhaupt verlangen können und b) ob wir das Ganze nicht auch lieber canceln wollen, denn wir sind einfach nur fertig. Aber Everest will den Sleep Out unbedingt machen - nun gut, denken wir uns - letzten Endes ist es auch egal, wir haben ja jetzt noch ein bisschen um uns zu erholen.
Also ein bisschen frisch machen, ein bisschen die Füße hochlegen und schon geht es wieder los. Auf dem Weg zum Campingplatz laufen uns dann tatsächlich endlich einmal Zebras über den Weg, die sich fotografieren lassen und uns nicht (nur 😉 ) den Hintern entgegenrecken 😄 ...
... dann noch ein nett getarnter Kudu ...
... und wieder Mal in paar Oryxe...
Den Abend verbingen wir dann geruhsam im Freien und genießen die Natur um uns herum
und den Sternenhimmel über uns. Der Sleepout an sich gefällt uns eigentlich schon recht gut, nur leider sind wir fast ein wenig zu erschlagen, als dass wir es so richtig genießen könnten. Und Everest wird auch an diesem Abend nicht mehr zum großen Redner. Um zehn Uhr fallen wir todmüde in unsere Feldbetten... morgen heißt es immerhin wieder früh aufstehen ... 😉
im Gegensatz zu Euch, war unser Aufenthalt in Palmwag ja geradzu langweilig ... Freu mich schon auf Eure Fortsetzung! Wir waren im Dezember dort und hatten einen Guide, der sich vor Löwen fürchtete - bei "Gefahr" einen zu sehen, ist er ganz schnell mit dem Auto abgerauscht. Viele Grüße walu
Alex0807351 Beiträge · seit 201008. Feb. 2011 · #37
Hi Steffi,
wann gehts denn weiter?? Schaue jeden Tag mal rein und hoffe voller Vorfreude auf die Forsetzung... Du schreibst da einen ganz ganz super tollen Reisebericht, macht richtig Spaß beim Lesen...
In der Hoffnung, dass es bald weitergeht 🤩
Gruß Alex
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201109. Feb. 2011 · #38
Hi,
sorry, ich war grippebedingt die Tage ein bisserl außer Gefecht gesetzt. Aber jetzt geht es gut erholt weiter :):
Mittwoch, 12.1.2011 Palmwag - Grootberg
Eigentlich ist es schon fast witzig: Wir haben einen Sleep Out und schlafen wie zwei Steine. Vom nächtlichen Afrikaelebnis waren wir in dieser Nacht ziemlich weit weggezoomt. Unser "Sit Out" während des Tages hatte wohl doch mehr als gedacht Spuren hinterlassen.
Kurz nach sechs Uhr morgens ist dann aber auch (mal wieder 😉 ) die Nacht zuende und wir krabbeln aus unserem Zelt - immer noch ziemlich erschlagen und heute so richtig müüüüüüde. Und auch der heutige Tag macht aus Everest keinen großen Redner. Ist das nun Everest oder sind's wir? 🤨 - fragen wir uns zum wiederholten Male. Das Frühstück wird idyllisch im Licht der aufgehenden Sonne eingenommen - allerdings müssen wir zugeben, dass wir an diesem Morgen nicht wirklich viel mitbekommen - unser unfites Ich ist nicht wirklich aufnahmefähig (vielleicht passen wir uns aber auch nur Everest an - wer weiß? 😉 ). Nicht mal zum Fotografieren habe ich Lust - der Fotoapparat bleibt eingepackt - was darin endet, dass auf der Rückfahrt zur Lodge natürlich sofort (die müssen das gerochen haben 😠 ) 3 Giraffen, einige Springböcke und fünf Zebras direkt an der Straße stehen und zu uns herübergucken. Also Zebra, uns mit dem Gesicht (und nicht mit dem Hintern 😉 ) anblickend, ganz nah und die Kamera ganz fern 🤩 . War ja klar! Meine Hoffnung auf nur ein hübsches Zebrafoto schwindet und schwindet....
Zurück an der Lodge - mittlerweile auch wieder ein bisschen wacher 🙂 - erwartete uns eine kleine, aber feine Morgenüberraschung: Ein Reifen an unserem Auto ist platt. Everest kann irgendwie gar nicht verstehen, weswegen wir das gar so komisch finden 🙄 - aber wir finden unseren Luxusplatten beim stehenden Auto keine 20m von der Werkstatt entfernt schon sehr amüsant 😄 . Also kommen wir an diesem Morgen gleich auch noch in den Genuss zusehen zu dürfen, wie der Namibier Reifen flickt - was ja wirklich ein Erlebnis ist 😄 .
Gegen 10 Uhr ist der Reifen repariert und wir checken aus. Das mit unserem unfreiwilligem "Sit Out" im Busch am vorherigen Tag scheint der Lodge im Nachhinein recht unangenehm - mit dem für uns angenehmen Nebeneffekt, dass wir für unseren Drive nichts zahlen müssen 😄 . Dann packen wir unsere sieben Sachen und ab geht es wieder auf die Pad. Heute allerdings nur 25km weit, da wir noch einen Zwischenstopp im Damaraland eingeplant haben: in der Grootberg Lodge.
Die 25 Kilometer zwischen Palmwag und Grootberg warten abermals mit einer grandiosen sich schon fast hinter jeder Kurve veränderten Landschaft auf. Dies mag daran liegen, dass Palmwag in den vergangenen Wochen recht wenig, Grootberg dafür umso mehr Regen abbekommen hat. Und so wird es Meter für Meter immer grüner. Irgendwann haben wir dann den Pass erklungen und stellen unser Auto am unteren Parkplatz der Lodge ab. Die Anfahrt zur Lodge selbst wagen wir nicht - die kleine steile Straße ist vom Regen stark ausgespühlt. Also lassen wir uns abholen. Und wir müssen sagen: Wir sind bereits am Parkplatz total begeistert - die Mitarbeiter hier sind nicht nur höflich und freundlich, sie sind auch unglaublich herzlich. Und diese Herzlichkeit steckt einfach an! 🙂
So werden wir dann mit einem Geländewagen abgeholt und auf das Plateau gefahren. An der Lodge angekommen werden wir wieder total herzlich begrüßt und Bob, der Lodgemanager führt uns ein bisschen umher und zeigt uns vor allem die grandiose Aussicht ins Tal.
Wir sind hin und weg! Auch unser kleines "Bungalow" ist total reizend - naja und die Aussicht von unserer kleinen "Terasse" ist einfach ... *seufz* ....!
Kurzum: Ein Fleckchen Erde zum Verweilen! Palmwag war nett - Grootberg ist super! 🙂 Irgendwie - und ohne etwas vorwegzunehmen - schafft es Grootberg in jedem Aspekt ein bisschen mehr als Palmwag zu sein - von der Atmosphäre, den Unterkünften, von den Leuten und der ihnen innenwohnenden Herzlichkeit, vom Essen (was absolut hervorragend ist, wie wir mittags gleich feststellen dürfen) - irgendwie in allem.
Wir gönnen uns einen kleinen Mittagssnack und relaxen den Nachmittag mit einem Buch in der Hand und der grandiosen Aussicht ins Tal ein wenig. Um vier treibt uns dann aber doch wieder die Abenteuerlust hoch und wir machen noch einen zweieinhalbstündigen geführten Spaziergang auf dem Plateau, der richtig informativ ist.
Danach kennen wir viele, viele Pflanzen, können Hinterlassenschaften und Fußspuren den jeweiligen Tieren zuordnen und haben viel über Fauna, Flora und die Menschen in dieser Gegend des Landes erfahren. Wir sind begeistert!
So sieht die Lodge übrigens vom Plateau gesehen aus - sie schmiegt sich so richtig schon an den Rand desselben an:
Und das hier ist unser kleines "Häuschen" 🙂 :
Das super leckere Abendessen nehmen wir in gemütlicher Atmosphäre mit Aussicht auf das Tal und einem grandiosen Sonnenuntergang ein.
Dann fallen wir aber auch schon wieder totmüde ins Bett - morgen ist mal wieder Frühaufstehen aufgesagt, immerhin ist Rhinotrekking angesagt.