Horse Shoe: Camp Kwando oder Namushasha

28 Antworten · 9'435 Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2010 von Mathias
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Gast12. Okt. 2012 · #21
Hallo Erika,
Erika schrieb:Oder hast du einen anderen Vorschlag, wie man die Lebensmittel haltbar machen, Getränke kühlen und Mahlzeiten zubereiten könnte?
Es gibt Gas-Kühlschränke und Gas-Herde, was durchaus auch einige Anbieter von Unterkünften im südlichen Afrika nutzen. Für ein bisschen Funzellicht und ein paar zu ladende Akkus von Kameras und Mobiltelefonen reicht eine kleine Photovoltaikanlage samt Batterie

So ein Generator ist aber eben flexibler. Man kann außer Kochen und Kühlen bei Bedarf eine unendliche Vielzahl an anderen Geräten betreiben (Bohrmaschine, Kaffeevollautomat, Waschmaschine..) .

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2012
2'338 Beiträge · seit 200712. Okt. 2012 · #22
Hallo Guido

Du hast natürlich recht. Nebst mit Gas könnte man einen Kühlschrank sogar auch mit Paraffin betreiben, und auch kochen kann man mit Gas, was auch die meisten machen. Bei der Photovoltaik ist es einfach so, dass die Anschaffung enorm teuer ist und sehr viele Batterien für die Speicherung nötig sind und da die meisten Lodges wie du selbst sagst Waschmaschinen, Werkstattmaschinen und Haushaltmaschinen im Einsatz haben, sind die Kapazitäten der Photovoltaik schnell an ihren Grenzen. Haare föhnen usw. frisst auch sehr viel Strom. Der meiste Strom wird ja am Abend benötigt, d.h. wenn die Sonne nicht mehr scheint, dann ist der am Tag gespeicherte Strom schnell aufgebraucht. Wir haben schon einige Male mit Lodgebetreibern darüber gesprochen und alle sagten, dass es selbst bei grossen Solaranlagen oder trübem Wetter ganz ohne Generator einfach nicht geht. Klar haben wir’s auch lieber leise, aber andererseits waren wir auch schon oft froh, wenn wir unseren Kühlschrank zumindest stundenweise am Strom anschliessen und unsere Batterien aufladen konnten. Die meisten Generatoren laufen ja wirklich nur stundenweise und nicht Tag und Nacht.

Besitzen übrigens schon seit vielen Jahren ein Solarpanel um unseren Kühlschrank zu betreiben und finden das Teil absolut genial, aber es funktioniert nur gut, wenn es voll an der Sonne steht. Wenn das Wetter trübe ist, lädt es nur schwach, sodass wir unseren Kühlschrank irgendwann abstellen oder am Strom anschliessen müssen.

Grüessli und schönen Tag noch.
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
370 Beiträge · seit 201112. Okt. 2012 · #23
Erika schrieb:Danni schrieb:
das mit dem Generator würde mich Nerven. Ich hasse die Dinger! Da verzichte ich lieber ganz auf Strom....

und

Hört man denn in Botswana eigentlich überall irgendwo Generatoren?! Ich lese das immer wieder auch wenn man mitten im NICHTS auf einer basic campsite ist liesst man von Generatoren von irgendwelchen Lodges. Das ist echt zum


Wenn die Lodges draussen in der Pampa nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen sind, ist ein Generator unumgänglich. Oder hast du einen anderen Vorschlag, wie man die Lebensmittel haltbar machen, Getränke kühlen und Mahlzeiten zubereiten könnte? Zudem möchten die Gäste ihre diversen elektronischen Geräte aufladen und Licht in den Zimmern und im Restaurant braucht es auch. Klar hört man vielerorts einen Generator, aber meistens wird der spätestens um 22 Uhr abgestellt. Die Lodgebetreiber wären auch lieber am Stromnetz, da das Betreiben eines Generators ausgesprochen teuer ist.

Mein Tipp: Ohrenstöpsel mitnehmen, hilft auch bei schnarchenden Nachbarn 😵 .

Gruss
Erika
Ja, ich habe einen anderen Vorschlag. Lodges haben in diesen einsamen Ecke nichts verloren, die stören wie man sieht nur die Natur und die Ruhe, ich brauche beim Campen keinen Strom. Wir laden unsere Elektrogeräte über den Zigarettenanzünder und für meine Kameraausrüstung habe ich eh mehr als genug Akkus dabei. Ich habe in den 3,5 Wochen Namibia dieses Jahr einmal Strom genutzt und das war in Swakop. Ich finde es Schade das solche einsamen Ecken durch Lodges und deren Lärm zerstört werden. Wenigstens gibt es keine Privatleute die ihren Generator mitschleppen. In Australien konnte es Dir mitten im Outback passieren das dort jemand angerückt ist und erst mal seinen Generator angeschmissen hat. Unglaublich! Leute die diesen ganzen Schnick unbedingt brauchen sollten sich vielleicht mal überlegen ob sie nicht besser gleich zu Hause bleiben.....wahrscheinlich regen sich jetzt wieder alle auf und es gibt eine riesige Diskussion. Das ist nicht meine Absicht, ich will weder stenkern noch sonst irgendwas. Es ist einfach meine persönliche Meinung.

LG, Danni

PS: Wir hatten in 12 Monaten Australien fast ausschliesslich wild gecampt und haben auch nie Strom vermisst bzw. gebraucht. Es geht also auch anders wenn man will.
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5'479 Beiträge · seit 200912. Okt. 2012 · #24
Danni schrieb: Da war dieses Jahr in Namibia voll gut. Wir hatten bis auf einmal nirgends Generatoren Lärm und ich habe erwartet das es in Botswana noch wilder und ursprünglicher ist. 🙁
Genau das ist ja der Grund, weshalb es in Botswana mehr Generatoren gibt. Das Stromnetz ist viel schlechter ausgebaut, so dass viel häufiger ein Generator gebraucht wird.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
5'479 Beiträge · seit 200912. Okt. 2012 · #25
Danni schrieb: Wenigstens gibt es keine Privatleute die ihren Generator mitschleppen.
Dann hattet Ihr nie eine südafrikanische 4x4 Camping-Gruppe in Eurer Nähe.
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370 Beiträge · seit 201112. Okt. 2012 · #26
Topobär schrieb:
Danni schrieb: Da war dieses Jahr in Namibia voll gut. Wir hatten bis auf einmal nirgends Generatoren Lärm und ich habe erwartet das es in Botswana noch wilder und ursprünglicher ist. 🙁
Genau das ist ja der Grund, weshalb es in Botswana mehr Generatoren gibt. Das Stromnetz ist viel schlechter ausgebaut, so dass viel häufiger ein Generator gebraucht wird.
Die Frage ist nur warum man überhaupt in den einsamen Ecken Strom braucht. Klar brauchen das die Logdes aber wenn es die nicht gäbe wäre das Problem mit den Generatoren auch gelöst. Ich habe auch mal gerne Luxus und lass mich verwöhnen so ist das nicht aber ich bin dagegen das Mann Ecken die total einsam sind dann mit so was kaputt macht. Sollen die Lodges dahin bauen wo es Strom gibt und wo es keinen gibt gibt es eben nur Campsites.....
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370 Beiträge · seit 201112. Okt. 2012 · #27
Topobär schrieb:
Danni schrieb: Wenigstens gibt es keine Privatleute die ihren Generator mitschleppen.
Dann hattet Ihr nie eine südafrikanische 4x4 Camping-Gruppe in Eurer Nähe.
GOTT SEI DANK! 🙂 Auf die kann ich dann auch gerne verzichten! 🙄
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1'523 Beiträge · seit 201112. Okt. 2012 · #28
Man kann Generatoren in eine lärm-dichte Behausung stellen und das Problem
ist (weitgehend) entschärft mindestens für permanente Camps/Lodges.......gilt natürlich nicht für "unsere südafrikanischen Luxuscamper" und einen bestimmten Teil der Aussies in den Kimberleys........

mit Grüssen,

BMW
370 Beiträge · seit 201112. Okt. 2012 · #29
BMW schrieb:

und einen bestimmten Teil der Aussies in den Kimberleys........

mit Grüssen,

BMW
He, He, ich sehe Du hast da auch schon Deine Erfahrung gemacht....:P
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zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2012