Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200609. Aug. 2010 · #21Hallo,
mit Interesse habe ich den Fred hier gelesen.
Was mich etwas wundert ist die Tatsache das den Gebühren und schlechten Kursen so viel beigemessen wird. Sicher ist dem so, und wenn ich für 4 Wochen unterwegs bin ein Faktor.
Nur wenn ich zu beginn der Reise mehrere Tausend US$ mitnehme besteht doch die Gefahr das ich Geld verliere, mein Auto Ausgeräumt wird oder ich freundlich und bestimmt aufgefordert werde mein Bares rauszurücken.
Wenn ich dann auf diese Weise mein Geld verliere relativiert sich der schlechtere Kurs oder die Gebühren für den ATM Bezug.
Ich würde bei längerer Reisezeit wie hier uU einen etwas schlechteren Kurs in Kauf nehmen und in einer grösseren Stadt ab und an Dollars ziehen.
Angenommen 1000 US$ kommen mir abhanden, wie viele Male könnte ich für dieses Geld die höheren Gebühren Zahlen?
Nur so ein Gedanke von mir, Gruss Kurt
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Erika2'338 Beiträge · seit 200709. Aug. 2010 · #22Hallo
Es ist schon so, dass man vielerorts schlussendlich auch in einheimischer Währung bezahlen kann, wenn man behauptet, keine US$ zu besitzen, aber wenn man dann umrechnet, stellt man fest, dass man oft Einiges mehr hingeblättert hat als wenn man in US$ bezahlt hätte.
Aber zu deinem Problem wegen dem vielen Geld rumschleppen: Warum eigentlich nicht alle US$ mitnehmen? Wir sind jeweils 4 Monate unterwegs und verstecken die US$ an verschiedenen Stellen im Auto. Die Chance, dass das ganze Auto geklaut wird, ist sehr klein. Es ist sehr zeitraubend, bei einer Bank US$ zu kaufen. Man stellt sich manchmal stundenlang in die Reihe um dann zu erfahren, dass ausgerechnet heute keine US$ im Haus sind. Man benötigt ja gar nicht immer US$ und muss deshalb auch keine Riesenbeträge mitnehmen. In Zambia und Malawi gibt es überall Bankautomaten, auch in kleineren Städten, sodass man keine Millionenbeträge in einheimischer Währung rumschleppen muss.
Es kommt auch darauf an, ob man in Lodges übernachtet oder auf Campingplätzen, oder ob man als Rucksacktourist (dann würde ich wenig Bares mitnehmen) unterwegs ist oder mit dem Auto und wieviele Nationalparks man besuchen möchte. Je nachdem wo man die Schwerpunkte setzen möchte benötigt man mehr oder weniger Geld. Man kann das schon ein wenig ausrechnen.
Wenn dir die Sicherheit sehr wichtig ist und du deshalb gewillt bist, mehr zu bezahlen, dann rate ich dir, jeweils unterwegs US$ zu besorgen. Ansonsten nehm die US$ von daheim mit. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was für ihn das Beste ist.
Grüessli Erika
ELelefantThemenstarter118 Beiträge · seit 200810. Aug. 2010 · #23Hallo Erika,
danke für deine Antwort. So ähnlich haben wir es bei vergangenen Reisen u.a. nach Simbabwe, Sambia und Malawi auch gemacht. Nur sind 12 Monate doch hinsichtlich des Bedarfs schwerer zu handhaben.
Im übrigen finde ich es schon witzig, wenn mir von anderen Teilnehmern erklärt wird, daß man praktisch nie US Dollar brauche.
Meine Erfahrungen waren in den o.a. Ländern definitv anders.
elefant
stiebilli157 Beiträge · seit 200826. Aug. 2010 · #24Hallo zusammen!
Da wir gerade frisch aus Sambia kommen, können wir, denke ich, auch mal unseren Senf dazu geben.
Die Einreise nach Sambia hat uns 100,- US $ (2 Personen) für das Visum sowie 20,- US $ Straßenbenutzungsgebühr (Mietwagen) gekostet. Den Rest (Versicherung, Carbon Tax...) konnten wir in Rand oder NAM $ zahlen. Hier sei angemerkt, dass wir in den ersten Tagen im südlichen Sambia sowieso alles in Rand hätten zahlen können!!
Der einzige und erste Nationalpark auf unserer Route, wo wir die NP-Gebühren in US $ bezahlt haben, war der Kafue-NP. Im Nachhinein hätten wir sicherlich auch hier nicht unbedingt in US $ zahlen müssen, wenn wir das vorher gewusst und auf eine Bezahlung in Kwacha bestanden hätten.
Bei allen anderen von uns bereisten Parks, Lodges, Campingplätzen etc. standen zwar oft alle Preise in US Dollar ausgezeichnet, jedoch war immer eine Bezahlung in Kwacha möglich.
Auch wir hatten im Vorfeld eine größere Summe an US Dollar besorgt und mitgenommen. Von diesem Betrag haben wir drei Viertel wieder mit zurück gebracht.
Wir wissen leider nicht, wie man an US § im südlichen Afrika kommt. Wir finden aber, dass sich nach unseren Reiseerfahrungen diese Frage auch gar nicht stellt.
In den letzten beiden Jahren waren wir insgesamt gut fünf Monate in Südafrika, Namibia und Botswana unterwegs. Da kamen wir gar nicht auf die Idee, überhaupt US $ mitzunehmen. Wir haben immer unser Geld an den jeweiligen Geldautomaten mit der bereits mehrfach erwähnten Kreditkarte der DKB abgehoben.
Selbst auf unserer einjährigen Weltreise 2007/2008 haben wir uns nur auf die DKB-Karte verlassen und konnten überall gebührenfrei (!) Geld an den Automaten abheben.
Absolut empfehlenswert!
Wir hoffen, wir konnten etwas für Klarheit sorgen.
Gruß Guido
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200626. Aug. 2010 · #25Wir wissen leider nicht, wie man an US § im südlichen Afrika kommt. Wir finden aber, dass sich nach unseren Reiseerfahrungen diese Frage auch gar nicht stellt.
Na so ganz verallgemeinern kannst du das nicht. Zimbabwe geht an den Stellen wo Suedafrikaner sind auch mit Rand - ansonsten Dollars!
Malawi haben wir sehr viel in Kwacha gezahlt aber auch einige Lodges - obwohl Suedafrikanier - in US$
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
stiebilli157 Beiträge · seit 200826. Aug. 2010 · #26Einverstanden - das war zu allgemein! Ich meine die von uns bereisten südlichen afrikanischen Länder. Zu Simbabwe (waren wir nur einen Tag) und Malawi (waren wir bisher noch nicht) können wir nichts sagen!
Gruß Guido
SASascha120 Beiträge · seit 200726. Aug. 2010 · #27Es ist ganz einfach. Ich bin nun seit 3 Monaten unterwegs. Brauchst Du Landeswährung, dann hast Du in allen Ländern praktisch alle 100Km ATM'S zur Verfügung. Brauchst Du Dollars (vor allem für Nationalpärke), dann gehst Du in die nächste Wechselstube (ebenfalls in allen Ländern bisher problemlos auffindbar / Ich spreche da von Ländern wie Namibia/Botswana/Malawi/Tansania/Kenya und Uganda! Ruanda und Mocambique kann ich noch nicht sagen.
Ist also alles ganz easy und Du brauchst Dir überhaupt keine Sorgen zu machen!
gglink schrieb:Hallo Zusammen,
die Kostenfrage, die Erika hier anschneidet, ist aber auch eine Sicherheitsfrage. Wenn ich nur für 3 - 4 Wochen Bargeldvorräte brauche, dann sind die natürlich sehr viel geringer als wenn ich mich für fast ein Jahr eindecken soll. Deshalb würde ich auf jeden Fall so verfahren, wie ich es vorher schon gesagt habe. Etwa US$ 500 - 1.000 als Bargeld in der Tasche in 20, 50 und 100-er Scheinen und ansonsten würde ich mit der Karte jeweils einheimische Währung am Automaten ziehen und dann in der Bank umtauschen. Kostet vielleicht etwas mehr, ist aber besser als mit Riesenbeständen rumzulaufen.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
von unterkunft swakopmund
Die genannte Stückelung der Scheine ist zu gross besser sind kleinere Noten, anfangen bei 1 US $ Scheinen bei 50 US $ Schein würde ich Schluss machen und das Geld ebenfalls verteilen, nicht in eine Börse deponieren, das ist wesentlich sicherer und man / frau verliert nicht alles Bargeld in einer ev. kritischen Situation.
Liebe grüsse von peter