PIPiaThemenstarter57 Beiträge · seit 200908. März 2009 · #1Hallo zusammen,
wir sind gerade schwer dabei unsere Route für Sept./Okt.2009 zu planen - 4x4 mit Dachzelt - jetzt meine Frage: sind die Epupa Falls ein MUSS?!!
Ganz grob sieht unsere Route so aus:
Windhoek (ohne übernachtung)
Zwischenübernachtung (?)
Sesriem (2 Nächte?)
Naukluft (oder erst Naukluft dann Sesriem)
Swakopmund
Brandberg
Damaraland
Etosha (mind. 4 Nächte)
waterberg (1Nacht)
Windhoek (1 Nacht)
ja - und da sind wir an dem Punkt - entweder die Tage an den Ort und Umgebung ausbauen oder aber noch noch hoch zu den Falls - es soll auf keinen fall in Stress ausarten und ne schöne Lodge (tips?)wollen wir uns zwischendurch auch mal gönnen....
Wie ist Eure Meinung zum Onguma bush camp?
Ansonsten sind wir noch nach schönen campsites von urig bis luxuriös (eigene Dusche etc.)auf der Suche....habt ihr tips?
Und welche campsites ausser Sesriem und Etosha sollte man noch langfristig vorbuchen?
Viele Grüße,
Pia
trauch483 Beiträge · seit 200709. März 2009 · #2Hallo Pia
Wie viele Tage seid ihr denn unterwegs? Die Epupafälle sind sicher kein Muss, aber schön sind sie allemal...
Gruss, Thomas
SOSoutherndreamsGast09. März 2009 · #3Hallo Pia,
ich kann mich nur anschließen.
Wenn ihr noch 2 oder 3 Tage mehr Zeit habt,
fahrt hin. Es ist wunderschön da.
Viele Grüße,
Bee Tee
Topobär5'479 Beiträge · seit 200909. März 2009 · #4Ich würde zugunsten der Epupa-Fälle immer auf einige Tage Etosha verzichten. Bin hier im Forum aber wohl recht allein mit dieser Meinung.
joli3'491 Beiträge · seit 200609. März 2009 · #5Hallo Pia,
die Epupa Fälle sollen zwar sehr schön sein - ein Muss aber sind sie nicht.Wir reisen nun seit mehr als 25 Jahren durch Namibia - und waren noch nie an den Epupa Fällen ( aber bitte nicht weitersagen 😁 ), dafür aber mehr als 150 Tage in Etosha.Zu unserer Ehrenrettung: Epupa steht bereits seit längerem auf unserem Wunschzettel.Es liegt eben nur etwas " abseits".Ein Ausflug dorthin kostet mindestens 4 ,bei unserer Art des Reisen eher 6 Tage.Und diese Tage hatten wir bisher nicht übrig.Wenn Ihr Eure Aussage " auf keinen Fall Stress" wirklich ernst meint, dann lasst Eupupa weg und konzentriert Euch auf die übrigen Ziele.
Onguma Bush Camp:wir haben dort noch nicht übernachtet. Vom äußeren Erscheinungsbild her erscheint uns diese Lodge nichts Besonderes zu sein - zumindest nicht im Vergleich zu den 3 anderen Onguma Lodges Tented Camp, Tree Top Camp und "The Fort".Was einem dort geboten wird, mag manchem schon etwas übertrieben erscheinen, aber es sind mit Sicherheit unvergessliche Erlebnisse.
Gruß Joli
maddy2'167 Beiträge · seit 200909. März 2009 · #6Nein Topobaer,
du bist nicht alleine!
Ich war bisher 3 mal in Namibia und 2 mal an den Epupa Falls - und wuerde gleich wieder hingehen!
Fuer mich ist das auf jeden Fall ein muss.
Gruss
Maddy
SOSoutherndreamsGast09. März 2009 · #7Hallo Pia,
ich kann dir das Omguma Bush Camp nur wärmstens empfehlen,
es sind 4 traumhafte Campsites, die du vorbuchen solltest.
Die Ablutions sind alleine schon so riesig,
dass man drin übrenachten könnte.
Der Pool ist ein Traum:

Du kannst auch als Camping Gast im Restaurant essen,
eine sterneverdächtige Küche!
Hier unser
Reisebericht: http://www.southerndreams.de/html/16_onguma_lodge.htmlEpupa, wie gesagt, wenn du genug Zeit hast.
Wir sind über Ruacana gefahren,
das würde ich ber nicht mehr so machen,
denn die Fälle ohe Wasser sind eher doof.
Viel Spass bei der weiteren Vorbereitung,
Bee Tee
gglink5'538 Beiträge · seit 200809. März 2009 · #8Hallo Pia,
wenn Ihr in WDH nicht übernachten wollt, dann solltet Ihr nicht zu weit fahren. Ich habe da zwei Alternativvorschläge für Euch:
1. Das Oanob Lake Resort bei Rehoboth – keine 100 km von WDH und somit gut verkraftbar, bevor die Müdigkeit einsetzt. Am anderen Tag kommt Ihr dann schnell über den Spreetshoogte Pass nach Sesriem.
2. Zur „anderen“ Seite – also auf der B 1 ca. 40 km in Richtung Norden - fahren und auf der Okapuka Guest Ranch oder gegenüber auf der Farm Düsternbrook übernachten. Auf der Okapuka die nachmittägliche Pirschfahrt machen. Das ist zwar nicht mehr ganz so viel Pirsch, weil einige der dort lebenden Tiere (Nashörner, Rappenantilope, Giraffen, Zebras etc.) mit Heu angelockt werden, aber es ist ein schöner Einstieg in unsere Tierwelt. Außerdem haben sie ein Löwengehege und machen nachmittags immer Löwenfütterungen. Düsternbrook bietet dagegen mehr Natürlichkeit bei der Pirschfahrt und eine andere Attraktion – Leoparden- und Gepardenfütterungen vom Feinsten. Das ist ebenfalls sehr interessant, aber eben auch nicht mehr ursprünglich. Trotzdem ein tolles Erlebnis.
Am anderen Tag müsst Ihr dann aber wieder die 40/60 km nach WDH zurück und dann fahrt Ihr über den Spreetshoogte Pass oder den Gamsberg Pass nach Sesriem.
Zwei Tage in Sesriem ist ausreichend. Den Campingplatz dort müsst Ihr aber unbedingt frühzeitig buchen.
Für Swakopmund solltet Ihr zwei oder drei Tage einplanen, weil man dort sehr viele Möglichkeiten hat, etwas Außergewöhnliches zu erleben. Unbedingt solltet Ihr die Delfintour von Walvis Bay aus machen. Wenn Ihr Abenteuerer seid, könnt Ihr im Tandem Fallschirm springen und wenn Ihr es lieber gemütlich habt, dann könnt Ihr einen Kamelausritt machen usw. Unterkünfte in Swakop gibt es mehr als genug. Selbstversorgerhäuschen bietet die Kommune an. Wenn Ihr es luxuriös wollt, gibt es sehr gute Hotels – Hansa, Swakopmund Hotel, Beach Lodge oder außerhalb in Langstrand die Burning Shore Lodge.
Am Brandberg gibt es die White Lady Lodge, die auch einen Campground haben. Weiter im Norden gibt es dann die Mowani Lodge, die Twyfelfontein Lodge, die Palmwag Lodge und die Grootberg Lodge, die ich Dir alle nur empfehlen kann. Palmwag hat auch einen großen Campground.
Die Nacht am Waterberg würde ich zugunsten der Etoscha weglassen. Er wird zwar von allen Reiseveranstaltern empfohlen, aber m. E. ist das KEIN muss. Wenn Du aber mit 4 Tagen Etoscha genug hast, dann gehe zwei Nächte in die Okonjima Lodge. Von da aus kannst Du gut am letzten Tag nach WDH, das Auto abgeben und dann zum Flughafen.
Empfehlenswerte Lodgen unterwegs sind m. E. Mowani, Palmwag, Grootberg Lodge. Das Onguma Bush Camp empfehle ich immer als Alternative zu den Standardquartieren in der Etoscha (weil mir Namutoni zu teuer ist und ich da nachts nicht so richtig am Wasser sitzen und Tiere beobachten kann), aber wie Joli schon sagt, die anderen Unterkünfte auf der Onguma sind Klassen besser, aber auch teurer (soll ja auch ein Aspekt sein).
Beeil Dich mit dem Buchen der Lodgen und der Campgrounds in Sesriem und der Etosha. Das könnte schon eng werden.
Liebe Grüße
Gerd
PS: Natürlich sind die Epupa Falls immer ein Ziel. Allein die Fahrt von Palmwag über Sesfontein, den Joubert Pass und Opuwo - jetzt werden die meisten fragen, was ich an Opuwo schön finde: es ist typisches Afrika - ist wunderschön, aber man braucht eben Zeit. Mit 4 Zusatztagen musst Du rechnen. Wenn Du das erste Mal kommst, dann heb es Dir auf fürs Wiederkommen.
GRGraukopfpap34 Beiträge · seit 200809. März 2009 · #9Die Fahrt zu den Epupa Falls lohnt sich ganz sicher. Auf der Fahrt selbst kommt man durch das Himba Gebiet; dort gibt es zahlreich die Rosenköpfchen oder Rosenpapageien und die Rüppellspapageien zu sehen. Man findet sie an den Wasserstellen, die auch die Rinderherden der Himbas nutzen.
Die Epupa Fälle sind aus meiner Sicht sehr attraktiv: schöne Foto-Motive, besonders, wenn man auf einen kleinen Hügel hinauffährt und den Gesamtüberblick über die Fälle hat.
Die Camp- und Übernachtungsmöglichkeiten sind sehr gut, liegen unten Makalani-Palmen; es ist ein herrlicher Platz, um zu entspannen.
Aber Vorsicht: Krokodile im Kunene Fluß
Die Epupa Falls sollten nicht mit den Ruacana Falls verwechselt werden, die zur Stromerzeugung genutzt werden und manchmal fließt dort eben überhaupt kein Wasser. Ich hatte aber die Möglichkeit, diese im Vergleich zu den Epupa Falls viel imposanteren Ruacana Falls "in Betrieb" zu sehen: einmalig schön, weil man sie von der gegenüberliegenden Seite, dort wo Besucherparkmöglichkeiten sind, auch schön beobachten kann.
Die Straße, wenn man sie denn so benennen will, von Ruacana zu den Epupa Falls ist wohl nur mit Allrad zu bewältigen.
Auch hier gibt es in den Hirsefeldern Rosenköpfchgen zu beobachten.
PIPiaThemenstarter57 Beiträge · seit 200909. März 2009 · #10wow - vielen Dank für die vielen Infos ;o)
echt klasse - wie sieht´s den an den Epupa Fällen Sept./Okt. mit Malariaprophilaxe aus?
Unsicher bin ich mir auch, ob wir in Sesriem 2 Nächte bleiben sollen - man liest ja schreckliche Sachen......
Auch das die NWR wohl ewig braucht um Bestätigungen rauszuschicken - dabei hängt davon unsere Route ab - im Uhrzeigersinn oder dagegen....es gibt so viel zu organisieren...einen 4x4 mit Dachzelt haben wir auch noch nicht - gibt sooo viele Anbieter....
viele Grüße,
pia
PIPiaThemenstarter57 Beiträge · seit 200909. März 2009 · #11nochwas....
unsicher bin ich auch mit der Zeitplanung Etosha - Plan bisher war 1 Nacht Okaukuejo, 1 Nacht Halali, 2 Nächte Onguma (hab ich heut angefragt, aber noch keine Antwort) sollten wir campen oder lieber versuchen ein Zimmer zu bekommen? Andere Aufteilung vorteilhafter?
lauter fragen.-.....puhhhh
lieben Gruß,
Pia
Topobär5'479 Beiträge · seit 200909. März 2009 · #12Warum wollt Ihr ein Zimmer nehmen, wenn Ihr mit Dachzelt unterwegs seid?
MooseOnTheLoose1'470 Beiträge · seit 200809. März 2009 · #13Pia schrieb:Auch das die NWR wohl ewig braucht um Bestätigungen rauszuschicken - dabei hängt davon unsere Route ab - im Uhrzeigersinn oder dagegen....
Liebe Pia,
wir haben Etosha und Sesriem über
http://www.namibiareservations.com/ gebucht, das geht schnell und problemlos von einem Tag zum anderen. Kostet 3% Gebühr und wir haben irgendwie 36 N$ dafür extra bezahlt. Die waren die promte Bedienung auf jeden Fall wert.
Viele Grüße,
Moose.
gglink5'538 Beiträge · seit 200809. März 2009 · #14Hallo Pia,
Du musst nicht alles selber machen, wenn Dir das zu viel wird. Dafür gibt es nun einmal die Agenten und Reisebüros. Wenn Du noch niemanden hast, dann schau in der Broschüre "Willkommen in Namibia", die Du beim namibischen Fremdenverkehrsbüro erhältst nach. Die buchen Dir nicht nur Unterkünfte, sondern alles. Allerdings verlangen sie eine Gebühr, wie ich heute gelernt habe, wenn das Buchungsvolumen zu gering ist. Man sollte also das ganze Paket an einen geben, damit der auch Spaß an der Arbeit hat und Dir nichts extra berechnet.
Liebe Grüße
Gerd
gglink5'538 Beiträge · seit 200810. März 2009 · #15Hallo Pia,
Thema Prophylaxe: Um diese Zeit ist es noch relativ trocken, aber heiß. Das Risiko ist nicht weg zu diskutieren. Trotzdem war ich im letzten Jahr sogar im November da und habe darauf verzichtet. Die beste Vorbeugung gegen Malaria ist nämlich, dass Du Dich vom späten Nachmittag bis zum nächsten Vormittag gut gegen Insekten schützt und zwar am ganzen Körper - und ich meine wirklich am ganzen Körper. Also ausziehen und einsprühen. Die hiesigen Mittel we Sleep well sind dafür hervorragend.
Wenn Du aber sehr mückenanfällig bist - wie meine Frau, die jede Mücke im Umkreis von 5 km anlockt - dann solltest Du den Arzt fragen, weil dann vielleicht doch einmal eine Mücke trotz Spray der Versuchung nicht widerstehen kann.
Liebe Grüße
Gerd
PIPiaThemenstarter57 Beiträge · seit 200915. März 2009 · #16Hallo liebe Fomis,
ggggggggggaaaaaaaaaanz herzlichen Dank für Eure Tips, Meinungen und Infos! wir haben uns jetzt gegen Epupa entschlossen - einfach um uns mehr Ruhe zu gönnen an den übrigen Stationen. Das Wichtigste ist jetzt erstmal erledigt: Flug, Auto, diverse Reservierungen. Da es erst im Sept. losgeht, werde ich wohl kurz vorher nochmal ganz aktiv hier im Forum unterwegs sein (zwischendurch bestimmt auch immer mal wieder...). Bis dahin,
viele Grüße,
Pia