Was ist Deine Motivation, Yoshikawa?

145 Antworten · 27,8k Aufrufe · gestartet 20. Juli 2008 von Volker
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281 Beiträge · seit 200628. Juli 2008 · #81
Die Idee mit dem "Brunnenbau e.V." halte ich für elemantar.

1. Dadurch wird die ganze Angelegenheit für jeden durchschaubar. Geldeinsammeln im Forum durch ein Forumsmitglied wäre nicht angemessen.

2. Der Geldfluss wird von einem Schatzmeister beaufsichtigt und verantwortet.

3. Die steuerliche Absetzbarkeit der Spenden wird erst dadurch möglich. Größere Spenden dürfte man nur bekommen, wenn sie steuerlich absetzbar sind. Und wenn das Brunnen - Gerät richtig teuer ist, dürfte es mit Kleinspenden von 10 Euro nicht getan sein. Bis ein e. V. die Erlaubnis für steuerliche Absetzbarkeit erreicht, dauert es einen etwas längeren Zeitraum. Also einfach e. V. gründen und dann ist die steuerliche Absetzbarkeit gegeben, das geht nicht. Vorlauf meiner Meinung nach mindestens 1/2 - 1 Jahr. Aber hier bedarf es jemand, der Zeit hat oder Experte ist.

4. Ein solches Projekt bedarf eines Projektmanagments. Es reicht nicht, einfach vor Ort zu sein und irgendeine Gerätschaft mitzuschleifen. Es bedarf sicherlich Genehmigungen diverser Art, wer soll später das ganze warten und in Gang halten ? Fragen über Fragen...eben deshalb Projektmanagment. Und am Anfang muss ein Finanzierungsplan stehen...

5. Wie schon von Volker mitgeteilt: Wir bleiben bei unserer Zusage mit sponsoring. Flug und Allradwagen, ohne zeitlichen Druck, denn der wäre kontraproduktiv.

6. In Windhoek gibt es einen Rotary Club, und dort ist Herr Finkedey ein Brunnenexperte. Ich habe mit ihm vor ein paar Jahren das Projekt "Buschmann - Schule" im Caprivi realisiert. Wenn jemand von Euch vor Ort ist, dann kann er mal den Kontakt wiederherstellen. Herr Finkedey war damals super eifrig und engagiert, und ich hoffe, dass er sich guter Gesundheit erfreut. Wenn also jemand seine Telefon - Nummer herausfindet, dann mir bitte mitteilen - ich stelle gerne den Kontakt zu diesem ausgewiesenenj Fachmann her.


Auch Idealismus bedarf eines Managments - sonst gehts schief.
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2008
323 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #82
Der Thread hat ja eine interessante Entwicklung. Meint Ihr nicht, dass man mit einem eigenen e.V etwas übertreibt? Vorschlag: Sucht Euch eine Kirchengemeinde in D oder CH, die das Projekt gut findet, spendet dorthin (dann klappt es auch mit der Spendenquittung) und die transferieren dann das Geld über die kirchlichen Kanäle (ohne Gebühren) auf das Verbindungskonto in Namibia. Das könnte dann dort die z.B. die evangelische Kirchengemeinde in Windhoek sein. Ich bin sicher, die helfen gerne weiter.

So funktioniert es bei mir schon seit Jahren mit einer katholischen Kirchengemeinde, die verbindungen nach Kenia pflegt.

Gruß
Wolfgang
Gast28. Juli 2008 · #83
Hallo,Joerg schrieb:
Meinst du dass man sooo viel meht Spenden bekommen wuerde wenn sie steuerlich absetzbar sind???
Je nach persönlichem Grenzsteuersatz 15-45% der Spende vom Finanzamt erstattet zu bekommen, ist nicht unattraktiv. Oder umgedreht: wenn man 100 EUR wirklich Spenden möchte, kann man bei 45% Grenzsteuersatz 180 EUR spenden. 80 EUR gibt es vom Finanzamt zurück (bei 20% der Einkünfte gibt es eine Deckelung bezüglich der Abzugsfähigkeit von Spenden).

Und wie Holger schon schrieb: Einer Privatperson Geld zu überweisen, finden viele nicht sonderlich transparent. Bei einem e.V. mit anerkannter Gemeinnützigkeit könnte die Spendenbereitschaft schon steigen. Ich weiß aber auch nicht, wie lange es dauert, einen Verein zu realisieren und vom Finanzamt vorläufig Gemeinnützigkeit attestiert zu bekommen.

Beste Grüße

Guido
527 Beiträge · seit 200628. Juli 2008 · #84
1. Für die Gründung eines eingetragenen Vereines sind sieben Mitglieder erforderlich. Diese Mitgliede müssen zuvor in einer Gründungsversammlung eine Satzung erarbeitet und einen Vorstand gewählt haben. Mit dieser Satzung gehen alle Vorstandsmitglieder dann zum Notar und lassen ihre Unterschriften notariell beurkunden. Kosten für den Notar unter €100,-. Damit wird der Verein dann durch den Notar beim Amtsgericht - Registergericht - eingetragen und ist fortan juristische Person, also rechtsfähig. Die Eintragung dürfte recht schnell über die Bühne gehen.

2. Eine Alternative wäre ein nicht eingetragener Verein. Dieser ist, wie der Name schon sagt, nicht in das Vereinsregister eingetragen, also unbürokratischer. Er gleicht daher eher eine BGB-Gesellschaft (GbR).

4. Ich empfehle allerdings bei einer Neugründung aus Haftungsgründen dringend einen eingetragenen Verein!

4. Den Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit stellt dann der Vorstand. Dauer der Bearbeitung hängt stark von der Auslastung des zuständigen Finanzamtes ab und ist somit von hier aus überhaupt nicht einschätzbar. In Ballungsräumen sind mehrere Monate durchaus denkbar.
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2008
Themenstarter2'612 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #85
Hallo zusammen,

ihr überrollt mich mit all Euren Ideen und Anregungen - aber ich sehe das als sehr gutes Zeichen 🙂

Was mit bitterem Ernst begann, dann in Spass (für mich mit ernstem Hintergrund - aber das wusstet Ihr nicht) abdriftete, sollten wir jetzt auf solide Beine stellen.

Ich halte wie Viele von Euch einen Verein fast schon als Grundvoraussetzung. Ich würde mir auch nicht unbedingt etwas spenden, außerdem bedarf es bei solch einer Aktion einer klaren Transparenz. Ob wir dafür einen eigenen Verein gründen oder uns an einen bestehenden anhängen, möchte ich erst einmal offen halten. Ich habe einige Kontakte in die Richtung, aber das müsste ich mit denen abklären. So ganz ohne Gegenleistung werden wir sicherlich nicht Spendenquittungen bekommen, denke ich mal. Da kommt es auf die Bedingungen der Gegenseite an.

Holger, Deine Idee mit der separaten Domain finde ich sehr passend, wir sollten das mal mit Chrigu abklären. Ich habe da eine Idee im Hinterkopf, mit der man vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann - aber ich möchte nicht über ungelegte Eier reden.

Klar ist für mich eins: ich kann und will das nicht alleine stemmen, sehe aber auch schon einige fleißige MitstreiterInnen - da sehe ich rosarot 🙂

Ich muss jetzt erst einmal ins Büro - die wollen auch noch meine Arbeitskraft - und melde mich vermutlich heute abend nochmal etwas ausführlicher.

Vielen Dank schon jetzt für Eure Hilfe.

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2008
982 Beiträge · seit 200628. Juli 2008 · #86
So ganz ohne Gegenleistung werden wir sicherlich nicht Spendenquittungen bekommen, denke ich mal. Da kommt es auf die Bedingungen der Gegenseite an.
Bedingungen? Vergiss es 🙂
Holger, Deine Idee mit der separaten Domain finde ich sehr passend, wir sollten das mal mit Chrigu abklären. Ich habe da eine Idee im Hinterkopf, mit der man vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann
Sollte es ein eigener Verein werden, sollte der eine entsprechende Informationsseite bekommen. Ich halte nichts davon, zu viele Dinge zu vermischen. Einzige Ausnahme: dieses Forum. Da die Idee hier geboren wurde und die Mitglieder DIESES Forums beteiligt sind, könnte ich mir vorstellen, das Forum entsprechend als Informationsbasis zu nutzen. Das muss allerdings Chrigu anbieten 🙂
Follow me on Twitter. Kontaktiere mich per Facebook Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika: http://travel-pictures.net
Themenstarter2'612 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #87
holger schrieb:
Sollte es ein eigener Verein werden, sollte der eine entsprechende Informationsseite bekommen. Ich halte nichts davon, zu viele Dinge zu vermischen. Einzige Ausnahme: dieses Forum. Da die Idee hier geboren wurde und die Mitglieder DIESES Forums beteiligt sind, könnte ich mir vorstellen, das Forum entsprechend als Informationsbasis zu nutzen. Das muss allerdings Chrigu anbieten 🙂
d'accord - ich konnte Chrigu heute morgen aber noch nicht telefonisch erreichen - er sollte sozusagen den first pick haben, nach all dem Ärger hier 🙂
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2008
189 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #88
Hallo zusammen,

ich verfolge seit geraumer Zeit diesen Tread, spannend was einer Idee folgt und finde die Umsetzung super.

gebe hiermit auch noch etwas dazu:

Aus der Satzung muss eindeutig hervor gehen, dass es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt. Zeitgleich mit der Registereintragung wird die Gemeinnützigkeit mittels Satzung beim Finanzamt beantragt. So seid ihr auch von den Gebühren befreit.
Erst danach darf das Spendenkonto eröffnet werden - mit der Urkunde der Registereintragung.

Eine Möglichkeit wäre um das alles zu umgehen, dass ihr euch mit der deutsch-namibischen Gesellschaft in Verbindung setzt und euer Anliegen mitteilt.
Ich weiß, dass sie in einigen Fällen als "Mittelsmann" fungieren und Spendenbescheinigungen ausstellen.

Let´s go on

Grüße vom Bodensee

Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern. www.namibiakids.com Gebt Rassismus keine Chance!
982 Beiträge · seit 200628. Juli 2008 · #89
Hallo Traudel,

die Idee ist grundsätzlich gut, einen bestehenden Verein als Mittelsmann zu nutzen, wenn es um irgendwelche Spendenquittungen alleine ginge.

Es geht aber auch wie oben beschrieben darum, die Einnahmen transparent zu halten. Im Idealfall kommen etliche Tausend Euro zusammen und bevor die irgendwo versickern, sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.


Grüße,

Holger
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zuletzt bearbeitet 28. Juli 2008
189 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #90
holger schrieb:
Hallo Traudel,

Es geht aber auch wie oben beschrieben darum, die Einnahmen transparent zu halten. Im Idealfall kommen etliche Tausend Euro zusammen und bevor die irgendwo versickern, sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.
Hallo Holger,

vollkommen richtig - nur eine Transparenz motiviert die Spender.
Weiß ich aus eigener Erfahrung.

LG Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern. www.namibiakids.com Gebt Rassismus keine Chance!
Themenstarter2'612 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #91
Elli13 schrieb:
Einen Anwalt in der Forumsgemeinde haben wir ja grad in Namibia 'rumreisen', vielleicht hört er von unserem Projekt...
Der Heuchef - gehe mal davon aus, dass es sich um ihn handelt - ist aber eher destruktiv ausgerichtet, wickelt ab, was nicht mehr funktioniert, oder 😉 Aber vielleicht kennt er noch ein paar alte Kumpels aus dem Studium, die uns helfen können.

Wir haben Doch noch einen anderen Rechtsakrobaten hier im Forum, vielleicht hat der auch mehr als Scheidungen drauf, gell philipk 😉
Volker, du bist ja bald unten und wirst deine Sinne offen haben, wie ich dich kenne 😉
Spannend, spannend..

klar, immer auf der Suche nach dem billigsten Savanna und einer handbreit schotter unter mindestens zwei rädern 🤩 🤩 🤩
Bye bye Forum
982 Beiträge · seit 200628. Juli 2008 · #92
Der Umfang hat sich ja auch um einiges vergrößert. War das Ziel zunächst, EINEN Brunnen zu bauen, sind inzwischen Ideen entstanden, einen Bohrer zu kaufen. Daraus kann man schließen, dass es nicht bei einem Brunnen bleiben wird. Mit anderen Worten: die gesamte Logistikkette muss geplant und überwacht werden. Welche Schritte sind notwendig, um einen Brunnen zu bohren und der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, angefangen von dem Finden von geeigneten Bohrhstellen, den amtl. Genehmigungen, der Bohrung, der Inbetriebnahme, den Wasseranalysen und der Übergabe. Danach kommen Einweisung der Nutzer und Wartungsarbeiten und - nicht zu vergessen - der regelmäßigen Kontrolle. Besonders herausfordernd ist, dass dies eine internationale Geschichte ist. Die meisten hier im Forum leben in Europa. Da diese Logistik komplett in Namibia läuft, werden entsprechende Implementations- und Kontrollinstanzen dort unten installiert werden müssen. Das sind nur ein paar Ansätze. Ich bin sicher, dass jede einzelne Aufgabe noch viele Verästelungen hervorbringt, wenn man das Ganze in einem MindMap darstellen wollte.

Aus meiner Sicht kann man das nicht über einen anderen gemeinnützigen Verein abfackeln (lassen), auf den wir nur aufspringen.

Es sei denn, wir (das Forum) beschränkt sich darauf, Geld zu sammeln und einer etablierten Hilfsorganisation den "Auftrag" zu geben, zweckgebunden einen Brunnen zu bohren. Aber wo bleibt da der Spaß? Ich finde es gerade spannend, nicht nur das Portemonnaie aufzumachen, ein Scheinchen herauszuholen und sich wieder ins bequeme Sofa fallen zu lassen.

Es mag sicherlich sein, dass bei der Projektplanung der Punkt kommt, wo es einfach nicht mehr weiter geht (aus welchen Gründen auch immer), aber ich denke, es wäre sträflich, wenn wir es nicht versuchen, auch wenn der Realisierungszeitpunkt > 1 Jahr ist.
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zuletzt bearbeitet 28. Juli 2008
Themenstarter2'612 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #93
welwitch schrieb:
holger schrieb:
Hallo Traudel,

Es geht aber auch wie oben beschrieben darum, die Einnahmen transparent zu halten. Im Idealfall kommen etliche Tausend Euro zusammen und bevor die irgendwo versickern, sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.
Hallo Holger,

vollkommen richtig - nur eine Transparenz motiviert die Spender.
Weiß ich aus eigener Erfahrung.

LG Traudel
shit, muss eigentlich was Sinnvolles für meinen Arbeitgeber schaffen - will den Punkt nur kurz aufgreifen:

Transparenz sehe ich u.a. dadurch gewährleistet, dass wir uns das ggf. vor Ort anschauen können. Vielleicht können wir daraus einen eigenen Blog machen, in dem Leute aus dem Forum, die sich das angeschaut haben - und auch Fotos machen (mal was anderes als Löwen, Elefanten, Dünen) - dann berichten können.

Und was Prüfung/Transparenz der Finanzen anbetrifft: das sollte kein großes Ding sein, sähe kein Problem damit, den Kontostand den Spendern über Passwortzugang zu ermöglichen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass so etwas wie ein Spendenbarometer auch unheimlich motivierend wirkt. Beispiel: ein Kollege aus London ist zum ersten Mal Marathon in der City gelaufen und hat für seinen Einsatz Geld für die Alzheimer Society bei Freunden und Arbeitskollegen gesammelt, das lief über eine Online-Plattform. Es kamen in zwei Monaten mehr als EUR 7.000 zusammen.

Daraus die nächste Idee: ich bin zwar kein Marathonmann - man müsste anschließend die Straßen neu teeren - aber könnte mir vorstellen, Skifahren mit einem guten Zweck zu verbinden. Es gibt immer mehr Skigebiete in den Alpen, wo man die gefahrenen Kilometer per Key Card aufzeichnen lassen kann und per Internet nachvollziehen kann. Ich würde sogar meine Pausen verkürzen, damit ordentlich Tageskilometer zusammen kommen 😉 Für jeden gelaufenen Kilometer gibt es quasi ein Kilometergeld. Vielleicht gibt es hier FoMis, die sagen, prima Idee, machen wir irgendwie mit.

So, "spinnt" mal weiter, ich werde mal heute abend versuchen, die Dinge zu "sortieren". Brainstormen finde ich klasse, da kommt manchmal richtig was Gutes raus 😉

Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter2'612 Beiträge · seit 200728. Juli 2008 · #94
holger schrieb:
Der Umfang hat sich ja auch um einiges vergrößert. War das Ziel zunächst, EINEN Brunnen zu bauen, sind inzwischen Ideen entstanden, einen Bohrer zu kaufen. Daraus kann man schließen, dass es nicht bei einem Brunnen bleiben wird. Mit anderen Worten: die gesamte Logistikkette muss geplant und überwacht werden. Welche Schritte sind notwendig, um einen Brunnen zu bohren und der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, angefangen von dem Finden von geeigneten Bohrhstellen, den amtl. Genehmigungen, der Bohrung, der Inbetriebnahme, den Wasseranalysen und der Übergabe. Danach kommen Einweisung der Nutzer und Wartungsarbeiten und - nicht zu vergessen - der regelmäßigen Kontrolle. Besonders herausfordernd ist, dass dies eine internationale Geschichte ist. Die meisten hier im Forum leben in Europa. Da diese Logistik komplett in Namibia läuft, werden entsprechende Implementations- und Kontrollinstanzen dort unten installiert werden müssen.
Ich könnte temporär meine Hilfe vor Ort anbieten, plane ab Mitte nächsten Jahres ein Sabbatical im südlichen Afrika mit Zielsetzung caritativer Arbeit. Da bin ich für einige Dinge offen.
Das sind nur ein paar Ansätze. Ich bin sicher, dass jede einzelne Aufgabe noch viele Verästelungen hervorbringt, wenn man das Ganze in einem MindMap darstellen wollte.

Aus meiner Sicht kann man das nicht über einen anderen gemeinnützigen Verein abfackeln (lassen), auf den wir nur aufspringen.

Es sei denn, wir (das Forum) beschränkt sich darauf, Geld zu sammeln und einer etablierten Hilfsorganisation den "Auftrag" zu geben, zweckgebunden einen Brunnen zu bohren. Aber wo bleibt da der Spaß? Ich finde es gerade spannend, nicht nur das Portemonnaie aufzumachen, ein Scheinchen herauszuholen und sich wieder ins bequeme Sofa fallen zu lassen.
Ein wesentlicher Punkt für meine "persönliche" Motivation...
Es mag sicherlich sein, dass bei der Projektplanung der Punkt kommt, wo es einfach nicht mehr weiter geht (aus welchen Gründen auch immer)
Sprichst Du aus Deinen Erfahrungen im Job 😉 Könnten sich mit meinen decken, deswegen hasse ich eigentlich Projektpläne, habe zuviele Projekte scheitern sehen. Das lag aber eher daran, dass die Interessen der Beteiligten auseinander liefen, die Gefahr sehe ich hier weniger 🙂
aber ich denke, es wäre sträflich, wenn wir es nicht versuchen, auch wenn der Realisierungszeitpunkt > 1 Jahr ist.
Yes
Bye bye Forum
1'490 Beiträge · seit 200628. Juli 2008 · #95
Hallo Zusammen,

ich find's echt klasse wohin sich der Thread hier entwickelt.

Vielleicht helfen euch diese Links weiter:

http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2007/12/06/mach-mit-spende-einen-brunnen-fuer-kambodscha/

http://www.sodi.de/projects_regions.php?reg=3

Viel Glück,
Gruß helen
Blog Namibia 2026 Blog Namibia 2025 Blog Namibia 2024 Blog Namibia 2023 Blog Namibia 2022 September 2019 "Vier Mädels unterwegs in Namibia" Herbst 2017 - 86 Tage Namibia Meine Reisen: Namibia 2002, 2006, 2007, 2009, 2011, 2013, 2014 und 2016, Blog Namibia 2016 Wirklich können, können nur die, die tun
Themenstarter2'612 Beiträge · seit 200729. Juli 2008 · #96
Hallo zusammen,

Eigentlich wollte ich heute abend die bisher aufgeworfenen Punkte zusammen tragen und hier einstellen. Allerdings bin ich nicht dazu gekommen, werde mich morgen abend damit auseinander setzen.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter2'612 Beiträge · seit 200729. Juli 2008 · #98
Hallo,

ich habe gestern mit Chrigu gesprochen. Er unterstützt das Vorhaben, schlägt aber ebenfalls vor, eine eigene Domain zu reservieren.

Was haltet ihr von folgenden Vorschlägen:

brunnen-fuer-afrika.xxx (sind noch alle Endungen frei)

oder allgemeiner

hilfe-fuer-afrika.xxx( .de ist leider schon vergeben?

Grüße,

Volker
Bye bye Forum
982 Beiträge · seit 200629. Juli 2008 · #99
aus meiner Sicht finde ich, dass wir das Ganze nicht von vorne herein ZU groß aufziehen sollten. Erst war es ein Brunnen, jetzt sind es schon mehrere. Aus meiner Sicht sollten wir es erst einmal dabei belassen und schauen, wie weit wir kommen. Das später auf weitere Projekte zu erweitern ist immer noch möglich.
Follow me on Twitter. Kontaktiere mich per Facebook Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika: http://travel-pictures.net
1'490 Beiträge · seit 200629. Juli 2008 · #100
Hallo,

ich habe zwar nicht die große Erfahrung in Hilfsprojekten, aber meiner Meinung nach, wäre es besser erstmal klein anzufangen.

Es gibt schon Organisationen, die sich z.B. um Brunnenprojekte kümmern. Warum können wir uns nicht erstmal hier anschließen? Und von den Erfahrungen und Kontakten profitieren?

Ich will euer Engagement nicht untergraben, aber ich sehe es wie Holger. Aus einem Brunnen wird gleich eine Domäne hilfe-fuer-afrika.xx Das erscheint mir persönlich etwas zu groß gegriffen.

Gruß helen
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