Botswana-September/Oktober 2008

38 Antworten · 15,4k Aufrufe · gestartet 29. Nov. 2008 von chrissie
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4'451 Beiträge · seit 200812. Jan. 2009 · #21
Hallo Chrissi,
tol, Deinen Bericht, wann sehen wir die Löwenbilder ?
Lieben Gruß auch an Christian von uns aus dem kaltem Bayern
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #22
04.10.2008 Savuti
In den frühen Morgenstunden ist Löwengebrüll zu hören. Dass wir nachts auch tierischen Besuch hatten, wird uns beim Frühstück mitgeteilt. Vermutlich angelockt durch das Wasser in den „Waschbecken“ war bei den Schweden eine Antilope sowie bei Gabi und Frank eine Hyäne. Chimney hatte uns im CKGR darauf hingewiesen, abends das Wasser auszukippen, bei den anderen hat er es wohl vergessen.😮
Wir müssen wieder einige Minuten auf die Schweden warten, bevor wir um 07:15 h losfahren können. Wir steuern gleich das Wasserloch an, an dem nur drei Impalas ihren Durst löschen. Nicht weit vom Wasserloch entfernt, streift ein Leopard durch die Savanne, aber für Foto- bzw. Filmaufnahmen ist er zu weit entfernt. Kurz darauf ein zweiter Leo bei den letzten Resten seiner Mahlzeit, schon von anderen Safarifahrzeugen „umzingelt“, aber wir erhaschen auch noch eine halbwegs gute Fotoposition. Es ist klasse, so nah an ihn heran zu kommen, aber schöner war es sowohl für den Leo als auch für uns im CKGR, wo der Leo selbst entschieden hat, wie nahe er uns kommt. Irgendwann wird es ihm wohl zuviel, und er verzieht sich. Ein blühender Gardeniabaum erfreut unser Auge, sieht klasse aus. Auf der Weiterfahrt treffen wir auf eine Herde Gnus, Giraffen, mehrere Riesentrappen, einige Leierantilopen und Mama Warzenschein mit zwei Kindern. Am Wasserloch selbst ist dann auch einiges los: Elefanten, Warzenschweine, Perlhühner, ein Raubadler und nach ganz genauem Hinschauen entdecken wir in einer Kuhle eine Tüpfelhyäne, die darauf wartet, dass die Elefanten den Zufluss des Frischwassers freigeben und sie zum Zuge kommt. Das bekommen wir jedoch nicht mehr mit, Chimney fährt mit uns zum Bushman Painting Hill. Ein kleiner Anstieg ist zu überwinden, dessen größte Herausforderung die Hitze darstellt. Die Felszeichnungen werden auf 3.000 – 4.000 Jahre geschätzt. Uns haut es nicht sehr vom Hocker, haben wir in Namibia ähnliche und mehr Zeichnungen gesehen, aber der Blick über die Landschaft ist nicht zu verachten, und es ist auch immer wieder schön, das Auto zu verlassen und ein paar Schritte zu gehen.
Das Vorhaben, ein paar T-Shirts etc auszuwaschen, geben wir auf, da durch den Wind der Sand aufgewirbelt wird. Nach dem Mittagessen haben wir uns ins Zelt zurückgezogen wegen dem heißen Wind, der schon mehr einem Fön gleicht. Leider haben wir morgens nicht die Plane an unseren Zeltfenstern hochgezogen, nun haben wir die Beschwerung: überall Sand, Sand und nochmals Sand. 😐 Da Chimney und Chica wegen einem Reifenproblem zum öffentlichen Campingplatz hinübergefahren sind, gibt es vorübergehend keine kalten Getränke, was bei der Affenhitze nicht gerade zur Belustigung beiträgt. Kurz vor 15:00 h werden wir zum plötzlichen Aufbruch gedrängt, denn Chimney hat abseits der öffentlichen Pisten eine Löwenfamilie entdeckt. Keiner von uns will sich das entgehen lassen und so sind wir wenige Minuten später auf Tuchfühlung mit zwei Löwendamen, einem Pascha und zwei ca. 7-8 Monate alten Abkömmlingen. Zehn Minuten später sind wir auch schon wieder zurück an der Kaffeetafel. Gabi und ich lassen uns auf dieses tolle Sighting einen Amarula schmecken und die Männer reißen Witze, was sie machen werden, sollten uns die Löwen heute Nacht besuchen - oder nennt man so etwas Galgenhumor? 😉
Der reguläre Nachmittagsgamedrive beginnt um 16:15 h. Außergewöhnlich für mich ist ein Milchuhu, der –obwohl mit ca. 60 cm recht groß-natürlich zu weit weg für gute Filmaufnahmen ist, dafür lernt man in diesen Momenten das Fernglas sehr zu schätzen. Am Wasserloch sind sowohl Elefanten als auch fünf Löwen, erstere verkommen zur Nebensache, denn es sind auch zwei Jungtiere (die von vorhin?) dabei, die mal mit Mama oder der Tante spielen wollen, die aber nicht dafür zu begeistern sind. Im Gegenteil, von einer später zukommenden „Tante“ setzt es was hinter die Ohren. Zurück im Camp wird mit der Dusche halbwegs der Sand und Staub des Tages abgespült und um 19:30 h ist wieder Essen fassen angesagt. Wir probieren heute mal den Weißwein und unterhalten uns bis kurz nach 21:00 h.



Das muss man leider in Kauf nehmen, dass einem jemand vor die Linse greift, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist 😠
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #23
05.10. Savuti – Chobe River Front
In den frühen Morgenstunden ist entferntes Löwengebrüll zu hören. Nach einem zeitigen Frühstück verabschieden wir uns von unserer Campingsite der letzten zwei Nächte. Wir treffen auf einen Mitarbeiter von CC Africa, der Chimney erzählt, dass er gestern beim Reifenwechsel das kaputte Rad am Wasserloch vergessen hatte und als er später zurückfuhr, um es zu holen, hatte es sich ein Löwe darauf gemütlich gemacht und war erst nach einer halben Stunde bereit, seine neueste Errungenschaft wieder frei zu geben.
Wir kommen an einem kleinen Wasserloch vorbei, in welchem noch ein wenig Wasser vom letzten Regen aus dem April übrig ist. Ein paar Kudus und Paviane stehen dabei. Über das Ghowa Gate verlassen wir die Savuti Region, fahren durch die Forest Reserve und auf einer sandigen Piste ist die Leopardenschildkröte nicht zu übersehen. Das ist uns einen Fotostopp wert. Die Piste wird immer tiefsandiger und zu allem Übel geht es auch noch eine Steigung hinauf. Ein fremder Jeep schafft es erst im zweiten Anlauf und der Trailer mit dem Chica und Enock vorausgefahren sind, hat sich festgefahren. Mit vereinten Kräften versuchen die Männer ihn zu befreien, aber erst als der Trailer an unser Fahrzeug angekuppelt wird, klappt es, den Berg hochzufahren. Oben wird wieder gewechselt. Wir stoppen in Kachikau an einem Souvenirshop. Uns sticht eine Tischdecke für 180 Pula ins Auge, aber letztlich nehmen wir davon Abstand, da wir befürchten, dass die Farben nicht farbecht sind. Nicht viel später stoppen wir ein weiteres Mal, ursprünglich um den Amarulabaum und den herrlich blühenden Jacarandabaum auf dem Chip festzuhalten. Dabei ergibt sich die Gelegenheit, einer Bierbrauerin über die Schulter zu schauen. Zur Verkostung kommt es leider nicht, dafür ist das Gebräu zu heiß. Eine Viertelstunde verbringen wir auch bei Chimneys Onkel, der uns erzählt, dass jeder EInheimische mit 65 Jahren 250 Pula Rente erhält. Ein One-Way-Ticket nach Kasane beträgt aber schon 20 Pula, große Sprünge kann man damit nicht machen, aber ich finde es erstaunlich, dass in einem afrikanischen Land überhaupt so etwas wie Rente gezahlt wird. Auf dem Grundstück von Chimneys Eltern picknicken wir. Sie sind nicht da, nur ein Cousin, mit dem er sich eine Weile abseits von uns unterhält. Davon profitiert der dünne Hofhund, den wir regelrecht abfüttern. Sonst ist immer etwas vom Essen übrig geblieben, dieses Mal nicht….:P

Nachdem wir auch noch Chimneys zukünftige Werkstatt angeschaut haben, geht es weiter unserem heutigen Ziel entgegen. Am Goma Gate stellt uns Chimney vor die Wahl, entweder über die Teerstraße oder an der Riverfront zu unserer nächsten Übernachtungsstätte zu fahren. Da Camilla Magenprobleme hat, möchte sie über die Teerstraße fahren. Wir anderen möchten aber gerne am Fluss lang fahren, da wir uns davon viele Tierbegegnungen versprechen und setzen unseren Willen durch, da wir der Meinung sind, die letzten Tage genug zurückgesteckt zu haben. Ich habe zwischendurch Gewissensbisse, und sie tut mir leid, weil es teilweise wieder ziemlich holprig ist, aber schließlich haben wir demokratisch abgestimmt.
Wir fahren am Chobe Rriver parallel zum Caprivi-Zipfel, auf dessen Seite viele Fischer und einige Hausboote sind. Wir sehen die ersten großen Herden mit Zebras auf der namibischen Seite des Chobe Rivers, mehrere Giraffen, einen Waran und tote Büffel. Die Raubtiere haben ihr anscheinend zu viel Nahrung, sogar die Geier verschmähen die (Über-)Reste. Um 15:00 h treffen wir an unserer letzten Campingsite ein. Eine riesige Büffelherde ist vielleicht 300 m von unserm Platz entfernt, was bei einigen meiner Reisebegleiter Unwohlsein hervorruft (wenn die nachts die Zelte niedertrampeln …).
Die Zelte sind bereits aufgebaut, und wir ruhen uns bei Kaffee und Keksen aus. Beim anschließenden Gamedrive sind wir erstaunt, wie viele Büffel sich im näheren Umkreis unserer Zelte aufhalten. Schätzungsweise 300- 500 Tiere. Am Chobe sehen wir reichlich Hippos, Impalas, Giraffen, Paviane, Weisstirnbienenfresser und Schreiseeadler. Unweit des Chobes haben sich drei Löwen niedergelassen, die nicht nur von uns beobachtet werden. Ein Löwe startet einen halbherzigen Angriff auf eine hinkende Impala-Antilope, aber offensichtlich ist er noch zu voll gefressen. Ein Riss wäre das Highlight schlechthin gewesen, aber so freue ich mich für die Impala, dass sie zumindest vorerst mit dem Leben davongekommen ist. Zum Abschluss sehen wir das erste Mal in Botswana Pferdeantilopen, leider mal wieder zu weit weg für meinen Fotoapparat -so langsam festigt sich bei mir der Entschluss, für unsere nächste Afrikareise ein Teleobjektiv zu erwerben-, außerdem setzt die Dämmerung ein.
Von unserem Camp sehen wir, dass in Namibia ein großer Buschbrand tobt, aber wir sind weit genug entfernt. Auf unserer Seite ist in Sichtweite ein Camp der Armee, da es wohl schon Überfälle von Namibias Seite auf Touristen gegeben hat. Das Armeecamp hat den Nachteil, dass dort bis ca. 22:00 h ein Generator läuft. Vor dem Abendessen ist wieder eine Dusche fällig. Unseren vorletzten Abend beenden wir um 21:15 h, wobei die Schweden wieder früher gegangen sind.

Zu Hause müssen wir leider feststellen, dass unsere Camcorderkassette einen Fabrikfehler gehabt haben muss: Nach einer Viertelstunde bleibt es schwarz.. 😈
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2009
4'451 Beiträge · seit 200812. Jan. 2009 · #24
Hi Chrissi,
auch die andere Berichte lesen sich super toll!!!
Was ein Jammer mit der Videocamera.
LG
Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #25
Montag, 06.10. 2008 Chobe River Front
Heute Nacht war mir das erste Mal ein bisschen kalt an den Füssen, vielleicht weil es sehr windig war. Um 06:20 h gibt es Frühstück und um 07:10 h startet die morgendliche Pirschfahrt, die wieder sehr erfolgreich ist: Büffel, Warzenschweine, Schreiseeadler, Scharlachspinte, Moorantilopen, Schlangenhalsvögel und am Elefantenaas Geier. Als wir an der Riverfront entlangfahren, hält ein namibischer Fischer stolz seinen großen Fisch in die Höhe.
Um 10:40 h sind wir zurück, und schon kurz nach dem Lunch geht es um 12:30 h nach Kasane, denn wir haben uns alle für die von Chimney fakultativ angebotene Bootsfahrt entschieden. Auf der Fahrt zur Chobe Marina Lodge erblicken wir viele Elefanten, die unter einem Baum Schatten suchen, Giraffen, Rappenantilopen und einen toten Elefanten.
Christian und ich wollen am ATM Geld abheben, während Gabi und Frank in der Bank Reiseschecks einlösen wollen. Unser aller Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Die Warteschlange am Schalter und am ATM ist lang, bei letzterem, weil wohl Geld nachgefüllt werden soll, was sich aber ewig hinzieht. Wir entscheiden uns dann, doch vom Schalter Geld abzuheben und nach einer knappen Stunde können wir unsere Pula aufstocken. Während ich in der Schlange stand, hat Christian einen Koffer erstanden, denn eine Reisetasche von uns hat die Strapazen der Reise nicht verkraftet.

Wir haben ein Boot für uns sechs, das Boot gehört zu Servel Safaris. Die knapp dreistündige Bootsfahrt ist absolut empfehlenswert und für meine Begriffe haben wir sie fast zum Schnäppchenpreis bekommen: 65 Pula für uns sechs. Abgesehen davon, dass der Blickwinkel sich doch wesentlich von dem vom Land unterscheidet, kommt man zum Teil noch näher an die Tiere ran– natürlich ohne ihnen auf den Pelz zu rücken. Wir entdecken unzählige: Herde Büffel und Zebras, einen water monitored lizard (die deutsche Bezeichnung ist mir nicht geläufig), Paviane, Warzenschweine, Krokodile, Wasserböcke und einige leider sich vom Wasser schon wieder zurückziehende Elefanten. Auch die Ornithologen kommen auf ihre Kosten: Schlangenhalsvogel, Plover, Kingfisher, Goliath Heron, Klaffschnabel, Nimmersatt etc. Interessant zu sehen sind die Löcher in den Hängen des Flussufers, die die Bee-Eater als Nester benutzen. Unser Bootsführer ist sehr bemüht, uns die Flora und Fauna nahe zu bringen.
Wir müssen nicht zum Ausgangspunkt zurück, da Chimney uns unterwegs „aufpickt“. Eine gute halbe Stunde Fahrt zur Campingsite und nach dem Duschen steht unser letztes gemeinsames Abendbrot zum Verzehr bereit. Obwohl traurig, weil die Rundreise zu Ende geht, haben wir trotzdem viel zu lachen und lassen den Abend mit reichlich Amarula, Weißwein und Gin bis 22:30 h ausklingen.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #26
Dienstag, 07.10. 2008 Chobe River Front – Livingstone
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Chica und Enock. An der Riverfront herrscht schon viel Autoverkehr. Die letzten Tiere, die wir in ihrer natürlichen Umgebung beobachten dürfen, sind ein Schakal, Pferdeantilopen, Pukus, Hippos, Krokodile, Hyäne und Geier. Leider sehen wir auch eine tote Giraffe und einen Elefanten, den bald das zeitliche segnen wird, da er Mühe hat, sich auf den Beinen zu halten.:(
Dieser traurige Anblick erschwert uns zusätzlich den Abschied. Schon um 08:30 h sind wir am Flughafen von Kasane, wo wir auf den Transfer für Gabi und Frank warten, der für 09:00 h vorgesehen ist. Wir anderen sollen von Chimney direkt bis zur Fähre nach Sambia gebracht werden. Ich sehe mich ein bisschen im Flughafengebäude um, amüsiere mich über die Flugtafel, nach der fünfmal die Woche eine Maschine aus Gaborone ankommt und abgeht. An zwei Tagen finden keine Flugbewegungen statt. Als der Transfer für die beiden kommt, wird deren Gepäck verladen, dann heißt es, wir anderen sollen auch mitfahren, also auch unserer Gepäck wird umgeladen, bis dann jedoch festgestellt wird, dass der Platz nicht für das gesamte Gepäck ausreicht. 🤪
Also muss Chimney doch mit zur Fähre fahren, wo wir gegen 09:50 h ankommen. An der Fähre steht eine lange Lkw-Schlange. Lt. Chimneys Einschätzung müssen die Lkw-Fahrer bis zu zwei Wochen auf ihre Fähre warten. Wir setzen mit einer kleineren Fähre über. Auf der sambischen Seite werden wir von zwei Mitarbeitern der Firma Thomson Transport in Empfang genommen. Die Schweden hat er nicht auf der Liste, da es auch ein anderes Unternehmen sein soll, aber nach diversen Telefonaten werden sie mitgenommen. Als Service bekamen wir gleich eine Flasche stilles Wasser. Die Einreise nach Sambia dauerte ca. eine halbe Stunde, aber wegen einem weiteren deutschem Pärchen müssen wir etwas warten, ehe wir Richtung Livingstone fahren können.
Den Bericht von unserem Aufenthalt in Livingstone könnt ihr hier nachlesen
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2009
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #27
engelstrompete schrieb:
Hallo Chrissi,
tol, Deinen Bericht, wann sehen wir die Löwenbilder ?
Lieben Gruß auch an Christian von uns aus dem kaltem Bayern
Danke für dein Lob, dafür nur für dich ein Löwe (wobei andere Foris schönere zu bieten haben)
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #28
Fazit:
Als Vorteil empfanden wir, dass uns viele Hintergrundinformationen gegeben wurden, die man so nicht in Reiseführern findet. Wir haben es genossen, dass man sich nicht um die Essenszubereitung kümmern muss (so abwechslungsreich essen wir, wenn wir uns auf unseren Reisen selbst verpflegen, nicht) und sich chauffieren lassen kann. Ganz klarer Nachteil war, dass man bei den Tierbeobachtungen nicht solange bleiben kann, wie es einem passt. Gerne hätten wir mal vermeintlich unspektakuläre Tiere wie Zebras oder auch die diversen Vogelarten länger beobachtet. Dennoch haben wir es nicht bereut, Botswana mit einer kleinen Gruppe bereist zu haben.

Ob wir beim nächsten Mal auf eigene Faust fahren würden? Von meiner Seite aus auf jeden Fall, auch wenn die Übernachtung im Dachzelt gegenüber den Feldbetten natürlich noch einmal eine Umstellung wäre. Bei der Routenplanung würde ich – soweit es im Vorfeld abzuschätzen ist – darauf achten, dass keine zu extremen Strecken(-verhältnisse) wie z.B. Tiefsand oder tiefe Flussdurchfahrten zu bewältigen sind. Aus meiner bisherigen Erfahrung würde ich die Strecke zwischen Maun und Kasane durch Moremi und an der Chobe Riverfront in der Trockenzeit als für uns machbar bezeichnen. Christian ist noch nicht ganz so zuversichtlich wie ich, was den Allradantrieb betrifft. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er für diesen Part die Hauptlast trägt, während meine Hauptverantwortung mehr im organisatorischen Bereich liegt. Aber ich bin zuversichtlich, ihn mit meinem weiblichen Charme dazu überreden zu können, schließlich war für ihn selbst eine geführte Botswanareise nicht wirklich vorstellbar… 😉


und zum Schluss noch mal extra für Cécile
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
4'451 Beiträge · seit 200812. Jan. 2009 · #29
Hallo Chrisie,
ja der ist ja der Wahnsinn, wie nah warst Du denn an den drann ?
Ein tolles Tier. Eine coole Frisur!
LG
Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
23 Beiträge · seit 200812. Jan. 2009 · #30
Hallo Chrissie.
Rein zufällig bin ich auf deinen Botswana-Bericht gestossen. Nachdem ich die ersten Abschnitte überflogen habe - allerdings nur diagonal, die knapp bemessene Zeit! - kann ich nur feststellen, dass dieser Bericht genauso interessant geschrieben ist wie die beiden anderen! Ist es vermessen, wenn ich mich jetzt schon auf die DVD freue?
Einen schönen Abend noch
Caprivi
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #31
engelstrompete schrieb:
Hallo Chrisie,
ja der ist ja der Wahnsinn, wie nah warst Du denn an den drann ?
Ein tolles Tier. Eine coole Frisur!
LG
Cécile
Ziemlich nah,vielleicht max. 5 m, haben ja leider kein Teleobjektiv.

P.S: Der Link zum Bericht bei den VicFalls wurde von mir berichtigt
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
2'462 Beiträge · seit 200613. Jan. 2009 · #32
Liebe Chrissie,

vielen Dank für den wunderbaren Abend gestern, den ich mit Deinem Bericht verbracht habe. Zu schade, dass Eure Kamera mackt, aber Eure Fotos sind sooooo schön!

Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
147 Beiträge · seit 200914. Jan. 2009 · #33
Chrissie,

wie schaut es generell aus mit den Tieren in der Nacht wenn man im Zelt schlaft?
Ich denke da an die großen Katzen und Elefantebullen?

groß mike
2'732 Beiträge · seit 200614. Jan. 2009 · #34
wie schaut es generell aus mit den Tieren in der Nacht wenn man im Zelt schlaft?
Ich denke da an die Elefantebullen?
Keine Panik! Denen ist es in deinem Zelt viel zu eng 😄
wie schaut es generell aus mit den Tieren in der Nacht wenn man im Zelt schlaft?
Ich denke da an die großen Katzen?
Deshalb solltest du niemals bei offenem Zelt schlafen. Offen, damit meine ich Reisverschluss offen. Die Moskitonetze sind keine Problem.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
45 Beiträge · seit 200814. Jan. 2009 · #35
Hallo, bin gespannt auf die Fortsetzung! Über welches Reisebüro hast Du gebucht? VG Bianka.
0
5'479 Beiträge · seit 200914. Jan. 2009 · #36
mike16 schrieb:
Chrissie,

wie schaut es generell aus mit den Tieren in der Nacht wenn man im Zelt schlaft?
Ich denke da an die großen Katzen und Elefantebullen?

groß mike
In Savuti und Moremi ist der Tierbesuch im Camp so gut wie garantiert.

So hat z.B. in Savuti ein Elefant mit seinem Rüssel unser Zelt abgetastet, während wir darin lagen und in Moremi mussten wir eine Hyäne aus unserem Kofferraum jagen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200615. Jan. 2009 · #37
Caprivi schrieb:
Hallo Chrissie.

Rein zufällig bin ich auf deinen Botswana-Bericht gestossen. Nachdem ich die ersten Abschnitte überflogen habe - allerdings nur diagonal, die knapp bemessene Zeit! - kann ich nur feststellen, dass dieser Bericht genauso interessant geschrieben ist wie die beiden anderen! Ist es vermessen, wenn ich mich jetzt schon auf die DVD freue?

Einen schönen Abend noch

Caprivi
Wenn ihr alle so nett fragt, werde ich mich wahrscheinlich breit schlagen lassen.😜 Ich möchte aber nicht, dass unsere DVD hinterher mit der von Rebecca verglichen wird, denn da können wir nicht mithalten.


Sanne schrieb:
Liebe Chrissie,

vielen Dank für den wunderbaren Abend gestern, den ich mit Deinem Bericht verbracht habe. Zu schade, dass Eure Kamera mackt, aber Eure Fotos sind sooooo schön!

Liebe Grüße

Sanne
Ich freue mich immer über Feedback, aber natürlich besonders über positives.😁



mike16 schrieb:
Chrissie,

wie schaut es generell aus mit den Tieren in der Nacht wenn man im Zelt schlaft?

Ich denke da an die großen Katzen und Elefantebullen?

groß mike
Wie schon geschrieben wurde, ist nachts immer der Zugang zum Zelt zu schließen. Uns hat zB im CKGR ein Leo nachts besucht, der aber nur am nicht mehr vorhandenen Wasser in unseren Waschbecken interessiert war.

glockenfrosch schrieb:
Hallo, bin gespannt auf die Fortsetzung! Über welches Reisebüro hast Du gebucht? VG Bianka.
Na, da hast du wohl meinen Bericht nicht genau gelesen 😉 . Unsere Reise war mit dem Besuch der VicFalls zu Ende, hier noch mal der Link zu den letzten zwei Tagen:

Livingstone

Gebucht haben wir über Abendsonne Afrika.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
766 Beiträge · seit 200715. Jan. 2009 · #38
Hallo chrissie,

habe mir deine Berichte ausgedruckt und heute nachmittag in aller Ruhe gegönnt - super schön geschrieben!

Ganz lieben Dank!

Vorfreude auf Botswana/Namibia im Mai ist gewachsen 😉

Lieben Gruß
Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200618. Juli 2011 · #39
Auch diesem Reisebericht (Botswana und VicFalls)habe ich nun für euch im PDF-Format. Die PDF-Version ist zT etwas ausführlicher als der Bericht im Forum.
📎 BotswanaundVicFalls.pdf
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2011