nachdem ich drüber geschlafen habe, glaube ich fast, das es besser gewesen wäre die Umbuchung auf den 27.07. anzunehmen und die geplante Route etwas umzustellen. Von der geplanten Zeit in Namibia wären lt. einem früheren Post von dir dann immer noch 2 Wochen übrig gewesen und ihr hättet für das an LTU gezahlte Geld eine Leistung erhalten.
2 Wochen reichen nicht für alles in Namibia, sind aber lang genug für die Highlights und um sich mit dem virus namibiensis zu infizieren.
Gruß, thomas
Achim G.294 Beiträge · seit 200722. Juli 2007 · #22
In diesem speziellen Fall ist wohl das ganze Pech zusammengekommen, dass man haben konnte:-(
Die Problematik im Bezug von Schadenersatz/Wetterbedingungen ist ja schon mehrfach angesprochen worden. Die "Schuld" an dieser sehr unglücklichen Geschichte, Air Berlin oder LTU zuzuweisen halte ich für nicht gerechtfertig.
Das wohl die sicherheitstechnischen Überlegungen bei Air Berin ausschlaggebend gewesen scheint mir hier unstrittig. Insofern kann es doch nur die richtige Entscheidung gewesen sein, denn wer möchte schon wider besseren Wissens seitens der Verantwortlichen einen "Risikoflug" verantworten?
Ich persönlich begrüße es immer, wenn ein Flug -soweit die technischen und wetterbedingten Voraussetzungen gegeben sind- pünktlich startet. In der Vergangenheit war das bei unseren Flügen mit der LTU auch immer der Fall. Das es bei dieser unglücklichen Geschichte euch und viele andere getroffen hat, ist sehr bedauerlich. In wie weit dort "organisatorische" und/oder technische Zeitfenster eine Rolle spielten, kann ich nicht beurteilen.
Den "Schuldigen" hier auszumachen, wird wohl nicht ganz einfach sein, weil der Faktor Wetter den ganzen Zeitplan durcheinander gewirbelt hat. Ich persönlich kann bei keinen der 3 Beteiligten (Passagiere/Air B./LTU) eine Schuld erkennen.
TITiburonThemenstarter31 Beiträge · seit 200622. Juli 2007 · #23
Hallo,
vielen Dank für die Antworten. Jetzt nach der ersten Nacht sind wir noch wie benebelt. Das mt dem schlechten Wetter nehme ich nicht so hin. Unsere Air Berlin Maschine durfte in Nürnberg nicht starten, daß wuste Air Berlin mit Sicherheit. Wir haben daher drei Stunden in Hamburg gewartet. Warum hat man uns nicht auf eine z.B. Lufthansa Maschine umgebucht die nach München geflogen sind? Wie gesagt um 21:00Uhr der Start in Hamburg mit einer Flugzeit von einer Stunde nach Ansage vom Piloten. Ich fliege öfters dienstlich HH-München und die normale Flugzeit beträgt 1h 20min. Hatte es schön öfters das Aufgrund von Verspätungen die 20 min aufgeholt werden. Also landeten wir ca. 22:10 in München mit der Nachricht guten Weiterflug nach Windhoek und Abholung am Gate durch einen Mitarbeiter von Air Berlin. Der Ausstieg dauert ein paar Minuten aber keine Abholung in Sicht. Gegen 22:25Uhr haben wir den Gate B15 auf eigene Faust gefunden. Wir mussten einen BGS Beamten heran klingeln das wir durch die Passkontrolle kamen. Auch das hatten wir relativ schnell erledigt und standen ca. 22:30 Uhr vor verschlossenen Türen zum Einstieg in die Maschine. Kein LTU Mitarbeiter war zu sehen nur die Maschine stand noch ca. 20 min vor unseren Augen. Dr reguläre Abflug wäre um 21:45 Uhr gewesen. Das sind 45 min Verspätung und wir saßen 3 h in Hamburg. Ich fasse es immer noch nicht und werde es ein lebenlang nicht fassen können.
Gruß Tiburon
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200722. Juli 2007 · #24
Au Backe, das ist ein Ding!!!! Ich fühle den Ärger und die Enttäuschung richtig mit!!!! Vor allen Dingen, da wir am 28.09 auch mit Air Berlin nach München und dann mit LTU weiter fliegen. Der Aufenthalt beträgt nur 1,5 Std. in München. Ursprünglich waren wir mit LTU gebucht- haben dann aber vor ein paar Wochen die Umstellung erhalten. Ich werde am Montag direkt unser Reisebüro anrufen und versuchen, ob ich nicht früher nach München fliegen kann, für alle Fälle!!!
Vor Jahren hatten wir einen Flug nach Zürich und dann ab da ging es dann weiter. Es war Winter und in Frankreich herrschte ein Schneechaos . Die französischen Passagiere wurden in Paris in einen Zug gesetzt und nach Zürich gebracht. Der Flug ab Zürich ging mit mehreren Std. Verspätung los, aber alle sind mitgeflogen. Leider gehen nicht alle Airlines so auf ihre Kunden ein.
Jambotessy 🙁 😠
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
wollt ihr nicht eventuell nochmal airberlin/ LTU kontaktieren und am 27; runterfliegen? das erscheint mir sinnvoller als ein komplett storno!
viele gruesse
uta
Achim G.294 Beiträge · seit 200722. Juli 2007 · #26
Jambotessy schrieb:
Vor allen Dingen, da wir am 28.09 auch mit Air Berlin nach München und dann mit LTU weiter fliegen. Der Aufenthalt beträgt nur 1,5 Std. in München. Ursprünglich waren wir mit LTU gebucht- haben dann aber vor ein paar Wochen die Umstellung erhalten. Ich werde am Montag direkt unser Reisebüro anrufen und versuchen, ob ich nicht früher nach München fliegen kann, für alle Fälle!!!
Jambotessy 🙁 😠
Das halte ich für eine hervorragende Idee!! 1,5 Std. sind sehr wenig (da muss nur mal ein Gepäckstück ohne Passagier an Bord sein...) und es ist auch völlig egal ob Air Berlin oder Air sonstwer...wenn man am Ende nicht mitfliegt, dann hat man selbst den Schaden.
die umsteugezeit wird je nach flughafen gerechnet. in den USA ist das teilweise nicht ausreichend (auch wegen dem gepaeck, dass man ja abholen muss), und es kann auch demnach nicht gebucht werden. bei "normalen" flughaefen sind 1.5 stunden mehr als ausreichend. man kann nicht jedes risiko abdecken!
also mir persönlich sind 1,5 std umsteigezeit zu wenig. ich will mich auch schon zu anfang meiner reise relaxen und nicht durch die airports hetzen um dem anschlußflug zu bekommen. lieber 'nen cappu trinken und mitreisede kennenlernen. aussdedem muss ich einem vorschreiber recht geben ist es ratsam immer eine airlines zu wählen die die destination täglich oder mehrmals täglich anfliegt. da ich auch während eines langstreckenflugs wert auf etwas komfort lege fliege ich auch nicht mit ltu sondern vergleiche auch die airlines in bezug auf sitzfreiheit und bordunterhaltung, denn nicht immer kann man auch im flieger schlafen. aus diesem grund benutze ich seit einigen jahren das drehkreuz dubai zum umsteigen. kostest zwar etwas zeit aber das ist es mir wert. und treurer ist die emirates auch nicht.ausserdem gehen die 4 std aufenthalt in dubai mit shoppen und dann in den irish pub um wie nix.
gruß norbert (ab 09.09 nach wdh von dus über dxb und jnb)
aus diesem grund benutze ich seit einigen jahren das drehkreuz dubai zum umsteigen. kostest zwar etwas zeit aber das ist es mir wert. und treurer ist die emirates auch nicht.ausserdem gehen die 4 std aufenthalt in dubai mit shoppen und dann in den irish pub um wie nix.
Das heißt Du bist mit Emirates über Dubei sehr zufrieden? Wir haben die gleiche Route ab Hamburg gebucht und waren etwas unsicher, ob das nicht eine zu große Tortur wird. Die Economy bei Emirates ist sicher mit das Beste, was man als Holzklasse überhaupt bekommen kann und deutlich besser als LTU und Air Namibia. Aber die Anreise dauert mit Aufenthalten halt ca. 20-23 Stunden. Bei LTU wären es nur ca. 11-14 Stunden.
hallo login37, ist alles halb so wild . wir fliegen ab DUS ca 6 std nach dxb, leider mit dem A330 da hat man nur ca 20 filme zur auswahl ab dxb nach jnb mit der B777 da hast du dann 40-50 filme zur auswahl bist aber ziemlich müde:(
der airport in dubai ist einfach toll und sehr günstiges shopping angebot falls du raucher bist 1 stange ab 11€ . kauf nix im deutschen duty free !! ein irish pub mit blick aufs die runway, wo man immer leute aus der ganzen welt kennen lernt. wenn du dich bei emirates im skywards club anmeldest( kost nix) sammelst du meilen und kannst als mitglied die sitzplätze vorreservieren.
beispiele fast aller airlies gibts bei "seatguru"
die EK in der touristen klasse ist wirklich spitze
Erika2'338 Beiträge · seit 200722. Juli 2007 · #33
Hallo
Ja, ja, die Fliegerei macht wirklich nicht immer Spass, zu diesem Thema kann ich auch noch ein ärgerliches Erlebnis mitteilen: Am Sonntag, 7. Dezember 2003 fuhren wir nach Zürich zum Flughafen, um wie jedes Jahr unseren 4 Monate langen Urlaub in Afrika anzutreten. Wir hatten seit vielen Jahren immer bei SAA gebucht und waren eigentlich stets zufrieden, aber dieses Mal gab es beim Einchecken grossen Aerger. Man erklärte uns, dass wir für Namibia ein Visum brauchten, weil das Ticket mehr als 3 Monate gültig sei. Man würde uns nicht einsteigen lassen und wir sollen zuerst ein Visum besorgen und am Dienstag wieder kommen oder mal bis Johannesburg fliegen und es von dort aus probieren. All unsere Argumente, dass wir das schon seit Jahren so machen, nützten nichts. Das seien neue Bestimmungen, hiess es. Aber wir liessen nicht locker. Wir gaben SAA die Schuld, weil wir nicht aufgeklärt wurden. Das Geld wurde ja auch genommen und das Ticket war überdies viel teurer als dasjenige, welches nur kurze Zeit gültig ist. Wir sagten auch, dass wir nur kurze Zeit in Namibia bleiben wollten und nicht die ganzen 4 Monate, wir hätten ein eigenes Auto und würden in verschiedenen Ländern rumreisen. Da die Zeit immer knapper wurde, fingen wir fast an zu randalieren, wir bestanden einfach darauf, einsteigen zu dürfen, da wir ja 2 schon lange zum Voraus bezahlte, gültige Tickets für diesem Abflugdatum vorweisen konnten. Nach langem Hin und Her und vielen bösen Worten von beiden Seiten, hielt man uns je einen Zettel vors Gesicht, auf welchem stand, dass wir im Falle einer Rückweisung auf dem Windhoeker Flughafen je U$ 5000.-- für die Rückschaffung zu bezahlen hätten. Da die Zeit langsam drängte, unterschrieben wir sofort und konnten dann endlich ins Flugzeug steigen. In Windhoek ging dann alles reibungslos, kein Mensch fragte uns nach dem Ticket und nach den 4 Monaten. Bei unserer Rückkehr in die Schweiz beschwerte ich mich dann bei SAA und bekam mit zwei Flaschen Wein die Antwort, dass das SAA-Personal in Zürich korrekt gehandelt habe.
Ein Jahr später (Dezember 04) standen wir wieder vor dem selben Problem, wir buchten schon im Sommer bei SAA 2 Tickets, welche wieder 4 Monate gültig waren. Unser Reisebüro fragte zur Sicherheit bei SAA nach, ob wir ein Visum bräuchten. Ja, sagte man, wir müssten eines vorweisen, wenn wir mitfliegen wollten. Aber leider war weder die Botschaft in Paris, noch in Deutschland bereit, uns eines auszustellen, da wir Schweizer Bürger seien, und dem zufolge kein Visum benötigten. Nun blieb uns nichts mehr anderes übrig, als ein Ticket zu Fr. 1000.-- nach Maun zu kaufen, welches wir dann als Beleg hätten vorweisen können, dass wir das Land nach kurzer Zeit wieder verlassen, falls man uns wieder nicht hätte einsteigen lassen wollen. Auch dieses Mal krähte in Windhoek kein Hahn nach unseren Ticket, die Einreise verlief abermals problemlos.
Nach diesen 2 ärgerlichen Erlebnissen entschlossen wir uns, nie mehr mit SAA zu fliegen, es war ja auch noch dazu gekommen, dass das Gepäck praktisch jedes Mal beim Hin- und Rückflug nicht dabei war. Einmal mussten wir gar 3 Tage darauf warten.
Seit 2005 fliegen wir ausschliesslich mit Air Namibia. Der Flug ist viel billiger, wir bleiben auch immer 4 Monate, und das war noch nie ein Problem. Das Gepäck war bis jetzt auch immer mitgekommen und wegen dem Sitzkomfort spielt es auch keine Rolle mehr, da sind alle Flugzeuge unbequem, egal mit wem man fliegt.
Erika2'338 Beiträge · seit 200722. Juli 2007 · #34
Hallo
Ja, ja, die Fliegerei macht wirklich nicht immer Spass, zu diesem Thema kann ich auch noch ein ärgerliches Erlebnis mitteilen: Am Sonntag, 7. Dezember 2003 fuhren wir nach Zürich zum Flughafen, um wie jedes Jahr unseren 4 Monate langen Urlaub in Afrika anzutreten. Wir hatten seit vielen Jahren immer bei SAA gebucht und waren eigentlich stets zufrieden, aber dieses Mal gab es beim Einchecken grossen Aerger. Man erklärte uns, dass wir für Namibia ein Visum brauchten, weil das Ticket mehr als 3 Monate gültig sei. Man würde uns nicht einsteigen lassen und wir sollen zuerst ein Visum besorgen und am Dienstag wieder kommen oder mal bis Johannesburg fliegen und es von dort aus probieren. All unsere Argumente, dass wir das schon seit Jahren so machen, nützten nichts. Das seien neue Bestimmungen, hiess es. Aber wir liessen nicht locker. Wir gaben SAA die Schuld, weil wir nicht aufgeklärt wurden. Das Geld wurde ja auch genommen und das Ticket war überdies viel teurer als dasjenige, welches nur kurze Zeit gültig ist. Wir sagten auch, dass wir nur kurze Zeit in Namibia bleiben wollten und nicht die ganzen 4 Monate, wir hätten ein eigenes Auto und würden in verschiedenen Ländern rumreisen. Da die Zeit immer knapper wurde, fingen wir fast an zu randalieren, wir bestanden einfach darauf, einsteigen zu dürfen, da wir ja 2 schon lange zum Voraus bezahlte, gültige Tickets für diesem Abflugdatum vorweisen konnten. Nach langem Hin und Her und vielen bösen Worten von beiden Seiten, hielt man uns je einen Zettel vors Gesicht, auf welchem stand, dass wir im Falle einer Rückweisung auf dem Windhoeker Flughafen je U$ 5000.-- für die Rückschaffung zu bezahlen hätten. Da die Zeit langsam drängte, unterschrieben wir sofort und konnten dann endlich ins Flugzeug steigen. In Windhoek ging dann alles reibungslos, kein Mensch fragte uns nach dem Ticket und nach den 4 Monaten. Bei unserer Rückkehr in die Schweiz beschwerte ich mich dann bei SAA und bekam mit zwei Flaschen Wein die Antwort, dass das SAA-Personal in Zürich korrekt gehandelt habe.
Ein Jahr später (Dezember 04) standen wir wieder vor dem selben Problem, wir buchten schon im Sommer bei SAA 2 Tickets, welche wieder 4 Monate gültig waren. Unser Reisebüro fragte zur Sicherheit bei SAA nach, ob wir ein Visum bräuchten. Ja, sagte man, wir müssten eines vorweisen, wenn wir mitfliegen wollten. Aber leider war weder die Botschaft in Paris, noch in Deutschland bereit, uns eines auszustellen, da wir Schweizer Bürger seien, und dem zufolge kein Visum benötigten. Nun blieb uns nichts mehr anderes übrig, als ein Ticket zu Fr. 1000.-- nach Maun zu kaufen, welches wir dann als Beleg hätten vorweisen können, dass wir das Land nach kurzer Zeit wieder verlassen, falls man uns wieder nicht hätte einsteigen lassen wollen. Auch dieses Mal krähte in Windhoek kein Hahn nach unseren Ticket, die Einreise verlief abermals problemlos.
Nach diesen 2 ärgerlichen Erlebnissen entschlossen wir uns, nie mehr mit SAA zu fliegen, es war ja auch noch dazu gekommen, dass das Gepäck praktisch jedes Mal beim Hin- und Rückflug nicht dabei war. Einmal mussten wir gar 3 Tage darauf warten.
Seit 2005 fliegen wir ausschliesslich mit Air Namibia. Der Flug ist viel billiger, wir bleiben auch immer 4 Monate, und das war noch nie ein Problem. Das Gepäck war bis jetzt auch immer mitgekommen und wegen dem Sitzkomfort spielt es auch keine Rolle mehr, da sind alle Flugzeuge unbequem, egal mit wem man fliegt.
Jetzt muss ich schon mal eine Lanze für SAA brechen. Wir sind bis jetzt immer nur mit SAA von Zürich aus geflogen und waren zufrieden. Es war nie überbucht, das Gepäck kam zur rechten Zeit an und das fliegende Personal war auch immer zuvorkommend. Na ja, über das Essen kann man streiten, aber das ist ja bei fast jeder Fluggesellschaft so. Leider hat SAA seine Flüge von Zürich aus seit April eingestellt. Aber so viel ich weiss, kauft SAA Plätze bei Swiss. Und das ist ja auch kein schlechter Tausch. Es ist halt schon immer ein Problem, wenn Einer sich strickt an die Vorschriften hält und der Andere sie ein bisschen lascher handhabt. Gisela
da möchte ich aus aktuellem Anlaß doch auch (mal wieder) was schreiben. Ich kann mir bestens vorstellen wie enttäuscht Ihr seid, es tut mir sehr leid. Bei unserer Namibia-Reise (April 2007) ging auf Hin- und Rückflug auch einiges schief. Airline: LTU. Information und Versorgung besch... (kann etwas besch... sein, was nicht vorhanden war?!)
Wir sind zwar glücklicherweise in Nam angekommen und unsere Reise war dafür um so besser, aber wir hatten 2 Tage Urlaubsverlust sowie Zusatzkosten. Das ist natürlich garnichts gegen Euer Drama.
Ich kann Euch leider hier nur den Tip geben mal auf folgender Adresse zu schauen (http://www.123recht.net/Fluggastrechte__a17845.html) und Euch, vielleicht gleich morgen am Montag, mit dem dort genannten Anwalt in Verbindung zu setzen.
Für mich war es der Internetfund schlechthin: er ist Berliner 😗 und auf Reiserecht spezialisiert... Er wirkte am Telefon auch sehr interessiert und konkret. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen, da es sich um ein "laufendes Verfahren" handelt.B) Aber er kann Euch bestimmt auf die Schnelle mitteilen, was zu tun ist und ob es evtl. doch noch sinnvoll ist die Reise anzutreten. Mal abgesehen von dem (dann stark verkürzten) Riesen-Erlebnis NAMIBIA.
Habt Ihr überhaupt was Schriftliches von einer Airline erhalten? Notiert Euch bitte schon mal (auch wenn's nochmal nervt und schmerzt) den genauen Ablauf und überlegt, ob Ihr Kontakt zu Zeugen habt (einige von den 21).
Soviel erstmal auf die Schnelle, ich drück Euch die Daumen. Gruß Andreas
Sowas kommt bei viel Wartezeit raus...😊<br><br>Post geändert von: fotoadventure, am: 22/07/2007 17:37
Hallo Tuberon, Es tut mir sehr leid, was Euch da widerfahren ist. Bestimmt sind Eure Enttäuschung und Wut noch nicht verraucht.Um aber zu diesem Ärger nicht auch noch allzugroße finanzielle Folgen hinzukommen zu lassen, erscheint es mir auch sehr wichtig, dass Ihr Euch schnellstmöglich anwaltliche Hilfe besorgt. Auch wenn hier als Auslöser höhere Gewalt und damit ein Haftungsausschluss im Raum stehen, so scheint mir nach Deiner Schilderung doch auch einiges auf ein sog. Organisationsverschulden hinzuweisen. Es geht also letztlich um die Frage, ob es trotz der wetterbedingten Verspätung bei einer ordnungsgemäßen Organisation möglich gewesen wäre, den in München wartende Flieger zu erreichen. Wenn das zu bejahen ist, dann scheint es mir um eventuelle Schadenersatzansprüche so schlecht nicht bestellt zu sein. Sehr hilfreich wäre natürlich auch, wenn Ihr weitere Mitstreiter für die zu erwartende Auseinandersetzung finden würdet. Sehr wichtig erscheint mir zudem, dass Ihr Euren Schaden auch belegen könnt. Das dürften ja vor allem die Storno-Kosten in Namibia sein.Ob und inwieweit Ihr einen Ausgleich für "entgangene Urlaubstage" geltend machen könnt, sagt Euch Euer Anwalt. Statt des ersehnten Namibia-Erlebnisses habt Ihr jetzt vor allem Ärger und Lauferei vor Euch. Das ist zwar sehr bitter, aber der m.E. einzige Weg, den Schaden möglichst klein zu halten. Ich drücke Euch die Daumen. Gruß Joli
La Leona2'779 Beiträge · seit 200722. Juli 2007 · #38
Ich stimme hier Thomas und Uta zu indem ich es "gesünder" finde wenn ihr den Urlaub am 27. antretet. Auch mit 2 Wochen Urlaub werdet ihr Namibia geniessen und erleben können. Manchmal sollte man vermehrt auch an die seelische und emotionale Gesundheit denken. Klar ist es eine Ungerechtigkeit und klar werdet ihr finanzielle Einbussen haben. Es ist eventuell eine etwas fatalistische Einstellung aber ich glaube es ist für die Familie wertvoller einen um ein Drittel gekürzten -mit soviel Vorfreude verbundenen- Urlaub zu machen, anstelle daheim sich über das Unglück zu ärgern und um finanzielle Rückerstattungen zu kämpfen, die ausserdem nicht garantiert sind.
Es gibt heutzutage neue Hürden zu bewältigen, ich denke dies ist eine davon. Mit einer positiven Einstellung und dem sicherlich nicht einfachen Schritt nach vorn werdet Ihr alle viel mehr davon haben. Denk darüber nach.
Hallo! Es tut mir total leid für Euch, glaube ich kann Eure Enttäuschung nur annähernd nachvollziehen, es ist echt total besch...,aber wie La Leona schon schrieb, versucht evtl. doch lieber am 27.7. nach Namibia zufliegen und den Rest Eures Urlaubs zu genießen, alle Ärgernisse zu verdrängen und gebt diesem wunderschönen Land eine 2.Chance. Es wäre viel zu schade. Gruß Ilona
La Leona2'779 Beiträge · seit 200722. Juli 2007 · #40
hallo Tiburon ich habe in meinen zwei Beiträgen zu deinem aussergewöhnlichen und sehr traurigen Fall nur auf deine Frage geantwortet wie wir dir helfen können. Jetzt möchte ich zum Abschluss auch noch sagen wie ich mich selber in deiner Situation verhalten hätte: Ich wäre nicht wieder nach Hause geflogen, sondern hätte am Flughafen sofort nach einem Flug nach Namibia geschaut, diesen bezahlt und wäre abgereist, um meine Ferien so schnell und mit sowenig Verzug wie möglich anzutreten. Nach meiner Rückkehr hätte ich dann alle Hebel in Gang gesetzt um eine Rückerstattung des LTU Fluges zu bekommen. Ich muss dazu gestehen dass wir nur zwei Personen sind und dieses Unternehmen mit einer Familie schon anders aussieht finanziell. Doch ich wollte meine Position zum Thema noch abrunden.