Falls jemanden interessiert wo die Grenze der "prompt Befehle" im Photoshop liegt, hier ein kleines Beispiel. Mein Sohn war zu Beginn unserer Reise so von den Klippschliefern begeistert, dass er sie überall fotografieren musste.
OOC (out of cam - also unbearbeitet):
Dieses Foto ist natürlich eine komplette Katastrophe und niemand würde auch nur daran denken ein solches Foto zu bearbeiten.
Lädt man es aber in der aktuellen Photoshop Version (Adobe Photoshop Version: 27.10.0 20260719.m.3610 db62ca2 x64 (beta, PublicBeta)) hoch und klickt auf "Prompt zum Bearbeiten" genügt es folgenden Befehl einzugeben: "Stromleitungen entfernen". Das wars...
Jetzt kann man natürlich darüber jammern und diskutieren das Bildbearbeitung an sich schlecht oder falsch ist, keine Frage.
Aber wie sagt man so schön: Ist die Zahnpasta erst mal aus der Tube ist sie nur ganz schwer wieder hineinzubekommen. Und da der sprichwörtliche Geist nun mal aus der Flasche ist, muss man sich wohl oder übel damit abfinden. Man muss sich nur ansehen was Hinz und Kunz mit ihren Profilfotos auf Sozial Media anstellen. Und das betrifft bei Gott nicht nur die Jungen.
Ich fotografiere nun seit 1988 und habe die Anfänge des legendären Photoshop zu einer Zeit erlebt als noch alle analog, also mit Film/Dia fotografierten. Früher musste man alleine für das Entrauschen oder das "wegstempeln" kleiner Bildstörungen ein Profi sein. Leider hat sich das nun extrem gewandelt und zwar nicht nur zum besseren.
War es noch vor kurzem absolut unmöglich aus einem verwackelten unscharfen Foto ein ansehnliches zu machen, kostet dies einen einzigen prompt Befehl und .....wooowww, alles wieder gut.... 😈
Beispiel von einer Maus auf der Mauer vom Wasserloch in Okaukuejo:
OOC:
Prompt Befehl: "das unscharfe Bild der Maus schärfen"
Ergebnis:
Und hier wird es kritisch.. denn natürlich kann auch die KI die Maus die ich fotografiert habe nicht scharf abbilden, aber sie kann analysieren welches Tierchen es ist und in der weltweiten Datenbank nach einer sehr ähnlichen Maus in dieser Position und Größe suchen und diese dann anstatt meiner Maus einfügen. Und ganz ehrlich... für mich sieht das Ergebnis erschreckend gut aus.
Traurig ist aber, dass man dieses geniale Tool auch missbrauchen kann wie folgendes Bildbeispiel gut zeigt.
OOC (ein schlicht misslungenes Foto).
Ja, gut.. die Elefanten sind bei der Sache.. aber das war's dann auch schon. Würde niemand herzeigen, oder?
Mit einem einzigen Prompt Befehl in Photoshop sieht das Ganze aber plötzlich so aus...
Und das ist dann doch viel zu viel des Guten wenn ihr mich fragt. Ich wollte euch damit aufzeigen was heute problemlos in wenigen Sekunden mit der KI und Photoshop geht, auch wenn ich dieses KI Tool niemals dazu verwenden würde um Tiere hinzuzufügen oder nicht vorhandenes wie in diesem sehr schlechten Beispiel zu kreieren.
Zuletzt erlaube ich mir nun noch zu zeigen, dass die KI eigentlich gar kein Ausgangsmaterial mehr benötigt um zum Beispiel ein Nashorn am Wasserloch in Okaukuejo zu genierieren.
Schwer vorstellbar, aber leider heutzutage null Problem.
Unser verwackeltes unscharfes unterbelichtetes und extrem verrauschtes Originalbild: