Volunteer vom Löwen getötet

39 Antworten · 22,4k Aufrufe · gestartet 20. Juni 2010 von christian
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2'338 Beiträge · seit 200723. Juni 2010 · #21
Hallo zusammen

Ja, ich glaube auch, dass es sich bei dem Video um Aufnahmen aus Gweru handelt, denn ich wüsste keinen anderen Ort, wo so viele Volonteers beschäftigt sind.

Mit den Löwenbabys wird richtig gut Geld verdient, erstens bezahlen die Volonteers einen stattlichen Betrag damit sie dort arbeiten dürfen und zweitens lockt man damit jährlich tausende Touristen an, die alle einmal im Leben einen Löwen streicheln möchten. Da bleibt doch das Löwenschutz-Projekt völlig im Hintergrund und wird höchstens als Deckmäntelchen benutzt.

Ich habe einfach Mühe mit der Vorstellung, dass von Menschenhand aufgezogene Löwen für ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden können. Die Babys werden der Mutter sehr früh weggenommen und in separate Gehege gesperrt und dann übernimmt der Mensch die Erziehung und lehrt sie das Jagen, was doch völlig unnatürlich ist. Gerade in der Prägephase, das heisst im jungen Alter, brauchen sie dringend ihre Mutter, denn nur sie kann ihre Jungen auf ein Leben in der Wildnis vorbereiten.

Mich würde interessieren, was zuvor mit der Giraffe geschah. Wurde sie von den Löwen gefällt oder wurde sie vom Personal dort hin gelegt, wenn ja, war sie angebunden?

Zum Schluss des Videos sagt der “Rudelführer” den Volonteers, dass nun die Löwen von der Beute weggejagt würden und dass man sie zu sich rufen müsse, was sie bestimmt auch brav gemacht haben, wo gibt’s denn so was! Und solche Tiere will man auf das Leben in Freiheit vorbereiten?

Und Witwi43, ich weiss sehr gut, dass die Natur grausam sein kann und die Beutetiere der Löwen nicht immer gleich tot sind, aber dennoch bin ich überzeugt davon, dass die Giraffe schneller tot gewesen wäre, wenn eine erfahrene Löwin dabei gewesen wäre. Der “Rudelführer” hat nämlich bei seiner Schlussrede gesagt, dass sie eventuell noch lebt, oder hab ich mich da verhört?

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter852 Beiträge · seit 200623. Juni 2010 · #22
Hallo!

Ich möchte zum Schluß nochmal ein paar Dinge Zusammenfassen:

Der Tod der jungen Frau in Chipangali wirft Fragen zu den Volunteerstellen im Allgemeinen auf. Der Film ist bei einem anderen Projekt in Zim gemacht worden. Inwieweit die Projekte zusammenarbeiten ist unklar. Deshalb kann über die Arbeit von Chipangali und die angebotenen Stellen dort nichts gesagt werden.
Anders sieht es bei den beiden Projekten von ALERT aus. Hier ist vorsicht angebracht.
Wer sich mit dem Gedanken trägt eine Volunteerstelle in Zim bei Alert zu machen (es gibt unzählige)sollte sich vorher genau informieren.
Hier gibt es weitergehende kritische Infos:

http://keeplionswild.webs.com/background.htm
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108 Beiträge · seit 201023. Juni 2010 · #23
Was diverse Parks von privaten Leuten machen kann ich nicht beurteilen.
Chipangali verfasst Bücher und wissenschaftliche Abhandlungen. Sie sind in langjährigen Feldforschungsprojekten tätig und haben auch ein Projekt über Löwen im Hwange Nationalpark, wo einige mit Sendern ausgestattet sind.

Nochmal zurück zu den Volonteer's. Und ich spreche hier ausschliesslich für Chipangali und keinen anderen Park. Man kann die Gebühren die ein Volonteer zahlt nicht mit dem monatlichen Lohn eines Zimbabwer's vergleichen. Es geht ja hier nicht darum nur seinen eigenen Unterhalt zu zahlen. Was glaubt ihr wieviel so eine Organisation im Monat kostet ? Da gibt's nix vom Staat. Die sind angewiesen auf Spenden und die Beiträge die die Volonteer's zahlen, welche dies sicher gerne tun, denn sie wissen ja wofür... Auch die Touristen tragen etwas dazu bei. In den letzten 10 Jahren gingen einige Hilferufe des Parks raus, da sie von Monat zu Monat ums Futter für die Tiere kämpfen mussten, da zuwenig Spenden, kaum Touristen und nicht genügend Volonteers kamen. Ich ziehe meinen Hut vor diesen Idealisten, welche sich 7 Tage die Woche einsetzen.

Liebe Grüsse
Silvi
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2010
3'766 Beiträge · seit 200623. Juni 2010 · #24
Tuffi schrieb:
Es geht ja hier nicht darum nur seinen eigenen Unterhalt zu zahlen. Was glaubt ihr wieviel so eine Organisation im Monat kostet ?

Liebe Grüsse
Silvi
Hallo Silvi,

eigentlich habe ich keine Ahnung was diese Organisation kostet 😛

Aber ich seh's so, es wird niemand mit der Pistole gezwungen diesen Aufenthalt in dieser Höhe zu bezahlen.

Grundsätzlich ist es Jedermann und Frau freigestellt sich für ein solches Projekt zur Verfügung zu stellen.

Ob alle oder dieses Projekt das Geld optimal einsetzt ist eine andere Diskussion die zu führen wäre, jedoch ohne tiefere Einsicht wäre diese Diskussion nutzlos.

Ein anderes Thema ist dieser Unfall, da stellen sich dann schon Fragen nach der Sicherheit, der Einschulung der Vol's und der Ausbildung der Verantortlichen.

Diese Fragen die zur Klärung des jetzigen Unfalls führen und der Verhütung neuer muss man wie jedes andere Unternehmen sich schon gefallen lassen.

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
108 Beiträge · seit 201023. Juni 2010 · #25
@ Kurt - genau es wird niemand gezwungen. Jeder der sich als Volonteer bewirbt zahlt diesen Beitrag bestimmt ohne Murren 🙂

Zu den Sicherheitsstandards kann ich nicht viel sagen, da ich ja dort nicht persönlich mitgearbeitet habe. 😉 Aber ich denke dass 35 Jahre ohne solche Unfälle für sich sprechen. Bin überzeugt dass alle Volonteer's klare Regeln erhalten. So wie ein Tierpfleger im Zoo genaue Instruktionen hat.Und auch da passieren Fehler... Nur mal eben vergessen das Gatter richtig zu schliessen und schon ist es passiert. Ist schon vorgekommen und wird leider sicher immer mal wieder vorkommen. Da nützen auch alle Untersuchungen nix.

Lg
Silvi
2'338 Beiträge · seit 200723. Juni 2010 · #26
Hallo

Antelope Park hat auch ein Opfer zu beklagen:

Ein 8-jähriges Mädchen hat seinen Arm verloren.


http://keeplionswild.webs.com/latest.htm

Das selbe Schicksal ereilte übrigens 1998 den Besitzer, Mr. Conolly. Als wir ihn damals kennen lernten, war die Wunde noch ganz frisch. Sein Arm war praktisch bis zur Schulter abgetrennt.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
649 Beiträge · seit 200724. Juni 2010 · #27
Tuffi schrieb:
Sali zäme

Chipangali ist kein Tierpark der für Touristen geschaffen wurde. Sondern es ist unter anderem eine Auffangstation für die, welche in der Wildnis keine oder wenig Chancen haben. Also für verwaiste, verstossene, kranke und verletzte Tiere. Auch solche, die z.B. von Farmern gehalten wurden, welche ausgewachsen zum Problem führten und sonst erschossen worden wären. Von den Wissenschaftlichen Studien die dort durchgeführt werden nicht zu reden.
Ich halte Chipangali für eine gute Sache.

Silvi
Hallo Tufi,
so wei Du das darstellst ist eine solche Auffang-Station erst einmal eine gute Sache...

Hallo witiwit,
Du hast Recht - die Löwen zeigen hier ein natürliches Verhalten, daß man in seiner ganzen Grausamkeit so auch in der freien Wildbahn beobachten kann.

Aber beides ist hier nicht der springende Punkt!
Ich stehe auf keinen Fall dahinter, wenn Löwen zu welchen Zweck auch immer, in nicht artegrechter Umgebung gehalten werden. Auch das Verheizen als Jagdziel finde ich pervers. Und es ist gut, daß es Menschen gibt, die etwas dagegen tun.

Aber muss es denn Auswildern sein? Hier stelle ich den Sinn und Zweck mal in Frage. Zum einen glaube ich nicht, daß man einem Löwen, der seine regelmäßigen 2 Mahzeiten pro Tag gewohnt ist, damit wirklich einen Gefallen tut..... Hier halte ich es eigentlich für das Beste für das Tier, wenn es weiterhin in Gehegehaltung bleibt - allerdings sollte die dem Bedürfnis des Tieres dann angepasst sein.
Und andererseits besteht nach dem derzeitigen Bestand der Löwen in Freiheit auch nicht unbedingt die Notwendigkeit für die Erhaltung der Art zur Auswilderung. Da wären Wildhunde ein lohnenderes Projekt. Um es mal auf die Spitze zu treiben: Zebras wildert auch niemand aus....

Und da kommt schon der Verdacht auf, daß das Ziel "Auswilderung" angestrebt wird, weil es im Tourismus einfach besser klingt als "Gnadenbrot im Gehege". Das Verfüttern eines lebenden Tieres für das Erreichen eines eher zweifelthaft sinnvollen Ziels hat für mich dann aber absolut nichts mehr mit Tierschutz zu tun.

Auch scheint mit hier das Ziel "Auswilderung" nicht wirklich konsequent verfolgt zu werden. Die Löwen werden bei ihrer Mahlzeit ziemlich nah von Menschen beobachtet. Ich habe mir das Ding nicht vollständig angesehen - aber an einer Stelle sieht man, wie eine Person relativ nahe hinter dem "Riss" entlang läuft. Das wirft dann schon die Frage nach den Sicherheitsbestimmung im Umgang mit den Löwen auf (38 Jahre lang nichts passiert??? Glück gehabt!) Und: Was passiert wohl mit Löwen in einem Gamereserve, die so dermaßen vertraut mit Menschen sind? Können die nicht durch diesen Angstverlust sehr schnell zu einer Gefahr für die Menschen selber werden? Ist es wirklich sinnvoll, solche Hauskatzen in einer nicht mehr kontrollierten Umgebung auszusetzten?




LG elli
Themenstarter852 Beiträge · seit 200624. Juni 2010 · #28
Hallo Elli!

Du hast vielleicht diesen langen Thread nicht in allen Einzelheiten verfolgt. Deine Kritik an Waisenheimen für Tiere die sich über die Mitarbeit meist junger Menschen sowie über Eintrittsgelder, Restaurant Fütterungen usw. finanzieren teile ich Teilweise auch. Ob da die Auswilderung zur legitimation herhalten muss oder nicht, sei dahingestellt.
Im Laufe dieses Threads hat sich herausgestellt, das der Film von einem ähnlichen Volunteerprojekt handelt. Genau sind es zwei.
Die arbeiten zusammen. Und da läuft etwas Anderes. Die Tiere werden im großen Stil gezüchtet! Nach einem Stufenplan wird angeblich eine Auswilderung geplant. Davor oder auch immer, bringen Sie Geld. Der Löwenkill wird für für 200$p.p.verkauft. Die notwendigen Fraßtiere werden aus Südafrika importiert und in extra Gehegen untergebracht. Walking with Lions kostet auch 200$, zusammengebucht nur 295$.
Volunteers zahlen 4000$ fürs mitarbeiten usw...es gibt den Verdacht das das auch etwas mit canned hunting zu tun hat.Chipangali ist wohl harmlos dagegen.
Eine Stellungnahme würde Chipangali von den anderen in internationaler Kritik stehenden Projekten in Zimbabwe abgrenzen.
Traurig nur das gerade der Unfall dort stattfand.
Ach so, zur Info:
Ab Juni kann die nächtliche Beobachtong von Löwen beim fressen von jeder Lodge in Vicfall gebucht werden, die Rezeption ist direkt am Gehege. So kann ein schnellreisender Tourist alles im Schnelldurchgang erleben, ohne langdauernde und kostenintensive Pirschfahrten in den Parks.
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zuletzt bearbeitet 24. Juni 2010
649 Beiträge · seit 200724. Juni 2010 · #29
@Christian,

dass es sich hier um zwei verschiedene Projekte handelt, ist mir in der Tat entgangen. Danke für den Hinweis! Meinen Kommentar dann bitte nicht auf Chipangali beziehen!

Was Du da beschreibst ist sogar noch ein ganzen Stück ekelhafter als die Situation, die man in dem Video schon erkennen kann. Auch wenn ich jetzt vielleicht jemanden auf die Füße trete - aber wie abgestumpft muß man den sein, um Eintritt dafür zu bezahlen, um den Tod eines Tieres beobachten zu können?

LG elli
108 Beiträge · seit 201024. Juni 2010 · #30
@Elli - klar finde ich es auch immer besser wenn die Tiere einfach in ihrer natürlichen Umgebung leben können.
ps: Im Hwange gibts glaub ein Wildhund Projekt

Was die Auswilderung betrifft scheiden sich die Geister. Denke es kommt drauf an wie es gemacht wird und was der Zweck desselben ist...
Wenn man z.B. sieht was Joy und George Adams in den 60iger und 70iger Jahren hier geleistet haben muss man sagen, es funktioniert. Auch wenn ein Löwe von Hand aufgezogen wird. Einzig wichtig ist dann halt, dass sich die Tiere wirklich in einem Reservat aufhalten und nicht in der Nähe menschlicher Siedlungen. Dann wird's sicher gefährlich da die Löwen keine Scheu vor Menschen haben.

Hier ein schönes Beispiel von 2 Typen aus England, die 1969 einen kleinen Löwen in London von Hand aufzogen und diesen dann jährig nach Afrika zu George Adams brachten um ihn auszuwildern. Er hat auf sich allein gestellt 1 Jahr in der Wildnis gelebt. Dann haben Sie ihn besucht, obwohl man meinte es wäre gefährlich, da er sich wahrscheinlich nicht mehr an sie erinnert. Wenn ich sehe was für eine wahnsinnige Freude der Löwe hat die beiden wiederzusehen läuft's mir kalt den Rücken runter. 🙂
CNN hat 35 Jahre später folgenden Bericht gemacht.

ps: Einige Jahre später ging es ihm immer noch gut in dem Wildreservat und er hatte anscheinend auch Nachwuchs. 🙂

Bei YouTube ansehen ↗



Lg
Silvia
108 Beiträge · seit 201024. Juni 2010 · #31
@ Christian - ich kann mir nicht vorstellen, dass Chipangali mit diesen Machenschaften etwas zu tun hat. Ich habe sie auf Facebook mal angeschrieben was das Video betrifft. Da dieses ja offensichtlich wie Erika meinte in Gweru aufgenommen wurde, kann es sich hier nicht um Chipangali handeln.

In der letzten Zeit wurden im TV öfter Berichte gebracht, dass Löwen extra in Hunting Parks verfrachtet werden um für viel Geld abgeschossen zu werden.
ABSOLUT VERABSCHEUNGSWÜRDIG !!!
Leider gibt es genug kranke, die dafür richtig Geld zahlen.

Lg
Silvi
4'451 Beiträge · seit 200824. Juni 2010 · #32
Hi Tuffi,
ein Tier vergisst nie !!!!!!! was ihm angetan wird , ob Gutes oder Schlechtes!!!!!!

das Video ist immer wieder wunderschön und Gänsehautfeeling 🙂
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2010
2'338 Beiträge · seit 200724. Juni 2010 · #33
Hallo Löwenfreunde

Das von Silvia reingestellte Video ist wirklich rührend und der Löwe Christian (Namensvetter von Christian!) hat unsägliches Glück gehabt. In der Tat ist er aber nicht im eigentlichen Sinne des Wortes ausgewildert worden, sondern lebt in einem Reservat in Kenia mit anderen Artgenossen zusammen, welche auch an den Menschen gewöhnt sind. Immerhin muss er nicht mehr im Knast hin und her laufen, hat eine Familie und wohnt in der freien Natur. Das Video (und auch die folgenden in You Tube) zeigt ganz klar, dass dort noch andere zahme Löwen daheim sind.

Bleibt nur zu hoffen, dass nicht plötzlich so viel Nachwuchs produziert wird, dass man denselben verkaufen muss. 😕

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter852 Beiträge · seit 200624. Juni 2010 · #34
Hallo!

Das Video hätte ich jetzt auch gern gesehen, es kommt aber die Meldung ist in deinem Land verboten, wegen Sony rechteverletzung. Wie macht ihr das?
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4'451 Beiträge · seit 200824. Juni 2010 · #35
Hi Christian,
einfach bei "youtube" bei der "Suche" , "Christian the Lion" eingeben 🙂
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2010
727 Beiträge · seit 200825. Juni 2010 · #36
engelstrompete schrieb:
Hi Christian,
einfach bei "youtube" bei der "Suche" , "Christian the Lion" eingeben 🙂
Lieben Gruß
Cécile 🙂
Oder man bestellt sich die DVD gleich bei amazon.co.uk, wo sie relativ günstig ist.
"A lion called Christian"
2'779 Beiträge · seit 200725. Juni 2010 · #37
Erika schrieb:
In der Tat ist er aber nicht im eigentlichen Sinne des Wortes ausgewildert worden, sondern lebt in einem Reservat in Kenia mit anderen Artgenossen zusammen,
Die wilde Natur der Löwen = Nationalparks und Tierreservate. Ausserhalb dieser Gebiete gibt es meines Wissens nur extrem selten noch Löwen zu finden 😮
Gruss Leona
2'338 Beiträge · seit 200725. Juni 2010 · #38
Hallo La Leona

So wie ich es beurteilen kann, wurde Christian in ein eingezäuntes Tierreservat oder anders ausgedrückt auf eine Wildfarm zu anderen an Menschen gewöhnte Löwen gebracht und nicht irgendwo in der Wildnis ausgesetzt. Die Bilder des folgenden Videos beweisen es, denn dort sind ab und zu auch andere, ganz zutrauliche Tiere im Bild.

http://www.youtube.com/watch?v=aOLqVshIM4w&feature=player_embedded#!

Es gibt schon noch völlig wild lebende Löwen, für die Leute die in diesen Gegenden leben, viel zu viele, weshalb die Tiere auch so sehr in Gefahr sind. Die meisten uneingezäunten Nationalparks haben zudem an ihren Grenzen Jagdgebiete, wo die Grosswildjäger lauern um möglichst einen der Big5 abzuknallen.

Gönnen wir Christian dieses Leben in freier Natur. Zum Schluss des Videos heisst es sogar, dass er später nie mehr gesehen wurde und eventuell abgewandert sei. Schön wäre es.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
108 Beiträge · seit 201025. Juni 2010 · #39
Ja - wenn sie nur schon in der freien Natur leben können, ob Reservat oder nicht find ich's toll. Dort werden Sie auch nicht gefüttert und müssen wie ihre "wilden" Artgenossen sich ihre Mahlzeiten selbst jagen. Und sind gleichzeitig noch einigermassen vor Wilderern geschützt...

Liebe Grüsse und schönes sonniges Wochenende 🙂
Silvi
Themenstarter852 Beiträge · seit 200625. Juni 2010 · #40
Hallo!

Es gibt noch ein großes Gebiet wo Löwen frei leben, ich nenne es das wilde Herz Afrikas.
Es ist das Niassa-Selous Gebiet. Grenzland
zwischen Moz und Tansania. Das große Problem ist die Habitatzerstörung, die Jagd kann eher eine weitere Habitatzerstörung verhindern(traurig aber wahr). Ich war jetzt zweimal in diesem Gebiet. Die Menschen sind so arm, insbesondere auf MOZ-Seite, das alles gewildert wird(mit Schlingen). Dadurch leiden die Löwen Hunger! Einige stellen sich um und jagen Menschen, sogenannte Man eating lions. Das ist dann ihr Todesurteil. Ich habe selbst im Niassa-Gebiet so einen Versuch eines Löwen erlebt. Jemand sagte mir zirka 600 Opfer pro Jahr. Ich erinnere mich aber an 60 Opfer als ofizielle Zahl.
Hier sollte es Projekte noch und noch geben! Die Habitatzerstörung ist die Ursache für den Untergang des Löwen!
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