soooooooo.....
also nochmal, war wohl noch nicht so ganz verständlich 😵 :
Die Bezeichnung Baboonspider ist in Afrika der Trivialname der Vogelspinnen, und leitet sich daraus ab weil sie so behaart sind (wie ich schon geschrieben habe). Vogelspinnen im südlichen Afrika leben eigentlich ausnahmslos in Erdröhren, weshalb man sie nahezu nie zu Gesicht bekommt, Ausnahmen sind sicherlich die hier beschriebene Gartenarbeit und paarungswillige Männchen auf der Suche nach Partnerinnen in der Mating Season.
Der Biss einer Vogelspinne ist giftig, aber für den Menschen nicht tödlich. Afrikanische und asiatische Arten haben ein potenteres Gift als Südamerikaner.
Hier mal ein paar Bilder von afrikanischen Vogelspinnen (von mir im Terrarium aufgenommen):

Pterinochilus murinus RCF

Ceratogyrus marshalli

Ceratogyrus marshalli, Verpaarung

Eucratoscelus pachypus

Hysterocrates cf. hercules

Monocentropus balfouri
Das von Landblume gezeigte Tier stellt eine im südlichen Afrika umgangssprachlich irrtümlicherweise als "Tarantel" bezeichnete Solifugae dar.
Bei uns heissen die Tiere umgangssprachlich Walzenspinnen, was auch falsch ist da es keine echten Spinnen sind, sondern sie gehören lediglich zur Klasse der Spinnentiere. Der Biss ist sehr schmerzhaft, aber nicht giftig.

Walzenspinne vor unserem Bungalow in Halali
So, ich hoffe nun erkennt man die Unterschiede 😉
Grüssle
janet
@Beate: selbstverständlich besitzen Baboonspiders Zähne .... und nicht zu kleine^^ Die Klauen einer Theraphosa blondi können 2,5cm lang werden. Behaart sind sie allerdings nicht, sondern nur die Chelizerenglieder (da sitzen die Zähne dran).
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!