TomcatThemenstarter1'155 Beiträge · seit 200606. Mai 2009 · #1In den letzten paar Wochen hat es in Windhoek im Zentrum etwas Wildwest gegeben.
Schiessereien mit mehreren Toten (keine Touristen)
Dafür einige Überfälle auf Touristen. Ein Südafrikaner wurde dabei schwer verlezt.
Daneben wirken Diebstahl aus Autos und Hotels eher wie Lapalien.
Naibia ist für mich, besonders in Städten schon lange kein sicheres Reiseland mehr : -((... und leider wird immer alles verharmlost.
http://www.az.com.na/polizei-und-gericht/mehrstndige-operation-war-ntig.84405.phphttp://www.az.com.na/leserbriefe/die-realitt-sieht-anders-aus.84501.phphttp://www.az.com.na/leserbriefe/fast-alles-wird-schn-geredet.84500.phpSchöner Gruss Beat
carl1'287 Beiträge · seit 200806. Mai 2009 · #2Bei der Lektüre der AZ und dieses Forums kann man wirklich den Eindruck bekommen, dass alles immer schlimmer wird. Ich will nichts schön reden oder verharmlosen, aber es ist eben auch so, dass man immer einfacher und umfangreicher an alle möglichen Informationen herankommt. Die dadurch entstehende Flut an Informationen bewirkt dann eben den Eindruck es wird immer schlimmer.
Ich habe keine aktuelle Kriminalitätsstatistik von Namibia zur Hand aber diese wäre ein besseres Indiz für die Theorie, dass es tatsächlich in den letzten Monaten/Wochen mehr Vorfälle gibt als früher.
Leider sind für die Medien wegen der entsprechende Aufmerksamkeit schlechte Nachrichten immer die erste Wahl. (Wäre auch langweilig wenn berichtet würde es ist nichts passiert)
So leid mir das jeweils im Einzelfall für die Betroffenen tut, glaube ich nicht, dass sich die allgemeine Sicherheit für Touristen in Namibia in den letzten Jahren verschlechtert hat.
Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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Australienfan265 Beiträge · seit 200806. Mai 2009 · #3Ich fliege nächste Woche zum ersten Mal nach Namibia - und muss sagen, dass mich die zahlreichen Berichte in der AZ und hier im Forum von steigender Kriminalität und bewaffneten Überfällen mittlerweile massiv verunsichern. Ein Grossteil der Vorfreude ist weg. Wenn ich nicht bereits gebucht hätte würde ich mir jetzt wohl eine andere Destination suchen.
Wie schlimm ist die Lage wirklich?
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200606. Mai 2009 · #4Hallo Carl, dann wende Dich aktuell an die Deutsche Botschaft in Namibia, da wird Dir das was die AZ schreibt bestätigt werden... dass war 05 schon so!
Es kostet nix als ne Mail dorthin zu schicken, garantiert bekommst Du auch eine Antwort, nur dauert es etwas!
In Deinem 2. Satz versuchst Du Dir selbst eine Antwort zu geben, also auf gewisse Weise doch eine Schönrederei.
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
T.T.W.73 Beiträge · seit 200906. Mai 2009 · #5Das Thema ist nicht neu, und immer wieder sage ich: Ja, es ist hier und da riskant und gefährlich, aber hier zu Hause ist es oft genauso.
Nur hier fällt es nicht so auf, hier gehen die Meldungen unter, sei es bei Autoaufbrüchen im Urlaub in Spanien/Italien/Holland, den Überfällen in Offenbach, Frankfurt, Hamburg mit Schiesserei und Toten.
Wir haben hier noch den glücklichen Umstand, dass wir kein Stacheldraht und keine Security bei Tag brauchen, Nachts aber manchmal schon.
New York, Rio, Miami, Frankfurt, L.A.,Bogota, Nairobi, Johannesburg, Windhoek....die Liste ist und war immer kilometerlang.
Ich war schon x-mal im südlichen Afrika, 1977 ist unser VW-Bus aufgebrochen worden. In den 30 Jahren danach war in Madrid das Auto dran, in Miami war die Schiesserei nicht ohne, Abends bleibe ich mit meinem Hintern auch in Deutschland zu Hause und treibe mich nicht in riskanten Gegenden rum, die es hier gibt, und wechsele auch hier die Straßenseite, wenn sich düstre Gestalten nähern usw. usf.
Leider nehmen wir hier die negativen Meldungen der Printmedien auf, saugen sie förmlich in uns ein, damit wir die ersten sind, die über alle Vorkommnisse im fernen Afrika sofort informiert sind. So auch die AZ. Es gab mal Zeiten, da hatte keiner die Möglichkeit via I-Net die News frei Haus liefern zu lassen. Da hat´s keiner gemerkt, gewußt und auch nicht interessiert, wer wem wann wie oft und wo in Afrika die Rübe einschlägt.
Heute kriegt man täglich Touristenüberfälle zum Frühstück und mittags liest man, dass die Polizei immer noch nix unternommen hat.
Glaubt mir, es war früher NIE anders, außer, dass es weniger Touristen gab, die nicht mit Laptop und Safariausrüstung im Pulk für alle (bösen) sichtbar von Lodge zu Lodge zogen.
Gruss Thomas
eggitom1'247 Beiträge · seit 200906. Mai 2009 · #6In der Hoffnung, dass ich damit nicht wieder eine Lawine lostrete, sondern sie eher verhindere:
1) Das Thema wurde erst kürzlich in einem anderen Thread mehr als ausführlich diskutiert.
2) Wer viel reist, weiss auch, dass die Kriminalitätsrate nicht in jedem Land gleich hoch ist. Gerade in Afrika und Südamerika ist die Kriminalität aus teilweise nachvollziehbaren Gründen wesentlich höher, als in Europa. Ich versuche also, mich anzupassen und entsprechend vorsichtig zu verhalten, oder ich verzichte ganz auf Reisen in entsprechende Gegenden. Alles andere ist Augenwischerei.
3) Residents sind in diesen Ueberlegungen nicht eingeschlossen, weil für sie die Situation nicht so einfach ist: Sie können ja nicht einfach wieder weg, wenn der Urlaub zu Ende ist. Aber meine Meinung dazu ist ohnehin irrelevant, weil ich mit der Schweiz ein relativ sicheres Land bewohne (auch wenn bei mir auch schon eingebrochen wurde).
Im obigen Beitrag irritiert mich vor allem die saloppe Formulierung. Sobald Tote involviert sind - welcher Hautfarbe und Staatszugehörigkeit auch immer - hat das für mich nichts mehr mit "etwas Wildwest" zu tun. Damit sei auch gesagt, dass ich die Situation in Windhoek nicht verharmlosen will; ich bedaure im Gegenteil, dass sie sich offenbar mehr und mehr in Richtung JoBurg (Kapstadt, Rio de Janeiro, ...) entwickelt. Aber ich werde trotzdem mit viel Vorfreude im August dorthin reisen und versuchen, mich entsprechend vorzubereiten und zu verhalten (s. oben) 😕
Was natürlich überhaupt nicht heissen soll, dass ich mich damit vor entsprechenden Ereignissen geschützt fühle. Sollte es dennoch passieren, werde ich hoffentlich entsprechend damit umgehen können. Ist mir bisher gut gelungen, wobei es dabei glücklicherweise immer bei Sachschaden resp. materiellem Verlust geblieben ist.
Und zum Schluss hoffe ich, dass ich damit niemandem allzusehr auf den Schlips getreten bin🤔 😘
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende) PIPirnaerGast06. Mai 2009 · #7Hallo T.W!
zu:
Abends bleibe ich mit meinem Hintern auch in Deutschland zu Hause und treibe mich nicht in riskanten Gegenden rum, die es hier gibt, und wechsele auch hier die Straßenseite, wenn sich düstre Gestalten nähern usw. usf.
Interessant!
Da ich in D auch viel unterwegs bin, wäre ich aus Sicherheitsgründen dankbar für Ortsangaben zu den o.g. Orten in D.
Viele Grüße
SHshanti454 Beiträge · seit 200606. Mai 2009 · #8Au weia da wurde wieder ein thread eroeffnet, der innerhalb kuerzester zeit sicherlich im 3 stelligen bereich landen wird 😉
Mittlerweile muss ich sagen, wem es zu gefaehrlich ist, der sollte am besten zu hause bleiben oder eben woanders hinfahren (ob es dort besser ist ??). M. e. ist es nicht anders als woanders, auch wenn dies wieder unter schoenfaerberei abgetan wird. Aber dadurch, dass hier wirklich nichts „grossartiges“ passiert, kommen solche themen natuerlich ganz breit auf den tisch.
Woanders passieren so viele ueberfaelle, einbrueche etc., dass es untergeht in der flut der nachrichten.
Es ist fuer jeden einzelnen sehr schlimm, keine frage.
Wenn man sich aber einmal vor augen fuehrt, dass jedes jahr ueber 840.000 touristen nach namibia reisen, wie viel dem gegenueberstehend passiert, dann sieht das ganze schon etwas relativierend aus.
T.T.W.73 Beiträge · seit 200906. Mai 2009 · #9Hallo Pirnaer,
wenn Deine Frage ernst gemeint war, dann versuche ich mal eine ernsthafte Aufzählung einiger "Orte" in D, die ich meide:
-sämtliche U- und S-Bahnen und alle dazugehörigen Stationen ab 20 Uhr in Städten wie HH, B, F
-leere oder mir unbekannte große Parks in einigen Städten wie F oder B.
-das Auto parke ich auch in bewachten Parkhäusern und nicht in dubiosen Gegenden/Seitenstrassen, wo es nix kostet.
-einige stadtbekannte Kneipen, wo´s immer wiedermal kracht
-soziale Brennpunkte
Bezogen auf F (die nächste Großstadt in meiner Nähe): Hauptwache, B-Ebene, Gegend um den Hbf/Messe ab 18 Uhr. Da liegt leider auch meine Halle, wo ich einiges gelagert habe. Sonntags ist da auch wenig los, Lagerhallen, Export Import, viel ausländisches Sprachgewirr, da muss auch keiner hin, also relativ riskant.
Ansonsten wird hier wie überall in D relativ viel eingebrochen, man guckt sich unbekannte Gestalten in der Nachbarschaft etwas genauer an.
Gruss
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200606. Mai 2009 · #10Hallo Shanti, dann sag Du mir wo bei uns mehrfach Stacheldraht oder Starkstrombewehrt Drähte auf 3 Meter Mauern sind, oder in jedem Geschäft Security steht, kleinere Geschäfte Gittergeschützt und der Eingang/Ausgang nur auf Knopfdruck zu öffnen sind.
Das hatten wir nun schon sooooo oft.
In Mannheim nicht, in Ludwigshafen nicht, in Speyer nicht, in Landau nicht, in Neustadt nicht, in Hannover auch nicht, in der Schweiz nicht, in Italien nicht, auf Korsika nicht, im ehemaligen Jugoslawien nicht... also zu sagen dann bleibt doch zuhaus ist sonstwoher geholt.
Hier geht es drum, es einem jeden im Sinn behalten zu lassen was hier vor sich geht, sich an die Aussagen der letztlich im Forum aufgeführten selbst erfahrenen Dinge zu halten!
Wenn es einem selbst nicht betraf (zum Glück ) sind IMMER gute Worte unbeteiligter sehr laut.
Fast wie bei einem Unfall, da stehen die Gaffer um die Unfallstelle und behindern die Rettungskräfte, und wenn man hinhört bekommt man mit wie hier Spekulationen LAUT werden, ach der war aber noch jung, ahhh ob der getrunken hatte, oder hat der gar Rauschgift genommen und stehen da weiter rum. Oder aber bei einem älteren Verunfallten... hat der einen Herzinfarkt, der ist bestimmt geschlichen oder, oder, oder. Und jeder hat da etwas dazu zu sagen, wobei er eigendlich ganz und garnichts zu sagen hätte.
Was diese Situation in Namibia betrifft, einfach die Posts und Hinweise lesen und darüber nachdenken, und nicht immer und immerwieder das gleiche schreiben...hier auch und da auch und wenn man dann könnte und und und.
Sich freuen das unseren FoMi nicht mehr passierte und sich noch mehr freuen, dass einem beim nächsten Aufenthalt in diesem wunderschönen Land sowas nicht auch passiert.
Die Male die ich dort war, waren zu wenig und ich bin auch wieder da, wenn ich kann!
So nun weiter in diesem Fred, wie bei der Malariaprophylaxe...
Gruss, der K l a u s
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carl1'287 Beiträge · seit 200806. Mai 2009 · #11Naukluft schrieb:Hallo Carl, dann wende Dich aktuell an die Deutsche Botschaft in Namibia, da wird Dir das was die AZ schreibt bestätigt werden... dass war 05 schon so!
Es kostet nix als ne Mail dorthin zu schicken, garantiert bekommst Du auch eine Antwort, nur dauert es etwas!
In Deinem 2. Satz versuchst Du Dir selbst eine Antwort zu geben, also auf gewisse Weise doch eine Schönrederei.
Mglw. war ich vorhin etwas missverständlich.
Ich denke, dass das Gefühl der Verunsicherung einfach mit der Menge der Informationen wächst. Mit steigender Verbreitung und Verwendung des Internets wird die Menge an Informationen immer mehr zunehmen. (Als Beispiel wie es zukünftig auch für Windhoek sein könnte sei z.B. auf diese Seite verwiesen, auf der sämtliche Verbrechen in Chicago vermerkt sind
http://chicago.everyblock.com/crime/)
Nun hat die Menge der verfügbaren Information m.E.n. nichts mit der tatsächlichen Bedrohung zu tun.
Ich halte Namibia noch immer für ein sicheres Reiseland.
Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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PIPirnaerGast06. Mai 2009 · #12Hallo, muß mich nochmal melden.
Danke für die Info T.W.
Und zu
shanti:
"Au weia da wurde wieder ein thread eroeffnet, der innerhalb kuerzester zeit sicherlich im 3 stelligen bereich landen wird "
Das würden nie solche langen threat`s,
wenn man es so behandeln würde wie es gemeint ist:
1. Das ist da und dort passiert!
2. Da solltet ihr achtgeben!
"Breitgewalzt" wird die Sache nur durch wenig hilfreiche Kommentare, " das gibt`s
ja auch in ...., also überall.
Ich meine, wenn hier jemand informiert, der Bankautomat der XYZ-Bank in Windhuk nimmt keine VISA-Karten, dann wird doch hier auch nicht gepostet, "der in Peking nimmt auch keine VISA"!
Viele Grüße
SHshanti454 Beiträge · seit 200606. Mai 2009 · #13Stacheldraehte und auch eingansgtueren, die nur auf knopfdruck geoeffnet werden findet man z. b. in berlin, new york rio, sao paulo….ist ja aber auch nicht das thema. Und vielleicht wuerde in deutschland nicht alle 5 minuten in ein haus eingebrochen werden, wenn eben solche vorkehrungen vorhanden waeren. Na auch egal, ich denke einfach, es wird teilweise panik hier getrieben und dadurch auch „ersttaeter“ verschreckt.
halte es in zukunft wie pirnaer sagt, das ist das beste 🙂 muss dir hierbei recht geben...
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200606. Mai 2009 · #14Nun Carl, um den Ball wieder aufzugreifen, wir sind nicht mehr im 1900 Jahrhundert, wo eben nur die Zeitung das einzige Informationsmedium war oder der Nachtwächter die Tagesnachrichten, die Ihm der Bürgermeister höchstpersönlich gab, am Abend ausrief. Heute ists halt so, dass eine Nachricht, sei es ein Prommie in LA, der sich die Lippen hat aufspritzen lassen, oder in WDH zum zigsten Mal jemand überfallen wurde. Die Nachricht eben in Sekunden rund um die Welt sind, eben auch von fast jedem gleich gelesen werden kann.
Mir sind die Nachrichten aus Namibia insoweit wichtiger, als die von Chicago, was schon wieder eine Relativierung ausdrückt, weil wir hier im Namibiaforum sind.
Wir verdanken der erreichten Pressefreiheit und der Unerschrockenheit der Journalisten und dessen Redakteuren, dass Polizei, die Lokalpolitiker und die noch "Höheren" solche Nachrichten nicht zensieren können, die am liebsten solche Negativitäten nicht abdrucken und an die Öffentlichkeit gelangen lassen würden, um dem Tourismus nicht zu gefährten...dass besonders in Namibia.
Gruss, der K l a u s
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MYMystere30 Beiträge · seit 200806. Mai 2009 · #15Hallo zusammen, meine Frau und ich reisen in 2 Wochen nach Namibia und auch ich habe, aufgrund der vielen negativen Berichte, ein mulmiges Gefühl.
Ich wäre noch für Verhaltens-Tipps beim Einkaufen und Tanken dankbar. Kann man bedenkenlos in den Lodgegebieten wandern?
Ich möchte hier aber auch die Antwort der deutschen Botschaft auf meine Frage nach einem möglichen Überfall-Risiko etc. einstellen, die mir wieder etwas mehr Vorfreude beschert:
...auch die Deutsche Botschaft Windhuk verzeichnet leider einen Anstieg
der Kriminalität, auch Touristen gegenüber. Wenn man jedoch in
Betracht zieht, wieviele Tausend Besucher jedes Jahr in Namibia Urlaub
verbringen, so kann man feststellen, dass nur eine sehr geringe Anzahl
von Touristen Opfer von Straftaten wird. Wenn die Deutsche Botschaft
auch zu Vorsicht rät (bitte sehen Sie hierzu die Reise- und
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes unter:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Namibia/Sicherheitshinweise.html),
hat sie doch derzeit keinen Anlass, grundsätzlich von Reisen nach/durch
Namibia abzuraten.
Halten Sie bei Ihrer Reise die Augen offen, beobachten Sie Umstehende
und die Umgebung, verschließen Sie Ihr Fahrzeug, wenn Sie z.B. einen
Rast- oder Tankstopp machen, dann wird einem interessanten Urlaub in
diesem wunderschönen Land nichts im Wege stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200606. Mai 2009 · #16Siehst Du, so sehe ich es auch.
Diesen Text hab ich seit Anfang März... nur hatte ich den extra nicht eingestellt, es sollte jeder selbst und höchspersönlich die Botschaft kontaktieren um dann auch höchstpersönlich eine Antwort zu bekommen, denn wenn hier einer von den FoMi etwas äussert, gerade bei diesem Thema, wie vorangegangene Reaktionen hervorruft.
Danke Dir, dass Du das jetzt gemacht hast!
Gruss, der K l a u s
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Silfri274 Beiträge · seit 200806. Mai 2009 · #17Ich gebe auch noch meine "Senf" dazu:
wir waren voriges Jahr in Namibia. Ich habe mich noch nie so wohl und sicher gefühlt wie in diesem Land. Es war der schönste Urlaub, den ich je hatte - und ich bin weit gereist. Sicher hat mich auch die Berichterstattung doch etwas verunsichert, aber ich lasse mir den Urlaub jetz im Juni dadurch nicht vermiesen. Gewissen Dinge zu beachten sollten für jeden Touristen einfach logisch sein, und wenn dann doch etwas passiert, sollte halt sein.
GUGuido.Gast06. Mai 2009 · #18Hallo,
Mystere schrieb:...auch die Deutsche Botschaft Windhuk verzeichnet leider einen Anstieg der Kriminalität, auch Touristen gegenüber.
Außenministerium/Botschaft der USA und von Großbritannien sagen genau das Gleiche. Behauptungen, dass die Kriminalität in Namibia nicht wächst, sind einfach falsch. Ich weiß auch nicht, wo T.W. in Deutschland lebt, aber zum Vergleich mit der Kriminalität in Namibia alle U- und S-Bahnen und Bahnhöfe in Hamburg nach 20 Uhr zur No-Go-Area zu erklären, ist in meinen Augen extrem lächerlich. Aber selbstverständlich kann da jeder seine eigene Meinung pflegen und kundtun.
Foreign and Commonwealth Office UK: Violent street crimes (muggings and robberies) targeting foreign tourists have increased significantly in 2009, particularly in Windhoek. Attacks can take place even in busy city centre locations in broad daylight.
http://www.fco.gov.uk/en/travelling-and-living-overseas/travel-advice-by-country/sub-saharan-africa/namibiaIch bin weiterhin für jeden Bericht zu einem Überfall/Diebstahl dankbar. Dieses Forum ist aktueller als jeder Print-Reiseführer und solche Berichte helfen, sich selbst besser zu schützen. Irgendwann kann natürlich der Punkt erreicht sein, wo man sagt, dass das Gesamtpaket aus Preis/Leistung/Risiken bei einer Namibiareise nicht mehr stimmt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für einige wenige FoMis ist dieser Punkt schon erreicht - für mich noch nicht. Dichter gekommen ist der Punkt freilich schon, aber man muss meines Erachtens nicht pauschal von Namibiareisen abraten.
Beste Grüße
Guido
gglink5'538 Beiträge · seit 200806. Mai 2009 · #19Hallo Zusammen,
als ich diesen Thread sah, habe ich gedacht, ich sollte mich raushalten. Geht aber leider nicht, denn ich bin mal wieder der Meinung, dass hier Einige die Lage hoch spielen und alles verteufeln, was hier geschieht. Ja, es gibt brutale Verbrechen - aber auch in Deutschland. Aber es gibt Hunderttausende von Touristen, die hier einen wunderschönen, ungestörten Urlaub verleben. Davon haben sogar zwei heute in der AZ einmal geschrieben. Warum liest das denn keiner? Obwohl ich selbst schon Opfer eines Autoeinbruches und eines Überfalls mit Gesundheitsschaden war, sage ich, dass mir das auch Frankfurt oder München hätte passieren können (siehe den brutalen Überfall auf den Rentner in der U-Bahn). Wie hier schon erwähnt, passiert hier relativ wenig, deshalb ist jeder Überfall auf einen Weißen eine Schlagzeile in der AZ wert. Und das verzerrt das Bild gewaltig. Ich bin für Vorsichtsmaßnahmen, aber ich bin dagegen, die Leute so zu verschrecken, dass sie aus Angst um Ihr Leben und Ihre Gesundheit zu Hause bleiben.
Deshalb heute noch einmal: Die Welt ist unsicher - egal, wo wir leben und wohin wir fahren. Geht nicht durch dunkle Straßen, passt auf in unübersichtlichem Gelände und schließt Eure Autos ab und macht die Alarmanlage an.
Ich wünsche Allen einen wunderschönen, gesunden Urlaub - egal wo auf der Welt.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200706. Mai 2009 · #20Hallo zusammen,
ich möchte mich inhaltlich nicht zu dem Thema äußern - da bereits mehrfach in der Vergangenheit geschehen - sondern nur einen Vorschlag machen:
Eigene Rubrik "Sicherheit", pro Vorfall - sei es ein Artikellink oder eigene negative Erfahrungen - einen eigenen Thread (Threadtitel sollte aussagekräftig sein, z.B. Überfall in xxx am yyy), das gibt schon relativ schnell einen "quantitativen" Überblick der Vorfälle. Damit dürfte hoffentlich Einigen geholfen sein...
Grüße,
Volker