paulimann781 Beiträge · seit 200707. Jan. 2011 · #41Lieber Frank,
vielen Dank für Deinen bewegenden, aber auch sehr aufschlussreichen Bericht. Du hast mir bei der für uns gerade anstehenden Entscheidung, ob unser nächstes Auto wieder innenliegende Schlafplätze haben sollte oder nicht, seeeeeehr geholfen!
Olga und Dir auch von mir die allerbesten Wünsche! 🙂
Liebe Grüße,
Antje
maddy2'167 Beiträge · seit 200907. Jan. 2011 · #42Lieber Frank,
Hab ganz herzlichen Dank fuer diesen 'wake-up call'!
Ich denke wir haben das alle hie und da noetig, da man eigentlich nie mit dem schlimmsten rechnet. Wir werden doch wohl alle frueher oder spaeter etwas 'schlampig' mit den Reisevorbereitungen und dem Papierkram!
Die Versicherungs- und / oder Krankenkassen-details und Kontakttelefonnummern sowie eine Notfall Kontaktnummer eines Verwandten sind wohl eins vom Wichtigsten auf jeder Reise! (diese Information verlangen auch wir auf unserem Indemnity Formular von unseren Kunden, und es ist erschreckend, wieviele von den Ueberseebesuchern nicht mal wissen, ob sie so eine Versicherung haben, und von Details keine Spur!
Ich weiss von einem Fall (vor ein paar Jahren geschehen), wo ein franzoesischer Urlauber mit einem Hang-glider verunfallt ist. Da er dem Krankenhaus nicht schnell genug beweisen konnte, dass seine Versicherung die Kosten uebernehmen wird, wurde er erst mal ein paar Stunden im Flur liegengelassen - und verstarb deswegen! Leider ist hier oft das Geld wichtiger als Naechstenliebe.
Und das Verhalten der Polizei, ja das scheint so typisch afrikanisch zu sein, leider. Die nehmen sich selber schon sehr wichtig! Das haette mich wohl zum Wahnsinn getrieben.
Frank, danke fuer's Teilen, ich hoffe dass das Aufschreiben deiner Geschichte euch weiterhelfen wird mit der Verarbeitung.
Ich bewundere euren Entschluss, wieder im Suedlichen Afrika Urlaub zu machen, und wuensche beiden, aber vor allem Olga baldige vollstaendige koerperliche und seelische Genesung!
Und ich wuensche euch, dass ihr weiterhin so einen Schutzengel habt!
Liebe Gruesse
Maddy
SIsirenchen26 Beiträge · seit 201010. Jan. 2011 · #43Liebe Olga,
lieber Frank,
mir ging es wie allen anderen Lesern, ich war geschockt.
Um so mehr freue ich mich mit euch, daß es Olga wieder besser geht und ihr den Mut habt, wieder nach Afrika zu reisen.
Ich wünsche euch alles Gute und danke für den Bericht. Er hat uns wieder mal vor Augen geführt wie schnell ein schöner Urlaub tragisch enden kann.
Für eure Reise im März schicke ich euch noch einen weiteren Schutzengel, denn eure Engel wurden ja im Oktober schon sehr in Anspruch genommen.
Liebe Grüße
Sirenchen
LOlowflyer579 Beiträge · seit 201011. Jan. 2011 · #44Hallo,
vielen Dank für das detaillierte Einstellen der Story. Die Erinnerung, das Afrika doch kein Ponyhof ist, können sicher einige - mich eingeschlossen - gebrauchen. Man war oft da. Es ist nie etwas passiert und man stumpft im Laufe der Zeit gegenüber den Risiken etwas ab.
Erschreckend ist noch, wie menschenverachtend das Gesundheitssystem ist. Keine nachgewiesene Kostenübernahme und Du darfst wirklich elendig verrecken. Es ist schon absurd, wenn das Leben von einem verdammten Faxgerät abhängt.
Sonnige Grüße und weiterhin alles Gute für Olga in Ihrem 2. Leben.
MAMagnumThemenstarter15 Beiträge · seit 200717. Jan. 2011 · #45Hallo liebe Leute,
abschließend wollte ich mich auch im Namen von Olga ganz herzlich für die lieben Worte bedanken. Ich war wirklich lange am überlegen, ob ich diesen Bericht reinstelle .... ich wollte niemanden mit unserem persönlichem Erlebnis "belästigen".
Aber vielleicht hilft es ja einigen, mal wieder über die eine oder andere Gefahr nachzudenken, die man speziell als "Wiederholungstäter" im südlichen Afrika sehr schnell vergisst (ich selber auch !!!).
Ganz liebe Grüße an alle und bis bald im südlichen Afrika
Frank (und Olga)
Mannati137 Beiträge · seit 201018. Jan. 2011 · #46Hallo Frank,
Die Reaktionen auf Deinen Beitrag haben sehr deutlich gezeigt, wie richtig und wichtig es war, ihn hier zu veröffentlichen. Er war also ganz bestimmt nicht lästig. Ich bewundere Deine schonungslose Detailtreue, Ausführlichkeit und Ehrlichkeit mit der Du euer leidvolles Abenteuer niedergeschrieben hast. Du hast damit jedenfalls Deine Leser hier hervorrragend erreicht und bei Vielen gesunde und nötige Nachdenklichkeit ausgelöst. Ich persönlich bin mir ziemlich sicher, dass Du mit diesem Bericht auch einiges Unheil abgewendet hast.
Daher noch einmal ein ganz herzliches Danke für Deine Mühe und fleissiges Schreiben.
Zum Schluss noch eine Bitte: Es interessiert sicher nicht nur mich, sondern den grössten Teil der Fomis, wie es mit der Genesung von Olga voran geht. Lasst also zwischendurch mal von euch hören!
Euch Beiden alles Gute und herzliche Grüsse
Manfred
eggitom1'247 Beiträge · seit 200919. Jan. 2011 · #47Hallo Frank
wie richtig du gehandelt hast, siehst du ja an den durchwegs positiven Reaktionen. Hinzu kommt, dass du - zumindest aus meiner Sicht - genau den richtigen Ton getroffen hast. Ich hatte nie den Eindruck, dass du dich hier lediglich wichtig machen willst, im Gegenteil. Es braucht gewiss Mut, sich so zu exponieren, und dazu möchte ich dir gratulieren.
Es wäre sicher interessant, die ganze Geschichte später auch aus der Optik von Olga zu hören, aber das muss und soll sie allein entscheiden.
Euch beiden wünsche ich, dass ihr das Erlebte ohne gesundheitliche oder andere Folgen irgendwann zuhinterst in den Erinnerungen ablegen und Afrika und das Reisen in eurem zweiten Leben wieder so geniessen könnt, wie bisher.
Ganz herzliche Grüsse aus der Schweiz
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Topobär5'479 Beiträge · seit 200919. Jan. 2011 · #48Dein Bericht hat mich sehr bewegt und bei Deinen Schilderungen sind mir so manches mal fast die Tränen gekommen - ich mußte schon kräftig schlucken. Ich freue mich sehr für Euch, dass Ihr dieses Erlebnis dann doch relativ gut überstanden habt.
Ich halte es für genau die richtige Entscheidung, bald wieder nach Afrika zu reisen. Wenn man sich der Situation nicht so bald wie möglich stellt, wird man es eventuell nie mehr machen.
Wenn ich im Zusammenhang mit Deinem Bericht daran denke, wie in Savuti ein Elefant mit dem Rüssel unser Zelt abgetastet hat, werden mir die Knie ganz weich.
Fee36 Beiträge · seit 200620. Jan. 2011 · #49Hallo Frank und Olga,
mir hat, wie wohl jedem hier, der Deinen Bericht gelesen hat,
immer wieder der Atem gestockt - es ist unglaublich, was Ihr
mitgemacht habt. Olga war so tapfer mit Ihren Verletzungen,
und Du warst stark für Euch Beide und hast es trotz aller
Bürokratiehürden geschafft, Ihre medizinische Versorgung und
alles Weitere zu regeln, was in so einer Ausnahmesituation
auch nicht selbstverständlich ist.
Dass Du den Bericht hier eingestellt hast, ist mehr als richtig,
es ist auch wichtig! Wie leichtsinnig sind wir doch alle schon
viele Wochen und Monate in Afrika unterwegs gewesen - ganz
allein im Nirgendwo unterwegs, weit weg von Handynetz (natürlich
ohne Satellitentelefon), sorglos am Lagerfeuer und ums Auto turnend
auf einer Campsite mitten in der Wildnis - keine Stunde vorher am
Wasserloch einige km weiter noch Löwen beobachtet, ...
Dein Bericht erinnert uns alle daran, sich wieder/noch bewußter
vor Augen zu führen, dass man sich in der Wildnis befindet
und schärft sicherlich wieder unser aller Aufmerksamkeit!
Ich wünsche Olga auf jeden Fall weiterhin gute Besserung und
Euch Beiden im März einen wundervollen, friedlichen Urlaub
in Namibia.
Liebe Grüße
Fee
In Afrika bisher Fußspuren in Botswana, Mosambik, Namibia, Sambia, Swasiland, Südafrika und Zimbabwe hinterlassen ... aber es ist nie genug! :-)
Helmar667 Beiträge · seit 200602. Feb. 2011 · #50Ein kleiner Nachtrag zu Franks Bericht.
Ich war vor einigen Tagen in Senyanti, Louw sendet sein Grüsse und freute sich, dass es Olga gut geht. Über den Grund des Angriffs konnte er auch nur spekulieren, letztlich keine Erklärung.
Einen Monat später, Anfang November 2010, wurde 250 km südlich an der A33 das Camp Elefant Sands von Elefanten teilweise zerstört, welches seit Jahren eine friedliche Co-Existenz mit den lokalen Elefanten hatte : Ablution Block dem Erdboden gleichgemacht, Swimmingpool herausgerissen und zerlegt, teilweise auch die Bar-Lapa. Der Besitzer Ben kam gerade noch mit dem Leben davon als eine Elefantenkuh es nachhaltig auf ihn abgesehen hatte. Sie drückte erst das Dach der Lapa ein, schob einen Baum dagegen, Ben rettete sich unter den gemauerten Bartresen und wurde dadurch vom Baum und Dach gedeckt. Erst dann liess sie von ihm ab. Diese Herde war ihm nicht bekannt, „seine“ üblichen Besucher waren es nicht. Er vermutet, dass es sich um geflüchtete Tiere aus dem nur 40 km entfernten Hwange NP/ZIM handelte, die nach zahlreichen Tötungen durch Wilderer nervös und aggressiv reagierten.
Elefant Sands ist wieder aufgebaut, der neue Pool von einer Schutzmauer umgeben, die alten friedlichen Tiere sind wieder da, besuchen die Wasserstelle und schlenderten nachts lautlos durchs Camp am Wagen (Dachzelt) vorbei. Ein Besuch lohnt sich.
@Frank: Wenn Du mir eine PM mit Email-Adresse mitteilst, bekommst Du ein paar aktuelle Photos aus Senyanti – alles grün-grün, und im Caprivi (entlang Zambezi, Chobe, Kwando, Kavango) alles voller (Hoch-)Wasser....“frohes Absaufen“.
Gruss von der Brandberg White Lady Lodge mit nur EDGE Verbindung, Helmar
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200902. Feb. 2011 · #51Hallo Helmar,
lieben Dank für die guten Neuigkeiten. Sind im Juni sowohl im Elephant Sands als auch vier Nächte bei Louw im Senyati.
Ich würde mich ebenfalls sehr über Bilder freuen. Sende Dir eine PM.
Herzliche Grüße und Dank
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de MEmesnerba59 Beiträge · seit 200903. Feb. 2011 · #52Hallo Helmar!
Liebe Olga, lieber Frank!
Danke für den Bericht und die Info - jetzt bin ich endgültig beunruhigt.... wir sind im April zuerst im Hwange und dann in den 2 genannten Camps. Und traumatisierte Elefanten stehen nicht gerade auf meiner Wunschliste. Leider scheint dies jedoch kein Einzelfall zu sein - die Wilderei nimmt ja rapide zu - und leider bringt Elfenbein eben um ein Vielfaches mehr, als ein paar campende Idealisten!
Sehr nachdenkliche Grüße
Barbara