Das kann ich nur bestätigen! Mir gefällt Euer Reisebericht auch ausnehmend gut, die Wahl der Unterkünfte hätte direkt von mir kommen können. Auch finde ich, dass Ihr das mit Euerer "Kleinen" sehr gut im Griff habt.
Von daher - ich bleib dabei, denn man kann sich immer wieder die ein oder andere Idee abschauen.
Viele Grüße und Danke für Deine Mühe, der bayern schorsch
Ich schließe mich an, ich gehöre zu denen, die in Erinnerungen schwelgt, aber auch Neues kennen lernt. Wir haben bis auf Ausnahmen fast die gleichen Orte besucht. Wir hatten ja keine 6 Wochen Auszeit. 🤪 Das Wetter sorgt für die richtige Umgebung. 🙂 Danke, dein Bericht macht Spaß. LG Andrea
Liebe Sonja, heute habe ich deinen Bericht in einem Rutsch gelesen. Eure Route gefällt mir sehr und wenn ich die Kälte und die kurzen Tage ausblende, finde ich auch die Jahreszeit toll.
Tatsächlich kenne ich einige Unterkünfte und Ausflugsziele persönlich. Da kamen tolle Erinnerungen hoch. Auch ein paar Inspirationen wurden notiert. Ich bin immer hellhörig wenn es um kleine, charmante Unterkünfte geht.
Du zeigst einige ganz besonders schöne Landschaftsaufnahmen. Diesbezüglich hat ja Namibia auch unglaublich viel zu bieten.
Ihr wirkt als Familie sehr harmonisch und liebevoll und es gefällt mir, wie sehr ihr euch um eure Tochter kümmert und ihre Bedürfnisse berücksichtigt, genauso wie euer Reisetempo.
Das ist ein sehr schöner Reisebericht. Vielen Dank, dass du eure Erlebnisse und Fotos mit uns teilst.
SorimucThemenstarter355 Beiträge · seit 201307. Aug. 2026 · #64
Melanie1982 schrieb:Jetzt muss ich mich zwischendurch auch mal wieder melden.
Eure Reise gefällt mir richtig richtig gut und sie hört sich auch sehr entspannt an, so dass sie für eure Tochter bestimmt auch ein ganz tolles Erlebnis war. Viele eurer Unterkünfte sind auch ganz nach meinem Geschmack und ich werde mir den Bericht bestimmt nochmal in einem Rutsch durchlesen, wenn es an eine weitere Planung einer Namibia-Reise geht. Oder für den Feinschliff unserer Südtour nächstes Jahr.
Ich freue mich immer, wenn es in eurem Bericht weitergeht und ich liebe eure Bilder 😎
Liebe Melanie,
vielen lieben Dank für deinen schönen Kommentar! Es freut mich riesig, dass dir unsere Reise und auch die Unterkünfte so gut gefallen. Vielleicht findest du ja tatsächlich noch die ein oder andere Anregung für eure Südtour nächstes Jahr. Ich hätte auch Lust, direkt wieder mit der Planung für eine nächste Reise zu beginnen 😄
Und das Kompliment zu den Bildern freut mich ganz besonders 😘 Danke, dass du mitliest!
SorimucThemenstarter355 Beiträge · seit 201307. Aug. 2026 · #65
bayern schorsch schrieb:Das kann ich nur bestätigen! Mir gefällt Euer Reisebericht auch ausnehmend gut, die Wahl der Unterkünfte hätte direkt von mir kommen können. Auch finde ich, dass Ihr das mit Euerer "Kleinen" sehr gut im Griff habt.
Von daher - ich bleib dabei, denn man kann sich immer wieder die ein oder andere Idee abschauen.
Viele Grüße und Danke für Deine Mühe, der bayern schorsch
Lieber bayern schorsch,
vielen Dank für deine lieben Worte! Das freut mich wirklich sehr – vor allem von jemandem, dessen Reiseberichte mir selbst schon mehr als einmal wertvolle Anregungen für unsere eigenen Planungen geliefert haben 😎
Schön, dass dir unsere Unterkunftsauswahl gefällt. Und danke auch für das Kompliment zu Sophia – wir versuchen einfach, die Reise so zu gestalten, dass sie für uns alle Spaß macht.
SorimucThemenstarter355 Beiträge · seit 201307. Aug. 2026 · #66
Secret schrieb:Ich schließe mich an, ich gehöre zu denen, die in Erinnerungen schwelgt, aber auch Neues kennen lernt. Wir haben bis auf Ausnahmen fast die gleichen Orte besucht. Wir hatten ja keine 6 Wochen Auszeit. 🤪 Das Wetter sorgt für die richtige Umgebung. 🙂 Danke, dein Bericht macht Spaß. LG Andrea
Liebe Andrea,
vielen Dank, das freut mich sehr! 😁 Ich finde es auch schön, dass der Bericht sowohl Erinnerungen weckt als auch vielleicht die ein oder andere neue Idee liefert. Sechs Wochen waren natürlich ein großes Privileg, und eine solche Reise werden wir vermutlich nicht so schnell wiederholen können – umso mehr wissen wir das zu schätzen.
Danke dir fürs Mitlesen und für deinen lieben Kommentar!
SorimucThemenstarter355 Beiträge · seit 201307. Aug. 2026 · #67
Nacho schrieb:Liebe Sonja, heute habe ich deinen Bericht in einem Rutsch gelesen. Eure Route gefällt mir sehr und wenn ich die Kälte und die kurzen Tage ausblende, finde ich auch die Jahreszeit toll.
Tatsächlich kenne ich einige Unterkünfte und Ausflugsziele persönlich. Da kamen tolle Erinnerungen hoch. Auch ein paar Inspirationen wurden notiert. Ich bin immer hellhörig wenn es um kleine, charmante Unterkünfte geht.
Du zeigst einige ganz besonders schöne Landschaftsaufnahmen. Diesbezüglich hat ja Namibia auch unglaublich viel zu bieten.
Ihr wirkt als Familie sehr harmonisch und liebevoll und es gefällt mir, wie sehr ihr euch um eure Tochter kümmert und ihre Bedürfnisse berücksichtigt, genauso wie euer Reisetempo.
Das ist ein sehr schöner Reisebericht. Vielen Dank, dass du eure Erlebnisse und Fotos mit uns teilst.
Liebe Grüße, Silvia
Liebe Silvia,
vielen lieben Dank für deinen ausführlichen und herzlichen Kommentar! Es freut mich sehr, dass unser Bericht bei dir so viele schöne Erinnerungen geweckt hat und gleichzeitig noch ein paar neue Ideen für zukünftige Reisen dabei waren.
Besonders gefreut hat mich, dass dir unsere Art zu reisen gefällt. Uns war wichtig, genügend Zeit zu haben und die Tour so zu gestalten, dass sie für uns alle – und natürlich auch für Sophia – entspannt und voller schöner Erlebnisse ist.
Und danke auch für dein Lob zu den Landschaftsaufnahmen. Namibia macht es einem mit seinen unglaublichen Kulissen zum Glück auch ziemlich leicht 😁
SorimucThemenstarter355 Beiträge · seit 201307. Aug. 2026 · #68
Samstag, 16. Mai 2026 – Ab ins Land der Wüstenelefanten
Nach einem entspannten Frühstück verabschiedeten wir uns von der Vingerklip Lodge. Wer dort früh zum Frühstück kommt, hat übrigens die größte Auswahl – dann werden die Eierspeisen frisch zubereitet und das Buffet ist komplett aufgefüllt. Vor der Abfahrt konnten wir hier noch Briefmarken für unsere Postkarten kaufen, was uns unterwegs bisher nicht gelungen ist.
Fazit Vingerklip Lodge
Für uns war dies bereits der zweite Aufenthalt in der Vingerklip Lodge und wieder hat es uns sehr gut gefallen. Die spektakuläre Lage mit Blick auf die Felsnadel, die schöne Anlage und die Möglichkeit, direkt von der Lodge aus zu wandern, machen sie zu einer besonderen Unterkunft. Das Essen war durchweg gut und das Personal freundlich und hilfsbereit.
Besonders in Erinnerung bleiben wird uns das Dinner im Eagle's Nest. Der außergewöhnliche Ort, die Stimmung zum Sonnenuntergang und das hervorragende Essen machten diesen Abend zu einem der schönsten kulinarischen Erlebnisse unserer gesamten Namibia-Reise. Für uns ist die Vingerklip Lodge eine der Unterkünfte, zu denen man einfach immer wieder gerne zurückkehrt 😘
Gegen halb zehn machten wir uns auf den Weg Richtung Doro Nawas. Wir fuhren zunächst über die D2743 bis zur geteerten C39. Verkehr gab es so gut wie keinen, stattdessen immer wieder Farmen und kleine Wildtiere am Straßenrand. Besonders die flinken Erdhörnchen ließen sich kurz blicken, waren für ein Foto aber leider viel zu schnell.
In Khorixas tankten wir vorsorglich unseren halbleeren Tank auf und deckten uns noch mit ein paar Snacks ein. Anschließend ging es weiter Richtung Westen. Den Versteinerten Wald und Twyfelfontein ließen wir bewusst aus, da wir die Felszeichnungen in den kommenden Tagen im Rahmen der Lodge-Aktivitäten besuchen würden.
Nach rund drei Stunden erreichten wir schließlich das Wilderness Doro Nawas Camp – die mit Abstand teuerste Unterkunft unserer Reise 🤩 Dafür ist hier aber auch nahezu alles inklusive: Mahlzeiten, Getränke und verschiedene Aktivitäten.
Schon der Empfang machte Eindruck: Begrüßungsgesang, ein kühles Getränk, Erfrischungstücher und ein traumhafter Blick von der Terrasse. Gleichzeitig bekamen wir die wichtigsten Hinweise für unseren Aufenthalt. Da das Camp nicht eingezäunt ist, können sich jederzeit Wildtiere – darunter auch Wüstenelefanten – frei auf dem Gelände bewegen.
Nach einem leckeren Mittagessen wurden wir zu unserer Unterkunft gebracht – und die war eine echte Überraschung. Statt einer Familienhütte bekamen wir gleich zwei miteinander verbundene Chalets. Sophia war begeistert, weil sie ihr eigenes Häuschen beziehen durfte. Sicherheitshalber ließen wir trotzdem eines ihrer Betten zu uns herüberstellen – für den Fall, dass sie der Mut nach Einbruch der Dunkelheit doch noch verlassen sollte 😈
Die Chalets sind wunderschön eingerichtet und bieten jede Menge Platz. Besonders außergewöhnlich: Die Betten lassen sich auf die Terrasse rollen, sodass man unter freiem Himmel schlafen kann. Außerdem gibt es neben der großzügigen Innendusche auch eine Außendusche.
Da wir den Anreisetag bewusst ruhig angehen wollten, verzichteten wir auf eine Nachmittagsaktivität und verbrachten stattdessen einige entspannte Stunden am Pool. Mit rund 35 Grad war es der bislang heißeste Tag unserer Reise, und wir alle gönnten uns eine längere Abkühlung im erfrischenden Wasser.
Am späten Nachmittag wollte ich eigentlich die Außendusche ausprobieren. Dieser Plan war allerdings schnell erledigt, als ich dort gleich mehrere riesige Sattelschrecken entdeckte. Wer diese Tiere kennt, weiß vermutlich, warum ich anschließend lieber die Innendusche gewählt habe 🤢
Zum Sonnenuntergang saßen wir noch eine Weile auf unserer Terrasse, bevor wir zum Abendessen hinauf zur Lodge liefen.
Unser Chalet lag am äußersten Ende der Anlage. Der Weg dorthin führte über Sand, Steine und loses Geröll und zog sich bei der Hitze doch deutlich mehr, als wir erwartet hatten. Dafür wurden wir oben mit einer herrlichen Aussicht und einer angenehm kühlen Abendstimmung belohnt.
Das Abendessen bestand aus einer leckeren Linsensuppe und anschließend einem Grillbuffet mit Oryx, Boerewors sowie verschiedenen Beilagen. Währenddessen stellte sich auch unser Guide Ally vor. Gemeinsam besprachen wir den Plan für den nächsten Morgen: die Tour zu den Wüstenelefanten – der Hauptgrund, weshalb wir hier waren 😄
Zum Abschluss des Tages wagten wir noch ein kleines Abenteuer und schoben alle drei Betten hinaus auf die Terrasse. Unter dem beeindruckenden Sternenhimmel einzuschlafen war ein ganz besonderes Erlebnis. Wirklich erholsam war die Nacht allerdings nicht. Es gab entgegen der Aussage der Lodge-Managerin bei der Anreise durchaus einige Mücken, und trotz Mückenspray hatte vor allem Sophia zahlreiche Stiche abbekommen 😵
SorimucThemenstarter355 Beiträge · seit 201309. Aug. 2026 · #69
Sonntag, 17. Mai 2026 – Elefanten im Aba Huab und ein besonderer Abend
Heute wurden wir kurz vor sieben Uhr wach. Die Morgendämmerung hatte bereits eingesetzt und tauchte die Landschaft in wunderschönes Morgenlicht. Da unsere Elefantentour bereits um 8 Uhr starten sollte, machten wir uns schnell fertig und gingen zum Frühstück. Dort wurden für Sophia sogar extra Pancakes gemacht, obwohl diese eigentlich gar nicht auf der Karte standen – ein wirklich netter Service.
Leider war am Morgen in der gesamten Anlage das Wasser ausgefallen. Waschbecken und Toiletten funktionierten somit nicht, was bei einer bevorstehenden Abfahrt natürlich etwas ungünstig war. Dadurch verspätete sich unsere Gruppe schließlich um etwa zehn Minuten 🙄
Zu sechst machten wir uns dann in einem speziellen Safari-Fahrzeug auf den Weg. Das Dach lässt sich hochstellen, sodass man bei den Elefanten im Fahrzeug stehen kann und so eine tolle Perspektive zum Beobachten und Fotografieren hat. Es ging auch direkt gut los: Zunächst entdeckten wir eine Gruppe von fünf Giraffen, die wir sogar schon von der Lodge aus beobachten konnten und an die wir uns langsam heranpirschten.
Kurz darauf fuhren wir in den Aba Huab hinein – und keine zwei Kilometer später standen bereits die ersten Elefanten vor uns! 🤩 Eine Elefantenkuh war mit ihrem Jungtier unterwegs, begleitet von einer weiteren erwachsenen Kuh. Wenig später kam noch ein einzelner Bulle dazu und schloss sich der Gruppe an. Diesen vier Elefanten durften wir den gesamten Vormittag über begleiten.
Es war faszinierend, die Tiere so nah und gleichzeitig völlig ungestört zu erleben. Wenn sie sich nicht bewegen, sind sie in der Vegetation teilweise kaum auszumachen. Zu hören sind dann höchstens das Knacken von Ästen oder das Rupfen von Zweigen. Unser Guide machte dabei einen fantastischen Job und positionierte das Fahrzeug immer wieder so, dass wir hervorragende Sicht auf die Tiere hatten und auch wunderbar fotografieren konnten.
Kurz vor der Rückfahrt entdeckten wir dann sogar noch eine zweite Gruppe: sechs erwachsene Elefanten und ein Baby, die gerade durch das trockene Flussbett zogen. Wenige Minuten später verschwanden sie im dichten Busch – und waren tatsächlich wie vom Erdboden verschluckt. Unglaublich, wie gut diese riesigen Tiere in ihrer Umgebung getarnt sein können.
Ab etwa halb elf wurde es richtig heiß. Wir legten noch eine kurze Pause an einem schattigen Platz ein und bekamen etwas Kühles zu trinken – natürlich weiterhin mit Blick auf die Elefanten.
Bitte einmal posieren fürs Familienfoto 😄
Gegen Mittag kehrten wir schließlich zur Lodge zurück und wurden dort bereits mit kühlen Erfrischungstüchern und Eistee erwartet.
Nach einem Light Lunch auf der riesigen Terrasse gönnten wir uns eine Pause. Dabei wurde uns auch wieder bewusst, in welch besonderer und hochpreisiger Welt wir uns hier befinden: Unsere Gästebetreuerin Sunny erzählte uns, dass an diesem Tag tatsächlich Gäste nur zum Lunch eingeflogen wurden. Das ist schon eine ganz andere Form von Luxus, die wir ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen können 🙄
Dieses Exemplar haben wir auf dem Weg zu unserem Chalet getroffen 😮
Am Nachmittag entschieden wir uns gegen eine weitere Pirschfahrt und stattdessen für einen gemütlichen Nachmittag am Pool. Wir badeten, lasen und spielten UNO, während Sophia zwischendurch in der Malecke kreativ war. Nach der Hitze tat diese entspannte Auszeit richtig gut.
Am Abend saßen wir nach dem Sonnenuntergang wieder gemütlich auf der Terrasse. Der Wind hatte deutlich aufgefrischt und am Horizont konnten wir bereits Regenschauer erkennen. Dann kam Sunny zu uns und fragte, ob Sophia Lust hätte, mit den Kindern des Lodge-Teams zu spielen. Natürlich war Sophia sofort begeistert!
Kurz darauf kamen die beiden Kinder von Fritz, dem Barkeeper, und Agnes, der Managerin, angelaufen. Die beiden sind acht und neun Jahre alt. Obwohl die drei sich sprachlich kaum verständigen konnten, war das überhaupt kein Problem: Sie zogen sofort gemeinsam los, malten, spielten und machten es sich in der Sitzecke auf der Veranda gemütlich. Später wurde auch noch die Spielecke mit den Brettspielen unsicher gemacht. Sophia war im siebten Himmel, endlich wieder andere Kinder zum Spielen zu haben. Für uns bedeutete das gleichzeitig einen ausgesprochen ruhigen und entspannten Abend 😘
Zum Abendessen gab es Biltongsalat und für mich Rinderfilet – beides sehr lecker. Dazu probierte ich mich durch die Weinkarte und entschied mich diesmal für einen Merlot. Insgesamt war es ein richtig schöner Abend.
Zurück in unserem Häuschen begann dann allerdings noch die große Diskussion: Sollten wir draußen schlafen oder lieber drinnen? 😗 Zum Glück entschieden wir uns für Letzteres. Gegen halb elf zog nämlich ein heftiges Gewitter auf und es begann kräftig zu regnen. So verbrachten wir die Nacht lieber im warmen Zimmer – auch wenn sich dort offenbar noch die ein oder andere Mücke eingenistet hatte.
Was für ein Tag! Die Elefanten am Morgen waren definitiv eines der besonderen Erlebnisse unserer Reise. Und dass Sophia am Abend ganz spontan neue Spielkameraden gefunden hatte, machte diesen Tag auch für sie zu einem ganz besonderen 😘
und wieder eine Lodge/Camp für meine Excel _Liste. Was für tolle Elefantenbilder, die gefallen mir ausgesprochen gut. Liebe Grüße Andrea
SorimucThemenstarter355 Beiträge · seit 2013gestern 11:39 · #71
Montag, 18. Mai 2026 – Felszeichnungen, noch mehr Elefanten und eine traumhafter Sundowner
Heute klingelte der Wecker bereits um 6:30 Uhr – draußen war es noch stockfinster und Sophia nur schwer davon zu überzeugen, dass der Tag jetzt schon beginnen sollte 😄 Um sieben Uhr waren wir beim Frühstück. Das dauerte allerdings etwas länger als geplant, denn vieles war noch nicht vorbereitet und auch Sophias Pancakes ließen auf sich warten. Unser Guide Ally sah das zum Glück ganz entspannt: „In Afrika hat man keinen Zeitdruck.“ Also ließen wir uns nicht stressen und machten uns anschließend ganz in Ruhe auf den Weg.
Heute waren wir allein mit Ally unterwegs und fuhren nach Twyfelfontein, um uns die berühmten Felszeichnungen anzusehen. Vor Ort übergab er uns an einen lokalen Guide, der uns etwa 40 Minuten durch das Gelände führte. Die Führung war überraschend interessant und wir erfuhren viel über die jahrtausendealten Felsgravuren und ihre Bedeutung. Sophia war ganz begeistert davon zu erraten, um welche Tiere oder Symbole es sich bei den verschiedenen Zeichnungen handeln könnte.
Eine klassische Wanderung ist der Rundgang zwar nicht, ein bisschen Trittfestigkeit sollte man aber mitbringen, denn teilweise geht es über Felsen und größere Steine. Da wir bereits kurz nach acht Uhr dort waren, gehörten wir zu den ersten Besuchern und hatten das Gelände fast für uns allein. Das frühe Aufstehen hatte sich also definitiv gelohnt. Bei dem schönen Morgenlicht konnten wir die Felszeichnungen ganz in Ruhe genießen. Ich kann mir vorstellen, dass es deutlich weniger idyllisch ist, wenn später mehrere Reisebusse gleichzeitig dort eintreffen.
Auf dem Rückweg wählte Ally nicht die Hauptstraße, sondern fuhr querfeldein durch die Landschaft. Dabei entdeckten wir unter anderem Springböcke und immer wieder Tierspuren. Besonders spannend waren die Spuren eines Ameisenbären – allein die Vorstellung, wie dieses Tier mit seiner langen Nase solche Löcher gräbt, ist schon irgendwie witzig.
Gegen halb elf waren wir wieder an der Lodge und ruhten uns zunächst etwas aus.
Mittags gingen wir mit Badesachen direkt auf die Terrasse und gönnten uns den vorbestellten Light Lunch. Während wir dort saßen, kam plötzlich eine sechsköpfige Elefantenherde zum Wasserloch an der Lodge! Die Tiere waren gerade einmal rund 100 Meter entfernt und hielten sich eine ganze Weile gemütlich im Schatten auf.
Es ist wirklich unglaublich: Andere Menschen verbringen teilweise mehrere Tage damit, nach Wüstenelefanten zu suchen – und wir hatten innerhalb von zwei Tagen gleich mehrfach dieses Glück. Nur ausgerechnet diesmal hatte ich meine Kamera nicht dabei. Die Fotos sind daher eher nach dem Motto „Finde den Elefanten“ ausgefallen.
Aber eigentlich war es sowieso viel schöner, die Tiere während des gesamten Lunchs einfach beobachten zu können. Erstaunlicherweise schienen viele andere Gäste davon kaum beeindruckt zu sein. Elefanten direkt vor der Lodge? Offenbar kein Grund, das Handyvideo zu unterbrechen 😈
Nach dem Mittagessen ging es wieder an den Pool. Sophia fand auch diesmal schnell eine Spielkameradin und malte mit einer Mitarbeiterin der Lodge. Später kamen die Kinder von Agnes und Fritz wieder vorbei und brachten sogar noch ihre Geschwister mit. Gemeinsam wurde im Pool geplanscht. Da ich nicht sicher war, ob wirklich alle Kinder schwimmen konnten, behielt ich die Gruppe lieber besonders aufmerksam im Auge 😗 – aber auch am Beckenrand hatten sie sichtlich großen Spaß.
Um 17 Uhr starteten wir dann mit Ally zu unserem Sundowner Drive. Wir dachten eigentlich, es würde einfach ein schöner, entspannter Abenddrive werden und hatten keine großen Erwartungen mehr. Doch schon kurz nach der Abfahrt entdeckten wir die Elefantenherde wieder, die den ganzen Tag in der Nähe der Lodge unterwegs gewesen war. Gerade überquerte sie das Flugfeld und wir konnten ihr noch ein Stück folgen.
Kurz darauf trafen wir in einem Seitenarm des Aba Huab auf eine zweite Herde mit etwa sechs oder sieben erwachsenen Elefanten. Das Flussbett war an dieser Stelle ziemlich eng, sodass wir ein Stück zurücksetzen und die Tiere zunächst passieren lassen mussten. Ein wirklich tolles Erlebnis, mit dem wir bei einem ganz normalen Sundowner Drive überhaupt nicht gerechnet hatten.
Danach ließen wir die Elefanten weiterziehen und fuhren noch ein Stück durch die wunderschöne Landschaft, bevor Ally uns auf einen kleinen Hügel zu unserem Sundowner-Platz brachte. Bei Gin Tonic für uns, Limonade für Sophia und leckeren Snacks – Chips mit Guacamole und getrocknete Boerewors – genossen wir den erneut traumhaften Sonnenuntergang.
Zurück in der Lodge blieben wir direkt oben, um uns den langen Weg zu unserem Häuschen zu sparen. Zum Abendessen ging es diesmal in den windgeschützten Innenhof ans Lagerfeuer.
Die würzige Kürbissuppe mit Orange und Kokosmilch war richtig lecker, als Hauptgang gab es Lammtajine. Geschmacklich gut, allerdings war das Fleisch leider ziemlich sehnig und knorpelig. Dazu tranken wir wieder einen sehr guten Merlot.
Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von Ally – wirklich ein grandioser Guide, der diese Tage für uns mit seinem Wissen und seinem Gespür für die Tiere zu etwas ganz Besonderem gemacht hat 😘
Und auch heute entschieden wir uns wieder dafür, drinnen zu schlafen. Bei all dem Getier, das rund um unsere Unterkunft unterwegs war, musste man die Nacht schließlich nicht unbedingt freiwillig im Freien verbringen. Habe ich schon diese widerlichen Sattelschrecken erwähnt? 🤢
Liebe Sonja, wieder so ein schöner Tag und wunderschöne Elefanten Fotos. Die auf dem Rollfeld mit dem Berg dahinter und den Füßen im hohen, Silbergras, gefallen mir besonders gut. Ich liebe diese Grasflächen in Namibia.
Mensch, ich kämpfe echt mit mir, ob ich diese Lodge in die nächste Namibia Reise noch mit einplane. Dann müßte ich aber wahrscheinlich den Waterberg streichen. Und eigentlich wollte ich unser Budget ein bisschen schonen. Hach, eure Erfahrungen machen es mir jetzt wirklich schwer. Wir werden vorher im Caprivi und Etosha sein und da stellt sich mir die Frage, ob wir nicht ohnehin schon Elefanten"gesättigt" sein könnten und Wandern am Waterberg vielleicht die sinnvollere Ergänzung wäre. Du würdest vermutlich sofort sagen: Nimm die Lodge mit 🤩 Wie auch immer die Entscheidung fallen wird, eine sehr schöne Option ist sie auf alle Fälle.
Eure Reise gefällt mir sehr. 👍 Liebe Grüße, Silvia
Sorimuc schrieb: ... Besonders spannend waren die Spuren eines Ameisenbären ...
🙄
Bei allem Respekt für die Fähigkeiten des Guides Ally, dass er eben Mal, so mir nichts, dir nichts, die Kontinente wechselt, halte ich doch für sehr, sehr unwahrscheinlich. 🤪
habe es heute mal geschafft Eure Reise soweit mit zu erleben. Da hab ich gemerkt: Da geht noch was für uns. Sowohl bei Lodges wie auch bei den Fotos. Wir waren ja gerade selbst im Juni/Juli zum ersten Mal vor Ort. Im Vergleich eher kurz wie dann auch mein Reisebericht. Aber wenn wir mal wieder kommen: Da gibt es bei Dir schöne Anregungen und ich freue mich schon auf den kommenden Exkurs in den Nordwesten wo wir nicht waren.
Heute schaue ich mir die Bilder mal wieder auf dem Laptop an und ich stelle fest, dass eure tollen Bilder in groß noch viel schöner sind. Einfach herrlich! Und mir geht es da wie Silvia, ich liebe diese Landschaften. Und auch die Unterkunft überzeugt mich total, ich habe aber vorsichtshalber gar nicht nach dem Preis geschaut 😄
Wie toll aber auch, dass ihr vom Pool aus gleich nochmal Elefanten gesehen habt. Bei eurem Bericht bin ich sowas von vertieft dabei und ich glaube, ich sitze immer wieder mit offenem Mund da und träume vor mich hin. Einfach nur wow, ganz tolle Erlebnisse!