SHshanti454 Beiträge · seit 200607. Mai 2009 · #41Da hier auch immer wieder angefuehrt wird, man kann nicht mit anderen laendern vergleichen etc etc etc, hier zwei links:
Deutschland 80 mio einwohner, 6 mio kriminalfaelle = 7.50%
Namibia 1,9 mio, 95tsd faelle = 5%
http://www.bka.de/pks/pks2007/index2.htmlhttp://www.az.com.na/politik/mehr-mittel-gegen-kriminelle.83789.php
paulimann781 Beiträge · seit 200707. Mai 2009 · #42Der Vergleich hinkt schon deshalb, weil in Deutschland IMMER die Polizei gerufen wird, in NAM aber eher selten - warum sollte man das tun? Wenn die Polizei tatsächlich mal kommt (und nicht gerade wichtigere private Dinge zu erledigen hat), macht sie ja doch nichts! Die (Urlaubs-) Zeit kann man sich doch echt sparen.
CIcielo49 Beiträge · seit 200707. Mai 2009 · #43Also in Afrika wurde ich noch nicht beklaut in Deutschland schon, obwohl München nicht gerade als kriminelle Hochburg angesehen wird.
Allgemein gesehen hab ich mich in Namibia auch nicht bedrohter gefühlt als in Barcelona, London oder New York.
Obwohl, die Highway Patrol in USA hat mir schon einen kalten Schauer über den Rücken gejagt. Bin ansonsten noch nie von einer Polizeistreife mit vorgehaltener Waffe und einer Pumpgun am Rückfenster angehalten worden.
Also passieren kann überall etwas und ich würde mich deswegen nicht verrückt machen.
SHshanti454 Beiträge · seit 200607. Mai 2009 · #44sorry paulimann, aber das sind reine vermutungen, spekulationen, sowie unterstellungen und keine facten !!! aber auch egal, jeder kann es halten wie er will, hauptsache er ist dann zufrieden 😉
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Mai 2009 · #45Als Ergänzung zu Shanti's "harten Fakten".
Morde:
Namibia 126 bei ca. 2 Millionen Einwohnern = 1 in 15.880 (Dunkelziffer etwa 11%)
Deutschland 914 bei ca. 80 Millionen Einwohnern = 1 in 87.500 (Dunkelziffer etwa 1%)
Südafrika 21.533 bei ca. 40 Millionen Einwohnern = 1 in 1.857 (Dunkelziffer etwa 22%)
Vergewaltigungen:
Namibia 286 bei ca. 2 Millionen Einwohnern = 1 in 7.500 (Dunkelziffer etwa 30%)
Deutschland 8.615 bei ca. 80 Millionen Einwohnern = 1 in 9.290 (Dunkelziffer etwa 6%)
Südafrika 52.425 bei ca. 40 Millionen Einwohnern = 1 in 762 (Dunkelziffer etwa 50-60%)
Inhaftierte:
Namibia 267 pro 100.000 Einwohner (Platz 27 von 155 Ländern)
Deutschland 96 pro 100.000 Einwohner (Platz 92 von 155 Ländern)
Südafrika 402 pro 100.000 Einwohner (Platz 10 von 155 Ländern)
USA 715 pro 100.000 Einwohner (Platz 1 von 155 Ländern)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200707. Mai 2009 · #46Hallo Christian,
interessante Zahlen - kannst Du uns auch die entsprechenden Quellen nennen, damit jeder Interessierte sich noch weiter in die Materie vertiefen kann?
Vielen Dank.
Volker
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Mai 2009 · #47Sorry, natürlich:
Zusammengestellt auf
http://www.nationmaster.com/cat/cri-crime aus verschiedenen (dort genannten) Quellen
Ansonsten Crime Statistics aus Südafrika direkt
http://www.saps.gov.za/statistics/Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
TomcatThemenstarter1'155 Beiträge · seit 200607. Mai 2009 · #48Hallo TravelNamibia
Statistiken sind so eine Sache. Nur für eine genau definierte Zielgruppe machen sie Sinn.
Wenn sich die Schwarzen durch Bandenkriege -wie in RSA- gegenseitig umbringen, erlaubt das überhaupt keine Ausssage wie gefährlich ein Land für Touristen ist.
In Thailand, dem Land des Lächelns, gibt es pro Jahr an die 18'000 Morde. Das macht dann etwa 1 pro 4000. Das Land ist statisisch somit einiges gefährlicher als z.B. Namibia. Aber in Thailand wird in der Regel keinem Touristen auch nur ein Haar gekrümmt.
Ich bin seit 20 Jahren im südlichen Afrika unterwegs und hatte bisher nur in Namibia "brenzlige" Situationen. 2 Mal in Windhoek in einer Nebenstrasse wo es nur Schwarze hatte. Einmal in Oshakati.
Jedesmal sollte ich überfallen werden, konnte mich aber gerade noch rechtzeitig davon machen. Am meisten schockiert hat mich jeweils, dass die unbeteiligten Schwarzen nur zugeschaut und zum Teil gelacht haben.
Diese Übergriffe auf Touristen nehmen leider immer mehr zu. In RSA gibt es ganze Banden die sich auf Touristen spezielisiert haben.
Ausserhalb der Städte finde ich Namibia und RSA aber relativ sicher.
Schöner Gruss Beat
myrio962 Beiträge · seit 200707. Mai 2009 · #49Hallo, T.W.
als langjährige Nambia-ZRA-BOT-Fans,
fühlten wir uns grundsätzlich immer sehr wohl, aber die letzten Berichten,gehen mir schon unter die Haut, und ich kann mich belangslos abtuenden Antworten und Vergleichen
mit D und Europa, von Extremhauptstädten in unserer Welt mal abgesehen,
keinenfalls anschliessen. Es ist eben nicht
überall in den Touristenzentren der Welt gleich gefährlich, Ganoven gibt es sicher überall, aber Totschläger und Mörder doch nicht.
Wir kommen gerade von Fuerteventura zurück und dort und auch auf anderen Kanarenhatten wir noch nie eine gefährliche Situation erlebt.
In WDH fühlt man sich tatsächlich wie in einem
"VERGITTERTEN SICHERHEITSTRAKT", ich kann die Kriminaltität in D kaum beurteilen, da wir in Murnau in Oberbayern leben,und wir uns tatsächlich wie in einer Oase der Sichereit fühlen!!!
Sicher stellt Bayern ein Ausnahmefall dar.
Trotz allem freuen wir uns auf eine grosse Abenteuerreise, die hoffentlich positiv ausgeht, aber für WDH haben wir die Katatura-Tour mit einem euch allen bekannten FOMI-Veranstalter gebucht,der in WDH und D lebt,um eventueller Crime zu entgehen.
Mit positiven Grüssen verbleibt in diesem Sinne myrio 🙁 🙂
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200607. Mai 2009 · #50Natürlich sind Südafrika und Namibia gefährlicher als andere Reiseziele, wer etwas anderes behauptet, verblendet einfach die Fakten. Aber Sätze wie : man wird täglich in Windhoek am hellichten Tage ausgeraubt und ich war alleine in einer Strasse mit Schwarzen, also Leute SOO schlimm ist es auch wieder nicht (in Namibia. In Südafrika bin ich selbstverständlich auch nicht alleine auf die Strasse, bzw hab das zu Fuss so oder so vermieden).
Ich sehe das Problem an dieser Thematik tiefgründiger. Abgesehen, dass es zum Himmel schreiende Ungleichheit gibt und die auch Raub verstehen lässt (nicht legitimiert), ist das eigentliche Problem doch, dass der gewöhnliche Tourist mit der Bevölkerung einfach NICHTS zu tun hat.
Daher rühren auch die ganzen Sätze von ungebildeten SChwarzen, die nicht Rechnen können, die nicht verstehen, wass ein Tourist will etc. etc. und eben auch, die auf der Strasse nur an dein Geld wollen.
Ein Deutscher kommt für 4 Wochen nach Namibia, wovon er mindestens 3 Tage im Etosha verbringt, dann noch einige Zeit im Vlei, auf Lodges etc. Macht maximal 5 Tage in der Stadt.
Kontakt mit der Bevölkerung: Souvenierverkäufer, Lodgebedienung, Fahrer, Kellner, untere Angestellter im öffentlichen Dienst (wenn es hochkommt). Alle bekommen von ihren Genourösen chefs, einen Lohn. Endlich mal Arbeit für die Afrikaner !
Aber wer spricht schonmal mit jungen Schülern, Studenten, Jungunternehmern, Universitätsdozenten, Musikern, Künstlern, Ladenbesitzern etc, etc.
Genau das verklärt in meinen Augen bei so einem Namibia Urlaub vieles. Die Menschen dort haben ein Leben ausserhalb des Tourismus, ausserhalb der Townships, fern von Afrika Idealen, wie Natur, Weite, Tiere und den ganzen Schmarrn. Und sie wollen auch oft nicht an das ganze Hab und Gut der Touris. Und kümmern sich auf oft nicht sonderlich um sie . . . 😉
holger982 Beiträge · seit 200608. Mai 2009 · #51paulimann schrieb:Doch Sanne, leider ja! Wenn Dir noch nichts passiert ist, hast Du wohl Glück gehabt. Auch wir empfinden Namibia als sicher - außer in den Städten. Wir sind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in Windhoek schon mehrfach Opfer von (versuchten) Taschendiebstählen und auch einem Autoaufbruch geworden - alles am hellichten Tag!
Sag mal... Hand aufs Herz: wieso fährst du nach Afrika, wo es doch sooo gefährlich ist?
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http://travel-pictures.net
holger982 Beiträge · seit 200608. Mai 2009 · #52Wo wir gerade bei Statistiken sind:
- Alle 14 Sekunden ereignete sich ein ein Verkehrsunfall.
- Alle 72 Sekunden verunglückte ein Mensch.
- Alle zwei Minuten verunglückte ein Pkw-Insasse.
- Alle sechs Minuten verunglückte ein 18- bis 24-Jähriger.
- Alle sieben Minuten gab es einen Schwerverletzten.
- Alle zehn Minuten ereignete sich ein Unfall unter Alkoholeinfluss.
- Alle 14 Minuten verunglückte ein Kind unter 15 Jahren.
- Alle 98 Minuten starb ein Mensch im Straßenverkehr.
- Alle drei Stunden wurde ein Pkw-Insasse getötet.
- Alle acht Stunden starb ein 18- bis 24-Jähriger.
- Alle zehn Stunden kam ein Motorradbenutzer ums Leben.
- Alle 13 Stunden wurde ein Fußgänger getötet.
- Alle 15 Stunden verlor ein Fahrradfahrer sein Leben.
- Alle 15 Stunden ein Toter nach einem Alkoholunfall.
Quelle:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,426614,00.htmlIch weiß, es ist eine alte Statistik, aber verdeutlicht, dass das Leben insgesamt voller Gefahren ist, egal wo man ist.
Noch ein Artikel, der nicht unmittelbar etwas mit dem Thema Kriminalität zu tun hat, aber dennoch lesenswert ist. Thema: positive Psychologie.
http://www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,622742,00.htmlVielleicht lassen sich einige Grundgedanken auch auf diese Diskussion übertragen.
Also: nicht unterkriegen lassen und den Urlaub in Afrika genießen!
Grüße,
Holger
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paulimann781 Beiträge · seit 200708. Mai 2009 · #53holger schrieb:[
Sag mal... Hand aufs Herz: wieso fährst du nach Afrika, wo es doch sooo gefährlich ist?
Ist für Dich Windhoek etwa gleichbedeutend mit Afrika? Ist ja traurig...
BRBrigitte1960140 Beiträge · seit 200808. Mai 2009 · #54konno schrieb:Natürlich sind Südafrika und Namibia gefährlicher als andere Reiseziele, wer etwas anderes behauptet, verblendet einfach die Fakten. Aber Sätze wie : man wird täglich in Windhoek am hellichten Tage ausgeraubt und ich war alleine in einer Strasse mit Schwarzen, also Leute SOO schlimm ist es auch wieder nicht (in Namibia. In Südafrika bin ich selbstverständlich auch nicht alleine auf die Strasse, bzw hab das zu Fuss so oder so vermieden).
Ich sehe das Problem an dieser Thematik tiefgründiger. Abgesehen, dass es zum Himmel schreiende Ungleichheit gibt und die auch Raub verstehen lässt (nicht legitimiert), ist das eigentliche Problem doch, dass der gewöhnliche Tourist mit der Bevölkerung einfach NICHTS zu tun hat.
Daher rühren auch die ganzen Sätze von ungebildeten SChwarzen, die nicht Rechnen können, die nicht verstehen, wass ein Tourist will etc. etc. und eben auch, die auf der Strasse nur an dein Geld wollen.
Ein Deutscher kommt für 4 Wochen nach Namibia, wovon er mindestens 3 Tage im Etosha verbringt, dann noch einige Zeit im Vlei, auf Lodges etc. Macht maximal 5 Tage in der Stadt.
Kontakt mit der Bevölkerung: Souvenierverkäufer, Lodgebedienung, Fahrer, Kellner, untere Angestellter im öffentlichen Dienst (wenn es hochkommt). Alle bekommen von ihren Genourösen chefs, einen Lohn. Endlich mal Arbeit für die Afrikaner !
Aber wer spricht schonmal mit jungen Schülern, Studenten, Jungunternehmern, Universitätsdozenten, Musikern, Künstlern, Ladenbesitzern etc, etc.
Genau das verklärt in meinen Augen bei so einem Namibia Urlaub vieles. Die Menschen dort haben ein Leben ausserhalb des Tourismus, ausserhalb der Townships, fern von Afrika Idealen, wie Natur, Weite, Tiere und den ganzen Schmarrn. Und sie wollen auch oft nicht an das ganze Hab und Gut der Touris. Und kümmern sich auf oft nicht sonderlich um sie . . . 😉
Konno, deine Antwort gefällt mir sehr gut. Ich habs in meinem Blog mal so ausgedrückt, das für viele Touristen Namibia ein großer Freiluftzoo zu sein scheint. Ich kann zu meiner Ehrenrettung sagen, dass ich mich zumindest bemüht habe (und weiter werde), mit Namibiern ins Gespräch zu kommen. Einfach, weil es mich interessiert wie die Leute in dem Land leben, das ich gerade bereise. Dadurch hatte ich mit schwarz und weiß wirklich interessante Gespräche und einiges dadurch gelernt. Solange es nicht aus dem einem oder anderen Grund zu riskant ist, geh ich auch lieber dahin, wo man einheimische Leute trifft, wenn ich in der Stadt bin. Z.B. haben wir uns zum Mittagessen in den Park gesetzt, sind mal in die Old Brewery zum Konzert gegangen, in die kubanische Bar. Das war richtig lustig und die Leute waren immer sehr nett. Es ist so wie du sagst. Namibia besteht ja nicht nur aus Townships und Tieren.
Ich bin zwar nicht blöd, aber auch nicht sonderlich ängstlich. Wenn man sich aus lauter Angst nichts traut, dann wird man auch keinen richtigen Kontakt zu dem Land bekommen.
GLGlobi182 Beiträge · seit 200708. Mai 2009 · #55Hallo,
ich möchte Holgers Statistik noch etwas erweitern.
Ich bin seit 25 Jahren auf deutschen Autobahnen unterwegs,mit unterschiedlicher Kilometerleistung ca 800-2000 Kilometer die Woche.Ich höre täglich Warnmeldungen von Geisterfahrern,begegnet ist mir noch keiner.
Mensch bin ich ein Glückspilz.😳
Schönes Wochende und allzeit gute Fahrt wünscht Dirk
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Mai 2009 · #56Hallo zusammen,
eigentlich wollte ich mich aus dieser Diskussion - mit Ausnahme der Statistiken - heraushalten. Ich möchte jetzt aber doch einmal einfach erzählen wie es mir bisher ergangen ist - ganz sachlich!
Ich bin in Westafrika (Sierra Leone), Namibia (Outjo, Otji und Windhoek) und Südafrika (Kapstadt)aufgewachsen und auch in Deutschland (Hamburg). In jedem dieser Länder bewege ich mich frei zu Fuß und mit dem Auto, zu jeder Tages- und Nachtzeit (ja, auch Independence Avenue etc. in Windhoek). "Seltsame" Stadtteile versuche ich ich dabei zu jeder Zeit überall auf der Welt zu meiden.
Mir ist bisher nirgends etwas zugestoßen und ich wurde nicht einmal belästigt oder kam gar in eine unangenehme Situation. Nur Glück? Nein, so ergeht es dem Großteil der Namibier, Deutschen, Südafrfikaner oder Sierra-Leoner. Und auch dem Großteil der dort hinreisenden Touristen. In Namibia wurden (Statistiken liegen im Police Headquarters in der Bahnhof St in Windhoek auf Anfrage aus) vorletztes Jahr etwa 180 Fälle landesweit gemeldet, die mit Ausländern zu tun hatten. Selbst wenn diese Ausländer (es könnten auch Permanent Residents sein) nur Touristen wären, wäre es bei 900.000 Touristen im Jahr ein verschwindend geringer Anteil. Namibia ist und bleibt meiner Meinung nach ein sicheres Land zum reisen und leben. Sicherlich gibt es sicherere (Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein), aber auch deutlich riskantere (abgesehen von Kriegsländer, z.B. die USA).
Soviel nur zu meinen Erfahrungen.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200608. Mai 2009 · #57travelNAMIBIA schrieb: Sicherlich gibt es sicherere (Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein)
Sonnige Grüße
Christian
🤩 🤩 Schock!
Zu erst dachte ich, der Herr Peer Steinbock - brück (s.Z. Finanzminister aus D)oder wie auch immer der heist, nun auch das Namibiaforum entdeckt hat um Steuerdeliquenten zu suchen.
Aber nein es geht nur um "normale Kriminalität"
😉
Ach ja Christian, die Schweiz kannst du von deiner Liste streichen, auch wenn nicht gegen Touristen gerichtet hat es auch bei uns Kriminelle in aller Couleur, angefangen vom Taschendiebstal bis hin zum Mord. Regional verschieden gibt es auch Quartiere die man als Einheimischer meiden sollte, man wird vll- nicht gerade ermordet aber Anpöbeleien und Fausthiebe erachte ich auch nicht als ganz ohne.
Und hier wie überall - zur rechten Zeit am falschen Ort ist für den Betroffenen nie eine schöne Sache.
Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Sanne2'462 Beiträge · seit 200608. Mai 2009 · #58Der gute Steinbrück hätte dann aber noch Burkina Faso genannt... 😉
Viele Grüße aus Berlin,
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Mai 2009 · #59Ok, ist gestrichen 😉
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GUGuidoL84 Beiträge · seit 200808. Mai 2009 · #60Hi!
Wir sind Ende April zurückgekommen und da unsere Eindrücke recht frisch sind, denke ich es schadet nicht, diese zu teilen.
Grundsätzlich möchte ich Namibia sicherheitstechnisch in 2 Gebiete trennen: Windhuk - Rest.
Windhuk selber haben wir so gut wie gemieden.
Am Anfang rein, am Kalahari Sands geparkt, ab in den Supermarkt und wieder raus.
In ALLEN anderen Teilen des Landes, ob Steppe oder Ortschaft, haben wir uns sicher gefühlt. In Swakop waren wir zwar ob der Gitter an den Eingangstüren etwas verstört, aber schlim war es nicht.
Zum Schluß sind wir dann doch noch durch Windhuk gebummelt (Hauptpost und Fußgängerzone).
Am letzten Samstag haben wir, ausserhalb der Geschäftszeiten, in Windhuk Geld abgehoben. Da habe ich mich aber auch SEHR beeilt. Ein komisches Gefühl war das.
Taxis haben wir grundsätzlich über die Lodge bestellt.
Bettler haben wir grundsätzlich ignoriert.
Nuß- und "Zettel"typen bin ich grundsätzlich offensiv - aber NIE agressiv - begegnet.
Eingekauft haben wir immer in Supermärkten mit "normalem" Publikum.
Ich sage es mal ganz platt: Wo ein Schwarzer im Anzug einkauft, mache ich das auch.
Auto: Besser eins mit namibischem Kennzeichen. RSA Kennzeichen outen einen als Touri.
Kleidung: Safariklamotten in Windhuk meiden = Touri.
Im Rest des Landes ok, aber achtet auf euer Schuhwerk!
Schaumstoffschlappen machen weniger Probleme, saubere Nike-Glitzer-Turnschuhe = Touri! Abgelatschte Vellies sind auch ok.
Rosa T-shirts mit Pailetten sollten übrigens auch in D verboten werden.
Fazit: Respektiere das Land, dann respektiert es dich.
Wir waren aufmerksam aber nicht verängstigt, wir hatte 2 supertolle Wochen.